Kitabı oxu: «Das heiße Bett»

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Das heiße Bett

Das heiße Bett

Aus dem Englischem von Martha Ziegler nach

Hottest Bed in Town

Copyright © Copyright © 2017 Zettner Verlag und Brian Dennison

All rights reserved

ISBN: 9788711717974

1. Ebook-Auflage, 2017

Format: EPUB 3.0

Dieses Buch ist urheberrechtlich geschützt. Kopieren für andere als persönliche Nutzung ist nur nach Absprache mit Zettner Verlag und Autors nicht gestattet.

1

Ein heftiger Windstoß fuhr um die pastellfarbenen Gebäude von Miami. Die Luft ließ einen Wetterumschwung ahnen. Der Mittsommer war unter der ständigen Sommersonne dahingewelkt.

Ich saß da und blickte gleichzeitig auf die Tür und durch das große Panoramafenster.

Gestern war sie durch diese Tür gekommen. Ich konnte mir gut vorstellen, daß sie wieder durch diese Tür kommen würde. Erstens, weil sie all die Dinge, die ich mit ihr angestellt hatte, geliebt hatte. Zweitens, weil es in meiner Wohnung kühler war als draußen.

Es war wirklich angenehm kühl im alten Herrenhaus. Diese alten Miami-Gebäude, vor vielen Jahren von reichen Männern erbaut, hatten Ausmaße, die mit schwüler Feuchtigkeit und gleißendem Sonnenlicht spielend fertig wurden.

Ich saß im Korbstuhl am rohrgeflochtenen Tisch und überlegte, was wohl Old Nelson sagen würde, wenn er wüßte, daß ich sein Herrenhaus in einen Saloon verwandelt hatte. Einige nannten es zwar eine elegante und moderne Bar, aber es war nichtsdestotrotz eine Schnaps-Bude. Meine Wohnung war aus mehreren alten Räumen hergerichtet worden. Ich dachte auch daran, was wohl jetzt mein alter Herr sagen würde. Er war bei der Nelson Company beschäftigt gewesen und hatte es bis zum Vormann gebracht. Die Firma stellte Dachziegel her. Er hatte ihr mit geradezu altmodischer Treue gedient.

Es bereitete mir eine gewisse Befriedigung, daß ich das Nelson-Haus in einen Ort verwandelt hatte, an dem Schnaps ausgeschenkt wurde. Aber es ist noch höllisch viel mehr als das. Ich bin nämlich ein Kater, der seine Pussy liebt, und in dieser luxuriös eingerichteten Wohnung hatte schon die beste Auswahl an Fotzen ihren Duft hinterlassen.

Natürlich ist mein Lokal keine Hafenkaschemme. Es liegt zwischen einigen anderen großen Häusern in der Brickel Avenue. Dort oben, wo auf großen Besitzungen immer noch zwei, drei Gärtner beschäftigt werden, um große Rasenflächen und tropisches Wachstum, wie es in Florida üblich ist, zu pflegen. Diese Gegend war für mich, als ich heranwuchs, Streng Verboten gewesen. Aber jetzt besaß ich selbst eins dieser alten, angesehenen Häuser. Um es zu bekommen, hatte es außer eines Krieges und eines Regierungsdarlehens noch allerhand krummer Touren und Schmiergelder bedurft. Jedenfalls saß ich nun hier in diesem großen Haus.

Ich … Corliss Watson Barnett. So heiße ich. Aber natürlich lasse ich mich von keiner gottverdammten Menschenseele Corliss nennen. Ich würde eher jedem den Schädel einschlagen, der mich so anreden würde. Hier in Miami heiße ich für jedermann Cory Barnett.

Wie gesagt, ich saß also da und wartete darauf, daß eine bestimmte Frau wieder durch diese Tür kommen würde, um mich zu sehen. Eine dieser Frauen, die ihr ganzes Leben lang in diese Gegend gehörten. Na, Sie wissen schon … von dieser Sorte mit den süß duftenden und seidig behaarten Wonnegruben zwischen den Beinen.

Während ich so dasaß und wartete, dachte ich unwillkürlich zurück an eine andere Gelegenheit, wo ich auch so dagesessen und auf die Tür gestarrt hatte. Bei der Erinnerung daran, wie gut diese Puppe damals gewesen war, wie gut sie sich auf die feine Kunst des Sex verstanden hatte, wurde mein Schwanz in der Hose sofort rebellisch und reckte den Kopf hoch.

Ruth Sowieso hatte sie geheißen. Wer merkt sich schon alle Namen von Frauen, denen man im Leben mal begegnet ist? In der späteren Erinnerung sind sie meistens nicht mehr als Körper mit verschwommenen Gesichtem und Namen, die einem wie Schatten durch den Kopf huschen.

Ruth war eine Reinlichkeitsfanatikerin gewesen. Das ist okay. Aber wenn eine Puppe während des Geschlechtsaktes mehrmals aufspringt, um sich zu waschen … also, wissen Sie, das kann einen Burschen schon ein bißchen allergisch gegen Wasser und Seife machen!

Ich hatte Ruth in meine Wohnung über dem Matador gelockt … mit der üblichen Ausrede, die ein Bursche gebraucht, wenn er eine Puppe in sein Bett bekommen möchte. Ich glaube, ich hatte sie zu einem Drink nach Feierabend eingeladen, um ein paar neue Schallplatten anzuhören, die ich mir gerade für meine Stereoanlage gekauft hatte. Jedenfalls kam Ruth bereitwillig genug mit.

Sie hockte mit ihrem schmucken, kleinen, strammen Arsch auf einem großen Leopardenfell, während sie an ihrem Drink nippte. Bisher hatte sie weiter nichts als ihre Schuhe ausgezogen.

„Magst du mich?“ fragte sie und sah mich dabei mit verführerischem Augenaufschlag an. Ihre Stimme hörte sich an wie die eines Schulmädchens.

„Baby, das solltest du eigentlich wissen“, antwortete ich. „Das brauchst du doch gar nicht erst zu fragen. Wenn ich dich nicht leiden könnte, wärst du jetzt bestimmt nicht hier.“

Ich kroch ein bißchen näher an sie heran, damit ich mich über sie beugen und sie auf den Hals küssen konnte.

„Findest du mich attraktiv, Cory?“

„Natürlich“, sagte ich. „Sogar sehr!“

„Ehrlich?“

Statt einer direkten Antwort zog ich sie fest an mich und legte ihr eine Hand auf den Oberschenkel.

„Ja“, flüsterte ich.

Sie zuckte ein wenig zusammen, und ihre Fingernägel machten sich an meinem Handgelenk bemerkbar. Nicht sehr hart. Sie mußte das wohl einfach deswegen tun, um ihren Status als Dame zu wahren. Wahrscheinlich hätte sie viel lieber meine Hand gepackt und sie zwischen ihre Beine gesteckt. Aber soweit waren wir noch nicht. Immerhin handelte es sich ja um Ruths ersten Besuch in meiner Wohnung.

Aber nach einigen weiteren Drinks waren wir dann beide nackt. Und wir lagen immer noch auf dem Fußboden und waren mit dem Vorspiel beschäftigt.

Ich strich mit einer Hand behutsam über das weiche Haar zwischen ihren Beinen. Die Innenseiten ihrer Oberschenkel fühlten sich sehr weich und seidenglatt an.

Ruth gab einen leise gurrenden Laut von sich und schlang ihre Arme um meinen Nacken.

„Oh … du ungezogener Junge!“ kicherte sie, aber ihre Schenkel schlossen sich mit festem Druck um meine Hand. „Die ungezogenen Jungen sind immer die besten“, sagte ich. Dann knabberte ich an einer ihrer harten, spitzen Brustwarzen herum, vergrub meinen Kopf zwischen ihren üppigen Titten und schnurrte wie ein zufriedener Kater.

Ruth begann zu seufzen und sich fest an mich zu drängen.

„Oh … das fühlt sich gut an“, sagte sie und hielt meinen Kopf mit beiden Händen fest. Ihre Finger fuhren durch mein Haar. Ihre Beine spreizten sich etwas, und sie preßte ihre nasse Fotze an meine Hand. Dann begann sie mit langsamen Fickbewegungen, gerade genug, um mir zu verstehen zu geben, daß wir nun bereits unterwegs waren. Der Gedanke, daß sie bereit war, sich mir zu schenken, erregte mich.

Sie hatte ihren Teil des Spiels hinter sich. Jetzt übernahm sie die Rolle des Aggressors, knabberte an meinem Ohr und bohrte ihre Zunge hinein.

Irgendwie manövrierte sie sich in eine Position, die es ihr ermöglichte, mich rücklings auf den Boden zu drücken und sich auf mich zu setzen. Sie blickte auf meinen steifen Schwanz hinab. Ihre Hand streckte sich danach aus. Sie packte ihn sehr schnell und hielt ihn wie ein gefährliches Reptil fest. Dann beugte sie den Kopf hinab, als wollte sie das Ding zwischen ihren Fingern etwas genauer inspizieren.

