Kitabı oxu: «Psychophysiologische Störungen»

Şrift:


Allan Abbass, Howard Schubiner

Gewidmet John E. Sarno, Arzt und Pionier der Psychosomatischen Medizin (1923–2017)

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Englische Originalausgabe:

Hidden from View: A clinician’s guide to psychophysiologic disorders

Alle Rechte vorbehalten

© 2018 Allan Abbass, Howard Schubiner, Psychophysiologic Press.

Für die deutschsprachige Ausgabe:

1. Auflage 2020

© W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart

Gesamtherstellung: W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart

Print:

ISBN 978-3-17-036732-6

E-Book-Formate:

pdf: ISBN 978-3-17-036733-3

epub: ISBN 978-3-17-036734-0

mobi: ISBN 978-3-17-036735-7

Die Autoren

Allan Abbass, MD, ist Psychiater und Professor. Gründungsdirektor des Centre for Emotions and Health an der Dalhousie University in Halifax, Kanada. Er studierte psychosomatisch basierte Therapie an der McGill University bei Dr. Habib Davanloo. Im Jahr 2002 gründete er das Zentrum für Emotionen und Gesundheit zum Studium der Psychosomatik. Dr. Abbass hat abteilungsbezogene, regionale und nationale Auszeichnungen für hervorragende Leistungen in der Bildung erhalten.

Sein innovatives Programm zur Diagnose und Behandlung der emotionalen Auslöser von medizinisch unerklärlichen Symptomen in der Notfallaufnahme wurde mit einem Qualitätspreis ausgezeichnet und er erhielt die nationale Auszeichnung als »Canadian Leading Practice«. Er wurde von Regierungen, Universitäten und Gesundheitsbehörden umfassend konsultiert und hat auf Einladung über 300 Präsentationen auf der ganzen Welt gehalten. Er bietet Fachleuten in mehreren Ländern der Welt fortlaufend videobasierte Psychotherapie-Schulungen an.

Darüber hinaus erhielt Dr. Abbass 17 Forschungsstipendien und hat über 250 Publikationen veröffentlicht. Sein erstes Buch Reaching through Resistance wird allgemein als Meilensteinwerk in der aktuellen beschleunigten dynamischen Therapiemethode angesehen.

Howard Schubiner, MD, ist Facharzt für Innere Medizin und Direktor des Mind Body Medicine Program am Providence Hospital in Southfield, Michigan.

Er ist klinischer Professor an der Michigan State University, College of Human Medicine. Er hat in mehr als 100 Publikationen geforscht und mehr als 250 Fachvorträge im In- und Ausland gehalten. Dr. Schubiner ist im Vorstand der Gesellschaft für Psychophysiologische Erkrankungen und ist Oberlehrer für Achtsamkeitsmeditation. Seit 2003 steht er auf der Liste der besten Ärzte Amerikas. Seine anderen Bücher beinhalten Unlearn Your Pain (Verlerne den Schmerz) und Unlearn Your Anxiety and Depression (Verlerne die Angst und Depression). Dr. Schubiner lebt mit seiner Frau im Raum Detroit und hat zwei erwachsene Kinder.

Inhalt

1  Einführung der Übersetzer

2  Zum Hintergrund des Praxismanuals

3  Zur Begriffswahl »psychophysiologische Störungen«

4  John E. Sarno

5  Emotionsfokussierte Psychotherapie

6  Terminologie in der deutschsprachigen Übersetzung und im englischen Original

7  Anmerkungen zur Übersetzung

8  Danksagung der Autoren

9  1 Psychophysiologische Störungen – eine Übersicht

10  1.1 Übersicht

11  1.2 Multifaktorielles Ursachenspektrum

12  1.3 Lernerfahrungen

13  1.4 Unbewusste Konflikte

14  1.5 Ein Kontinuum

15  1.6 Settingfaktoren und Interventionen

16  1.7 Die zentrale Rolle einer vertrauensvollen Beziehung

17  1.8 Zusammenfassung

18  2 Diagnostik bei Patienten mit psychophysiologischen Störungen

19  2.1 Typische Klinik, typische Probleme

20  2.2 Die Neurophysiologie der psychophysiologischen Störungen

21  2.3 Den Weg vorbereiten

22  2.4 Erste klinische Überlegungen

23  2.5 Anamneseerhebung

24  2.6 Körperliche Untersuchung und Bewertung der Untersuchungsergebnisse

25  2.7 Symptomchecklisten

26  2.8 Erfassen der Kindheitserfahrungen

27  2.9 Die Verknüpfung psychophysiologischer Störungen mit aktuellen Belastungen

