Kitabı oxu: «Nachbarschaftshilfe – und drei andere erotische Erika Lust-Geschichten»
Beatrice Nielsen , Lea Lind , Sarah Skov
Nachbarschaftshilfe – und drei andere erotische Erika Lust-Geschichten
Lust
Nachbarschaftshilfe – und drei andere erotische Erika Lust-Geschichten Besessen von Owen Gray
Fleisch
Tinder-TaxiCoverbild/Illustration: Shutterstock Copyright © 2019, 2020 Beatrice Nielsen , Lea Lind , Sarah Skov und LUST All rights reserved ISBN: 9788726744477
1. Ebook-Auflage, 2020
Format: EPUB 3.0
Dieses Buch ist urheberrechtlich geschützt. Kopieren für gewerbliche und öffentliche Zwecke ist nur mit Zustimmung von LUST gestattet.
Nachbarschaftshilfe
Beatrice Nielsen
Sie geht langsam die Treppe hoch. Die Hitze ist unerträglich, die Luft steht still. Ihre schweren Schritte hallen im Flur wider. Für eine Sekunde bleibt sie stehen und wirft einen Blick auf seine Tür, ehe sie weiter nach oben geht. Liest lautlos seinen Namen auf dem Metallschild über dem Briefschlitz. Sie hat etwas mit ihm vor. Seit sie vor zwei Wochen eingezogen ist, arbeitet sie still und heimlich an ihrem Plan. Jetzt begleitet er sie auf Schritt und Tritt. Sie ist ihm ein paar Mal im Flur begegnet, hat ihm zugenickt. Ihrem neuen Nachbarn. Sie hat auch einige kurze Blicke auf ihn erhaschen können. Eine Ferse oder einen Arm, gerade noch, bevor die Wohnungstür hinter ihm zufiel. Dann blieb sie immer einen Augenblick stehen und atmete tief ein, um seinen Duft zu genießen, der noch in der Luft lag. Eine Mischung aus Holz und etwas anderem, undefinierbarem. Sie stellt sich vor, er ist Zimmermann.
Sie steckt den Schlüssel ins Schlüsselloch, schließt auf, kickt die Sandalen in den Flur und zieht das Kleid über den Kopf. Lässig lässt sie es neben die Schuhe plumpsen, geht in die Küche und hält den Kopf unter den Wasserhahn. Sie trinkt, schließt die Augen, kühlt sich mit dem Wasser ab. Dann fasst sie ihr Haar in einem Gummi zusammen und seufzt vor Erleichterung, während die kalten Tropfen ihren Hals hinabrinnen. In der Hoffnung, immerhin ein bisschen Wind werde seinen Weg in die Wohnung finden, öffnet sie alle Fenster, doch die Luft bleibt schwer und schwül. Sie setzt ihre Sonnenbrille auf, nimmt den Ikea-Katalog vom Sofatisch und öffnet die Tür zur Dachterrasse. Die Sonne brennt schon den ganzen Tag ungestört auf die Terrasse, und sie muss sich schnell über die knallheißen Fliesen bewegen, um sich nicht die Füße zu verbrennen.
