Kitabı oxu: «Vater: Erotische Novelle»

Şrift:

B. J. Hermansson

Vater: Erotische Novelle

Lust

Vater: Erotische Novelle ÜbersetztGesa Füßle Original Fader - erotisk novellCopyright © 2019, 2019 B. J. Hermansson und LUST All rights reserved ISBN: 9788726229707

1. Ebook-Auflage, 2019

Format: EPUB 2.0

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Vater

Ich lag auf dem Rücken auf dem Altar. Ich umschlang seinen Körper mit meinen Beinen. Er trug noch immer den Kragen. Mit meinen Händen drückte ich seine Lippen auf meine Brüste. Er fickte mich. Und ich verlor endlich meine Unschuld.

Davon will ich jetzt erzählen.

Ich wusste vom ersten Tag an, dass ich ihn haben wollte.

Als meine Freundinnen zum Konfirmandenunterricht gingen, hatte ich kein Interesse. Ich verstand nicht, warum ich das tun sollte und wollte viel lieber den Sommer mit etwas anderem verbringen, als mir weiter etwas beibringen zu lassen, das ich ohnehin leid war. Aber dann vergingen einige Jahre und ich dachte mehr über die Fragen des Lebens nach, die Zukunft und was die Bedeutung war. Ich fing an zu grübeln, zu entdecken und infrage zu stellen. Es fühlte sich an, als ob das Desinteresse zu lernen und zuzuhören, was sich in der Schulzeit wie ein Dunst über mich gelegt hatte, verschwand. Und zum ersten Mal seit langem spürte ich, dass ich etwas über die Dinge lernen wollte, die Nachdenken und mehr als eine einfache Suche im Internet erforderten. Wahrscheinlich, im Nachhinein betrachtet, ging es mir darum, mich selber besser kennenzulernen, wer ich war und wo ich stand.

Eine Idee ließ mich zusammenzucken. Ich beschloss, es auf jeden Fall mit der Konfirmation zu versuchen.

Aber jetzt war ich zu alt. Ich war neunzehn Jahre alt und wollte mich konfirmieren lassen, das machte man normalerweise in der achten Klasse. Ich war sicher, dass mein Zug abgefahren war. Aber als ich einsah, oder eher: glaubte, dass meine Chance auf Konfirmation sich in Luft aufgelöst hatte, war ich mir noch sicherer, dass ich es tun wollte. Ich würde nicht aufgeben. Ich würde den Steinen im Weg nicht ausweichen, wie ich es unzählige Male zuvor getan hatte, als ich mehr aus Angst als aus Mut handelte. Nein, ich würde es versuchen. Denn eine treibende Kraft hatte ich auf jeden Fall in mir. Daher suchte ich nach dem richtigen Pastorat in meiner Stadt. Ich klopfte an die Tür des Büros und fragte eine Frau mit großer Brille und zwei geflochtenen Zöpfen, um es wirklich zu spät für mich war.

- Nein, meine Liebe, sagte sie mit einem mütterlichen Tonfall. Überhaupt nicht ist es zu spät.

Die Frau erzählte mir, dass ich konfirmiert werden könnte, wenn auch auf etwas andere Art. Ich würde dem Pastor bei seinen Aufgaben helfen und bei dem Konfirmandenunterricht mitmachen. Aber ich würde keine Schülerin sein, jedenfalls nicht direkt. Indirekt würde ich die Dinge lernen, indem ich beim Unterricht mithalf. Ich antwortete der Frau, dass das nach einer guten Idee klang und dass ich sehr interessiert war. Sie teilte mir mit, dass sie mit dem Pastor reden würde, dessen Namen ich noch nicht kannte, und dass sie sich dann melden würde.

Zwei Tage später bekam ich einen Anruf, dass ich denjenigen treffen sollte, der mein Kollege während der Sommerkurse sein sollte. David Widmark.

Als wir uns das erste Mal trafen, saßen wir in seinem Büro. Ich fühlte mich ruhig und sicher, als ich in das Gemeindehaus kam. Aber als ich ihn traf, seine Hand nahm und in seine Augen blickte, veränderte sich mein Gemütszustand deutlich. Ich fand ihn anziehend. Aber noch mehr reizte mich die Einsicht des Verbotenen. David war in seinen Dreißigern. Er hatte dunkelbraune Haare, ein bisschen länger und ein wenig wellig, die zu einer Seite gekämmt waren. Seine Augen waren hellgrau, fast silbern. Die Nase war gerade. Er trug ein hellblaues Hemd, das bis zum obersten Knopf geschlossen war, und den traditionellen weißen Kragen. Ein Muss, natürlich. Die Hose war kleinkariert, grau-schwarz-weiß gemustert und saß eng um seine langen Beine. Ich ahnte, dass er ein Läufer war oder dass er zumindest nicht wenig trainierte. Seine Waden schienen mir das mitzuteilen.

David war charmant. Er schien sofort selbstverständlich mit seinen Bemühungen umzugehen. Er flachste mit mir herum, warum ich mich jetzt konfirmieren lassen wollte und nicht früher. Fragte, ob es wegen der Jungs gewesen war, warum ich in der achten Klasse keine Zeit dafür gehabt hatte. Ich lachte. Er lachte, und sein Blick blieb an mir hängen. Er erzählte, dass er zwei Söhne hatte.

Pulsuz fraqment bitdi.

1,96 ₼