28  2.10 Persönlichkeitsmerkmale

29  2.11 Die Diagnose stellen

30  2.12 Rekapitulation und partizipative Entscheidungsfindung

31  2.13 Zusammenfassung

32  3 Psychophysiologische Störungen erklären

33  3.1 Aufbau der therapeutischen Beziehung

34  3.2 Überprüfung der Befunde

35  3.3 Wenn es Unsicherheiten gibt

36  3.4 Das Konzept der psychophysiologischen Störung einführen

37  3.5 Neuronale Verschaltungen erklären

38  3.6 Patienten helfen, das Gehirn besser zu verstehen

39  3.7 Personalisieren der Informationen

40  3.8 Ergebnis der Patientenaufklärung

41  3.9 Psychophysiologische und organpathologische Faktoren

42  3.10 Ein Beispielskript für eine kurze Psychoedukation am Beispiel von Schmerzen (für andere Symptome entsprechend abzuändern)

43  3.11 Zusammenfassung

44  4 Kognitiv-behaviorale Interventionen

45  4.1 Grundlagen der Anwendung kognitiv-behavioraler Interventionen

46  4.2 Symptomauslöser identifizieren

47  4.3 Entängstigung durch Vermittlung einer anderen Sichtweise auf psychophysiologische Symptome

48  4.4 Der Tyrann: Wie psychophysiologische Symptome als Peiniger verstanden werden können

49  4.5 Top-Down Interventionen

50  4.6 Verhaltensorientierte Interventionen

51  4.6.1 Beispiel einer Anleitung zur Reduzierung psychophysiologischer Symptome

52  4.6.2 Beispiel einer Anleitung für den Abbau des Vermeidungsverhaltens

53  4.7 Meditation und Achtsamkeitsübungen

54  4.8 Selbstmitgefühl

55  4.9 Expressives Schreiben

56  4.10 Emotionale Aufmerksamkeit

57  4.11 Überprüfen der Lebensumstände

58  4.12 Das Leben wieder in die Hand nehmen

59  4.13 Strukturierung des Patientenkontaktes

60  4.14 Zusammenfassung

61  5 Physiologie und Psychologie der Emotionen

62  5.1 Bindung

63  5.2 Bindungstrauma

64  5.3 Übertragung

65  5.4 Körperliche Ausbreitungswege unbewusster Angst

66  5.5 Ausbreitung der unbewussten Angst in die quergestreifte Willkürmuskulatur

67  5.5.1 Selbstreflexion über emotionale Zustände

68  5.6 Unbewusste Angst in der glatten Muskulatur

69  5.6.1 Repression

70  5.7 Unbewusste Angst im kognitiven und perzeptiven System

71  5.7.1 Projektion

72  5.8 Motorische Konversion

73  5.9 Welche Patienten sind für eine emotionsfokussierte Diagnostik geeignet?

