Kitabı oxu: «Sichern und Stabilisieren von Fahrzeugen»

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[1]Rotes Heft/Ausbildung kompakt 220

Björn Liedtke

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2., aktualisierte Auflage 2022

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© 2013/2022 W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart

Gesamtherstellung: W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart

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ISBN 978-3-17-039920-4

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pdf: ISBN 978-3-17-039922-8

epub: ISBN 978-3-17-039923-5

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[3]Inhaltsverzeichnis

1  1 Einleitung

2  2 Definitionen 2.1 Sichern 2.2 Stabilisieren

3  3 Grundlagen 3.1 Karosserie 3.1.1 Nicht selbsttragende Karosserie (Rahmenbauweise) 3.1.2 Selbsttragende Karosserie 3.1.3 Skelettkarosserie (Space-Frame-Karosserie) 3.1.4 Gitterrohrrahmen 3.1.5 Cabriolet 3.2 Karosseriematerialien 3.3 Federung 3.4 Maße, Achslasten und Gewichte 3.4.1 Maße – Maximale Länge und Höhen 3.4.2 Achslasten und Gewichte 3.5 Ansatzpunkte 3.5.1 Pkw/Van 3.5.2 Lkw/Bus

4  4 Bewegungsprofile

5  5 Geräte und Material zur Sicherung/Stabilisierung 5.1 Seilzugratsche 5.2 Spanngurte 5.3 Mehrzweckzug 5.4 Maschinelle Zugeinrichtung 5.5 Drahtseile 5.6 Ketten 5.7 Rundschlingen und Hebebänder 5.8 Ketten- und Seilverbindungen 5.9 Rüstholz 5.10 Formteile 5.11 Keile 5.12 Stützensysteme 5.13 Pneumatische und hydraulische Kombinationssysteme 5.14 Bau- und Windenstützen 5.15 Leitern 5.16 Hebekissen 5.17 Rettungszylinder 5.18 Hydraulische Winde 5.19 Sonstige Geräte und Hilfsmittel

6  6 Einsatzmaßnahmen – Erläuterungen 6.1 Sicherung 6.1.1 Sicherung gegen Wegrollen 6.1.2 Sicherung gegen Absturz/Abrutschen 6.1.3 Sicherung gegen Umkippen 6.1.4 Sicherung des Überlebensraums 6.1.5 Sicherung abgetrennter, loser Teile 6.2 Stabilisierung 6.2.1 Unterbauen 6.2.2 Abstützen 6.2.3 Fixieren

7  7 Einsatzmaßnahmen – Beispiele 7.1 Verkehrsunfall Pkw/Van 7.1.1 Fahrzeug auf Rädern 7.1.2 Fahrzeug auf der Seite 7.1.3 Fahrzeug auf dem Dach 7.1.4 Fahrzeug auf Fahrzeug 7.1.5 Fahrzeug in Schräglage 7.1.6 Fahrzeug über Graben 7.1.7 Fahrzeug wippend 7.1.8 Fahrzeug senkrecht stehend/anlehnend 7.1.9 Fahrzeug auf Hindernis/Objekt 7.2 Sichern und Stabilisieren von Lkw/Bussen 7.2.1 Wegrollen 7.2.2 Abrutschen/Umkippen 7.2.3 Lkw-Fahrerhaus 7.2.4 Sonderlagen

8  8 Witterungsbedingte Besonderheiten

9  9 Sicherheitsassistent

10  10 Zurücknahme der Einsatzgerätschaften

11  11 Zusammenfassung

12  Schlusswort

13  Literaturnachweise

[5]1 Einleitung

An einem Verkehrsunfall beteiligte Fahrzeuge werden beim Eintreffen an einer Schadenstelle häufig in unterschiedlichen Positionen vorgefunden. Ursächlich dafür ist das Zusammenwirken verschiedener Faktoren, wie z. B. das Aufeinandertreffen ungleicher Massen oder hohe/ungleiche Geschwindigkeiten. Die Endlagen der Fahrzeuge befinden sich allerdings nicht immer in einem statischen Zustand, derartige Einsatzsituationen stellen immer eine dynamische Lage dar. Daher muss schnellstmöglich eine Beurteilung hinsichtlich bestehender oder potenzieller Gefahren erfolgen. Instabilität oder ein drohendes Abrutschen machen ein sofortiges Vorgehen der Einsatzkräfte notwendig, um weitere Gefahrenmomente für alle Beteiligten zu entschärfen.

