Kitabı oxu: «In Resonanz»
Jasmuheen
In Resonanz
Das Geheimnis der richtigen Schwingung

Inhalt
Einleitung
Die Kunst, in Resonanz zu sein
Die Einzigartigkeit des Seins
Visualisierungen
Die Energie des weißen Lichtes
Selbstmeisterung und Unterscheidungsvermögen
Der Atem des Lebens
Die Beschaffenheit der Realität
Die Meisterung des Verstandes und die Kraft der Gedanken
Die Macht der Gefühle
Die Wirkung von Affirmationen
Über Stress und Stressfaktoren
Praktische Entspannungsübungen
Wesentliche Anwendungen der Meditation
Die Maximierung des meditativen Energiestroms zur Vorbereitung der Meditation
Chakras – die Energiezentren des Körpers
Das Höhere Selbst und die ICH BIN-Gegenwart
Bestimmung und Dienen
Ausgewogenheit und Integration – Ermächtigung und Erleuchtung
Meditation zur Ermächtigung und die violette Flamme der Freiheit
Androgynität, der wahre menschliche Zustand
Meditation und Kristalle
Schwingungsfrequenzen verstehen und anwenden
Channeling
Aufstieg
Physische Unsterblichkeit
Prana
Telepathische Kommunikation
Bilokation, Gedankenreisen und Teleportation
Der Aufbau des Lichtkörpers und die Erhöhung des persönlichen Lichtquotienten
Universale Gesetze
Die Universalen Bruderschaften
Eine Brücke zur Neuen Welt
Vorwort
Die Zeit verfliegt und doch kann paradoxerweise jeder Augenblick ausgedehnt und vollständig genossen werden. Während die Welt durch eine exponentielle Bewusstseinserweiterung und gewaltige technologische Veränderungen geht, sind wir uns kollektiv des universalen Gesetzes der Resonanz bewusster denn je.
Als ich dieses Buch Anfang der neunziger Jahre schrieb, wollte ich einfach nur ein universales Gesetz vorstellen und ein Konzept unserer Selbst als energetischer Systeme, deren Leben von solchen Gesetzen bestimmt wird, aber auch die Tatsache vermitteln, dass unsere persönliche Resonanz willentlich veränderbar ist und wir daher in unserem täglichen Leben glücklicher und gesünder sein können.
Ich habe oft geschrieben, dass das Göttliche und tiefgreifende Erfahrungen wie Samadhi oder Verzückung oder das beständige Leben in der Gnade nichts Mysteriöses sind. All das sind Erfahrungen, die davon bestimmt werden, wie wir uns entscheiden, unsere Zeit zu verbringen.
Nach dem letzten Jahrzehnt, in dem mehr mainstream-orientierte Bücher wie »The Secret« oder »Erfolgreich wünschen« von Pierre Franck populär wurden, entschloss sich mein deutscher Verlag Koha, in dem Bewusstsein, dass es Zeit ist, die grundlegende Lehre von »The Secret« zu vertiefen mein Buch »In Resonanz« im Taschenbuchformat neu herauszubringen.
Das Gesetz der Anziehung ist das zentrale Thema von »In Resonanz«. Es war mein viertes Buch, noch vor dem umstrittenen Lichtnahrungs-Buch. Es wurde inzwischen in über ein Dutzend Sprachen übersetzt und enthält viele Informationen, die nie veraltet sein werden. Dieses Buch kann vielmehr wie ein spirituelles Nachschlagewerk genutzt werden. Als solches hat es in den letzten zehn Jahren vielen Menschen gut gedient und ich vertraue darauf, dass es das auch weiterhin tun wird.
Nachdem das Werk »In Resonanz«, das den Band I einer geistig inspirierten Trilogie über bewußtes Erschaffen darstellt, geschrieben wurde, folgte als nächstes das Buch »Lichtnahrung«. Dank meines deutschen Verlegers Konrad Halbig (KOHA-Verlag) erzielte dieses vierte Buch in mehreren europäischen Ländern bereits einen beachtlichen Erfolg und ist bei der Leserschaft gut angekommen. Als ich das Werk »Lichtnahrung« schrieb, ging ich davon aus, daß ein Großteil der Leserinnen und Leser bereits mit dem Inhalt von »In Resonanz« vertraut und folglich hinsichtlich ihrer persönlichen Einstimmung und Selbstverantwortung fortgeschritten sei.
Das Buch »Lichtnahrung« wurde für Kriegerpersönlichkeiten geschrieben, für erfahrene Menschen, die bereits seit längerem Einstimmungsübungen ausführen und gelernt haben, auf die innere Stimme Ihres göttlichen Selbst einzugehen. Die Forschungsergebnisse über Pranaernährung sowie die Geschichte meiner persönlichen Erfahrung als Pranierin bot ich jenen Lesern an, deren Herz voller Freude darin einen wichtigen Schritt auf ihrem Lebensweg erkannte.
Der Entscheidung treu zu bleiben, sich kontinuierlich von Prana zu erhalten, ist nur den Menschen möglich, die einen gewissen Grad der Selbstmeisterung erlangt haben und/oder denjenigen, deren Bauplan diese Erfahrung enthält. Viele Menschen unterziehen sich dem Umstellungsprozeß auf Pranakost, von denen die meisten im Anschluß daran das Essen, nicht aus Gründen der Nahrungsaufnahme, sondern aus Vergnügen wieder aufnehmen. Der Prozeß hat sie freier entlassen. Sie haben sich von dem einschränkenden Glaubenssatz befreit, »ohne zu essen, muß man sterben«. Während diese Glaubensüberzeugung auf jemanden, der kein gestimmtes Instrument ist, zutreffen mag, gilt er nicht notwendigerweise für einen Menschen, der sich auf dem Weg der bewußten Selbstmeisterung befindet.
»In Resonanz« habe ich als einen Beitrag meines persönlichen Einsatzes als Weltdienerin geschrieben, wobei ich Selbsthilfemethoden, Werkzeuge und gut recherchiertes und überzeugendes Informationsmaterial anbiete, um einzelne Menschen anzuregen, sich auf den Prozeß der persönlichen Einstimmung und Selbstverantwortung einzulassen. Nachdem die Leser einen gewissen Grad von Einstimmung erreicht haben, sind sie vielleicht interessiert daran, die Option der Pranaernährung auf ihre Zuverlässigkeit zu untersuchen.
Demnach vermittelt »In Resonanz« dem Leser die grundlegende Einsicht, daß der Mensch ein Energiesystem ist. Zudem vermittelt es Hinweise darauf, was man als Energiesystem erreichen kann. Jesus sagte einst, »Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun«.
So bieten wir die nachfolgenden Informationen und Zitate den Lesern aus dem einfachen Grund an, sie zu inspirieren, sich auf ihren eigenen Erkenntnisweg zu begeben beziehungsweise ihn fortzusetzen. Das Leben ist großzügig genug, uns zahlreiche großartige Erfahrungen zu liefern. So bietet sich uns die Möglichkeit zu entscheiden, unsere Sichtweise und demzufolge auch unsere Realität fortlaufend zu verändern. Viele der Textstellen, die ich im vorliegenden Buch zitiere, haben mir persönliche Inspirationen oder Einsichten vermittelt, die dazu beigetragen haben, mein eigenes Realitätsmodell auszubauen. Unabhängig davon, ob wir unseren Gott Buddha, Allah oder die Kraft der allerhöchsten Intelligenz nennen, können wir uns alle auf diese Schöpferkraft berufen und sie einladen, sich voll und ganz in jedem Augenblick unseres Leben zum Ausdruck zu bringen. Der Nutzen, den wir daraus ziehen, ist höchst beglückend.
Einleitung
Inspiration erfährt man, wenn man mit anderen an einem gemeinsamen Ziel arbeitet. Wenn wir die großen Veränderungen in uns und auf diesem Planeten herbeiführen wollen, müssen wir jedoch unsere individuelle Schwingungsfrequenz den höheren Lichtoktaven annähern. Dann können wir von der reinen, lebenserhaltenden und unser Wesen durchströmenden Energiequelle geleitet werden, die auch als der große innere Lehrer oder der Gott in uns bekannt ist. Niemand außer uns vermag die notwendigen Veränderungen herbeizuführen, um den Himmel hier auf Erden zu erschaffen oder das Goldene Zeitalter heraufzubringen, und alles, was wir tun müssen, ist nur, unsere Schwingungsfrequenz zu verändern.
• Alle Lebensformen sind lediglich Energiesysteme, die Signale und Schwingungen aussenden. Ändere deine Schwingung, dann ändert sich dein Leben. So einfach ist das.
Dieses Buch soll Menschen aus allen Gesellschaftsschichten ansprechen und sie anregen, sich auf den inneren Pfad zu begeben, auf der Suche nach Frieden und Glück, und diejenigen bestärken, die sich bereits bewußt auf ihrem Weg befinden, auch weiterhin alle Facetten der wunderbaren Entfaltung des Selbst auf dem Weg zur Meisterschaft zu ergründen. In den vielen Jahren meiner Nachforschungen habe ich kein Handbuch gefunden, das zunächst grundlegende Informationen sowie Werkzeuge zur Selbsthilfe vermittelt und dann zu scheinbar komplexeren esoterischen Praktiken hinführt, wie z.B. Bilokation, telepathische Kommunikation u.s.w. Hoffentlich wird dieses Handbuch allen Lesern einen natürlichen Fortschritt ermöglichen, so daß es mit wachsendem persönlichen Interesse gelesen wird.
Folglich werden alle Leser, die auf der Suche nach positiven sowie natürlichen Methoden zur Streßminderung oder nach innerem Frieden und Entspannung sind, die ersten Kapitel hilfreich empfinden. Wenn Ihre Neugierde dadurch geweckt wurde, setzen Sie die Lektüre fort, da die Ausgewogenheit des vorliegenden Buches Erfahrungen ermöglicht, die einige vielleicht Wunder nennen. Für mich sind diese Wunder natürliche Fähigkeiten, die sich uns in dem Maße offenbaren, wie wir unsere Schwingungsrate auf höhere Lichtoktaven einstimmen und harmonisch darin vibrieren.
Im Verlauf dieses Buches werden zahllose Techniken und geführte Meditationen vermittelt, die Sie je nach Bedarf verwenden können. Ich empfehle, die Meditationen auf Kassette aufzunehmen. Erweitern, kürzen oder verändern Sie die Texte entsprechend Ihrer inneren Weisung, um auf diese Weise den maximalen Nutzen zugunsten ihrer eigenen Entwicklung zu ziehen. Sie werden feststellen, daß Ihr inneres Wesen stärker auf den Klang Ihrer eigenen Stimme anspricht.
Ein Teil der Informationen wird aus zweierlei Gründen wiederholt; erstens, weil man durch Wiederholungen leichter lernt, und zweitens, weil sämtliche Angaben miteinander verwoben sind und nicht ohne weiteres voneinander getrennt und zerstückelt werden können.
Während Sie dieses Buch lesen, könnte es geschehen, daß Sie die darin gemachten Aussagen anzweifeln. Es steht zu hoffen, daß sämtliche Themen im fortschreitenden Verlauf des Buches in zufriedenstellender Ausführlichkeit erklärt werden. Bei Interesse können Sie weitergehende Nachforschungen anhand der am Schluß angeführten Buchempfehlungen betreiben. Aus meiner Sicht und aufgrund meiner Forschungen sind Themen wie Reinkarnation, telepathische Kommunikation, Lebenserhalt durch bloße Lichternährung, die Einsicht und Kenntnis der Wirkungsweise universaler Gesetze, Fakten und gehören zur Allgemeinbildung. Ich erkenne allerdings an, daß derartige Aussagen einigen Lesern weit hergeholt zu sein scheinen.
Unterscheidungsvermögen zu erwerben (siehe Kapitel 6) in Verbindung mit dem Wissen, wie wir unsere Wirklichkeit erschaffen (siehe Kapitel 8), zählt zu den größten Lernaufgaben unserer Zeit. Von meinen Lesern erbitte ich gleichermaßen nur eines: Bewahren Sie sich Ihre Aufgeschlossenheit.
Es ist allgemein anerkannt, daß es in dieser Schule des Lebens im wesentlichen drei Arten des Lernens gibt. Bei der ersten Lernart gehen wir zur Schule und lassen uns von Lehrern unterrichten, von denen wir wissen oder annehmen, daß sie in ihrem Fach eine besondere Ausbildung erhalten haben. Sie übermitteln uns im Rahmen des Lehrplans einer Schule oder Universität ihre Kenntnisse. Wir akzeptieren ihren Unterricht als einwandfrei aufgrund ihrer Ausbildung, ihren Qualifikationen oder nachweislichen Dokumenten und ihrer Glaubwürdigkeit. Sollten wir den vermittelten Lehrstoff anzweifeln, können wir uns die von ihnen angegebenen Quellen besorgen und eigene Nachforschungen betreiben.
Bei der zweiten Methode des Lernens werden verschiedene Hypothesen unter kontrollierten Versuchsbedingungen, die nur minimale Abweichungen zulassen, genau untersucht und dann für richtig befunden oder verworfen. Der Grundansatz dieser Methode heißt: »Ich glaube nur das was ich sehe.« Diese Denkweise kommt ganz aus der linken Gehirnhälfte.
Die dritte Art des Lernens ist die des intuitiven Erfassens, die man mit Hilfe von Meditation und Kontemplation erlernt. Vieles was dabei geschieht, läßt sich nicht beweisen. Diese Methode erlernt man, indem man den sechsten Sinn der Intuition und den siebten Sinn des Wissens erweckt. Man übt diese Art zu lernen, indem man bewußt mit der rechten Gehirnhälfte arbeitet. Dabei lernt man, seiner eigenen Stimme zu folgen und auf den inneren Lehrer zu hören, der stets nur unser bestes im Auge hat und dessen Führungsqualitäten an den Früchten in unserem Leben abgelesen werden kann. Die von S.E.A. übermittelten Themenangebote gehören der letztgenannten Kategorie an.
Die Arbeit der Akademie für Selbstentwicklung (S.E.A.) möchte sowohl eine Brücke zwischen den religiösen und wissenschaftlichen Weltanschauungen als auch den grobstofflichen und feinstofflichen Welten bauen. S.E.A. widmet sich der universalen Lebenskraft, welche die Grundlage aller wissenschaftlichen Disziplinen und Religionen darstellt. Die Untersuchung von östlichen und westlichen Religionen und Philosophien fördert gemeinsame Nenner und Glaubensüberzeugungen zutage, die lediglich unterschiedliche Bezeichnungen tragen. Jesus sagte hierzu: »Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, so wird euch solches alles zufallen.«
Anmerkungen:
Meine persönliche Ausrichtung hat sich insofern geändert, als ich mich nicht mehr vordergründig auf meinen eigenen Aufstieg konzentriere. Stattdessen habe ich mich zeitgleich und vollständig auf den Rhythmus des göttlichen Bauplans eingeschwungen, der sich nach und nach in der irdischen Welt entfaltet und verwirklicht. Es ist mein ausschließlicher Wunsch zu SEIN und zu DIENEN, indem ich meinen bereits vereinbarten Anteil des göttlichen Plans mit Freude, Leichtigkeit und Anmut erfülle.
Im Verlauf der letzten fünf Jahre hat sich meine Beziehung zu den Aufgestiegenen Meistern vertieft und verstärkt, da ich es zugelassen habe, mich von ihren Botschaften inspirieren zu lassen und daraufhin geradezu magische Veränderungen in meiner Alltagsrealität zu beobachten. Sowohl das Gefühl der Freude als auch die Empfindung, sinnerfüllt und verbunden zu sein, sind in meinem Fall ein natürlicher Seinszustand geworden.
Die Idee der Erschaffung der Wirklichkeit hat sich in mir von einem ehemals intellektuellen Verständnis zu einem in den Zellen gegründeten Wissen gewandelt, da ich die positiven Segnungen der Meisterung des Denkens und der bewußten Neuprogrammierung persönlich erfahren habe.
Kapitel 1
Die Kunst, in Resonanz zu sein
Im Oxford-Wörterbuch wird der Begriff »Resonanz« folgendermaßen definiert: »Reaktion einer Schwingung auf ihre eigene Frequenz.« Metaphysiker verweisen in Sachen Resonanz auf das universale Resonanzgesetz. Dieses Gesetz drückt im wesentlichen aus, daß Gleiches Gleiches anzieht.
Der menschliche Körper ist ein Energiesystem. Jeder Mensch hat seine einzigartige persönliche Schwingungsfrequenz, welche die Gesamtsumme all dessen darstellt, was er im Lauf von Äonen durchlebt hat. Jedes Lebewesen verfügt über das sogenannte Vierkörpersystem der niederen Körper. Es handelt sich um niedere Körper aufgrund ihrer Frequenz. Wir verfügen gleichfalls über höhere Körper beziehungsweise Energiefelder, die auf einer höheren beziehungsweise feineren Frequenzrate schwingen. In Resonanz zu sein kann man sich wie Musiknoten vorstellen, die auf einem Instrument gespielt werden, welches gut gestimmt ist.
