Kitabı oxu: «Mein Glaubens-Lexikon»
Für Jonathan, Jakob und Benjamin

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Das Gesamtprogramm
von Butzon & Bercker
finden Sie im Internet
unter www.bube.de
ISBN 978-3-7666-1779-8 (Druckausgabe)
ISBN 978-3-7666-4231-8 (ePub)
ISBN 978-3-7666-4239-4 (Mobi)
© 2014 Butzon & Bercker GmbH, Hoogeweg 100,
47623 Kevelaer, Deutschland, www.bube.de
Alle Rechte vorbehalten.
Umschlagillustration: 2design Stump & Stump
Umschlaggestaltung: Elisabeth von der Heiden, Geldern
Satz: SATZstudio Josef Pieper, Bedburg-Hau
Printed in the European Union.
Inhalt
Ein Wort vorab
Aus dem Alten und Neuen Testament: Begriffe aus der Bibel
Abraham
Adam und Eva
Altes Testament
Auferstehung
Betlehem
Bergpredigt
Bibel
Christus
Dreieinigkeit
Engel
Evangelium
Gemeinschaft
Gott
Hirten
INRI
Israel
Jerusalem
Jesus
Johannes, Evangelist
Johannes der Täufer
Josef
Jünger
Kreuz
Liebe
Lukas, Evangelist
Maria
Matthäus, Evangelist
Markus, Evangelist
Messias
Mose
Nazaret
Neues Testament
Paulus
Petrus
Schöpfung
Seele
Taufe Jesu
Tod
Vaterunser
Wein und Brot
Wort Gottes
Zehn Gebote
Gottes Haus und Gemeinschaft: Begriffe rund um die Kirche
Altar
Ambo
Amen
Bischof
Chrisam
Diakon
Dom
Eucharistie
Evangelisch
Ewiges Licht
Fest
Freude
Fürbitten
Gebet
Gemeinde
Glaubensbekenntnis
Glocken
Gottesdienst
Hahn
Heilige
Hostie
Ichtys (Fisch)
Katholisch
Kerze
Kirche
Kloster
Konfession
Messdiener
Messe
Mission
Monstranz
Ökumene
Opferstock
Orden
Orgel
Osterkerze
Pate
Papst
Pfarrer
Priester
Prozession
Reformation
Rom
Rosenkranz
Sakrament
Sakristei
Segen
Tabernakel
Theologie
Urchristentum
Vatikan
Weihrauch
Weihwasser
Zölibat
Gott mit uns an jedem Tag: Feste und besondere Tage im Leben und im Kirchenjahr
Advent
Allerheiligen
Allerseelen
Aschermittwoch
Beichte/Feier der Versöhnung
Christi Himmelfahrt
Christkönigssonntag
Dreifaltigkeitssonntag
Dreikönigsfest
Ehesakrament
Erntedankfest
Erstkommunion
Fastenzeit
Firmung
Fronleichnam
Gründonnerstag
Heiligabend
Karfreitag
Krankensalbung
Martin, heiliger
Namenstag
Nikolaus, heiliger
Ostern
Palmsonntag
Pfingsten
Priesterweihe
Sonntag
Sternsinger
Taufe
Weihnachten
Ein Wort vorab
Liebes Mädchen,
lieber Junge!
Du hältst ein Glaubenslexikon in der Hand. Ein Lexikon über den Glauben – geht denn das überhaupt? Nein, eigentlich geht das nicht so richtig. Denn der Glaube ist etwas sehr Persönliches, etwas Lebendiges. Der Glaube ist eine Beziehung, eine Freundschaft zwischen dir und Gott. Das kann man nicht in Lexikonartikel packen. Oder kannst du dir ein Lexikon über das Leben mit deinem besten Freund oder deiner besten Freundin vorstellen?
Aber wenn du dich auf den Glauben einlässt, vielleicht in der Vorbereitung auf deine Erstkommunion, dann kommst du sicher auch mit vielen Dingen und vielen Wörtern in Kontakt, die dir fremd und unbekannt sind. Denn in der Kirche, in der der Glaube gelebt wird, gibt es vieles, das eine lange Geschichte hat, wie die Kirche selbst. Aus vergangenen Zeiten stammen daher auch viele Begriffe, die ihren Ursprung in alten Sprachen haben, im Hebräischen, Altgriechischen und Lateinischen. Dieses Lexikon will dir viele solcher und anderer Begriffe erklären. So kannst du auf deinem Weg mit Gott viele neue Dinge entdecken!
Aus dem Alten und Neuen Testament:
Begriffe aus der Bibel