Ich dachte schon, daß sie mir jetzt einen blasen wollte.

„Herrje, der ist aber nett, was?“ sagte sie.

„Nun, ich bin immer ziemlich stolz auf ihn gewesen“, sagte ich. Dann versuchte ich, sie auf meinen steif aufragenden Schwanz zu setzen.

„Oh, nein, Darling, noch nicht!“ protestierte sie. „Erst müssen wir uns doch waschen.“

„Häh?“

„Waschen“, wiederholte sie. „Alles muß absolut sauber sein, bevor wir’s tun.“

„Das soll wohl ein Witz sein, was?“

Nein, sie machte keine Witze.

Also gingen wir zusammen unter die Dusche und säuberten uns gründlich. Natürlich war das angenehm. Sie seifte mich ab und brachte mich gehörig auf die Palme, weil sie partout darauf bestand, auch meinen Schwanz und meine Eier zu waschen. Wieder versuchte ich, meinen Ständer in ihre Möse zu stecken, aber sie gehörte zu diesen Küken, die alles nur zur rechten Zeit tun wollten.

„Herrje, bist du aber ungeduldig“, sagte sie lächelnd. „Aber du wirst schon sehen, wieviel netter alles ist, wenn es zur rechten Zeit geschieht.“

Yeah, netter. Bis dahin aber hatte ich einen Steifen, der mir geradezu Schmerzen bereitete!

Dann kehrten wir ins Schlafzimmer zurück. Bevor ich etwas unternehmen konnte, hockte sie bereits rittlings auf mir.

„Und jetzt mußt du hübsch geduldig sein, Baby“, sagte sie. „Diesmal werde ich mich um alles kümmern.“

Sie langte nach unten, griff mit einer Hand nach meinem Schwanz und hielt ihn fest, während sie mit der anderen Hand die Lippen ihrer Pussy öffnete. Sie hob sich leicht an, steckte meinen Nillenkopf zwischen die weichen Falten ihrer Dose und ließ sich dann langsam wieder nach unten sinken. Sie legte dabei ihre Hände auf meine Schultern und bewegte ihre Brust hin und her, so daß ihre Titten direkt über meinem Gesicht baumelten.

„Küß sie, Liebster!“ flüsterte sie.

Ich legte meine Hände auf ihre Arschbacken und zog sie nach unten. Als meine Schwanzspitze die äußeren Lippen ihrer Pussy passiert hatte, verspürte ich einen leichten Widerstand. Ich hielt sie wieder etwas von mir ab, während sie ihre Möse weitete, um meine Ficklanze darin aufnehmen zu können. Dann wurde ihr inneres Fleisch sehr feucht, und ich spürte, wie mein Schaft mühelos in die Tiefe hineinglitt.

Ruth stöhnte und machte die Augen zu, während sie nun langsam die Hüften auf und ab bewegte, so daß es mir möglich war, meinen Schwanz bis zur Wurzel hineinzuschieben. Als ich spürte, wie sich unsere Schampolster berührten, machte ich einen kurzen, kräftigen Stoß nach oben und zog Ruth gleichzeitig kräftig nach unten. Mein dicker Schaft preßte sich an ihren Kitzler. Ich hielt Ruth ganz ruhig und bewegte meinen Schwanz hin und her, um ihr Sex-Knöpfchen zu reizen.

„Oh … ooh … oooh …!“ stöhnte Ruth. „Mach das lieber nicht, sonst werde ich …“

Ich spürte, wie sich das Prickeln in meinen Lenden intensivierte. Ruth hatte mich so lange hingehalten, daß ich schon in diesem Moment bereit war, ihr meine ganze Ladung in die Möse zu spritzen. Ich verhielt mich einen Moment ganz still, dann begann ich damit, Ruth auf meinem Steifen auf und ab zu bewegen.

„Ich … oh … ich … ah … Liebster … Oooh …! Ah … aaah … Oooh … Aaah …“

Ruth hob sich von mir ab und packte meine Schultern, dann begann sie sich rapide auf meiner harten Stange auf und ab zu bewegen. Sie kannte jetzt keine Finessen mehr, sondern empfand wohl nur noch das unbezähmbare Verlangen, befriedigt zu werden.

Und ich stand natürlich auch unter Feuer. Ich war bereits wenige Sekunden später zur Explosion bereit. Mein Schwanz spuckte den Strom heißer Flüssigkeit in sie hinein.

Ruth stieß einen lauten Schrei aus, als hätte der erste Spritzer ihr Inneres verbrüht.

Jetzt stimmten wir unsere Stöße genau aufeinander ab. Jeder Stoß war dazu bestimmt, den Saft zur genau richtigen Zeit aus mir herauszumelken. Bei jedem Stoß, den Ruth nach unten machte, pumpte ich einen weiteren Spritzer Sperma in ihre heiße Möse.

Dann ließen die wilden Zuckungen unserer Körper allmählich nach.

Ruth ließ sich sanft auf mich fallen, und ihr heißer Atem strich über mein Gesicht.

Ich tätschelte zärtlich ihre Arschbacken.

Also, was passiert, wenn man seinen Körper mit Schweiß, Sperma und Fotzensaft beschmiert hat? Man nimmt ein Duschbad. Das passiert. Und man tut es auch, weil Ruth unbedingt darauf besteht, bevor sie bereit ist, ihren Unterleib noch einmal für gute Dinge herzugeben.

Sie lachte fröhlich, als wir zusammen unter die Dusche traten.

„Es wird dir jedesmal mehr Spaß machen“, sagte sie. „Du wirst schon sehen!“

„Du meinst … du machst das jedesmal, wenn du … äh … gefickt wirst?“ fragte ich.

„Natürlich, Darling. Die menschlichen Körper stecken doch voller Keime und Gerüche und sonstigen Sekretionen. Das finde ich abstoßend, wenn ich Liebe machen will.“

Ich wollte sie schon fragen, was sie dann erst machte, wenn sie zur Toilette gehen mußte, aber bis dahin hatte sie mich schon so gründlich eingeseift, daß sich mein Schwanz bereits wieder etwas aufgerichtet hatte. Ich kümmerte mich also nicht weiter um ihre verdrehten Ansichten in bezug auf Reinlichkeit, sondern widmete meine Aufmerksamkeit nun wieder voll und ganz ihrem Körper.

Und dann lagen wir wieder auf dem Bett.

Ruth hatte natürlich darauf bestanden, zuvor auch noch das Laken auszuwechseln. Das war an sich gar keine so schlechte Idee gewesen, denn eine ganze Menge von meinem Saft war aus ihrer Fotze auf das Laken gesickert.

„Diesmal wird’s ein bißchen anders sein“, sagte sie. „Und ich möchte nicht, daß du dich irgendwie einmischst!“

„Okay“, sagte ich. „Aber was soll ich denn tun? Einfach so daliegen und stillhalten?“

„Leg dich hin!“ befahl sie und drückte meine Schultern energisch aufs Bett. Dann griff sie mit einer offenbar sehr erprobten Bewegung nach meinen Knien und drehte mich so herum, daß meine Füße den Boden berührten. Genauso geschickt war sie zwischen meinen Beinen und spreizte sie auseinander. Sie legte ihre Hände auf meine Knie und begann meine Haut mit sanften Bewegungen zu streicheln. Ihre Finger schoben sich dabei allmählich immer weiter nach oben … direkt auf meinen halbschlaffen Schwanz zu, der plötzlich zu neuem Leben erwachte und sich rapide aufzurichten begann.

Sie schien es gar nicht zu bemerken. Sie langte unter meine Eier und fuhr mit einem Finger langsam in der Kimme auf und ab. Dann griff sie nach meinen Nüssen, hielt sie wie zwei Golfbälle fest und schaukelte sie in ihren warmen Fingern sanft hin und her. Ihr Zeigefinger kroch nach oben und strich an der Unterseite meines Schwanzes entlang, der sich inzwischen zu einem stahlharten Knüppel aufgebläht hatte und unter ihrer Berührung sofort heftig zu zucken begann. Als ihre Finger den strotzend geschwollenen Kopf erreicht hatten, machte sie einen Moment Pause, dann griff sie derb zu.

„Oh … dieser große Teufel muß ein bißchen zur Räson gebracht werden“, sagte sie und versetzte meinem Schwanz ein paar verspielte Schläge.

Dann verspürte ich ihren Mund auf der Innenseite meines Oberschenkels. Ihre feuchten Lippen glitten ganz leicht und flüchtig über meine Haut. Ihr heißer Atem fächelte darüber hinweg. Sie bewegte sich aufwärts. Plötzlich befand sie sich genau an der Wurzel meines Schwanzes. Sie legte den Kopf ein wenig schief, griff mit einer Hand nach meinen Eiern, brachte sie an ihre wartenden Lippen heran und nahm schließlich den ganzen Sack in den Mund. Ihre Zunge huschte darüber hinweg und leckte behutsam daran.

