Kitabı oxu: «Entdeckertouren Allgäu»

Gemütliches Weideleben am Brentenjoch, TOUR 29
Gerald Schwabe
Entdeckertouren
ALLGÄU
33 außergewöhnliche Wanderungen
abseits des Trubels
Exklusiv für Sie als Leser:
MIT GPS-DATEN ZUM DOWNLOAD
unter: gps.bruckmann.de

Inhalt
Vorwort
Das Allgäu und seine Landschaften
DIE TOUREN
Einsteigerberge – der Oberallgäuer Alpenrand
1Über den Fluhgrat3:45 Std.
Kammweg im Angesicht der Nagelfluhkette
2Von Aigis zur Königsalpe4 Std.
Einsame Wege durch eine idyllische Almlandschaft
3Hauchenberg und Bergstätte6:30 Std.
Aussichtsreiche Bergrücken im Alpenvorland
4Über Kreuzleshöhe und Steinberg3:45 Std.
Hohe Wiesengipfel in der Adelegg
5Zur Wachters Alpe2 Std.
Gemütliche Runde zu einer hübschen Aussichtswarte
6Durch den Falltobel nach Diepolz4:30 Std.
Schöne Höhenwege und ein Wasserfall
7Aufs Gschwender Horn4:15 Std.
Schöne Almwanderung oberhalb von Immenstadt
8Übers Himmeleck zum Hündlekopf5:30 Std.
Zwischen Nagelfluhkette und Konstanzer Tal
9Durchs Ostertal zur Höllritzer-Alpe6 Std.
Ungewöhnliche Tour im stillen Gunzesrieder Tal
10Vom Gunzesrieder Tal aufs Rangiswanger Horn5 Std.
Auf einsamen Pfaden hinauf auf die Hörnerkette
11Durch das Lecknertal5 Std.
Auf stillen Wegen zum Lecknersee
12Zur Grüntenhütte6 Std.
Ungewöhnliche Wege am Grünten
13Burgkranzegger Horn und Elleghöhe4:45 Std.
Stille Kammwege zwischen Grünten- und Rottachsee
Der Hohe Süden des Oberallgäus und Kleinwalsertals
14Zum Sonthofer und Altstädter Hof5:15 Std.
Aussichtsreiche Runde über dem Illertal
15Zum Malerwinkel und Hinanger Wasserfall3:30 Std.
Stille Wiesen und weite Ausblicke im Illertal
16Über den Riedbergpass zur Mittelalpe5 Std.
Ungewöhnliche Tour im Balderschwanger Tal
17Von Rohrmoos zur Osterbergalpe6 Std.
Einsame Wege am Hörnlepass
18Über den Geißfuß zum Entschenkopf6:15 Std.
Großartige Höhenwege
19Laufbacher Eck und Himmelecksattel8:30 Std.
Herrlicher Höhenweg hinab ins Oytal
20Auf den Wildengundkopf6:30 Std.
Steiler Grasberg im Stillachtal
21Kanzelwand und Fiderepass4:45 Std.
Auf herrlichen Wegen rund um die Hammerspitzen
22Gratweg über die Ochsenhofer Köpfe3:30 Std.
Ausgesetzter Kammweg im hinteren Kleinwalsertal
23Spieser und Kleiner Hirschberg4:15 Std.
Wanderung von Oberjoch nach Bad Hindelang
24Willersalpe, Ponten und Zipfelsalpe6:15 Std.
Zwischen Tannheimer und Hintersteiner Tal
25Vom Obertal zu den Seen am Koblat7:30 Std.
Ungewöhnliche Tour im hinteren Hintersteiner Tal
Tannheimer Tal und Ostallgäu
26Einmal rund um den Sorgschrofen5 Std.
Durch stille Wiesen und entlang der rauschenden Vils
27Wertachtal und Seemoos4:30 Std.
Einsame Moor- und Uferpfade bei Nesselwang
28Durchs Älpelestal auf die Rohnenspitze5 Std.
Panoramatour im westlichen Tannheimer Tal
29Über die Vilser Alm zum Füssener Jöchle6 Std.
Ungewöhnliche Tour in den Tannheimer Bergen
30Über den gesamten Zirmgrat5:45 Std.
Schöne Streckenwanderung von Pfronten nach Füssen
31Zwischen Seeg und Schwaltenweiher4 Std.
Abwechslungsreiche Seen- und Wiesenwanderung
32Auf den Schönleitenschrofen4:30 Std.
Streckentour vom Tegelberg zum Buchenberg
33Einmal rund um die Hochplatte4:15 Std.
Hochalpine Tour in den Ammergauer Alpen
Bruckmanns Tourenfinder
PS:
Register
Impressum

