Kitabı oxu: «Doktorspiele und zehn andere erotische Erika Lust Geschichten»
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Doktorspiele und elf andere erotische Erika Lust Geschichten
Lust
Doktorspiele und elf andere erotische Erika Lust Geschichten Übersetzt vonJoachim Benthin Mortensen, Kirsten Evers, Rebecca Jakobi Copyright © 2018, 2019 Diverse und LUST All rights reserved ISBN: 9788726150100
1. Ebook-Auflage, 2019
Format: EPUB 2.0
Dieses Buch ist urheberrechtlich geschützt. Kopieren für gewerbliche und öffentliche Zwecke ist nur mit Zustimmung von LUSTgestattet.
Besessen von Owen Gray
Ich betrachte sie gerne. Jeden morgen stelle ich mich in die Schlange, doch während die andere auf ihre Smartphones starren, richte ich den Blick auf und schaue sie alle einzeln an. Ich inspiziere sie gerne, wenn sie sich dessen nicht bewusst sind. Im dunklen Kinosaal drehe ich mich um, sehe die vielen im Schein der Leinwand strahlenden Gesichter an. Wie die Kunden in der Schlange sind, die Menschen in der Dunkelheit immer abgelenkt. Die wenigsten bemerken, dass ich sie betrachte. Dass ich mir insgeheim vorstelle, wer sie sind und wie sie sind. Dass ich ihre Persönlichkeit konstruiere, während sie in aller Ruhe einen Film schauen oder in der Schlange auf ihren Morgenkaffee warten. Einige Male haben die Kinogänger und Kunden meinen Blick auf sich ruhen gespürt, sich zu mir gedreht und mir direkt in die Augen geschaut, sodass ich meinen Blick schnell von ihnen abgewandt und ihn auf die Leinwand oder den Boden gerichtet habe. In diesen Situationen sind meine Wangen errötet und kleine Flecken auf meinem Hals sichtbar geworden. Ich habe es nicht verbergen können.
„Ein doppelter Espresso, bitte“, ertönt es im Café.
Der Barista findet meinen Blick und ich gehe zügig zur Theke am anderen Ende des Raumes. Den Kaffee trinke ich im Stehen. Ich möchte ihn nicht auf dem Weg zur Arbeit aus einem Pappbecher trinken. Der Kaffee verliert seinen Geschmack und ich hasse das Gefühl des feuchten Becherrandes zwischen den Lippen.
Ich warte bis sich der Schaum gelegt hat, ehe ich die kleine Tasse zum Mund führe. Ich genieße es, wie der Kaffee meinen Hals wärmt und mich der bittere Geschmack aufweckt. Der doppelte Espresso lässt mein Blut wirr durch den Körper strömen. Manchmal zittern meine Finger und ich spüre plötzlich meinen Herzschlag. Als käme ich mir immer näher, als begegnete ich mir selbst Sekunden nachdem der Espresso die Tasse verlassen und meine Temperatur hat steigen lassen.
Ein Mann im langen Mantel bestellt einen Cappuccino to go. Der Klang seiner Stimme, der Dialekt, in dem er seine Bestellung nahezu über die Theke singt, lässt mich innehalten. Ich achte auf die melodische Sprache, wie die Worte gedehnt seine Lippen verlassen. Wie sich die Worte und besonders die Vokale ein klein wenig verändern, sodass ihr ganzer Ausdruck rund und harmonisch klingt. Für einen Augenblick setze ich die Tasse ab und schaue zur Theke, an der die Bestellungen ausgegeben werden. Diskret finden meine Augen das Gesicht des Mannes. Ich lehne mich über die Theke und halte den Kopf nach unten gerichtet, während ich den Mann schweigend betrachte. Er ist frisch rasiert, die Haut fein und glatt. Als er das Geld über die Theke reicht, bemerke ich seine Hände. Sie sind groß, aber nicht grob. Es sind nicht die Hände eines Maurers oder Zimmermanns, nein, sie sind zwar groß, jedoch glatt und gepflegt. Die Nägel sind wohl abgerundet, die Haut hell. Die schwarzen Haare auf seinem Handrücken bilden einen starken Kontrast zu der schneeweißen Haut. Ich kann den Blick nicht von seinen Händen nehmen. Ich merke, wie meine Brüste sich spannen und empfindlich werden. Die Haut wird gedehnt, als wollten sie jeden Moment explodieren. Ganz gewöhnlich lehne ich an der Theke, doch was die anderen nicht sehen können, ist, wie die Hände des Mannes meine Brüste umklammern, sodass meine Haut zwischen seinen Fingern hervortritt. Wenn ich vollkommen stillhalte und mich darauf konzentriere, spüre ich die kitzelnden, dunklen Haare seines Handrückens auf meinem Unterarm. Ich halte den Atem an, keuche, während ich den Kopf hebe, um den Mann zu betrachten. Unsere Blicke treffen sich. Er hat mich entdeckt. Schnell wende ich mich ab und schaue desinteressiert geradeaus. Ich neige den Kopf, damit er nicht sehen kann, wie die roten Flecken auf meinem Hals gleich einer tiefen Wunde auf makelloser Haut auftauchen. Ein paar Mal hole ich tief Luft. Als ich mich wieder aufrichte, geht er in Richtung Ausgang. Er betätigt die Klinke und geht nach draußen. Ehe ich blinzeln kann, ist er aus meinem Blickfeld verschwunden.
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Ich fahre durch mein kurzes Haar und bringe es durcheinander, bevor ich mich startklar für den Tag mache. Ich binde ein großes Halstuch um und ziehe den Mantel fest. Mit schnellem Schritt nähere ich mich dem Restaurant, in dem sie wartet. Sie sitzt an einem kleinen Tisch am Fenster und winkt mir zu, als ich eintrete. Sie lächelt breit, während sie versucht Augenkontakt zu halten. Ich lächle zurück, doch meine Augen beschäftigen sich rasch mit meinen Handschuhen, dem Halstuch und dem Mantel.
„Oh, da muss ich rangehen“, entschuldigt sie sich und zeigt auf ihr Handy. „Ich habe auf seinen Rückruf gewartet.“
Ich nicke und gehe zur Garderobe. Sie telefoniert noch immer, als ich zurückkomme. Ich warte und beobachte ihre Körpersprache. Sie gestikuliert, verdeutlicht mit den Händen, was sie meint und wie sie es meint. Auch wenn sie telefoniert, lächelt sie. Ihre dunkle Pagenfrisur ist streng, mit kurzem Pony geschnitten und hebt ihre Wangenknochen hervor. Die Lippen sind rot geschminkt, der Anzug figurbetont. Er ist perfekt geschnitten und präsentiert ihren Körper diskret und elegant. Sie dreht sich telefonierend zu mir um, lächelt breit und versucht meinen Blick wieder zu fangen. Ich schaue zu Boden und betrachte meine Schuhe, steige auf dem Weg zum Tisch sorgfältig über ein heruntergefallenes Salatblatt.
Manchmal kommt sie zu spät zu unserem Mittagessen, dann ist ihr plötzlich eine Besprechung dazwischen gekommen, irgendetwas, das sofort ihre Aufmerksamkeit erforderte. In diesen Fällen war ich diejenige, die wartend am Tisch saß und aus dem Fenster Ausschau nach dem dunklen, strengen Haarschnitt und dem breiten Lächeln hielt. Wenn sie das Restaurant betrat, wusste ich sofort Bescheid. Es lag regelrecht in der Luft. Ich merkte, wie man sich nach ihr umdrehte und wie sich die Blicke einen Moment lang von ihren Tellern abwandten. Ich erkannte am Klang ihrer Stilettos, wenn sie durch das Restaurant lief. Sie hallten wider und ließen alle anderen Geräusche verstummen. Gespräche brachen ab, das Besteck durfte Pause machen und die Köche riefen keine Bestellungen aus.
„Entschuldige bitte“, sagt sie, als sie auflegt.
„Nein, alles gut“, sage ich und fahre mir durchs Haar. „Also, wie geht’s dir so?“, frage ich und nippe an dem Glas Wein, das sie bereits für mich bestellt hat.
Sie spricht über jemanden, den sie kennengelernt hat. Wir lachen und trinken unseren Wein. Ich würde ihr so unglaublich gerne von Owen erzählen. Wie zwei kleine Mädchen, die einander ihre Geheimnisse anvertrauen, stecken wir über dem Tisch die Köpfe zusammen. Kurz sammle ich mich, um die Spannung aufrecht zu erhalten. Ich denke an die Muskeln, die sich wie die eines großen Tieres unter seiner Haut bewegen. Ich denke an die Buchstaben auf seinen Armen und Beinen und finde plötzlich keine Worte mehr.
