Kitabı oxu: «Natürliche Hausapotheke für die ganze Familie»

Şrift:

Doro Kammerer

Natürliche Hausapotheke

für die ganze Familie

BC Publications

Gesundheit und Leben

Inhalt

1. Rückbesinnung auf alten Wissensschatz

2. Rezepte zum Selbst-Heilen

Akne

Appetitlosigkeit

Asthma

Bauchweh

Blähungen

Blasenbeschwerden

Bronchitis

Durchfall

Erste Anzeichen einer Erkältung

Erkältung

Fieber

Gerstenkorn

Halsschmerzen

Heiserkeit

Herpes-Bläschen

Husten

Insektenstiche

Konzentrationsprobleme

Kopfschmerzen

Kopfschuppen

Magenbeschwerden

Menstruationsbeschwerden

Migräne

Nagelbettentzündung

Nasenbluten

Ohrenschmerzen

Reisekrankheit

Schlafstörungen

Schluckauf

Schnupfen

Schweißfüße

Verstauchung

Verstopfung

Warzen

Wunden

Zahnschmerzen

Zerrungen

3. Die Kunst des richtigen Wickelns

4. Interview:Hausmittel richtig anwenden

III. Heilkräfte aus der Pflanzenapotheke

1. Mit Pflanzen vorbeugen

2. Pflanzliches statt Antibiotika?

3. Pflanzlich = sanft … Das ist ein Irrglaube!

4. Heilen mit Pflanzen – Heilen mit Liebe

5. Heilpflanzen von A bis Z

6. Wogegen sind welche Kräuter gewachsen?

7. Interview: Heilpflanzen für Kinder

III. Atemwege und Ohren

1. Was die Atemwege leisten

2. Schnupfen

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Tees

Inhalationen

Nasentropfen

Bäder

Salben

Ätherische Öle

Hausmittel

3. Heuschnupfen (allergischer Schnupfen)

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Rezepte mit Kräutern

Hausmittel

4. Hals-, Rachen- und Mandelentzündung

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Tees, Gurgellösungen und Milch

Umschlag

Hausmittel

5. Nasennebenhöhlenentzündung

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Inhalationen

Bäder

Salben

Hausmittel

6. Polypen

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Hausmittel

7. Husten

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Rezepte mit Kräutern

Brustwickel

Tees

Inhalation

Bad

Salbe

Hausmittel

8. Bronchitis

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Tees

Bad

Brustwickel

Hausmittel

9. Pseudokrupp

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

10. Ohrenschmerzen und Mittelohrentzündung

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Inhalationen

Hausmittel

11. Asthma

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Rezepte mit Kräutern

Hausmittel

12. Fieber

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Tees

Hausmittel

IV. Haut

1. Was die Haut alles kann

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Bäder

Öle und Cremes

3. Fettige Haut

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Rezepte mit Kräutern

4. Akne

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Masken, Packung, Kompresse

Salben und Öl

Tees und Waschungen

5. Furunkel

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Auflagen und Kompressen

6. Nagelbettentzündung

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

7. Herpes

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Tinktur, Salbe, Tee

8. Neurodermitis

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Bäder

Kompressen

Tees

9. Windeldermatitis

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Öl und Saft

Sitzbäder

Tinktur und Salbe

10. Kopfschuppen

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Rezepte mit Kräutern

Hausmittel

11. Fußpilz

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Hausmittel

12. Warzen

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Hausmittel

V. Urologische und gynäkologische Beschwerden

1. Empfindsame Welt unterm Nabel

2. Blasenentzündung

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Rezepte mit Kräutern

Hausmittel

3. Reizblase

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Tees und Öl

4. Bettnässen

5. Menstruationsbeschwerden

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Tees, Saft und Öl

Wärmflasche, Frauentropfen, Auflagen, Atemübung

6. Ausfluss und Scheidenentzündung

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Sitzbäder und Tee

7. Wechseljahrsbeschwerden

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Tees

Bäder

8. Prostatabeschwerden

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

VI. Kreislauf und Gefäße

1. Steter Fluss durch ungezählte Bahnen

2. Venenschwäche

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Tees

3. Hoher Blutdruck

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

4. Niedriger Blutdruck und Schwindel

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Bäder, Wasseranwendungen und Tees

