Kitabı oxu: «Heiße Begierde - Erotische Novelle»

Şrift:

Camille Bech

Heiße Begierde - Erotische Novelle

Lust

Heiße Begierde - Erotische Novelle ÜbersetztKirsten Evers Original BEGÆRETS MAGT - Isabella og TorbenCoverbild / Illustration: Shutterstock Copyright © 2019, 2019 Camille Bech und LUST All rights reserved ISBN: 9788726299564

1. Ebook-Auflage, 2019

Format: EPUB 2.0

Dieses Buch ist urheberrechtlich geschützt. Kopieren für gewerbliche und öffentliche Zwecke ist nur mit Zustimmung von LUST gestattet.

Faul räkelte sich Isabella zwischen den noch warmen Laken. Es war spät geworden, und sie war erst nachts ins Bett gefallen, ihre Füße schmerzten von den vielen Stunden in hochhackigen Schuhen, und sie freute sich über das bevorstehende freie Wochenende. In New York hatten sie sich verspätet und waren erst dreieinhalb Stunden nach dem geplanten Take-off gestartet. Sie war jetzt seit sechs Jahren Flugbegleiterin und liebte ihren Job, der es ihr ermöglichte, die ganze Welt zu bereisen.

Sie dachte an Jan, der am Vorabend der Co-Pilot in der Maschine aus New York gewesen war, und der ihr deutlich gezeigt hatte, dass er sie wollte. Er war etwas älter als sie, aber durchaus attraktiv, auch wenn man ihn sich ohne die schicke Uniform vorstellte, die die meisten Frauen sexy finden. Er war während des Fluges mehrmals durch die Kabine gegangen und hatte jedes Mal seinen Schritt unnötig hart gegen ihren Arsch gerieben, wenn er sich im schmalen Gang an ihr vorbeidrückte. Sie hatte die Luft angehalten, als er flüsterte, dass sie toll aussehe, während sie seine Beule auf ihren Pobacken spürte. Das war ein bisschen zu viel, dachte sie, viel zu viel, eigentlich... aber man konnte es wohl kaum sexuelle Belästigung nennen, wenn sie es so genoss. Sie waren schon früher zusammen geflogen, und sie wusste schon lange, dass er ein Auge auf sie geworfen hatte, aber er hatte es noch nie so deutlich gezeigt. Als sie in Berlin landeten, hatte er das Flugzeug umgehend mit einem Kollegen verlassen, und sie sah nur noch seinen Schatten, als er sich in ein Auto setzte und davon sauste.

Sie schlug die Decke beiseite und ließ eine Hand über ihren Bauch gleiten, ehe sie beide Hände auf ihre runden, wohlgeformten Brüste legte und sie massierte, während sie sich mit geschlossenen Augen vorstellte, dass es Jans starke, sonnengebräunte Hände waren. Ihr Atem wurde schwerer, und dieses wunderbare, warme Gefühl der Erregung breitete sich von ihrem Schoß in ihren ganzen Körper aus, während sie vorsichtig... wie ein Experiment... seinen Namen flüsterte. Es fühlte sich gut an, es fiel ihr nicht sehr schwer sich vorzustellen, wie es wohl wäre, mit ihm zusammen hier zu liegen, und der bloße Gedanke heizte ihr ordentlich ein.

Die eine Hand glitt abwärts, während die Andere eifrig mit ihren Brustwarzen spielte, die inzwischen steifer und sensibler geworden waren. Es war schön, und sie seufzte genüsslich, während sie ihre Beine leicht spreizte und mit den Fingern den bereits feuchten Spalt zwischen ihren Schenkeln erforschte. Schon bald ließ sie ihre Finger hinein gleiten, und sie stöhnte laut, während sie begann, sich rhythmisch zu bewegen. Was hätte sie nicht dafür gegeben, ihn zwischen ihren Beinen zu spüren. Seine zahllosen Annäherungsversuche und flirtenden Bemerkungen hatten sie schwach gemacht, sie war ihm verfallen, daran bestand kein Zweifel, und der Gedanke an ihn erregte sie mehr und mehr. Sie hatte seine Erektion gespürt, als er sich am Abend zuvor an sie gedrückt und geflüstert hatte, wie wunderbar sie aussah. Ihr langes blondes Haar war immer hochgesteckt, wenn sie arbeitete, aber während der letzten Wochen hatte sie immer daran gedacht, die gezähmten Locken zu befreien, sobald sie den Flieger verließ, damit er sehen konnte, wie verführerisch und schön sie in Wirklichkeit war. Sie war groß und schlank und ihre blauen Augen blitzten, wenn sie ihn ansah, und sie war überzeugt, dass er wusste, wie sie zu ihm stand.

Sie streckte die Hand nach ihrem Dildo in der Nachttisch-Schublade aus. Seit ihrer Scheidung von Daniel hatte sie ihn fleißig in Gebrauch gehabt, sie konnte nicht auf die Orgasmen verzichten, und sie wollte in Topform sein, wenn sie - hoffentlich bald - wieder ein aktiveres Sexleben haben würde. Daniel und sie hatten während der ersten Jahre mehrmals am Tag Sex gehabt, sie waren immer geil gewesen, hatten unstillbaren Hunger aufeinander, und waren sich bei all ihren sexuellen Experimenten einig gewesen, was dazu geführt hatte, dass sie viele neue, spannende Variationen entdeckt hatten. Aber dann hatte Daniel die Scheidung eingereicht, weil sie sich weigerte, ihren Job aufzugeben. Er wollte eine Frau, die jeden Abend zu Hause auf ihn wartete, und das hatte er nun auch bekommen. Sie war traurig gewesen, aber ihre Arbeit bedeutete alles für sie, und wenn sie tief in sich hinein hörte, bedeutete sie auch mehr als Daniel. Sie hatten ein letztes Mal Liebe gemacht, in der letzten Nacht in ihrer gemeinsamen Wohnung, sie waren verzweifelt gewesen, es war wild und emotional, sie hatten sich aneinander festgeklammert und gemeinsam neue Gipfel der Begierde erklommen. Aber letzten Endes war es so gekommen, wie sie beschlossen hatten, und sie hatte ihn seitdem nur ein einziges Mal gesehen.