Sie setzt sich in den Liegestuhl. Bis auf weiteres das einzige Möbelstück auf der Dachterrasse. Sie lehnt sich zurück und spürt, wie die Sonnenstrahlen auf ihren Körper treffen und die dünne Haut auf ihren Brüsten nahezu in Brand setzen. Sie macht den Zeigefinger feucht und blättert ruhig im Katalog. Sie wählt präzise aus, mit welchen Möbeln sie die Dachterrasse einrichten möchte, und kreuzt diejenigen an, die am besten zu den roten Fliesen und dem schlichten Stil passen. Die Dachterrasse ist offen gestaltet und bietet Aussicht über den Großteil der Stadt. Direkt vor der Terrassentür liegt ein kleines Vordach mit Platz für einen Tisch und Stühle. Sie richtet ihre Sonnenbrille, schaut sich um und lässt sich von jeder Ecke inspirieren, bevor sie beschließt, noch drei weitere Liegestühle und einen Esstisch aus dunklem Holz anzuschaffen. Der Esstisch soll unter dem Vordach stehen. So kann sie mit ihren Freundinnen quatschen und Drinks genießen, bis die Sonne aufgeht. Die Stühle sollen zum Tisch passen. Sie blättert weiter und schnell nehmen die Kreuze Überhand an. Schon bald hat sie quasi die Hälfte aller Gartenmöbel angekreuzt, nebst einigen bunten Decken und Samtkissen. Die Kissen sehen wunderschön und gleichzeitig unglaublich weich und gemütlich aus. Sie kann es gar nicht erwarten, die Terrasse einzurichten, damit sie sie endlich richtig benutzen, Gäste einladen und in Sommernächten feiern kann. In Gedanken erstellt sie eine Gästeliste. Der Nachbar ist auch eingeladen. Sie kaufte die Wohnung ein paar Monate, nachdem ihre Gehaltserhöhung in trockenen Tüchern gewesen war. Eine wirklich spürbare Gehaltserhöhung. Es gibt nun keinen Grund mehr zu sparen. Im Großen und Ganzen kann sie sich alle Möbel kaufen, die sie will. Daher schließt sie nichts aus, gestattet sich, alles zu nehmen, was ihr in den Sinn kommt. Alles, was sie will. Sie tupft sich den Schweiß von der Stirn. Das muss der wärmste Tag des Jahres sein, und vielleicht der wärmste Sommer des Jahrhunderts. Sie schafft es nicht, den ganzen Weg zu Ikea zu fahren, um die Möbel zu besorgen, also setzt sie sich mit dem Laptop in den Schatten, sucht sie auf der Homepage heraus, bezahlt und wählt einen Lieferungstermin. Anschließend setzt sie sich wieder in den Liegestuhl und schließt für ein paar Minuten die Augen. Sie denkt wieder an den Nachbarn, was er gerade macht, ob er zu Hause ist, ob er eine kalte Dusche nimmt. Sie stellt sich vor, wie er mit geschlossenen Augen in der Kabine steht, und das Wasser über seinen Körper rinnt. In Gedanken ist sie bei ihm und lässt ihre Hände die gleiche Reise wie das Wasser über seinen Körper unternehmen. Ihr Plan nimmt langsam Form an. Seufzend öffnet sie die Augen. Die Hitze macht sie dösig und mutig zugleich. Sie beschließt, bei ihm anzuklopfen, und ihn um Hilfe mit den neuen Möbeln zu bitten. Sie zieht ein großes, lockeres T-Shirt an, schlüpft schnell in die Sandalen und geht nach unten. Wieder liest sie den Namen auf dem Metallschild an seiner Tür, nimmt ihn in den Mund, malt sich aus, wie er sich ihr vorstellen wird. Dann ballt sie die Hand zur Faust und klopft an. Sofort hört sie zielstrebige Schritte auf die Tür zukommen, und kurz darauf öffnet er. Ihm ist deutlich anzusehen, dass er keinen Besuch erwartet hat. Er hat Trainingssachen an und wirft ihr einen fragenden Blick zu.
„Hallo“, sagt sie und schaut ihrem neuen Nachbarn direkt in die Augen, während sie lächelt. Sie stellt sich vor. „Ich bin gerade oben eingezogen und habe mich gefragt, ob man dich wohl überreden könnte, mir mit etwas zu helfen?“
„Hallo“, antwortet er, lässt die Formalitäten fallen und grinst ein bisschen. „Das kommt ganz darauf an, um was es geht.“
Sie erklärt sich, und er ist einverstanden. Während sie wieder in ihre Wohnung geht, fühlt sie sich ermutigt und erwartungsvoll.