Negatives Denken, verdrängte negative Gefühle, Schadstoffe, Schlacken, ungesunde Ernährung und vieles mehr sind wie Giftstoffe und beeinträchtigen den Zustand der Zellen und die Energiefelder des Körpers, was wiederum unsere persönliche Schwingungsfrequenz beeinflußt und festlegt, ob wir gestimmt oder verstimmt sind. Erfahrungen aus vergangenen Verkörperungen und dem gegenwärtigen Leben werden allesamt im Zellgedächtnis aufbewahrt und sind ebenfalls für die Schwingungsfrequenz eines Individuums verantwortlich.
Dr. Deepak Chopra führt in seinem Buch »Die heilende Kraft« aus, daß die Zelle ein mit Materie umkleideter Gedächtnisspeicher sei, der wiederum ein bestimmtes Energiemuster bilde und den Körper als Heimat anerkenne. Erinnerungen entstehen aus Erfahrungen, die von intensiven Gefühlen begleitet waren.
Viele Menschen spüren derzeit ein starkes inneres Verlangen, in ihrem Leben wahrhaftig Freude, Ausgeglichenheit, Harmonie und bedingungslose Liebe zu erfahren. Solche Erfahrungen werden uns automatisch zuteil, sobald wir unseren physischen Leib, den Gefühls- und Verstandeskörper sowie den Geistleib wieder auf höhere, feinere Frequenzebenen einschwingen. Die Einstimmung der persönlichen Schwingungsrate läßt sich mit dem Vorgang des Stimmens einer Saite auf einem Musikinstrument auf deren jeweilige einwandfreie Tonlage vergleichen. Je feiner die von uns ausgehenden Schwingungen sind, um so feiner abgestimmt sind die Lebenserfahrungen, die wir infolge des universalen Resonanzgesetzes anziehen.
Der physische Leib könnte beispielsweise meisterhaft auf die Note »C« gestimmt sein, das Energiefeld des Emotionalkörpers auf »D«, das feinstoffliche Feld des Mentalkörpers auf »E« und der Geistleib auf »F«. Sofern die genannten Energiefelder in ihrer jeweiligen »Note« perfekt gestimmt sind, spielen sie harmonisch miteinander, und das Leben nimmt eine magische Qualität an.
Sind sie hingegen verstimmt, entsteht eine disharmonische, atonale Musik und der Fluß unseres Lebens ist disharmonisch. Die Ereignisse verlaufen asynchron. Wenn wir uns unglücklich fühlen, unter Entbehrungen leiden oder krank sind, ist das als Hinweis zu verstehen, daß eines oder mehrere unserer Energiefelder falsche Töne abgeben und neu gestimmt werden müssen. Sind alle Felder eingestimmt und halten ihre jeweilige Tonlage, machen wir die Erfahrung, daß unser Leben ausgezeichnet verläuft.
Befassen wir uns nun mit dem Themenbereich Maßstäbe und Erwartungen. Für einen professionellen Musiker ist das präzise Stimmen eines Instruments von entscheidender Bedeutung. Einem Laien erscheint ein annähernd gestimmtes Instrument gut genug, oder es hört sich für das ungeübte Ohr durchaus gut an. Hier ist von einem persönlichen Bezugsrahmen die Rede, denn jeder Mensch hat seinen eigenen Maßstab, was für ihn im Leben akzeptabel ist und was nicht. Wer allerdings nur ein kleines bißchen empfindet, daß das Leben besser sein könnte, wird gut daran tun, seine Energiefelder einzustimmen und auf eine feinere Resonanz einzustellen, um so die perfekte Tonlage zu finden.
Ihrem Wunsch nach Verbesserung ihrer Lebensqualität und/oder Lebensdauer folgend, hören heutzutage viele Menschen auf ihre innere Führung und reinigen sich. Die Reinigung geschieht nicht nur auf der körperlichen, sondern auch auf der emotionalen und mentalen Ebene. Für den Körper heißt dies ganz allgemein, weniger und leichter Verdauliches zu essen. Manche Menschen machen diesen Reinigungsprozeß auch auf der Gefühlsebene und werfen emotionalen Ballast ab – Emotionen wie beispielsweise Angst, Haß, Schuldgefühle, Sorgen, Ängstlichkeit, Ärger und vieles mehr, die sich, wenn sie nicht aufgelöst werden, in die verschiedenen Organe des physischen Körpers einlagern. Derlei Ablagerungen negativer Gefühle erzeugen Blockaden in den Energiefeldern und führen schließlich zu Krankheiten.
Auf der Ebene des Mentalkörpers erkennen die Mitmenschen, welche Beschränkungen wir durch negatives Denken unserem Leben auferlegen und welche Realität wir durch den Fluß der Gedankenenergie hervorbringen. Gedanken, Worte und Taten sind Energieformen, und was immer wir aussenden, kommt entsprechend den Gesetzen von Karma und Resonanz zu uns zurück. Das Wesen von Energie ist Expansion und Kontraktion. So haben wir alles, was uns das Leben präsentiert, aufgrund unserer eigenen Schwingungsfrequenz angezogen. Somit treten alle Dinge, denen wir im Leben begegnen, auf, weil wir sie aufgrund unserer Schwingungsfrequenz angezogen haben. Alle Erfahrungen erfüllen den Zweck, uns zu dienen, zu inspirieren und Kenntnisse zu vermitteln. Deshalb sind alle Erfahrungen richtig.
Positive Gedanken, Worte und Taten, verbunden mit der Absicht, stets so zu handeln, daß es dem höchsten Wohl aller Lebewesen sowie dem höchsten Wohl der eigenen Person dient, werden unsere Schwingungsrate und damit unsere Lebenserfahrung verändern.
Die folgenden Kapitel behandeln ausführlicher die Fragen, wie wir unsere Schwingungsfrequenz auch anderweitig bewußt neu einstimmen können, um ein harmonischeres Verhältnis zu den göttlichen Lichtwesen herzustellen, die wir im Grunde sind. Kurz gesagt, Meditation und tägliches Verweilen in der großen Stille der eigenen Innenwelt erweisen sich als wirksame Vorgehensweisen, um das menschliche Energiefeld an das vollkommene Schwingungsfeld der Lichtwesen anzugleichen.
Neben der energetischen Abstimmung ermöglicht uns die Meditation, uns der inneren Führung anzuvertrauen und zu lernen, den Einflüsterungen des eigenen Höheren Selbst zu lauschen, bis dessen Flüstern zu einer starken, deutlichen Stimme anschwillt. Handeln wir dementsprechend, werden diese Unterweisungen uns Freude, Liebe und Harmonie erfahren lassen, nach denen wir in allen Bereichen unseres Lebens Ausschau halten.
Meditation richtet unsere spirituellen, mentalen und emotionalen Energiefelder aus, was sich schließlich auf unser physisches Energiefeld oder den Körper auswirkt. Eine leichte Diät mit frischem klarem Wasser und sanfte, streßfreie Gymnastik ermöglichen uns, das Energiefeld unseres physischen Körpers Tag für Tag neu auszurichten, es wieder aufzubauen und zu verändern.
All diese Maßnahmen stärken Gesundheit, Vitalität und Langlebigkeit, doch keine erweist sich als derart machtvoll wie die Meditation, wenn man die Aufnahme von Prana mit Hilfe von speziellen Atemübungen maximiert und der herbeigerufenen Energie des weißen Lichtes erlaubt zu heilen und zu transformieren.
Wir leben in einer solch wunderbaren Zeit, dem Beginn eines neuen Zeitalters, und wir wissen, daß wir über die Fähigkeit verfügen, die Realität zu erschaffen, die wir uns wünschen, indem wir lediglich die Energiesignale, die wir aussenden, verändern und die Gesetze verstehen, denen die gesamte Materie untersteht.
Kapitel 2
Die Einzigartigkeit des Seins
Äonenlang hat die Erde – unser geliebter Heimatplanet, auch unter dem Namen Terra bekannt – großes Leid, Chaos, Kriege und Verwüstung erfahren, ganz einfach deswegen, weil die Menschenwesen, die auf ihr leben, vergessen haben, wer sie hinter der Maske ihrer Persönlichkeit und ihrem Ego in Wirklichkeit sind. Dieses Vergessen hatte zur Folge, daß viele gleichfalls aufgehört haben, die individuelle Einzigartigkeit wertzuschätzen, zu begreifen und anzunehmen.
Unsere Einmaligkeit rührt schlicht daher, daß es keine zwei Menschen gibt, die die gleiche genetische Codierung aufweisen, exakt denselben Umwelteinflüssen unterliegen und obendrein dieselben Erfahrungen in früheren Leben gemacht haben. Alle drei Faktoren bilden die Gesamtsumme dessen, was wir heute sind. Der dritte Faktor ist entscheidend, denn er erklärt, weshalb beispielsweise eineiige Zwillinge mit demselben genetischen Code, und identischen Umwelteinflüssen, trotzdem völlig unterschiedlich auf bestimmte Situationen reagieren können. Der fehlende Faktor ist, daß beide lediglich in diesem, nicht jedoch in sämtlichen anderen Leben Zwillingsgeschwister gewesen sind, weswegen sie abweichende Zellerinnerungen aufweisen.
Gegenwärtig sehnen sich die Menschen individuell und kollektiv nach einem Wandel auf unserem Heimatplaneten. Viele wünschen sich Einheit und Bruder- und Schwesterschaft miteinander. Wir wünschen uns eine neue Welt, in der wir in Frieden leben und alle Rassen, Glaubensbekenntnisse und Kulturen repektieren. Wir sehnen uns danach, den höheren Willen zu verstehen und uns in den größeren Plan einzugliedern. Aus dieser Motivation begeben sich viele Menschen auf den Weg nach innen, oder setzen den bereits begonnenen Weg fort.
Viele Menschen haben genug davon, Angst, Einschränkungen oder Unwissenheit unterworfen zu sein, deren Auswirkungen vielfach um uns herum in der irdischen Welt vorhanden sind. Sie haben erkannt, daß wir vor der eigenen Türe kehren müssen, um uns in die Lage zu versetzen, den Planeten zu verändern. Die Massengesellschaft besteht aus Individuen. Um das Massen-bewußtsein zu ändern, muß sich das Bewußtsein der einzelnen Menschen ändern. In dem Maße, wie jeder Mensch sein Bewußtsein und Wahrnehmungsvermögen umwandelt, werden wir begreifen, wer wir sind, weshalb wir hier sind und welche Rolle wir bei der Entstehung des Neuen Zeitalters bestimmungsgemäß spielen sollen.
Es ist unser Heimatplanet, und wir allein sind es, welche die erwünschten Veränderungen aus eigener Kraft zuwege bringen werden, indem wir uns nach innen wenden und unseren persönlichen einzigartigen göttlichen Bauplan befragen. Dieser Bauplan beinhaltet nicht nur die Antworten auf unsere individuellen Fragen, sondern auch den höheren Plan, nachdem die Menschen sich entwickeln sollen. Hinzu kommt noch unser jeweiliger Anteil bei diesem Gemeinschaftsunternehmen. Dadurch werden wir dann im Umgang miteinander bedingungslose Liebe und Akzeptanz der Rollen der anderen zeigen können und Einheit in der Vielheit erreichen.
Das Leben auf diesem Planeten läßt sich mit einer gigantischen Theaterproduktion vergleichen, die das Publikum und die Mitarbeiter durch ihre Komplexität hypnotisiert. Nicht nur das Drehbuch beschreibt eine Fülle von Lebenserfahrungen, von humorvollen und unterhaltenden Elementen bis hin zu spannungsgeladenen und dramatischen Szenen, sondern die Produktion an sich ist wirklich eindrucksvoll. Häufig hat man die Existenz auf unserem Planeten als Lebensschule bezeichnet, wohin die Menschen kämen, um zu wachsen, zu lernen und sich zu entwickeln.
Als ich mich vor einiger Zeit in tiefer Meditation befand, tauchte die oben beschriebene Vision vom Theaterstück des Lebens auf, und ich erblickte genau dieses Bild. Es waren Schauspieler, Bühnenpersonal, Kritiker und sogar Zuschauer zugegen. Die Akteure waren jedoch ziemlich desorientiert, die Schauspieler konzentrierten sich auf die Aufgaben der Tontechniker, die Musiker waren als Beleuchter tätig und so weiter, bloß keiner der
Darsteller wandte sich seiner ihm zugeteilten Rolle zu. Als die Vision anhielt und sich vollkommen entfaltete, vernahm ich innerlich den begleitenden Kommentar von Lord Sananda, der darauf hinwies, daß wir dieses kollektive Spiel des Lebens vervollkommnen könnten, wenn wir wollten – da die Menschheit ein intuitives Wissen von der potentiellen Vollkommenheit aller Manifestationen auf allen Ebenen besitzt und es anwenden möchte.
Er meinte, zu Beginn könnten wir womöglich den Wunsch verspüren, unsere Rolle in diesem Spiel des Lebens zu finden. Dies würde uns leichter fallen, wenn wir damit aufhörten, uns um das zu kümmern, was alle anderen täten. Dann könnten wir unsere Energie und Aufmerksamkeit darauf lenken, uns der eigenen inneren Führung anzuvertrauen und unser Unterscheidungsvermögen zu entwickeln. Dies brächte uns dazu, Freude an der Ausbildung zu haben und die eigene Rolle zu erkennen. Freude ist bekanntlich ein Ausdruck des Geistes, der sich im Leben offenbart. Deshalb ist der Grad der Freude stets ein verläßlicher Indikator dafür, wann wir mit dem Geist und unserer Bestimmung im Einklang sind.
Zweitens erwähnte er: Nachdem wir unsere vorherbestimmte Rolle angenommen und bestätigt hätten, daß wir Teil eines Ganzen sind, sei es förderlich, weiterhin die inneren Weisungen zu befolgen und unseren natürlichen Talenten und/oder erlernten Fertigkeiten zu erlauben, sich auszudrücken und zu vervollkommnen, um auf diese Weise »unseren Text zu lernen«.
Drittens bekundete er, müßten wir begreifen, daß wir über viele Zeitalter hinweg Fortschritte in der Schule des Lebens gemacht hätten, ausgebildet worden seien, Fähigkeiten entwickelt und Wissen erworben hätten, das vielfach im Zellgedächtnis aufbewahrt wird, das wir nutzen können, um unsere jeweilige Rolle in einzigartiger Weise, allerdings in einstimmiger Harmonie mit den anderen Spielern, zu spielen. Wichtig sei zu wissen, daß die Mitspieler ihre jeweilige Ausbildung gleichfalls für die ihnen zugeteilte Rolle in diesem Stück durchlaufen hätten. Folglich lautete sein dritter Vorschlag, zu vertrauen und die Entscheidungen der anderen zu respektieren, denn auch sie seien ausgebildet worden, ihren Part im Gleichklang mit unserer Rolle zu spielen – sofern wir dies zuließen.
Sananda teilte mit, daß das Spiel des Lebens nur dann harmonisch fließen und glänzende Kritiken erhalten würde, sofern es im Einklang mit dem göttlichen Ausdruck sei. Erst dann würde das Goldene Zeitalter einkehren und Überfluß in allen Bereichen des Lebens für die ganze Menschheit Wirklichkeit werden.
Geht ein Mensch wie oben beschrieben vor, verändert sich seine persönliche Realität und sein Bewußtseinszustand entsprechend, besonders, da die Schwingungsfrequenz der Erde und ihrer Bewohner auf höhere Lichtoktaven abgestimmt wird und der innere Lichtquotient zunimmt.
In diesem Bewußtseinszustand ist das Energiefeld des Herzens vollständig geöffnet. Magie ist im Spiel, wenn wir imstande sind, die Einmaligkeit aller Lebewesen zu erkennen und uns mit dem Meister in allem zu verbinden. In diesem Bewußtseinszustand löst sich das Wesen vom Ich, wächst über Getrenntheit und Begrenztheit hinaus und strebt ausschließlich danach, dem größeren Plan zum Wohl des Ganzen und nicht mehr dem des Einzelwesens zu dienen. Diese Diskussion setzen wir in Kapitel 18 über Bestimmung und Dienen fort.
Je besser wir die Energiegesetze und die Art und Weise begreifen, wie wir mit Hilfe unserer Gedanken unsere Wirklichkeit erschaffen (siehe Kapitel 8 und 9), verstehen wir, daß »wir jederzeit unsere Einstellung und folglich unsere Lebenserfahrung ändern können«, selbst wenn es uns nicht immer gelingt, die unmittelbaren Lebensumstände zu ändern.
Lebenslektionen, um Harmonie zu erreichen
Urteilsvermögen: Erkenne den nächsten Schritt.
Anerkennung der individuellen Einzigartigkeit: Lerne deinen Tanz zu tanzen, ohne dabei den anderen auf die Zehen zu treten. Vielleicht entscheidest du dich dafür, Walzer zu tanzen, während ein anderer Samba tanzt. Einheit drückt sich in der Vielfalt aus.