Der naturgetreue Dildo glitt ohne Zögern in ihre feuchte Muschi, während sie immer wieder Jans Namen wisperte. Sie wand sich auf der Matratze, während sie ihre Brüste hart massierte, und als sie den Orgasmus kommen spürte, warf sie den Kopf in den Nacken und spannte ihre Muskeln um das, was in diesem wundervollen Moment Jans harter Schwarz war. Bald spürte sie die kräftigen Krämpfe in ihrem Schoß, es surrte in ihrer Klitoris, und sie bewegte sich rhythmisch, während sie die orgasmischen Wogen ritt.

Sie wollte endlich mal wieder ausgiebig shoppen gehen, jetzt, wo sie endlich einmal während der normalen Öffnungszeiten frei hatte, also ging sie schnell ins Bad und freute sich über das warme Frühlingswetter, als sie ins Freie trat. Sie hatte noch keine Verabredungen fürs Wochenende. Ihre Schwester hatte sie eingeladen, mit ins Theater zu kommen, aber sie hatte dankend abgelehnt, denn sie wollte die freien Tage zu Hause genießen, und es störte sie nicht im Geringsten, das ganz allein vor dem Fernseher zu tun. Sie spazierte entlang der Einkaufsstraße und betrachtete die verlockend bunt geschmückten Schaufenster, stieß hin und wieder auf Bekannte und erledigte, was sie erledigen wollte.

"Du siehst auch mit flachen Schuhen hinreißend aus."

Sie erstarrte. Sie stand gerade an einem Zebrastreifen und war auf dem Weg nach Hause, als sie seine wunderbare Stimme hinter sich hörte.

"Jan!"

Sie drehte sich um, aber ihr Lächeln gefror zu Eis, als sie eine junge Frau hinter ihm auftauchen sah.

"Warum hast du denn nicht gewartet?", fragte sie, etwas atemlos.

Isabella sah Jan an, er sah vollkommen gefasst aus, während er die Hand seiner Frau ergriff, seiner blonden Kollegin zunickte, über die Straße ging und aus ihrem Blickfeld verschwand.

Es war ihr nicht gelungen, auch nur ein Wort zu sagen, und das machte sie wütend, nein, er machte sie wütend, was fiel ihm ein. Er sollte sich nur nichts einbilden, er hatte ja anscheinend alle Hände voll, und sie würde ganz sicher keine Nebenrolle in seinem Ehedrama spielen. Die schöne Fantasie von heute morgen verlor ihre Unschuld, und obwohl es noch immer eine schöne Fantasie war, war ihr jetzt klar, dass sie ganz bestimmt das Gleiche erreicht hätte, wenn sie von jedem anderen Mann, den sie kannte und im Entferntesten attraktiv fand, geträumt hätte.

"Wollen Sie nicht rüber?"

Es war schon wieder rot geworden, ehe sie bemerkte, wer sie gefragt hatte. Ein etwas älterer Mann lächelte sie freundlich an und reichte ihr seinen Arm. Seine Augen waren warm, er war gut gekleidet und sah außergewöhnlich gut aus mit seinem grauen, leicht ungestümen Haar und den hübsch geformten Lippen, die sich zu einem fantastischen Lächeln bogen und sie an heiße Küsse denken ließen.

"Ja... natürlich. Ich war gerade ganz woanders..."

Sie ergriff seinen Arm, und gemeinsam liefen sie über die Straße.

"Und wer ist der Glückliche, wenn ich fragen darf?"

Er lachte, er war charmant, seine Stimme tief, und sie fühlte sich sofort wohl und vertraut in seiner Gegenwart,

"Ach, ich fürchte, das war eine Niete. Vergessen wir es!"

"Tja, so kann es gehen. Aber vielleicht habe ich dann das Glück, Sie auf eine Tasse Kaffee einladen zu dürfen?"

"Warum nicht?", lächelte sie, und gemeinsam setzten sie ihren Weg zu einem Café fort, wo sie draußen sitzen und die Frühlingssonne würden genießen können.

"Ich heiße übrigens Torben."

"Oh ja, Entschuldigung - Isabella!", erwiderte sie, und damit war das Eis gebrochen, Formalitäten unnötig geworden. Sie hatte noch immer ihren Arm in seinem, und sie dachte kurz, dass sie aussehen müssten wie ein Paar, als sie sich setzten.

Torben war Unternehmer, stellte sich heraus, er hatte ein großes, erfolgreiches Unternehmen und arbeitete hauptsächlich in Spanien, wo die Firma lag. Er war nur in Deutschland, weil seine Tochter heiratete, er wohnte in einem Hotel am Bebelplatz, aber eigentlich lebte er in Madrid, er war geschieden und lebte allein. Und ehe sie sich versah, hatte auch sie ihm von ihrer gescheiterten Ehe erzählt und von Jan, der anscheinend verheiratet war.

"Flugbegleiterin - ist das nicht ein aufregender Job?"

"Doch, schon. Vielleicht nicht ganz so exotisch, wie viele denken, aber ich mag meine Arbeit, sie passt mir, zumindest solange ich keine Kinder habe."

Er schätzte, dass sie etwa so alt war wie seine Tochter, also Ende zwanzig.

"Willst du denn irgendwann mal Kinder haben?"

Pulsuz fraqment bitdi.

1,95 ₼