Kitabı oxu: «Die Geheimnisse der Nachbarn!»
Isabelle Boves
Die Geheimnisse der Nachbarn!
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Inhaltsverzeichnis
Titel
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Impressum neobooks
1
Paimpol, Bretagne, France
Mai, 2014
Also, unsere kleine Ortschaft Paimpol ist ja das Friedlichste, was ein Mensch sich vorstellen kann. Der bretonische Ortsname bedeutet: „Am äußersten Ende der Wasserfläche“. Dies kommt sicher von der Lage, direkt an der Kanalküste.
Die nächste größere Stadt, Saint-Brieuc, liegt über vierzig Kilometer entfernt, bis nach Rennes sind es bereits fast einhundertfünfzig Kilometer, und auch wenn seit neuem die moderne Landstraße D789 direkt an unserem Stadtzentrum vorbeiführt, so spürt man doch im Ort selbst nur wenig von der modernen Hektik und Nervosität-
Hier hält zweimal die Woche die Bauernschaft aus der Umgebung Markt auf dem alten Kirchplatz. Der Verkehr ruht dann, die Innenstadt bleibt weitgehend gesperrt.
Hier kennt man sich noch, man grüßt sich auf der Straße und ist sich nicht fremd. Der Bürgermeister hat sein Amt seit über zwanzig Jahren inne, auch sein Vater war schon Amtsvorstand. Das bleibt hier in der Familie. Ansonsten herrschen Pastor und Kirchenvorstand, und man weiß, wie man zu wählen hat bei uns.
Ich kenne mich ganz gut aus in dem Siebentausendfünfhundert-Seelen-Ort, ich bin Lokalreporter für das Département Côtes-d’Armor in der Bretagne, seit gut zehn Jahren. Drei- bis viermal in der Woche schreibe ich eine halbe Seite in der Lokalausgabe unserer Zeitung.
Natürlich weiß man eine ganze Menge, wenn man die eher ruhig dahinfließenden Ereignisse im Ort und den benachbarten Dörfern so lange beobachtet hat. Es sollte deshalb nicht verwundern, wenn ich im Folgenden ziemlich intime Kenntnisse ausbreite. Dass ich meine Informanten nicht immer nenne, versteht sich wohl von selbst. Schließlich sollen sie das bleiben. Jedenfalls werde ich alles getreulich nach ihren Berichten wiedergeben, das wenigste ist von mir an verbindenden Worten hinzugesetzt.
Nun, jedenfalls, ich wollte hier in keiner Weise über die belangreiche, lokalpolitischen Ereignisse meines Ortes berichten, ich wollte vielmehr einmal das zu Papier bringen, was ich nicht veröffentlichen kann in meinem Blatt, was auch hier bei uns ganz allgemein nur hinter vorgehaltener Hand erzählt wird, allbekannte, aber bestgehütete Geheimnisse sozusagen.
Und bei all diesen Vorgängen spielt nun mal – leider oder nicht, je nach Geschmack – die körperliche Liebe eine große Rolle.
Grundsätzlich muss ich nochmals betonen – damit kein falscher Eindruck entsteht – dass Paimpol eines der friedlichsten, gottesergebensten und ehrlich gesagt: langweiligsten Nest der Welt ist.
Aber, von Zeit zu Zeit, da passiert echt mal was. Zum Beispiel ist Pierre Abbatucci vor zwei Monaten wirklich etwas passiert!
Und ich muss sagen, dass Pierres Erlebnis auch ein schlagender Beweis dafür ist, dass die Leute von Paimpol, nur weil ihre schulische Bildung nicht immer erste Sorte ist, keineswegs auf den Kopf gefallen sind, im Gegenteil!
Also, der Pierre ist Stallbursche beim Landwirt und Großgrundbesitzer Crussol, und das schon einige Jahre. Pierre versteht sein Metier, er ist eine zuverlässige und tüchtige Arbeitskraft. Er ist mit seinen vierundzwanzig Jahren im besten Alter und hat ein Kreuz wie ein Gewichtheber.
Nun, jedenfalls, dieser kräftige Pierre hatte eines schönen Nachmittags seinen Traktor auf freiem Feld abgestellt und machte sich einige Meter weiter an einer Umzäunung zu schaffen, die irgendwelche Bengel eingerissen hatte. Mit Hilfe einer Zange versuchte er, den Schaden zu beheben.
Man muss dazu sagen, dass der Acker vom Großbauern Crussol an dieser Stelle von einer schmalen Landstraße begrenzt wird und sich auf der anderen Seite der Straße ein dünner, aber sehr reizvoller Baumbestand hinzieht.
Pierre nahm mehr unbewusst wahr, dass gute hundert Meter von ihm entfernt ein roter PKW gegen die Büsche geparkt stand. Er war mit seinem Zaun zugange.
Dann kam ihm ein menschliches Bedürfnis dazwischen, er musste dringend pinkeln. Da ihm das am Zaun zu offenherzig war, lief er rasch auf die andere Straßenseite und suchte sich in dem dortigen dichten Gebüsch ein geeignetes Plätzchen.
Pierre war gerade dabei, sich die letzten Tropfen abzuschütteln und die Hose wieder zuzumachen, da irritierte ihn ein nur eben hörbarer, aber ziemlich seltsamer spitzer Schrei.
Er horchte auf. Das muss aber ein merkwürdiges Tier sein, dachte Pierre und spannte sein Hörmuscheln an. Tatsache, da war es noch einmal! Weiter weg, aber doch deutlich hörbar. Mit Sicherheit von einem Menschen, einer Frau, hätte er getippt.
Pierre ist von Natur aus ein neugieriger Typ. Und die Sache kam ihm dann doch reichlich seltsam vor. Er kannte sich hier aus. Hier hatte erstens überhaupt niemand was verloren und zweitens niemand herum zu kreischen!
Er zwängte sich aus dem Gebüsch heraus und lief einige Meter an der Landstraße entlang in de Richtung, aus der er die Töne vernommen hatte. Da fiel ihm auch das rote Auto wieder auf. Es stand, keine fünfzig Meter mehr entfernt von ihm, zu einem guten Drittel auf der Straße.
Pierre versuchte, seine Gedanken zu ordnen, aber bekam nichts Gescheites zusammen. Kurz vor dem Gefährt bog er wieder in die Büsche. Angst brauchte er eigentlich keine zu haben, aber er vergewisserte sich doch, dass die Zange noch in seiner Tasche steckte.
So lautlos wie möglich schob er sich durch das Gebüsch an der ersten Baumreihe vorbei. Es knackte ein paarmal laut unter ihm, er presste die Lippen zusammen und ging weiter auf die zweite Baumreihe zu, an die sich weiteres Gebüsch anschloss. Dahinter kam das kurze Ufer, dann der Bach der zur Kanalküste führte, gut drei Meter breit an dieser Stelle.
Pierre war noch nicht am Saum der letzten Büsche angekommen, da vernahm er ganz deutlich und diesmal bedeutend näher ähnliche Geräusche wie die von vorher. Zirka zehn Meter weiter, zur Rechten, mussten sie entfernt sein. Er hörte ganz kurz eine tiefere Stimme etwas sagen, und immer wieder stöhnte jemand heftig.
Pierre geriet in die schönste Verzückung, als ihm klar wurde, was da los war. Natürlich, das waren zwei Menschen am vögeln!
Wäre Pierre nicht sowieso schon ein neugieriger Knabe gewesen, jetzt hätte er auf jeden Fall rote Ohren bekommen.
Er zwängte sich, zur Sicherheit einige Meter von dem Gestöhne entfernt, durch die letzten Zweige ans Ufer. Und dann hatte er freie Sicht. Und nicht nur auf Bach und Böschung, sondern auch auf eine Menge nacktes Fleisch. Ein nacktes Weib, das sich da, sie Schenkel hochgezogen, auf dem sanft ansteigenden Uferstück ausgestreckt hatte, und vor ihr ein Kerl, der, die Hosen nur halb hinabgezogen, seinen Schwanz in ihrer Kerbe verschwinden ließ und bei allem mächtig stöhnte.
