Kitabı oxu: «I Scream for Vegan Ice Cream!»

Deena Jalal
Gründerin von FoMu


Impressum
Verantwortlich: Johanna von Pechmann
Übersetzung aus dem Englischen: Claudia Theis-Passaro
Redaktion: Dr. Brigitte Schnock
Covergestaltung: Regina Degenkolbe, unter Verwendung einer Fotografie
von Shutterstock / Zamurovic Brothers
Umschlagestaltung: Mediaservice Rudi Stix
Satz: Martin Feuerstein
Korrektorat: Una Giesecke
Herstellung: Anna Katavic
Design: Kylie Alexander
Fotografie: Emily Kan
Printed in Slovenia by Florjancic
Bildnachweis
Alle Bilder des Umschlags und des Innenteils stammen von Emily Kan

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Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
Copyright © 2022 für die deutschsprachige Ausgabe:
Christian Verlag GmbH, Infanteriestraße 11 a, 80797 München
Die englische Originalausgabe mit dem Titel Incredible vegan Ice Cream erschien erstmals 2019 bei Page Street Publishing Co.
Copyright Text © Deena Jalal
Copyright Fotografie © Emily Kan 2019
Copyright Design @ Kylie Alexander für Page Street Publishing Co. 2019
Dieses Werk wurde im Auftrag von Page Street Publishing Co. durch die Literarische Agentur Thomas Schlück GmbH, 30161 Hannover, vermittelt.
Alle deutschsprachigen Rechte vorbehalten.
ISBN 978-3-95961-647-8
eISBN 978-3-95961-703-1
FÜR MEINE KLEINEN MÄNNER
UND DIE NÄCHSTE GENERATION
VON NASCHKATZEN.


INHALT
Einführung
Aus der Kindheit
Vanilla Bean
Chocolate Pudding
Natural Peanut Butter
Cookies (& Cookies) & Cream
Salted Caramel
Triple Chocolate Brownie
Rockier Road – Marshmallow-Brownie
Chocolate S’More – Schoko-Keks-Marshmallow
Grape-Nuts® and Raisin – Müsli und Rosinen
Aus der Bäckerei
Peanut Butter Mud Pie
Himbeer-Mandel-Crumble
Lemon Meringue Pie
Blaubeer-Shortbread
Key Lime Pie
Magic Bar – Granola-Nuss-Kokos
Caramel Pecan Pie
Salty Honeycomb – Salziges Karamelltoffee
Chocolate Cookie Dough
Aus dem Becher
Bourbon-Ahorn-Walnuss
Cherry Amaretto Chunk
Haferflocken mit Rum-Rosinen
Chocolate Stout – Schokolade-dunkles Bier
Earl Grey Shortbread
Matcha White Chocolate
Golden Milk
Cold Brew
Cookies & ’Nog – Cookies und Likör
Auf dem Markt
Avocado Lime
Kandierte Süßkartoffel
Sweet Lavender
Gebackene Zimt-Banane
Pumpkin Caramel
Frische Erbeere
Frische Minze-Schoko
Apfel Cider Donut
Erdbeer-Rhabarber-Pie
Brown Sugar Corn – Brauner Zucker-Mais
Rund um den Globus
Thai-Chili-Erdnuss
Horchata – Zimt-Piment-Rum
Mango Habanero – Mango-Chili
Cardamom-Pistacchio
Thai-Tea
Banoffee Pie
Rosenwasser-Safran
Tiramisu
Schwarzer Sesam
Toppings und Extras
Salted Chocolate Chip Cookies
Chocolate Sandwich Cookie
Vanilla Shortbread
Double Chocolate Brownies
Schokoladenkuchen
Haferflocken-Granola
Salted Honeycomb
Geröstete Kokosflocken
Kandierte Pekannüsse mit Chai-Gewürzen
Kandierte Kakaonibs
Spiced Pepitas – Würzige Kürbiskerne
Dark Chocolate Fudge
Vanille-Karamell
Aufgeschlagene Kokosmilch
Dank
Über die Autorin
Register