A
Abraham
Abraham gilt als Stammvater des Volkes –> Israel und als großes Vorbild des Glaubens. Er wurde in Ur in Chaldäa geboren und lebte ungefähr 2000 v. Chr. Die Geschichte Gottes mit Abraham findet sich im –> Alten Testament in den Kapiteln 11 bis 25 im Buch Genesis.
Noch im hohen Alter bekamen Abraham und seine Frau Sara einen Sohn namens Isaak. Die Bibel erzählt, dass Gott Abraham auf eine Probe gestellt hat, als er von ihm verlangte, Isaak zu opfern. Abraham war dazu bereit, aber Gott schickte einen –> Engel, um das Opfer zu verhindern. So wusste Gott, wie sehr Abraham ihn fürchtete und ehrte.
Abraham ist nicht nur im Christentum, sondern auch im Judentum und im Islam von großer Bedeutung.
Adam und Eva
Im ersten Kapitel des Buches Genesis wird in der Geschichte über die –> Schöpfung erzählt, wie Gott alles erschaffen hat, auch die ersten Menschen. Er nannte sie Adam (das hebräische Wort „adama“ bedeutet „Erde“) und Eva (das heißt übersetzt „Mutter alles Lebendigen“).
Altes Testament
Das Alte Testament ist der erste und größere Teil der Heiligen Schrift, der –> Bibel. Im Alten Testament wird die Geschichte Gottes mit den Menschen, mit dem Volk –> Israel erzählt, angefangen von der Erschaffung der Welt.
Die Geschichte Jesu und der ersten Christen findet sich im –> Neuen Testament.
Auferstehung
Die Auferstehung Jesu ist der Kern des christlichen Glaubens. Nachdem Jesus mit seinen Jüngern das Abendmahl gefeiert hat, zum Tod verurteilt und gekreuzigt worden ist, ist er am dritten Tag von den Toten auferstanden. Dadurch hat Gott Vater bestätigt, dass Jesus Gottes Sohn ist und dass der Tod keine Macht über ihn hat.
Die Auferstehung feiern wir besonders an –> Ostern, aber auch in jeder heiligen –> Messe. Denn Jesus hat allen, die glauben, das ewige Leben verheißen.

B
Betlehem
Die Evangelien erzählen, dass Jesus in Betlehem geboren wurde. Das ist eine Stadt in der Nähe von Jerusalem. Auch König David, von dem im –> Alten Testament berichtet wird, stammt aus Betlehem.
Zwar lebten –> Maria und –> Josef in –> Nazaret, aber weil der Kaiser befohlen hatte, dass alle in die Stadt ziehen mussten, aus der sie stammten, um sich dort in Steuerlisten eintragen zu lassen, zogen Maria und Josef nach Betlehem, weil Josef aus dem Haus und Geschlecht Davids stammte.
Bergpredigt
Die Bergpredigt ist ein wichtiger Text im Matthäusevangelium. Dort heißt es, dass Jesus eine große Menschenmenge sah, auf einen Berg stieg und von dort aus die Menge lehrte. In der Bergpredigt geht es um viele wichtige Themen des Lebens und darum, wie die Menschen leben sollen.
Bibel
Die Bibel, auch Heilige Schrift genannt, besteht aus dem –> Alten Testament und dem –> Neuen Testament. Sie ist die wichtigste Quelle des christlichen Glaubens und erzählt die Geschichte Gottes mit den Menschen, angefangen von der Erschaffung der Welt bis hin zu Jesus und seinen Jüngern.
Die Bibel ist das einzige Buch der Welt, das in fast alle Sprachen übersetzt worden ist, und zwar in ungefähr 2300.