Die Füße von dem Burschen steckten halbwegs im Wasser, aber das schien den nicht zu stören. Der schob sich mit großer Kraft immer wieder rein in die nackte Frau, packte die mal an den Beinen, mal an den Brüsten und machte anständig Betrieb.
Pierre sah ganz fasziniert hin, wie der Pimmel von dem Typ zwischen dem Schenkelspalt verschwand und wieder auftauchte. Sein eigener Penis schwoll an. Der Mund stand ihm offen bei diesem erotischen Schauspiel.
Und dann schlug sein Herz noch einige Töne höher. Nachdem er sich nämlich an dem zentralen Ereignis sattgesehen hatte, beguckte er sich die Frau näher, die diese Liebesmassage so sehr genoss. Und er traute seinen Augen nicht: das war Claire... Claire Noailles, die Tochter vom Bäcker Noailles, trieb es mit einem wildfremden Kerl in den Büschen!
Ausgerechnet die Claire, die immer so unnahbar war und nicht nur ihm einen Korb gegeben hatte. Na, dachte Pierre, so ein irrer Typ ist das ja nun auch nicht. Auch wenn der aus der Großstadt kommt, das Kennzeichen wies auf Rennes hin.
Na warte, dachte er, du sollst mich kennenlernen!
Er drückte sich lautlos wieder fort von dem Logenplatz, aber nicht, um wegzugehen. Irgendwann mussten sie ja fertig sein mit ihrem Spaß. Pierre hatte Zeit.
Er pflanzte sich, keine drei Schritte von den beiden entfernt, neben einen Baum und wartete. In aller Ruhe hörte er sich das Liebesgestöhne von den zweien an. Es erregte ihn, was er da so zu hören bekam.
Ja, ja, dachte er, die strenge, die unnahbar stolze Claire! Die mit dem wohlhabenden Papi. Die hat so etwas doch nicht nötig. Bei dem Aussehen!
Pierre steckte sich eine Zigarette an und genoss den Rauch in seiner Lunge, den und die Geräuschkulisse, die da so stöhnend an seine Ohren gelangte. Besonders ihr geiles Gestöhne und Geflüster machten ihn heiß. Er hatte seine Zigarette noch nicht halb geraucht, da war der Typ anscheinend so weit. Der Kerl stöhnte ganz heftig und japste wie verrückt. Und dann musste ihre anscheinend nachgeholfen werden. Es dauerte jedenfalls noch bis ans Ende von dem Glimmstengel, bis auch sie aufstöhnte. Es klang sehr unruhig herüber, offenbar riss sie ganze Zweige aus der Verwurzelung oder so was. Sie ächzte jedenfalls ganz ordentlich, die Bäckerstochter.
Pierre hatte seine Zigarette ausgeraucht und drückte sie an dem Baum aus. Es konnte unter Umständen noch eine ganze Weile dauern, bis sie sich wieder aufmachten. Er hatte schon leichte Sorgen deswegen. Irgendwann musste er natürlich wieder zurück an die Arbeit.
Aber es ging sehr rasch. Die beiden hatten wohl wenig Zeit, vielleicht auch eine Art schlechtes Gewissen oder so was. Jedenfalls tauchte Claire, sie hatte ihre Bluse noch nicht ganz geschlossen, als erste aus dem Gebüsch und wollte schnell hinüber zu dem bereitstehenden Wagen.
Da erblickte sie Pierre, der breit grinsend am nächsten Baum stand und sie frech ansah.
Claire schrie laut auf und sammelte dann einige unzusammenhängende Sätze: „Wie, was denn? Du? Ja, wieso? Was, was machst du denn...“
Sie verstummte. Der Typ erschien hinter ihr, glotzte Piere ebenso ungläubig und überrascht an.
„Na?“, fragte Pierre, die Ruhe selbst. „Hat es Spaß gemacht?“
„Ich werde dir gleich...!“, rief der unbekannte Typ aus und machte einige entschlossene Schritte auf Pierre zu.
„Nein!“, schrie Claire. „Lass ihn. Ich kenne ihn. Was willst du? Was soll das hier?“
„Schöne Bescherung das, oder?“, konterte Pierre ungeniert. „Interessante Geschichte, für gewisse Leute jedenfalls. Ich könnte mir ganz gut vorstellen, dass die...“
„Halt die Schnauze!“, bollerte sie, aber man sah es ihr an, dass sie schwer getroffen war. Der konnte sie in der gesamten Ortschaft blamieren, wenn er wollte. Da gab es keinen Zweifel. Und wer ihren Vater kannte! Der hatte kein Verständnis. Sie wohnte noch zu Hause und daher galten die althergebrachten Vorstellungen ihrer Eltern. Jedenfalls bei Monsieur Papa!
Claire resignierte. „Was hast du vor?“
„Nichts. Das heißt...“
„Ja?“
„Ich könnte mir schon... etwas vorstellen.“
Claire lief rot an vor Wut. Aber sie resignierte ein zweites Mal. „Wo? Hier?“
„Von mir aus.“
„Aber...“, protestierte jetzt der Typ aus Rennes, „was soll das heißen? Mensch Mädchen, ich hau dem Kerl eine rein und Schluss damit!“ Er besah sich dann aber doch Pierres Kreuz und fragte sich, ob er wirklich so mutig sein würde.
„Das hat doch keinen Zweck“, entschied Claire. „Geh zurück zum Auto. Es wird schnell gehen, bitte!“
Es dauerte weitere zwei Minuten, bis die diplomatischen Einzelheiten perfekt waren. Dann lag die Bäckerstochter Claire wieder am Ufer des kleinen Baches, hatte Rock und Bluse ein zweites Mal abgestreift und spreizte die Schenkel einladend auseinander.
Pierre machte sich so wenig Mühe wie sein Vorgänger, sich ganz aus der Hose zu befreien. Er pellte sich den festen Stoff nur bis unter die Knie und nahm dann Maß.
Sein Mannesstolz ist nun nicht gerade von schlechten Eltern. Man erzählt sich einiges im Ort – ausgelöst durch die Mannschaftkameraden der örtlichen Fußballmannschaft, die Pierre regelmäßig unter der Dusche sehen – von dessen gewaltigen Ausmaßen.
Jedenfalls stand ihm das mächtige Ding waagrecht vom Leib, als er die nackte Bäckerstochter erst mal in aller Ruhe musterte. Doch, ja, er hatte sich nicht verschätzt in ihren Qualitäten! Das Mädchen sah verdammt gut aus, mit ihren feststehenden Brüsten, die von kleinen, braunroten Knospen gekrönt waren, mit ihren kräftigen rundlichen Schenkeln, ihren mittellangen Beinen. Und mit dem behaarten Paradies, das sie zwar widerwillig, aber doch darbot. Ihr wurde sicher heiß und kalt bei dem Gedanken an das Unvermeidliche.
Pierre wurde es bei all dem Anblick nur noch heißer, glühend heiß sogar. Er kniete sich hinab zu ihr, schob ihre Schamlippen sanft auseinander und drückte seinen harten Schwanz in ihr offenes Loch.
Es flutschte bequem, sie war noch nass von vorher. Dann schob er ihn ganz tief, so weit, bis es nicht mehr weiter ging. Er packte ihre Kniekehlen und tat, als gelte es, ganze Batterien von Zaunpflöcken in ihren Mutterboden zu rammen, so deftig fickte der die Tochter des Bäckers.
Sie kam gar nicht mehr zur Besinnung, so knallte er mit seinem Unterleib gegen ihre senkrecht stehenden Schenkel, immer rein in ihre nasse Fotze.
Und sie war offenbar noch ganz mitgenommen von dem ersten Akt, so stark, dass er keine zwei Minuten brauchte und der Claire blieb an diesem Tag zum zweiten Mal komplett die Luft weg.
Er sah sie hochrot anlaufen, sah, wie sie ganze Zweige aus einem unschuldigen Hagebuttenstrauch riss. Und dann brüllte sie los vor Erregung. Ihre Titten führten einen irren Tanz auf.
