Kitabı oxu: «Fitchers Vogel»
Brüder Grimm
Fitchers Vogel
Saga
Fitchers VogelCoverbild/Illustration: Shutterstock Copyright © 1812, 2020 Brüder Grimm und SAGA Egmont All rights reserved ISBN: 9788726708417
1. Ebook-Auflage, 2020
Format: EPUB 3.0
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17.
Fitchers Vogel.
Es war einmal ein Hexenmeister, der nahm die Gestalt eines armen Mannes an, ging vor die Häuser und bettelte und fing die schönen Mädchen. Kein Mensch wusste, wo er sie hinbrachte, denn sie kamen nie wieder zum Vorschein. Eines Tages erschien er vor der Türe eines Mannes, der drei schöne Töchter hatte, sah aus wie ein armer, schwacher Bettler und trug eine Kötze auf dem Rücken, als wollte er milde Gaben darin sammeln. Er bat um ein bisschen Essen, und als die älteste herauskam und ihm ein stück Brot reichen wollte, rührte er sie nur an, und sie musste in seine Kötze springen. Darauf eilte er mit starken Schritten fort und trug sie in einen finstern Wald zu seinem Haus, das mitten darin stand. In dem Haus war alles prächtig; er gab ihr, was sie nur wünschte und sprach: „Mein Schatz, es wird dir wohl gefallen bei mir, du hast alles, was dein Herz begehrt.“ Das dauerte ein paar Tage, da sagte er: „Ich muss fortreisen und dich eine kurze Zeit allein lassen, da sind die Hausschlüssel, du kannst überall hingeben und alles betrachten, nur nicht in eine Stube, die dieser kleine Schlüssel da aufschliesst, das verbiete. ich dir bei Lebensstrafe.“ Auch gab er ihr ein Ei und sprach: „Das Ei verwahre mir sorgfältig und trag es lieber beständig bei dir, denn ginge er verloren, so würde ein grosses Unglück daraus entstehen.“ Sie nahm die Schlüssel und das Ei und versprach, alles wohl auszurichten. Als er fort war, ging sie in dem Haus herum von unten bis oben und besah alles, die Stuben glänzten von Silber und Gold, und sie meinte, sie hätte nie so grosse Pracht gesehen. Endlich kam sie auch zu der verbotenen Tür, sie wollte vorüber gehen, aber die Neugierde liess ihr keine Ruhe. Sie besah den Schlüssel, er sah aus, wie ein anderer, sie steckte ihn hinein und drehte ein wenig, da sprang die Türe auf. Aber was erblickte sie, als sie hineintrat? ein grosses blutiges Becken stand in der Mitte, und darin lagen tote, zerhauene Menschen, daneben stand ein Holzblock, und ein blinkendes Beil lag darauf. Sie erschrak so sehr, dass das Ei, das sie in der Hand hielt, hineinplumpte. Sie holte es wieder heraus und wischte das Blut ab, aber vergeblich, es kam den Augenblick wieder zum Vorschein; sie wischte und schabte, aber sie konnte es nicht herunter kriegen.
Pulsuz fraqment bitdi.