„Entschuldigung, ich muss kurz zur Toilette“, sage ich, stehe auf und mache mich auf den Weg.
Das Geklapper von Besteck ist überall und die Köche rufen den Kellnern durch die Luke Bestellungen zu.
Ich ziehe die Jeans herunter und betaste meinen Slip. Er ist ganz feucht. Während ich mich mit der einen Hand an der Wand abstütze, lasse ich die andere zwischen meine Beine gleiten. Mein Atem geht schwer, als ich die Wärme spüre. Ich denke an Owen, an die Buchstaben und die sich unter seiner Haut regenden Muskeln. Ich denke an den Mann von heute Morgen und die großen, leicht behaarten Hände, die meine Brüste ergreifen. Ich stelle mir vor, es wären Owens Hände. Stelle mir vor, wie er in mich eindringt. Wie er meine Brüste umklammert, bis es sich anfühlt, als würde die Haut aufplatzen. Ich sehe sie zwischen seinen Fingern hervorquellen, während er in mich stößt. Lasse die Finger arbeiten und werde schnell noch feuchter. Ich jammere leise, als ich komme. Lasse die Wärme durch den Körper rauschen, ehe ich wieder meinen gewohnten Gesichtsausdruck aufsetze und zurück ins Restaurant gehe.
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Ich schneide Apfel und Banane in Scheiben. Dann schneide ich ein paar Kiwis und nehme getrocknete Mandeln aus der Tüte. Das alles wird auf einem großen Teller arrangiert. Fürs Abendessen muss das reichen. Ich stelle meinen Laptop auf den Couchtisch und balanciere umständlich den Teller, ein Glas und Wasser dorthin. Dann lasse ich mich auf das weiche Sofa fallen. Es gibt leicht nach. Jetzt sind es nur wir zwei.
Ich finde seine Seite, kaufe einen Film und betrachte ihn. Er schaut in die Kamera und ich bezweifle nicht, dass er auch mich anschaut. Dass er meinen Blick einzufangen versucht. Er spricht. Ich achte nicht darauf, was er sagt, während ich den Bewegungen seines Mundes folge. Die rosa Lippen formen Worte, die ich nicht höre. Ich werde feucht, als ich seiner melodischen Sprechweise lausche. Ich weiß, was mich erwartet und das weiß mein Körper auch. Am liebsten schaue ich den Film zuerst zu Ende und spule anschließend an die Stelle zurück, an der Owen am besten zu sehen ist. Genau an die Stelle, an der er mich ansieht. Ich pausiere den Film, sobald wir Augenkontakt haben. Er schaut auf mich herab, während ich an seinem Penis sauge. Mir fallen die grünen Buchstaben auf seinen Oberschenkeln auf. Ich umklammere seine vollständig mit Farbe bedeckten Waden. Es ist, als würden die Buchstaben aus seinen Unterschenkeln und Oberarmen fließen. Er drückt seine Hand gegen meinen Hinterkopf, sodass ich die Buchstaben auf seinem Arm sehen kann. Wie kleine, aus dem Zusammenhang gerissene Fragmente tanzen sie über seine Haut. Sie verformen sich, wenn er die Muskeln anspannt.
Ich stoppe den Film und lehne mich zurück. Denke an die Buchstaben, aber sie bilden keine Worte. Sie ergeben keinen Sinn.
Er hat zurückgeschrieben. Ich lächle, als ich mein Profil öffne. Wir haben uns auf ein Treffen geeinigt, sobald er wieder in der Stadt ist. Er verliert kein Wort darüber, wann das ist. Ich nehme mein Handy und schreibe an Erica.
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Ich lege den Kopf in den Nacken, während das warme Wasser über meinen Körper fließt. Nach kurzer Zeit sind meine kurzen Haare tropfnass. Meine Hände gleiten über Brüste und Bauch. Letzterer zieht sich mit der Berührung erschrocken zusammen. Ich kann nicht davon ablassen, mich zu berühren. Bekomme ihn nicht aus dem Kopf. Intensiv massiere ich die Klitoris, während ich mich an die Duschwand presse. Ich ziehe scharf die Luft ein und lasse das warme Wasser meinen Körper verwöhnen. Da klopft es laut an die Tür, als hämmerte jemand mit geballter Faust dagegen.
„Bist du bald mal fertig?“, ruft meine Mitbewohnerin und schlägt erneut gegen die Tür.
Schnell ziehe ich die Hand zurück und warte, bis meine Atemzüge wieder ihrem gewohnten Rhythmus folgen, ehe ich das Wasser abstelle und aus der Dusche steige.
Ich setze mich mit einer Tasse Tee in die Küche und schaue aus dem Fenster. Es fühlt sich an, als wäre ich an meinem Geburtstag früh aufgewacht. Ich liege in meinem Kinderzimmer und die anderen werden erst in ein paar Stunden aufstehen. Ich versuche wieder einzuschlafen, damit die Zeit schneller vergeht. Vor Anspannung zittern meine Zehen unter der warmen Decke.
Ich nehme einen Schluck Tee und stelle mir vor, dass ich vor dem Klassenzimmer stehe. Ich bin die Nächste. Mich werden sie als nächstes ausfragen – über all das, was ich weiß oder zumindest wissen sollte. Mein Hals ist trocken, mein Mund nass und warm. Kurz bevor sie die Tür öffnen, droht sich mir der Magen umzudrehen. Ich versuche mich zu beruhigen, mich davon zu überzeugen, dass das nichts Besonderes ist und ich es bald überstanden haben werde.
Ich stelle die Tasse auf dem Tisch ab und betrachte den Sonnenaufgang. In ein paar Stunden werde ich ihn treffen. In ein paar Stunden wird er mich in seine Arme schließen und wir werden uns ins Bett fallen lassen. In ein paar Stunden werde ich seine Lippen auf meinen spüren. Er wird meinen Hals küssen, meine Nackenhaare werden sich aufstellen. Er wird meinen Bauch küssen und ich werde mein Geschlecht in Richtung seines Gesichts schieben. Er wird seine Küsse unbeirrt weiter meinen Körper hinab wandern lassen. Er wird die Innenseite meiner Schenkel küssen und in meine Haut beißen. Ich werde spüren, wie er sich in mich hakt, an mir saugt und leckt, bis ich beinahe komme. Ich werde gegen den Orgasmus ankämpfen, damit wir fortfahren können. Ich werde sein Haar zwischen meinen Fingern fühlen und mein Körper wird seiner Zunge nachgeben.
Ich stelle die leere Teetasse in die Spülmaschine, gehe in mein Zimmer und ziehe mich an.
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„Warum hast du mir geschrieben?“, fragt sie.
Ihre Frage lässt mich verlegen grinsen und ich suche verzweifelt nach einer Antwort. Ich durchsuche Wörter und Sätze, aber nichts davon funktioniert. Ich weiche ihrem Blick aus und schaue stattdessen ins Nichts, während meine Gedanken zu den Buchstaben auf seinen Beinen wandern. Wieder grinse ich und formuliere schließlich eine Antwort, die ich nicht einmal selbst glaube. „Ich bin ein bisschen nervös“, sage ich, „nein, gespannt.“
„Gespannt?“, fragt sie. „Warum bist du gespannt?“
Ich lasse mir Zeit für die Antwort. Mir nähert sich ein Kameramann. Ein Mädchen im hinteren Teil des Raumes verrückt einen großen Scheinwerfer und er, ja er, muss auf dem Weg vom Flughafen sein.
„Ich habe Owen in so vielen Filmen gesehen und schon seit langer Zeit an ihn gedacht. Ich wollte das hier seit langem und jetzt gibt es tatsächlich die Möglichkeit.“ Ich lächle sie an und verliere mich in einem leicht schüchternen Grinsen.
„Bist du gespannt, ob er deine Erwartungen, deine Vorstellungen erfüllen kann?“
Im Raum kehrt Ruhe ein. Das Mädchen hat den richtigen Standort für den Scheinwerfer gefunden, der Kameramann seine Position. Ich glaube, dass sie mich alle zusammen ansehen und halte vor der Antwort die Luft an.
„Ich weiß, dass er meine Erwartungen erfüllen wird“, sage ich ohne zu zögern.