Typische Allgäuer Landschaft bei Aigis, TOUR 2

Die Höflealpe oberhalb von Diepolz, TOUR 3

Stille Waldwege in der Adelegg, TOUR 4

Auf der Hörnerkette, TOUR 10

Wanderweg am Rangiswanger Horn, TOUR 10

Abendstimmung unterhalb der Sonnenköpfe, TOUR 14

Hüttendetail, TOUR 16

Höhenweg am Warmatsgundtal, TOUR 21

Der Zirmgrat bei Pfronten, TOUR 30

Rast am Alatsee, TOUR 30
Touren-Überblick
| Leicht |
| 5 | Zur Wachters Alpe |
| 27 | Wertachtal und Seemos |
| 31 | Zwischen Seeg und Schwaltenweiher |
| Mittel |
| 1 | Über den Fluhgrat |
| 2 | Von Aigis zur Königsalpe |
| 3 | Hauchenberg und Bergstätte |
| 4 | Über Kreuzleshöhe und Steinberg |
| 6 | Durch den Falltobel nach Diepolz |
| 7 | Aufs Gschwender Horn |
| 8 | Übers Himmeleck zum Hündlekopf |
| 9 | Durchs Ostertal zur Höllritzer-Alpe |
| 10 | Vom Gunzesrieder Tal aufs Rangiswanger Horn |
| 11 | Durch das Lecknertal |
| 12 | Zur Grüntenhütte |
| 13 | Burgkranzegger Horn und Elleghöhe |
| 14 | Zum Sonthofer und Altstädter Hof |
| 15 | Zum Malerwinkel und Hinanger Wasserfall |
| 16 | Über den Riedbergpass zur Mittelalpe |
| 17 | Von Rohrmoos zur Osterbergalpe |
| 23 | Spieser und Kleiner Hirschberg |
| 26 | Einmal rund um den Sorgschrofen |
| 29 | Über die Vilser Alm zum Füssener Jöchle |
| 30 | Über den gesamten Zirmgrat |
| 32 | Auf den Schönleitenschrofen |
| Schwer |
| 18 | Über den Geißfuß zum Entschenkopf |
| 19 | Laufbacher Eck und Himmelecksattel |
| 20 | Auf den Wildengundkopf |
| 21 | Kanzelwand und Fiderepass |
| 22 | Gratweg über die Ochsenhofer Köpfe |
| 24 | Willersalpe, Ponten und Zipfelsalple |
| 25 | Vom Obertal zu den Seen am Koblat |
| 28 | Durchs Älpelestal auf die Rohnenspitze |
| 33 | Einmal rund um die Hochplatte |
PIKTOGRAMME ERLEICHTERN DEN ÜBERBLICK
| leicht |
| mittel |
| schwer |
| Gehzeit |
| Höhenunterschied |
| Weglänge |
ZEICHENERKLÄRUNG ZU DEN TOURENKARTEN
| Wandertour mit Lawfrichtung |
| Tourenvariante |
| Ausgangs-/Endpunkt der Tour |
| Wegpunkt |
| Bahnlinie mit Bahnhof |
| S-Bahn |
| Tunnel |
| Seilbahn, Gondelbahn |
| Bushaltestelle |
| Parkmöglichkeit |
| Hafen |
| Autofähre |
| Personenfähre |
| Flugplatz |
| Kirche |
| Kloster |
| Burg/Schloss |
| Ruine |
| Wegkreuz |
| Denkmal |
| Turm |
| Leuchtturm |
| Windpark |
| Windmühle |
| Mühle |
| Hotel, Gasthof, Restaurant |
| Jausenstation |
| Schutzhütte, Berggasthof (Sommer/Winter) |
| Schutzhütte, Berggasthof (Sommer) |
| Unterstand |
| Grillplatz |
| Jugendherberge |
| Campingplatz |
| Information |
| Museum |
| Bademöglichkeit |
| Bootsverleih |
| Sehenswürdigkeit |
| Ausgrabung |
| Kinderspielplatz |
| schöne Aussicht |
| Aussichtsturm |
| Klettersteig/Steig mit Sicherung |
| Wasserfall |
| Randhinweispfeil |
| Maßstabsleiste |