Ich legte eine Hand auf ihren Kopf und versuchte sie weiter nach oben zu ziehen, um sie zu veranlassen, endlich meinen Schwanz in den Mund zu nehmen. Ich wußte, daß sie es tun würde, aber ich wußte auch, daß sie den Zeitpunkt selbst bestimmen wollte …

Sie schob meine Hand von ihrem Kopf.

„Hmhm …“, murmelte sie.

Doch dann schien sie meine Ungeduld zu spüren, denn sie rückte sich ein bißchen zurecht, damit sie sich leichter weiter nach oben bewegen konnte. Ihre Lippen schlossen sich um meinen zuckenden Schwanz. Sofort machte sich ihre Zunge gierig über meinen Nillenkopf her, als wollte sie meinen gesamten Schwanz mit Haut und Haar verspeisen. Sie hatte eine wahnwitzig aufreizende Art, ihre Zunge mit meiner Schwanzspitze spielen zu lassen. Dann packte sie meine Schwanzwurzel mit beiden Händen, richtete sich noch etwas höher auf und stopfte sich den steifen Schaft tief in den Mund … so tief, daß ich glaubte, sie könnte daran ersticken. Aber sie mußte diese Technik schon oft praktiziert haben. Ich wußte, daß ihre Lippen jetzt in meinem Schamhaar vergraben waren, denn ich spürte ihre Nasenspitze dort unten. Sie rückte sich erneut ein bißchen zurecht, dann begann sie langsam mit rhythmischem Saugen. Ihr Kopf wippte dabei auf und ab, während ihre Lippen schlürfende Geräusche verursachten.

Ich glaubte schon, daß sie die Absicht hatte, meinen Schwanz ganz zu verschlucken, so tief saugte sie ihn in den Mund. Ein so überwältigendes Gefühl hatte ich noch nie zuvor in meinem Leben empfunden.

Ruth steigerte allmählich das Tempo, bis sie mein schlüpfriges Organ wirklich angriff. Als ich mich in einem unmittelbar bevorstehenden Höhepunkt bereits aufzulösen begann, ließ sie einen Moment meinen Schwanz los und schrie mit heiserer Stimme: „Spritze es in mich rein, Liebster! Spritze alles in meinen Mund!“

Im nächsten Augenblick hatten sich ihre Lippen schon wieder fest um meinen zuckenden Schaft geschlossen. Sie saugte noch härter und schneller. Ihr Treiben löste brennendes Prickeln in meinen Lenden aus.

„Hmmmhmmm … hmmmhmmm … hmmmhmmm …“, wiederholte sie immer von neuem, und während sie weiter saugte, wichste sie gleichzeitig, indem sie meinen Schwanz mit einer Hand wie mit einem Schraubstock umschloß und die Haut auf und ab bewegte, um mich zum Höhepunkt zu bringen, den ihr Mund bereits so gut vorbereitet hatte.

Als ich wußte, daß ihre nächste Bewegung meinen ersten Spritzer auslösen würde, legte ich beide Hände auf ihren Kopf und hielt sie einen Moment ganz fest.

Sie verstand sofort. Sie wartete, bis ich meine erste Ladung in ihren wartenden Mund gespritzt hatte, dann begann sie mit einer zeitlich perfekt berechneten Bewegung. Sie hörte nicht eher damit auf, bis ich ihren Kopf wieder mit sanfter Gewalt festhielt, so daß sie ihren Mund nicht länger auf meinem erschöpften Schwanz bewegen konnte. Dann erst zog sie ihren Mund zurück und legte ihren Kopf auf mein Bein.

Das war Ruth. Wahrscheinlich knabberte sie auch jetzt noch irgendwo ihre Kekse, wie sie das Blasen genannt hatte. Und diese leicht verdrehte und auf Hygiene so versessene Puppe hatte sich in meiner Erinnerung einen ganz besonderen Platz gesichert, den sie niemals einer anderen räumen würde …

Ich will nicht gerade behaupten, daß mein Lokal, der Matador, das beste Speiserestaurant ist, aber ich mache allen anderen höllisch Konkurrenz. Dazu gehört, daß ich mein Personal ausgezeichnet bezahle. Ich habe aber noch etwas anderes getan. Es ist gar nicht so leicht, in mein Lokal Zutritt zu erhalten. Das klappt.

Natürlich ist es etwas ganz anderes mit der Bar. Ich habe sie genau wie den Saloon eingerichtet, in den mein Alter in Milwaukee zu gehen pflegte, als ich noch ein Junge war.

Sägespäne auf dem Fußboden; messingne Spucknäpfe; eine weiße Marmorbrüstung vor dem Mahagonitresen, genau in der richtigen Höhe, um Bier darauf abstellen zu können; an allen Wänden Spiegel. Den Leuten gefällt es. Mir gefällt es. Es ist schon ein tolles Leben, und ich fühle mich meistens recht zufrieden. Natürlich bin ich stolz auf das, was ich erreicht habe. Mein Buchhalter behauptet, daß ich eine Menge Geld mache. Beinahe noch wichtiger ist mir aber, daß ich mich auf subtile Art an den Nelsons rächen kann für das, was sie meinem Alten damals angetan haben.

Über das alles dachte ich nach, während ich in meinem Korbstuhl saß und die Tür beobachtete. Ich zerbreche mir nicht oft den Kopf über mich selbst, und ich verschwende kaum viel Zeit damit, in den Spiegel zu schauen. Aber als ich es jetzt doch einmal tat und einen Blick in den großen Wandspiegel warf, machte ich mir ein wenig Sorgen. Was würde sie sehen, wenn sie dort durch diese Tür hereinkommen würde?

Ich bin nicht gerade groß wie ein strahlender Ritter, und wenn ich auch breite Schultern habe, so wirkt mein Gesicht doch ziemlich derb und kantig. Manche Puppen behaupten, ich sähe so männlich aus. Aber das kommt wohl in der Hauptsache nur daher, daß alle glauben, ich müßte anderthalb Pfund Fleisch zwischen den Beinen hängen haben. Das verstehen sie wohl unter ‚männlich‘. Nur so zum Spaß hatte ich mir einen mächtigen Schnurrbart wachsen lassen. Ich dachte, es würde mir einen Anflug von Distinktion verleihen. Haare sind doch heutzutage die ganz große Mode, und da ich ja nicht ständig meine dichtbehaarten Achselhöhlen vorzeigen kann … warum sollte ich mir da nicht wenigstens eine Bürste unter der Nase gönnen? Nicht nur so einen bleistiftdünnen Strich. Mein Schnurrbart ist ein großes, buschiges Ding. Wenn ich zwei Tittchen in die Hände nehme und mein Gesicht dazwischen drücke, dann kann ich mit meinem Schnurrbart beide Brustwarzen zugleich streicheln! Und das ist ein toller Gag. Die Puppen scheinen meinen Schnurrbart ganz besonders zu lieben, und deshalb habe ich ihn auch behalten, obwohl ich schon oft drauf und dran gewesen war, mir dieses Ding wieder abzurasieren. Zum Teufel … wozu eigentlich?

Ich saß da und dachte über sie nach. Es war letzte Nacht passiert. Sie war mit einer anderen Puppe hereingekommen. Beide hatten Abendkleider angehabt. Aber wohl kaum etwas darunter. Jedenfalls hatte ich diesen Eindruck. Sie war gerade von der Küste zurückgekommen. Ich hatte noch nicht herausgefunden, was sie dort gemacht hatte. Mit den Filmstudios dürfte es wohl kaum etwas zu tun gehabt haben. Ich glaubte es nicht. Sie schien mir nicht dieser Typ zu sein. Hübsch genug? Sicher. Nun, ja … vielleicht nicht gerade hübsch im üblichen Sinne, wenn Sie verstehen, was ich meine. Aber überhaupt … was ist eigentlich hübsch?

Das Gefühl, das ich bei ihrem Anblick hatte, wurde nicht gerade durch ihre überwältigende Schönheit ausgelöst. Diese Puppe machte einfach einen wuchtigen Eindruck. Irgend etwas traf mich … beinahe so, als wären ein Dutzend Drähte an meinen Lenden befestigt gewesen, und jemand hätte plötzlich mit einem heftigen Ruck an allen diesen Drähten zugleich gezerrt. Und darauf kommt’s doch eigentlich an, oder etwa nicht? Ich meine, auf diese Stelle dort unten.

Ich erinnere mich noch sehr genau daran, was ich gedacht habe. Ich habe gedacht: Hoppla, da kommt eine Puppe, die prima in mein Bett passen würde … neben mir, auf mir oder unter mir!

Die beiden hatten sich an einen Tisch gesetzt. Nur diese beiden. Sie schienen gar nicht zu bemerken, daß sie die einzigen Frauen ohne männliche Begleitung waren. Was mich betrifft … also, mir macht es einen Scheißdreck aus, ob Frauen mit oder ohne Begleitung in mein Lokal kommen.

