Kitabı oxu: «Geheimnisvolle Pfade Bayerischer Wald»

Şrift:


Den Bayerwald durchziehen uralte Erdställe. Einen sogenannten »Schrazlgang« erkunden Neugierige im Passauer Land (siehe S. 154).

Herwig Slezak

Geheimnisvolle Pfade
BAYERISCHER WALD

33 Wanderungen auf den Spuren von Mythen und Sagen

Exklusiv für Sie als Leser:

MIT GPS-DATEN ZUM DOWNLOAD

unter: gps.bruckmann.de


INHALT

Vorwort

Willkommen im Bayerischen Wald

Bruckmann-Tourenfinder

Piktogramme und Schwierigkeitsgrade

Einleitung

DIE TOUREN

Naturpark Oberer Bayerischer Wald

1Grenzerfahrungen sammeln

Höhepunkte am Rundwanderweg Gibacht

2Ein Stück am Kamm in Richtung Arber

Ab Eck zum Ödriegel und Skywalk

3Uriger »Woidbauernsteig«

Im Lamer Winkel zu Lichtungen mit drei Einödhöfen

4Grüß Gott, Osserriese

Ab Altlohberghütte zum schmucken Hausberg von Lam

5Spektakuläres Naturkino

Ab Altlohberghütte zum Zwercheck

Arberland

6Am Drachenkamm

Über die großen Pfahlzacken hinaus

7Zu Gast bei Freibauern

Von der Frath zum Wolfgangsriegel

8Muntere Kaskaden am Rande von Bodenmais

Der Hochfall am Moosbach

9Zum König im Bayerwald

Vom Bretterschachten auf den Großen Arber

10Auf den Spuren des Sehers

Von Rabenstein auf den Hennenkobel

Nationalpark Bayerischer Wald

11Im Urwald am Schwellhäusl

Die am schönsten gelegene und die älteste Einkehr

12Zum neuen Schutzhaus

Von Zwieslerwaldhaus auf den Großen Falkenstein

13Drei alte Schachten auf einen Streich

Ab Scheuereck übern Höllbach hinaus

14Direttissima zum Nationalpark-König

Auf dem Klingenbrunner Rachelsteig

15Eiszeitlicher Rachelsee

Von der Diensthütte über die Felsenkanzel hinweg

16Im ruhigen Waldhäuserwald

Feuchtfröhliche Pfade zwischen Lusen und Rachel

17Die stille Südflanke

Vom schattigen Sagwasser zum Blockmeer am Lusen

18Altschönau und Kleine Au

Bärig ans Moor und das Tier-Freigelände rantasten

19Im Reich der Biber

Vom Steinbach zur Großen Kanzel

Dreiländereck & Passauer Land

20Rund ums Dreiländereck

Von Lackenhäuser zum Hochstein

21Gipfelglück am Bärnloch

Von der Grenze am Osterbach zum Eidenberger Lusen

22Die vielen Gesichter des Saußbachs

Von der Klamm zum Erlauzwieseler See

23Kleiner Felsendom, große Laune der Natur

Steinernes Kirchlein und Wackelstein

24»Steinzeit« im Sonnenwald

Von Langfurth übern Brotjacklriegel

Vorderer Bayerischer Wald

25Wo der Pichelsteiner erstmals köchelte

Mit Erfolgsrezept übern Büchelstein

26Einkehr in der Wüstung

Über den Breitenauriegel zum Landshuter Haus

27Hochheiliger Gipfelsturm

Von St. Hermann via Degenhardkapelle zum Geißkopf

28Aussicht vom Buchenhain am Hirschenstein

Über den Rauhen Kulm zum Steinturm

29Meditativer Mühlgraben

Von Kloster Kostenz rund um den Hirschenstein

30Prächtiger Pröller

Kreuz und quer über den Hausberg von St. Englmar

31Im steinreichen Bergwald

Vom Kreuzhaus via Hanslhütte zum Hadriwa Höhenweg

32Kreuzweg zum Kleinod

Wallfahrt auf den aussichtsreichen Pilgramsberg

33Himmlische Hölle

Zum Naturschutzgebiet im Falkensteiner Vorwald

PS:

Register

Impressum


TOUR 4: Am Grenzkamm geht es zum Großen Osser.


TOUR 6: »Bayerns Geotop Nummer eins«: der Große Pfahl


TOUR 8: Frisch und munter beeindruckt der Hochfall.


TOUR 22: Seerosen empfangen in Erlauzwiesel.


TOUR 31: Draußen wie drinnen urig: die Hanslhütte


Rund um sagenhafte Wipfel und Gipfel wie auf dem Zwercheck (TOUR 5) birgt der Bayerische Wald unzählige Geheimnisse.