C
Christus
Jesus trägt den Beinamen „Christus“. Das ist griechisch und bedeutet „der Gesalbte“. Eine Salbung ist ein Zeichen besonderer Würde. Früher wurden etwa Könige gesalbt. Auf Hebräisch heißt Christus –> „Messias“, was auch ein bekannter Titel für Jesus ist.
Nach diesem Namen sind die Anhänger Jesu benannt: die Christen.

D
Dreieinigkeit
Dreieinigkeit oder Dreifaltigkeit bedeutet, dass Gott in drei Personen verehrt wird, die zugleich eins sind, nämlich Gott Vater, Sohn (Jesus Christus) und Heiliger Geist.

E
Engel
Engel sind Boten Gottes. Die Bibel erzählt immer wieder von ihnen. Vom Engel Gabriel etwa heißt es, er habe Maria die frohe Botschaft verkündet, dass sie ein Kind zur Welt bringen werde. Auch die Frauen, die am Ostermorgen zum leeren Grab kamen, haben dort einen Engel getroffen. Er hat ihnen gesagt, dass Jesus auferstanden ist.
Evangelium
Das Wort „Evangelium“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Frohe Botschaft“. Zum –> Neuen Testament gehören vier Evangelien, die zugleich das Evangelium bilden. Es sind dies die Evangelien nach –> Matthäus, –> Markus, –> Lukas und –> Johannes. Sie erzählen vom Leben und Wirken Jesu und bilden damit die Grundlage des christlichen Glaubens.

G
Gemeinschaft
Von Anfang an bedeutete den Christen die Gemeinschaft viel.
„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“, sagt Jesus (Matthäus 18,20).
Bis heute ist neben dem persönlichen Gebet für die Christen die Gemeinschaft wichtig, im –> Gottesdienst, bei anderen Feiern und in den Gruppen der –> Gemeinde.
Die Mitte der Gemeinschaft bildet immer der gemeinsame Glaube an Jesus Christus.
Gott
Gott ist nicht einfach und kurz zu beschreiben. Gott ist dreifaltig einer: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Gott ist die Liebe. Gott ist der Schöpfer. Gott ist das Leben und die Kraft. Gott ist größer als alles, was man denken und sich vorstellen kann. Gott ist nicht in Worte zu fassen. Aber Gott ist immer da.

H
Hirten
Die Hirten auf den Feldern waren die Ersten, denen die –> Engel die frohe Botschaft von der Geburt Jesu verkündeten. Sie eilten zum neugeborenen Jesus, um ihn zu verehren. Das Bild vom Hirten hat Jesus aber auch später häufig verwendet, um den Menschen zu erklären, wie Gott ist: Er ist wie ein guter Hirte, der sich um jedes seiner Schafe kümmert. Das Wort „Pastor“ ist übrigens das lateinische Wort für Hirte: Der Pastor in der Gemeinde soll sich wie ein Hirte kümmern.

I
INRI
Als Jesus gekreuzigt wurde, ließ Pontius Pilatus am –> Kreuz ein Schild befestigen mit der Aufschrift „INRI“. Das ist eine Abkürzung für „Iesus Nazarenus Rex Iudaeorum“, das heißt auf Deutsch: Jesus von Nazaret, König der Juden.
Israel
Der Name Israel geht auf die biblische Geschichte von Jakob zurück, den Sohn von Isaak und Rebekka (Genesis 32). Denn Gott hat Jakob den Namen „Israel“, das heißt „Gottesstreiter“, gegeben. So nannten sich Jakobs Nachfahren Israeliten.
Das Land Israel hat eine lange und sehr bewegte Geschichte; heute gibt es einen Staat mit dem Namen Israel.

Pulsuz fraqment bitdi.