Als er den Raum betritt, hallt das Echo meines Lachens wider. Es fällt mir schwer ihn anzusehen. Er ist hübsch und lächelt mich an, aber ich wende den Blick schnell ab und richte ihn auf den Boden. Die Übelkeit kehrt zurück, mein Hals wird trocken wie vor einer wichtigen Prüfung. Er sucht den Augenkontakt, doch ich weiche ihm aus und muss wieder grinsen. Als hätte ich gar keine Kontrolle darüber. Ein weiterer Lacher verlässt mich schallend. Ich sitze auf dem Bett, aber weiß nicht, was ich mit mir anfangen soll. Eine Menge Fragen kommen auf, aber ich habe keine Antwort. Ich denke an die Buchstaben unter seiner Hose. Unsere Blicke treffen sich. Er umarmt mich herzlich. Wir halten uns lange fest. Seine Ruhe legt sich warm und allumfassend um uns – wie eine vertraute Decke. Ich drücke mich an ihn und rieche an seinem Hals. Er ist nicht parfümiert und duftet allein nach ihm. Ich küsse den Hals, schmecke ihn. Seine feinen, hellen Nackenhaare stellen sich auf wie stolze Soldaten auf dem Weg in den Krieg. Er findet meinen Mund, dringt ein und mein Zweifel verschwindet. Er küsst mich sanft und sorgsam. Nimmt sich Zeit. Er umklammert meinen Körper, während sich die Küsse intensivieren. Ich spüre ihn durch meine Hose. Sein Penis wächst, während wir uns küssen. Ich stelle mich auf die Zehenspitzen und drücke meinen Körper an seinen. Er grinst frech, als er merkt, wie ich mich ihm hingebe. Wir tanzen in Richtung Bett, während wir uns fest ineinander haken. Ich lege mich auf den Bauch, lehne mich über das Bett und öffne seine Stiefel. Stelle mir vor, dass ich langsam an ihn herankomme, dass er schon bald mein sein wird. Mit jeder gelösten Schlaufe nähere ich mich ihm und er sich mir. Ich zögere es heraus, nicht weil ich nervös bin, sondern weil ich Angst habe, dass es bald vorbei ist. Zuvor hatte ich Angst vor dem Anfang, jetzt fürchte ich das Ende. Ich bewege mich langsam, konzentriert, hingebungsvoll. Die Schnürsenkel verheddern sich. Owen sieht mich an, schmunzelt und wir lachen unbeholfen darüber.
Ich küsse ihn hart und brutal, als wollte ich ihm zeigen, dass ich mich verändert habe, dass ich jetzt vollkommen bereit bin. Ein Stöhnen kann ich nicht unterdrücken. Die Erwartungen drängen, dringen stöhnend aus mir heraus und hallen von den Wänden wider. Owens Penis verhärtet sich.
Ich ziehe die Hose aus und kann deutlich sehen, wie sein steifes Glied gegen seine Unterhose ankämpft. Der Stoff wird gespannt und legt sich wie eine Schutzschicht darüber. Ich muss kichern, denn jetzt passiert es, jetzt passiert es wirklich. Zuvor wusste ich nichts mit mir anzufangen. Jetzt kann ich mich vor purer Vorfreude kaum zusammenreißen. Speichel sammelt sich in meinem Mund. Ich kenne seinen Penis, habe ihn den Mund vieler Frauen stopfen sehen und beobachtet, wie ihre Lippen ihn mühsam zu umfassen versuchten. Mein Atem geht schwerer und ich kann es nicht lassen aufzustöhnen.
Seine Wade ist vollständig tätowiert und über seine Oberschenkel verlaufen Buchstaben, als wären sie der blauen Wade entsprungen. Ich lasse meine Hand sein Bein kosen, klammere mich an ihn und drücke meinen Unterleib stöhnend gegen ihn. Erwartungsvoll kichere ich. Er küsst mich, nimmt mich auf und probiert von meiner Haut, während er sich zwischen meine Beine begibt. Er schaut zu mir auf, ich lächle ihn an. Ich betrachte ihn gern aus diesem Winkel, in dem er der Untertan ist, sich hinkniet und mich leckt. In den Filmen ist er immer von ganz nah zu sehen, doch aus dieser Perspektive sehe ich ihn zum ersten Mal. Fast ist es, als könnte Owen meine Gedanken lesen und als verweigerte er es, seine Position einzunehmen, denn ehe ich die Fantasie zu Ende denken kann, beißt er fest in die Innenseite meines Oberschenkels. Der Schmerz fährt bis zu meiner Scheide, die sich dankbar zusammenzieht und noch feuchter wird. Ich stöhne laut auf.
Er beginnt mich sanft zu lecken. Saugt sich fest und probiert von meinen Säften. Ich belohne ihn mit mehr. Abwechselnd stöhne und grinse ich. Ich weiß nicht warum, aber ich kann es nicht lassen. Vielleicht, weil das alles tatsächlich passiert. Vielleicht, weil die Wirklichkeit meine Erwartungen in diesem Augenblick übersteigt. Vielleicht nur, weil Owen Gray in Wirklichkeit viel besser leckt als in der Fantasie. Denn jedes Mal, wenn ich grinse und mit jedem Lachen, das meine Lippen verlässt und in den Raum dringt, entspanne ich mich mehr. Ich gebe mich ihm, seiner Zunge und seinen mich fest umklammernden Händen hin. Ich winde mich unter seinem Akt. Ich betrachte die verschnörkelten Buchstaben auf seinem Arm und schiele zu seinen Händen. Dann schließe ich die Augen, spüre die Stärke seiner Hände, als sie sich in meine Schenkel krallen. Meine Haut fühlt sich an, als würde sie unter seinen Fingern zerplatzen. Seine Zunge arbeitet weiterhin und ich lasse meiner Freude stöhnend freien Lauf.
Ich weiß nicht, wie viel Zeit vergangen ist. Mein Zeitgefühl hat sich in Luft aufgelöst, als ich den Raum betreten habe. Mein Intimbereich ist glatt und nass und mir läuft das Wasser im Mund zusammen, als ich seinen Penis anstarre. Ich nehme ihn gierig in den Mund, während ich den Schaft fest umklammere. Ich versuche ihn zu verschlingen, ihn so weit wie möglich in mich zu stopfen. Ich lecke an der Spitze, spüre die Feuchtigkeit auf meiner Zunge. Ich küsse sie, sauge mich fest und schiebe sie tiefer hinein, während Owen dankbar meinen Nacken umschlingt. Er drückt meinen Kopf nach unten. Seine Augen flackern und er stöhnt leise auf. Nur meinetwegen. Meine Lippen kämpfen mit seinem großen Penis, der meinen Mund ganz ausfüllt. Meine Scheide zieht sich zusammen und wird feucht bei dem Gedanken daran, dass er in meinem Mund steckt. Er greift nach meinen Beinen und ich bewege sie, damit er besser herankommt. Während ich seinen Penis weiterhin umschließe, beginnt er mich zu lecken. Ich stöhne vor Wohlbehagen. Es fällt ihm schwer sich zu konzentrieren, seine Zunge bewegt sich wild und sprunghaft. Er erkundet mich nur wenige Sekunden lang, ehe er sich zurückziehen muss. Ich lasse ihn nicht entwischen und lutsche unaufhörlich an ihm.
Wie ein routiniertes Paar auf der Tanzfläche drehen wir uns auf der Matratze. Der eine weiß, wo der andere ist und wir tanzen lüstern umeinander. Owen führt. Er legt sich auf mich und schaut mir tief in die Augen. Ich atme schwer. Er drückt seinen Penis in mich und für einen Augenblick meine ich das Bewusstsein zu verlieren. Doch der Druck und der Schmerz, den sein Penis dabei hinterlässt, fühlen sich an wie der Biss, der vom Schenkel bis zur Scheide gefahren ist. Ich werde feucht und stöhne lauter. Er merkt, dass es mir gefällt, streicht mir aber dennoch das Haar aus dem Gesicht und schaut mir in die Augen. Er lächelt beruhigend. Das erregt mich nur noch mehr. Ich beginne mich zu berühren, während Owen in mir steckt. Ich stöhne laut, damit er es hören kann, damit niemand im Raum daran zweifeln muss, dass er es mit mir treibt. Ich schließe die Augen, jetzt sind es nur wir beide. Mit Owens Penis in mir und meinen Fingern, die mit meiner feuchten Klitoris spielen, bin ich kurz vor dem Höhepunkt. Ich will mehr.
Ich sitze auf und reite ihn. Sein Penis ist tief in mir und ich jammere. Ich treibe meinen Unterleib vorwärts, erhebe mich ein wenig und lasse mich wieder über seinen Penis gleiten. Ich muss die Auswirkungen dessen auf seinem Gesicht beobachten, denn es ist fantastisch, seine Lust aus dieser Perspektive zu sehen. Ich senke mich tiefer über ihn, er legt den Kopf in den Nacken und stöhnt. Ich nehme die Finger in den Mund, schmecke meine Säfte, sauge und lecke an ihnen und stöhne behaglich. Owen kann die Augen nicht von mir lassen. Ich reite ihn wild, während meine Finger es mit meinem Mund treiben.