EINFÜHRUNG
Betritt eine neue Kundin oder ein neuer Kunde eine unserer Eisdielen, lautet die erste Frage eigentlich immer: »Was genau ist FoMu Ice Cream?« Um ehrlich zu sein, es hat Jahre gedauert, bis es mir gelungen ist, die Antwort in wenigen Worten zusammenzufassen.
»Ein köstliches Kokosmilcheis, gemacht aus rein naturbelassenen pflanzlichen Zutaten«, sage ich dann, und weiter: »Man muss es einfach kosten, um es zu glauben.« Und genau das tun die Leute dann auch.
Als ich FoMu gründete, ging es mir darum, Eis zu kreieren, das Genuss bietet und zugleich mit Bedacht hergestellt wird. Eiscreme, die die Lust auf Süßes stillt, und dabei Zutaten enthält, die man kennt und für gut befindet. Ich entschied mich, fast ausschließlich Kokosmilch für unsere Eiscreme zu verwenden. Kokosmilch ist rahmig, allergikerfreundlich und vor allem ein erfreulich einfacher Baustein, um Eiscreme herzustellen. Am schwierigsten erwies es sich, die übrigen Zutaten zu finden, die auf demselben Prinzip beruhten. Also machte ich auch sie selbst. Auf diese Weise hatte ich die Freiheit, mir jede beliebige Eissorte auszudenken – Sorten, die unkompliziert herzustellen sind, aber schmecken wie ein aufwendiges Dessert. Über die Jahre haben wir Hunderte von Sorten Eis kreiert, von den klassischen bis hin zu den ganz verrückten Kombinationen. In den folgenden Kapiteln findest du Rezepte für jede Jahreszeit und für alle denkbaren süßen Gelüste. Du kannst dich an die Rezepte halten oder kreativ werden. Natürlich kann man Eiscreme kaufen, sie selbst herzustellen aber macht Spaß, ist einfach und unvorstellbar lecker.
Tierische Produkte sind in keinem dieser Rezepte enthalten. Wenn du darüber hinaus naturbelassene und nachhaltig produzierte Bio-Produkte verwendest, triffst du eine rundum umsichtige Wahl. Am wichtigsten ist es, immer (und ich meine IMMER) vollfette Kokosmilch aus der Dose zu verwenden. Sie ist weniger industriell verarbeitet und enthält alle natürlichen Fette, die man für ein super cremiges Eis benötigt. Viele Leute schmecken bei meiner Art der Zubereitung einen Hauch von Kokosnuss heraus, allerdings variiert die Intensität von Rezept zu Rezept. Kokosmilch ist erstaunlich vielseitig und passt zu wirklich jeder Sorte Eis, die wir uns ausgedacht haben!
Wenn du erst anfängst, dein erstes eigenes Eis zu kreieren, ist es wahrscheinlich immer schnell wieder aufgegessen; falls du aber disziplinierter bist als ich, kannst du es in einem luftdichten Gefrierbehälter ein bis zwei Wochen aufbewahren. Es wird nicht schlecht, verändert allerdings mit der Zeit Geschmack oder Textur, besonders wenn es häufiger aus dem Gefrierschrank genommen und wieder zurückgestellt wird. Am besten schmeckt das Eis bei einer Temperatur von -11 °C, das ist 7–8 Grad wärmer als die übliche Gefrierschranktemperatur. Daher heißt es, etwa 5–10 Minuten Geduld aufzubringen, um die perfekte Eiscreme zu löffeln – andererseits kann ich alle gut verstehen, die sofort loslegen.
Egal ob du dich vegan ernährst, gesundheitsbewusst lebst oder einfach ein Eiskenner bist, bei diesen Rezepten kommt jede Naschkatze auf ihre Kosten. Und wenn Leute sagen, echte Eiscreme muss doch Sahne enthalten, dann erzähl einfach von all den unverfälschten Zutaten, die aus diesem Eis so wunderbar herauszuschmecken sind, das vielleicht schon bald das neue Lieblingseis wird. Für bewussten Genuss …

Deena Jalal
AUS DER KINDHEIT
Dieses Kapitel steckt voller Rezepte, bei denen sich sicher viele in ihre Jugend zurückversetzt fühlen. Egal wo du aufgewachsen bist und wie oft du damals Eis gegessen hast, hier findest du viele Eissorten, die dir wahrscheinlich sofort in den Sinn kommen, wenn du an Eis aus deiner Kindheit denkst. Vom Namen her mögen sie traditionell klingen, in der Zusammensetzung aber sind sie unkonventionell. Sämige Kokosmilch und Agavensirup ersetzen Schlagsahne und Zucker, und die Verwendung von ganzen Vanilleschoten, frischen Erdbeeren und hausgemachten Schokokeksen sorgt dafür, dass diese klassischen Eissorten die neuen Lieblingssorten in deiner Familie werden. Jedes Rezept basiert ausschließlich auf naturbelassenen, pflanzlichen Zutaten, und das Eis wird deine Kindheitserinnerungen geschmacklich sicherlich übertreffen. Diese zeitlosen Klassiker hat man am liebsten immer im Gefrierschrank parat, ob zum Naschen oder als Füllung für frisch gebackene Kekse oder Kuchen.