Sicherungs- und Stabilisierungsmaßnahmen sind essenziell für den Einsatzerfolg, insbesondere bei der Rettung eingeklemmter Verletzter. Bei vielen Verkehrsunfällen sind die erforderlichen Sicherungsarbeiten sofort ersichtlich. Teilweise unterbleiben diese jedoch, wenn eine mögliche, plötzliche Lageänderung von Fahrzeugen nicht bedacht wird – unter Umständen mit gravierenden Folgen für Betroffene und Einsatzkräfte. Daher ist es ratsam, zu Einsatzbeginn generell Sicherungsmaßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit aller Anwesenden einzuleiten.

Die in diesem Heft behandelten Sicherungs- und Stabilisierungsmaßnahmen beziehen sich ausschließlich auf das Ausschalten unerwünschter, negativer Bewegungsmomente. Be[6]züglich der Sicherungsmaßnahmen gegen die Entzündung von Betriebsstoffen, ausgehende Gefahren durch Beteiligung alternativer Antriebsarten, den fließenden Verkehr oder die Auslösung von Sicherheitseinrichtungen wird auf die einschlägige, erhältliche Ausbildungsliteratur verwiesen. Die Beschreibung der einzelnen Vorgehensweisen in dem vorliegenden Heft betrachtet immer die Ergreifung von Maßnahmen für ein Fahrzeug. Sind mehrere Fahrzeuge an einer Einsatzstelle betroffen, sind die erforderlichen Sicherungs- und Stabilisierungsmaßnahmen entsprechend parallel bzw. prioritätenorientiert durchzuführen.

Die nachfolgend vorgestellten Möglichkeiten erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ebenso erfordert die Vielfalt des Einsatzgeschehens häufig eine situationsabhängige Anpassung der Maßnahmen.

Somit möchte das vorliegende Ausbildungsheft insgesamt das Bewusstsein erhöhen, sich den Unterschied zwischen Sicherungs- und Stabilisierungsmaßnahmen bewusst zu machen und dazu animieren, sich tiefergehend mit den vielfältigen Einsatzlagen, Vorgehensweisen und Durchführungsmöglichkeiten zu beschäftigen. Das Heft enthält einige Anregungen zur beispielhaften Durchführung von sichernden und stabilisierenden Tätigkeiten.


Wichtiger Hinweis: Der Verfasser hat größte Mühe darauf verwendet, dass die Angaben und Anweisungen dem jeweiligen Wissensstand bei Fertigstellung des Werkes entsprechen. Weil sich jedoch die technische Entwicklung sowie Normen und Vorschriften ständig im Fluss befinden, sind Fehler nicht vollständig [7]auszuschließen. Daher übernehmen der Autor und der Verlag für die im Buch enthaltenen Angaben und Anweisungen keine Gewähr, eine Haftung ist ausgeschlossen, eine Anwendbarkeit in eigener Verantwortung ist zu prüfen

[8]2 Definitionen

Die klare Abgrenzung der Begriffe »Sichern« und »Stabilisieren« soll zur Vereinheitlichung der Kommunikation an der Einsatzstelle beitragen. Häufig sind Missverständnisse zwischen der Auftragsvergabe und deren Ausführungen zu beobachten, da die Tätigkeiten zur Sicherung und Stabilisierung sehr oft nur unter dem Oberbegriff »Abstützen« zusammengefasst werden. Diese allgemeine Darstellungsweise beschreibt die notwendigen Maßnahmen jedoch nur ungenau und kann zu Auffassungsfehlern, ungeeigneten Handlungen und damit einhergehenden Zeitverlusten oder unsicheren Ausführungen führen. Die folgenden Definitionen ermöglichen eine klare Auftragsvergabe mit der gewünschten Ausführung. Das im Jahr 2020 überarbeitete Merkblatt zur vfdb- Richtlinie 06/01 »Technische – medizinische Rettung nach Verkehrsunfällen« hat nun ebenfalls die klare Unterscheidung der beiden Begrifflichkeiten »Sichern« und »Stabilisieren« als jeweils selbständige Einsatzmaßnahme mit aufgenommen.

