Kitabı oxu: «Valentinstag: Amanda: Erotische Novelle»
B. J. Hermansson
Valentinstag: Amanda: Erotische Novelle
Lust
Valentinstag: Amanda: Erotische Novelle ÜbersetztGesa Füßle Original Alla hjärtans dag: AmandaCopyright © 2019, 2019 B. J. Hermansson und LUST All rights reserved ISBN: 9788726180817
1. Ebook-Auflage, 2019
Format: EPUB 2.0
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Valentinstag: Amanda
Amanda.
Du heißt Amanda.
Auf Latein bedeutet dein Name:
Die man lieben soll.
Der Wecker klingelt nicht, nicht heute. Das Licht sucht sich den Weg durch die Gardinen, es ist spät am Morgen und die Sonne breitet eine Decke der Schläfrigkeit über uns. Auf deinem Gesicht ruhen Linien, Schatten von der Magnolie am Fenster. Außerdem liegt ein Schimmer Sanftheit auf deiner Haut. Du bist hübsch, du bist die Hübscheste, die ich je getroffen habe. Ich stehe nicht gleich auf, tue nicht, was ich tun sollte. Stattdessen bleibe ich liegen. Warte. Sauge dein Gesicht in mir auf, betrachte jedes kleine Detail. Bewundere, erinnere, plane. Unsere Zukunft. Unser gemeinsames Leben. Du und ich.
Wir haben uns vor einem knappen Jahr kennengelernt. Ich war eine verlorene Seele und du hast mich direkt in dienen warmen, sicheren Arm genommen. Du hast meine Lippen geküsst. Ich küsste deine. Es dauerte nicht lange, bis ich mein Innerstes vor dir ausbreitete, vor deinen Augen. Vorher hatte ich versteckt, wer ich war. Meine Unsicherheit versteckt, in dem ich so tat, als ob. Ich hatte überall gesucht, aber nie das gefunden, was ich wollte. Wen ich wollte. Nicht, bevor du in mein Leben tratst, denn da geschah die Veränderung.
Ich habe nach Hause gefunden.
Lange, lange hatte ich ohne Liebe gelebt. Ich hatte eine Aufgabe gesucht, bei der es eher um Ambitionen bei der Arbeit ging. Sich ständig weiterzuentwickeln und neue Ziele zu erreichen. Um diesen Anspruch formte sich meine Idee vom Glück, mein Pfad führte zu immer schwierigeren und unmöglicheren Zielen. Ich entfernte mich immer weiter vom Glück. Auch von meinen Träumen.
Nach einigen unglücklichen Beziehungen hatte ich Hoffnung und Liebe verloren. Ich glaubte nicht mehr daran. Ich hatte es versucht und gefunden – glaubte ich. Und ich war aufgeblüht. Aber jedes Mal war die Liebe wieder von mir gegangen, zwischen meinen Fingern durchgeronnen. Ich mache weder ihr noch mir Vorwürfe. Es war einfach so. Wir verschwanden voneinander, ebenso die Gefühle. Mit der Zeit gab ich meine Visionen auf, glücklich bis ans Ende meiner Tage zu leben. Vielleicht würden der Erfolg bei meiner ehrlichen Arbeit und die immer wieder neuen Ziele, die ich mit Ausdauer und Überstunden erreichte, reichen.
Aber dann kamst du. Du, Amanda. Und du hast alles verändert. Meine Gefühle. Meine Gedanken. Mein ganzes Weltbild hast du verändert. Und nie, niemals hätte ich zu hoffen gewagt, dass das passieren würde.
Ich betrachte dich weiter. Du schläfst noch immer fest, dein Bewusstsein wandert zwischen den Träumen. Ich folge deinen ruhigen und langen Atemzügen. Im Schlaf befindest du dich in einer anderen Welt, eine weitere Dimension. Und ich bin hier, immer bin ich hier, um dich zu beschützen. Nichts Schlimmes darf dir nahekommen, weder im Traum, noch in unserer Welt.
Deine Lippen sind etwas trocken. Müde, schläfrig. Ich lehne mich zu dir und küsse dich sanft. Du wachst zwischen Traum und Wirklichkeit auf. Du öffnest deine Augen. Vorsichtig. Etwas schläfrig. Küsst mich zurück. Lächelst zufrieden. Dann schließt du deine Augen wieder. Schläfst weiter.
Ich sehe dich weiter an. So schön zu sein bereitet mir ein Gefühl der Unwirklichkeit. Verdiene ich das wirklich? Verdiene ich dich? Neben mir ruht das perfekte Geschöpf. Die Frau. Ich betrachte deine geschlossenen Lider. Deine Haut hebt sich im Takt mit deinem Atem. Du atmest ein und du atmest aus. Um deinen Körper ruht eine dicke Decke. Sie wärmt dich gut und ich stecke eine Hand darunter, um die Wärme zu spüren. Ich krieche näher. Umarme dich. Lass meinen Körper an deinem ruhen. Schmuse. Umarme. Schütze.
Mit mir bist du nie allein.
Mit dir bin ich alles.
Ich stehe auf, vorsichtig, um dich nicht zu wecken. Ich sehe dich an, um mich zu vergewissern, dass du noch immer schläfst, und das tust du. Ich gehe in die Küche, wo ich ein paar Brotscheiben toaste, Kaffee koche und ein Tablett vorbereite. Am Vortag habe ich dir ein Schmuckstück gekauft, ein goldenes Halsband. Als der Kaffee fertig ist, schütte ich das dampfende, duftende Dunkel in zwei Tassen. Ich streiche die Brotscheiben mit Butter und belege sie mit Käse und schneide ein paar Tomatenscheiben ab, mit denen ich sie dekoriere. Ich schenke auch jedem ein Glas Orangensaft ein und fülle zwei tiefe Teller mit Joghurt, was ich dann mit getrockneten Beeren dekoriere. Auf dem Tablett platziere ich auch den weißen Umschlag, der meine handgeschriebenen, schnörkeligen Zeilen enthält. Eine Liebeserklärung an dich, Amanda. Ein Gedicht mit deinem Namen von Erik Johan Stagnelius. Ich sehe auf die Uhr, beschließe, dass es Zeit ist, und trage das Tablett zu dir.
Pulsuz fraqment bitdi.