Kitabı oxu: «Paranormal: Erotische Novelle»

Şrift:

B. J. Hermansson

Paranormal: Erotische Novelle

Lust

Paranormal: Erotische NovelleÜbersetzt Mareike Zoege Original Paranormal - erotisk novellCoverbild / Illustration: Shutterstock Copyright © 2019, 2019 B. J. Hermansson und LUST All rights reserved ISBN: 9788726228311

1. Ebook-Auflage, 2019

Format: EPUB 2.0

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Paranormal

Sie hatte nie an Paranormalität geglaubt. Sicher, Olivia hatte die entsprechenden Fernsehsendungen verfolgt und auch den älteren Menschen zugehört, die einen Reiz darin sahen, nach Erklärungen und Beweisen für das Übernatürliche zu suchen. Dass es tatsächlich existierte, dass es nicht nur erfunden war. Aber wie offen sie auch zugehört hatte, sie hatte sich nicht dazu durchringen können, daran zu glauben. Zuerst war sie einfach nur skeptisch. Olivia tat alles ab, was mit Geistern und der anderen Seite zu tun hatte. Aber als die Neugier und auch die Überzeugung der anderen immer weiter zunahm, wollte sie dem Ganzen dennoch eine Chance geben. Sie hörte zu, versuchte, es zu verstehen. Aber so sehr sie auch wollte, es ging einfach nicht. Das Paranormale war nichts anderes als Täuschung. Egal, wie lang man nach Beweisen suchte, war alles doch nur eine Sehnsucht nach etwas, das es nicht gab.

Darum erstaunte sie das, was passierte, umso mehr.

Mehrere Tage lang hatten ihre drei besten Freunde Olivia beim Packen geholfen. Sie hatten alle Sachen sorgfältig eingewickelt und verstaut, sodass nichts zerbrechen oder kaputt gehen konnte, sie hatten alles mit Autos und Anhängern transportiert, um es dann in dem neuen Haus wieder auszupacken. Sie hatte wirklich gute Freunde, soviel stand fest. Sie waren ihr eine unglaublich große Hilfe gewesen, dafür war sie unbeschreiblich dankbar. Jetzt war sie in ihren neuen vier Wänden angekommen. Alle Sachen waren da. Auch, wenn noch lange nicht alles ausgepackt war.

Und sie war endlich zu Hause.

Das alte, zweistöckige Haus mit seiner etwas brüchigen, weißen Farbe, seinen grünen Fensterläden und seiner großen, einladenden Terrasse hatte sich sofort wie eine Freistätte angefühlt, eine Stille weit weg von der lärmenden Stadt. Viel zu lange hatte sie sich danach gesehnt, von allen Geräuschen und Menschen wegzukommen und stattdessen Ruhe und Harmonie zu finden. Vor kurzem war sie durch eine Anzeige, die eines Tages an der Pinnwand neben ihrer Haustür hing, auf das Haus aufmerksam geworden. Sie überlegte nicht lange, sondern rief einfach an und sagte, dass sie interessiert war. Seit er, ihr Freund, völlig unerwartet gestorben war, war ihre Sehnsucht nach ländlicher Ruhe immer stärker geworden und bewegte sie nun zum Handeln. Sie musste hier weg und diese Chance war zu gut, um sie nicht zu ergreifen. Als er noch lebte, hatten sie beide von einem Haus weit, weit weg geträumt.

Zwei Tage später war sie auf der Hausbesichtigung. Sie war die einzige dort. Und schon nach einer Woche waren alle Papiere unterschrieben. Die Wohnung loszuwerden war kein Problem, viele schienen sich nach genau dem zu sehnen, wovor sie nun floh. Tief in ihrem Bewusstsein, vergraben in alten Erinnerungen, konnte sie sie verstehen. Einst hatte sie sich auch nach der Stadt gesehnt.

Jetzt war sie endlich da und spürte ein Glücksgefühl im ganzen Körper. Gemeinsam mit den Freunden bereitete sie in der neuen Küche das Abendessen vor. Sie redeten, lachten und konnten nach der intensiven Arbeit der letzten Tage endlich verschnaufen.

„Ich kann euch gar nicht genug danken. Das hier ist echte Freundschaft.“

Olivia prostete den anderen zu und sie stießen an, sodass die Gläser klirrten.

„Das ist doch klar. Wir sind für einander da. In guten und schlechten Zeiten.“

Das war Jess. Nach dem Unfall war er ihre größte Stütze gewesen. Und er war wirklich immer für sie da, egal, worum es ging. Dann waren da noch Jess‘ Partner Angus und ihre gemeinsame Freundin Vanessa. Vier Freunde, die das meiste im Leben miteinander teilten, seit sie einander vor vielen, vielen Jahren gefunden hatten. Heute wussten sie alles voneinander und hatten keine Geheimnisse.

Für das Abendessen bekam sie reichlich Lob, sie war wirklich eine gute Köchin. Beim Essen übertrafen sie sich mit Einrichtungsideen für das neue Haus. Welche Farben sie kombinieren könnte, welche Möbel sie behalten und welche sie weggeben sollte. Was müsste sie sich neu anschaffen? Alle waren enthusiastisch und hatten ihre eigenen Visionen, wie das Haus in Stil und Gemütlichkeit glänzen könnte. Sie erwogen verschiedene Stilrichtungen, aber es fiel ihr schwer, sich für eine zu entscheiden. Alles schien so schön. Und alles lag ihr durch dieses neue Haus voller Möglichkeiten nun offen.

Pulsuz fraqment bitdi.

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