Sie hatte sich kaum beruhigt – Pierre fickte weiter hemmungslos rein in sie – da machte sie das, was ihn beim Ficken schon immer stark erregt hatte. Sie benetzte ihre Lippen, streckte ganz unbewusst ihre Zunge heraus und kreiste ihre Lippen entlang.
„Ja!“, stöhnte er. „Ja! Noch mal! Deine Zunge, zeige sie, zeige sie her. Komm! Zeig her, du geiles, du geiles... deine Zunge... oh, aaaaah!“
Sie konnte sich nicht mehr wehren gegen seine verlangenden heißen Stöße. Sie zeigte sie ihm, ließ sie kreisen auf ihren trockenen Lippen, und dass spürte sie ihn abgehen.
Es zuckte und wirbelte in ihrer Scheide. Pierre ächzte und röhrte wie ein Hirsch in freier Wildbahn. Und dann sank er wie abgeschossen auf ihr zusammen.
Pierre hatte den Eindruck, dass sie gar so böse nicht mehr war, als er sich von ihr erhob.
„Na?“, wollte er wissen, „war doch nicht so schlimm, oder?“
Sie antwortete nicht. Aber sie fühlte noch mal seinen kräftigen Phallus, strich die unglaubliche Länge und Dicke mit ihren Fingern nach. Pierre nahm es ganz befriedigt zur Kenntnis.
Sie schien ihm ziemlich durcheinander, als sie zum Wagen zurückkehrte, wusste anscheinend wirklich nicht, warum ihre Gefühle sie in ein solches Chaos schleuderten.
Ihr Freund aus Rennes musste es auch bemerkt haben. Jedenfalls war es das letzte Mal, dass sich Claire mit ihm getroffen hatte.
Dass Pierre regelmäßig mit Claire vögelt, kann ich allerdings auch nicht bestätigen. Er schweigt sich auffällig aus in dem Punkt.
2
Von solchen Vorkommnissen einmal abgesehen, kann man gar nicht oft genug betonen, dass Paimpol eines der ruhigsten und friedlichsten Nester im Lande ist. Obwohl natürlich immer wieder mal was passiert, denn es sind nicht zuletzt Leute aus der Großstadt, die Unruhe in die überschaubare Ordnung bringen. Das musste auch Yves Crussol, Chef von Pierre, einige Monate zuvor, im Hochsommer, mit einem weinenden und einem lachenden Auge feststellen...
Ein Feriengast auf dem großen Bauernhof brachte einiges durcheinander. Manches habe ich durch gute Informationen erfahren, einiges weiß ich von Yves Crussol selbst. Mir ist sie jedenfalls noch gut in Erinnerung, die Dame, die nicht die erste war, die als sommerlicher Gast unter unseren Dächern für einige Erregung sorgte.
Ich saß damals gerade im Gasthaus Le K'Loys und war in eines der turnusmäßigen Gespräche vertieft, die mein Vertriebsleiter von zu Zeit mit mir führte – ich leite zusammen mit einer Schreibkraft die hiesige Geschäftsstelle der Zeitung -, als sie hereinkam.
Sehr auffallend, fast aufdringlich gekleidet. Es war Mittagszeit. Wir beide hatten etwas zu essen bestellt, zwei größere Tische füllten sich allmählich mit meist in Gruppen eintretenden Handwerkern und Leuten aus der Geschäftswelt.
Sie war attraktiv, unbestreitbar. Mitte Dreißig etwa, Jackenkleid in Rot und Lila. Ein passendes Hütchen mit angedeutetem Schleier.
Sie wirkte absolut nicht verunsichert in der reinen Männergesellschaft. Im Gegenteil, sie ließ sich in der Mitte der Schänke an einem freien Platz nieder und bestellte ein Pils und die Karte.
Die jüngeren Burschen, die sich zum Essen an einem der längeren Tische versammelt hatten, guckten neugierig und steckten vorsichtig die Köpfe zusammen.
Ich blickte den Vertriebsleiter an, der mich; machte dann aber weiter in meinen geschäftlichen Ausführungen und tat, als sei nichts. Ab und zu musste ich aber doch hinüberschauen zu der Dame, die sich da in die Speisekarte vertieft hatte.
Junge, Junge!, habe ich gedacht, so was verbringt hier seine Mittagszeit. Gutsituierte Selbständige, tippte ich. Oder vom Film. Mode vielleicht. Geschieden, sagte ich mir.
Die an dem Tisch der Älteren kamen gar nicht mehr recht los von dem aparten Anblick. Sie aß eine gute Stunde mit uns, guckte sich alles neugierig und aufmerksam an, und die sanfte Aufregung begann sich allmählich zu legen.
Aufregung und Neugierde und natürlich auch ein kräftiges Getuschel schwollen aber wieder mächtig an, als wir hörten, die Dame sei Feriengast beim Landwirt Crussol. Allein, jawohl! Wir waren in der Regel Familien mit mehreren Kindern gewöhnt. So was kam eben eher selten. Das Getuschel dauerte an, wurde insbesondere von den älteren Damen am Ort weidlich genährt. Aber da man nichts Konkretes gegen die Frau vorzubringen hatte, nahm man sie, wo sie auftrat, stillschweigend und ablehnend zur Kenntnis.
Ich halte ja nicht allzu viel von dem Gerede unserer Dorfherrinnen. Wenn ich in der Vergangenheit all dem gefolgt wäre, was da erzählt wurde, hätte ich mehr mit Dementis am Hut als mit Reportagen.
Aber, was soll ich sagen, diesmal hatten die Quatschweiber Recht. Es war noch viel schlimmer, als sie ahnten.
Was sie wirklich gewollt hat bei uns, ich meine, außer ihren Spaß, ist mir heute noch nicht klar. Wahrscheinlich war sie einige ihrer Großstadttypen satt und brauchte mal so etwas wie eine frische Blutzufuhr. Weiß der Teufel, jedenfalls ging es dem ehrbaren Familienvater Crussol mit seinen knapp fünfzig Jahren, ganz wie die Weiber bei uns vermuteten, richtig an die Pelle.
Wie Pierre mir erzählte, hatte sie auch ihm gegenüber, als sie ihn auf einem ihrer weiten Spaziergänge einmal traf, gewisse Andeutungen und Annäherungsversuche gemacht. Aber in dem Fall ist der Junge nicht ganz auf Zack gewesen und verpasste die gute Gelegenheit. War wohl auch zu ungewohnt für ihn, der ganze Typ Frau.
Sein Arbeitgeber war da anders. Der hatte es denn auch durchgesetzt, dass das letzte von drei Doppelzimmern an die einzelne Dame vermietet wurde. Der Landwirt hatte seiner Gemahlin erzählt – und das stimmte – dass er ihr das Zimmer zu mehr als dem vollen Preis angedreht hatte, und sie war zufrieden.
Sie hielt sich dennoch nicht zurück mit ihren Kommentaren, als die Dame dann auftauchte. Sie bangte wohl auch um die Standfestigkeit ihres Yves. Nicht zu Unrecht, kann ich nur sagen.
Wer der eigentlich aktive Part war, steht nicht ganz fest. Ich traue dem Landwirt aber schon zu, dass er nicht geschlafen hat. Aber sie war wohl auch vor allem deswegen in Paimpol, und natürlich war sie interessiert.
Im Schweinestall muss er dann auf den Punkt gekommen sein. Er zeigte ihr in einer Art Privatvorführung die Fütterung der Tiere, erklärte ihr die Zusammensetzung der Nahrung usw.
„Hm“, sagte Yves. „Hat mir zuletzt glatte vierzehn geworfen, die Ella.“
„Ach, Sie geben denen Namen?“
„Meistens, ja.“
„Sagen Sie, muss ja toll aussehen, wenn die sich... ich meine, die paaren sich doch im Freien, oder?“
„Allerdings, ja. Die haben keine Hemmungen, die Tiere. Der besteigt die Ella, der da, dass es eine Freude ist, zuzusehen.“
Sie muss ihn leicht verschämt angeguckt haben, als er so direkt redete.
„Ist Ihnen doch hoffentlich nicht zu viel Schweinerei, wenn ich so sagen darf? Wir sind nun mal so, wir Leute vom Lande.“
„Auch bei Frauen?“, fragte sie, ihrerseits ziemlich direkt.