VII. Nerven und Gefühlswelt

1. Wie Gedanken und Gefühle unser Leben bestimmen

2. Reizbarkeit

Was die Probleme verursacht

Wie man sich helfen kann

Tee, Bad, Heublumensack

3. Angst und Ängstlichkeit

Was die Probleme verursacht

Wie man sich helfen kann

Tees

4. Depressive Verstimmung

Was die Probleme verursacht

Wie man sich helfen kann

Tees

Ätherische Öle

5. Nervosität

Was die Probleme verursacht

Wie man sich helfen kann

Tees

6. Hyperaktivität

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Tee und Guss

Hildegard-Medizin

7. Schlafstörungen

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Tees, Bad, Milch und Heublumen

8. Kopfschmerzen

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Tee, Auflagen, Bäder

Ätherische Öle

9. Migräne

Was die Beschwerden verursacht

Wie man sich helfen kann

Tees und Wasseranwendungen

VIII.Quellen und weiterführende Literatur

IX. Index

X. Maßeinheiten – eine Übersicht

Impressum

Weitere E-Books im Programm

Belletristik

Sachbuch und Ratgeber

Vorwort

Glücklicherweise brauchen die meisten Menschen selten einen Arzt. Ihnen genügen oft kleine Umstimmungs-Impulse, um wieder gesund zu werden. Denn in jedem Menschen wirken von Geburt an autonome Kräfte, in der naturwissenschaftlichen Forschung spricht man vom „Selbstorganisationsprinzip“. Das gilt für den seelischen, den geistigen und den körperlichen Bereich gleichermaßen.

Es ist das Prinzip, das allen ernst zu nehmenden Naturheilweisen zugrunde liegt: Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Jeder Mensch hat diese Kräfte. Sie werden gespeist aus dem Zusammenspiel zwischen Immunsystem, Seele und Geist. Erst seit wenigen Jahren beschäftigen sich Wissenschaftler mit diesem faszinierenden Gefüge. Noch sind viele der komplexen Vorgänge nicht erforscht. Doch es sieht alles danach aus, als wird das Forschungsgebiet der Psychoneuroimmunologie – also der Zusammenhänge zwischen Seele, Nerven- und Immunsystem – die letzten Zweifel an der alten naturheilkundlichen Lehre vom Selbstheilungsbestreben des Organismus aus der Welt schaffen.

Den persönlichen Ressourcen eines Menschen wird in Zukunft das Augenmerk der Ärzte gelten, denn eine der wichtigsten ärztlichen Aufgaben wird sein, herauszufinden, weshalb manche Menschen mühelos aus ihren inneren „Heilquellen“ schöpfen können und weshalb anderen der Zugang dazu oft verwehrt ist. Weshalb den einen Grippewelle, chronischer Termindruck und privater Frust kaum etwas anhaben können, während die anderen von jedem Infekt und jedem kleinen Zwist aus der Bahn geworfen werden.

In diesem Buch finden Sie alles, was Sie über natürliche und wirksame Behandlungen zu Hause wissen wollen. Aus den vielen natürlichen Heilmitteln können Sie diejenigen auswählen, die Ihnen am angenehmsten erscheinen und die sich mit den vorhandenen Mitteln am leichtesten durchführen lassen.