VANILLA BEAN
Ergibt etwa 1 Liter
600 ml naturreine Kokosmilch (aus der Dose)
65 g unraffinierter Rohrzucker
4 EL Agavendicksaft
1 TL naturreiner Vanilleextrakt
1 Vanilleschote, das Mark herausgeschabt
1 Prise Meersalz
Ein alter Hase im Eisgeschäft erklärte mir einmal, die Qualität einer Marke für Speiseeis ließe sich am besten an der Sorte Vanille erkennen. Damit lag er absolut richtig. In diesem Rezept kommen reinste und einfachste Inhaltsstoffe zum Zuge – für eine Eiscreme vom Feinsten. Wichtig ist es, einen hochwertigen, naturreinen Vanilleextrakt zu verwenden sowie echte Vanilleschoten. Ich greife in der Regel zu 100-prozentigem Madagaskar-Vanilleextrakt, aber die Vanille aus Tahiti ergibt einen ebenso köstlichen Genuss. Vanille ist ein Klassiker, wenn es um Eis geht, egal ob es als süße Beilage serviert wird oder zwischen zwei frische Kekse gepackt.
Alle Zutaten im Standmixer, mit einem Stabmixer oder einem Schneebesen gründlich verquirlen. Die Mischung in einen Behälter gießen, gut verschließen und mindestens 1 Stunde oder über Nacht kalt stellen.
Die gekühlte Masse in die Eismaschine geben und wie vom Hersteller angegeben zu Eis verarbeiten. In den meisten Geräten dauert dies 10–15 Minuten, je nach Ausgangstemperatur. Das Eis ist fertig, wenn die Konsistenz an Softeis erinnert.
Das fertige Eis in einen großen Gefrierbehälter umfüllen. Weite und flache Behälter eignen sich gut zum Rühren, Einfrieren und späteren Entnehmen. Das Eis glatt streichen, den Behälter gut verschließen und mindestens 5–6 Stunden im Gefrierschrank fest werden lassen.
Je nach Temperatur des Gefrierschranks empfiehlt es sich, das Eis 5–10 Minuten vor dem Verzehr herauszuholen. Luftdicht aufbewahrt hält sich das Eis mehrere Wochen im Gefrierschrank, schmeckt allerdings frisch am besten.
Anmerkung: Backe gleich eine größere Portion Salted Chocolate Chip Cookies (Seite 115), um daraus leckere Vanilleeis-Sandwiches zu machen. Besonders pfiffig sieht es aus, wenn die Ränder zusätzlich in Schokotropfen oder -streusel gedrückt werden – und lecker ist es auch.

CHOCOLATE PUDDING
Ergibt etwa 1 Liter
70 g hochwertiges Kakaopulver (alkalisiert)
600 ml naturreine Kokosmilch (aus der Dose)
50 g unraffinierter Rohrzucker
120 ml Agavendicksaft
1 Prise Meersalz
2 EL Espresso (optional)
Ich lehne mich hier einmal ganz weit aus dem Fenster und behaupte, dieses Schokoladeneis ist wahrscheinlich eines der besten, die du jemals machen oder essen wirst. Es ist gehaltvoll und üppig, und erinnert mich an hausgemachten Schokopudding – daher auch der Name. Die Zutaten sind einfach, deshalb spielt ihre Qualität eine besonders große Rolle. Ich nehme hochwertigstes Kakaopulver für ein glattes und richtig schokoladiges Eis, und ich lege dir ans Herz, wann immer möglich eine Sorte Kakao aus fairem Handel und nachhaltiger Produktion zu wählen. Wer mag, kann etwas hochwertigen Espresso dazugeben, um den Schokogeschmack zu unterstreichen.
Das Kakaopulver sieben und beiseitestellen. Die Kokosmilch, den Zucker, den Agavendicksaft, das Salz und (optional) den fertigen Espresso im Standmixer oder mit dem Stabmixer verquirlen. Das Kakaopulver zugeben und weiter mixen, bis sich alle Zutaten gut verbunden haben. Die Mischung mindestens 1 Stunde oder über Nacht kalt stellen.
Die gekühlte Masse in die Eismaschine geben und wie vom Hersteller angegeben zu Eis verarbeiten. In den meisten Geräten dauert dies 10–15 Minuten, je nach Ausgangstemperatur. Das Eis ist fertig, wenn die Konsistenz an Softeis erinnert.
Das fertige Eis in einen großen Gefrierbehälter umfüllen. Weite und flache Behälter eignen sich gut zum Rühren, Einfrieren und späteren Entnehmen. Das Eis glatt streichen, den Behälter gut verschließen und mindestens 5–6 Stunden im Gefrierschrank fest werden lassen.
Je nach Temperatur des Gefrierschranks empfiehlt es sich, das Eis 5–10 Minuten vor dem Verzehr herauszuholen. Luftdicht aufbewahrt hält sich das Eis mehrere Wochen im Gefrierschrank, schmeckt allerdings frisch am besten.