Einzigartigkeit des Seins: Finde heraus, welchen Tanz du gerne tanzt. Erlerne die Tanzschritte und teile die Tanzfläche mit den anderen!
Kapitel 3
Das Energiesystem Körper
Nach Angaben des Oxford-Wörterbuchs ist Energie »das Vermögen von Materie oder Strahlung, eine Leistung zu erbringen«. Nach Aussage von Stephen Hawking in dem Buch »Eine kurze Geschichte der Zeit« entspricht der Begriff Energiekonservierung dem naturwissenschaftlichen Gesetz, wonach Energie (beziehungsweise deren Masseäquivalent) weder erzeugt noch vernichtet werden kann – allerdings ist sie imstande, ihre Form zu verändern.
In seinem Buch »Die Körperzeit« gibt Dr. Deepak Chopra an, daß jedes Atom zu mehr als 99,9 Prozent aus leerem Raum besteht, durch den die subatomaren Partikel sich mit enormer Geschwindigkeit in Form von vibrierenden Energiebündeln bewegen, die anhand von einzigartigen Codierungen Informationen transportieren.
Um aus lebloser Materie Leben zu formen, ist es erforderlich, daß zwischen RNS und DNS ein Austausch erfolgt, wodurch sich Zellstrukturen bilden. Dieser intelligente Energiestrom, den Dr. Chopra als universales Feld bezeichnet, erhält uns am Leben. Er führt aus, die grobstoffliche Welt sei lediglich ein Spiegel der tieferen, auch dem Menschen innewohnenden Intelligenz, die Materie und Energie organisiert. Jeder ist ein Teil des Ganzen und daher dazu aufgerufen, sich liebevoll um alles zu kümmern. Auch wenn wir in unserer Individualität einmalig sind, sind wir durch ein gemeinsames Band aus reiner Energie verbunden, das jede einzelne Zelle versorgt, unser Wesen und alles Leben als Ganzes.
Religionen nennen diese Energie Gott oder Überbewußtsein und sehen sie als allgegenwärtig, allmächtig und allwissend an. Die Quantenphysik bezeichnet diese Energie als große Vereinigungsenergie, die gleichfalls allerorts vorhanden ist und über absolute Macht und alles Wissen verfügt. Vertreter der New-Age-Bewegung charakterisieren diese Energie mit anderen Begriffen:
Alles, Was Existiert, Göttliche Intelligenz und so weiter. Die erwähnten Bezeichnungen sind allesamt Begriffe, welche ein und dieselbe Kraft oder Macht beschreiben. Energie ist nichts weiter als Energie. Ihr Differenzierungsfaktor hängt lediglich von der Reinheit des Bewußtseins ab, das ihr aufgeprägt ist.
In Joseph Caters Buch »The Awesome Life Force« wird die Lebenskraft folgendermaßen beschrieben. Sie setzt sich aus ätherischen Stoffen und komplexeren feinstofflichen Partikeln zusammen. Ätherkombinationen produzieren Lichtphotonen, die ihrerseits die Elektronen und Protonen der Atome erzeugen. So ist es möglich, daß Gedanken scheinbar aus dem Nichts feste Gegenstände materialisieren können.
Der menschliche Körper setzt sich aus Äther, Atomen und Zellen zusammen, in denen diese Energie samt ihrem Informationsgehalt vorhanden ist. Daraus läßt sich schlußfolgern, falls Gott allgegenwärtig ist und aus wissenschaftlicher Sicht tatsächlich ein reines intelligentes Kraftfeld darstellt, welches den Fortbestand allen Lebens gewährt, steht es uns frei, sofern wir dies wünschen, uns ihm zuzuwenden und mit dieser Energie beziehungsweise unserer inneren Gottheit Kontakt aufzunehmen.
Gedanken, Worte und Taten sind gleichfalls Energie. Energie dehnt sich aus, zieht sich zusammen und verändert ihre Form. Folglich kehrt alles, was wir aussenden, zu uns zurück. Die Bibel drückt es so aus: »Was du säst, das wirst du ernten.« Energetisch ausgedrückt wird alles vom universalen Gesetz der Resonanz und dem Gesetz der Anziehung bestimmt, wonach gleiche Dinge sich anziehen.
Wie bereits erwähnt, besitzt der Mensch vier niedere Energiekörper, die in verschiedenen Frequenzbereichen schwingen:
1. der physische Leib, der als einziger Körper sichtbar ist beziehungsweise vom menschlichen Auge als feste Materie wahrgenommen wird,
2. der Emotionalkörper (Gefühlsleib),
3. der Mentalkörper (Verstandesleib) und
4. der spirituelle Körper (Geistleib).
Wir verfügen ebenfalls über höhere Energiekörper, die deshalb als höher bezeichnet werden, weil sie in höheren Frequenzbereichen schwingen. Barbara Ann Brennans Buch »Licht-Arbeit« behandelt diese Körper und Energiefelder sehr ausführlich und wird interessierten Lesern als Lektüre empfohlen.
Wenn wir die genannten Energiekörper einwandfrei auf-einander abstimmen oder sie miteinander harmonisieren, erlangen wir höheres Wissen und erfahren einen höheren Sinn unseres Daseins, da sich alle Dinge mühelos ineinanderfügen.
Dieser Zustand der Erleuchtung, der von Schülern der östlichen Esoterik so sehr ersehnt wird, wird nicht nur durch die Feinabstimmung der vier niederen Körper und deren vollkommener Resonanz untereinander erreicht, sondern auch durch die richtige Stimmfrequenz, die dem Höheren Selbst, der Seele und der ICH BIN-Gegenwart, dem inneren Gott oder dem Christusbewußtsein (allesamt Bezeichnungen, die das feinstofflichere Selbst beschreiben) ermöglicht, ihre Kraft und Magie im physischen Körper vollkommen auszudrücken.
Zusammenfassung: Wir sind Energiesysteme, die Signale senden und empfangen. Wer ziellos Signale aussendet, macht auch beliebige oder zufällige Lebenserfahrungen. Kontrollieren wir jedoch unsere Signale, können wir unser Leben in beträchtlichem Maß beeinflussen. Gehen wir noch einen Schritt weiter und stimmen den Körper und seine Schwingungen, das heißt die von uns übermittelten Energiesignale, auf einen reineren, harmonischeren Frequenzbereich ein, können wir die Qualität und Dauer unseres Lebens sowie unserer Lebenserfahrungen bestimmen.
Über Reinkarnation: Nachdem wissenschaftlich bewiesen ist, daß Energie weder erzeugt noch vernichtet werden, aber ihre Form verändern kann – vorausgesetzt wir begreifen den Menschen als Energiesystem –, wage ich folgende logische Behauptung aufzustellen, wonach Reinkarnation lediglich die
Unzerstörbarkeit der Energie bestätigt. Während Materie wie beispielsweise der physische Körper verfallen und sterben kann, ändert die darin enthaltene Energie, welche die Körperfunktionen aufrechterhält, nur ihre Form und existiert weiter. Wer sich für das Konzept der Reinkarnation interessiert, möge hierzu die Werke von Edgar Cayce studieren, die als die am umfangreichsten dokumentierte Lektüre sämtlicher Fallstudien zu diesem Thema gilt.
Es gibt ein universales Gesetz, das sogenannte Gesetz der Evolution und Wiedergeburt (siehe Kapitel 31 über universale Gesetze). Danach »durchläuft die Menschheit einen allmählichen Entwicklungsprozeß, in dem sie mit unerschütterlicher Ausdauer die Verkörperung in Formen wiederholt. Mit zunehmender Effizienz und jeweils zum richtigen Zeitpunkt erfolgt der Höhepunkt spiritueller Entwicklung, wobei die Schöpfungsquelle und die wahre Identität erkannt werden. Dieses Gesetz ist auch als das Gesetz der regelmäßigen Wiederkehr (Periodizität) bekannt«. Zitat aus dem Buch »The Vision of Ramala«.
Anhand meiner ausführlichen Nachforschungen und persönlichen Erfahrungen auf diesem Gebiet, behaupte ich, daß Reinkarnation innerhalb eines linearen Zeitrahmens ein grundlegender Vorgang ist. Auf dieses Thema greifen wir im Verlauf dieses Buches gelegentlich zurück. Etwas vereinfacht ließe sich folgendes sagen: Das Leben in der Verkörperung ist eine Schule, ein Prozeß des Wachsens und Lernens. Nach Eintritt des Todes löst sich das Kraftfeld des physischen Körpers auf, doch die Energiefelder des Emotional- und Mentalkörpers sowie des Geistleibs bleiben noch eine Weile erhalten. Sie fügen sich zu einem bewußten Energiefeld zusammen. Dann folgt eine Periode, in der wir buchstäblich Ferien haben.
Ferien sind eine Zeit des Nachdenkens, in der wir das vergangene Schuljahr Revue passieren lassen, überprüfen, was wir gelernt haben und wie gut oder mangelhaft wir unsere Schulaufgaben bewältigt oder nicht geschafft haben. Die nicht bestandenen Prüfungen müssen wir im nächsten Jahr wiederholen. Aus diesem Grund schmieden wir bereits Pläne für das kommende Schuljahr, erstellen den anstehenden Lehrplan und wählen die Schulfächer aus, die wir studieren wollen.
Lernen und Prüfungen dieser Art sind Kennzeichen der menschlichen Entwicklung. Gewöhnlich beziehen sich die Lernlektionen auf abstrakte Themen wie zum Beispiel Einfühlungsvermögen, Liebe, Mitgefühl, Dienst am Nächsten und so weiter. Die Schulzeit stellt zugleich einen Zeitabschnitt dar, da wir aus den Beziehungen und ganz allgemein den Lebensbedingungen auf einer grobstofflichen, materiellen Ebene lernen. Die Frage, weshalb die göttlichen Funken, sprich wir Menschen, uns dafür entschieden haben, die Schule des Lebens auf dem Planeten Erde zu besuchen, ist ein anderes Thema.
Wenn wir also den gesamten an dieser Schule verfügbaren Lehrstoff erarbeitet und sämtliche Examina bestanden haben, wenden wir uns einer weiterführenden Lehranstalt zu, womit sich der Zyklus der Reinkarnation auf der irdischen Ebene aufhebt.
Das menschliche Energiefeld verändert weiterhin seine Form. Ebenso verhält sich die Energie infolge des universalen Gesetzes der Veränderung und Transmutation, welches besagt, daß das einzig Beständige die Veränderung und das unzerstörbare Wesen der Energie ist. Dieser Vorgang wird gemeinhin als Unsterblichkeit der Seele bezeichnet. Die physische Unsterblichkeit ist gleichfalls möglich. Sie erlaubt uns, im gleichen Körper weiterzuleben, nicht nur um unser gewähltes Lernpensum zu vervollständigen, sondern um zu bleiben und den Lehrplan auf eigenen Wunsch zu verbessern. In Kapitel 26 wird das Thema Unsterblichkeit ausführlicher behandelt.
Kapitel 4
Visualisierungen
Die uns umgebende materielle Welt erscheint uns fest und wirklich, weil wir unsere Sinnesorgane ein Leben lang trainiert haben, sie in dieser Weise wahrzunehmen. Stellen Sie sich einmal vor, wie es wäre, wenn Sie in den letzten zwanzig bis sechzig Jahren oder während Ihrer gesamten Lebensspanne Tag für Tag das Innenreich mit den gleichen Sinnen und entsprechender Beharrlichkeit erfahren hätten, die Sie auf die Wahrnehmung der physischen Umwelt verwandt haben. Wie real würde Ihnen dann die innere Welt erscheinen?
Ebenso wie es Abenteurer und Forscher gibt, die die äußere Natur des Planeten Erde und den sie umgebenden Weltraum untersuchen, haben sich mittlerweile auch viele Menschen darauf eingelassen, die Innenwelt zu erforschen auf der Suche nach jenem imaginären Schlüssel zur Erfahrung von Glück, Liebe und Wohlstand.
Im Lauf der Geschichte sind eine Anzahl von Menschen durch ihr Höheres Bewußtsein angespornt worden, Antworten auf gewisse Fragen zu suchen, wie beispielsweise »Weshalb sind wir hier auf Erden?«. Durch die Industrialisierung, die infolge technischer Neuerungen eine veränderte Lebensweise mit mehr Freizeit ermöglicht, haben sich viel mehr Menschen ernsthaft auf den inneren Pfad begeben, der in früheren Zeiten nur Mystikern, Weisen, Avataren und den Mysterienschulen vorbehalten war.
Die Metaphysik ist die theoretische Philosophie des menschlichen Daseins und Bewußtseins. Seit der uns geläufigen Zeitrechnung hat sich die Menschheit auf der Suche nach Lebensqualität, höherer Weisheit und Bildung weiterentwickelt. Man könnte sagen, daß Streß in unserer Gesellschaft unmittelbar davon herrührt, daß der Einzelne von dieser höheren Wahrheit und Weisheit fast nichts weiß, keinen Zugang zur Schöpferkraft hat und Gott als Wesen in der Außenwelt ansieht. Wenn man anfängt, dieses höhere Wissen zu erfassen und zu verstehen, indem man sich nach innen wendet und das eigene Bewußtsein mit der lebenserhaltenden Energie verschmelzen läßt, verschwinden Streß und Unglücklichsein und an ihre Stelle treten Freude – als Folge der Selbstentdeckung – und das Gefühl, den Sinn des Lebens gefunden zu haben.
Indem man lernt, seiner inneren Führung zu vertrauen und auf sie zu hören, findet man den richtigen Weg, der einem bestimmt ist. Unglück, Krankheit und Streß sind Hinweise, daß im Leben etwas verkehrt läuft. Solche Hinweise treten nicht zufällig auf. Sie deuten darauf hin, daß unser derzeitiges Handeln und/oder der Weg, den wir eingeschlagen haben, für uns nicht stimmig ist und von uns selbst korrigiert werden muß.
Das kreative Visualisieren ermöglicht uns, die inneren Reiche zu erforschen, indem das höhere Bewußtsein angeregt wird, mit der Göttlichen Intelligenz zusammenzuarbeiten, um eine Realität in einer anderen Dimension zu erschaffen. Wird diese Realität regelmäßig erlebt, sickert sie in die irdische Alltagsrealität ein. Annalee Skarin schreibt in ihrem Buch »Ye are Gods«: »Die Vorstellungskraft ist ein Gottesgeschenk. Mit Hilfe unseres Verstandes können wir die Samenkörner unserer Wünsche in die geistige Welt hineinimaginieren, indem wir die Fähigkeit der Visualisierung einsetzen.« Unsere Lebenswirklichkeit wird durch Gedanken erschaffen. Es gibt nichts auf Erden, was nicht durch Denken und Willenskraft des Menschen und Denken und Willenskraft der Ewigen schöpferischen Intelligenz in Erscheinung getreten ist.
Ohne Vorstellungskraft und Ideen würde es weder Visionen noch eine physische Wirklichkeit geben, denn alle Dinge, die uns umgeben, sind in Gedanken geboren worden. Geist und Vernunft gehen Hand in Hand, wobei allerdings die Vernunft aus dem Geist geboren wurde.
Aktuelle Forschungen haben nachgewiesen, daß der Körper zwischen einer starken Visualisierungserfahrung und einem tatsächlichen Ereignis nicht zu unterscheiden vermag, weshalb er beide Eindrücke gleichermaßen »real« behandelt. Dieser Gedanke eröffnet uns ein bislang unerforschtes riesiges Gebiet, was uns ermöglicht zu verstehen, daß der Körper wahrlich dem Bewußtsein unterstellt ist. Der physische Körper und der Emotionalkörper dienen dem Mentalkörper, der sich wiederum den Geistleib als Kanal zunutze macht, um Zugang zum höheren Bewußtsein zu erhalten. Das höhere Bewußtsein entspricht dem höheren Selbst (der Seele), das uns wiederum mit der Göttlichen Intelligenz verbindet. Die Göttliche Intelligenz manifestiert sich gänzlich in dem eigenen Gottselbst oder der ICH BIN-Gegenwart.
Die Kenntnis von der Macht der schöpferischen Visualisierung erlaubt uns zu verstehen, wie wir Krankheiten und Leiden wegprogrammieren beziehungsweise erzeugen können. Dieses Thema wird in den Kapiteln 9 und 10 über die Meisterung des Verstandes und die Macht der Gefühle behandelt. Weitere ausführliche Informationen über Spontanheilungen, Heilbehandlung von unheilbaren Krankheiten und vieles mehr finden Sie in Deepak Chopras Werk »Die heilende Kraft« und zahlreichen anderen New Age-Büchern und Schriften über das Thema Heilung.
Es gibt nichts, was man mit der richtigen geistigen Einstellung nicht erreichen kann, doch um eine neue Wirklichkeit zu erschaffen, muß man eine klare Vorstellung davon haben. Visionen empfangen wir während der Meditation, Kontemplation und wenn wir uns dem höheren Bewußtsein öffnen, indem wir Visualisierungstechniken und andere Methoden verwenden.