Er wirft mich herum und nimmt mich von hinten. Als er eindringt, entsteht ein massiver Druck und mein Stöhnen kommt aus der tiefsten Magengegend. Es durchläuft den ganzen Körper und sammelt sich erwartungsvoll im Mund, ehe ich ihm freie Bahn lasse und es laut aus mir herausbrüllt. Er nimmt mich hart ran und ich kann mir lebhaft vorstellen, wie die Muskeln unter seiner Haut gleich eines gewaltigen Tieres arbeiten. Wir legen uns auf die Seite. Noch immer steckt er in mir. Er vögelt unbeirrt weiter, als hätten wir uns nicht von der Stelle gerührt, als hätte er den Positionswechsel gar nicht bemerkt. Er sieht mich an, findet meinen Blick und ich erhalte ihn aufrecht. Seine Hand wandert zu meiner Scheide. Er schaut mir in die Augen und lächelt. Ich stöhne, während seine Finger routiniert arbeiten und meine Säfte fließen lassen. Ich liebe es, wie er mich von beiden Seiten ausfüllt. Er ist überall. Er ist in mir, er berührt mich, er ist in meinem Kopf, sein Geschmack in meinem Mund und schon bald wird auch sein Samen in mir sein. Die Bewegungen seiner Finger wirken zielgerichtet. Ich stöhne und passe mich den Bewegungen an, keuche laut auf. Der Orgasmus trifft mich wie eine gewaltige Welle, die auf offener See bricht. Sie überströmt mich, sodass ich nichts anderes als ein leises Winseln, das nicht mehr mein eigenes ist, von mir zu geben weiß. Wie der Espresso, der mein Inneres wärmte und mein Blut wirr durch den Körper strömen ließ, zieht der Orgasmus meinen Unterleib spastisch zusammen, während sich die Wärme in mir ausbreitet. Eine Millisekunde lang spüre ich, wie das Blut durch meine Adern gepumpt wird. Der Orgasmus fließt und ich kann nicht anders als mich dem hinzugeben.
Ich hebe meine Beine über seine Schultern. Ich bin nass. Er packt mich fest und brutal und das Tier, das ich sich unter seiner Haut windend vermutet habe, kommt nun zum Vorschein. Vor und zurückgleitend spritzt er in mich.
Wir legen uns hin und ich kann ein Lachen nicht unterdrücken. In dem großen Raum klingt das dämlich, aber es ist mir egal. Owen küsst mich, ich schaue ihm in die Augen und erwidere den Kuss. Ich berühre ihn, nur um sicherzugehen. Bloß um das Gefühl seiner Haut unter meinen Händen in Erinnerung zu behalten. Auch er berührt meinen Körper vorsichtig, als sähe er ihn zum ersten Mal. Wir lächeln einander an und lachen.
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„Und, wie war es?“, fragt sie.
Wir betrachten einander und müssen wieder lachen. Für einen Moment schließe ich die Augen und senke den Blick. Ich kann seinen Penis noch immer spüren.
„Es war schön“, sage ich.
„Ich hatte Angst, dass sie nicht loslassen kann“, sagt Owen. „Als ich dich zum ersten Mal gesehen habe, habe ich daran gezweifelt.“
Er dreht sich zu mir und schaut mich an.
„Ich war auch im Zweifel. Erst, als du mich geküsst hast, wurde mir klar, dass ich das hier will.“
Wir lächeln uns an.
Die Interviewerin fragt Owen etwas Unverständliches. Er schenkt ihr seine Aufmerksamkeit. Wir sitzen zwar noch immer auf dem Bett, aber nur die beiden sprechen miteinander. Er erklärt ihr gestikulierend seinen Punkt. Die Interviewerin nickt und schaut auf ihren Block. Ich sehe wie sich Owens Lippen bewegen, wie sich sein Gesichtsausdruck verändert, aber höre kein einziges Wort, das seinen Mund verlässt. Ich wende den Blick nicht ab, sondern bleibe in der gleichen Position. Er grinst und die kleinen Lachfältchen kommen zum Vorschein. Wenn er spricht, sehe ich die Bewegungen seiner rosa Zunge. Er drückt sie gegen die Schneidezähne, wenn er lächelt, als halte er etwas zurück. Er hebt die Hände, während er sich der Interviewerin erklärt. Er streckt die Finger, die Adern spannen sich. Wie dicke, grüne Schnüre verlaufen sie auf seinen weißen Handrücken. Meine Augen sind von ihm gefesselt. Owen dreht sich zu mir und erwischt mich, wie ich ihn beobachte. Ich halte den Blick aufrecht und kann es nicht lassen, an die Buchstaben auf seinen Armen und Beinen zu denken – Buchstaben, die keine Worte bilden.
ENTFÜHRT
Ich verstehe immer noch nicht, warum ich in diesem Auto sitze. In diesem nach Zigaretten, Öl, alten Butterbroten und Öl stinkenden Auto. Alt und rostig. Die ausgeblichenen Sitzbezüge haben Löcher, die Fußmatten liegen schief. Es sieht so aus, als ob sie schon immer so gelegen haben. Und dann ist es ein Transporter. Er ist in einem Dunkelblau, das mich zu der Überlegung bewegt, ob Farben sterben können. Außer den Scheiben im Fahrerhaus sind die hinteren Scheiben mit silberfarbenen Thermomatten abgedeckt. Die Leute sollen nur ungern sehen, was ich herumfahre.
Alles am Auto, oder genauer gesagt, nur eines der Dinge hier am Auto, würde bei mir normalerweise einen Brechreiz auslösen. Ich hasse hässliche Sachen. Alle hässlichen Sachen. Ich vertrage es nicht, wenn etwas nicht so ist, wie es sein sollte. Das spüre ich körperlich. Ich weiß, dass meine Kollegen und besonders meine Untergebenen, hinter vorgehaltener Hand darüber reden, wie perfektionistisch ich bin. Aber sie wissen auch, dass das sie nichts angeht. Das ist meine eigene Sache.
Als ich etwas schnell um eine Ecke fahre, höre ich hinten im Auto ein dumpfes Geräusch.
Ich müsste eigentlich jede Sekunde in diesem Auto hassen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mich in jeder anderen Situation übergeben würde. Aber die ist nicht „jede andere Situation“, dies nicht. Ich habe nichts abgetrocknet, bevor ich mich hineingesetzt habe. Ich habe nicht daran gedacht, den Stoff des Rocks so weit wie möglich herunterzuziehen, damit meine Haut nicht etwas Ekliges berührt. Ich habe gar keinen Rock an. Ich habe meinen schönen kleinen Hintern in den klammen, von der Sonne aufgewärmten Sitz geklemmt, nur mit sehr kurzen Shorts bekleidet. Ich ließ die Hände über die Seiten des Lenkrads gleiten. Konnte spüren, wie glatt es an einigen Stellen war. Verschlissen von den groben und verschwitzen Händen übergewichtiger Arbeiter. Als ich sie vor mir sah, kitzelten die Nackenhärchen. Es waren ungewaschene, schmutzige Männerhände. Ich atme durch die Nase, ziehe die Luft tief in die Lungen. Kein Brechreiz. Ich bekomme Lust ein Lied zu summen. Was ich sonst nicht mache.
Ich halte an einer roten Ampel. Ich fahre aus der Stadt heraus. Hier im Industriegebiet ist weniger Verkehr. Es ist nicht mehr weit. Ich schließe die Augen und lasse die Sonne mein Gesicht wärmen. Ich suche und finde den Schalter, mit dem ich die Scheibe öffnen kann. Ich öffne die Augen und stütze meinen Unterarm auf der offenen Scheibe ab. Wie butch von mir, denke ich. Ich lächele leicht. Bevor die Ampel auf Grün umspringt, klopft es hinten wieder. Dieses Mal ist es nicht nur ein einzelnes Geräusch. Es ist ein rhythmisches und viel zu lautes Geräusch. Ich schaue in den Außenspiegel. Sehe mich an der Kreuzung um. Dort steht ein grauer Lastwagen, der rechts an der roten Ampel hält. Kann er es hören? Sonst ist hier niemand. Die Ampel springt von Rot auf Gelb. Ich warte nicht, bis es Grün wird. Während es hinten laut ist, beschleunige ich den Transporter so stark ich kann, ohne dass es verdächtig wirkt. Zumindest versuche ich es. Dann hüpft die alte Karre eineinhalb Meter und geht aus. Ich summe nicht mehr. Von hinten kommt Krach. Ich schwitze. Ich schiele zum Lastwagenfahrer, während ich versuche, den Motor anzulassen. Er lächelt. Ich winke ihm hektisch zu, während ich versuche zu lächeln. Er winkt zurück. Das Auto springt an. Ich fahre zitternd von dannen.