Ich war lässig zu ihrem Tisch hinübergeschlendert, hatte die beiden Puppen freundlich angelächelt und gesagt: „Ist’s gestattet?“ Bevor sie ablehnen konnten, hatte ich mich bereits hingesetzt. Dann sagte ich: „Wir freuen uns immer, neue Gesichter im Matador zu sehen, und da Sie beide offensichtlich ohne Begleitung gekommen sind, möchte ich diesen Umstand für mich ausnutzen und so tun, als hätte ich Sie herbegleitet. Na, was halten Sie davon?“

Ich erinnere mich, daß die Brünette gelächelt hatte, aber zum ersten Mal in meinem Leben schenkte ich einer Brünetten keine sonderliche Beachtung. Ich sah die Blonde an. Sie hatte lockiges, sehr attraktives Haar, das ich auf den ersten Blick als echt erkannte.

Nitra West.

Sie nannte mir ihren Namen beinahe sofort. Wahrscheinlich wollte sie mich wohl von Anfang an beeindrucken und dafür sorgen, daß ich den Zweck ihres Hierseins nicht falsch auslegen konnte. Jedermann in Florida kennt den Namen West, und wenn es an sich auch nur ein recht gewöhnlicher und häufiger Name ist, so bringt man ihn doch fast immer mit den Wests in Verbindung. Einer der Wests war jetzt zum Beispiel der Ex-Senator George West. Ein anderer der Ex-Bürgermeister Thomas West … Tommy, der Playboy, der praktisch mit allem durchzukommen schien. Und dann war da auch noch der Brigadegeneral Leonard B. West.

Ich holte tief Luft, dann schlug ich zurück.

„Ich möchte wetten, daß Sie mit diesem Haus hier bestens bekannt sind“, sagte ich. „Ich meine, die Wests und die Nelsons und noch ein paar andere Blaublütige standen sich doch sehr nahe, als Sie aufwuchsen.“ Mir fiel weiter nichts ein, was ich jetzt hätte sagen können. Ich war nervös und gleichzeitig wütend auf mich selbst, weil ich mich von dieser West-Puppe so provoziert fühlte, daß mein Minderwertigkeitskomplex, den ich so verbissen zu begraben versucht hatte, wieder zum Vorschein gekommen war.

Sie lachte … ein delikates, prickelndes Lachen, dann sagte sie: „Ja, ich bin schon früher hier gewesen, aber da war es noch nicht umgebaut. Ich bin erst gestern zurückgekommen. Als ich hörte, was aus dem alten Herrenhaus geworden ist, wurde ich neugierig und wollte es mir einmal im jetzigen Zustand ansehen. Ich war ein kleines bißchen … nun, ja … äh … schockiert.“

„Sie meinen … weil aus Ihrer alten Puppenstube eine Kneipe geworden ist?“

„Das ist wohl ein bißchen derb ausgedrückt“, antwortete sie. „Aber ich nehme an, daß der Ausdrude durchaus passend ist.“ Sie sah mich dabei sehr ruhig an, und ich dachte schon, daß sie gleich die nächste Frage stellen würde … wie ich so verrucht hatte sein können, diese geheiligten Räume in öffentliche Tränken zu verwandeln. Aber sie fragte überhaupt nichts. Sie saß nur da und blickte mich an, als hätte sie ein natürliches Anrecht auf eine Erklärung von mir.

Ich beeilte mich keineswegs damit. Statt dessen musterte ich sie erst mal etwas genauer. Manche Mädchen verraten irgendwie, daß sie stets von allem das Beste gehabt hatten. Das sah man an ihrer Haut, an ihrem Benehmen, an ihrer Redeweise und auch an ihren Augen. Es lag ganz einfach an Nitra Wests ganzer Aufmachung. Jedermann hätte sie in einer Menge erkennen und mit einem einzigen Wort beschreiben können … reich.

„Welcher Teufel hat Sie denn geritten, daß Sie dies hier …“, sie machte eine weitausholende Handbewegung, „… aus dem einst so schönen Haus gemacht haben?“ Sie sah sich stimrunzelnd um. „So was ist doch längst passé! Ich hätte Ihnen mehr Fantasie, mehr Progressivität zugetraut.“ Sie schüttelte langsam den Kopf und runzelte die Stirn noch stärker.

Ich blickte mich nun ebenfalls im Raum um. Mit den wenigen Worten hatte sie eben alles weggewischt, was ich getan hatte. Ich hatte geglaubt, ein wirklich neuartiges Lokal eingerichtet zu haben.

Das Mädchen in ihrer Begleitung runzelte nun ebenfalls die Stirn. Beide sahen sich mit tiefstem Widerwillen um.

„Es ist so kitschig, einfach schrecklich!“ sagte sie leise.

„Kitschig? Schrecklich?“ wiederholte ich. „Na, na, kommen Sie! Sie machen doch nur Spaß, nicht wahr?“ Ich war wieder ganz schön eingeschnappt. Ich hatte eine Menge Arbeit in den Matador gesteckt. Höllisch viele Leute waren hergekommen, und allen hatte es prima gefallen. Man hatte sogar in mehreren netten Artikeln in den Zeitungen darüber berichtet, sogar in einer großen Zeitschrift. Zum Teufel, was glaubte diese Nitra West eigentlich, wer sie war? Was gab ihr das Recht, all meine Anstrengungen derartig lächerlich zu machen und herabzusetzen? Nun … sie war eben Nitra West! Das war es!

Jetzt legte sie eine Hand auf meine.

„Oh … es tut mir leid“, sagte sie leise.

Ihre Hand war weich und warm.

„Ich wollte Sie keineswegs kränken oder gar beleidigen“, sagte Nitra West.

Mein Herz hämmerte wie eine Dampframme.

„Ich glaube, daß Sie das zeitgenössische Milieu wunderbar getroffen haben“, fuhr Nitra fort. „Es ist nur … also, wissen Sie … ich ziehe nun mal einen etwas moderneren Stil vor. Es hat mir noch nie Spaß gemacht, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen. Heute und morgen … das allein zählt für mich.“

„Was zum Teufel?“ sagte ich und zuckte die Schultern.

„Ihr Name ist Barnett, nicht wahr?“ fragte sie. „Cory Barnett?“

Ich nickte.

„Ihr Vater hat für die Nelson Company gearbeitet.“

„Er hatte sich für die Nelson Company die Seele aus dem Leibe geschuftet“, sagte ich. „Er hat für diese Firma gearbeitet, bis er kaum noch stehen konnte. Er war gerade eine Woche im Ruhestand, als er starb.“

„Das tut mir aber leid“, sagte sie. „Aber ich nehme an, daß viele Leute so eine Geschichte zu erzählen haben. Gott sei Dank ändern sich die Dinge ja mehr und mehr zum Guten.“ Sie holte tief Luft, tätschelte meine Hand und fuhr fort: „Sie können doch niemandem die Schuld geben, daß Ihr Vater so kurz nach seiner Pensionierung starb. Sie können heute auch niemanden mehr dafür verantwortlich machen, daß es damals solche Arbeitsbedingungen gegeben hat.“

„Die Dinge hätten schon damals viel besser sein können, wenn die Nelsons nicht so geldgierig gewesen wären“, sagte ich. „Sie haben verdammt gut gelebt … vom Schweiße solcher Männer.“ Ich war wütend auf sie, weil sie so reich war, und ich war wütend auf mich selbst, weil ich mich von ihr in eine Sache hatte hineinziehen lassen, die doch nur zu weiterer Unfreundlichkeit führen konnte.

„Oh, ich verstehe“, sagte sie. „Sie haben das hier also aus einem Gefühl subtiler Rache heraus geschaffen. Sie wollten dieses ehemals so schöne Haus herabwürdigen, indem Sie einen Saloon daraus machten.“

„Es könnte schlimmer sein“, sagte ich. „Ich hätte zum Beispiel auch einen Puff daraus machen können“, fügte ich grob hinzu: „Nun, vielleicht werde ich das noch tun.“ Sie sah mich ein paar Sekunden lang sehr aufmerksam an, dann huschte ein leichtes, wissendes Lächeln um ihren Mund.

„Glauben Sie denn, daß es dann etwas anderes als früher sein würde?“ fragte sie.

„Das kann ich nicht wissen“, antwortete ich.

„Na, wenn Sie glauben, das Haus herabgewürdigt zu haben, weil Sie einen Saloon daraus gemacht haben, dann haben Sie nur Ihre Zeit verschwendet. Haben Sie überhaupt eine Ahnung, was in diesen großen Häusern so alles vor sich geht? Eine Menge Leute würden schockiert sein, wenn sie es wüßten!“

„Ach, zum Teufel damit!“ sagte ich. „Wahrscheinlich geschieht auf dieser Welt in jedem Haus irgend etwas, das nicht den Gesetzen der Gesellschaft entspricht.“

„Sie sind verbittert wegen der Nelsons, nicht wahr? Sie glauben, daß Ihr Vater von ihnen ausgebeutet wurde. Aber was hätten Sie denn getan, wenn Ihnen die Fabrik gehört hätte?“

„Das sind doch reine Vermutungen.“

„Ich habe Ihnen ja schon gesagt, daß Sie nicht zurückblikken sollten“, sagte sie.