Grace Cooke schreibt in ihrem Buch »Die Perle im Lotos« die wahre Bedeutung spiritueller Imagination sei ein Schöpfungsvorgang im höheren Bewußtsein in einer Sprache, die reine Schönheit, reine Güte und reine Christusliebe ausdrückt. »…verstehen wir, daß der Mensch unendliche Schönheit hervorbringen kann, weil der göttliche Geist in ihm imstande ist, den weißen Äther zu formen.«
Weiter führt Grace Cooke aus, daß dieser Äther eine Substanz sei, die der höhere Verstand in eine lebendige Form verwandeln könne. Ein Mensch könne mittels seiner Imagination und der von ihm wahrgenommenen Bilder seine Seele in Welten zum Ausdruck
bringen, die von der irdischen weit entfernt sind. Sie spricht davon, daß die menschliche Angst vor dem Unbekannten oder vor Täuschungen und Betrug uns dazu veranlassen, zwischen uns und der wirklichen Welt des Geistes eine Barriere oder einen schweren Vorhang aufzubauen und daß wirkliche Imagination das Tor in die feinstoffliche Welt und höhere Reiche sei (wobei sich das Wort höher auch hier auf die Schwingungsebene bezieht).
Esoterischen Studien zufolge werden vier Fünftel des menschlichen Gehirns nicht benutzt. Das Großhirn beinhaltet unseren höheren Verstand und ist die Datenbank für das höhere Denkvermögen. Je häufiger wir uns mit Hilfe von Techniken wie beispielsweise Visualisierungen auf den höheren Verstand einstimmen und ihn aktivieren, um so leichter fällt es uns, die von uns gewünschte Wirklichkeit zu erschaffen und unseren eigenen göttlichen Bauplan zu erschließen. Detaillierte Angaben und Übungen zur Aktivierung des Großhirns und anderer Gehirnzentren finden Sie in Kapitel 28 über telepathische Kommunikation.
Der Unterschied zwischen dem höheren und dem niederen Verstand ist folgender: Während der niedere Verstand sich den alltäglichen Problemen des Überlebens (Vermehrung, Sexualität, Essen, Obdach, usw.) in der irdischen Welt widmet und völlig darin aufgeht, fordert der höhere Verstand uns auf, uns weiterzuentwickeln und folgende Fragen zu stellen: »Hat das Leben einen höheren Sinn? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Gibt es eine höhere Macht, einen größeren Plan? Welchen Platz nehmen wir darin ein?« – und noch viele weitere Fragen dieser Art.
Indem wir visualisieren und die weiße Lichtenergie einsetzen, stimmulieren wir überbewußtes Denken, das dem normalen Denken überlegen ist. In der Meditation erzeugen wir damit eine reale Welt, die abhängig von unserer bildlichen Vorstellung uns inspiriert oder beruhigt. Praktizieren wir diesen Vorgang regelmäßig, so sickert die Erfahrung in unser Tagesbewußtsein ein. Sofern unser Denken und Streben rein sind, wird man in diesen inneren Welten, nach Aussage von Grace Cooke, stets von der Kraft der Absicht beschützt, die durch und durch gut und von Liebe erfüllt ist.
Viele Menschen stellen sich die Frage, wie sie echte Imagination von bloßer Phantasie unterscheiden können. Dazu ein Zitat aus dem White Eagle-Buch »Die Perle im Lotos« von Grace Cooke. »Wirkliche Imagination stellt sich als die Folge von aufrichtigem Streben und Beten ein, was höhere Schwingungen aktiviert, auf die das Gehirn reagiert. Mit dem niederen Verstand kann man allerhand nichtige und alberne Gedanken denken, hat man jedoch die Kraft und das goldene Licht berührt ... wird man von dieser göttlichen Macht durchdrungen, was nicht allein den höheren Verstand, sondern auch das Gehirn beeinflußt, wodurch man mit Hilfe der Macht Gottes in die Lage versetzt wird, die Form zu erzeugen, die während der geführten Meditation und Visualisierung beschrieben werden. Dies ist hilfreich, um Zugang zur Welt des Geistes zu erhalten.« Diese Schrift ist eine ausgezeichnete Einführung für alle, die mit Meditation und schöpferischer Visualisierung beginnen.
Über neunzehn Jahre habe ich es vermieden, schöpferische Visualisierungsübungen auszuführen. Während meiner Meditationspraxis war ich süchtig nach Gefühlsempfindungen von Freude und Liebe geworden, die ich durch Atemübungen und Lichtarbeit erfahren hatte. Dies stimmte mich auf einen Kraftstrom ein, der mir bereits als Heiliger Name bekannt war. Dabei handelt es sich um die Kraft, die in Verbindung mit dem Licht den Atem steuert. Durch eine bestimmte Körperübung, bei der ich beide Augen nach innen und nach oben in Richtung Drittes Auge bewegte, hatte ich diesen Kraftstrom aktiviert. Aus Erfahrung wußte ich, daß diese Art der Meditation mich auf subtile, doch kraftvolle Weise veränderte, denn ich wurde ruhiger, war ausgeglichener und konzentrierter und meine Fähigkeit im alltäglichen Leben zu handeln statt nur zu reagieren wurde immer besser. Diese Übungen setzte ich fort, da ich mich gut fühlte und es in meinem Leben aufwärts ging. Dann brachten mich Erfahrungen, die mich sehr glücklich machten dazu, die Zusammenarbeit mit den Bruderschaften des Lichts bewußt aufzunehmen. Im Kapitel 32 führe ich die Thematik der universellen Bruderschaften näher aus. Plötzlich verstand ich den Sinn meiner vorausgegangenen Ausbildung, und der heiße Wunsch überfiel mich, das reinste Medium (engl. Channel) für die göttliche Intelligenz zu werden, das ich sein konnte. Mit Hilfe der schöpferischen Visualisierung vermochte ich bewußt meinen höheren Verstand zu aktivieren, meine Energiefelder gründlich und dauerhaft zu reinigen und neu auszurichten und meine Lehrzeit der Selbstmeisterung zu beschleunigen.
In den nachfolgenden Kapiteln werden spezielle Visualisierungsübungen aufgeführt, die sich als hilfreich erweisen, um den Lichtquotienten des Körpers und zugleich das Gefühl der Freude zu steigern, negative Programmierungen aufzulösen und emotionalen Ballast abzuwerfen, der zu nichts mehr nütze ist, und noch vieles mehr.
Am Ende von Kapitel 7 finden Sie die schöpferische Visualisierung 1. Diese großartige Technik dient zur Streßminderung und schenkt inneren Frieden, indem sie die Visualisierung mit der weißen Lichtenergie und Atemübungen kombiniert.
Das schöpferische Visualisieren ermöglicht es, die inneren beziehungsweise die übersinnlichen Sinne vollständig zu aktivieren. Diese geistigen Sinne sind bei allen Lebewesen in unterschiedlichen Abstufungen aktiv. Einige Menschen sind von Natur aus hellsichtig begabt, was sie in die Lage versetzt, bei geführten Meditationen, verbunden mit Visualisierungen, mühelos zu sehen. Andere scheinen überhaupt nichts zu sehen, können aber deutlich hellfühlen. Eine weitere Gruppe von Menschen scheint von Natur aus hellhörig zu sein. Ihnen fällt es leicht zu hören, wenn sie sich in den Innenwelten aufhalten.
Das Ziel ist, alle diese Sinne zu entwickeln. Wenden wir uns dazu nach innen und praktizieren die schöpferischen Visualisierungstechniken, bis sich unsere feinstofflichen Sinne des Sehens, Schmeckens, Riechens, Tastens und Hörens vollständig öffnen und wir unsere übersinnlichen Wahrnehmungen nach Belieben aufrechterhalten können.
Am Ende von Kapitel 13 finden Sie unter der Überschrift »Die Gestaltung des Inneren Heiligtums« schöpferische Visualisierungsübungen zur Entwicklung dieser Sinne. Die nachfolgenden Kapitel beinhalten etwa siebzehn geführte Meditationsübungen, die in Verbindung mit Visualisierungstechniken zu verwenden sind.
Ich empfehle, zu Beginn nur in etwa vierzig Prozent Ihrer Meditationszeit Kassetten zu Hilfe zu nehmen. Sobald Sie geübter visualisieren können, reduzieren Sie die Verwendung von Kassetten. Ihr Wesen hat seine eigenen Ziele, Pläne und Visionen, mit denen Sie Kontakt aufnehmen sollen, damit Sie auf Ihrer Reise nach innen geführt werden können. Wenn wir immer von außen kommende Anweisungen befolgen, behindern wir womöglich den inneren Lehrer.
Wenn wir visualisieren, sind wir wie ein Maler, dem eine leere Leinwand gegeben wurde oder wie ein Schriftsteller, der eine neue Geschichte erfindet. Unsere Vorstellungskraft, der Malerpinsel, die Farben sowie der Kugelschreiber sind nichts als Werkzeuge, mit deren Hilfe wir kreieren. Alles, worauf wir uns konzentrieren, wächst heran. Imagination und Visualisierung sind die Samen, die wir heute säen, damit die Visionen von morgen zustande kommen.
Kapitel 5
Die Energie des weißen Lichtes
Weißes Licht ist der sichtbare Aspekt der Energie, die den menschlichen Körper erhält und das Universum durchflutet. Diese Kraft kann auch mit allen grobstofflichen Sinnesorganen wahrgenommen werden, wenn wir diese Körpersinne während der Meditation ins Innere richten. Auf diese Weise können wir die Energie des weißen Lichtes nicht nur sehen, sondern sie auch als inneren harmonischen Klang hören.
Wir sind gleichfalls imstande, die Lichtstrahlen und Tonwellen dieser Kraft zu berühren oder zu fühlen, da sie mit Empfindungen von Liebe und Wohlbefinden einhergehen. Diese Energie kann man auch schmecken, denn aus der Zirbeldrüse tritt Nektar oder ein Sekret aus, das die Yogis von altersher als Jungbrunnen oder Ambrosia (sanskrit amrita) bezeichneten.
Die Energie des weißen Lichtes ist der sichtbare Aspekt unseres göttlichen Wesens. Es ist die Kraft, die im Universum am wirksamsten heilt und transformiert. Wer sich um Transformation und Heilung bemüht, kann sie erlangen, indem er mit Hilfe von Meditation und durch den Einsatz besonderer Atemübungen und Visualisierungen dieses Licht herbeiruft.
In seinem Buch »Die Autobiographie eines Yogi« beschreibt Yogananda, daß die Stelle zwischen der Medulla oblongata und dem Hypothalamus sowohl den positiven als auch negativen Pol darstellt, sprich das Zentrum der intelligenten Lebenskraft. Hier ist auch der Sitz des Dritten Auges oder Stirnchakras, die Stelle, wo die innere Sicht stattfindet. Konzentriert man sich in Ruhe auf den Punkt zwischen den Augenbrauen und gelegentlich auf die Medulla oblongata (laut Yogananda bilden beide Pole zusammen eine Polarität), richtet sich der Strom zwischen beiden Augen zunächst auf den besagten Stirnpunkt und anschließend auf die Medulla oblongata. Das einzige feinstoffliche Lichtauge, jene reine Energie des weißen Lichtes, tritt dann im Dritten-Auge Chakra (auch Stirnchakra genannt) hervor und wird in der Medulla oblongata gespiegelt.
Das Buch »Das Buch des Wissens: Die Schlüssel des Enoch« enthält eine Definition von Licht: »Licht ist eine göttliche Emanation, die von einer höheren evolutionären Manifestation oder einer beliebigen Anzahl von astrochemischen Bewußtseins-kräften ausgeht. Es kann in vielerlei elektromagnetischen Spektren koexistieren.« Dieses Buch ist eine großartige wissenschaftliche und spirituelle Abhandlung, dessen Inhalt Prof. Dr. J. J. Hurtak im Jahre 1973 medial empfangen hat.
Mit siebzehn Jahren hatte ich, kurz nachdem mein Guru mich in einer speziellen Atemtechnik unterrichtet hatte, mein erstes starkes Erlebnis, wobei ich dieses Licht gesehen habe. Ich lag auf dem Rücksitz eines Personenwagens, den meine Eltern chauffierten, und praktizierte die soeben erlernte Atemübung unter einer Decke, um mich vor dem Tageslicht abzuschirmen. Nachdem ich mich eine Weile auf das Stirnchakra konzentriert hatte, barst nach ein paar Minuten reines weißes Licht aus dem Inneren meines ganzen Kopfes hervor. Meine Augen waren geschlossen, und von außen konnte kein Licht eindringen. Ich war total überwältigt von der Intensität des Lichtes. Es war, als ob ich aus unmittelbarer Nähe in eine 1000 Watt Glühbirne gestarrt hätte und anschließend miterlebte, wie sich der bildliche Eindruck bei geschlossenen Augen nachhaltig in mein Bewußtsein einbrannte. Nur kam das Licht aus dem Inneren, zusammen mit dem Gefühl überwältigender bedingungsloser Liebe, die mein ganzes Wesen durchflutete, und mich mit allem vollkommen eins sein ließ.
Ich befand mich in einem erweiterten Bewußtseinszustand und hatte das Gefühl, riesengroß, unbegrenzt und unermeßlich geliebt zu sein. Diese Erfahrung machte mich mit der Innenwelt bekannt, ließ mich meine wahre Göttlichkeit erfahren und nachdrücklich über die Sichtweise hinauswachsen, ich sei nur mein Verstand, mein Körper, meine Persönlichkeit. Noch ganz aufgeregt über diese Offenbarung schnellte ich hoch und rief freudestrahlend aus: »Ich kann Licht sehen!« Meine lieben Eltern tauschten einen besorgten Blick untereinander aus, meinten ruhig: »das ist ja großartig« und fuhren einfach weiter.
Das war der Anfang einer Reihe eindrucksvoller Erfahrungen, die ich seit den frühen siebziger Jahren immer wieder machen durfte. Dadurch begriff ich meine Einzigartigkeit und fing an mich an meiner eigenen Göttlichkeit zu erfreuen und sie in anderen gleichfalls anzuerkennen. Es gibt Übungen, die dazu dienen, das weiße Licht zu erfahren, vorausgesetzt wir haben die aufrichtige Absicht, die grenzenlose Natur unseres Wesens zu erfahren.
In Kapitel 7 über den »Atem des Lebens« werden praktische Übungen in Verbindung mit den Atemtechniken vorgestellt. Anhand meiner persönlichen Erfahrungen und meiner inneren Führung habe ich festgestellt, daß es einfacher ist, den Lichtaspekt der eigenen Existenz anzuregen, nachdem man seine Schwingungsfrequenz mittels Atemarbeit gestimmt hat. Die Kombination der Erfahrung der lebenserhaltenden Schwingung verbunden mit dem sichtbaren Aspekt des Lichtes erweist sich als äußerst kraftvoll, da beide zusammen die Empfindung bedingungsloser Liebe und Freude auslösen, die einen im innersten Wesenskern erfaßt und sich mit dem Gefühl vergleichen läßt, von den Armen der Gottheit umfangen zu sein. Die Arbeit mit Schwingungsfrequenzen und der Energie des weißen Lichtes ist die Grundlage für jede Art von Heilung und Transformation. Verknüpft man dies mit schöpferischen Visualisierungen, kann man sich kraftvoll einklinken und mit dem eigenem göttlichen unbegrenzten Wesen kreieren.
In seinem Buch »Mahatma II« schreibt Brian Grattan in der Einleitung: »Was die Wissenschaft Energie nennt, bezeichnet die Religion als Gott. ALLES ist ENERGIE. ALLES ist GOTT. DAS WESEN GOTTES IST LIEBE.«
Er führt weiter aus, daß die reinste Energieform in sämtlichen Universen das weißgoldene Licht der Mahatmaenergie sei. Diese Mahatmakraft verkörpere das Bewußtsein über alle Dimensionen hinweg bis zur Quelle (Gott). Er nennt diese Kraft die Energie der Zukunft, die Verschmelzungsenergie, die »sowohl die höheren Qualitäten und Lebenswerte als auch das spirituelle Wohl der Menschheit hervorbringen werde.«
Grattan behauptet, daß eine Kernfusion erforderlich sei, um die Energie der Seele innerhalb des Atoms freizusetzen. Während es vielerlei Arten von Atomen gäbe, die ihren jeweiligen Energietypus freisetzten, würde die Mahatmaenergie uns auf ein feineres, spirituelleres Leben einstimmen, worin die höchsten Menschheitsideale verwirklicht werden können. Er sagt weiter, daß die Nutzung und Freisetzung der Mahatmaenergie in der menschlichen atomaren Struktur die Menschheit von den Beschränkungen der dritten Dimension befreien und die Vergeistigung der Materie innerhalb des Erdenplans ermöglichen würde.