74  5.9.1 Patienten mit leichtgradigem Widerstand

75  5.9.2 Patienten mit mittelgradigem Widerstand

76  5.9.3 Patienten mit hochgradigem Widerstand

77  5.9.4 Fragile Charakterstruktur

78  5.10 Emotionen erleben

79  5.10.1 Positive Gefühle

80  5.10.2 Wut

81  5.10.3 Schuldgefühle angesichts der Wut

82  5.10.4 Trauer

83  5.11 Zusammenfassung

84  6 Psychodiagnostik

85  6.1 Erläuterung der Vorgehensweise

86  6.2 Aktivierung vermiedener Gefühle durch Fokussierung

87  6.3 Gefühle, Angst, Abwehr und Gedanken differenzieren

88  6.4 Zusammentragen der Befunde: Verknüpfungen erarbeiten

89  6.4.1 Einordnen des Ansprechens auf die Interventionen

90  6.4.2 Repression

91  6.4.3 Körperliche Ausbreitungswege der Angst

92  6.5 Vorgehen bei Angstausbreitung in die glatte Muskulatur

93  6.5.1 Projektion

94  6.5.2 Motorische Konversion

95  6.6 Ansprechen auf Fokussierung im Prozess

96  6.7 Die Angst in die quergestreifte Muskulatur lenken

97  6.8 Abwehrmechanismen unterbrechen

98  6.9 Hinweis auf ein Nachlassen der Abwehr

99  6.10 Passen Sie Ihre Aktivität der Aktivität der Abwehr an

100  6.11 Wahrnehmen der somatischen Ausbreitungswege der Gefühle

101  6.12 Schuld, somatische Symptome und gegen sich gerichtete Wut

102  6.13 Interventionen zur Angstreduktion

103  6.14 Rekapitulieren und Überprüfen

104  6.15 Interpretation der Ergebnisse

105  6.16 Wann muss der Patient an eine Fachklinik überwiesen werden?

106  6.17 Zusammenfassung

107  7 Modifizierte ISTDP für Ärzte und Psychologen

108  7.1 Voraussetzungen

109  7.2 Kerninhalte der Behandlung

110  7.3 Ablauf der therapeutischen Sitzung

111  7.4 Orientierungsphase

112  7.5 Den Prozess einleiten

113  7.5.1 Vorgehen, wenn Angst im Vordergrund steht

114  7.5.2 Vorgehen, wenn Abwehrmechanismen im Vordergrund sind

115  7.5.3 Vorgehen, wenn Gefühle in den Vordergrund treten

116  7.5.4 Vorgehen, wenn keine Signale zu erkennen sind

117  7.6 Mobilisierung vermiedener Emotionen beim Erarbeiten des Behandlungsziels

118  7.6.1 Reaktion 1: Spürbares Erleben von Gefühlen

119  7.6.2 Reaktion 2: Zunahme der Abwehr

120  7.6.3 Reaktion 3: Aktivitätsverlust »Going Flat«

121  7.7 Das Erleben der Gefühle

122  7.8 Erkunden der mit der Vergangenheit verknüpften Emotionen

123  7.9 Rekapitulieren

124  7.10 Die therapeutische Beziehung nutzen

125  7.11 Die Natur der komplexen Gefühle

126  7.12 Selbstwahrnehmung im therapeutischen Prozess

127  7.12.1 Sich von eigenen Emotionen leiten lassen

128  7.12.2 Überprüfen, ob Gefühle erlebt werden

129  7.12.3 Eigene Gefühle bearbeiten

130  7.12.4 Burnout-Prävention

131  7.13 Die zentrale Bedeutung der Schuld

132  7.13.1 Ist es legitim, auf die Gefühle zu fokussieren, obwohl der Patient Abwehren dagegen zeigt?