TOURENÜBERBLICK

Leicht

1Höhepunkte am Rundwanderweg Gibacht

6Über die großen Pfahlzacken hinaus

11Die am schönsten gelegene und die älteste Einkehr

18Bärig ans Moor und das Tier-Freigelände rantasten

22Von der Klamm zum Erlauzwieseler See

23Steinernes Kirchlein und Wackelstein

24Von Langfurth übern Brotjacklriegel

32Wallfahrt auf den aussichtsreichen Pilgramsberg

33Zum Naturschutzgebiet im Falkensteiner Vorwald

Mittel

2Ab Eck zum Ödriegel und Skywalk

3Im Lamer Winkel zu Lichtungen mit drei Einödhöfen

7Von der Frath zum Wolfgangsriegel

8Der Hochfall am Moosbach

10Von Rabenstein auf den Hennenkobel

15Von der Diensthütte über die Felsenkanzel hinweg

16Feuchtfröhliche Pfade zwischen Lusen und Rachel

19Vom Steinbach zur Großen Kanzel

21Von der Grenze am Osterbach zum Eidenberger Lusen

25Mit Erfolgsrezept übern Büchelstein

26Über den Breitenauriegel zum Landshuter Haus

27Von St. Hermann via Degenhardkapelle zum Geißkopf

28Über den Rauhen Kulm zum Steinturm

29Von Kloster Kostenz rund um den Hirschenstein

30Kreuz und quer über den Hausberg von St. Englmar

Schwer

4Ab Altlohberghütte zum schmucken Hausberg von Lam

5Ab Altlohberghütte zum Zwercheck

9Vom Bretterschachten auf den Großen Arber

12Von Zwieslerwaldhaus auf den Großen Falkenstein

13Ab Scheuereck übern Höllbach hinaus

14Auf dem Klingenbrunner Rachelsteig

17Vom schattigen Sagwasser zum Blockmeer am Lusen

20Von Lackenhäuser zum Hochstein

31Vom Kreuzhaus via Hanslhütte zum Hadriwa Höhenweg

PIKTOGRAMME ERLEICHTERN DEN ÜBERBLICK


leicht
mittel
schwer
Gehzeit
Höhenunterschied
Weglänge

ZEICHENERKLÄRUNG ZU DEN TOURENKARTEN


Wandertour mit Laufrichtung
Tourenvariante
Ausgangs-/ Endpunkt der Tour
Wegpunkt
Bahnlinie mit Bahnhof
S-Bahn
Tunnel
Seilbahn, Gondelbahn
Bushaltestelle
Parkmöglichkeit
Hafen
Autofähre
Personenfähre
Flugplatz
Kirche
Kloster
Burg/Schloss
Ruine
Wegkreuz
Denkmal
Turm
Leuchtturm
Windpark
Windmühle
Mühle
Hotel, Gasthof, Restaurant Jausenstation
Schutzhütte, Berggasthof (Sommer/Winter)
Schutzhütte, Berggasthof (Sommer)
Unterstand
Grillplatz
Jugendherberge
Campingplatz
Information
Museum
Bademöglichkeit
Bootsverleih
Sehenswürdigkeit
Ausgrabung
Kinderspielplatz
schöne Aussicht
Aussichtsturm
Wasserfall
Randhinweispfeil
Maßstabsleiste

Vorwort

HEREINSPAZIERT IN DEN »WOID«Bäume verzaubern. Und Wälder wirken Wunder. Wer geschützt vom Blätter- und Nadeldach über knisterndes Laub, samtweiches Moos und märchenhafte Wurzeln schreitet, fühlt sich im Einklang mit der Natur. Traditionell sehen sich die Menschen im Herzen Europas mit urwüchsigen Hainen besonders eng verbunden. Im Nationalpark Bayerischer Wald, dem ältesten seiner Art in Deutschland, bleibt diese Sehnsucht in archetypischer Art und Weise lebendig, kaum minder im angrenzenden Naturpark. Als Höhepunkte erwarten uns auf dem grünen Dach Europas 130 steinreiche Gipfel, die mehr als 1000 Meter messen. Zugleich erfreuen märchenhafte Klammen, geschaffen von der beharrlichen Kraft quellfrischer Wildwasser.

Dieses Buch entführt Natur- und Wanderfans in die einzigartige Landschaft des bezaubernden Mittelgebirges und spürt auf behutsam komponierten Runden vielerlei Geheimnissen nach. So streifen wir durch das Reich von Riesen, Drachen und Sehern, kehren bei Waldbauern ein oder tasten uns an die tschechische und österreichische Grenze heran. Wir nehmen im spektakulären Naturkino Platz und beobachten wilde Tiere. In alten Kulturlandschaften entdecken wir den ermutigenden Leuchtturm der Menschlichkeit, stoßen auf Ruinen, Felsendome sowie Zeichen lebendigen Glaubens.