Eines späten Nachmittags werden die Möbel geliefert. Die Hitze ist immer noch unerträglich. Sie ist drückend und schwül, wie ein ununterbrochen laufender Heizlüfter. Die Hitzewelle hält schon lange an, und nachts ist es unmöglich, ordentlich zu schlafen. Sie hat einen Ventilator neben dem Bett installiert, doch er bläst nur einen sanften, warmen Wind durch das Schlafzimmer. Jede Nacht spürt sie den Wind ihren Körper streicheln, während sie sich im Bett herumwälzt, der Nacht lauscht und schließlich die Stadt aufwachen hört. Jede Nacht versucht sie zu hören, ob der Nachbar auch wach ist. Sie hält die Luft an und lauscht angestrengt. Manchmal meint sie, Türen auf- und zugehen zu hören. Laufendes Wasser. Seine Schritte. Sie überlegt, ob sie auf sich aufmerksam machen soll. Selbst durch die Wohnung laufen, den Wasserhahn aufdrehen. Oder vielleicht nach unten gehen und die Schlaflosigkeit mit ihm teilen.
Die Tage streichen wie in Trance dahin. Ihr Kopf fühlt sich schwer an, ihr Körper aber hellwach. Als wüsste er ganz von selbst, was sie braucht, trägt er sie umher, ohne dass sie darüber nachdenken muss. Es ist nicht einmal zwölf Uhr, und sie hat sich schon dreimal umgezogen. Jetzt aber ist sie vollständig dem rosa Bikini verfallen. Nur darin lässt sich die Hitze aushalten. Ach ja, außerdem ist die Wahl ausgerechnet auf ihn gefallen, weil der Nachbar heute kommen wird, und dieser Bikini besser als der andere sitzt. Er betont die Körpermerkmale, die ihr selbst am besten gefallen. Ihre Brüste erscheinen darin runder und ein wenig größer, ohne vulgär zu wirken. Das Unterteil hebt ihre Sanduhrform hervor, die Farbe fällt sofort ins Auge. Wenn sie diesen Bikini trägt, können die Männer ihre Blicke nicht von ihr lassen.
Die Lieferanten trugen alle Kisten auf die Terrasse, während sie vor ihrem Ventilator eine Kleinigkeit aß. Jetzt stehen sie im Schatten unter dem Vordach, und sie wartet auf den Nachbarn. Sie schreibt einen Zettel und hängt ihn an die Wohnungstür. Darauf steht, die Tür sei offen, er könne einfach hereinkommen. Sie bleibt auf der Dachterrasse bei den Möbeln. Dann macht sie sich einen gigantischen, eiskalten Mojito, steckt einen blauen Strohhalm hinein und füllt eine Kühltasche mit Bier und Softdrinks, ehe sie sich samt Ikea-Katalog auf dem Schoß und dem Mojito in Reichweite in den Liegestuhl setzt. Kurz darauf kommt der Nachbar auf der Treppe zur Terrasse zum Vorschein. Er trägt weite Jeans und ein enges, schwarzes T-Shirt, das seine braungebrannten, muskulösen Oberarme betont. Sie winkt ihm vom Liegestuhl zu.
„Hey“, sagt sie schläfrig, lächelt ihn an und blättert nebenher im Katalog.