Kapitel 6
Selbstmeisterung und Unterscheidungsvermögen
Da allen Lebewesen der göttliche Bauplan eincodiert ist, der alle Antworten auf persönliche Fragen enthält und gleichfalls über den jeweiligen Lebensauftrag Auskunft gibt, gelangen viele Individuen im Laufe ihres Lebens an einen Punkt, von dem aus sie ihre Innenreise der Selbsterforschung bewußt beginnen. Diese Entdeckungsreise wird durch das Überbewußtsein oder das höhere Selbst veranlaßt, das den Betreffenden dazu anleitet, den besagten Bauplan (an)zuerkennen, ihn sich zu erschließen und damit zu arbeiten. Oft beginnt ein Mensch erst nach mehreren Leben oder Jahren der Suche nach wahrer Erfüllung in der Außenwelt, und wenn er dort die Schlüssel zur vollkommenen Erfüllung seiner Seele nicht findet, diese Suche im eigenen Inneren fortzusetzen.
Wenn wir meditieren und uns der großen Stille im Inneren anvertrauen, lernen wir auf unsere innere Führung zu lauschen, wobei wir einen äußerst wichtigen Wesensaspekt entwickeln, nämlich das Unterscheidungsvermögen, das in der heutigen Zeit jeder Mensch braucht.
Unterscheidungsvermögen ist eine Fähigkeit, die laut Oxford-Wörterbuch »raschen und wirklichkeitsgetreuen Einblick ... eine scharfe Wahrnehmung« gewährt. Es ermöglicht uns, das eigene kritische Urteilsvermögen zu gebrauchen, um die Flut von Informationen, die gegenwärtig durch Bücher, Artikel, mediale Botschaften und so weiter angeboten wird, weiterzugeben und uns nur das anzueignen, was für uns richtig ist.
Um wissen zu können, was für uns richtig ist, müssen wir uns selbst kennen. Es gilt zu entscheiden, ob wir uns lieber mit dem Selbst beschäftigen, das sich mit dem niederen Verstand identifiziert und sich um Überlebensfragen kümmert oder ob wir es vorziehen, eindeutig die Aufträge des höheren Verstandes entgegenzunehmen, der Einblick in einen umfassenderen Zusammenhang hat, so daß wir den wundervollen Sinn unseres Erdenlebens entdecken können.
Da jeder Mensch einzigartig ist, kommen wir nicht umhin, aus dem reichhaltigen Angebot des Warensortiments, das mit Selbsthilfetechniken und den neuesten Informationen überladen ist, auszuwählen. Es ist unser Recht, aus dem Wühltischangebot verfügbarer Heilweisen diejenige auszusuchen, die zu unserer Gesundung beiträgt. Beispielsweise sprechen nicht alle Patienten gleich gut auf Homöopathie an, nicht alle Kranken zeigen sich gegenüber alternativen Heilmethoden aufgeschlossen, nicht alle Heilungssuchenden entscheiden sich dafür, ihre gesundheitliche Betreuung ausschließlich Schulmedizinern anzuvertrauen. Wir haben allerdings gelernt zu experimentieren, unser Unterscheidungsvermögen auszubauen und die Angebote in Anspruch zu nehmen, die uns geeignet erscheinen. Es geht im wesentlichen darum, sie auszuprobieren und anschließend zu unterscheiden. Bei der Auswahl von New Age-Selbsthilfetechniken wird die gleiche Vorgehensweise empfohlen.
Unterscheidungsvermögen heißt, sich nach innen zu wenden und sich bewußt zu werden, was für das eigene einmalige Wesen richtig ist. Dann wird unsere Selbstentdeckungsreise störungsfrei verlaufen und mit weniger Ablenkung. Dieses Unterscheidungsvermögen stellt sich ganz natürlich in dem Maße ein, wie wir uns auf die Innenwelt einschwingen und unserer höheren Führung anvertrauen.
Je mehr wir uns nach innen wenden, um so leichter fällt es uns, zwischen den Anleitungen des höheren Bewußtseins und dem Verlangen des niederen Verstandes zu unterscheiden. Wir können die richtige Führung in unserem Leben immer daran erkennen, welche Früchte oder Ergebnisse sie hervorgebracht hat, wenn wir uns ihr anvertrauten.
Unterscheidungsvermögen ist die Fähigkeit, die Dinge anzunehmen, die mit uns übereinstimmen, ohne sie dabei als gut oder schlecht zu bewerten. Wie bereits zuvor erwähnt, ist das Unterscheidungsvermögen ein Werkzeug, das wie ein Barometer unsere Freude mißt, wenn wir eine Rolle oder einen Text auf der Bühne des Lebens übernehmen. Sobald wir unseren Bauplan erschlossen, unsere Rolle entdeckt und unseren Text gelernt haben, sind wir viel zu beschäftigt, unser Bestes zu geben um überhaupt noch an den Weg oder die Entscheidungen anderer zu denken. Auch werden wir von dem Wissen geleitet, daß alles sich vollkommen entfaltet, und daher können wir die Entscheidungen und Entwicklungswege anderer Menschen ebenfalls lieben und wertschätzen.
Oft behaupten Menschen, sie könnten mit einer anderen Person, deren Denken und Einstellungen oder sogar ihrer energetischen Ausstrahlung nichts anfangen und darum könnten sie sich folgendermaßen verhalten: Erstens könnten sie glauben, daß irgendetwas mit einer Person, eine Gruppe oder einer Sache nicht stimme, wenn sie außerstande sind, mit ihrem Gegenüber eine Beziehung herzustellen. Wir wissen genau, daß wir aufrichtig sind oder recht haben, deshalb müßten sie daneben liegen, das Ziel verfehlt haben, sich irren. Auch dieses Urteil kommt von unserem Unterscheidungsvermögen.
Zweitens könnten wir uns so verhalten, daß wir, wenn wir uns mit der energetischen Ausstrahlung einer Person, einer Gruppe oder einer Idee nicht in Einklang befinden, uns davon trennen, unseren eigenen Weg gehen und ausschließlich mit denjenigen Kontakt pflegen, mit denen wir übereinstimmen. Diese Einstellung wäre im Sinne des Prinzips von Leben-und-leben-lassen.
Drittens könnten wir uns so verhalten, daß wir die bestehenden Unterschiede erkennen und annehmen und dann einen Schritt weitergehen. Dazu bedarf es den Wunsch nach Einheit, bedingungsloser Liebe und Akzeptanz für den Weg des Anderen. Hierbei lernen wir, Vertrauen zu entwickeln, daß alle Mitmenschen eine Ausbildung erhalten beziehungsweise erhalten haben, um ihre Rolle einwandfrei zu spielen (vergleiche Kapitel 2). Aus meiner Sicht existiert weder richtig noch falsch, denn alles ist da, damit wir etwas daraus lernen und inspiriert werden, unseren Entwicklungsweg fortzusetzen. Ereignisse sind ihrem Wesen nach neutral. Wir sind es, die eine Erfahrung mit Hilfe unseres Wahrnehmungsvermögens als gut oder schlecht, richtig oder falsch einstufen. Näheres zu diesem Thema erfahren Sie in den nachfolgenden Kapiteln.
Kapitel 7
Der Atem des Lebens
Es wird gesagt, wenn ein Mensch seine Lebensgewohnheiten nicht verändert, weder Ernährung oder Denkmuster umstellt noch Körperübungen macht, könnte er seine Lebensdauer allein durch seine Atmung verlängern. Leonard Orr, Begründer von Rebirthing und Autor von »Das Rebirthingbuch« stellt fest, daß ein Mensch seine Lebenserwartung verdreifachen kann, wenn er die Anzahl seiner üblichen Atemzüge pro Minute von sagen wir fünfzehn auf fünf verringere.
Viele Menschen sagen zu dieser Idee »Ich will garnicht zweihundert Jahren alt werden«, worauf ich antworte »vielleicht doch, wenn Ihr Leben voller Freude und sinnerfüllt wäre«. Auf die Unsterblichkeit und körperlichen Tod gehe ich später noch genauer ein. Hier genügt zu sagen, wenn man Sinn und Aufgabe seines Lebens gefunden hat, ist man gewöhnlich nicht bereit, seinen physischen Körper infolge von Unwissenheit und Krankheit abzulegen. Um dann wieder mit einem neuen Körper anzufangen, die Wickelphase, Schule, Pubertät und das Erwecken des Zellgedächtnisses zu durchlaufen, bis man seinen Weg fortsetzen kann. Das zeugt meiner Ansicht nach von unkluger Zeiteinteilung. Wir sind mit einem vollkommenen Körpergefährt ausgestattet worden, welches sich selbst erhalten und selbst heilen kann, um darin unser Bewußtsein zu beheimaten. Der Körper hat die Fähigkeit, uns solange am Leben zu erhalten, bis wir bereit sind, ihn aufzugeben oder damit ins Licht aufzusteigen.
In Meditationskreisen erzählt man sich folgende bekannte Geschichte, aus der hervorgeht, was uns letztlich am Leben erhält. Wenn ein Mensch im Sterben liegt, und das vielleicht noch in einem Krankenhaus, wo all diese lebensrettenden Geräte bereit stehen und man seiner Lunge Sauerstoff zuführt, so muß dessen Lebensfunken nicht notwendigerweise zurückkehren. Denn es ist nicht der Sauerstoff, der uns am Leben erhält. Sauerstoff ist mit Autobenzin vergleichbar, welches den Motor laufen läßt. Jener Funke, der das menschliche Leben erhält, ist reine göttliche Essenz. Sobald diese Kraft aus dem physischen Körper entweicht, verschwinden alle Anzeichen körperlichen Lebens.
Man sagt, daß Freude jener Funke sei oder der Geist, der sich im Leben ausdrückt. Aus diesem Grund ist das Ausmaß an Freude, das wir im Leben empfinden, ein guter Indikator, inwieweit wir mit dem Geist und dem höheren Zweck übereinstimmen. Da dieser Funke in Wirklichkeit Energie ist, die unser Wesen durchströmt, kann man ihn spüren, indem man das Gewahrsein nach innen richtet. Diese Kraft läßt sich in Form von Tonwellen und Lichtstrahlen messen und kann auch als Schwingung empfunden werden.
Leonard Orr sagt: »Verbundenes Ein- und Ausatmen in einem entspannten Rhythmus läßt uns den göttlichen Funken unmittelbar wahrnehmen – mental, emotional – sowie körperlich als Lebensenergie... wenn Einatmen mit Ausatmen verbunden ist, und der innere Atem mit dem äußeren Atem verschmilzt, sendet diese Verschmelzung der reinen Lebenskraft mit der Atemluft Schwingungen aus, die Körper und Nervensystem durchströmen, die menschliche Aura reinigen sowie den Verstand, das Gemüt und den Körper des Menschen nähren und ausgleichen«.
Es stehen uns viele Atemtechniken zur Auswahl. Auch hier können wir unser Unterscheidungsvermögen nutzen, aufgeschlossen sein und unterschiedliche Techniken ausprobieren, bis wir eine gefunden haben, die es uns erlaubt, die Kraft zu erleben, die uns am Leben erhält. Ich bin in verschiedenen Methoden unterrichtet worden, die unterschiedliche Wirkungen erzielen. Die erste will ich im Folgenden kurz beschreiben:
Der Atem leistet nicht nur einen enormen Beitrag für unsere Gesundheit, Vitalität und Lebenserwartung. Der wesentliche Vorteil, den uns der Atem des Lebens bringt, indem wir uns bemühen, dieser lebenserhaltenden Kraft nahezukommen und sie zu spüren, ist, daß sie uns infolge ihrer sehr reinen und vollkommenen Beschaffenheit vielfältige Erfahrungen vermittelt. Diese reichen von tiefem inneren Frieden, völliger Entspannung und besserem Schlaf bis hin zu Wohlgefühl und überwältigender Seligkeit (im Sprachgebrauch der Buddhisten auch Nirwana oder Samadhi genannt).
Diese Lebenskraft ist ausgesprochen subtil. Wenn sie Leben erschafft und erhält, geht sie unauffällig machtvoll ans Werk. Infolgedessen ist das Atmen der erste Schritt, mit dieser Energie in Verbindung zu treten und ihre Schwingung und Gegenwart in unserem Wesen zu erfühlen. Dies geschieht mit Hilfe des verbundenen Atems, bei dem jedes Einatmen natürlich und ohne Unterbrechung in das Ausatmen übergeht. Die Rebirther nennen es bewußtes Atmen.
Der zweite Schritt ist die Feinatmung. Wenn wir uns ärgern, Angst oder Enttäuschung empfinden, reagiert der Körper mit kurzen, groben Atemzügen. Das verfeinerte Atmen ist wie ein Blatt oder eine Feder, die schwerelos im Wind tanzen. In dem Buch »Mindfulness with Breathing« (dt: »Achtsame Atmung«) schlägt der buddhistische Autor vor, sich eine brennende Kerze vor die Nase zu halten und so weich durch die Nase zu atmen, daß die Kerzenflamme nicht flackert. Grobes Atmen wird die Flamme auslöschen.
Die alles am Leben erhaltende Kraft ist subtil und doch sehr machtvoll. Sie will liebevoll behandelt sein und nicht forciert werden. Um emotionalen Ballast mit Hilfe von Visualisierungen und Atemtechniken (wie beispielsweise Rebirthing) aus dem Körper zu befreien, kann zeitweise kräftiges Atmen sinnvoll sein. Wollen wir allerdings mit der uns erhaltenden Lebenskraft in Kontakt sein, müssen wir uns auf ihren Rhythmus einstimmen, der in unserem Körper schwingt.
Es wird auch empfohlen, durch die Nase zu atmen, denn wenn man länger durch den Mund atmet, trocknet der Mund- und Rachenraum stark aus, was zu Unbehagen führt und dann unterbricht man die Übung. Zudem gewährleistet die Nasenatmung einen regelmäßigeren Energiefluß. In einem emotionalen Prozeß können Sie vorübergehend auch durch den Mund atmen, oder durch die Nase ein und durch den Mund aus. Versuchen Sie auch die Nasenwechselatmung, indem Sie durch ein Nasenloch einatmen (dabei das andere zuhalten) und durch das andere wieder ausatmen. Nach drei Atemzügen wechseln. Dadurch werden die feinstofflichen Energiekanäle gereinigt und der Energiefluß in beiden Körperhälften angeregt.
Der dritte Schritt in dieser ersten Atemtechnik gilt der tiefen Atmung beziehungsweise den langdauernden Atemzügen. Die Buddhisten sagen, daß richtiges Atmen den Körper in Ruhe hält. Ruhiger Atem, ruhiger Körper. Ihrer Aussage nach kühlen und beruhigen ausgedehnte Atemzüge, sprich weniger Atemzüge pro Minute, den menschlichen Körper und ermöglichen ihm, sich zu entspannen. Durch die Tiefatmung, bei der sich der Unterleib beim Einatmen zusammenzieht und der Brustkorb sich ausdehnt, während sich der Brustkorb beim Ausatmen zusammenzieht und der Bauch sich erweitert, wird Gesundheit und Vitalität wiederhergestellt.
Die rhythmische, verbundene und feine Eigenart dieser Atemtechnik, die mit den ausgedehnten, langsamen und tiefen Atemzügen einhergeht, ermöglicht uns, uns mit dem Schwingungsaspekt jener Energie, die den Atem antreibt oder ihm zugrundeliegt, zu befassen und ihn zu spüren. Diese unseren Atem lenkende Kraft ist unsere göttliche Essenz. Verbinden wir uns mit dieser Essenz, dürfen wir ihre Natur erleben und genießen – Liebe, Freude, Glückseligkeit und vieles mehr.
Wer tief atmet, maximiert sowohl die Sauerstoff- als auch die Pranaaufnahme. In einem stark mit Sauerstoff angereichertem Milieu kann sich Krankheit nicht halten. Dies ist einer der Gründe, weshalb regelmäßige Ausdauer-Gymnastik zur Gesundheitsvorsorge empfohlen wird. Je tiefer und langsamer wir atmen, desto mehr Sauerstoff und zugleich Prana nehmen wir auf. Beides ist gut für unsere Gesundheit. Prana ist die universale Lebenskraft, welche die Zellstruktur belebt, heilt und umwandelt und obendrein Langlebigkeit fördert.
Die Technik der tiefen, weichen und verbundenen Atmung läßt sich mit dem Schwimmen vergleichen. Erst muß man arbeiten, es ist als würde man in einem Fluß stromaufwärts schwimmen. Irgendwann erreicht man den Zustand, in dem man mit dem Rhythmus eins geworden ist und das Gefühl hat, als ob man geatmet wird und keine Anstrengung oder Technik mehr nötig ist. Nun ist es, als würde man von der der Strömung des Flusses erfaßt und mühelos stromabwärts getragen.
Mit dieser Technik versuchen wir durch gleichmäßiges Ein-und Ausatmen eine Wellenbewegung zu erzeugen und spüren dabei das Fließen unserer Lebensenergie. Zählen Sie hierzu beim Einatmen und Ausatmen jeweils bis sieben. Mitzuzählen ist eine einfache Methode, um das Bewußtsein in der Anfangsphase konzentriert zu halten, und auch, um möglichst gleichmäßig ein- und auszuatmen.