Doro Kammerer

Mai 2011

I. Hausmittel: Heilen mit Liebe

Hausmittel sind aus der Not geboren. In früheren Jahrhunderten konnte sich das einfache Volk weder einen Arzt noch Arzneien leisten. Also bediente man sich der Dinge, die Küche, Keller, Garten, Feld und Wald zu bieten hatten. Auch von Nonnen und Mönchen gab es wertvolle Rezepte. Und Pfarrer Kneipp, dem übrigens Kinder besonders am Herzen lagen, hat dann mit seinen Wickeln, Güssen und Bädern vor mehr als hundert Jahren das Repertoire an Hausmitteln noch einmal grundlegend erweitert.

1. Rückbesinnung auf alten Wissensschatz

Hausmittel brauchen Zeit, um zu wirken – und viel Liebe. Gerade das macht sie zu idealen Heilanwendungen. Hausmittel – da denkt man unwillkürlich an Großmütter „vom alten Schlag“ und an ihren Wissensschatz. Sie hatten bewahrt, was von Generation zu Generation weitergegeben worden war. Das handgeschriebene „Arznei- und Doktorbuch“ gehörte ehedem häufig zur Aussteuer der Braut.

Die Errungenschaften der modernen Medizin und Pharmazie machten die Menschen glauben, dieses alte Wissen getrost vergessen zu können. Doch heute will man das Verlorene zurückhaben.

Es tut einfach gut, zu wissen, wie man sich selbst helfen kann. Erst recht wünschen sich Familien mit Kindern dieses Wissen, zu jeder Zeit etwas tun zu können, wenn sich ihr Kind nicht wohlfühlt.

Hausmittel können zwar nicht immer heilen, doch können sie unterstützen und begleiten. Man muss sich allerdings an die angegebenen Mengen und Wirkzeiten halten, nie nach dem Prinzip „viel hilft viel“ verfahren – und erkennen, wo Hausmittel ihre Grenzen haben.

So kommt man bei schweren, bakteriellen Infektionen nicht am Antibiotikum vorbei. Bei harmlosen Beschwerden kann man dagegen auch mal ein kurios anmutendes Hausmittel ausprobieren, wie etwa Bananenschalen bei Dornwarzen. Schaden kann man mit solcherart Maßnahmen kaum anrichten – und einen Versuch ist es allemal wert.

2. Rezepte zum Selbst-Heilen

Hausmittel sind, wie alle Naturheilmittel, dazu gedacht, den Selbstheilungsprozess zu unterstützen. Mehr „Therapie“ brauchen viele Menschen oft gar nicht. Besonders Kinder haben eine schier unglaubliche Regenerationskraft. Auf die sollten Eltern vertrauen. Dieses Vertrauen in die Selbstheilungskräfte ihrer Kinder können Mütter und Väter gut ausdrücken, indem sie ein Hausmittel zubereiten und ihr Kind damit versorgen.

Akne

Stiefmütterchen-Tee

2 TL Stiefmütterchenkraut mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, 10 Min. ziehen lassen und abseihen. Täglich drei Tassen davon trinken. Mit diesem Tee zusätzlich täglich morgens und abends das Gesicht waschen. (Allergiker sollten beachten: In sehr seltenen Fällen reagiert die Haut überempfindlich auf Stiefmütterchen-Extrakte!)

Joghurtmaske

2 – 3 EL Vollmilchjoghurt auf das gereinigte Gesicht auftragen, trocknen lassen, vorsichtig abreiben, mit kaltem Wasser abwaschen (2- bis 3-mal die Woche). Auch aus Heilerde (Apotheke oder Reformhaus) angerührte Masken lindern Hautunreinheiten.

Gesichtsöl

5 Tropfen Lavendelöl mit 1 EL Mandelöl mischen, auf einen Wattebausch geben und die Pickel 2-mal täglich damit betupfen. Stets frisch herstellen!

Zinnkraut-Tee-Kompresse

Einen halben TL Zinnkraut mit 125 ml kaltem Wasser übergießen, erhitzen, 10 Min. köcheln lassen, anschließend noch 10 Min. ziehen lassen, abseihen. Einmal-Kompresse in den warmen Tee tauchen, ausdrücken, auf das Gesicht legen und 5 bis 10 Min. einwirken lassen.