„Hey“, sagt er und nickt in Richtung der Kisten. „Sind es die hier? Soll ich einfach loslegen?“
Sie nickt ihm zwinkernd zu, er zwinkert mit einem Funkeln in den Augen zurück. Dann schüttelt er leicht den Kopf, lacht leise in sich hinein, atmet tief durch und greift nach der ersten Kiste, die er mit seinem Taschenmesser öffnet. Sie beobachtet ihn aus dem Liegestuhl, versucht ihn aber nicht zu offensichtlich anzustarren. Sie schaut abwechselnd den Katalog, dann ihn an. Auch auf ihn hat die Hitze einen deutlichen Einfluss. Schweißperlen glänzen auf seiner Stirn, obwohl er gerade erst angefangen hat, den Inhalt der ersten Kiste zu begutachten. Er holt die Bauanleitung heraus und geht sie schnell durch, während er sich den Schweiß von der Stirn tupft. Dann hebt er die verschiedenen Bestandteile aus der Kiste. Es ist der dunkle Holzesstisch. Sie schaut zu, wie er die Teile nebeneinanderlegt, damit er überall gut herankommt. Ihre Vorstellung, mit ihren Freundinnen an diesem Tisch Cocktails zu trinken, verwandelt sich in Fantasien darüber, welche Szenarios sich noch an einem solchen Tisch abspielen könnten. Sie stellt sich vor, wie der Nachbar sie auf den Tisch hebt, sich Platz zwischen ihren Beinen verschafft, wie seine starken, rauen Hände ihre Brüste packen. Sie spürt Wärme in ihre Wangen schießen und weiß nicht, ob das von der Hitzewelle oder ihren Gedanken kommt. Der Nachbar montiert in Windeseile das erste Tischbein, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Während er nach dem zweiten Tischbein greift, wirft er einen kurzen Blick in ihre Richtung. Sie nehmen Augenkontakt auf, und für eine Sekunde fühlt sie sich ertappt, lässt sich dann aber auf die Situation ein, zwinkert und schenkt ihm ein freches Lächeln. Sie greift nach ihrem Drink, während sie den Blick aufrechterhält, und setzt die Lippen an den Strohhalm. Saugt. Langsam. Ein Tropfen Kondenswasser tropft aus dem Glas, landet auf ihrem Schlüsselbein und fließt zwischen ihren Brüsten hindurch. Das kalte Wasser jagt ihr einen angenehmen Schauer durch den Körper. Sie lässt den Tropfen laufen und schaut in die dunklen Augen des Mannes, studiert sein Gesicht. Er hat einen breiten Kiefer und dunkle Bartstoppeln. Seine Augenbrauen sind buschig, ohne gewaltig zu wirken, seine Lippen weich. Er lächelt schief und schüttelt wieder leicht mit dem Kopf, bevor er sich wieder seiner Arbeit zuwendet. Er kann die Hitze nicht länger ignorieren und seufzt tief. Pustet einen Tropfen Schweiß von der Nase. Dann greift er nach dem nächsten Tischbein und bringt es genauso schnell wie die anderen an. Sie nippt an ihrem Drink und fächelt sich mit dem Katalog Luft zu. Es macht keinen großen Unterschied. Die Luft steht noch immer still, die Hitze ist extrem. Nun beobachtet sie den Nachbarn ungehemmt, während er ihre Möbel zusammenbaut. Er seufzt wieder und unterbricht seine Arbeit. Richtet sich auf und zieht das T-Shirt über den Kopf. Sein durchtrainierter Oberkörper kommt zum Vorschein. Sie atmet tief durch. Er ist braungebrannt und hat schwarze Brustbehaarung, perfekt verteilt, wie Zuckerstreusel. Sie kräuseln sich auch um seinen Nabel und untenherum. Sie stellt sich vor, wie sich sein Körper auf ihrem anfühlen wird, wie seine Brusthaare angenehm kratzen werden, wie sie sie ergreifen und ihn zu sich ziehen wird. Während sie sich ihre miteinander verwobenen Körper vorstellt, fällt ihr auf, wie seine Oberarmmuskeln arbeiten, während er das letzte Tischbein festschraubt. Sie lächelt in sich hinein, nimmt noch einen Schluck von