Diese Atemtechnik ist eine Möglichkeit, sich einzustimmen, und wenn sie jeden Tag regelmäßig praktiziert wird, stellen sich Gefühle von Frieden und Gelassenheit ein. Atmen Sie tief, weich und verbunden, wenn Sie sich ärgern und spüren Sie, wie sich die Wut auflöst, während Sie Körper, Verstand und Gemüt beruhigen. Verwenden Sie diese Vorgehensweise auch im Straßenverkehr oder in einer beliebigen streßgeladenen Situation, um sich wieder in einen entspannteren Zustand einzupendeln.
Falls es Ihnen gelingt, jeden Tag mit Atemübungen zu beginnen, um auf diese Weise den Grundton des Tages festzusetzen, werden Sie feststellen, daß der Tag gleichmäßiger verläuft. Stimmen Sie sich nochmals am Ende jeden Tages fünf bis zehn Minuten lang mit Atemübungen ein, ehe Sie zu Bett gehen, damit Sie tiefer und friedlicher schlafen. Werden Sie also ein bewußter Atmer! Atmen Sie unter der Dusche, im Straßenverkehr, während einer fünfminütigen Pause im Toilettenraum Ihrer Arbeitsstelle und atmen Sie, wenn Streß aufkommt. Bei starken Emotionen und unter Anspannung können Sie sich mit Hilfe Ihrer Atmung beruhigen.
Regelmäßige Atemübungen dienen außerdem als vorbeugende Maßnahme bei streßbedingten Beschwerden, da man täglich für Spannungsabbau sorgt und dadurch den zunehmenden Streßstau und potentielle Krankheiten verhindert. (In Kapitel 23 wird eine Atemmethode vorgestellt, mit der man die eigene Schwingungsfrequenz bewußt erhöhen kann.)
Sich einzustimmen gleicht der Pflege, die wir einem Kraftfahrzeug oder einem Musikinstrument zukommen lassen. Um eine optimale Leistung zu erreichen, müssen wir das Instrument hin und wieder stimmen. Behandeln wir das Fahrzeug derart nachlässig, daß es zur Klapperkiste herunterkommt (entspricht Krankheiten, Verfall und Tod), oder sind wir in der Lage, seine Leistung mit bestimmten Maßnahmen zu kontrollieren, damit es wie ein neuer Porsche fährt? Atemarbeit ist eine Form des Einstimmens. Gleiches erfüllen auch Visualisierungen, Diät, Gymnastik, Meditation und anderes. Möglicherweise ernähren wir uns mit qualitativ hochwertigem Essen, machen regelmäßig Körperübungen, haben intelligente Gesprächspartner oder eine Lernaufgabe, die den Mentalkörper anregt, und bemühen uns um emotional befriedigende Erfahrungen. Doch was unternehmen wir, um die Seele zu streicheln und den Höheren Geist zu stimmen?
Schöpferische Visualisierung 1 Atem und Licht
Der Gebrauch der Energie des weißen Lichtes mit Atemübungen
• Vergewissere dich, daß du nicht gestört werden kannst – stell das Telefon ab.
• Setz dich bequem hin und schließe die Augen. Spüre deine Atmung. Atme tief, weich und verbinde Ein- und Ausatmung. Atme langsam ein und zähle dabei bis sieben – atme aus und zähle dabei bis sieben. Achte darauf, zwischen den Atemzügen keine Pausen zu machen. Atme fünf Minuten lang in diesem Rhythmus, indem das Einatmen jeweils sanft in das Ausatmen übergeht und umgekehrt das Ausatmen jeweils leicht in das Einatmen übergeht.
• Nun vertiefe und verlängere deine Atemzüge, so daß du bei jedem Atemzug bis zehn oder fünfzehn zählen kannst. Wähle eine Tiefenatmung die du fünf Minuten beibehalten kannst. Wenn du dich schwindlig fühlst oder es zu anstrengend wird, verringere die Atemlänge um ein oder zwei Zählpunkte. Übe solange, bis du deinen Rhythmus und die dir angemessene Atemdauer gefunden hast. Denke daran, daß du regelmäßig üben mußt, wodurch sich das Fassungsvermögen deiner Lunge vergrößert. Anfangs wirst du vielleicht nur imstande sein, einen Atemzug für die Zähldauer von sieben zu halten, doch mit der Übung wird sich die Länge der Atemzüge auf zehn, fünfzehn oder sogar zwanzig Zähleinheiten ausdehnen. Je tiefer du atmest, um so gesünder wirst du sein. Atme dabei tief aus dem Bauch.
• Gehe anschließend zu einer weichen Atmung über, atme dabei langsam, tief und verbunden, so daß es sich wie ein sanfter Energiestrom anfühlt, von dem dein Organismus durchflutet wird. Übe, indem du dir eine Kerzenflamme vor die Nase hältst. Deine Atemzüge sollen so sanft sein, daß die Flamme dabei nicht flackert.
• Während du verbunden, tief und weich atmest, ist es möglich, daß du Hitze oder Kribbeln im Körper verspürst. Das kommt von dem starken Energiefluß, während der Körper auf eine höhere Schwingungsrate eingestimmt wird.
• Visualisiere anschließend eine Säule aus reiner, weißgoldener Lichtenergie, die aus der reinsten Energiequelle kommt und dich vollkommen umschließt. Diese Lichtsäule hat weder Anfang noch Ende. Sie kommt von oben, durchflutet dich und ist in dem Boden rund um dich verankert.
• Nimm wahr, daß diese Säule mit der stärksten pulsierenden, elektrisch vibrierenden Energie gefüllt ist. Vertraue dieser lebendigen fließenden Lichtenergie. Sie heilt und transformiert dich.
• Atme dieses Licht in deinen Körper ein. Spüre, wie sich deine Lunge damit füllt und stelle dir vor, wie seine Heilkraft in jede Zelle strömt.
• Fühle, wie dieses Licht beim Einatmen durch die Poren deiner Haut aufgenommen wird, so als würde jeder Teil deines Wesens dieses Licht wie mit einem riesigen Staubsauger einsaugen. Spüre wie sich deine Lunge und dein gesamtes Wesen beim Einatmen ausdehnen.
• Stelle dir beim Ausatmen vor, daß das Licht aus deinen gesättigten Zellen durch die Poren der Haut hinausströmt. Visualisiere, daß das Licht in jeder Zelle wie eine Glühbirne eingeschaltet wird. Danach ergießt es sich in die Organe und durchflutet den Körper, bis es aus den Hautporen wieder austritt.
• Visualisiere, wie dieses Licht, gespeist von einer endlosen inneren Energiequelle, herausströmt. Während es fließt, löst es sämtliche disharmonische Bestandteile wie Giftstoffe, Schlacken, Schadstoffe, Krankheiten, negative Emotionen, die innerhalb der Zellstruktur vorhanden sind, entlang seines Weges auf.
• Laß auch zu, daß sich während des Ausatmens Streß vom Körper ablöst. Du hast dich mit dieser machtvollen Lichtenergie umgeben. Nun vertraue, daß alle freigesetzten Substanzen durch die Kraft des Lichtes automatisch aufgelöst und/oder transformiert werden. Denn das Licht ist der sichtbare Teil der Schöpferkraft.
• Fühle, wie du dich ausdehnst und größer und grenzenlos wirst, indem du dieses Licht einatmest und alle Zellen damit füllst. Spüre beim Ausatmen, wie das Licht negative Schwingungen aus jeder Zelle mitnimmt, bevor es den Körper verläßt.
• Stell dir jetzt vor, daß du in einer großen runden Blase oder einem Ballon sitzt. Du siehst, daß diese Blase mit Lichtenergie erfüllt ist. Zieh beim Einatmen die Lichtenergie in die Mitte deines Wesens und fülle beim Ausatmen die dich umgebende Blase mit Licht auf. Dehne diesen Ballon ganz nach Belieben aus. Erkenne, daß er ausschließlich Licht und positive heilende Energien in seine Mitte anzieht. Oder visualisiere, wie reine Lichtenergie von oben in die Blase eintritt, wie sie in dich einströmt und dich umhüllt. Du fühlst dich sicher, entspannt, geheilt und frei. Diese Blase ist ein elektromagnetisches Schutzschild aus Lichtenergie, das dich fortwährend umgibt. An jedem Tag, an dem du es visualisierst und mit Licht anfüllst, wird dieses Feld stärker – es wird dich vor negativen Kräften abschirmen, dich jederzeit aufladen und durch das innere Licht stärken, falls erforderlich.
• Üben wir nun gemeinsam. Du atmest tief, weich und verbunden. Atme das Licht der Energie ein, die dich umgibt, ein. Spüre, wie sich deine Zellen mit Licht anfüllen, das über die Poren der Haut aufgenommen wird. Atme langsam und fühle, wie sich dein Körper entspannt. Atme das Licht ein. Atme Verspannungen in der Nackengegend aus, nimm wahr, wie sie sich sanft auflösen. Atme Licht ein und spüre, wie es deine Zellen durchflutet. Atme aus und lasse die Verspannung in der Schultergegend sich lösen. Gehe so durch deinen ganzen Körper. Atme Licht ein, löse die Spannungen auf, atme immer weiter verbunden, tief und weich. Stell dir vor, das Licht durchströmt dich wie ein Fluß, der alle Negativität, Streß und Spannungen sanft wegspült.
Diese Meditation, morgens und abends je zehn Minuten, bringt folgendes:
1. Tiefe und dauerhafte Entspannung
2. Besseren Schlaf
3. Verbesserte Gesundheit und Vitalität
4. Die Energiesysteme des Körpers richten sich erneut auf ihren natürlichen Schwingungszustand aus
5. Heilung der Zellstruktur
6. Vorhandene Löcher im elektromagnetischen Feld werden geschlossen.
7. Ein elektromagnetisches Kraftfeld aus Licht wird um den Körper aufgebaut.
Kapitel 8
Die Beschaffenheit der Realität
Aus metaphysischer Sicht gibt es lediglich eine Realität, und zwar ist das die Erfahrung von Allem was IST– ein Seinszustand, in dem die eigene Wahrnehmung mit der reinen, alles durchdringenden schöpferischen Energie oder Gotteskraft verschmilzt. Man kann sogar sagen, daß dieser Seinszustand selbst das Erfahren übersteigt. Von einer Erfahrung sind wir nämlich getrennt, da wir sie mit unseren beschränkten Sinnen wahrnehmen.
Dieser Seinszustand geht über die Erkenntnis hinaus, daß wir Gott sind, der sich in der materiellen Welt ausdrückt, da unser Bewußtsein nicht mehr an unseren Körper gebunden ist. Es ist ein Zustand, in dem sich das Ich und die Empfindung des Getrenntseins und der Begrenzung aufheben. In diesem Befinden IST man riesengroß, multidimensional, ein Zustand, in dem man einfach Alles IST, WAS IST.
Mit diesem Bewußtsein kommt die Erkenntnis, daß die Welt eine Täuschung darstellt, während wir jedoch zugleich imstande sind, den Zweck dieser Täuschung zu begreifen. So wie wir einstmals unsere Überzeugung des Getrenntseins gebildet haben, ist es ab dann angebracht, Wege zu finden, die uns aus der Verschleierung, der Täuschung und dem Getrenntsein herausführen. Die Menschheit hat den Widersinn geduldet, Gott existiere außerhalb von uns, während sie jedoch gleichzeitig glaubt, er sei überall und in allen Dingen. Da sich immer mehr Menschen dafür entscheiden, sich mit dem inneren Gott zu verbinden, entstehen Wege und Möglichkeiten, uns aus der Welt der Täuschung an die Quelle (Gott) zurückzuführen, um uns mit ihr zu verbinden.
Die Vorstellung eines höheren Selbst, der geistigen Hierarchie, Dimensionen, Schwingungen und gar der Engelsreiche und so weiter, inspiriert uns einen Weg zu betreten, auf dem wir einen weiteren Schleier der Illusion und des Getrenntseins ablegen können. Geist und Vernunft gehen Hand in Hand, aber die Vernunft wurde aus dem Geist geboren. Um den Abgrund zwischen Begrenztheit und Grenzenlosigkeit zu überbrücken und die ungeheure Ausdehnung unseres Wesens tatsächlich anzunehmen, könnten wir die Vernunft bitten, uns dem Geist zu übergeben. Ein Vorgang der das Fassungsvermögen unseres Intellekts übersteigt. Deshalb sind unsere illusionären Vorstellungen wichtig, denn sie helfen uns, unsere angesammelten Verdichtungen aufzulösen und öffnen den Weg für alle Lebewesen, die diesen Übergang vollziehen möchten.
Nun gut, wir haben erkannt, daß wir uns verirrt haben und nach Hause gehen müssen. Doch wie finden wir den Weg, wenn wir ringsum von dichtem Wald umgeben sind? Wenn jedoch andere Verirrte auf ihrem Weg nach Hause kleine Trampelpfade im Wald hinterlassen haben, wählen wir mit Hilfe unseres Unterscheidungsvermögens und unserer inneren Führung den Pfad, dem wir folgen möchten. Oder wir gehen einen ganz eigenen Weg, bestärkt durch das Wissen, daß andere bereits vorausgegangen sind.
Die Alltagsrealität auf dieser Existenzebene sieht für jeden einzelnen ganz anders aus. Das liegt daran, daß wir einzigartig sind und zwei Menschen niemals die gleiche physiologische, seelische und emotionale Ausstattung haben.
Unsere Realität ist größtenteils aus unseren Denkprozessen entstanden. Sie hängt von unserer Wahrnehmung ab, wie wir beispielsweise etwas sehen. Die wiederum basiert auf vorausgegangene Erfahrungen oder Überzeugungen, welche teils bewußt, teils unbewußt im Gedächtnis und im Zellgedächnis gespeichert sind (einschließlich der Erfahrungen aus vergangenen Leben).
Zweitens hängt unsere Realität davon ab, welche Haltung wir innerhalb unserer Wahrnehmung, zu den gegebenen Umständen einnehmen. Aufgrund der Haltung entsteht dann ein Gedanke, der eine Gefühlsreaktion auslöst, auf die dann Worte oder Taten folgen. Diese Gedanken, Worte und Taten erzeugen unsere Wirklichkeit, und zwar in Form von Energieübertragung welche den Energiegesetzmäßigkeiten unterliegt (wie beispielsweise Gleiches Gleiches anzieht und vieles mehr). Demnach sind wir, was wir denken, und das Leben spiegelt uns, was wir denken, zurück.
Die Betonung liegt darauf, daß jeder seine Realität erfährt. In den letzten zwanzig Jahren, während meines Studiums der Metaphysik sowie meiner Meditationspraxis bin ich vielen Leuten begegnet, für die meine Erfahrungen schlichtweg ungültig oder unwirklich sind, weil sie eben nicht Bestandteil ihrer Erfahrungswelt sind. Andererseits habe ich auch viele Menschen getroffen, die mit mir in diesen Erfahrungen und Kenntnissen vollkommen übereinstimmen. Ich habe gelernt, daß wir unsere Maßstäbe nicht für andere setzen dürfen, sondern daß wir unserem inneren Ruf treu sein müssen, selbst wenn dieser Ruf anderen unkonventionell oder gar verrückt erscheinen mag.
Große Träume und Visionen haben ein beträchtliches schöpferisches Potential, stehen allerdings der Flußrichtung des Herkömmlichen vielfach entgegen. Veränderung kommt nur durch diejenigen zustande, die es wagen, anders zu sein! Würden wir alle die Welt so verstehen, wie das bereits unsere Vorfahren getan haben, würde sich die Menschheit nicht weiterentwickeln. In uns Menschen gibt es einen Mechanismus, einen Drang, alles stets zu verbessern. Wir lernen aus unseren Fehlern, wir gehen Wagnisse ein. Nicht jeder fühlte sich dazu aufgerufen, den Südpol zu entdecken oder nachzuforschen, ob die Erde wirklich eine Scheibe ist. Die Geschichte wurde von den Zeitgenossen gestaltet, die willens waren, an ihren Grundfesten zu rütteln und gegen den Strom konventioneller Denkweise anzuschwimmen.
Menschen neigen dazu, die Dinge, die sie nicht verstehen, zu verurteilen, zu fürchten und zurückzuweisen. Das Sprichwort »Unwissenheit brütet Angst aus« trifft in unserer Gesellschaft mitunter genau ins Schwarze – zum Beispiel Angst vor fremden kulturellen oder religiösen Bräuchen, besonders wenn wir wissen, daß alles richtig ist bei uns, und folgerichtig daraus schließen, die Entscheidung oder das Verständnis eines anderen sei daher falsch. Vielleicht sollten wir stattdessen »richtig für mich« sagen, wobei die Betonung auf »für mich« liegt (d. h., meine Meinung entspricht dem, was ich für wahr halte). Was nämlich ein anderer als richtig empfindet, gründet sich auf dessen Erfahrungshintergrund, Entscheidungen, Konditionierung und einer Vielzahl anderer gültiger Faktoren. Die Meister sagen: »Alles ist gültig und dient dazu, um daraus zu lernen und uns zu inspirieren.«
Wenn wir Aufgeschlossenheit, Forschungsarbeit sowie praktische Erfahrungen miteinander verknüpfen, versetzen wir uns in die Lage, weisere Entscheidungen für uns zu treffen. In dem Buch »Inspirations« erwähnt Lord Sananda, einer der Aufgestiegenen Meister, in seiner Abhandlung über die wahre Liebe, daß wir uns den Planeten Erde als gigantische Bibliothek vorstellen sollten. In dieser Bibliothek gäbe es Abteilungen für Wissenschaft, Religion, Kunst, Musik und vieles mehr. Viele Erdenbewohner kommen in diese Bibliothek, um ein oder mehrere Fachgebiete zu studieren, sich darin fortzubilden oder darin zu schmökern.