Ich kann hier nicht so herumfahren. Hier draußen gibt es nicht viele Menschen, aber es reicht, wenn einer die Polizei ruft. Ich brauche einen ruhigen Ort, an dem ich die Situation unter Kontrolle haben kann. Ich sehe mich um, während ich langsam weiterfahre. Ich sehe eine kleinere Straße die Straße kreuzen, auf der ich fahre. Ich biege in sie ein, weg von der von Google Maps vorgeschlagenen Route. Etwas weiter sehe ich auf der rechten Seite, was ich suche. Eine Gasse zwischen zwei hohen, fensterlosen Fabrikwänden. Ich fahre 50 Meter in den Schatten der Gasse hinein und parke. Als der Motor abgestellt ist, hört sich der Lärm hinten ohrenbetäubend an. Ich löse den Sicherheitsgurt, lehne mich über den Beifahrersitz, wo meine Nike-Tasche steht. Ich öffne den Reißverschluss, suche ein bisschen in der Tasche und hole meinen 19-Zoll Streetwise Barbarian LED hervor, eine Kombination aus Taschenlampe, Elektroschocker und Knüppel. Ich mag es, dass er so schwer ist. Ich steige aus. Die Kälte im Schatten der alten Wände überrascht mich. Ich bekomme an den Armen und zwischen den Schulterblättern Gänsehaut. Ich schalte den Elektroschocker ein. Gleichzeitig schalte ich die 180 Lumen starke Taschenlampe ein. Ein kleiner Druck und das Licht ist wieder aus. Ich habe ihn in der Hand und lasse ihn an der Seite herunterhängen. Ich bin stolz darauf, wie nonchalant ich das Biest halte. Ich bin jetzt ruhig. Er wird mich nicht überraschen. Das hier ist mein Tag, denke ich, während ich hinten die Autotüren öffne. Dafür, dass er jetzt schon ein paar Stunden hier liegt, ist er überraschend sauber und ordentlich. Er ahnt, dass er vielleicht eine Chance hat zu entkommen. Oder zumindest, dass dies seine größte Chance ist. Seine Füße sind zusammengebunden, ebenso seine Hände. Sein Angriff auf mich ist kläglich. Ich schlag ihm vorsichtig auf den Oberarm. Das soll bedeuten „ruhig liegen“. Er gehorcht. Ich lasse ihn meinen Elektroschocker auch an seinem Bein spüren. Sein Gewicht. Er liegt völlig regungslos. Dann versucht er, nach mir zu treten, trifft aber nicht. Dafür treffe ich. Ich schlage ihm auf das Schienbein. Er versucht es noch einmal. Ich schlage ihm auf das andere Bein. Es schmerzt, das tun zu müssen. Sie haben mir versprochen, dass er bewusstlos ist, bis ich ankomme. Aber sie haben mir gesagt, dass das keine exakte Wissenschaft ist und mir diesen Elektroschocker gegeben. Ich kann hören, dass er versucht, unter dem Gaffa-Tape und dem über seinen Kopf gezogenen Leinensack nicht laut zu stöhnen. Dann ist es still. Ich kann es nicht lassen. Ich versuche es nicht einmal, es zu lassen. Ich ziehe den Elektroschocker über seine Beine. Er zittert etwas und ich halte den Atem an. Dann verpasse ich ihm einen Stoß. Sein ganzer Körper spannt sich an. Ich schalte den Elektroschocker aus. Er bricht auf dem Teppich des Autos zusammen. Ich habe Lust den Sack abzunehmen. Mit den Fingern durch seine kurzen, struppigen Haare zu fahren. Ich mache es nicht und das macht mich stolz. Jetzt habe ich die Ruhe anzukommen. Ich habe es getan. Ich sehe ihn mir an. Er sieht gut aus. Muskulös, braun, gut proportioniert. Er sieht für einen Rugbyspieler zu anspruchsvoll aus, selbst in Unterwäsche. Ich atme tief ein, schließe leise die Tür, setze mich wieder hinters Steuer, lassen den Wagen an und fange an zu summen. Ich mache alles richtig. Ich bin so glücklich!
Als ich wieder auf der Google Maps-Route bin, schalte ich das Radio ein. Ich tanze ein wenig auf dem Sitz meines Königreiches einer todblauen Karre zu Musik, die ich weder kenne noch leiden kann. 18 Minuten bis zum Ziel. Mir geht es gut.
Als ich bei dem verlassenen Lagergebäude ankomme, dessen Adresse sie mir vergangene Woche geschickt haben, schließe ich das Tor auf. Ich muss das ganze Gewicht meines kleinen Körpers einsetzen, um es so weit zu öffnen, dass ich mit dem Auto hineinfahren kann.
Als ich damals die Halle gesehen hatte, habe ich sie angerufen und das alles hier in Gang gesetzt. Sie strahlt den Verfall aus, den Leute versuchen in ihren Wohnungen zu imitieren. Den Verfall, auf dem Rom gebaut ist. Oder Florenz. Farbe, die auf natürliche Weise abblättert. Putz, der aus Altersgründen die Steine loslässt. Dies ist wohl der einzige Verfall, den ich aushalte. Der Verfall, der viele Jahrzehnte benötigt hat, den ich verlassen und wieder besuchen kann. Dazu kommt die Größe des Raumes. Als ich hier nur war, um ihn zu inspizieren, bin ich in die Mitte gegangen. Ich konnte spüren, wie mich der Platz aufsog. Es ist ein hoher, rechteckiger Raum. Über die ganze Länge des Raumes verläuft ein steil geneigtes Glasdach. Die hohen, schmalen Scheiben, die sich zum Licht und zueinander recken, sind über einem alten Betongeländer aus kleinen Fliesen mit einem Kreuz darin angebracht. Ein Relikt aus einer Zeit, in der man auch Lagerhallen verziert hat. Unter den Scheiben und dem Gelände verläuft, ebenfalls über die ganze Länge der Halle, eine graue Stahlkonstruktion, die alle zehn Meter zu den Seitenwänden verläuft. An dem Tag war es später Nachmittag. Die Sonne stand auf den Scheiben, sie hat im ganzen Raum Schatten erzeugt. Tausend Quadratmeter Gitter. Wie passend, habe ich gedacht. Jetzt ist es Vormittag. Es gibt keine Schatten, aber viel Licht. Hier staubt es, aber nicht viel für ein verlassenes Gebäude. Die Halle ist bis auf einen dunkelgrünen Arbeitstisch in der Mitte und ein Regal, das ein paar Meter entfernt steht, leer. Tisch und Regal haben ein seltsames maritimes Thema. An dem gelben Regal ist ein blaues Netz aufgehängt. Ein Anker und weitere Netze unter dem Tisch. Es ist nicht lange her, dass andere den Ort genutzt haben. Das sticht in meinem Zwerchfell. Das sollte mein Ort sein, nur unser Ort. Ich schäme mich dafür, dass ich so reagiert habe. Meine Gedankengänge werden von Motorengeräuschen draußen am Tor unterbrochen. Sie wissen, was sie tun müssen. Ich habe keine Lust sie zu sehen. Ich nehme meine Tasche aus dem Auto und betrete etwas, was früher mal ein Büro gewesen ist. Die Zeit, die es braucht, denke ich. Der Gedanke, dass das Ganze viel zu schnell vorbei sein würde, hat in den vergangenen Tagen an mir genagt, als ich mich auf den Tag gefreut und mich vor ihm gefürchtet habe. Jetzt. Die Zeit, die es braucht, flüstere ich für mich selbst. Ein Ton-post-it, das ich an die Innenseite der Tür kleben kann. Ich schließe die Tür hinter mir. Höre ihre Schritte in der Halle.