133  7.13.2 Umgang mit Wendung gegen das Selbst

134  7.13.3 Gefühle mit den Symptomen verbinden

135  7.13.4 Der somatische Ausbreitungsweg der Wut

136  7.13.5 Der Wut Ausdruck verleihen

137  7.13.6 Verbindung zu gegenwärtigen Verlusten

138  7.13.7 Verbindung zur Vergangenheit

139  7.13.8 Ende der Sitzung und Nachbereitung

140  7.13.9 Entscheidungspunkt im therapeutischen Vorgehen

141  7.13.10 Porträtieren der Wut

142  7.13.11 Schuldgefühle

143  7.13.12 Übertragung: Verbindung zu alten Gefühlen

144  7.13.13 Erforschen von anderen alten, verbundenen Gefühlen

145  7.13.14 Zusammenfassung

146  7.13.15 Planung weiterer Sitzungen

147  7.13.16 Patienten mit hochgradigem Widerstand

148  7.13.17 Sicherheitshinweise

149  7.13.18 Depression und Suizidgedanken

150  7.13.19 Paranoide Gedanken

151  7.13.20 Entwicklung neuer körperlicher Symptome

152  7.14 Zusammenfassung

153  8 Das gradierte Format der ISTDP

154  8.1 Zusammenfassung

155  9 Synthese und Schlussfolgerung

156  9.1 Der Prozess der Evaluation, Psychoedukation und Behandlung psychophysiologischer Störungen

157  9.1.1 Schritt 1: Evaluation

158  9.1.2 Schritt 2: Psychoedukative, kognitiv-behaviorale Interventionen

159  9.1.3 Schritt 3: Psychodiagnostische Evaluation und ISTDP-orientierte Behandlung

160  9.1.4 Schritt 4: Intensive psychodynamische Kurzzeit- therapie (ISTDP)

161  9.1.5 Wann überweisen?

162  9.1.6 Zusätzliche Informationen

163  9.2 Zusammenfassung

164  Anhang

165  Auflistung von Instrumenten, die für die Diagnosestellung bei psychophysiologischen Störungen eingesetzt werden können

166  Anamnese

167  Symptomcheckliste

168  ACE Fragebogen zu Belastungsfaktoren in der Kindheit

169  Beschreibung Lebensverlauf Interview

170  Persönlichkeitsmerkmale, die oft mit PPS in Verbindung gebracht werden

171  Literatur

172  Stichwortverzeichnis

Einführung der Übersetzer
Zum Hintergrund des Praxismanuals

Dieses Praxismanual ist im Rahmen eines Versorgungsforschungsprojekts in Neuschottland (Kanada) zur Verbesserung der Behandlung von Patienten mit »medizinisch nicht erklärbaren« bzw. psychosomatischen Beschwerden entstanden (Cooper et al., 2017), nachdem die grundsätzliche Wirksamkeit dieses emotionsfokussierten Psychotherapieansatzes in mehreren klinischen Studien auf überzeugende Weise gezeigt werden konnte (Lilliengren et al., 2016; Abbass et al., 2009b). Geprüft wird derzeit ein gestuftes Versorgungsmodell, das von der hausärztlichen Praxis bis hin zur Fachpsychotherapie und stationären psychosomatisch-psychotherapeutischen Versorgung reicht (Cooper et al., 2017). Das Praxismanual ist die Frucht der intensiven Schulungsmaßnahmen für die teilnehmenden Ärzte, Psychologen, Pflegekräfte und Sozialarbeiter. Die Übersetzer nehmen deshalb an, dass dieses Manual für eine breite Gruppe von Angehörigen der Gesundheitsberufe in den deutschsprachigen Ländern hilfreich ist. Ärzte in der Primärversorgung, die mit der psychosomatischen Grundversorgung betraut sind, Lehrende im Bereich der Psychosomatischen Medizin und auch Fachpsychotherapeuten, die einen beobachtungs- und praxisnahen Leitfaden für die Behandlung dieser Patienten suchen, werden von diesem Praxisleitfaden profitieren. Es sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass, auch wenn der hier dargestellte emotionsfokussierte Ansatz der Intensiven Dynamischen Kurzzeitpsychotherapie bisher wenig in den deutschsprachigen Ländern wahrgenommen wurde, er in der S3-Leitlinie »Funktionelle Körperbeschwerden« (AWMF-Reg.-Nr. 051-001) ausgiebig rezipiert wird und Standards für die moderne evidenzbasierte Psychotherapie setzt.