NATURAL PEANUT BUTTER
Ergibt etwa 1 Liter
600 ml naturreine Kokosmilch (aus der Dose)
50 g unraffinierter Rohrzucker
3 EL Agavendicksaft
1 EL Ahornsirup
340 g naturbelassene Erdnussbutter
1 Prise Meersalz
Mein Mann isst täglich peanut butter. Die Erdnussbutter steht daher schon zum Frühstück auf dem Tisch, hat aber meist auch später noch einen Auftritt als Snack oder Dessert. Wenn er sich für Eissorten entscheiden soll, fällt die erste Wahl stets auf die Varianten mit Erdnussbutter. Abgesehen davon, dass Erdnussbutter eindeutig gut schmeckt, enthält sie Eiweiß und gesunde pflanzliche Fette. Erdnussbutter eignet sich wunderbar für eine superglatte Eiscreme – wichtig ist, beim Einkauf auf ein naturbelassenes, zuckerfreies und ungehärtetes Erzeugnis zu achten. Die beste peanut butter ist nämlich genau das: Zu Mus zerkleinerte Erdnüsse, nicht mehr und nicht weniger.
Alle Zutaten im Standmixer oder mit dem Stabmixer gründlich verquirlen. Die Mischung in einem gut verschlossenen Behälter mindestens 1 Stunde oder über Nacht kalt stellen.
Die gekühlte Masse in die Eismaschine geben und wie vom Hersteller angegeben zu Eis verarbeiten. In den meisten Geräten dauert dies 10–15 Minuten, je nach Ausgangstemperatur. Das Eis ist fertig, wenn die Konsistenz an Softeis erinnert.
Das fertige Eis in einen großen Gefrierbehälter umfüllen. Weite und flache Behälter eignen sich gut zum Rühren, Einfrieren und späteren Entnehmen. Das Eis glatt streichen, den Behälter gut verschließen und mindestens 5–6 Stunden im Gefrierschrank fest werden lassen. Wenn das Eis nicht richtig fest wird, wirkt sich dies negativ auf das Endprodukt aus.
Für eine ideale Konsistenz das Eis 5–10 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierschrank nehmen, damit es etwas weicher wird. Luftdicht aufbewahrt hält sich das Eis mehrere Wochen im Gefrierschrank, schmeckt allerdings frisch am besten.

COOKIES (& COOKIES) & CREAM
Ergibt etwa 1 Liter
640 ml naturreine Kokosmilch (aus der Dose)
65 g unraffinierter Rohrzucker
3 EL Agavendicksaft
1 TL naturreiner Vanilleextrakt
1 Prise Meersalz
1 Vanilleschote, das Mark herausgeschabt (optional)
140 g Chocolate Sandwich Cookies (Seite 116), zerkleinert
Kellan, mein ältester Sohn, steht total auf Cookies und Sahneeis. Aber ehrlich gesagt: Der einzige Grund, warum er die Eissorte Cookies & Cream so mag, sind eigentlich die Cookies. Das Eis ist dabei doch nur das sahnige, süße Vehikel für die köstlichen Keksstückchen. Warum also nicht gleich das Cookie-liebende innere Kind glücklich machen? Ich verwende bei diesem Rezept massenhaft hausgemachte Kekse in möglichst großen Stücken. Man braucht hier reinsten Vanilleextrakt und hochwertige Vanilleschoten. Wirklich herausragend wäre in diesem Fall Vanille aus Tahiti, aber jede andere hochwertige Sorte Vanille ist ebenso gut.
Die Kokosmilch mit dem Zucker, dem Agavendicksaft, dem Salz und (optional) der Vanilleschote im Standmixer oder mit dem Stabmixer verquirlen. Die Mischung in einem gut verschlossenen Behälter mindestens 1 Stunde oder über Nacht kalt stellen.
Die gekühlte Masse in die Eismaschine geben und wie vom Hersteller angegeben zu Eis verarbeiten. In den meisten Geräten dauert dies 10–15 Minuten, je nach Ausgangstemperatur. Fertig ist es, wenn es optisch an Softeis erinnert und leicht an der Rührschaufel haften bleibt. Das fertige Eis in einen großen Gefrierbehälter umfüllen und die Keksstücke behutsam unterziehen, bis sie gleichmäßig verteilt sind. Das Eis glatt streichen und den Behälter gut verschließen. Die Masse anschließend mindestens 5–6 Stunden im Gefrierschrank fest werden lassen.
Für eine ideale Konsistenz das Eis 5–10 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierschrank nehmen, damit es etwas weicher wird. Luftdicht aufbewahrt hält sich das Eis mehrere Wochen im Gefrierschrank, schmeckt allerdings frisch am besten.