„Wenn Sie die Wahrheit hören wollen … mein Alter ist nicht an einer Sache gestorben, die sich in der Fabrik ereignet hat. Er und ein Freund sind in die Everglades gegangen. Auf Entenjagd. Es war ein kalter, regnerischer Tag. Es hat höllisch gestürmt. Mein Alter holte sich eine Lungenentzündung und ist daran gestorben. Sein Freund hat’s überlebt. Mich ärgert nur, daß Dad nie so richtig gelebt hat. Ich meine, wirklich gelebt.“

„Wahrscheinlich war er mit seinem Leben zufriedener, als Sie glauben. Viele Leute damals haben ein vollkommen glückliches Leben geführt, auch wenn es uns heute hart scheinen will. Was ich nicht verstehen kann, ist all Ihr Haß. Warum? Warum einem schönen, alten Herrenhaus ein solches Ende bereiten? Es gibt doch weiß Gott genügend andere Lokalitäten für so was wie das hier.“

Ich begriff plötzlich, daß mich diese Unterhaltung nirgendwohin brachte. Deshalb lächelte ich gewinnend und fragte: „Darf ich Ihnen etwas von der Bar holen?“

„Scotch mit Soda, bitte“, sagte Nitra. „Und für Luanne auch.“

Mir fiel ein, daß sie mir bisher ihre Begleiterin nicht vorgestellt hatte. Sie mußte wohl auch daran gedacht haben, denn sie sagte: „Oh, entschuldigen Sie! Aber ich war zu sehr mit Geschichte beschäftigt. Luanne, das ist Cory Barnett. Luanne Dorton, Cory. Ich darf Sie doch einfach Cory nennen, nicht wahr, Mr. Barnett?“

„Ich tu’s regelmäßig“, sagte ich lächelnd. „Freut mich sehr“, wandte ich mich an Luanne. Ich nickte ihr zu. Dabei dachte ich, daß ich — falls ich überhaupt noch einen Funken Verstand hatte — Luanne Dorton ein bißchen mehr Beachtung schenken sollte. Sie war eine Brünette, und ich hatte schon immer eine Schwäche für Dunkelhaarige. Natürlich liebte ich auch Blondinen. Und alles, was sich dazwischen befand. Um ganz genau zu sein … ich lehne kaum irgendeine Frau ab. Aber solange Nitra West anwesend war, fiel es mir verdammt schwer, Luanne irgendwelche Aufmerksamkeit zu widmen.

Ich winkte einen der Kellner heran und gab unsere Bestellung auf. Während wir auf die Drinks warteten, musterten die beiden Puppen weiter mein Lokal und machten Bemerkungen darüber. Ich betrachtete Nitra West. Und wo fängt ein Bursche an, wenn er zum ersten Mal eine Frau ansieht? Ich meine, nach dem Gesicht?

Sie waren nicht gerade das, was man groß nennt. Sie waren nur von mittlerer Größe und standen wie Zwillingskegel vom Körper ab. Nitra trug ein in der Mitte geschlitztes Kleid, so daß man allerhand sehen konnte, ohne es allzu auffällig zu machen. Ich glaube, Nitra wußte genau, was ich tat, denn sie reckte ihre Brust noch ein bißchen weiter heraus, so daß ihre Titten noch spitzer nach vorn ragten und leicht wippten. Das wissende Lächeln um ihren Mund verriet, daß sie genau wußte, was sie da machte.

„Vielen Dank für den Drink“, sagte Luanne. Sie hob ihr Glas und nippte daran.

„Ja, danke“, sagte Nitra. „Hoffentlich beanspruchen wir Ihre Zeit nicht über Gebühr. Ich weiß doch, daß Sie hier alle Hände voll zu tun haben müssen.“

„Ich habe gutes Personal, das ohne viel Aufsicht mit dem Betrieb fertig wird“, sagte ich.

Wir unterhielten uns noch etwa eine halbe Stunde lang. Die Hälfte unserer Unterhaltung war wichtig, die andere Hälfte Quatsch. Ich konnte den beiden zu verstehen geben, daß ich oben wohnte … nur für den Fall, daß sie genügend daran interessiert sein sollten, mich noch einmal ausfindig zu machen. Beide ließen mich wissen, daß sie noch ledig waren, daß sie sehr freizügige Ansichten hatten, daß sie bis zu einem gewissen Punkt Swinger waren … und daß sie nicht daran interessiert zu sein schienen, einen Mann unbedingt zur Ehe zu verleiten.

„Sie sind ein sehr praktischer Geschäftsmann, Cory“, sagte Nitra. „Mag meine persönliche Meinung über dieses Lokal sein, wie sie will … Sie scheinen jedenfalls einen guten Griff getan zu haben. Man spricht in der Stadt viel über Ihr Haus.“

„Ja, das stimmt“, pflichtete Luanne bei.

„Und sicher nur Gutes, möchte ich wetten!“ sagte ich lachend.

Nitra und Luanne standen auf. Ich natürlich auch. Jetzt konnte ich Nitra einmal in voller Lebensgröße mustern. In ihren hochhackigen Schuhen war sie genauso groß wie ich. Viel mehr ließ sich nicht so ohne weiteres über sie sagen, außer daß sie nicht gerade mißgestaltet war.

Sie trug ein weißes Sommerkleid mit Goldstickerei am Saum. Schuhe und Handtasche waren ebenfalls goldfarben. Sie hatte eine Gardenie im Haar, die mir bisher nicht aufgefallen war. Der dezente Duft in Verbindung mit dem von ihr benutzten Parfüm schuf ein Aroma höchst köstlicher Natur. Sie sah kühl, attraktiv und absolut selbstbewußt drein.

Luanne bildete einen beinahe totalen Kontrast. Ihr Kleid war schwarz und wies am Halsausschnitt eine Goldbordüre auf. Das Kleid umschloß die Figur sehr eng und ließ feste Brüste und geschwungene Hüften erkennen.

„Es war in interessanter Abend, Cory“, sagte Nitra. „Ich wäre ganz gern noch ein bißchen länger hiergeblieben, aber wir haben noch eine Verabredung. Vielleicht können wir uns ja ein andermal wieder unterhalten.“

„Ja, ich möchte auch ganz gern noch etwas mehr über dieses Lokal erfahren“, sagte Luanne. Sie blickte dabei über die Treppe nach oben.

Ich verstand diese Botschaft sofort. Mein Schwanz auch, denn er zuckte kurz in der Hose.

„Dann schauen Sie doch einfach wieder mal herein“, sagte ich. „Meistens bin ich hier.“

Nitra lächelte.

„Vielleicht morgen.“

Ich lächelte ebenfalls … ein großes, breites, allwissendes Lächeln … ein Diese-beiden-Puppen-wollen-gefidct-werden-Lächeln. Zwei gutaussehende Fotzen kommen hereinspaziert und machen einen Burschen scharf, der drauf und dran ist, sein ganzes Ego explodieren zu lassen. Ich — Cory Barnett, der Junge, dem früher nicht mal erlaubt wurde, den geheiligten Rasen dieser ehemaligen Besitzungen auch nur zu betreten — wurde von zwei kleinen Fotzen aufgesucht, die damals bestimmt ihr sommersprossiges Stupsnäschen über mich gerümpft hätten! Tja, also, Mädchen … Schwanz ist Schwanz … und Pussy ist Pussy … und es ist an sich verdammt gleichgültig, wieviel Geld dahintersteckt.

Ich brachte die beiden zum Ausgang. Nitra gab mir die Hand. Wie eine Dame von Welt. Ohne jeglichen versteckten Druck oder Gefühl.

Ich hatte an diesem Abend viel zum Nachdenken. Da war zum Beispiel der kleine Knuff, den Luanne mir mit ihren festen Tittchen versetzt hatte. Diese Nachricht war klar und deutlich genug gewesen.

Jetzt aus der Rückschau ist es verdammt einfach, zu wissen, was ich damals hätte tun sollen. Aber in diesem Moment hätte mich kein Mensch auf Erden dazu überreden können, in die Biscayne Bucht zu springen und dabei nicht den Atem anzuhalten. Niemand erzählte mir etwas von jener alten Grube, aus der die Nelson Company den Lehm für die Herstellung der Dachziegel gebuddelt hatten. Niemand hatte seit Jahren an diese alte Lehmgrube auch nur gedacht, denn der Lehm war schon vor vielen Jahren zur Neige gegangen, und niemand hatte im ganzen Staat Florida jemals wieder eine andere Lehmgrube entdecken können. Aber selbst wenn jetzt jemand an diese alte Lehmgrube gedacht hätte, so hätte er sie bestimmt nicht in irgendwelche Verbindung mit mir oder mit Nitra West gebracht. Schließlich wandert niemand in der Gegend herum und spricht über alte, verlassene Lehmgruben.

Dagegen ist Mord eine Sache, die alle Leute brennend interessiert und beschäftigt.

Und im Moment lauerte Mord zwischen den Kulissen auf das Stichwort.