Zur Begriffswahl »psychophysiologische Störungen«

In der Übersetzergruppe entschieden wir uns für den im Deutschen wenig gebräuchlichen Begriff der »psychophysiologischen Störungen«, der im ICD-10 nur in Bezug auf die psychophysiologische Insomnie gebraucht wird. Als Alternative stand der Begriff der »funktionellen Störung« zur Debatte, denn das Gros der im Praxisleitfaden abgebildeten Störungsbilder entspricht den in der S3-Leitlinie »Funktionelle Körperbeschwerden« (AWMF-Reg.Nr. 051-001) beschriebenen Krankheitsbildern, die kriteriengemäß als somatoforme Störungen (ICD-10) oder neuerdings als somatische Belastungsstörung und verwandte Störungen (Krankheitsangststörung; Konversionsstörung; Psychologische Faktoren, die eine körperliche Krankheit beeinflussen; DSM-5, ICD-11) verschlüsselt werden.

Psychophysiologische Störungen umfassen nach Schubiner und Abbass neben chronischen Schmerzbildern (z. B. Fibromyalgie, Migräne, Morbus Sudeck) auch andere Syndrome wie das chronische Erschöpfungssyndrom, chronische Nesselsucht, Tinnitus, depressive Störungen, Angststörungen, Zwangsstörungen, Essstörungen, Persönlichkeitsstörungen und Störungen im Zusammenhang mit psychotropen Substanzen. Das Spektrum ist also sehr breit und umfasst letztendlich alle Störungen, für deren Entstehung mehr oder weniger schwerwiegende Bindungstraumatisierungen und unverarbeitete Emotionen relevant sind. Die Zusammenfassung all dieser o. g. Störungen unter dem Dach der »psychophysiologischen Störung« erscheint auch insofern naheliegend, da zwischen den »funktionellen Störungen« und den im engeren Sinne »psychischen Störungen« eine sehr hohe »Komorbidität« besteht. Außerdem betont der Begriff der »psychophysiologischen Störungen« weit stärker als das Konzept der somatischen Belastungsstörung die direkten physiologischen Auswirkungen unverarbeiteter bzw. konflikthafter Gefühle auf den Körper. Die obengenannten Krankheitsbilder sind nicht nur die Folge dysfunktionaler Kognitionen (Abbass et al., 2018), sondern gehen auf direkte physiologische Effekte des überaktivierten Angst-Abwehrsystems zurück.

John E. Sarno

Der Praxisleitfaden wurde John Ernest Sarno (1923–2017), einem im angloamerikanischen Sprachraum bekannten Psychosomatiker, gewidmet. Sarno war Professor of Rehabilitations Medicine an der New York University School of Medicine. Er hat mehrere Bücher zur Mind-Body-Medicine veröffentlicht, zuletzt im Jahr 2006 »The Divided Mind: The Epidemic of Mindbody Disorders«. Einen Eindruck von seinem Schaffen vermittelt auch der Dokumentarfilm »All the Rage« aus dem Jahr 2016, der sich mit der Schmerzepidemie in den USA und der daraus folgenden Opiatsucht befasst. Er vertritt als Rehabilitationsmediziner einen durchweg psychodynamisch-psychosomatischen Ansatz und sieht insbesondere unbewusste Wut, auch getriggert durch die gesellschaftlichen Verhältnisse, als ursächlich für die Schmerzepidemie in den USA an. Sarno vertritt wie die Autoren die These, dass erlernte zentralnervöse Prozesse als Reaktion auf unverarbeitete komplexe angstmachende Emotionen für die psychosomatischen Beschwerden verantwortlich sind. Das Gehirn generiert quasi die unterschiedlichen Beschwerden, um die Person vor den darunterliegenden Gefühlen zu »schützen«. Die Symptome dienen dabei der Ablenkung von den eigentlichen Ursachen: »Physical symptoms, of either the hysterical conversion or psychosomatic variety, are intended to divert attention from emotions in the unconsciousness so that they will not become overt and thereby known to the conscious mind« (Sarno, 2007, S. 50).

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Janr və etiketlər

Yaş həddi:
0+
Litresdə buraxılış tarixi:
26 noyabr 2025
Həcm:
276 səh. 27 illustrasiyalar
ISBN:
9783170367340
Müəllif hüququ sahibi:
Bookwire
Yükləmə formatı:

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