ihrem Drink und fasst den Entschluss, dass etwas passieren muss. Sie holt ein Bier aus der Kühltasche. Es ist schon ganz kalt. Dann richtet sie sich auf und pfeift nach ihm. Er dreht sich um, nimmt ihren Blick auf. Sie zwinkert ihm zu, nickt schnell zum Bier und wirft es ihm zu. Er fängt es mit Leichtigkeit. Dann öffnet er es und grinst ihr kühn zu. Erneut schüttelt er den Kopf, als könnte er es nicht richtig fassen, dass sie so direkt ist. Er nimmt einen Schluck, ein Tropfen stiehlt sich aus der Dose und landet auf seinem Brustkorb. Mit den Augen folgt sie dem Weg des Tropfens, sieht, wie er seinen ganzen Oberkörper hinabläuft und sich in den Haaren unter seinem Nabel verfängt. Der Nachbar greift nach seinem T-Shirt und tupft damit Schweiß und Bier von seinem Körper, bevor er sich wieder an die Arbeit macht. Sie muss sich irgendwie ablenken, also widmet sie sich wieder dem Ikea-Katalog. Blättert langsam darin und versucht sich auf die Seiten zu konzentrieren. Doch es fällt ihr schwer, bald blättert sie ziellos vor und zurück, ohne irgendetwas wahrzunehmen. Sie kann sich nicht konzentrieren. Alle Abbildungen im Katalog verschwimmen miteinander, und vor ihren Augen entstehen neue Bilder. Zwischen den Regalen, Sofas und Tischen tauchen nackte Menschen auf. Männer und Frauen in heißen Umarmungen. Frauen, die einander flirtend in die Augen schauen, Männer, die sich wild küssen. Auf einem Sofa sitzt eine Frau rittlings auf einem Mann. Seine großen Hände haben ihren Hintern fest gepackt. Sie schlägt den Katalog zu und wieder auf, blättert weiter, während die Visionen fortsetzen. Eine Frau beugt sich über einen Küchentisch, während ein Mann sie von hinten nimmt. Seine Hose baumelt um seine Knöchel. Sie kneift die Augen zusammen, während sie die Seiten genauer unter die Lupe nimmt. Verärgert muss sie feststellen, dass die Bilder verschwinden, wenn sie sich zu lange auf sie konzentriert. Die Hitze und der Schlafmangel der letzten Woche haben ihrer Fantasie Flügel verliehen. Im Katalog sind ausschließlich Möbel zu sehen. Sie legt ihn weg, schaut über den Rand ihrer Sonnenbrille zum Nachbarn. Er hat ihr den Rücken zugewandt. Sie hat Lust, seinen Nacken zu berühren, ihre Hände über seinen Rücken gleiten zu lassen, die Nägel in seine Haut zu bohren. Will ihn dabei stöhnen hören. Sie stellt sich vor, dass er sie hastig umdreht und an sich zieht. Sie auf den Hals küsst. Sie greift nach ihrem Drink, hält das kalte Glas einen Moment an die Stirn und genießt die beruhigende Wirkung dessen. Dann trinkt sie einen Schluck. Sie schließt die Augen, lehnt sich weiter zurück und döst einen Augenblick unter den Geräuschen sich öffnender Kartons und Metall an Metall, während der Nachbar die Möbel zusammenbaut.
Sie kann nicht lange so liegen bleiben, bis sie merkt, dass ihre Haut unter der Sonne zu kochen beginnt. Es sticht und zieht überall, und sie sprüht sich Sonnencreme auf die Arme. Langsam schmiert sie sich gründlich ein. Die Sonnencreme kühlt ihren Körper kurzzeitig. Währenddessen schielt sie zu ihm, hofft, dass er sich zu ihr umdreht. Dass er sich beim Anblick ihres Körpers und ihrer Bewegungen zu verweilen erlaubt. Doch er konzentriert sich tief auf seine Arbeit. Sie sprüht Sonnencreme auf die Beine, seufzt, bleibt einen Augenblick sitzen und spürt eine seltene Brise über die Terrasse wehen. Da passiert es. Der Klang der Arbeit des Nachbars stoppt, und sie schaut auf. Er legt seinen Schraubenzieher weg und schaut ihr mit einem unverfrorenen Blick direkt in die Augen, während er die