2

Ich beobachtete weiter die Tür. Gestern war sie durch diese Tür gekommen. Das Gefühl, daß sie auch heute wieder durch diese Tür kommen würde, war noch sehr stark in mir. Und ich dachte an ein anderes Mal, wo ich auch so dagesessen und auf das Erscheinen einer Puppe gewartet hatte.

Es war noch Vormittag, also viel zu früh fürs Geschäft. Deshalb hatte ich noch ein bißchen Zeit für mich.

Amie Conway.

Ich hatte sie geliebt.

Aber wir waren beide noch halbe Kinder gewesen. Gerade siebzehn. Was wir für Liebe gehalten hatten, war nur die Art der Natur, unseren Körpern mitzuteilen, daß sie zur Zeugung bereit waren. Wir waren von heißer Leidenschaft beherrscht worden.

Amie war eines Nachmittags zu mir gekommen, als niemand zu Hause war.

Ich dachte an die Millionen anderer Mädchen, die zu irgendeinem Burschen gegangen waren, wenn gerade einmal niemand zu Hause war. Und ich dachte daran, wie viele von ihnen die Ladung des Burschen mit nach Hause genommen hatten, um dann vor Angst schwitzend auf die nächste Periode zu warten. Und ich dachte an die Millionen anderer Burschen, die schon vor mir im Scherz behauptet hatten, die Stadt verlassen zu wollen, falls ihr Mädchen angebumst sein sollte. Aber ich gehörte nicht zu dieser Sorte. Selbst wenn zwischen Amie und mir etwas passieren sollte, würde ich in der Stadt bleiben, die Konsequenzen ziehen und Amie heiraten. Aber zwischen uns passierte nichts, weil ich nicht zuließ, daß etwas passierte. Ich hielt viel zuviel von Amie, um auch nur zu versuchen, einmal in ihr Höschen zu kommen, ohne Rücksicht darauf, wie verrückt ich nach ihr war … so verrückt, daß mir manchmal die Eier weh taten.

„Du liebst mich nicht“, sagte Amie schmollend und schüttelte dabei den Kopf, daß ihr rotes Haar, das sie an diesem Tag in einer Pferdeschwanzfrisur trug, nur so flog. Ich liebte diesen Pferdeschwanz. Und das rote Haar. „Warum sagst du das?“ fragte ich.

„Weil du dort bist … und weil ich hier bin! Ich wußte ja, daß du das Interesse an mir verlieren würdest.“

Ich warf seufzend beide Arme in die Luft.

„Ich habe doch nur versucht, mich zurückzuhalten“, sagte ich. „Dir nicht zu nahe zu kommen, weil du mir so einheizt. Und überhaupt … ich habe Angst, mich zu sehr mit dir einzulassen, wenn niemand sonst im Hause ist.“ Sie kicherte. Es hörte sich allerliebst an.

„Komm zu mir!“

Sie streckte mir beide Hände entgegen.

Ich bewegte mich wie in Trance auf sie zu. Ich fiel in ihre Arme und spürte, wie ihre Finger durch mein Haar fuhren. Sie preßte mein Gesicht an ihre kleinen, erst halbgroßen Tittchen. Ich kniete vor ihr auf dem Fußboden. Sie spreizte ihre Beine und zog mich noch näher zu sich heran.

„Amie …“

„Oh, Cory …!“

Ich versuchte mich zu beherrschen. Ich versuchte, nicht daran zu denken, was mein Geist mir aufzwingen wollte. Aber dann erinnerte ich mich daran, wie sie letzten Sommer im Swimmingpool ausgesehen hatte. Wie ich ihre schmucke, zierliche Gestalt betrachtet hatte … ihren strammen, kleinen ‚Apfel-Arsch‘ … und diese Tittchen, die gerade zu schwellen begonnen hatten, die gerade anfingen, aufreizend und erregend zu wirken.

Was für ein Mädchen!

Heute hatte sie sehr, sehr kurze Shorts und einen winzigen weißen Pulli an.

Ich spürte ihre Beine heiß an meinen Armen.

Sie preßte mich an sich … wie in einen Schraubstock; mit einem Griff, aus dem es für mich — wie ich begriff — wohl kaum noch ein Entrinnen geben würde. Das Zittern und leidenschaftliche Brennen in meinen Lenden verrieten mir, daß es jetzt kein Zurück mehr gab.

Ich schob meine Hände unter ihren Pulli.

Sie keuchte und stieß mich gerade weit genug zurück, um meinen Händen noch mehr Bewegungsfreiheit zu verschaffen.

„Oooh … Cory …“

Meine Hände stoppten. Ich versuchte, den Mut zu finden, sie zurückzuziehen. Meine Vernunft ließ mich im Stich. Ich streichelte die knospenden Tittchen.

Sie legte den Kopf zurück, bis ihr Kinn direkt nach oben zeigte. Ihre Augen waren geschlossen.

Ich schob meine Hand unter ihren Büstenhalter und fand den Nippel.

Sie wand sich ein bißchen und tat etwas mit ihren Händen auf dem Rücken.

Ich spürte, wie der BH abfiel. Die Hügel waren frei. Und sie gehörten mir. Ich schob den Pulli hoch, bis die festen Bälle zum Vorschein kamen. Ich schloß meine Lippen um eine Warze. Ich küßte sie. Ich streichelte die andere Brust. „Oooh … das ist schön!“ keuchte Amie, drängte sich noch fester an mich und drückte mein Gesicht zwischen ihre weichen, warmen Titten.

„Wirklich?“ fragte ich.

„Cory … oooh …!“ keuchte sie erneut und zitterte ein wenig. Sie wandte mir ihr Gesicht zu, legte eine Hand unter mein Kinn, hob meinen Kopf etwas an und küßte mich ganz wunderbar. Ihre Zunge glitt in meinen Mund. Ich liebte es.

Sie war von Leidenschaft erfüllt und wurde davon verzehrt.

Ich schob meine Zunge in ihren Mund und spürte, wie Amie stärker zu zittern begann. Auch ich zitterte nun ein wenig, während meine Zunge tief in ihren Mund eindrang.

Amie reagierte darauf, indem sie verspielt an meiner Zunge knabberte.

Ich schob eine Hand zu ihrer Hüfte und suchte nach dem Verschlußknopf und Reißverschluß ihres Rockes.

Sie keuchte.

Ich machte den Knopf auf.

Sie keuchte wieder.

Ich zog den Zipper des Reißverschlusses nach unten.

Sie hielt mich fest an sich gedrückt. Ihre Lippen waren feucht an meinem Ohr. Ihr Atem war heiß.

Ich streichelte ihre Hüften und die Innenseiten ihrer Oberschenkel. Die Stelle, an der sich ihr Paradies befand, war feucht. Ich schob eine Hand unter ihr Höschen, bis ich das seidenweiche Nest ihres Schamhaares berührte. Wieder keuchte sie.

Ich schluckte sehr hart.

„Cory …!“ stöhnte sie. Ihr Herz hämmerte wild. Sie stand unter Feuer.

Ich auch. Wie ein Verhungernder saugte ich an ihren Titten und küßte sie. Ich legte sie auf die Couch, zog rasch Hose und Slip aus, packte meine heiße, zuckende Stange und bewegte mich zwischen Amies Beine.

„Hast du … äh … ich meine … hast du etwa … Angst?“ fragte ich und mußte ununterbrochen schlucken.

Sie schüttelte den Kopf.

Behutsam streifte ich ihr das Höschen ab und bewunderte den seidigen Haarwuchs zwischen ihren Beinen. Ich legte meine Hand darauf und spürte, wie Amie noch stärker zu zittern anfing. Ich legte mich auf sie und drückte meinen heißen Prügel ins Haar ihrer schönen Pussy.

Sie legte eine Hand auf meine Hüfte, als wollte sie mich etwas anheben.

„Ich … ich möchte … möchte ihn fühlen“, sagte sie leise.

Ich hob mich etwas an und drehte mich gleichzeitig ein wenig zur Seite.

Amie legte eine Hand auf meinen Schwanz, untersuchte ihn sehr gründlich, betastete die zarte Haut mit zögernden, behutsamen Bewegungen und murmelte mir dabei ständig etwas zu. Dann stöhnte sie wieder. Sie bewegte sich ganz sanft, streichelte liebkosend meinen Schwanz, küßte mich von Zeit zu Zeit sehr zärtlich, hielt mich ständig fest umschlungen, eine Hand um meinen Nacken, die andere um meinen pulsierenden Schaft.

„Oh, Amie …!“ keuchte ich schließlich. „Was machen wir denn da? Das dürfen wir doch nicht …“

„Hmhmmm …“

Ich bewegte meine untere Körperhälfte, so daß mein Nillenkopf in ihrem Pussyhaar steckte.

Ich legte eine Hand auf ihre und spürte die Feuchtigkeit ihrer Pussy. Ich spreizte die Lippen auseinander. Ich wußte nur sehr wenig über diesen Teil des Aktes, den man Ficken nennt, und deshalb — so fürchte ich — stocherte ich wohl ziemlich grob in ihrem Loch herum.

Amie zuckte zusammen.