„Wie meinen Sie das?“
„Nur so.“
Ja, und dann muss Yves seine Sternsekunde gehabt haben. Er ging total aus sich heraus, der alternde Lustknabe, vergaß Frau, Kind und die Sonntagspredigen vom Pastor.
„Könnte man ja mal ausprobieren“, hat der glatt gesagt. Jedenfalls hat er es mir später so wiedergegeben.
Das Probieren fand am Tag darauf statt. Nachmittags, in einer Feldscheune, draußen vor der Stadt. Er hatte sich dort verabredet mit ihr, um drei Uhr herum. Die Sonne stand heiß über dem Land, es wehte ein kaum spürbarer Wind, als er auf einem niedrigen Allzwecktraktor andampfte.
Es vergingen aber keine drei Minuten, und sie hing ihm, auf dem Obergeschoss der Scheune, vor der Röhre.
Sie bestand darauf, er hatte es gar nicht verlangt. Ohne einen Satz zu sprechen, kniete sie vor dem Landwirt, öffnete seine Hose und holte den erigierten Schwanz hervor. Sie selbst hatte noch alles an, die selbständige Dame, als sie ihm den längst Geschwollenen mit den Lippen verwöhnte.
Yves muss alle Schwalben von Paimpol gleichzeitig zwitschern gehört haben, so hat die Frau ihn geblasen. Sie pellte ihm ganz genüsslich die Vorhaut vom Schlauch, tief runter, bis es nicht mehr ging. Und dann sog sie ihn rein in den Mund, den steifen Zapfen, lutschte die vorspringende Eichel ab, zog sie abwechselnd rein und spie sie wieder aus.
Von neuen rein mit dem Ding und wieder vorgequetscht. Yves stand noch, wankte aber schon ganz schön. Die himmlischen Posaunen, die für ihn, wie er mir sagte, in den letzten Jahren eigentlich immer ferner geklungen hatten, hier hatte er sie ganz nah, posaunten ihm direkt seinen Schwanz ins Hirn.
Die Gnädige hielt seinen Pint fest im Mund und kreiste mit ihrer warmen Zunge um sein Wunderwerk, während sie sich von ihrer Jacke befreite und langsam die Bluse aufmachte.
„Ja!“, stöhnte Yves, „komm, zieh das Ding aus. Nackt..., nackt will ich dich sehen... aaaahh, ja, splitternackt, du! Und dann... aaahhh, dann ficke ich dich durch, da kannst du sicher sein!“
So oder ähnlich hielt er unfromme Reden an die aus der Stadt und sah mit an, wie sie in Rock und BH vor ihm kniete und immer noch an seinem harten Schwanz lutschte.
Nicht zu große, aber ansehnliche Brüste steckten da in den Schalen. Von oben sah er bereits einiges von der Pracht. Und als sie sich dann an die Häkchen ging, die das Ganze zusammenhielten, als die Bänder ihres Büstenhalters schon hinabglitten und sie sich an die Brustschalen fasste, da hielt nichts mehr unseren guten Yves, da verließ ihn alle Geduld, und er holte aus zum Gegenschlag.
Er riss seinen Pimmel aus ihrem Mund und hob sie hoch zu sich. Ihr BH glitt hinab. Yves presste ihre nackte Brust gegen die seine, die er zuvor von allen Textilien befreit hatte.
„Komm...“, keuchte er, „zieh dich aus!“
Sie schleuderte ihren Rock beiseite. Yves zog sich die Hosen vollends aus. Und dann konnte er, dann durfte er, dann machte er es einfach. Und so, als müsse das so sein.
Mir steigt es jetzt noch in den Kopf, wenn ich daran denke, was der für einen Spaß gehabt hat da draußen auf dem Dachboden.
Zuerst war er leicht verwundert, da die Frau aus der Stadt keine Haare zwischen den Schenkeln hatte. So etwas war ihm völlig fremd. Jede Frau hatte doch dort Haare, meist ein dichtes Dreieck, so gehört es sich auf dem Land, es kann im Winter ja sehr kalt werden. Die Frau erklärte ihm jedoch, dass die Damen in der Stadt sich dort komplett rasieren würden, da es in der Stadt gute Heizungen gab. Yves verstand dieses Argument, konnte er doch so zum ersten Mal die nackte Spalte einer erwachsenen Frau genau betrachten, ohne dass die pikanten Einzelheiten von Haaren versteckt wurden.
Aber eigentlich war es ihm egal, ob mit oder ohne Haare, Hauptsache war doch, es wurde gefickt!
Von hinten wollte sie, erst mal im Stehen von hinten. Sie streckte ihm ihren geilen Modelarsch entgegen und ließ ihn machen. Der schob ihr sein mittlerweile schon ganz schön gereiztes Rohr in die Fotze und fing an, sich ganz heiß zu reiben.
Er hielt es auch nicht ewig aus. Es kam es ihm schneller, als ihm eigentlich lieb war. Jedenfalls war sie mitnichten soweit, als es ihm ganz heiß wurde in Brust und Rückenmark, und er ergoss sich in ihre spalte. Kräftig zuckte sein Dolch und gab in mehreren Stößen seinen Saft weiter.
Sie genoss es und atmete tief durch. Aber er musste ihr weiterhelfen. Sie wischte mit einer kurzen Bewegung seinen Schwanz beiseite, und gab ihm zu verstehen, dass er an ihr weiterfummeln sollte. Yves grabschte bereitwillig hinein in ihr Matschloch, wirbelte da, was das Zeug hielt und knetete ihr dabei die Brüste.
Die fand es irre, fiel ihm immer wieder begeistert um den starken Nacken und knutschte ihn ab.
Der Landwirt hat eine Viertelstunde gebraucht, um sämtliche Spuren bei sich zu beseitigen. Er hat sicher auch absichtlich im Mist gewühlt an dem Tag, um eventuelle Liebesdüfte zuzudecken.
Jedenfalls biss sie ihm halbwegs die Zunge ab, als er sie soweit hatte, wie er wollte. Es muss einfach irre ausgesehen haben, wie sie sich dann halb löste von ihm und in wahren Jubel ausbrach, als sie soweit war.
Die Frau hat jedenfalls zu spüren bekommen, was so drinsteckt in einem kräftigen Mannsbild aus Paimpol. Es war ja nun das erste Mal mit ihm. Und sicher nicht das letzte Mal.
Soweit ich informiert bin jedenfalls, hat er sie noch einige Male gefickt, aber davon wurde mir nichts Genaues berichtet.
Jedenfalls lief Yves Crussol, Großbauer von Paimpol, noch Wochen danach mit unverhohlener Freude durch die Landschaft. Soweit seine Ehefrau nicht in der Nähe war! Uns vom Kegelklub fiel es zuerst auf, dann einigen sittenstrengen Damen aus dem Ort. Sie konnten es nicht beweisen, was sie halb wahnsinnig gemacht haben muss. Aber geredet haben sie doch. Und die Gerüchte drangen bis an die Ohren von Yves Frau.
Seitdem steht fest, dass die Dame der letzte alleinstehende weibliche Sommergast in Paimpol war.
Nicht nur bei den Crussols!
3
Wenn ich so betont habe, wie friedlich und beschaulich sich das Leben bei uns abspielt – und Paimpol ist wirklich ein ruhiges Nest -, dann soll das im Übrigen keineswegs heißen, wir lebten hier etwa total hinterm Mond und seien zum Beispiel volkswirtschaftlich auf der Strecke geblieben. Oh nein, um Gottes Willen!
Im Gegenteil. Sicher hat mancher sich umstellen müssen, es sind zum Teil ganz neue Berufe angekommen. Aber dennoch hat sich unter anderem die Landwirtschaft komplett verändert. Die Höfe sind tipp-top, alle verfügen bereits über moderne Maschinen und Unternehmensführung.
Sicher, alles eine Idee beschaulicher und weniger hektisch. Und nicht auf allen Gebieten zieht man hier voll mit. In Fragen der Moral und der allgemeinen Weltanschauung geht es schon einen Schuss traditioneller zu bei uns. Das erlebe ich doch noch alle Tage.