SALTED CARAMEL
Ergibt etwa 1 Liter
200 g unraffinierter Rohrzucker, aufgeteilt
720 ml naturreine Kokosmilch (aus der Dose)
1 kräftige Prise Meersalz
Ich liebe Karamell. Unweigerlich zieht es mich hin zu Karamelldesserts und natürlich auch zu Karamelleis. In diesem Rezept entsteht das Aroma durch »trockenes Karamell«, das in die Kokosmilch gerührt wird. Für »trockenes Karamell« wird einfach Zucker geschmolzen, bis er flüssig ist. Dadurch intensiviert sich der Geschmack und es entsteht ein kräftiges Aroma nach geröstetem Zucker mit einem Hauch Kokos. Eine kräftige Prise Meersalz hebt den Geschmack und rundet die Süße ab. Eine wunderbare Allround-Eissorte, die für sich genommen gut schmeckt, aber auch wunderbar in einem Affogato oder zu frisch gebackenem Apfelkuchen!
Zunächst für das Karamell 150 g Zucker gleichmäßig in einen mittelgroßen, schweren Topf geben und etwa 5 Minuten erhitzen, bis es langsam flüssig wird. Gegebenenfalls durch kurzes Quirlen größere Klumpen auflösen.
Wenn der Zucker ganz flüssig ist und farblich an Bernstein erinnert, langsam etwa 250 ml Kokosmilch unterrühren, bis ein glattes, sämiges Karamell entsteht. Den Topf vom Herd nehmen, das Salz zugeben und die Masse abkühlen lassen.
Die restliche Kokosmilch, den restlichen Zucker (50 g) und das abgekühlte Salzkaramell im Standmixer oder mit dem Stabmixer verquirlen. Die Mischung in einem gut verschlossenen Behälter mindestens 1 Stunde oder über Nacht kalt stellen.
Die gekühlte Masse in die Eismaschine geben und wie vom Hersteller angegeben zu Eis verarbeiten. In den meisten Geräten dauert dies 10–15 Minuten, je nach Ausgangstemperatur. Das Eis ist fertig, wenn die Konsistenz an Softeis erinnert. Das fertige Eis in einen großen Gefrierbehälter umfüllen. Weite und flache Behälter eignen sich gut zum Rühren, Einfrieren und späteren Entnehmen. Das Eis glatt streichen, den Behälter gut verschließen und mindestens 5–6 Stunden im Gefrierschrank fest werden lassen.
Luftdicht aufbewahrt hält sich das Eis 1 Woche im Gefrierschrank, schmeckt allerdings frisch am besten.
Anmerkung: Eine wunderbar knusprige und leicht würzige Ergänzung zum süßen Karamellgeschmack bieten die Candied Cacao (kandierte Kakaonippes) (Seite 132).

TRIPLE CHOCOLATE BROWNIE
Ergibt etwa 1 Liter
360 ml naturreine Kokosmilch (aus der Dose)
25 g unraffinierter Rohrzucker
80 ml Agavendicksaft
55 g hochwertiges Kakaopulver (alkalisiert)
1 Prise Meersalz
110 g Double Chocolate Brownies (Seite 120), in etwa 2,5 cm große Stücke geschnitten
60 g Zartbitter-Schokotropfen oder grob zerkleinerte Bitterschokolade
Ich bin, offen gesagt, gar nicht so ein großer Fan von Schokoladeneis. Meistens ziehe ich Gewürze oder Früchte der Schokolade vor, dieses Rezept aber ist eine Ausnahme: Üppiges Schoko-Eis, köstliche hausgemachte Brownies und dunkle Schokotropfen sorgen hier für einen unwiderstehlichen Eisgenuss, der sogar erklärte Nicht-Schokoholics überzeugt. Für besten Geschmack und feinste Textur lohnt es sich, wirklich hochwertiges Kakaopulver und vegane Bitterschokolade zu verwenden.
Die Kokosmilch, den Zucker und den Agavendicksaft im Standmixer oder mit dem Stabmixer verquirlen. Das Kakaopulver mit dem Salz sieben und langsam unterrühren, bis sich alle Zutaten gut miteinander verbunden haben. Die Mischung mindestens 1 Stunde oder über Nacht kalt stellen.
Die gekühlte Masse in die Eismaschine geben und wie vom Hersteller angegeben zu Eis verarbeiten. In den meisten Geräten dauert dies 10–15 Minuten, je nach Ausgangstemperatur. Das Eis ist fertig, wenn die Konsistenz an Softeis erinnert. Das fertige Eis in einen großen Gefrierbehälter umfüllen und die Keksstücke sowie die Schokotropfen behutsam unterziehen, damit die Masse luftig bleibt. Das Eis glatt streichen, den Behälter gut verschließen und mindestens 5–6 Stunden im Gefrierschrank fest werden lassen.
Das Eis etwa 5 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierschrank nehmen, damit sich Geschmack und Konsistenz optimal entfalten können. Luftdicht aufbewahrt hält sich das Eis mehrere Wochen im Gefrierschrank, schmeckt allerdings frisch am besten.