2.1 Sichern

Sichern ist das Ergreifen von Maßnahmen gegen unmittelbar bestehende Gefahren. Ziel ist der Ausschluss einer jederzeit möglichen Lageveränderung mit einhergehenden negativen Begleiterscheinungen für alle Beteiligten. Die Sicherung hat höchste Priorität gegenüber nachfolgenden Einsatzmaßnah[9]men und ist damit ein elementarer Bestandteil der Rettungsarbeiten.

Zu den Sicherungsmaßnahmen zählt das Sichern gegen

 Absturz,

 Wegrollen,

 Abrutschen und

 Umkippen (Bild 1).

Bild 1: Einsatz eines Kranfahrzeuges zur Verhinderung des weiteren Kippens/Abrutschens (Foto: Rainer Madsack) [zurück]

[10]2.2 Stabilisieren

Stabilisieren ist die Weiterführung und Anpassung der Sicherungsmaßnahmen, mit der Zielsetzung ein verunfalltes Fahrzeug für nachfolgende Rettungsarbeiten definiert herzurichten. Auf diese Weise sollen unerwünschte Bewegungen durch den Einsatz von Rettungsgeräten möglichst verhindert werden. Zu den Stabilisierungsmaßnahmen zählen das

 Abstützen,

 Fixieren und

 Unterbauen (Bild 2).

Bild 2: Stabilisierung mit einem Stützensystem (Foto: Jan Südmersen) [zurück]

[11]3 Grundlagen

Grundlegende Kenntnisse der wesentlichen Konstruktionsmerkmale von Kraftfahrzeugen ermöglichen eine schnelle Ermittlung und Benennung zuverlässiger Ansatzpunkte für Sicherungs- und Stabilisierungsgerätschaften. Die große Fahrzeugvielfalt sowie die technische Entwicklung erfordern ein ständiges Auseinandersetzen mit der Thematik. Solide Kenntnisse um Konstruktionen können helfen, ein nicht geeignetes ansetzen der Gerätschaften an einem verunfallten Fahrzeug zu vermeiden. Ungeeignete Ansatzpunkte können zu einem Versagen der Maßnahmen durch Abrutschen, Durchstoßen oder Umfallen der Sicherungs- und Abstützausrüstung führen.


Bild 3: Grundlegende Konstruktionsmerkmale von Pkw


Bild 4: Grundlegende Konstruktionsmerkmale von Lkw

3.1 Karosserie

Die Karosserie ist die tragende Struktur eines Fahrzeuges, dazu zählen u. a. Autos, Lkw, Busse und Motorräder. Sie ist die Grundlage für das Erscheinungsbild eines Fahrzeuges und nimmt die gesamten Aufbauten auf, diese umfassen beispielsweise Seitenwände, die Bodengruppe, Außenverkleidungen, Türschweller, Vorbau, Rahmenseitenträger, Radkasten und Fahrzeugsäulen. Die individuellen Bauformen von Fahrzeugen haben einen direkten Einfluss auf die Ausführungen der Karosseriebestandteile, so verfügt ein Sportwagen i. d. R. über nur zwei Türen und ist sehr kompakt, hingegen benötigt ein Kombi eine größere Karosserie, um Türen und Ladevolumen aufnehmen zu können. Die Karosserie wiederum beeinflusst die Sicherheit, die Geschwindigkeit und den Kraftstoffverbrauch eines Fahrzeugs. So erfüllen die Eigenschaften Gewicht, Verwindungssteifigkeit (Stabilität) und Aerodynamik wichtige Einflussfaktoren im Karosseriebau. Unterschieden [13]werden Karosserien nach ihrer Bauform in nicht selbsttragende und selbsttragende Karosserien.

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Litresdə buraxılış tarixi:
19 dekabr 2025
Həcm:
100 səh. 68 illustrasiyalar
ISBN:
9783170399235
Müəllif hüququ sahibi:
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