Knoblauchsaft

Pickel 2-mal täglich mit der frischen Schnittfläche einer Knoblauchzehe betupfen.

Appetitlosigkeit

Preiselbeer-Mus

Über einen Zeitraum von 4 bis 6 Wochen 3-mal täglich jeweils vor den Hauptmahlzeiten 1 bis 2 TL Preiselbeer-Mus (Reformhaus, Naturkostladen) nehmen.

Angelikawurzel-Tee

1 TL Angelikawurzel mit 150 ml heißem Wasser übergießen und 10 Min. ziehen lassen, abseihen. 1-mal täglich vor einer Mahlzeit eine Tasse trinken.

Asthma

(Meer-)Rettich mit Honig

3 EL geriebenen Rettich bzw. 1 TL geriebenen Meerrettich mit jeweils 3 TL Honig verrühren. 3- bis 5-mal täglich 1 TL davon einnehmen.

Thymian-Brustwickel

1 EL Thymiankraut mit 125 ml siedendem Wasser übergießen. 10 Min. zugedeckt ziehen lassen, abseihen. Ein Baumwolltuch mit dem Thymian-Tee tränken, leicht ausdrücken, sodass es nicht mehr tropft. Auf die Brust des Patienten legen, ein weiteres Baumwolltuch darauflegen und das Ganze mit einem Wollschal fixieren (Alternative: einen Wollpulli überziehen). 2-mal täglich anwenden.

Bauchweh

Anserinen-Milch

1 EL getrocknetes Gänsefingerkraut wird mit einer großen Tasse sehr heißer Milch überbrüht. Zugedeckt 10 Min. ziehen lassen und heiß trinken.

Leinsamen-Umschlag

150 g Leinsamen in einen Topf geben, gut mit Wasser bedecken, aufkochen lassen, bis ein Brei entsteht. Den Brei in ein Geschirrtuch einschlagen und so warm wie möglich auf den Bauch legen. Mit einem Baumwoll- und einem Wolltuch abdecken. Der Patient sollte zugedeckt eine halbe Stunde liegen. Nach einer Stunde kann der Vorgang mit dem Umschlag wiederholt werden.

Bitte zum Arzt bei plötzlich auftretenden heftigen Bauchschmerzen, die mit Übelkeit oder Erbrechen verbunden sind!

Blähungen

Kümmel-, Anis- oder Fencheltee

1 geh. TL zerdrückte Früchte mit kochendem Wasser übergießen, zugedeckt 10 Min. ziehen lassen und abseihen. Nach dem Essen eine Tasse gut warm und schluckweise trinken.

Anisplätzchen

125 g Honig, 125 g Zucker und 4 Eier schaumig rühren. 3 geh. TL fein gewiegte Anisfrüchte und 300 g fein gesiebtes Mehl daruntermischen. Mit einem Teelöffel kleine Portionen von der Teigmasse abstechen, auf ein Backblech setzen, über Nacht zum Trocknen in einen warmen Raum stellen und am nächsten Tag bei geringer Hitze hellgelb backen. Bei Bedarf ein Plätzchen gründlich durchkauen und möglichst lange im Mund behalten.

Blasenbeschwerden

Schachtelhalm-Bad

100 g Schachtelhalm in einem großen Topf mit 2 l warmem Wasser übergießen, nach 1 Std. zum Sieden erhitzen, 15 Min. kochen lassen und abseihen. Diese Flüssigkeit einem Vollbad zusetzen (38 °C Wassertemperatur, 10 – 15 Min. Badezeit, danach 1 Std. Bettruhe). Dient auch der Vorbeugung von Blasenerkrankungen.

Himbeerblätter-Tee

2 geh. TL Himbeerblätter mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, 5 Min. ziehen lassen und abseihen. Täglich zwei bis drei Tassen davon trinken.