Die von mir erwähnten älteren Damen am Ort haben da auch so eine Art Aufsichtsfunktion. Und wenn er gebraucht wird, funktioniert dieser Mechanismus prompt.
So war zum Beispiel auch, als im vergangenen Winter bei uns so etwas wie ein Kinokrieg ausbrach, der Kinokrieg von Paimpol.
Ausgelöst hatte ihn Maurice Lusignan, Inhaber des einzigen noch existierenden Privatkinos am Ort, Treffpunkt in der Hauptsache nur noch für Jugendliche, oder auch für die Leute aus der Umgebung.
Nun, der Maurice, den ich selbst recht gut kenne, ist im Grunde eine sehr friedliche Natur, die keinem was zuleide tut. Alles gefallen lässt er sich allerdings auch nicht, besonders, wenn es ums Geschäft geht. Und was da einige Weiber mit ihm angezettelt haben, war ja nun auch reichlich übertrieben.
Maurice Kinoprogramm ist im Allgemeinen alles andere als reißerisch oder gar obszön. Im Gegenteil. Sicher, es laufen da auch sehr moderne Sachen, Produktionen aus Hollywood – obwohl keiner im Ort wusste, wo das war.
Nur, als Maurice „Cinéma d'été“ im Dezember vergangenen Jahres im Freitag- und Samstag-Nachtprogramm nach zehn Uhr zum ersten Mal so was wie ein erotischer Film lief, da war die Situation da.
Es war den meisten gar nicht aufgefallen, war ja auch eigentlich harmlos, der Streifen. „Nymph()maniac 1“ hieß diese deutsch/französische Produktion. Ich habe ihn selbst nicht gesehen, aber Maurice hat es mr erzählt:
„Harmlos, glaub mir. Ein paar nackte Busen, ja, mal ein nackter Hintern. Das ist aber auch schon alles. Mensch, man muss den Leuten doch was bieten heutzutage. In Rennes zeigen sie da doch was ganz anderes. Die bräuchten nur in die Stadt fahren.“
Es half nichts, harmlos hin oder her, irgendein Typ musste sich da in die Samstagnachtvorstellung verlaufen haben und fühlte sich anderntags sittlich erregt.
Jedenfalls gab es eine Art lokalen Aufstand. Montagmorgen zerrissen sich einige Damen die Mäuler, als sie beim Bäcker oder Metzger zusammenstanden.
„Ungeheuerlich!“, hieß es, „Pornographie! Und das mitten in unserer Stadt, in einem öffentlichen Kino. Keine acht Kilometer von hier liegt eine heilige Wallfahrtsstätte. Man hat Halbwüchsige gesehen im Publikum. Es ist eine Schande! Die sollen doch in die Großstadt fahren, wenn sie das brauchen, hier nicht.“
In der Wortwahl sind die Leute aus dem Dorf nicht immer sehr zimperlich. Es hagelte Anrufe bei Maurice, auch Drohungen trafen ein, es ja nicht noch mal zu versuchen. Ich selbst bekam zwei, drei Anrufe, wie mein Blatt es wagen könne, für solchen Dreck auch noch die Spalten freizugeben? Ich halte mich in solchen Fällen ja sehr zurück von wegen der Kundschaft.
Maurice muss dann auch ziemlich eingeschüchtert gewesen sein. Er wollte zunächst die Ausstrahlung von „Nymph()maniac 1“ absetzen. Aber sein Sohn Jerome, der in Rennes Jura studiert, der muss ihn bearbeitet haben. Er hätte sie ja nicht mehr alle! Sich das gefallen zu lassen von ein paar verklemmten Dorftrotteln! Und was das für ein toller Umsatz wäre am kommenden Wochenende bei all der Reklame!
„Jetzt erst recht, Papa!“
Maurice ist schwankend geworden. Aber er rang sich durch. Der Filmplan blieb bestehen, am Wochenende zwitscherten die Vögel.
Und das Cinéma d'été war voll am Freitag. Ich war dabei, Chronistenpflicht, versteht sich. Er war tatsächlich auch eher harmlos, der Streifen. Sicher, ein paar saftige Szenen kamen vor. Aber, ich meine, im Internet konnte man jugendfrei viel heftigere Filme ansehen.
Der Film kam gut an, er machte den Leuten sichtlich Spaß. Es waren ja auch zu neunzig Prozent Männer.
Maurice hat sicher kräftig abgesahnt an dem Abend. Aber die Freude war von kurzer Dauer. Die Gegenseite blieb nicht bei leeren Drohungen, die schritt zur Tat.
Ich konnte im nach hinein nicht mehr feststellen, wer alles dahinter stand. Neben einigen Rädelsführerinnen sicher auch Leute männlichen Geschlechts. Na ja, jedenfalls stand da am Samstagabend gut ein Dutzend zu allem entschlossener Damen aus Paimpol vor dem Eingang von Maurice Filmtheater und machte Stunk.
Sie trugen Plakate bei sich mit den Aufschriften >Weg mit dem Dreck aus unserem Ort< und >Bewahren wir unsere Jugend vor solchem Übel!<.
Die meisten Filmfreunde, die das sahen, kehrten entweder gleich um oder taten so, als kämen sie zufällig vorbei, und fingen an, sich mit den Demonstrantinnen zu unterhalten. Einige Unentwegte ließen sich auch von dem allgemeinen Gejohle nicht abhalten und verschafften sich Zutritt.
Maurice wusste sich nicht zu helfen. Er beschloss, die Polizei einzuschalten. Gemeinsam mit seinem Sohn versuchte er, ein Gespräch mit den Anführerinnen zu führen, zwecklos. Die Kinositze blieben diesmal gähnend leer. Und die paar Leute, die sich hineingewagt hatten, wurden dann auch noch rausgeekelt. Drei von den Damen hatten sich Karten verschafft und redeten im Innern laut und kreischend herum und versauten damit den anderen alle Freude.
Das Geld musste denen zurückgezahlt werden. Maurice war erschlagen: „Es reicht! Mensch, die vermasseln mir auch noch das übrige Geschäft. Ich hätte es gleich lassen sollen!“
Sein Sohn Jerome reagierte anders. Er wollte etwas unternehmen gegen die, wie er sagte, „scheinheilige, verklemmte Brut!“
Und er machte auch schon ein ergiebiges Opfer aus. Darauf schoss er sich ein. Natalie Boves heißt sie. Natalie, eine der wildesten Eiferinnen, eine Art Anführerin der ganzen Bagage.
Die Natalie, dachte Maurice, genau die!
Sie ist Krankenschwester, ledig mir ihren sechsunddreißig, lebt bei ihrer Mutter. Keine Attraktion gerade, die Natalie. Aber hässlich kann man sie auch nicht nennen. Eigentlich erstaunlich, dass die keinen Mann abgekriegt hat. Sie soll mal ein paar unglückliche Beziehungen gehabt haben.
Na, egal, jedenfalls gebe ich Maurice vollkommen recht, wenn er behauptete, dass vor allem diese Natalie, ihre Mutter und ihre Freundin Danielle die Motoren der Bewegung waren, und wenn nicht das, dann zumindest doch die gefährlichsten Aktivistinnen.
„Lass mal, das Programm, Papa. Für die nächsten zwei Wochen zumindest. Ich habe zwar im Februar eine wichtige Prüfung. Aber die Zeit nehme ich mir. Das will ich doch wissen! Am Wochenende werden wir schon sehen!“
„Mach mir keinen Blödsinn! Es ist schon schlimm genug, die Sache.“
„Lass mal, Papa. Ich werde das schon regeln mit den Moralprophetinnen von Paimpol.“
Sein Vater war nicht sehr einverstanden, aber was ist schon gewachsen gegen jugendlichen Kampfeseifer?
Jerome hat sie angerufen. Ob man denn nicht mal vernünftig über alles reden könne? Sie war ablehnend. Das Programm gehöre ersatzlos gestrichen. Es gebe ganz anderes, was man bringen könne, nicht so was.