Gipfelkreuz auf dem Gschwender Horn, TOUR 7
Vorwort
Seit über 20 Jahren bin ich in den Allgäuer Bergen unterwegs und oft noch genauso begeistert wie am ersten Tag. Und was am erstaunlichsten ist: Trotz unzähliger Wanderungen und Radtouren in fast jeden Winkel, nach über 30 Büchern und Bildbänden, für die ich im Allgäu unterwegs gewesen bin, gibt es jedes Jahr noch immer Neues für mich zu entdecken. Dann stehe ich das erste Mal auf einem »neuen« Gipfel oder wandere auf einem mir bis dahin völlig unbekannten Weg und frage mich, wie mir dieses hübsche Fleckchen in den vielen Jahren bisher entgehen konnte. Aber: Wer bei Entdeckertouren an Entdeckungen im eigentlichen Sinn denkt, an echte »Neu«-Entdeckungen, der wird vermutlich enttäuscht sein. Denn auch wenn es sich in vielen Bereichen um vermeintlich wilde und unwegsame Berge handelt, ist es nun mal so, dass wir uns im Allgäu in einer Kulturlandschaft mit jahrhundertealter Geschichte und Nutzung bis in den buchstäblich letzten Winkel befinden. Die Allgäuer Landschaft und die Berge sind durchzogen von Wegen und Fahrstraßen, über 700 Alphütten verteilen sich in der Region. Dazu kommen unzählige Kilometer an Wanderwegen, die die Region kreuz und quer durchziehen. Und als perfekt organisiertes Urlaubsgebiet gibt es praktisch keine Weggabelung, an der nicht ein Wegweiser steht.
Wie passt nun der Titel dieses Buches zum Allgäu, eine der beliebtesten Urlaubsregionen Deutschlands mit vielen Millionen Übernachtungs- und Tagesgästen? Überraschenderweise ist gerade das dichte Wanderwegenetz eine der Stärken und Vorteile des Allgäus. Es gibt so viele Wege und Wanderpfade, zwischen denen man wählen kann und auf denen sich die Natur erkunden lässt, dass man selbst an Wochenenden mit perfektem Wanderwetter und überfüllten Straßen und Seilbahnen mit etwas Flexibilität bei der Tourenwahl seinen Tag auf erstaunlich einsamen Pfaden verbringen kann. Auf der einen Seite gibt es die oft völlig überlaufenen, touristischen Hotspots, Bergstationen, an denen man vor Trubel kaum noch einen Berg wahrnimmt, und heillos überfüllte Talwege mit Scharen von Spaziergängern und Radlern. Aber auch das genaue Gegenteil kann man finden, die stillen Wege und überraschend einsamen Gipfel. Und genau darum geht es in diesem Buch: Wanderwege abseits des touristischen Trubels. Touren auf stille, vermeintlich unscheinbare Nachbargipfel. Pfade, die »hintenrum« oder etwas auf Umwegen zum Ziel führen und deshalb erstaunlicherweise kaum begangen werden. Obwohl sie bezüglich Aussicht und Naturerlebnis den bekannten Wegen in kaum etwas nachstehen. Was dieses Buch allerdings nicht enthält, sind Vorschläge zum weglosen Durchwandern der Natur. Denn wo kein Weg ist, da sollte man als Mensch auch nicht entlanglaufen. Oft genug handelt es sich um sensible Naturräume, seien es Hochmoore, artenreiche Blumenwiesen oder Lebensräume von Auerhahn, Steinbock und Co., die aus gutem Grund »weglos« sind und in denen der Mensch stört.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen schöne Erlebnisse im Allgäu.