Heidelbeer-Saft

Täglich ein kleines Glas Heidelbeer-Saft (Apotheke oder Reformhaus) trinken.

Leinsamen-Säckchen

Bei starken Blasenschmerzen hat sich das Auflegen eines warmen Leinsamen-Säckchens bewährt. Ein Mullsäckchen oder einen kleinen Kissenbezug mit der entsprechenden Menge Leinsamen füllen, 10 Min. in siedendes Wasser hängen und auf etwa 42 °C abkühlen lassen. Das Säckchen auf die schmerzende Stelle legen, mit einem Wolltuch so umwickeln, dass es fest am Körper anliegt. Etwa 30 Min. liegen lassen.

Bronchitis

Senf-Auflage (Vorsicht bei empfindlicher Haut!)

In der Zeit, als man noch keine Antibiotika zur Verfügung hatte, galt die Senf-Auflage als ein wirksames Mittel gegen Lungenentzündung. Eine Handvoll Senfkörner werden im Mörser fein zerstoßen, mit 3 – 4 EL warmem Wasser übergossen und abgewartet, bis ein starker, beißender Senfölgeruch entsteht. Entweder ein Tuch mit dem Senföl-Brei durchfeuchten oder die Masse in dünnen Schichten auf das Tuch streichen. Für empfindliche Personen kann man die Senf-Auflage auch verdünnen, indem man die angegebene Menge Senfmehl mit 250 ml Wasser mischt, ein Tuch darin eintaucht und auswringt. Die Auflage auf die Brust legen, mit einem Baumwolltuch abdecken und mit einem großen Wollschal umwickeln. Nach 20 Min. entfernen. Bei Bedarf jeden zweiten Tag anwenden.

Ein kleiner Tipp: Wenn man unsicher ist, ob der Patient diese scharfe Auflage vertragen wird, kann man zunächst ein wenig Senföl-Brei auf die Haut an der Innenseite des Handgelenks auftragen. Zeigt sich nach ca. 30 Min. keine unangenehme Reaktion, ist man auf der sicheren Seite.

Quark-Brustwickel

5 geh. EL Magerquark im Wasserbad auf Zimmertemperatur erwärmen, glatt rühren, mit einem Gummilöffel etwa einen Zentimeter dick auf die Brust des Patienten streichen, mit zwei Leinen- bzw. Baumwolltüchern abdecken. Ein Frotteehandtuch um den Oberkörper wickeln und alles mit einem Wollschal fixieren. 30 – 60 Min. einwirken lassen. 2-mal täglich anwenden.

Wacholdersirup

250 g Wacholderbeeren werden in 1½ l Wasser weich gekocht, gut zerdrückt und nochmals aufgekocht (verdampfte Flüssigkeit ständig ersetzen). Den Brei durch ein Sieb passieren. Ist der Saft abgekühlt, rührt man so viel Bienenhonig von hoher Qualität darunter, bis ein dickflüssiger Sirup entstanden ist. In verschließbarem Glas im Kühlschrank aufbewahren. 3-mal täglich 1 Std. vor den Hauptmahlzeiten 1 TL davon nehmen.

Zwiebelsirup

1 Zwiebel fein hacken, mit 3 EL braunem Zucker vermischen, mit 125 ml Wasser verrühren und einige Min. unter Rühren leicht kochen. Ein paar Stunden stehen lassen, danach durch ein Tuch drücken. Den entstandenen Sirup gibt man in eine Flasche und bewahrt sie verschlossen im Kühlschrank auf. 3-mal täglich bis stündlich 1 TL unverdünnt einnehmen.

Yaş həddi:
0+
Litresdə buraxılış tarixi:
12 noyabr 2024
Həcm:
210 səh. 1 illustrasiya
ISBN:
9783941717121
Müəllif hüququ sahibi:
Bookwire
Yükləmə formatı:

Oxşar kitablar