Der zwanzigjährige Jerome ließ nicht locker. Eine volle Stunde hing der am Handy. Er hatte im Verlauf des Gesprächs den Eindruck, dass sie sich eigentlich ganz gern mal mit einem Mann unterhielt, die Natalie, und dann noch über so ein Thema! Als er sie geschmeidig genug hatte – in der Sache blieb er hart -, lud er sie ein.
„Um das noch mal zu vertiefen!“
Es gäbe da eine stille Kneipe auf dem Lande, da könne man sich besser und ausführlicher unterhalten als am Handy. Sie schien verlegen, zögerte. Aber sie stimmte zu, für den folgenden Samstag. Bis dahin keine erotischen Filme mehr, das sagte er zu.
Es gab ein gutes Abendessen und viel Wein. Jerome übernahm das Bestellen und die Kosten. Man plauderte eine weitere Stunde über das heiße Lokalthema.
Dann wechselten ziemlich unvermittelt der Gesprächsgegenstand und überhaupt die ganz Stimmung. Natalie hatte offenbar das Bedürfnis, über sich selbst zu reden. Jerome wusste alles ganz geschickt zu steuern, er nutzte es auch weidlich aus.
Sie fing mehrfach andeutungsweise an zu heulen, lehnte sich immer häufiger auf seinen Arm. Und als er sie zum Wagen brachte, war es nicht mehr schwer, sie total einzulullen.
Jerome konnte direkt werden. „Morgen ist Sonntag. Eigentlich könnten wir ja noch was unternehmen“, schlug er vor. Sie war sofort einverstanden. Er chauffierte durch die Dunkelheit, der großen Stadt entgegen. Sie ließ alles laufen, ging mit ihm in zwei Tanzbars, war ganz hingerissen von seiner Aufmerksamkeit. Und dann war sie ziemlich angetrunken.
„Komm doch mit zu mir“, forderte Jerome sie auf. „Ich habe hier in Rennes eine Zwei-Zimmer-Bude. Da kannst du deinen Rausch ausschlafen.“
„Aber nur das, verstanden!?“
„Ja, klar! Was denn sonst?“
Sie grinste und trank ihr Glas Wein aus. „Gut“, sagte sie. „Ich komme mit, muss nur kurz meiner Mutter Bescheid sagen.“
„Aber du hast ja nur ein Bett!“, stellte sie fest, als sie in seiner Wohnung waren. „Wo soll ich denn schlafen?“
„Ist doch Platz genug.“
„Was?“
„Platz genug für zwei Menschen in meinem Bett“, sagte Jerome trocken. Er kam ihr näher. „Du brauchst dich meinetwegen nicht zu genieren. Ich geniere mich auch vor dir nicht.“
Kaum hatte er es gesagt, stand er schon in der Unterhose. Er zog sich das Hemd über den Kopf und zeigte ihr seine kräftige Brustmuskulatur.
Natalie blickte ganz verquer von seinem gut gefüllten Slip auf das Bett und zurück. Immer noch hielt sie ihre Handtasche im Arm und hatte ihre komplette Kleidung an, aber sie wankte schon mächtig und war reichlich angetrunken.
„Na“, meinte Jerome, „nun komm, mach schon. Es ist Platz genug hier.“
Er schwang sich auf das breite Bett und saß aufrecht gegen die Wand gelehnt. Unauffällig spielte Jerome mit seinen Muskeln, die er sich durch regelmäßige Besuche in einem Fitness-Studio aufgebaut hatte.
Und dann konnte er nicht mehr mitansehen, wie sie da herumstand. Er sprang zu ihr und half ihr aus den Klamotten.
„So! Siehst du wohl.“
Er öffnete ihr Kleid und ließ den Stoff über ihre Schultern auf den Boden rutschen.
„Das behalte ich aber an!“, sagte sie, als ihr nur noch Slip und BH geblieben waren.
„Von mir aus“, erklärte Jerome. „Ich schlafe aber immer nackt. Ich hoffe, du hast nichts dagegen.“
Was konnte sie schon machen? Sie sah mit an, wie er sich komplett freimachte. Sie glotzte ganz fasziniert auf den langen Schlauch, der da vor seinem Hodensack baumelte. Jerome machte es absichtlich offen und leger, kratzte sich auch ein paarmal, als sei nicht dabei, am Sack. Er ließ sich jedenfalls alle erdenkliche Zeit, das Ding unter der Decke verschwinden zu lassen.
Natalie stand immer noch ziemlich verklemmt da, machte keine Anstalten, zu ihm zu kriechen.
Jerome wusste nicht so recht, ob sie nicht doch unheimliche Lust hatte. Sie machte den Eindruck, als wolle sie mehr, als nur zu schlafen. Er betrachtete seine Besucherin ausgiebig. Sie sah eigentlich nicht schlecht aus, die Natalie. Wenn nur diese entstellende Brille nicht wäre! Sie hatte einen ansehnlichen, gertenschlanken Körper, wie ein junges Mädchen, auch ihre Brüste konnten sich sehen lassen.
„Ja, nun? Was ist los?“ Er musste energischer werden. „Komm mal her. Nun komm doch schon!“
Er fasste sie an der Hand und zog sie zu sich hinab. Sie kniete jetzt vor ihm, noch immer leicht verdattert.
„Du kannst dich ruhig ganz ausziehen. Ich bin doch auch nackt. Hier, siehst du?“
Er riss sich die Decke wieder vom Leib. Ihr Anblick hatte ihn so sehr gereizt, dass sein Penis komplett erigiert war.
Natalie schluckte. Und dann langte Jerome zu. Er verdeckte nun nicht mehr, was da so stolz von seinem Körper abstand, zog sie voll rüber zu sich, presste sie voll auf seinen nackten Körper und knutschte sie erst mal ab.
Er ließ seine Hand in ihren Slip gleiten und begann, ihre festen Gesäßbacken zu kneten. Das erregte ihn noch mehr. Er öffnete ihren BH und entblößte ihre perfekte Oberweite. Die Nippel standen wie zwei harte Stacheln vom Busen ab.
Dann stemmte er sie in die Höhe und lehnte sie an die Rückwand des Bettes. Sie konnte ihre Augen nicht von seinem beeindruckenden Stamm wenden.
„Du wirst mir jetzt meinen Schwanz lutschen!“, befahl er.
Seine Oberschenkel pressten sich an ihre Schultern, als sie ihr Gesicht in seinem Schamhaar vergrub. Sie spürte, wie seine Hand durch ihr Haar strich, und eine Welle der Zärtlichkeit – sicher zum Teil auch dem Alkohol geschuldet -durchflutete sie.
Die feuchte Spitze seines steifen Gliedes stieß weich an ihre Lippen. Vorsichtig liebkoste sie die ganze Länge seines Schaftes und beobachtete voller Interesse, wie sein Penis vor Lust zitterte. Sie freute sich, als sie merkte, wie gut ihm diese sanfte Massage tat. Dann glitt sein riesiger Penis sanft in ihren lüsternen Mund.
Jeromes Atem ging stoßweise, als er beobachtete, wie sein Knüppel Stück für Stück in ihrem Mund verschwand. Bald sah er nur noch, wie sich ihr Kopf rhythmisch hin und her bewegte. Ihr Mund war weich und warm und sorgte für eine weitere Steigerung seiner Gefühle. Er legte seine Arme fest um sie, um besser auf ihre Bewegungen eingehen zu können, und stieß, von wilden Lustseufzern begleitet, seinen Unterleib noch weiter nach vorn.
Sie bekam fast keinen Atem mehr, so tief stieß Jerome seinen Penis in ihren Rachen. Er wollte ihn zurückziehen, aber sie hielt ihn mit den Zähnen sehr sanft fest, und während sie wünschte, ihr Mund wäre mindestens zweimal so groß, fuhr sie fort, ihn zu liebkosen.
Jeromes Stöhnen wurde immer lauter. Seine Hände wanderten jetzt von ihren Schultern abwärts, bis er die Härte ihrer voll erigierten Brustwarzen spürte. Er umspannte ihre feste Oberweite mit seinen Händen, massierte sie und nahm schließlich einen Nippel zwischen Daumen und Zeigefinger, um ihn sanft zu drücken, worauf ihr ganzer Körper erzitterte.