ROCKIER ROAD MARSHMALLOW-BROWNIE-EIS
Ergibt etwa 1 Liter
360 ml naturreine Kokosmilch (aus der Dose)
25 g unraffinierter Rohrzucker
80 ml Agavendicksaft
55 g hochwertiges Kakaopulver (alkalisiert)
1 Prise Meersalz
30 g vegane Marshmallows
55 g Double Chocolate Brownies (Seite 120), in etwa 2,5 cm große Stücke geschnitten
30 g ungesalzene Erdnusskerne, gehackt
Rocky Road ist in den USA eine der nostalgischen Eissorten, die einen in die Jugend zurückversetzen. Traditionell reichlich mit Haselnüssen und Marshmallows bestückt, machen in diesem Rezept Brownie-Brocken das Rocky Road noch rockiger. Ich greife zu Erdnusskernen, weil ich ihren markanten Geschmack mag, aber natürlich kannst du stattdessen auch Walnusskerne oder auch Mandeln verwenden, um bei der klassischeren Variante zu bleiben. Es lohnt sich, vegane Marshmallows aus natürlichen Zutaten aufzutreiben, was glücklicherweise mittlerweile nicht mehr so schwierig ist. Besonders gut macht sich dieses nostalgische Kindereis im Hörnchen als Eisgenuss für unterwegs. Die meisten Eishörnchen sind vegan und inzwischen gibt es sie in vielen Bio-Versionen.
Die Kokosmilch, den Zucker und den Agavendicksaft im Standmixer oder mit dem Stabmixer verquirlen. Kakaopulver und Salz zugeben und alle Zutaten sorgfältig miteinander verrühren. Die Mischung mindestens 1 Stunde oder über Nacht kalt stellen.
Die gekühlte Masse in die Eismaschine geben und wie vom Hersteller angegeben zu Eis verarbeiten. In den meisten Geräten dauert dies 10–15 Minuten, je nach Ausgangstemperatur. Das Eis ist fertig, wenn die Konsistenz an Softeis erinnert. Das fertige Eis in einen großen Gefrierbehälter umfüllen und die Marshmallows, die Keksstücke und die Erdnussstücke behutsam unterziehen, damit die Masse luftig bleibt. Das Eis glatt streichen und gut verschlossen mindestens 5–6 Stunden gefrieren lassen, bis es fest ist.
Das Eis etwa 5 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierschrank nehmen, damit sich Geschmack und Konsistenz optimal entfalten können. Luftdicht aufbewahrt hält sich das Eis mehrere Wochen im Gefrierschrank, schmeckt allerdings frisch am besten.

CHOCOLATE S’MORE SCHOKO-KEKS-MARSHMALLOW
Ergibt etwa 1 Liter
480 ml naturreine Kokosmilch (aus der Dose)
50 g unraffinierter Rohrzucker
4 EL Agavendicksaft
1 EL hochwertiges Kakaopulver (alkalisiert)
110 g Malzpulver
1 Prise Meersalz
30 g vegane Marshmallows, geröstet
60 g neutrale Graham-Cracker (ersatzweise Butterkekse), zerkleinert
30 g Bitterschokolade, zerkleinert
Erst als Erwachsene habe ich zum ersten Mal Marshmallows auf dem Feuer geröstet, man kann sich also vorstellen, wie begeistert (und dann besessen) ich von diesem doch recht simplen Genuss war, den ich mir jahrelang hatte entgehen lassen. S’Mores sind über dem Feuer geröstete Marshmallows, die wie ein Sandwich zwischen knackige Stücke Bitterschokolade und Kekse geschichtet werden. Diese Eiscreme greift geschmacklich jenen Hauch Lagerfeuerromantik auf einer Basis aus Milchschokolade auf, als ideale Bühne für die eigentlichen Stars. Denk dran, ein paar Marshmallows zusätzlich zu rösten für einen Extra-Snack.
Die Kokosmilch, den Zucker und den Agavendicksaft im Standmixer oder mit dem Stabmixer verquirlen. Das Kakaopulver mit dem Malzpulver und dem Salz in eine separate Schüssel sieben und gut verrühren. Die trockenen Zutaten zur Creme geben und sorgfältig verrühren, bis sich alle Zutaten gut verbunden haben. Die Mischung mindestens 1 Stunde oder über Nacht kalt stellen.
Die gekühlte Masse in die Eismaschine geben und wie vom Hersteller angegeben zu Eis verarbeiten. In den meisten Geräten dauert dies 10–15 Minuten, je nach Ausgangstemperatur. Das Eis ist fertig, wenn die Konsistenz an Softeis erinnert. Das fertige Eis in einen großen Gefrierbehälter umfüllen und die Marshmallows, die Keksstücke sowie die Schokostücke behutsam unterziehen. Die Oberfläche glatt streichen und die Eiscreme gut verschlossen mindestens 5–6 Stunden gefrieren lassen, bis sie fest ist.
Das Eis etwa 5 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierschrank nehmen, damit sich Geschmack und Konsistenz optimal entfalten können. Luftdicht aufbewahrt hält sich das Eis mehrere Wochen im Gefrierschrank, schmeckt allerdings frisch am besten.