Einige Menschen verbringen vielleicht ihr ganzes Leben damit, eine Wissenschaft oder Religion zu studieren. Andere wiederum verbringen womöglich ihr Leben damit, von einem Fachgebiet zum nächsten zu wechseln und halten sich jeweils nur so lange in einem Bereich auf, bis sie sich mit dem Wissensstoff oder den notwendigen Erfahrungen vertraut gemacht haben, um sich dann wieder anderen Themen zuzuwenden. Manche Menschen, die bereits alle wichtigen Fachgebiete studiert haben, kommen und fragen wer eigentlich der Erbauer der Bibliothek ist und weshalb sie errichtet wurde. Damit machen sie sich bewußt auf die Reise nach innen.
Wieder andere, die bereits wissen, wer die Bibliothek zu welchem Zweck erbaut hat, möchten herausfinden, ob das System zugunsten des kollektiven Ganzen verbessert werden kann. Sie verbringen somit ihr Leben auf Erden im Dienste eines größeren Plans und dienen folglich der Menschheit.
Viele Menschen ahnen, daß sie keinerlei Kontrolle über Situationen haben, denn ihre Emotionen und Reaktionen erfolgen augenblicklich. Häufig hinterläßt dies ein Gefühl von Machtlosigkeit in ihnen. Die nachfolgenden Kapitel gehen weiter auf diese Thematik ein. Der Mensch ist jedoch so konstruiert, daß er denkt, ehe er fühlt. Unsere Wirklichkeit wird daher von unserer Einstellung und den daraus entstehenden Gedanken bestimmt. Wir verfügen über die Macht, unser Denken zu ändern und zu beherrschen, und zwar in einer Weise, daß unsere Realität in jedem neuen Augenblick so beschaffen ist, wie wir sie uns wünschen, statt uns als Opfer unseres Lebens zu fühlen.
Ich sage in jedem neuen Augenblick, weil der Emotionalkörper Zeitunterschiede nicht erkennt. Im Zellgedächnis sind alte emotionale Muster gespeichert – Ängste, Verletzungen, Kummer, auch Erfahrungen, die in frühere Leben zurückreichen. Diese können Blockaden oder Gefühlsreaktionen erzeugen, die in der gegenwärtigen Situation als unerklärlich beziehungsweise ungerechtfertigt erscheinen.
Beispiel: Ein Kind am Meeresstrand hat ungeheuere Angst davor, ins Wasser zu gehen. Im Alter von zwei Jahren scheint diese Angst vernunftwidrig zu sein, da das Kind bisher noch kein Erlebnis gehabt hat, bei dem es von Wellen überspült worden ist oder so ähnlich. In einem früheren Leben ist das Kind jedoch im Meer ertrunken. Der Emotionalkörper erinnert sich und hat diese Angst gespeichert, die nun erneut zum Vorschein kommt. In dem jetzigen Leben des Kindes ist diese Angst irrational und kann aufgelöst werden. Die Mutter könnte es in den Armen halten und ganz langsam in das Wasser gehen. Schrittweise, immer tiefer, bis das Kind begreift, daß es – zum jetzigen Zeitpunkt – nichts zu befürchten hat. Auf diese Weise kann es die Angst überwinden und das emotionale Erinnerungsmuster erneuern.
Eine bekanntes Beispiel ist das halb gefüllte Gefäß. Wer positiv eingestellt ist, sagt das Gefäß sei halb voll. Wer negativ eingestellt ist, sagt es sei halb leer. Beide Ansichten treffen zu. Die Person, die das halb volle Gefäß sieht, ist dankbar und freut sich daraus zu trinken, während der andere, der das halb leere Gefäß sieht, Mangel und Enttäuschung fühlt.
Alle Ereignisse des Lebens sind emotional neutral – wir sind diejenigen, die darauf emotional reagieren. Wenn Ihr Auto eine Panne hat, handelt es sich einfach um ein defektes Auto – um nicht mehr und nicht weniger. Der eine mag sich darüber ärgern und frustriert sein, daß er sich nun verspätet. Ein anderer ruft die Pannenhilfe an, und setzt sich dann hin und genießt die Aussicht oder liest das nächste Kapitel in seinem Buch, solange er wartet. Er akzeptiert die Situation mit dem Wissen, daß Hilfe kommen wird. Das einzige, worüber wir Kontrolle haben, ist unsere persönliche Einstellung. Die Lernlektion aus der Panne mag sein, das Auto schon eher zur Reparatur zu bringen oder sich zu vergewissern, daß der Tank mit Benzin gefüllt ist – eine Rückschau dient dazu, unsere Lektion zu lernen, ändert jedoch nicht die Qualität des Augenblicks.
Der Mensch, der sich dafür entscheidet, sich zu ärgern, kann diese Verärgerung später mit sich herumtragen und sie eventuell in unangenehmer Weise auf andere übertragen. Es kann sein, daß er diesen äußeren Vorfall für seinen Mißmut verantwortlich macht, anstatt die Verantwortung für seine eigene Reaktion auf dieses Ereignis zu übernehmen. Wenn man sich im Klaren darüber ist, daß man sich in jedem Moment für eine Erfahrung entscheiden kann, die positiv oder negativ sein kann, je nachdem wie man ein Ereignis wahrnimmt, kann man sich auch bewußt entscheiden, eine positive Haltung einzunehmen.
In dieser Haltung die Dinge wahrzunehmen, erzeugt eine andere Wirklichkeit, die sich für alle Beteiligten als wohltuend erweist. Dies ist keine fatalistische Lebenshaltung, sondern sie ermächtigt uns, für jedes Erlebnis, das uns widerfährt, die volle Verantwortung zu übernehmen, indem wir verstehen, wie unsere Haltung und unsere Gedanken in der Tat unsere Realität kreieren.
Diejenigen, die sich dafür entscheiden, die Tasse halb voll zu sehen, neigen ganz allgemein dazu, das, was sie im Leben vorfinden, zu genießen und wertzuschätzen. Das Universum antwortet auf unsere Erwartungen, und das Leben reflektiert diese positive Einstellung, indem es positiv ausfällt. In dem Buch »Die Prophezeiungen von Célestine« von James Redfield wird diese Haltung wunderbar dargestellt.
Vor einigen Jahren machte ich die Erfahrung, daß mir buchstäblich das letze Hemd genommen wurde. Ich verlor mein Einkommen, Vermögenswerte und Menschen, die mir ganz nahe standen. Und obendrein erfuhr ich, daß ich Krebs hatte. Diese Schicksalschläge trafen mich so sehr, daß ich durchaus in einem Meer von Negativität hätte untergehen können. Ich erkannte, daß ich machtlos war, die aktuellen irdischen Ereignisse zu ändern. Ich konnte nur meine Einstellung und die daraus folgenden Lebenserfahrungen verändern. Somit fing ich an mit Gedankenkontrolle, wobei ich täglich einen Grund fand, dankbar zu sein. Meine Kinder waren gesund und glücklich, wir hatten ein Dach über dem Kopf, zumindest zeitweilig ein warmes Bett, und im Kühlschrank war etwas zu essen. Jeden Tag fand ich etwas anderes, was ich wertschätzte, einen Sonnenaufgang, eine Blume, die Liebe von Freunden, die Erfahrung von Freude und Liebe in der inneren Stille und vieles andere mehr. Durch diese Haltung entwickelte sich meine Wirklichkeit erstaunlich gut und ich lernte sehr nachhaltig aus diesen Erfahrungen, die sich meinem Bewußtsein unauslöschlich einprägten. Nur allein dadurch, daß ich meine Denkgewohnheiten umstellte, schaffte ich es, buchstäblich ein Leben zu gestalten, das ich lieben und genießen konnte.
In seinem Büchlein »Scientific Healing Affirmations« sagt Yogananda, daß die uns bekannte Welt dem Gesetz der Dualität unterliegt, und deshalb der Mensch anhand seines Intellekts Dualität und Gegensätze im Leben erfährt. Leben und Tod, Gesundheit und Krankheit, Glück und Unglück. Er sagt, daß alle Dualität verschwinde, sobald der Mensch sich auf das Seelenbewußtsein einschwinge, jenen höheren, allen Menschen inhärenten Bewußtseinszustand, und er nichts anderes mehr kenne, als den ewigen und glückseligen Geist. Er sagt, unsere unveränderliche Wahrnehmung von Glückseligkeit im Göttlichen Bewußtsein, dem höheren Verstand, sei immer gegenwärtig.
Die Natur unserer Wirklichkeit wird also im wesentlichen von unserer Wahrnehmung bestimmt, die die Gesamtsumme unserer früheren Erfahrungen ist. Wir können unsere Wahrnehmung verändern, indem wir mit Hilfe der Meditationspraxis immer bewußter werden und die Macht unseres Denkens verstehen. Uns immer wieder klar zu machen, daß wir in jedem Augenblick fähig sind, durch Gedanken unsere Wirklichkeit zu gestalten, ist der erste Schritt den Verstand zu meistern und ein Leben zu kreieren, wie wir es uns in Wahrheit wünschen.
Kapitel 9
Die Meisterung des Verstandes und die Kraft der Gedanken
Die gesamte Schöpfung wird aus Gedanken geboren. Das größere Universum ist von der Göttlichen Intelligenz geschaffen worden, während die Dimension, in der wir leben, auch von den Gedanken der Menschheit gestaltet worden ist. Die höheren und niederen Mentalkörper des Menschen funktionieren nur durch die lebenserhaltende Kraft der Göttlichen Intelligenz.
Wie bereits erwähnt, sind Gedankenformen Energie. Wenn wir positiv denken, wird uns die positive Einstellung durch positive Lebenserfahrungen widergespiegelt, wenn wir nicht noch vorher gewisse Lernerfahrungen durchleben müssen. Es bleibt allerdings immer unsere Entscheidung, ob wir die betreffende Lernerfahrung als schmerzhaft erfahren oder nicht. Alle Ereignisse lösen je nach unserer Wahrnehmung ein Gefühl aus. Unsere Gefühlsreaktionen können wir in der Weise steuern, wie wir uns entscheiden, ein Ereignis zu betrachten oder zu überdenken.
Dr. Deepak Chopra sagt: »Für den Betrachter gibt es keine objektive Welt.« Und weiter: »Die Wahrnehmung ist ein erlerntes Phänomen.« Wahrnehmung, wie wir sie kennen, wird von Umwelteinflüssen, genetischen Codierungen und früheren Lebenserfahrungen bestimmt – sie werden allesamt im Zellgedächtnis aufbewahrt. Mit Hilfe von Meditation, Hypnose und/oder Rückführungen in frühere Leben kann man Zugang zu diesen Erinnerungen bekommen, die mitunter noch auf unser gegenwärtiges Leben einwirken.
Chris Griscom, eine erfolgreiche Reinkarnationstherapeutin und die Gründerin des Light Institute in Galisteo, New Mexico, schreibt in ihrem Buch »Zeit ist eine Illusion«: »Einstellung und Erkenntnis kontrollieren den Emotionalkörper nicht! Ganz im Gegenteil, der Gefühlskörper bestimmt unser Dasein auf allen Bewußtseinsebenen dieses Planeten. Dennoch hinkt er seiner eigenen bewußten Entwicklung hinterher. Der Grund hierfür ist, daß die Emotionalität in energetischer Hinsicht der astralen Dimension angehört, die sich jenseits der zeitorientierten Wirklichkeit befindet. Unberührt von der Tatsache, daß die Zeit vergeht, kramt der Emotionalkörper seine vorhandenen Gefühlselemente unablässig hervor und setzt sie neu zusammen. Da wir uns so stark mit unserem Mentalkörper identifizieren, geben wir uns der Illusion hin, wir könnten den Emotionalkörper mit dem bewußten Willen beeinflussen und steuern.« Weiter heißt es: »Da das Bewußtsein jedes unserer feinstofflichen Körper nicht auf das vorhandene Körpergefährt angewiesen ist, kommen die klebrigen Eindrücke des Gefühlskörpers bei jeder irdischen Verkörperung einfach immer wieder zusammen. Der alte Gefühlskörper übermittelt dem neuen physischen Körper all jene Erfahrungen, Reaktionen und Wahrnehmungen der Wirklichkeit, die er in früheren Körpern gesammelt hat.«
Folglich komme ich zu der Aussage, daß wir, während wir durch die Wahl der Wahrnehmung in »jedem neuen Augenblick« die Gefühle beherrschen oder positiv mit dem Emotionalkörper umgehen können, gleichfalls vergangene Probleme anschauen und lösen müssen, um in der Vergangenheit festgehaltene Energie entlassen zu können. Diese Zellerinnerungen oder Verhaltensmuster sind oft der Grund für Blockaden im gegenwärtigen Leben. Als diese Energieblockaden seinerzeit aufgrund von ungelösten Emotionen entstanden, geschah dies als unmittelbare Folge unserer Wahrnehmungsperspektive und des intellektuellen Erfassens des damaligen Ereignisses. Mit unserer Entwicklung ist auch unser Bewußtsein reifer geworden, und wir können nun rückblickend das Leben aus einer anderen umfassenderen Perspektive betrachten.
An dieser Stelle möchte ich ein persönliches Erlebnis einfügen, das aufzeigt, wie eine Erfahrung aus einem früheren Leben, im Zellgedächtnis gespeichert, unser gegenwärtiges Leben beeinflussen kann. Vor einiger Zeit erhielt ich während der Meditation eine klare Anweisung von meiner geistigen Führung, mich einer Rückführung zu unterziehen, die mir vor allem Aufschluß über mein letztes Leben geben sollte. Zuvor hatte ich in Träumen und Visionen ziemlich lebhaft eine vergangene indianische Inkarnation erlebt. Wenn ich als Kind einen klassischen Cowboy- und Indianerfilm sah, wurde ich immer sehr aufgeregt und stellte mich stets auf die Seite der Indianer. Auch war mir bei meinen Reisen durch die Vereinigten Staaten von Amerika aufgefallen, daß ich ausgesprochen negativ auf die dortige weiße Bevölkerung reagierte. Beides war ungerechtfertigt und mir unerklärlich.
Unter Hypnose bekam ich wie in einem inneren Film anschauliche Bildeindrücke von dieser letzten Inkarnation, in der ich ein großer, relativ unansehnlicher Apache-Indianer war. Ich sah, wie unser Stamm die Zelte im Lager abbaute, einerseits aufgrund der Witterungsbedingungen und andererseits aus Angst vor einem Überfall. Danach sah ich viel Durcheinander und Blutvergießen. Ich befand mich inmitten des Geschehens. Ich beugte mich hinunter und hob meinen zweijährigen Sohn auf, dessen linke Gesichtshälfte weggeschossen worden war. Als ich seinen schlaffen Körper in meinen Armen hielt, reagierte ich sehr wütend, verletzt und zornig, was wiederum den Hypnosetherapeuten erschreckte, der auf eine solch heftige Gefühlsreaktion nicht gefaßt war. Es geschah noch viel mehr, was jedoch für diese Geschichte unerheblich ist.
Instinktiv wußte ich, daß mein damaliger Sohn heute meine jüngste Tochter ist, mit der ich im Grunde seit ihrer Geburt ständig Verhaltensprobleme hatte. Was immer ich auch unternahm, die Kluft zwischen uns blieb bestehen. Kurz gesagt, als ich ihr davon erzählte und sie sich daran erinnerte (was eine Geschichte für sich ist), begriff sie, daß meine Zurückweisung ihrer Energie bei der Empfängnis aus dem Gefühl kam, ich könne das Leid, sie womöglich noch einmal verlieren zu müssen, nicht ertragen. Seit dieser Rückerinnerung hat sich unser Verhältnis entscheidend gebessert und ist seither wunderbar geblieben. Meiner Tochter war bescheinigt worden, daß sie unter einer Verhaltensstörung litt. Sie hatte ein ständiges und unstillbares Verlangen nach Zuwendung, unabhängig davon, wieviel Zuneigung und Aufmerksamkeit sie auch bekam. Ich hatte auf ihre Empfängnis sehr negativ reagiert und sogar eine Abtreibung in Erwägung gezogen. Das hat bei dem Fötus den Grundstein gelegt, sich über alle Maßen zurückgewiesen zu fühlen. Also lagen bei uns beiden einschneidende Zellprägungen vor, bei ihr seit der Zeugung und bei mir seit unserem letzten gemeinsamen Leben. Durch die Klärung und Verarbeitung dieser Zellerinnerungen ergab sich für uns ein tiefgreifender und dauerhafter Wandel.