„Oh, Cory … bitte … sei behutsam!“

„Tut mir leid … entschuldige.“

Sie stieß meine Hand weg und steckte meinen Nillenkopf ins warme Nest. Dann legte sie beide Hände auf meinen Arsch und zog mich sanft zu sich heran.

Ich konnte ganz deutlich die Hitze ihrer Pussy spüren. Ich konnte ihren schweren Atem in meinem Ohr hören … und das wahnwitzige Hämmern meines eigenen Herzens. Ich konnte hören, wie mir mein gesunder Menschenverstand zuschrie: Das is verrückt! Ich will meine Freundin direkt hier in unserem Wohnzimmer ficken! Nein, nein, nein! Das kann ich doch nicht tun! Das darf ich doch nicht tun!

Aber ich konnte.

Und ich tat es.

Ohne den Kuß kaum zu unterbrechen, schob ich einen Teil meines Körpers in ihren Körper. Jetzt waren wir eins … vereinigt in der Leidenschaft physischer Liebe.

Sie seufzte, sie murmelte, sie hob leicht die Knie an. Sie genoß alles genauso tiefgehend und gründlich wie ich selbst. Und ich dachte über sie nach, denn in Verbindung mit Amie gab es damals sehr viel für mich nachzudenken. Wir hatten uns einander verpflichtet. Es war eine endgültige Sache, kein Anfang … diese großartige emotionelle Sache, die wir da machten. Wir liebten einander. Dieser Akt … dieser einzigartige, erregende und bindende Akt … würde uns fürs ganze Leben vereinen. Das schwor ich mir im stillen.

„Oh …!“ rief Amie, als meine steife Stange in sie hineinglitt. „Ich liebe dich ja so! Oh, Cory …!“ keuchte sie, als ich tief in sie eindrang und mit diesen göttlichen Stößen begann … wieder und immer wieder, tief in sie hinein … sehr tief. „Cory … Darling …!“ stöhnte sie außer sich, während sie sich mit kleinen Bewegungen unter mir wand … mit mir … wie sie versuchte, alles so professionell zu tun … genau wie ich.

Ich hielt ihren Apfel-Arsch fest und hämmerte meine Hüften gegen ihre Lenden.

Ich rammelte und pflügte.

Ein Gewitter braute sich zusammen. Blitze zuckten. Elektrizität, wie von einem großen Dynamo ausgelöst, jagte durch mein Gehirn, als die heiße Liebesflüssigkeit wie ein Lavastrom aus meiner Leistengegend hervorbrach. Ich spuckte den brennenden Saft in sie hinein, Spritzer auf Spritzer, bis wir beide keuchend auf der Couch lagen. Unsere Leiber glänzten von Schweiß.

Meine große Liebe zu Amie Conway fand eines Tages im Waschraum der High school ein jähes Ende, als ich zufällig mitanhörte, wie sich ein kluger Scheißkopf den Mund darüber zerriß, was für eine heiße Nummer doch ein gewisser Rotschopf war. Der Bursche in Begleitung des anderen lachte und berichtete nun seinerseits, wie er Amie dazu gebracht hatte, seinen Schwanz in den Mund zu nehmen. Allerdings hatte sie ihm nicht gestattet, es sich kommen zu lassen.

„Na, jetzt kannst du jedenfalls Barnett ‚Onkel‘ nennen“, sagte der erste Bursche.

„Yeah, das stimmt“, antwortete der andere. „Ist doch seine Puppe, nicht wahr? Ich möchte wetten, daß er sich bescheißt, wenn er wüßte, was seine kleine Nutte so alles treibt, wenn er nicht in der Nähe ist.“

Beide brachen in schallendes Gelächter aus.

Ich ließ ein paar Tränen fließen, während ich auf der Toilette saß und mein Geschäft verrichtete.

Amie Conway … aus und vorbei.

3

Bis auf den runden Tisch, an dem ich saß, waren alle Korbstühle mit den Beinen nach oben auf die Tische gestellt. Die Sägespäne, ein wichtiger Bestandteil des gesamten Dekors, waren aufgefegt worden. Die Böden in allen Räumen wurden täglich feucht aufgewischt. Auch das gehörte zum echten Milieu.

Das Nelson-Herrenhaus, jetzt als Matador bekannt, liegt in einen kleinen Palmenhain eingebettet, rundum von tropischen Büschen und Pflanzen und Blumen umgeben. Ich hatte eine Asphalt-Auffahrt anlegen lassen, und auf der Rückseite gibt es einen stattlichen Parkplatz.

Als ich schließlich die Auffahrt hinabging, gestand ich mir selbst nicht ein, daß ich zur Straße wollte, um nachzusehen, ob ein gewisser Wagen nicht endlich auftauchen würde. Es handelte sich um einen grünen Camaro, wie ich mich von gestern abend her erinnerte. An sich gab es keinen Grund, warum er zu dieser frühen Morgenstunde über die Brickel Avenue kommen sollte. Aber er tat es.

Ich lehnte an einem der aus Ziegeln errichteten Torpfeiler, als der Wagen anhielt. Da ich mich auf der Fahrerseite befand, beugte ich mich zum Fenster hinab, blickte hinein und sagte: „Komisch, daß wir uns hier treffen.“ Sie sehen also, daß ich mich nicht gerade besonders gut darauf verstehe, eine Unterhaltung anzufangen.

„Ich bin gerade auf der Durchfahrt“, zirpte sie. „Da dachte ich, einmal kurz anzuhalten und hallo zu sagen … Hallo!“ Sie trug ein leichtes Sommerkleid und lächelte.

Ein Teil meines Gehirns dachte: Sie ist keineswegs das unschuldige Püppchen, als das sie sich ausgibt! Der andere Teil dachte: Das ist die Tochter von Brigadegeneral Leonhard West … und mein Alter war einer von diesen Sklaven, die für die Nelson Company und für die Nelsons und Wests und ihresgleichen geschuftet haben! Aber dann: Man kann nicht nur von Brot und Kartoffeln leben. Irgendwie und irgendwann muß es auch mal Steaks und Champagner geben.

Nitra West war der Champagner, nach dem ich mich schon so lange gesehnt hatte … den ich schon immer begehrt hatte. Und was soll schon daran verkehrt sein, wenn man seinen Schwengel auch mal in eine hochklassige Dose stecken will? Nichts, verdammt nichts!

Sie rutschte über den Sitz herüber und sagte: „Möchten Sie eine kleine Ausfahrt machen? Oder wollen Sie den Wagen lieber für mich eine kleine Weile parken?“

Ich lächelte langsam … ein Lächeln, wie ich es mal in einem Film gesehen hatte, dann schob ich mich hinter das Lenkrad, ohne ihre Frage zu beantworten. Zum Teufel, warum nicht ein bißdien dramatisch sein?

„Haben Sie schon gefrühstückt?“ fragte ich.

„Himmel, ja!“ erwiderte sie lächelnd. „Schon vor Stunden.

Ich glaube, es wird Zeit für einen Scotch mit Soda.“

„Ist das Ihr übliches zweites Frühstück?“

„Es ist anregend“, sagte sie. „Und es hält schlank.“

Irgendwie sahen ihre Brüste heute anders aus. Vielleicht kam es daher, daß sie sie besonders provozierend nach vom reckte. Jedenfalls zeichneten sich zwei stramme Hügel unter dem weichen Stoff ihrer Bluse ab.

„Scheint wirklich zu klappen“, sagte ich. „Man sieht’s! Okay, machen wir ’ne kleine Spritztour. Denken Sie an ein ganz besonderes Ziel?“

„Bringen Sie mich doch mal dorthin, wo Sie aufgewachsen sind.“

Ich drehte mich nach ihr um.

„Zum Teufel, wer kann denn so was schon sehen wollen? Wir haben direkt neben den alten Lehmgruben gewohnt. Sind ja jetzt alle längst geschlossen. Die paar Häuser, die noch übriggeblieben waren, sind verrottet und zerfallen. Außerdem muß es dort jetzt nur so von Schlangen wimmeln.“

Sie legte eine Hand auf meinen Arm und sagte: „Ich möchte es trotzdem gern einmal sehen, Cory.“

Ich zuckte die Schultern und brummte nur etwas Unverständliches.

„Eines Tages werde ich Ihnen den Grund nennen“, sagte sie.