GRAPE-NUTS® AND RAISIN MÜSLI UND ROSINEN
Ergibt etwa 1 Liter
600 ml naturreine Kokosmilch (aus der Dose)
65 g unraffinierter Rohrzucker
4 EL Agavendicksaft
1 TL naturreiner Vanilleextrakt
60 g Grape-Nuts (im Online-Handel erhältlich)
60 g ungesüßte Rosinen
Als ich klein war, gab es Eis eigentlich nur während der Ferien, und Ferien, das bedeutete Maine. Dort gab es in so gut wie jeder der alteingesessenen Eisdielen die Eissorte Grape-Nuts & Raisin, und das war fast immer meine erste Wahl. Grape-Nuts sind Frühstückszerealien, die trotz des Namens weder Trauben noch Nüsse enthalten, sondern nur Vollkornweizenflocken, Gerstenmalz, Salz und Trockenhefe. Das Eis ist leicht süß und hat durch die knusprigen Zerealien und die klebrig-zähen Rosinen eine irre Konsistenz. Den Geschmack davon erlebt man normalerweise eigentlich nur beim Frühstück. Mir war damals gar nicht klar, dass diese Eissorte eine regionale Spezialität war, bis ich zum College ging und belustigte Blicke erntete, als ich davon erzählte. Aber egal, ob du in Maine, Montana oder ganz woanders bist, dieses Rezept kommt immer gut an.
Die Kokosmilch, den Agavendicksaft, den Zucker und die Vanille im Standmixer oder mit dem Stabmixer verquirlen. Die Zerealien und die Rosinen zugeben und die Mischung über Nacht kalt stellen. Die Zerealien und die Rosinen weichen dabei auf, und die leckeren nussigen Aromen entfalten sich.
Nach dem Abkühlen die Kokosmilch-Mischung durchseihen und die Zerealien und die Rosinen beiseitestellen. Die flüssige Kokosmilch-Mischung in die Eismaschine geben und wie vom Hersteller angegeben zu Eis verarbeiten, bis die Masse dickflüssig und sämig-glatt ist. Das fertige Eis in einen großen Gefrierbehälter umfüllen und behutsam die Zerealien und Rosinen wieder unterziehen. Den Behälter verschließen und mindestens 5–6 Stunden gefrieren lassen, bis das Eis fest ist.
Luftdicht aufbewahrt hält sich das Eis mehrere Wochen im Gefrierschrank, schmeckt allerdings frisch am besten.

AUS DER BÄCKEREI
Es gibt kaum etwas Besseres als frisch gebackene Leckereien zusammen mit einer kühlen, üppigen Eiscreme. Dieses Kapitel widmet sich Eissorten, die sich wie ein Dessert aus verschiedenen Bestandteilen essen lassen. Sie sprechen all unsere Sinne auf einmal an, sind manchmal überraschend, aber doch immer vertraut. Sie sind in der Herstellung am aufwendigsten, dafür in unseren Eisdielen aber auch die bei Weitem beliebtesten.
Fast alle Zutaten in diesem Kapitel stammen bei FoMu aus eigener Herstellung. Es ist schon schwierig genug, spezielle naturbelassene, pflanzliche Zutaten in großen Mengen zu bekommen, aber solche zu finden, die wirklich gut schmecken und guttun, ist noch schwieriger. Um Qualität und Ausgewogenheit zu garantieren, finde ich es zwar wichtig, die Zutaten für die einzelnen Eissorten selbst herzustellen, aber wenn die Zeit knapp ist, dann verwende einfach deine bevorzugten pflanzlichen und naturreinen Produkte aus dem Laden.
Die Menge der Zugaben im Verhältnis zur Eiscreme ist bei diesen Rezepten recht hoch. Ich finde, bei Eiscreme mit Stückchen sollte dann auch in jedem Happen Eis ordentlich was davon zu spüren sein. Ich empfehle daher, die Zugaben grob zu zerkleinern, denn beim Mixen und Rühren werden sie sowieso noch kleiner und lösen sich mit der Zeit im Eis auch leicht auf. Ich liebe große, unregelmäßige Brocken in meinem Eis. Wer da zurückhaltender ist, gibt weniger und kleinere Stücke zu. So oder so, diese Rezepte kommen gut an.