Es dauert nicht lange, bis ihr Auto anspringt und wegfährt. Ich öffne die Tür einen Spalt, sodass ich mitbekomme, was in der Halle geschieht. Er sitzt dort draußen auf einem Holzstuhl, ein paar Meter vom Tisch entfernt. Ich hätte ihn niemals alleine aus dem Auto schleppen und auf einen Stuhl setzen können. Das hat nur etwas mehr gekostet, und sie haben keine Fragen gestellt. Ich stehe und trage Makeup auf, als er draußen stöhnt. Er wacht auf. Ich habe so eine Lust, zu ihm hinzueilen. Jetzt werde ich wirklich auf die Probe gestellt. Ich schließe die Augen, atme tief ein, halte die Luft an. Halte mich. Ich ziehe das hier jetzt durch. Zum Aufgeben ist es viel zu spät. Die Zeit, die es braucht. Ich zwinge mich dazu mich langsamer zu bewegen. Jetzt trage ich mein Makeup auf, wie es aufgetragen werden soll. Langsam und peinlich genau. Ich trage nur sehr wenig auf, aber das, was ich auftrage, muss sitzen, wie es nur so sitzen kann. Ich betrachte mich in dem mitgebrachten Spiegel. Ich mag mein Gesicht. Mein japanisches Gesicht. Ich kenne nur wenige außerhalb meiner Familie, die solch schräge Augen haben wie ich. Alle meine Freunde und die meisten meiner Liebhaber haben mich zu irgendeinem Zeitpunkt „Katze“ genannt. Ich bin für meine Männer gerne eine Katze, auch wenn ich, wenn es zu einer Beziehung und auch zu Sex kommt, viel eher ein Hund als eine Katze bin. Heute bin ich eine Katze. Nur eine Katze. Ich rücke meinen Bodystocking zurecht. Er ist transparent, schwarz. Ich kann durch den dünnen Stoff meine kleinen, festen Brüste sehen. Ich trete ein paar Schritte von dem kleinen Spiegel zurück, drehe mich zur Seite und gucke mich von oben bis unten an. Die hochhackigen Wildlederstiefel, die bis zu meinen Knien reichen, kleiden meine Schenkel. Ich habe Tänzerschenkel. Kräftig für meine Statur und trotzdem nicht zu viel. Zusammen mit meinem schmächtigen Körper und meiner Haltung lassen sie mich gespannt aussehen. Wie ein Bogen. Mein Freund sagt, dass alle meine Bewegungen präzise und graziös sind. Aber auch, dass in meinen Bewegungen eine latente Präzision liegt. Hyperpräzision. Laut ihm bin ich ein gefährliches Bündel an Präzision. Das ist der Grund für meinen gespannten Ausdruck, sagt er. Es kommt selten vor, dass er so spricht. Er muss der einzige Rugbyspieler sein, der so spricht. Darum weiß ich, dass er Recht hat. Ich drehe mich etwas, sodass ich meinen Arsch in meinen Hotpants sehen kann. Ich werde etwas feucht, wenn ich daran denke, wie er mich beschreibt, wenn ich an ihn denke, wie er mich hier so sieht, wenn ich daran denke, dass es jetzt passieren soll.
Ich gehe in die Halle hinaus. Ich betone jeden Schritt. Ich drücke sie aus. Wie ein Model. Wie jemand, dem die ganze Welt gehört. Ich bleibe ein paar Meter vor ihm stehen. Neige den Kopf. Will alles haben. Ich bin nervös. Das ist ein neues Territorium. Ich bin dort, wo ich nie zuvor gewesen bin. Dann schreite ich hinüber zu ihm. Ich streife mit meinen Schenkeln seinen Oberschenkel, als ich ihm ganz nahe komme. Ich ziehe den Jutesack ohne zu zögern von seinem Kopf herunter. Er starrt mich an, mein Freund, mein wilder Rugbyspieler. Er ist verwirrt und wütend. Ich muss kämpfen, um die Fassung zu bewahren. Ich will nicht aus der Rolle fallen. Ich bin die sexy, wilde Entführerin, die ihn dazu bringen muss, zu gehorchen. Ich muss ihn dominieren, genau, wie er es sich gewünscht hat.
Dort stehst du. Dort stehst DU?! Ich verstehe gar nichts. Ich konnte hohe Absätze hören, als du zu mir geschritten bist. Das waren nicht die Geräusche, die ich erwartet hatte. Ich habe geglaubt, dass ich eine Geisel war. Ich war auf dem Weg zu meinem Auto, um zum Training mit der Nationalmannschaft zu fahren. Ein Transporter rollt heran und alles wird schwarz. Ich wache hinten gefesselt im Auto auf, bekomme Schläge und Stöße und wache hier auf. Je mehr ich begreife, was passiert ist, desto wütender werde ich. Das hatte ich nicht gemeint, als ich dir von meinen Fantasien erzählt habe. Es ist Monate her, dass du mich angerufen und gesagt hast, dass wir eine Vereinbarung hatten. Dass ich mich entspannen und es genießen sollte, wenn es soweit war. Nachdem ich dir von meinem Geheimnis erzählt hatte, hat es Wochen gedauert, bis du angerufen hast. Ich habe geglaubt, dass du es aufgegeben hattest. Dass das, um das ich dich gebeten hatte, trotz allem zu viel war. Zum Teufel, ich habe geglaubt, dass ich als Geisel genommen worden war.
Ich bin lange wach gewesen. Ich bin von Krämpfen in meinem rechten Schenkel geweckt worden. Ich habe lange gefesselt auf dem Stuhl gesessen. Im Moment habe ich große Lust, dich zu verprügeln. Keine Ohrfeigen. Dich verprügeln, wie ich einen Entführer verprügeln will. Alle meine Muskeln sind vor Wut gespannt.
Du neigst den Kopf zur Seite, siehst mir in die Augen, greifst mein Kinn. Dann sprichst du Japanisch mit mir. Du weißt, dass ich es liebe, wenn du so sprichst. Und dass ich es hasse, wenn ich nicht verstehe, was du sagst. Ich verstehe den Tonfall. Der ist herablassend. Deine Lippen zeigen den Ansatz eines überlegenen Lächelns. Ich habe dich nie zuvor so gesehen. Du trittst ein paar Schritte zurück. Sprichst. Schätzt mich mit deinen schrägen Augen ab, so als ob du dir ein Sofa anschaust und dir dabei überlegst, ob du es jetzt oder im Herbst rausschmeißt. Ich kann deine Stimme fast nicht mehr hören. Tief unten in mir geht etwas kaputt. Es fühlt sich wie das Geräusch an, dass ich bei einem befreundetet Paar gehört habe, als ihre Fruchtblase geplatzt ist. Ein Poppen, das nur unsere Körper hervorbringen können. Du legst deine Hand auf meine Wange. Nur etwas. Siehst mir tief in die Augen. Es ist unmöglich, den Blick zu interpretieren, den du mir zuwirfst. Ich will mich dir ergeben. Jeder deiner Launen. Dann reißt du das Gaffa-Tape von meinem Mund. Völlig ohne Vorwarnung. Mitten in meine Empfindlichkeit. Das schmerzt so, als ob man sich verbrennt oder sticht. Ein Schmerz, der an allen Sperren vorbeigeht, bis er die Wut trifft. So gerne ich mich auch dir hingeben möchte, dein Eigentum sein möchte und tun, was du wünschst – zuerst kommt die Wut. Sie will heraus. „Fuck“, entfährt es mir. „Was zum Teufel stimmt nicht mit dir?! Wo bist du gewesen?“ Es bricht aus mir heraus. Ich habe es nicht unter Kontrolle. Ich will meinen Zorn direkt loswerden. „Ich habe hier eine Stunde gewartet“, sage ich. „Ohne zu wissen, ob das passt. Auf jeden Fall lange.“ Während ich rede, zwinkerst du nicht einmal mit den Augen. „Was ist das hier für ein Drecksloch?“ Du gibst mir eine Ohrfeige. Keine spielerische Ohrfeige. Das ist eine Halt-die-Schnauze-Ohrfeige. Ich weiß nicht wie, aber du prügelst den Zorn aus mir heraus. Du hast immer noch nicht gezwinkert. Deine Augen ruhen unverändert auf mir. Sie flackern nicht. Du bist die, auf die ich gewartet habe.