Hand aufs Herz: Wer den urbanen Tunnelblick abstreift und sich Zeit nimmt, erlebt in der Region Natur pur. Als wissenschaftlich erwiesen gilt, dass das Verweilen an der frischen Luft die Gesundheit fördert. Bei einem Spaziergang im Wald normalisiert sich unser Herzschlag, der Puls beruhigt sich, wir atmen durch. So wirkt das Gehen im richtigen Rhythmus als reine Medizin für Geist und Seele. Und was das Wanderrevier betrifft, bemerkte bereits der Dichter Adalbert Stifter (1805–1868) treffend: »Sag niemals, dass etwas schön ist, wenn du nicht den Bayerischen Wald gesehen hast.«

Im Osten, hinter dem Großen Rachel, erscheint ein zarter Lichtstreif. Die Wolken am Himmel beginnen rosa zu leuchten, erst weit weg, dann direkt über dem Plateau. Dem hellen Strich am Horizont entsteigt die Sonne. Ihr Leuchten verjagt die Nacht, auch wenn der Wind am Gipfelriegel noch kühl um die Ohren weht. Schließlich bricht ein neuer Tag an am König im Bayerwald, dem Großen Arber. Wo Dunkelheit über der Landschaft lag, wird es licht, und geheimnisvolle Pfade warten darauf, entdeckt zu werden.

In diesem Sinne heißt es, liebe Wanderfans, die vielerorts unberührte Wildnis sowie die geerdete weiß-blaue Lebensart drumherum zu genießen – von der Hölle im Falkensteiner Vorwald nahe Regensburg über das Gipfelkreuz am Großen Arber bis zum urwüchsigen Nationalpark und dem Bärnloch im Passauer Sauwald.


Viel Vergnügen beim Wandern und Entdecken wünscht Ihr Herwig Slezak

Willkommen im Bayerischen Wald

Grenzsteige, Schwammerl-Wälder und der älteste Nationalpark in Deutschland gehören zur urwüchsigen Landschaft, in der bis heute originelle Glasbläser und Herrgottschnitzer leben.


Intaktes Wanderrevier

Der Bayerische Wald erstreckt sich von Südwest nach Nordost von der dunkelblauen Donau bis zur tschechischen Grenze sowie im Südosten bis zum benachbarten Österreich. Im Nordwesten bildet die Senke zwischen den Städten Cham und Furth den Übergang zum Oberpfälzer Wald. Früher markierte diese Niederung auch die Grenze zwischen Niederbayern und der Oberpfalz. Mit der Gebietsreform vor 50 Jahren wechselte der damalige Landkreis Bad Kötzting samt Lamer Winkel und Kleinem Arber aber den Regierungsbezirk.

Alles im Fluss

Anderswo ausgestorben, verbirgt sich in regionalen Flüssen wie der Ilz bis heute die Perlmuschel.

75% Gesundes Wachstum

Bis zum Jahr 2027 soll im Nationalpark Bayerischer Wald der Anteil der Naturzone, also der Flächen ohne menschliche Eingriffe, auf 75 Prozent steigen. Schon vorher könnte der Nationalpark bei Finsterau erweitert werden.

Herausragend


Als Bayerns Geotop Nummer eins zählt das 150 Kilometer lange Quarzriff zwischen Vorderem und Hinterem Wald: der Pfahl (Kostprobe: Tour 6).

Legendär

Die Vorlage für leuchtend grünes Glas lieferte einer Sage nach die Kristallfee einem Zwieseler Handwerker am Ufer des versteckten Höhlensees.

Wasserreich

33 regionalen Quellen wird eine heilende Wirkung nachgesagt. Dazuzählen die Gnadenbrunnen in St. Hermann bei Bischofsmais am Geißkopf (Tour 27) oder in Neukirchen beim Heiligen Blut am Hohenbogen.

Wiederentdeckt


Freude herrscht im Jahr 2020, als Forscher bei Grafenau den Duftenden Venus-Ellerling (Aphroditeola olida) finden. Der Pilz zählte nämlich 44 Jahre lang als verschollen. Angenehm: Die »Schwammerl« aus der Familie der Wachsblättler riechen nach reifen Waldbeeren.

Gottgefällig

Die Herrgottschnitzer von Bodenmais schwören für ihr Kunsthandwerk auf die Hölzer heimischer Linden, Weymouth-Kiefern, Eichen sowie Kirsch- und Birnbäume. Geschlagen werden geeignete Stämme im Winter, wenn sie keinen Saft führen, anschließend jahrelang getrocknet.

Pioniertaten


In Deutschland gibt es 16 Nationalparks. Der älteste ist der 1970 gegründete Nationalpark Bayerischer Wald. Zwischen den Gipfeln von Falkenstein, Rachel und Lusen leben über 10 000 Arten, also rund jede siebte, die wir in Deutschland kennen. Zusammen mit dem jüngeren Nationalpark Böhmerwald (Národní park Šumava) auf tschechischer Seite bildet der weiß-blaue Nationalpark die größte zusammenhängende Waldschutzfläche in Mitteleuropa.

35,11 ₼

Janr və etiketlər

Yaş həddi:
0+
Litresdə buraxılış tarixi:
09 noyabr 2024
Həcm:
304 səh. 274 illustrasiyalar
ISBN:
9783734326974
Müəllif hüququ sahibi:
Bookwire
Yükləmə formatı:

Oxşar kitablar