Kitabı oxu: «Allein zu Haus - Erotische Novelle»
Camille Bech
Allein zu Haus - Erotische Novelle
Lust
Allein zu Haus - Erotische Novelle ÜbersetztKirsten Evers Original BEGÆRETS MAGT - Alene HjemmeCoverbild / Illustration: Shutterstock Copyright © 2019, 2019 Camille Bech und LUST All rights reserved ISBN: 9788726299533
1. Ebook-Auflage, 2019
Format: EPUB 2.0
Dieses Buch ist urheberrechtlich geschützt. Kopieren für gewerbliche und öffentliche Zwecke ist nur mit Zustimmung von LUST gestattet.
Als seine Frau in den Sommerurlaub fuhr, begann für Mark ein neues Leben.
Er war in seiner Rolle als Anwalt in einen komplizierten Fall verstrickt, und Sigrid beschloss, ohne ihn ins Wochenendhäuschen zu fahren. Ihre litauische Haushälterin hatte ebenfalls Urlaub und würde vierzehn Tage lang ihre Familie in der Heimat besuchen.
Fünf Jahre waren Mark und Sigrid nun verheiratet, und wenn er ganz ehrlich war, langweilte ihn die Ehe schon jetzt. Sie war attraktiv und nett, das war keinesfalls das Problem, aber sie war nicht mehr spontan und heißblütig, wie sie es vor der Hochzeit gewesen war. Jetzt schliefen sie ein paar Mal pro Woche miteinander, aber es war nie das ganz Große, wenn er Glück hatte, bekam sie einen Orgasmus, aber das war nichts, worauf sie großen Wert legte. Für sie war es wichtiger, dass die hübschen Laken mit ihrem stilvoll gestickten Monogramm in der oberen rechten Ecke nicht allzu knitterig wurden.
Er war ihr treu, aber er verschlang jede hübsche Frau, die ihm auf der Straße begegnete, mit den Augen. Oft saß er im Büro oder in einem Café und fantasierte darüber, wie die Frauen um ihn herum wohl im Bett waren. Es spielte eine wichtige Rolle für ihn, das hatte es schon immer, und damals hatte er wirklich geglaubt, in Sigrid das gefunden zu haben, was er suchte. Sie waren beide Ende dreißig, sie war schon einmal verheiratet gewesen, er hatte viel mit seinem Unternehmen zu tun und mit der Karriere. Keiner von ihnen hatte Kinder, und sie waren sich einig, dass sie auch keine wollten.
Eigentlich war es vielleicht eher sie, die diese Entscheidung getroffen hatte, denn er war dem Gedanken nicht abgeneigt, ein paar Knirpse in dem großen Haus herumrennen zu sehen, aber das wäre viel zu unordentlich für Sigrid. Sie hatte eine Führungsposition in einer Model-Agentur, ein Job, der sie ständig daran erinnerte, wie wichtig die richtige Ernährung und Kleidung sind. Er war nicht zu hundert Prozent einverstanden mit ihrem Lebensstil - er hätte sich gewünscht, dass sie zumindest ein paar schöne Brüste gehabt hätte, aber das passte nicht in ihre Welt des mageren, ausgemergelten Frauenideals.
Als er am ersten Tag von der Arbeit nach Hause kam, war Sonia, die Haushälterin, noch da. Sie würde erst einige Tage später nach Litauen reisen. Es war ihr erster Besuch in der Heimat seit sie nach Deutschland gekommen war, und er war sich sicher, dass sie sich auf die bevorstehende Reise, die Sigrid und er ihr geschenkt hatten, freute. Er hatte nicht damit gerechnet, dass sie auch heute für ihn kochen würde - es war ja schließlich ihr freier Tag - aber das hatte sie. Es stand im Kühlschrank, er musste lächeln, sie war wirklich mehr als pflichtbewusst. Er setzte sich auf die Terrasse, wo er gerade noch die letzten Sonnenstrahlen genießen konnte, während er sich ein Glas kühlen Weißen zum Abendessen genehmigte.
Er erschrak beinahe, als er sie im Fenster des ersten Stocks, wo sie wohnte, erblickte. Sie war nackt, und er wunderte sich darüber, dass sie die Gardinen nicht zugezogen hatte, wenn sie sich umzog. Er sah ihre gut geformten Brüste, Körbchengröße C schätzte er, und das ist groß, wenn die eigene Frau kaum eine Größe A ausfüllt. Er schaute weg, es war unpassend, schließlich war sie erst neunzehn, und sie sollte nicht den Eindruck bekommen, dass er ihr hinterhergeierte. Sie war nun seit einem Jahr bei ihnen, und sie hatten gerade ihren Vertrag verlängert, weil sie überaus zufrieden mit ihr waren.
Er ging erst ins Haus als es begann kühl zu werden, er stellte das benutzte Geschirr in die Spülmaschine und ging nach oben um zu duschen.
Sie wohnte am anderen Ende des Hauses, aber er konnte sehen, dass die Tür zu Sonias Zimmer nur angelehnt war und er wollte sich doch auch noch schnell für das Abendessen bedanken - es war immerhin ihr Urlaub und sie hätte ja nicht an ihn denken müssen. Er hörte sie, als er den kurzen Flur betrat, der zwischen ihrem Zimmer und dem dazugehörigen Badezimmer lag. Sie stöhnte leise, und er konnte sie in dem großen Spiegel gegenüber von ihrem Bett sehen. Sie lag ganz nackt auf dem Bett, das eine Bein angewinkelt und das andere ausgestreckt. Sie hatte einen Dildo in der Hand, mit dem sie ihr glattrasiertes Geschlecht penetrierte, während sie das lange, blonde Haar in den Nacken warf.
Schnell trat er einen Schritt zurück, aber es pulsierte bereits übel in seinem Penis und als er seine Hand beschwichtigend darauf legte, spürte er, wie groß er geworden war. Er stand versteckt, aber auf dem Sprung, und lauschte in atemloser Spannung, während seine Hand fest gegen sein Geschlecht gepresst war. Er erstarrte - noch mehr, als er es bereits war - als er sie kommen hörte. Denn abgesehen von ihrem lauten Stöhnen hörte er nun noch etwas Anderes: sie sagte seinen Namen, wieder und immer wieder.
Er eilte zurück, in den anderen Teil des Obergeschosses, und ins Bad, wo er sich einschloss.
Das ging nicht, sie durfte nicht von ihm fantasieren, das war unangebracht und würde ihr Verhältnis zukünftig beeinflussen.
Er war ein gutaussehender Mann und beim anderen Geschlecht schon immer beliebt gewesen. Sein fast ganz schwarzes Haar mit der unzähmbaren Stirnlocke, die braunen Augen und das markante Gesicht gaben ihm das charmante Aussehen eines italienischen Geschäftsmannes - oder das eines erfolgreichen Playboys. Er war durchtrainiert und eigentlich immer sonnengebräunt, teilweise weil er hin und wieder ins Solarium ging, aber auch, weil er und Sigrid viel reisten.
Pulsuz fraqment bitdi.