Der ganze Raum war erfüllt von ihrem lustvollen Gestammel, und die Matratze erwiderte jede Bewegung ihrer Körper.
Jerome stöhnte immer heftiger. Die Haut um seinen Penis wurde fester und fester und dann glaubte er, explodieren zu müssen. Durch seine Oberschenkel zog das bekannte Gefühl, und er wusste, dass es gleich soweit sein würde. Aber das hatte noch Zeit. Langsam zog er den Penis aus ihrem Mund, rutschte etwas im Bett herunter und legte sich neben sie, um sie zu küssen.
Ihre Lippen fühlten sich herrlich weich an, als er seine Zunge durch ihre Mundhöhle gleiten ließ. Ihre beiden Zungen begannen ein Spiel miteinander und versuchten, möglichst tief in die Kehle des anderen vorzudringen.
Natalie stöhnte auf, als sie sein ganzes Gewicht auf sich spürte. Oh, ja, er sollte ihren nackten Körper in Besitz nehmen, sie ergab sich ihm, er sollte seine Zunge in ihren Mund schnellen lassen, um ihre Schreie zu unterdrücken. Er sollte ihren Körper mit seinem Körper zudecken, um eins mit ihr zu sein.
Plötzlich hielt er inne mit dem Kuss und sah sie an. Dann hob er seinen Körper etwas an und blickte auf sie herab. Atemlos lag sie unter ihm, die Augen aufgerissen und sprühend, die Haare zurückgeworfen. Er fand sie wunderschön in die Ekstase. Ihre Brüste standen vom Körper ab, noch immer erregt durch seine Berührung.
Aber er fasste sie jetzt nicht mehr an; er wollte diesen Augenblick genießen. Sie ächzte und warf den Kopf auf die Seite. Ihr Haar ließ jetzt das Ohrläppchen frei, und er beugte sich herunter, um es zu küssen. Während er es tat, flüsterte er: „Ich werde jetzt etwas Schönes mit dir machen.“
Ihr erregter Körper zuckte zusammen wie unter einem Elektroschock.
„Oh, ja, ja...“, murmelte sie voller Erwartung, und warf den Kopf wild hin und her. Er rutschte ein Stückchen herunter, legte beide Arme um sie und ließ seinen Oberkörper leicht nach vorn fallen. Er ließ seine Lippen über ihre Brust gleiten, neigte sich noch tiefer und begann, an ihrer linken Brustwarze zu saugen. Während er liebkosend ihre Brüste umspielte, hörte er deutlich, wie sie vor Lust jammerte.
„Oh... ja... ja, aaahhh...“
Aber er ließ sich Zeit, er hatte keine Eile. Wie ein Verhungernder knabberte er abwechselnd an ihren erigierten Nippeln. Dann schob er die beiden Hügel dicht aneinander und lutschte an beiden Knospen genau auf die gleiche Weise, mit der sie vor ein paar Minuten seinen Penis verwöhnt hatte.
Ihr Körper bebte unter ihm und er fühlte deutlich. Natalie warf ihren Körper hin und her, immer wilder, während Jerome ihre Brüste küsste und knetete.
Er gönnte ihren Brüsten etwas Ruhe und ließ seine geschmeidige Zunge über ihren glatten Bauch streichen. Zärtlich umspielte er die Konturen ihrer Hüften und kehrte zu dem winzigen Nabel zurück, mit der Zunge Figuren zeichnend. Dann richtete Jerome sich auf, ergriff den Bund ihres Slips und zog das Höschen sanft herunter.
Nun lag die Frau komplett nackt vor ihm. Er spreizte ihre Schenkel und betrachtete bewundernd, wie sich die feuchtglänzenden Schamlippen öffneten. Er legte sanft seine Fingerkuppe auf ihre Klitoris und drückte zärtlich.
„Was für eine geile Fotze du hast“, meinte er und sah auf sie herab. Dann senkte er den Kopf und begann, zärtlich an den Schamlippen zu zupfen und die immer dicker werdende Klitoris mit der Spitze seiner Zunge zu necken.
Jerome hörte jetzt einen seufzenden Laut aus ihrer Kehle, ein leiser, verlangender Stoßseufzer. Dieses wollüstige Stöhnen und der charakteristische Duft ihres liebesbereiten Schoßes verstärkten sein Verlangen dermaßen, dass er sich beherrschen musste, sie nicht sofort zu nehmen. Aber er wartete noch, presste die Hände unter ihre Pobacken und zog sie noch ein Stückchen näher zu sich, um mit der Zungenspitze in die Öffnung ihrer Vagina zu stoßen.
Er fühlte sich, als ob er soeben eine neue Welt entdeckt hätte; sein Mund und ihr überquellender Schoß waren eins in der feuchten warmen Dunkelheit, die sie umgab.
Ihre Hände hielten seinen Kopf umklammert und drückten ihn mit ganzer Kraft tiefer und tiefer zwischen ihre verlangenden Schenkel. Sie keuchte und stöhnte unter ihm nach jedem wilden Stoß, den er ihr mit seiner geilen Zunge versetzte. Immer wieder stieß er zu, in diese feuchte, warme Spalte, die seine Zunge mit reichlich produzierter Feuchtigkeit nässte. Langsam steckte er jetzt erst einen, dann zwei Finger in die samtweiche Öffnung, so tief er konnte.
Seine Zunge war immer noch mit ihrer geschwollenen Klitoris beschäftigt, während er die Finger langsam herauszog, um sie dann blitzschnell wieder in die Scheide zu stoßen. Dieses Spiel wiederholte er mehrere Male. Er merkte, wie sehr es sie erregte, denn ihre lustvollen Schreie wurden immer lauter.
Weder Jerome noch Natalie merkten, dass sie durch ihre hektischen Bewegungen immer mehr an das Bettende rutschten. Natalies Kopf berührte schon den Fußboden – als sie plötzlich ihren Höhepunkt erreichte. Jerome dachte einen Moment lang, ihre Hand würde seine Finger zerquetschen, so stark umklammerte sie seine Hand, aber er ließ in seinen Bewegungen nicht nach, um ihr einen langen und starken Orgasmus zu ermöglichen. Ihr Körper glühte förmlich, und er hörte sich lächeln und flüstern: „Ja, ja... gut so, ja, Natalie, lass dich gehen...“
Dann zog er sie auf den Fußboden...
Natalie lag atemlos unter ihm, ihre Augen waren weit aufgerissen und ihr Körper glänzte. Als sie wieder normal atmen konnte, wandte sie den Kopf und lächelte Jerome an.
Er lag auf der Seite und beobachtete sie. Dann nahm er ihre Hand und legte sie auf die Eichel seines rotglänzenden Gliedes. Er hat den schönsten Penis, den ich je gesehen habe, durchfuhr es Natalie, und sie nahm ihn liebevoll in die Hand. Sanft bewegte sie ihre Hand auf und ab und zog die Vorhaut so weit wie möglich hinunter. Aber Jerome hielt sofort ihre Hand an, spreizte mit seinem Bein ihre Oberschenkel auseinander und rollte sich auf sie. Seine Erektion war steinhart.
„Ich werde dich jetzt ficken, Natalie...“, flüstere er, nahm seinen dicken Schaft in die Hand und führte ihn direkt an die Öffnung ihrer Liebesgrotte. Obwohl ihre Intimzone sehr feucht und schlüpfrig war, stieß er sehr vorsichtig zu, denn er wusste nicht, wie empfindlich sie war. Er wollte ihr beim ersten gemeinsamen Akt nicht wehtun.
Natalies Hände streichelten liebevoll sein Gesicht. Sie hob ihren Kopf, um seine Augen und den Mund mit zärtlichen Küssen zu bedecken.
„Oh... ja... ich sehne mich so sehr nach einem Schwanz in meiner Fotze... ich träume jede Nacht davon...“
Ihre Stimme brach ab, als er jetzt etwas heftiger zustieß und sein Penis sich den Weg in ihre äußerst enge Öffnung bahnte. Natalies Verlangen wuchs von Minute zu Minute, je tiefer sein Phallus in sie eindrang.