Gerald Schwabe
Das Allgäu und seine Landschaften
Das Allgäu, im äußersten Südwesten von Bayern gelegen, hat keine genau definierte geografische Begrenzung und geht oft fließend in benachbarte Regionen über. Zum einen gibt es die Landkreise Ober- und Ostallgäu. Der Landkreis Unterallgäu hingegen hat mit dem Allgäu nur am Rande zu tun, während sich im Westen Teile des (bayerischen) Landkreises Lindau sowie Teile des (baden-württembergischen) Landkreises Ravensburg dazugehörig fühlen. Gleichzeitig sind auch die Allgäuer Alpen nicht auf das Allgäu begrenzt, sondern reichen bis in die benachbarten österreichischen Bundesländer Vorarlberg und Tirol hinein, weshalb ein Wanderführer über das Allgäu in der Regel auch das Kleinwalsertal und das Tannheimer Tal umfasst. Aber wo auch immer man die genaue Grenze ziehen mag: Das Allgäu ist ein Paradies für Bergwanderer und Naturliebhaber und nicht ohne Grund eine der beliebtesten Urlaubsregionen Deutschlands.
Oberallgäu
Im Süden des Oberallgäus bildet der Hauptkamm der Allgäuer Alpen die imposante Hintergrundkulisse sowie die Grenze zu Österreich. Mächtige Felsgipfel aus grauem Dolomitgestein, die in Höhen bis über 2600 Meter reichen und dort dem Allgäu einen hochalpinen Charakter verleihen. Zahlreiche lange und meist komplett autofreie Täler durchschneiden diese Bergwelt – wie Oytal, Trettachtal und Stillachtal – und streben sternförmig auf Oberstdorf zu, wo das touristische Herz der Region schlägt. Sowie das Hintersteiner Tal, das sich hinüber Richtung Bad Hindelang zieht, ein weiterer der vielen kleinen Allgäuer Urlaubsorte, die unter Wanderern und Alpenurlaubern in ganz Deutschland bekannt sind. Von Oberstdorf in Richtung Norden zieht sich das breite Illertal, die Berge werden allmählich niedriger und formen zusammen die bei Urlaubern so beliebte Erholungslandschaft des Allgäus: Offene Wiesen und Weiden, weite Horizonte, sanfte, von Almwiesen überzogene Bergkuppen mit familienfreundlichen Höhenwegen, aussichtsreiche Gipfel mit prächtigen Panoramen. Gut 20 Kilometer nördlich von Oberstdorf gehen bei Immenstadt die hohen Berge ins Alpenvorland über mit seinen lang gezogenen Bergrücken, die mit zunehmendem Abstand vom Alpenrand immer mehr an Höhe verlieren. In Richtung Westen beginnt beim kleinen, sehr beliebten Urlaubsort Oberstaufen das Westallgäu: eine offene Landschaft mit Grünland bis zum Horizont, in der sich immer wieder breite Täler mit langen Höhenzügen abwechseln, die weite Ausblicke bis zum Bregenzerwald gewähren.

Die Obere Mittelalpe, TOUR 16
Aggenstein und Brentenjoch, TOUR 29