„Dann meinen Sie also nicht meinen Charme?“

„Den haben Sie zweifellos … in gewisser Hinsicht“, sagte sie. „Aber sehr überwältigend ist er noch nicht. Aber das hat gar nichts damit zu tun.“

Ich verstand beim besten Willen nicht, wovon sie redete, aber ich dachte auch gar nicht daran, einen Haufen Fragen zu stellen. Ich setzte den schmucken Camaro von der Auffahrt zurück, wirbelte das Steuer herum und fuhr über die Dixie Highway in Richtung Coconut Grove. Bis nach Homestead, meiner alten Heimat, würde ich noch durch mehrere kleine Städte fahren müssen. Unterwegs dachte ich über Nitra West nach. Ich überlegte, was sie eigentlich von mir wollte … außer dem Wunsch, einmal von einem Bauern gebumst zu werden. Manche reichen Leute sind so. Armut und all der Scheißdreck, der dazugehört, faszinieren sie. Vielleicht haben sie Schuldkomplexe, weil sie selbst so viel haben. Vielleicht wollen sie deshalb ihre parfümierten Körper nicht nur mit ihresgleichen, sondern zur Abwechslung auch mal mit einfachen Leuten aus dem Volke teilen. Vielleicht macht’s ihnen Spaß, zu sehen, wie so einem armen Bastard die Zunge aus dem Halse hängt. Vielleicht sind sie so stolz auf ihre gottverdammten, süß duftenden Pussys, daß sie einen armen Teufel auch mal daran schnuppern lassen wollen, nur um zu zeigen und zu beweisen, wie übertrieben sauber sie sind. Aber wer, zum Teufel, weiß das schon so ganz genau?

Ich fuhr an dem noch stehenden Fabrikschornstein und am ehemaligen Werksgelände vorbei, auf dem nun meterhoch das Unkraut wucherte. Verrostete Feldbahngleise führten immer noch durch die Gegend. Die Natur hatte sich mächtig beeilt, das trostlose Aussehen unter üppigem Grün zu verstecken.

Nitra stand eine ganze Weile selbstvergessen da. Sie runzelte abwechselnd die Stirn oder verzog das Gesicht zu einer Grimasse, als erlebte sie im Geiste tatsächlich jenes Leben, das ich einmal geführt hatte … das ich einmal hatte führen müssen. Nachdem sie schließlich noch einmal sehr tief Luft geholt hatte, sagte sie: „Ist das dort unten am Wasser eine Barkasse?“

„Ein halbversunkener Prahm, der schon vor vielen Jahren untergegangen ist. Ich kann mich noch recht gut an diesen und eine ganze Anzahl ähnlicher Fahrzeuge erinnern. Als Junge habe ich sogar mal davon geträumt, eines Tages einen solchen Kahn über die Bucht steuern zu können. Sie sehen also, daß ich damals meine Ziele nicht gerade sonderlich hoch gesteckt hatte.“

„Jeder hat so seine Träume“, sagte sie und akzeptierte meine Worte ziemlich gleichgültig. „Aber dort drüben scheint eine Straße nach unten zu führen.“ Sie zeigte nach links, wo der alte Prahm lag.

„Hoffentlich wollen Sie jetzt nicht dort runter.“

„Doch, das möchte ich sogar sehr gern.“

„Ist aber kein schöner Anblick. Nur ein paar Löcher im Boden. Einige enthalten genügend stagnierendes Wasser, um eine ganze Armee darin ertränken zu können. Manche sind über fünfzehn Meter tief.“

„Fünfzehn Meter? Ich dachte, wir befänden uns dicht über dem Meeresspiegel.“

„Sind wir auch. Der Lehm in den Gruben hat das Wasser ferngehalten, als die Männer dort unten arbeiteten. So merkte man dann eines Tages auch, daß die Lehmvorkommen zu Ende gingen. Nachdem man nämlich eine Seitenwand durchstoßen hatte, strömte das Wasser in die Gruben. Ich glaube, ein paar Männer sind an jenem Tage ertrunken.“

Wir folgten einem kleinen Pfad, der wohl nur noch von abenteuerlustigen Kindern benutzt wurde. Früher war es einmal eine schmale Straße gewesen. Das Zirpen von Zikaden war zu hören. Einmal glitt eine Klapperschlange vor uns aus einem Gebüsch. Zwischen verfallenen Gebäuden lagen zerbrochene und verrostete Maschinen herum … der Abfall einer Industrie, die buchstäblich auf Ton gebaut gewesen war, die während ihrer Blütezeit ein Vermögen eingebracht hatte und die dann wieder zusammengebrochen war, als der Lehm zur Neige gegangen war. Nitras Stirnrunzeln vertiefte sich noch mehr.

„Und hier haben Sie also gelebt?“ fragte sie, und es hörte sich ganz so an, als könnte sie es nicht glauben.

„Dort drüben“, sagte ich und zeigte dabei auf eine Reihe stark verfallener Häuser.

Sie sah hin, und ich beobachtete, wie ihr Blick von einem Haus zum anderen wanderte.

„In welchem?“ fragte sie schließlich.

„Ist das so wichtig? Verdammt, eine dieser Bruchbuden ist doch wie die andere. Ich glaube, die dort drüben auf der linken Seite muß es gewesen sein …“

Ich zeigte auf eine der Ruinen.

Nitra schwieg nun eine ganze Weile. Ihr Schweigen dauerte so lange, daß ich schon befürchtete, sie zu langweilen. Endlich sagte sie: „Ich würde zu gern einmal sehen, wie hier wieder voller Betrieb herrscht … und wie die Leute in den alten Zeiten hier gelebt haben.“

Ich wußte, was sie meinte. Ihre Begeisterung gab an sich nicht viel Sinn, aber ich konnte sie verstehen. Die Geisterstädte des Westens haben ja auch ihre Fans. Es gibt Klubs, die sich damit beschäftigen, alte Automobile zu erhalten. Irgendwo in New England gibt es ein Museum, das sich den längst vergangenen Zeiten des alten Dampfbootes gewidmet hat. So etwas Ähnliches hatte wohl auch Nitra im Sinn.

Wir konnten die gekachelte Kabine des alten Prahm sehen; der verrottende Hulk war sehr stark geneigt, und der breite Kiel steckte flach und tief im Schlamm.

Wieder schwieg Nitra einige Zeit, bevor sie sagte: „Ich möchte gern mal eine der alten Lehmgruben aus nächster Nähe sehen.“

„Um zur großen Grube zu gelangen, müssen wir auf die andere Seite gehen“, sagte ich. „Es gibt etwa ein halbes Dutzend kleinerer Gruben, die aber nicht viel Lehm hergegeben haben. Die ganz große und ergiebige Grube, die viele Jahre lang den Rohstoff für die Ziegelei geliefert hat, liegt südlich von hier.“

Wir gingen zum Wagen zurück, und ich fuhr wieder zur Straße. Als wir die Ruinen der alten Ansiedlung in der Nähe der ehemaligen Ziegelei erreicht hatten, bog ich erneut auf einen schmalen Pfad ein, der zur großen Lehmgrube führte. Am Rande eines mit Wasser gefüllten Kraters hielt ich an. Ganz in unserer Nähe ragten die breiten Äste eines Baumes über die Wasserfläche.

„Das also ist eine Lehmgrube?“ fragte Nitra.

„Romantisch, nicht wahr?“ antwortete ich, dann führte ich sie dicht ans Wasser heran und fuhr fort: „Sehen Sie doch mal da hinab!“ Ich wartete, und sie gab einen Laut der Überraschung von sich, als hätte sie völlig unerwartet einen Schlag in den Bauch bekommen.

„Was ist das denn?“ fragte sie. „Sieht aus wie irgendein Wagen … und dort drüben, wo die Sonne hinscheint, kann ich sogar das Dach eines Hauses erkennen!“ Sie schauerte zusammen. „Existiert etwa dort unter Wasser immer noch eine lebende Welt? Das alles wirkt irgendwie … unheimlich! Ich glaube nicht, daß ich diesen Anblick jemals vergessen werde!“

Ich versuchte, ihre düstere Stimmung mit einem Lachen zu verscheuchen. Noch konnte ich nicht ahnen, daß sich schon sehr bald die Aufmerksamkeit der ganzen näheren Umgebung auf diese eine besondere alte Lehmgrube konzentrieren sollte. Mich beschäftigten im Moment ganz andere Gedanken … Dinge wie zum Beispiel Beine und ein kleiner dichtbehaarter Triangel …

Warum auch nicht?

Ich war vor etwa einem Jahr zum letzten Mal in Homestead gewesen, um einen alten Freund von mir zu besuchen … J. D. McQuagge, dem das Lokal The last chance gehörte. Ich hatte damals ein Mädchen bei mir. Wir blieben bis gegen zwei Uhr morgens, bevor wir endlich wieder nach Hause fuhren.

Was Charlotte betraf — so hieß sie nämlich —, da war ich mir gar nicht so sicher gewesen. Natürlich hatte ich ganz bestimmte Pläne mit ihr im Sinn. Ich war schon ein paarmal mit ihr ausgegangen, aber aus irgendeinem Grunde waren wir noch nie zusammen im Schlafzimmer gelandet. In einem Punkt war ich mir bei Charlotte allerdings absolut sicher … sie hatte das größte Paar Titten, das ich je bei einem Mädchen gesehen hatte. Vielleicht kam es nur daher, weil sie so viel trank. Sie hatte eigentlich immer Durst. Und deshalb landete sie schließlich doch in meinem Bett. Sie wollte nämlich unbedingt noch etwas trinken, und zu dieser Nachtzeit konnte sie nur in meiner Wohnung Schnaps bekommen.

Pulsuz fraqment bitdi.

9,51 ₼