Es gab nichts auf der Welt, was jetzt noch zählte. Sie fühlte, wie die Wellen der Lust sie in einen Strudel der Erregung zogen, sie war jetzt in einem Stadium der Ekstase, das sie schon so lange nicht mehr genossen hatte. Weiße Lichter und bunte Flecken tanzten vor ihren geschlossenen Augen, als der Schaft des jungen Mannes sich immer weiter in ihren lusterfüllten Kanal bohrte.
„Da hast du es!“, schrie er, als er fühlte, wie ihre saugende Vagina ihn gänzlich verschlungen hatte.
Die beiden Körper fanden ihren Rhythmus. Er stieß tief in sie hinein, und sie erwiderte seine Bewegungen mit immer schneller werdendem Tempo.
Dann begann Natalie kleine, spitze Schreie auszustoßen. Jerome kümmerte sich nicht darum. Sie sollte schreien, soviel sie wollte, er würde sein Sperma soweit in sie hineinpumpen wie irgend möglich, das hatte er sich vorgenommen.
Nach diesem Akt würde sie süchtig nach seinem Schwanz sein. Er könnte sie nach Belieben besteigen, sooft er nur wollte. Sie sollte sich nach ihm sehnen! Jede Nacht! Nach seinem Liebesknüppel! Nach seiner Zärtlichkeit.
„Deine Fotze ist so geil...“, ächzte er, während er seinen harten Penis immer wieder und immer tiefer in sie rammte...
Er spürte deutlich an dem Kribbeln in seiner Lendengegend, dass es ihm kam. Mit unvorstellbarer Wucht! Grelle Blitze zuckten vor seinen Augen.
„Aaaaahhhh!“, schrie er auf, als er fühlte, wie sein heißer Samen in ihre Scheide schoss. Er wünschte, dieser Augenblick würde nie zu Ende gehen, denn er wollte in ihren biegsamen Leib alles, aber auch alles hineinzupumpen.
„Du hast mich geschafft, Natalie“, stöhnte er. „Ich glaube, ich habe dich bis zum Rand aufgefüllt.“
Sie öffnete ihre Augen und betrachtete voller Bewunderung den wunderschönen athletischen Jerome Lusignan. Sie konnte ihr Glück nicht fassen, von einem so hübschen Burschen gevögelt worden zu sein.
Jerome kostete das im Laufe der Nacht noch zweimal aus. Einmal ging es von ihm aus, das andere Mal verlangte sie, dass er sie in den After fickte. Er war sicher, sie würde die nächsten zwei Tage nicht sitzen können.
Jerome hatte am anderen Morgen noch einige Mühe, sich auf alles einen Reim zu machen. Junge! Junge. Und so eine Frau erregte sich öffentlich über Papis harmlosen Film.
Er lag, eine halbe Stunde eher wach als sie, nachdenklich auf seinem Bett. Dies hätte als Triumph ja eigentlich genügt, was er da erlebt hatte. Aber, würde man ihm glauben? Da hatte er eine unerwartete Idee.
Er kroch vorsichtig aus seinem Bett und holte sein Smartphone. Das hochwertige Handy hat eine sehr gute Kamera. Schnell begann er von der schlafenden Natalie Fotos zu machen. Er vergaß dabei kein Detail, spreizte ihre Schamlippen und den Anus, um aus der Nähe detailgetreue Aufnahmen zu machen. Während dieser Tätigkeit bekam er eine neue Erektion. Ohne lange zu zögern, schob er seinen Ständer in ihre schmatzende Vagina, die ihn sofort dankbar aufnahm.
Nun fotografierte der den Akt, machte zwischendurch auch ein Video. Während der Vereinigung erwachte sie stöhnend. Sie jammerte und ächzte lautstark ihre Lust heraus. Die Geräusche würden sich auf dem Kurzfilm sicher hervorragend machen.
„Was machst du denn da?“, fragte sie, als sie begriff, dass er sein Handy in der Hand hielt.
„Du siehst klasse aus heute Morgen!“, schwärmte er. „Es stört dich doch nicht, dass ich ein paar Fotos von uns mache.“
„Was? Du fotografierst uns? So?“
„Natürlich! Was für wunderschöne Erinnerungen!“
Sie wollte zuerst protestieren, aber sein harter Penis, der sanft in ihre Spalte fuhr, nahm ihr jeden Wiederstand.
„Aber nur für uns zwei, ja?“, betonte sie.
„Klar! Geht keinen was an. Hier, mach du auch Bilder von uns. Das sieht aus deiner liegenden Position sicher geil aus.“
Er reichte ihr das Handy und sie begann unverzüglich gemeinsame Bilder zu machen.
„Jetzt gib mir wieder den Apparat. Ich habe noch ein paar geile Ideen für Aufnahmen!“
Er nahm wieder das Smartphone entgegen, zog seinen Schwanz aus ihrer Fotze und rutschte ein Stück zurück. Er knipste jede ihrer Bewegungen.
„Soo, ja. Zieh das Laken ein bisschen rüber zu dir. Ja, deck das Fötzchen etwas ab. Brust raus, jaaa!“ Er fotografierte Bild für Bild. „Hm, ja, so ist es gut, jaaa! Jetzt aufrecht und von der Seite. Tu mal so, als ob du dich schämst, Arsch raus dabei, prima! Jetzt quetsch deine geilen Titten zusammen! Ja, so... geil!“
Er veränderte leicht seine Position und noch bessere Aufnahmen machen zu können. „Leg dich auf die Seite, Mädchen. So, nein, die Decke lass mal weg. Das linke Bein mehr nach oben, so, jetzt sieht man was von dir. Zieh mal deine Schamlippen auseinander... ja, genau so!“
„Nun mal von oben!“ Er kletterte über sie, sah seinen Pimmel über ihr schweben, nahm den im Hintergrund erst mal mit auf.
„Zieh mal an, deine Beine. So, richtig herzeigen, die Spalte, so ist es schon, ja. Und jetzt schieb mal zwei Finger in die Fotze und fick dich! Ja... genauso, wichs dich selbst, fick dich mit deinen Fingern...“
Bei ihrer Selbstbefriedigung hatte er wieder den Video-Modus eingestellt. Was würde das für ein geiler Film werden, dachte er.
Sie stand kurz vor ihrem morgendlichen Orgasmus, hatte die Welt draußen komplett vergessen. Selbst di verpasste Sonntagsmesse machte ihr keine Sorgen. Sie war, nach so vielen Jahren, mal wieder ganz Weib, wurde begehrt und befriedigt und durfte sich hemmungslos ausleben.
Die Unvorsichtigkeit kam Natalie Boves teuer zu stehen. Nicht, dass Jerome die Bilder etwa herumgezeigt hätte, keineswegs. Das heißt, ich selbst habe sie mal zu sehen bekommen. Jerome hat sie mir gezeigt.
Aber mit dem Demonstrieren war es halt aus seit diesem Sonntagmorgen. Denn, wie es so oft ist, wo die treibende Kraft fehlt, da läuft halt nichts mehr.
Der Anti-Erotik-Bewegung von Paimpol war mit dem Ausfall der drei Anführerinnen irgendwie die Spitze abgebrochen. Jerome brauchte nur, als sie es nach Wiederaufnahme des Kinoprogramms von neuem versuchte, ihre eine SMS mit einem Nacktbild zuzusenden. Schon blieben beim nächsten Mal die drei lautesten Schreierinnen brav zu Hause.
Und der Rest war der Rede kaum wert. Es vergingen keine weiteren drei Wochen, und das Wochenendprogramm im Cinéma d'été von Maurice Lusignan setzte sich durch. Es ist mittlerweile schon eine kleine Tradition geworden – Freitag und Samstag gibt es Erotik in Paimpol.
Maurice sorgt dafür, dass Jugendliche möglichst draußen bleiben, und das Programm hält sich auch weiterhin brav im Rahmen.
Was er jedenfalls, und das schon seit fünf Jahren, in unserem Kegelklub in privaten Vorstellungen zeigt, darüber schweigt des Chronisten Höflichkeit.
Geschieht ja nun auch in abgeschlossenen vier Wänden und geht niemand was an.
Pulsuz fraqment bitdi.