Kitabı oxu: «Das Alphamännchen - Erotische Novelle»

Şrift:

Alexandra Södergran

Das Alphamännchen - Erotische Novelle

Lust

Das Alphamännchen - Erotische Novelle ÜbersetztGertrud Schwarz Original AlfahannenCopyright © 2018, 2019 Alexandra Södergran und Lust All rights reserved ISBN: 9788726301489

1. Ebook-Auflage, 2019

Format: EPUB 2.0

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Der Stapler fuhr haltlos direkt auf einen Stapel Kisten zu. Das Summen der Reifen hallte durch die große Lagerhalle. Im letzten Moment umrundete der Gabelstapler sein Hindernis wie ein Slalomfahrer die Flagge, und bremste so, dass die Vorderräder sich in den Beton bohrten. Direkt vor der Clique. Die Tür flog auf und Lucas sprang heraus, das Klemmbrett unter dem Arm und ein breites Lächeln im Gesicht.

Nina faltete routiniert weiter Pappkartons, sah ihn jetzt aber an. Seine schönen welligen und sonnengebleichten Haare. Den breiten Rücken.

Ein dünner Junge in der Clique nickte Lucas grüßend zu und Lucas beantwortete den Gruß mit einem Schulterklopfen, das den Jungen aus dem Gleichgewicht brachte.

Die Jungs schwirrten andächtig und mit respektvollem Blick um Lucas herum. Auf eine selbstverständliche Art landete er in ihrem Zentrum – ein Platz, den sie ihm gerne gaben. Er gestikulierte wild und erzählte etwas, was sie schließlich lachend zusammenbrechen ließ. Er zuckte mit den Hüften. Die Lachsalven dauerten an. Nina bekam heiße Wangen und sah reflexartig nach unten. Aber sie sah wieder hoch, sie konnte ihn nicht aus den Augen lassen. Lucas. Den wunderbaren, charmanten, sexy Lucas.

Die Kartons falteten sich von selbst in ihren Händen, sie hätte den ganzen Tag da stehen können, seine muskulösen Arme mit den Blicken streicheln und über seine vollen, kussfreundlichen Lippen sinnieren. Sie würde sie vorsichtig ablecken um ihn verstummen zu lassen. Um das Tier in ihm zu zügeln. Sie würde ihre Finger in seine weichen, bauschigen Haare graben und seine rasierten Wangen streicheln. Von seinen Armen umschlossen werden, seinen Duft riechen. Sie würde in seinen Po greifen und ihn an sich drücken und den harten Schwanz spüren. Nina und Lucas.

Nun träumte sie von einem heftigeren Kuss. Er zuckte wieder, aber ohne Arbeitshose. Mit nacktem Po. Hart zwischen seinen breit gespreizten Beinen …

Ein lautes Knallen schreckte sie auf.

Lucas hob mit Leichtigkeit eine Palette vom Boden und setzte sie mit einem erneuten ohrenbetäubenden Knall auf die vorige. Staub wirbelte durch die Luft. Seine Armen waren lang genug, um von einem Ende zum anderen zu reichen. Ansonsten musste man sie zu zweit anheben oder den Hubwagen benutzen, wie Nina es immer tat. Aber Lucas setzte eine nach der anderen aufeinander. Sie sah ihn durch den Nebel ihrer Fantasie an und war sich ohne jeden Zweifel sicher, dass sie mit ihm schlafen musste.

Sie dachte darüber nach, wie sie mit ihm sprechen könnte und was sie dann sagen würde. Bisher hatte er kein Interesse an ihr gezeigt. Er war immer beschäftigt und sie hatte bisher keine Möglichkeit gehabt, mit ihm zu arbeiten.

Wenn sie doch im oberen Stock zusammen arbeiten könnten, wo das Radio immer laut lief und man seine Ruhe hatte. Dort konnte man mehrere Stunden ununterbrochen arbeiten, vor allem vormittags. Nur sie und Lucas.

Sie könnte ihn um Hilfe bitten, behaupten, dass mit den Bestellungen etwas nicht stimmte und stehenbleiben, wenn er sich über sie beugte. Seine Hand nehmen und sie zum Papier führen, um ihm zu zeigen, was sie meinte. Sich vielleicht ein wenig mit dem Po an ihn anschmiegen, während er die ganzen Tabellen und Zahlen zu deuten versuchte. Das Beste war, dass man den ratternden Aufzug immer hörte, egal, wie laut das Radio lief – und dann wusste man, dass es noch eine gute Minute dauerte, bis er oben war. Sodass man seine Kleidung ordnen konnte und sich fertigküssen. Jeder in seine Ecke gehen. Könnte nicht sie solches Glück haben? Könnte sie nicht allein mit ihm eine Woche lang oben arbeiten? Nur eine Woche würde ihr reichen.

Pulsuz fraqment bitdi.