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Plötzlich kratzt der Hals, die Nase läuft und Du fühlst Dich schlapp – da stellt sich schnell die Frage: Habe ich «nur» eine Erkältung oder ist es doch eine echte Grippe? Diese Unterscheidung ist gar nicht so einfach, denn viele Symptome ähneln sich. Dennoch ist es wichtig zu wissen, womit Du es zu tun hast, um angemessen reagieren zu können. In dieser Einleitung zeige ich Dir, woran Du den Unterschied erkennst – und wann es Zeit ist, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Unterschiede erkennen
Die Erkältung, auch grippaler Infekt genannt, ist eine der häufigsten Erkrankungen überhaupt. Sie wird meist durch verschiedene Viren ausgelöst und beginnt schleichend. Vielleicht merkst Du zuerst ein leichtes Kratzen im Hals oder eine laufende Nase. Nach und nach kommen Husten, Niesen, ein Druckgefühl in den Nebenhöhlen oder eine leicht erhöhte Temperatur dazu. Oft fühlst Du Dich müde, aber nicht völlig ausgeknockt. Eine Erkältung verläuft in der Regel mild und dauert etwa eine Woche bis zehn Tage – mit ein bisschen Geduld und den richtigen Hausmitteln bist Du bald wieder fit.
Ganz anders sieht es bei der echten Grippe, der sogenannten Influenza, aus. Sie wird durch Influenzaviren verursacht und schlägt meist ganz plötzlich zu. Innerhalb weniger Stunden fühlst Du Dich, als hätte Dich ein Lastwagen überrollt: hohes Fieber, Schüttelfrost, starke Kopf- und Gliederschmerzen, trockener Reizhusten und eine extreme Abgeschlagenheit sind typisch. Während Du bei einer Erkältung vielleicht noch den Einkauf erledigst oder zur Arbeit gehst, haut Dich eine Grippe regelrecht um. Das Fieber kann mehrere Tage lang anhalten und Dein Körper braucht deutlich länger, um sich zu erholen – manchmal mehrere Wochen.