Hand nach seinem Bier ausstreckt. Sie erwacht aus ihrer Trance, erwidert den Blick, während sie ihre Hände über ihre Beine und den Bauch gleiten lässt. Dafür sorgt, dass die Sonnencreme überall verteilt wird. Sie cremt sich weiter ein. Ihre Hände wandern zu ihrem Schlüsselbein und vorsichtig lässt sie eine Hand unter das Bikinioberteil schlüpfen. Macht langsame Bewegungen, ehe sie beide Hände in den Nacken legt und die Schnur löst. Sie zieht das Oberteil ganz aus und massiert ihre Brüste mit Sonnencreme. Er beobachtet sie auf ihrem Platz im Schatten, während er einen Schluck Bier trinkt. Sie schauen einander ununterbrochen in die Augen. Herausfordernd. Aber er bewegt sich nicht. Stattdessen ruft er sie mit Blicken, und sie steht auf. Ganz ruhig kommt sie auf ihn zu, bleibt vor ihm stehen und nimmt ihm das Bier aus der Hand. Dann trinkt sie einen Schluck, stellt es auf den Tisch neben ihnen, und kommt einen Schritt näher. Jetzt stehen sie ganz nah aneinander. So nah, dass sie die feucht dampfende Wärme seines Körpers spürt. Er bleibt stehen, schaut sie an, lässt sie die Richtung angeben. Sie legt ihre Hände auf seinen Oberkörper und fühlt sein Herz schlagen, bevor sie die Arme um seinen Nacken schlingt und ihn auf die Brust küsst. Dann lässt sie die Hände seinen Rücken hinabgleiten. Bisher hat er nur dankbar angenommen, jetzt aber legt er die Hände an ihre Hüften, zieht sie noch näher heran und küsst sie auf den Hals. Saugt sanft daran. Sie atmet seinen Duft ein, den sie aus dem Flur kennt. Jetzt ist er hochkonzentriert, ganz nah. Die Bartstoppeln kratzen sanft an ihrem Hals, und während er sie küsst, führt er die Hände zu ihren Brüsten. Sie seufzt, atmet schwerer und genießt das Gefühl seiner Hände auf ihrem Körper. Sie findet seinen Hosenknopf und öffnet ihn. Sein steifes Glied kommt ihr entgegen. Sie ist nicht überrascht, dass er keine Boxershorts trägt. Etwas in ihr weiß, dass er das hier genauso geplant hat wie sie. Sie zieht seine Jeans zur Seite, streichelt seinen Penis und spürt dessen warme, weiche Haut an ihrem Bauch. Dann ergreift sie ihn, bewegt die Hand ein paarmal rhythmisch auf und nieder, bevor sie auf die Knie geht und zu ihm aufschaut. Sie fängt seinen Blick, hält ihn aufrecht, ehe sie seinen Penis in den Mund nimmt. Sie kostet von ihm, spürt den salzigen Geschmack warmer Sommerhaut. Mit der Zungenspitze spielt sie mit der Eichel und erregt ihn langsam, bevor sie den ganzen Penis mit dem Mund umschließt. Sein Atem geht schwerer, und sie genießt sein sachtes Stöhnen. Er legt den Kopf in den Nacken und zieht leicht an ihrem Haar, während ihre Zunge mit ihm spielt und ihn noch fester werden lässt. Ihre Hand weilt auf seinem Brustkorb, sie spürt die Behaarung unter der Handfläche kitzeln, spürt, wie sich die Brust in steigendem Tempo hebt und senkt. Er ergreift ihr Handgelenk und führt es langsam zu seinem Mund. Sie fühlt seinen feuchten Atem auf der Hand. Er lässt ihre Fingerspitzen über seine Lippen wandern, und bald fühlt sie auch seine Zunge an den Fingern. Sie setzt ihre Machenschaften fort, saugt ihn in sich und lässt ihn noch lauter aufstöhnen, bringt ihn zum Schmelzen. Sie berührt seinen Hoden, leckt an ihm, beißt ihn sanft und fühlt, wie er immer schärfer wird. Sie will ihn jetzt, kann sich kaum steuern. Die Wärme ihrer Körper flimmert in der Luft zwischen ihnen. Er duftet nach einer Mischung aus Holz, Schweiß und Bier. Sie lauscht seinem Stöhnen, merkt seinen Blick auf ihr, während sie ihn leckt. Er macht sie feucht.
Pulsuz fraqment bitdi.