Du umkreist mich. Ich kann deinen kritischen Blick spüren. Ich bin nichts wert. Ein Gegenstand, von dem du nicht weißt, wozu du ihn gebrauchen kannst. Einer, der zu viel redet. Ein erbärmlicher Mann, der nichts machen kann. Ich kann weder mein Bestes noch mein Schlechtestes geben. Ich bin ausgezogen, egal, was du über mich denkst. Ich bewege die Lippen. Meine Entschuldigungen werden nicht ausgesprochen. Du stellst dich vor mich. Du beleidigst mich auf Japanisch. Ergreifst meinen Kopf. Schubst ihn voller Abscheu wieder weg. Schimpfst mich aus. Gehst noch eine Runde. Sagst etwas anderes. Schubst mich wieder. Ich atme kaum. Nur der oberste Teil meiner Lungen bekommt Sauerstoff. Scham durchflutet mich. Ich weiß nicht, worüber ich mich schämen müsste, aber ich schäme mich. Mehr und mehr. Mein Schwanz wird hart. Ich habe Lust dir zu sagen, dass ich nichts dafür kann. Du bleibst vor mir stehen. Du hast es gesehen. Er ist so hart, dass es weh tut. Dein Blick ruht auf ihm. Dann guckst du mir in die Augen und stellst deinen Fuß zwischen meinen Beinen auf den Stuhl. Millimeter von meinen Eiern entfernt. Ich ziehe mich, so stark ich kann, im Stuhl zurück. Du beißt dich in die Lippen, auf eine Art, von der du weißt, dass sie mich geil macht. Dann bekomme ich eine Ohrfeige. Nicht so kräftig, wie die davor. Auf deinen Platz, sagt die Ohrfeige. Dann hockst du dich vor mir hin, ziehst mein Unterhemd hoch, lehnst dich für einen Kuss vor. Ich will dich küssen, aber dafür bekomme ich eine Ohrfeige. Ich habe kein Recht, irgendetwas zu tun, was mir nicht gesagt worden ist. Du ziehst meine Unterhose runter. Mein stahlharter Schwanz schwingt heraus. Ich erhebe mich lustvoll vom Stuhl. Du nimmst meine Hand. Ziehst mich. Ziehst mich an der Hand. Spielst mich für ein paar Sekunden hart. Die Angst, zu früh zu kommen, macht sich breit. Mehr Scham. Mehr Lust. Du leckst mich schmerzhaft langsam von der Wurzel bis zur Spitze. Nur einmal. Dann nimmst du mich in den Mund. Ich kann nicht still sein. Ich stöhne laut, während sich dein heißer Mund um meinen Schwanz schließt. Ich bin noch niemals auch nur annährend so geil gewesen. Ich sehe zu, wie du den ganzen Oberkörper über meinem Schwanz nach oben und nach unten bewegst. Er sieht in deinem kleinen Mund so brutal aus, bei deinem feinen Gesicht. Das Tier kommt hervor. Ich fühle mich zusammen mit dir wie ein großes, wildes Tier, das für die ganze Kontrolle, die ich verloren habe, etwas zurückbekommt. Das ist eine Macht, die fast genauso stark juckt, wie die Scham. Jetzt stöhnst du bei meinem Schwanz und schaffst es, dass ich auf dem Stuhl tanze, wenn du aufhörst, mich feucht und hart an der Unterseite der Spitze zu lecken.
Du stehst auf. Küsst mich beinahe im Vorbeigehen, drehst dich aber um und gehst zu dem grünen Tisch. Du bückst dich nach etwas. Lässt mich deinen wohlgeformten Arsch sehen. Ich stöhne bei dem Anblick. Du drehst dich mit dem Messer in der Hand. Schwingst es nonchalant. „Falls du zu fliehen versucht, kriegen sie dich. Du befriedigst mich besser“, sagst du. In deinen Worten und Augen kann ich nicht die geringste Spur eines Spiels entdecken. Bei dem, was heute passiert ist, würde es mich auch nicht wundern, wenn sie draußen vor der Halle warten. Du schneidest das Klebeband von meinen Händen und Füßen los. Ich ziehe es ab. Während du das Messer wieder unter den Tisch legst. Du stellst dich vor mich. Sehr nahe. Ziehst deine Hotpants herunter. „Bis du bereit?“, fragst du mit einer milderen Stimme und einem Lächeln, das ich von meinem Mädchen kenne. Du drehst dich um und lässt die Hände über deine Arschbacken gleiten. Ich kann es nicht lassen, mich zu berühren. Du drehst dich wieder um, schiebst deinen Unterleib etwas nach vorne und machst ein Ding daraus, mir zu zeigen, wie du deinen Bodystocking öffnest. Du ziehst in hoch, sodass ich deine kleine rasierte Möse sehen kann. Ich greife nach ihr. Aber du schlägst meine Hand weg. Du beugst dich über mich, leckst meinen Zeige-, Mittel- und Ringfinger, nimmst ihn zwischen deine Beine, wo du bist und wo ich jetzt bin. Dann setzt du dich hin.
Ich werde niemals verstehen, wie du jedes Mal, wenn wir zusammen sind, immer gleich streng sein kannst. Du passt perfekt zu mir, Mädchen. Nicht so streng, dass es weh tut, aber so streng, dass ich jeden Millimeter von dir und mir spüre. Ich weiß, dass ich das fast immer sage, wenn wir in der Wärme des Orgasmus liegen. Dein Kopf auf meinem Arm. Deine Hand auf meiner Brust. Aber das macht nichts, kann ich sehen. Du pflegst verlegen und stolz zu lächeln. Dann küsst du mich auf den Hals und mit abgedrehtem Gesicht flüsterst du, dass wir zusammen perfekt sind.
Du bist feucht und gleitest sofort bis ganz unten zur Wurzel herunter. Deine Hände ruhen auf meinem Nacken. Du stöhnst. Löst dich von mir, bis nur noch der oberste Teil des Kopfes in dir ist. Setzt dich wieder hin. Ganz hin. Du umfasst meinen Hals und drückst meinen Kopf nach hinten, indem du beide Daumen gegen mein Kinn drückst. Du bestimmst immer noch. Die kleine Bewegung, die du machst, während du vor Lust stöhnst, macht mich so verdammt glücklich. Die Freude durchströmt meinen ganzen Körper. Du schreibst das Manuskript nicht mehr. Du lebst es. Du steuerst mich, und du geniest es. Wir müssen einander für immer beherrschen.
Du reitest mich schneller und härter, ziehst mich an den Haaren, steckst deine Daumen wie ein Gebiss in meinen Mund. Du bist früher niemals so gewesen. Jetzt, wo wir uns vom Grenzbereich des Bumsens tragen lassen, wo die Kontrollen weniger und weniger möglich werden, bist du immer noch hier. Ich komme dir entgegen. Nicht mehr wie deine Geisel. Wie das Tier, das du haben willst. Das geht gleichzeitig schief und gut. Meine Hände und mein Mund sind überall dort, wo sie hinkommen können. Ich greife ordentlich zu. Lecke deine Brüste. Drücke deinen Arsch. Ich will mehr und mehr. Ich greife deine langen Haare, mit denen ich ab und zu spiele, während du schläfst. Ich ziehe deinen Kopf nach hinten, sodass du am ganzen Körper zitterst. Dann beiße ich in deine eine Brust. Du schubst meinen Kopf weg und gibst mir eine Ohrfeige. Du stöhnst: „Nimm mich.“ Ich klatsche dir hart auf die eine Arschbacke. Das ist ein Geräusch, von dem ich nie genug bekommen kann. „So?“ quetsche ich zwischen den Zähnen hervor. „Ja!“ Deine Stimme ist jetzt schrill. Ich finde unter den Füßen guten Halt. Ich lege einen Arm um deine schmale Taille und stehe auf, ohne unseren Rhythmus zu stören. Jetzt bestimme ich und nur ich das Tempo. Und so soll es sein. Mit gespannten Schenkeln schubse ich deinen Oberkörper nach hinten. Ich habe deine Arschbacken mit beiden Händen fest im Griff. Du hältst hinter meinem Nacken Händchen. Ich muss die Reste meiner Wut rauslassen. Ich werde es dir zeigen, meine kleine Zicke. Ich bumse dich mit allem, was ich habe. Brutal und schnell. Nicht lange. Aber lange genug, damit du fucking begreifst, dass du mir gehörst. Nur mir. Als ich dich wieder zu mir hochziehen will, willst du mich küssen und ich dich, aber du stoppst dich selbst ein paar Zentimeter vor meinem Mund. Du hättest dies in jeder anderen Situation gemacht, aber dies ist nicht „jede andere Situation“, das hier ist meine Fantasie. Du hast dich selbst daran erinnert. Ich hebe dich von meinem Schwanz herunter und setze dich auf den Asphalt.
Du gehst die beiden Schritte zum Tisch, wo du mir den Rücken und den Arsch zudrehst, legst dein linkes Bein auf den Tisch. Du willst jetzt genommen werden. Ich weiß, dass du weißt, dass ich mich nicht unter Kontrolle habe, wenn ich dich von hinten bumse. Wenn du dich so hinstellst, zeigst du mir, dass ich keine Gefangenen machen soll. Ich soll nicht an dich denken, dich nur gebrauchen.