PEANUT BUTTER MUD PIE
Ergibt etwa 1 Liter
600 ml naturreine Kokosmilch (aus der Dose)
50 g unraffinierter Rohrzucker
4 EL Agavendicksaft
70 g naturbelassene, sämige Erdnussbutter ohne Salz (Zimmertemperatur)
1 Prise Meersalz
85 g Chocolate Cake (Seite 123), gewürfelt
75 ml Dark Chocolate Fudge (Seite 136), ersatzweise gekauftes veganes Fudge
Dieses herrlich üppige Eis namens Peanut Butter Mud Pie (wörtlich übersetzt »Schlammkuchen«) ist einer der absoluten Renner bei FoMu. Den Anfang macht eine reiche Basis aus Erdnussbutter, und für die Verfeinerung sorgen hausgemachter Chocolate Cake (Seite 123) und ein zarter Wirbel von Dark Chocolate Fudge (Seite 136). Es braucht zwar ein paar Arbeitsschritte, ist aber allen Aufwand wert. Jede Kugel ist ein ganzer Eisbecher! Wichtig ist hier eine hochwertige, naturbelassene und sämige Erdnussbutter, die im Notfall auch gekauft sein kann. Gut eignet sich ein nicht mehr ganz frischer Kuchen, denn er nimmt die Creme gut auf und hält beim Unterziehen besser die Form. Auch das Schoko-Fudge kann man gut fertig kaufen, ist die Konsistenz der Sauce zu dünn, werden allerdings die Wirbel nicht so schön. Mit etwas fudge als Finish wird das Ganze extra »schlammig«.
Die Kokosmilch mit Zucker, Agavendicksaft, Erdnussbutter und Salz im Standmixer oder mit dem Stabmixer verquirlen. Die Mischung mindestens 1 Stunde oder über Nacht kalt stellen.
Die gekühlte Masse in die Eismaschine geben und wie vom Hersteller angegeben zu Eis verarbeiten. In den meisten Geräten dauert dies 10–15 Minuten, je nach Ausgangstemperatur. Fertig ist es, wenn es die Konsistenz von Softeis hat. Das Eis in einen großen Gefrierbehälter umfüllen und vorsichtig die Kuchenstückchen sowie die Fudge-Sauce in einer Achterbewegung unterziehen, bis alles gleichmäßig verteilt ist. Nicht zu stark rühren, damit die Eismasse nicht zusammenfällt und Kuchen und Saucenwirbel nicht kaputtgehen. Das Eis glatt streichen, den Behälter gut verschließen und mindestens 5–6 Stunden im Gefrierschrank fest werden lassen.
Das Eis 5–10 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierschrank nehmen, um es etwas weich werden zu lassen. Luftdicht aufbewahrt hält sich das Eis eine Woche im Gefrierschrank, schmeckt allerdings frisch am besten.

HIMBEER-MANDEL-CRUMBLE
Ergibt etwa 1 Liter
320 g frische oder tiefgekühlte Himbeeren
480 ml naturreine Kokosmilch (aus der Dose)
35 g unraffinierter Rohrzucker
4 EL Agavendicksaft
1 Prise Meersalz
140 g Oatmeal Crumble (Seite 124), auf Zimmertemperatur abgekühlt, oder einfaches Knuspermüsli
In diesem feinen Eisrezept vereinen sich der süße und doch säuerliche Geschmack der Himbeeren mit der rahmigen Kokosnuss und dem kräftigen Crunch der Haferflocken. Sozusagen ein klassischer Beeren-Crumble im neuen Gewand, und das in einer einzigen Eiskugel. Massachusetts ist zwar nicht gerade bekannt für herausragende Früchte, aber auf die, die wir haben, sind wir besonders stolz und lassen sie entsprechend zur Geltung kommen. Mein Sohn Asher hat eine ganz besondere Vorliebe für Himbeeren: Seinen Bauch füllt er bei der Ernte immer mehr als seinen Korb. Ich verwende nach Möglichkeit immer frische, regionale Himbeeren, aber außerhalb der Saison ist auch Tiefkühlware in Ordnung. Hausgemachter Oatmeal Crumble (Seite 124) ist gesund und sehr einfach herzustellen, aber im Notfall tut es auch ein einfaches Knuspermüsli (Granola) aus dem Laden. Bei diesem Eis gebe ich besonders gern gehackte Mandeln mit zum Crumble, aber das ist natürlich optional.
Zunächst für das Himbeerpüree im Standmixer oder in der Küchenmaschine die frischen oder tiefgekühlten Himbeeren glatt pürieren. 120 ml vom Püree beiseitestellen. Das restliche Püree mit der Kokosmilch, dem Agavendicksaft, dem Zucker und dem Salz im Standmixer oder mit dem Stabmixer verquirlen. Die Mischung mindestens 1 Stunde oder über Nacht kalt stellen.
Die gekühlte Masse in die Eismaschine geben und wie vom Hersteller angegeben zu Eis verarbeiten. In den meisten Geräten dauert dies 10–15 Minuten, je nach Ausgangstemperatur. Das Eis ist fertig, wenn die Konsistenz an Softeis erinnert. Das fertige Eis in einen großen Gefrierbehälter umfüllen. Weite und flache Behälter eignen sich gut zum Rühren, Einfrieren und späteren Entnehmen. Den Oatmeal Crumble behutsam unter die Masse ziehen, bis er gleichmäßig verteilt ist. Wichtig ist für die richtige Konsistenz, dass die Masse dabei luftig bleibt. Das Eis glatt streichen, den Behälter gut verschließen und mindestens 5–6 Stunden im Gefrierschrank fest werden lassen. Gönne dem Eis diese Zeit – nur so lässt sich die beste Qualität und eine lange Haltbarkeit erreichen.
Für die ideale Konsistenz das Eis 5–10 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierschrank nehmen, damit es etwas weicher wird. Luftdicht aufbewahrt hält sich das Eis mehrere Wochen im Gefrierschrank.

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