Als wir uns nicht berühren, schaffe ich es, schnell einen Blick durch die Halle zu werfen. Das einzige, was mir bislang außer dir aufgefallen ist, sind die Echos unserer. Sie lullen uns mit unserem Seufzen und Stöhnen und deinen kleinen Schreien ein. Das ist intensiv. Unsere Geräusche gemischt mit unseren Geräuschen von früher, den Geräuschen von uns jetzt, den Geräuschen der Geräusche von uns. Ich gehe mit hallenden Schritten zu dir.
Du drehst dich mir halb zu. Du magst es, mich anzugucken, wenn ich Lust verströme und nehme, was mir gehört. ”Ja, Baby, bums mich“, sagst du laut. Ebenso, um mich zu provozieren, wie um mich zu reizen. Das ist für mich jetzt dasselbe. Du legst eine Hand auf eine deiner Arschbacken. Öffnest dich mir. Gibst mir den ganzen Raum, den ich bekommen kann, um ganz tief einzudringen. Deine andere Hand liegt auf meinem Hintern. Du presst die Nägel rein und schubst mich zu dir. Ich vergrabe meine Hand in deinen Haaren, balle sie zur Faust, bis ich auf deiner Kopfhaut bin. Schlage zu, zu den Geräuschen meines Magens an deiner Gesäßhälfte. Ekkoloop. Schlage zu und halte dich mit festem Griff. Du wirst fester. Ich kenne das Gefühl. Es kommt kurz vor einer deiner kleinen Explosionen. Nicht nur der Anblick, sondern auch das Gefühl. Dass du bald kommst. Dein Blick flackert. Du siehst mich nicht mehr, auch wenn du in meine Richtung guckst. Du wimmerst. Das Raubtier hört dich. Ich nehme mehr von dir. Du kommst. „Nicht, stopp“, schluckst du und drehst dich mir weiter zu. Das Tempo wird langsamer. Wir sehen einander in die Augen. Du hast mir erzählt, dass du alle Männer in meinen Augen sehen kannst, wenn wir bumsen. Ich habe dir gesagt, dass sich dein Name ändert, ohne dass ich dies erklären kann. Wir sind alle, du und ich.
Von meinem Nacken bewegt sich ein Prickeln, das Rückgrat herunter, zwischen meinen Arschbacken, meinem Zwerchfell, meinen Eiern. Ich muss jetzt aufhören. Sonst spritze ich dich hier und jetzt voll. Ich setze mich hinter dir in die Hocke und lecke dich. Du hast mir schon früher für meine Zunge Komplimente gemacht. Sie ist lang, stark und schwingt wie eine kleine Peitsche, hast du eines Tages gesagt, nachdem ich dich geleckt hatte, bis nur noch dein Nacken und deine Füße berührt haben, als du kamst. Hier ist die Peitsche, mein Mädchen. Ich lecke dich mit fester, entschlossener Zunge von der Klitoris bis zwischen deine Arschbacken. Du bist nicht überrascht, als ich die Arme um deine Schenkel lege und dich anhebe, sodass ich dich lecken kann, während ich stehe. Du stützt die Hände auf dem Tisch ab. Liebst es, meine kleine, leichte Freundin zu sein, die ich herumtragen kann und mit der ich werfen kann.
Ich setze dich wieder ab. Ich bin einfach noch nicht damit fertig, dich von hinten zu bumsen. Nicht hier und so, wo ich deine Brüste sehen kann, deine Augen, deine langen Haare. Der verräterische Schwanz reckt sich wieder. Ich ziehe dich zu mir hoch. Nehme dein Gesicht in beide Hände. Wir küssen uns. Das machen wir nicht willentlich. Wir können es nicht lassen. Unsere Zungen lecken einander. Du guckst mich erschrocken an. Jetzt bin ich es, der dich wegschubst. Du liegst jetzt auf dem Rücken, lehnst dich auf deinen einen Ellenbogen. Spucke dich an. Lecke es wieder ab. Das ist etwas Neues, das ich nur ein paarmal ausprobiert habe, das dich die Fassung verlieren lässt. Ich finde deine Klitoris mit meinen Lippen, sauge sie in meinen Mund und schüttele das ganze Gesicht, von der einen Seite zur anderen. Ich bewege die Zunge über dein Äußerstes hin und zurück. Deine Töne werden leichter. Kein schweres Stöhnen oder schrilles Wimmern. Du klingst leicht. Das ist mir vorher nicht aufgefallen. Ich habe einen Überblick über deine Sinne. Alle Töne. Wann und wo du zitterst. Wie fest du wirst. Deine Bewegungen. Wie offen deine Augen sind. Während ich aufstehe, nehme ich die neuen Eindrücke in meinen Überblick auf. Ich lege dein Bein auf meine Schulter und beeile mich, schnell wieder tief in dich hineinzukommen. Ich bin mir nicht sicher, ob es das Wildleder ist oder der Gedanke, wie frech du in deinen Stiefeln bist. Ich bekomme eine Gänsehaut. Du richtest dich auf, sodass du meinen Hals erreichen kannst. Du nimmst mich in einen harten Würgegriff. Blickst mir trotzig in die Augen. Mich durchfließt ein Stoß. Ich umfasse deinen Hals. Ich bin dabei, vor Lust kaputtzugehen. Ich muss das Tempo ändern.
Das ist für dich ein Zeichen dafür, dass etwas anderes geschehen wird. Du schubst mich weg, stehst auf, schubst mich auf den Tisch. Ich ziehe dich mit hoch. Ich liege dort in ganzer Länge. Wir finden erst spät am Abend zueinander. Nicht jetzt. Du liegst auf mir. Auf dem Rücken. Ich finde dich mit meinem Schwanz und mit meiner Hand. Reibst deine Lieblingsstelle, während ich den Arsch vom Tisch anhebe und dich bumse. Ich führe meine Hand zu deinem Mund. „Leck sie.“ Das machst du. Ich gebe dir einen Klatsch auf deine warme Möse, bis du dich drehst. Dann richtest du dich auf und reitest mich. Ich dringe so tief ein, wie ich kann. Wie es möglich ist. Du sitzt jetzt ganz unten zwischen meinen gespreizten Beinen, hockst dort. Ich schlage in einem auf deine Arschbacken und Seiten. Ich habe das nicht unter Kontrolle. Ich bin 20 Sekunden davon entfernt, unverständlich zu reden. Du kannst es spüren.
Du gehst von meinem Schwanz weg. Ich kann beinahe hören, wie du denkst: Nicht so. So hattest du dir es nicht vorgestellt, dass ich komme. Nicht heute. Du bewegst deine Möse zu meinem Gesicht. Sie berührt meine Haare auf der Brust. Eine ruhige, präzise Bewegung, bei der du genau weißt, was du tust. Du überzeugst dich davon, dass ich dort hinkomme, wo ich deiner Ansicht nach hinkommen soll, dann nimmst du mich in den Mund. Ich seufze zu deinen Schenkeln hin. Versuch, mich darauf zu konzentrieren, dich zu lecken. Daraus wird nicht viel. Ich befinde mich jetzt weit im Freien. Wie der Kojote im Zeichentrickfilm oder Wolf, der, der Droopy jagt, hänge ich in der Luft. Wir fallen erst, wenn wir nach unten gucken. Ich versuche, mich an die Zeichentrickfiguren zu erinnern, an ihre Namen, wer sie gezeichnet hat. Ich gucke wirklich nicht nach unten. Aber du hast entschieden, die ganze Schwerkraft auf mich loszulassen. Du ergreifst meinen Schwanz mit beiden Händen. Kein Vorspiel, keine weiteren Liebeszeichen. Jetzt musst du mich dazu kriegen, dass ich komme. Du fängst an, mit beiden Händen an mir zu reißen. Hart und schnell. Wirklich hart. Keine Präzision mehr, nur rohe Kräfte. Mein Schwanz trifft deine wartende Zunge mehrfach. Manchmal deine Wange, dein Kinn. Auf einmal schwitze ich aus allen Poren. Ich halte mich jetzt einfach nur noch an dir fest. Meine Schulterblätter. Mein Rücken kommt vom Tisch los. Ich komme von allem los. Von allem. In meinem Körper wird es blitzartig schwarz. Ich bin nur ein Samenspritzer in deinem Gesicht. In deine Haare. Ich bin nur das. Weit weg höre ich, dass du mich um alles bittest, was ich habe. Du bekommst noch einen Tropfen von mir. Du sagst etwas Liebevolles auf Japanisch.
Pulsuz fraqment bitdi.