Wir wissen nun um die Tatsache, daß Gedankenformen unsichtbare Energiefelder aussenden und übertragen. Diese Felder senden ihrerseits zurück und werden von ihrer ursprünglichen Sendestation wieder empfangen. Folglich haben wir uns alles, was vor uns auftaucht und in unser Leben tritt, durch die von uns ausgesandten elektromagnetischen Wellen zugezogen.
Unser Vierkörpersystem, bestehend aus Körper, Gefühlen, Verstand und Geist, hat bewegliche Energiefelder, wovon ein jedes auf einer bestimmten Frequenz schwingt und Energiewellen aussendet. Vereinfacht ausgedrückt kann man den menschlichen Körper mit der Hardware eines Computers vergleichen, den Verstand mit dem Betriebssystem, die Gedanken mit den Softwareprogrammen und das Leben mit dem, was diese drei Faktoren dann ausdrucken. Der physische Körper reagiert auf den Gefühlskörper, dieser reagiert auf den Mentalkörper, der wiederum, falls er eingestimmt ist, dient dem Geist und der Göttlichen Intelligenz. Auf diese Weise beeinflußt unsere mentale Programmierung nicht nur unser gefühlsmäßiges Wohlbefinden, sondern auch unsere Gesundheit.
Unsere Denkprozesse sind erlernt und verlaufen ge-wohnheitsmäßig, doch sie scheinen automatisch und unkontrollierbar zu verlaufen. Auf der Hörkassette »Länger leben und jung bleiben« sagt Dr. Chopra: »Wir sind Gefangene unserer Gedanken. Unsere Gedanken und Gewohnheiten machen uns buchstäblich zu Nervenbündeln mit konditionierten Reaktionen. Unterdessen laufen fortwährend vorhersagbare biochemische Reaktionsmuster in unserem Körper ab, die durch Mitmenschen und Umstände ausgelöst werden. Ein konditionierter Verstand läßt also wenig Spielraum für irgendetwas Neues. Es scheint, als ob die Gefühle sich unserer Kontrolle entziehen. Wir errichten und bauen ein Gefängnis, und das Tragische ist, daß wir nicht einmal imstande sind, diese Mauern zu sehen… Die Sinnentleertheit, unter der wir derzeit leiden, kann nur noch schlimmer werden, wenn wir in diesem Gefängnis bleiben.«
Unsere Art zu denken wird uns in den entscheidenden Jahren unserer Kindheit von Angehörigen und Bezugspersonen beigebracht, von denen wir häufig lernen:
• zu sehr zu verallgemeinern
• nur im Schwarz-weiß-Format zu denken
• ohne Nachweise Schlüsse zu ziehen
• in einer Situation das Schlimmste zu befürchten oder unverhältnismäßig zu übertreiben
• alles persönlich zu nehmen
• uns andauernd in unsere Niederlagen oder Probleme hineinzusteigern
Wenn wir folgendes verstehen, beginnt die Ausbildung zur Meisterung unseres Verstandes und wir werden feststellen, daß wir sehr dizipliniert und achtsam mit jedem Gedanken sein müssen:
1. Gedanken sind Energie, die zugleich Gefühle auslösen können.
2. Diese Energie untersteht universalen Gesetzen.
3. Wir haben die Macht, unsere persönliche Realität zu erschaffen.
4. Wir sind imstande, uns endgültig von begrenzendem Denken zu befreien und den Glauben aufzugeben, daß das Leben »uns einfach widerfährt«.
Womöglich müssen wir auch das Fundament unserer Überzeugungen und unserer gewohnheitsmäßigen Denk- und Verhaltensmuster hinterfragen. Wenn unser Leben auf allen Ebenen reich ist, haben wir Meisterschaft erreicht und können den Verstand und seine schöpferische Kraft für uns einsetzen. Sollten wir uns immer noch begrenzt fühlen, sollten wir unsere Gedankenformen gewissenhaft durchforsten. Folgt ein positiver Gedanke auf einen negativen Gedanken und umgekehrt, wird das Energiefeld jeweils neutralisiert. Wenn Sie also einen negativen Gedanken aufschnappen, sorgen Sie dafür, daß er von einem positiven abgelöst wird und beobachten Sie, wie sich Ihre Wirklichkeit verändert.
Zusammenfassung: Die Meisterschaft des Verstandes und die Bereitschaft, für alle Gedanken, Worte und Handlungen die Verantwortung zu übernehmen, erfordert wesentlich mehr Energie und Umsetzungsleistung als die Haltung der Opfermentalität, die die Schuld für das eigene Leid und die Lebensumstände in der Welt und bei den Mitmenschen sucht. Sobald wir mit Hilfe von Disziplin und Unterscheidungsvermögen vom Lehrling zum Meister aufgestiegen sind, fällt unsere Ernte reich aus und unsere Lebensqualität steigert sich ins Unermeßliche. In Kapitel 14 wird beschrieben, wie man den Verstand mit Hilfe von Meditation durch Ent- und Neuprogrammierung meistert.
Kapitel 10
Die Macht der Gefühle
Aus Forschungen von alternativen Therapeuten sowie einer Reihe von Medizinern einschließlich Dr. Chopra geht hervor, daß emotionales Unbehagen bei der Entstehung von Krankheiten eine bedeutende Rolle spielt. Unser Unvermögen, mit Streß umzugehen, vielfach bedingt durch Gefühle von Unsicherheit oder mangelnder Kontrolle, ist ebenfalls sehr gesundheitsschädigend für den Körper und kann im Extremfall zu einen Nervenzusammenbruch führen.
Selbst wenn es so scheint, als ob menschliche Gefühlsreaktionen automatisch erfolgten, benötigen die Nervenbahnen, ungefähr drei Sekunden, um die Meldungen an das Gehirn zu befördern, ehe die Gefühlsreaktionen und deren verstandesmäßiges Erfassen ausgelöst werden können. In diesen drei Sekunden hat das restliche Gehirn die Nachricht bereits mittels schnelleitender Nervenbahnen empfangen. Auch wenn wir uns dieses Ablaufs nicht bewußt sind, müssen wir einräumen, daß wir erst denken bevor wir fühlen. Folglich sind wir nicht das Opfer unserer Gefühle.
Erleben wir eine spontane Gefühlsreaktion, weil unsere Knöpfe gedrückt wurden, müssen wir lernen, mit diesen Emotionen effektiver umzugehen, damit sich daraus keine energetischen Blockaden bilden und schließlich Krankheiten entstehen. Ereignisse sind, wie schon erwähnt, gefühlsneutral. Wir belegen sie mit Gefühlen je nach unserer Wahrnehmung. Heftige unbewältigte Emotionen wie Angst, Zorn und so weiter werden im Körper gespeichert und bilden Blockaden, die den Energiefluß durch die körperlichen Energiesysteme behindern.
Wenn wir den Wunsch verspüren, mehr Freude, Glück, Harmonie und so weiter während unseres Lebens zu erfahren, müssen wir erst einmal beschließen, uns nicht mit weniger zufriedenzugeben. Wenn wir beschließen, uns auf positive Gefühle in unserem Leben einzustellen, lernen wir eine positive Haltung im Denken einzunehmen und immer nach dem Silberstreif am Horizont Ausschau zu halten. Es existiert sowohl Positives als auch Negatives. Wir wählen aus, worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken, und nach den Gesetzen der Energie gedeiht ganz einfach das, worauf wir uns konzentrieren.
Indem wir verstehen, daß all unsere Erfahrungen inspirierende Lehrmeister sind, und indem wir bewußt wahrnehmen wie wir einem Ereignis Gefühle zuordnen, gewinnen wir mehr Kontrolle über die Qualität unserer Erfahrungen. Selbst wenn uns eine Situation anfangs negativ erscheint, haben wir die Wahl, sie positiv zu sehen und zu akzeptieren. Wir können und werden aus solch einer Situation lernen, deshalb können wir sie als Lektion willkommen heißen.
Es ist zu nichts nütze, destruktive Gefühle im Körper zu speichern. Wenn wir die Strömung eines Flusses durch den Bau eines Staudamms behindern müßten, würden die Pflanzen hinter dem Damm infolge von Wassermangel verkümmern und absterben. Genauso verhält es sich mit dem menschlichen Körper. Um gesund zu bleiben, müssen Gefühle ungehindert fließen können. Sie müssen angenommen und nicht abgelehnt werden. Mit einer positiven Einstellung können wir Gefühle achten, annehmen und sie freilassen, ohne uns allzu sehr darin zu ergehen. Die Hardware des Körpercomputers speichert negative Emotionen in den Organen, die man mit den Datenbanken vergleichen kann. So speichert die Leber Wut, die Lunge Trauer und so weiter, weil wir eben nicht gelernt haben, wie man mit Gefühlen dieser Art sinnvoll umgeht.
In seinem Buch »Die Körperzeit« schreibt Dr. Deepak Chopra, daß emotionaler Schmerz in der Gegenwart als Verletzung erfahren, in der Vergangenheit als Wut erinnert, in der Zukunft als Angst empfunden wird. Unausgedrückte, unterdrückte Wut kehrt sich gegen einen selbst und wird als Schuld empfunden. Wird Wut nach innen gerichtet, entsteht dabei ein Energieverlust, den man Depression nennt. Wenn Zellen lediglich in Materie gekleidete Erinnerungsspeicher sind, wie Chopra es in »Die heilende Kraft« ausführt, ist es äußerst wichtig, damit anzufangen, das Zellgedächtnis zu untersuchen und darin enthaltene Energieblockaden aufzulösen, indem wir alle Zellen von Negativität und Giftstoffen reinigen.
So können wir in zweifacher Hinsicht lernen, mit unseren Emotionen umzugehen. Zunächst gilt es, negative Gefühle aufzulösen, die als Folge früherer Ereignisse in den Zellen und Organen des Körpers gespeichert wurden. Anschließend müssen wir lernen, sinnvoll mit negativen Emotionen umzugehen, schon in dem Augenblick, wenn sie uns begegnen. Wer regelmäßig meditiert, kann noch einen Schritt weiter gehen. Wir können Nicht-Verhaftung lernen, zu handeln statt zu reagieren, immer die Dinge aus der Innenperspektive zu sehen. Regelmäßige Meditation ist wie medizinische Prophylaxe, da wir den größeren Zusammenhang begreifen und beginnen, effektiver damit umzugehen.
1. Negative Gefühle im Zellgedächtnis auflösen
• Dies kann man mit Hilfe von schöpferischen Visuali-sierungsübungen erreichen, wie zum Beispiel mit der einfachen Übung 2, die am Ende dieses Kapitels beschrieben wird.
• Es gibt auch eine große Auswahl an Heilmethoden, wie Kinesiologie, Homöopathie, Harmonisierung des Körpers und so weiter, die den physischen Körper unterstützen, Gefühle rasch und effektiv freizusetzen. Bei der Neuausrichtung und Reinigung der Zellstruktur sowie der körperlichen Energiefelder helfen verschiedene alternative Heilmethoden. Innerhalb weniger Stunden kann das erreicht werden, wofür sonst jahrelange Meditation erforderlich ist.
• Wir können auch darum bitten, daß unser Emotionalkörper während des nächtlichen Schlafs von allen negativen Überzeugungen und begrenzenden Verhaltensmustern gereinigt und befreit werden möge. Stimmen Sie sich dazu einfach auf Ihr Höheres Selbst und/oder Ihre geistigen Führer ein, und bitten Sie darum, ohne daran zu zweifeln. Sie können darum bitten, daß Sie diesen Reinigungsprozeß durch Träume bewußt miterleben oder Sie können die ausdrückliche Anweisung geben, daß dieser unbewußt vor sich geht.
Ich glaube, daß das Freisetzen von Gefühlen eine sanfte und natürliche Erfahrung sein kann. Es muß nicht traumatisch sein, es sei denn man möchte es so. Mit dem Sprichwort »Ohne Schmerzen, kein Verdienst« (engl.: No pain, no gain) stimme ich nicht überein, denn ich meine, daß alles auf sanfte, liebevolle Weise geschehen kann, wenn wir es so wünschen.
2. Mit negativen Emotionen und Verletzungen sinnvoll umgehen lernen
• Atmen Sie, um Ihre negativen Gefühle zu lösen und Körper Verstand und Gefühle zu beruhigen. Atmen Sie solange in tiefen, weichen und gleichmäßigen Atemzügen, bis Sie Ruhe gefunden haben.
• Drücken Sie Ihre Gefühle gegenüber der Person aus, die den Schmerz ausgelöst hat, ohne sie dabei anzugreifen oder zu bedrohen. Nehmen Sie sich anschließend der Themen an, die Sie in Aufregung versetzt haben. Bedenken Sie dabei, daß der äußere Sachverhalt nur ein Spiegel ist. Läge kein inneres Problem vor, würden Sie auch nicht darauf reagieren. Sie können den Erfolg solcher Klärungsarbeit daran ablesen, wenn Sie nicht mehr heftig oder negativ auf eine derartige Situation reagieren.
• Übernehmen Sie Verantwortung für Ihre Gedanken und Gefühle. Die Gefühle folgen stets dem Denken und Wahrnehmen. Wenn Ihre Gefühle Ihnen nicht gefallen, ändern Sie Ihr Denken.
• Suchen Sie nicht von anderen Anerkennung, sondern anerkennen Sie sich selbst. Legen Sie grundsätzlich fest, was für Sie akzeptabel ist, denn jeder Mensch hat eine andere Vorstellung von dem, was er in seinem Leben erfahren möchte und akzeptieren kann.
• Steigern Sie Ihr Energieniveau, indem Sie sich in der Meditation an die innere Kraftquelle anschließen. Wenn wir mit dem Göttlichen im Inneren verschmelzen, lernen wir, andere zu achten, zu lieben und anzunehmen und finden alles Glück in uns. Erwarten Sie nicht, daß andere Freude in Ihr Leben bringen, damit vergeuden Sie nur Kraft. Denken Sie daran, Sie sind der wichtigste Mensch! Wenn Sie glücklich sind, können Sie gut mit Ihren Mitmenschen umgehen und sich besser mitteilen.
• Achten Sie auf Ihre körperlichen und emotionalen Reaktionen. Verleugnen Sie Ihre Gefühle nicht. Etwas unter den Teppich zu kehren, eine Verstimmung nicht zuzugeben, indem man sich um des lieben Friedens willen auf die Zunge beißt oder keine Unruhe stiften will, verursacht Magengeschwüre, Krebs, Herzbeschwerden, und vieles mehr.
• Finden Sie heraus, warum Sie sich verletzt fühlen, und lösen Sie das Gefühl auf.
• Lernen Sie, im Augenblick zu leben.
• Seien Sie bereit, sich zu verändern. Das einzig Beständige im Universum ist der Wandel.
• Vergiften Sie Ihren Körper nicht mit Essen, Gedanken oder Gefühlen.
• Hören Sie auf zu urteilen, entscheiden Sie sich dafür, ausschließlich positiv zu denken sowie die Mitmenschen und sich selbst positiv einzuschätzen.
• Ersetzen Sie das Motiv der Angst durch das Motiv der Liebe.
Eines der besten Hilfsmittel zur Heilung des Emotionalkörpers und damit auch des physischen Körpers ist die Vergebung – sich selbst und anderen zu vergeben.
Ich hatte jahrelang meditiert, regelmäßig Gymnastik gemacht und eine verhältnismäßig reine Nahrung zu mir genommen. All das hatte die Größe meiner Krebsgeschwulst relativ klein gehalten. Trotzdem war der karzinogene Tumor, der an meiner Leber wuchs, eine direkte Folge verdrängten Ärgers. Obgleich ich sehr viel Entwicklungsarbeit an mir geleistet hatte, Rebirthing und andere Methoden der Selbstheilung angewandt hatte, war ich außerstande oder womöglich nicht bereit gewesen zu vergeben, bis mich die Diagnose und die lebensbedrohliche Lage dazu gezwungen haben. Die Schulmedizin kann Leben retten, sofern ein Krebsgeschwür früh genug entdeckt und entfernt wird. Es muß aber auch untersucht werden, weshalb der Krebs überhaupt entstanden ist. Nicht allein das Symptom, sondern auch die zugrundeliegende Ursache müssen beseitigt werden.
3. Meditation als Vorbeugungsmaßnahme
In den Kapiteln über Meditation und ihren Nutzen wird dies näher beschrieben. Der größte Nutzen der Meditation ist das Beobachten der eigenen Gefühle und die Nicht-Anhaftung die wir erreichen können, so daß wir nicht mehr glauben anderen ausgeliefert zu sein. Das erlaubt uns, für unser eigenes Glück absolut selbstverantwortlich zu sein und genau hinzusehen, woher Probleme kommen.
Chris Griscom führt in ihrem Buch »Zeit ist eine Illusion« aus, daß – abgesehen von Reinkarnationstherapie – Meditation und die Erhöhung der Schwingungsfrequenz unserer Energiefelder auf höhere Oktaven am stärksten alte, negative Verhaltensmuster in unserem Emotionalkörper und Zellgedächtnis auflösen können.
Die Meisterung des Emotional- und Mentalkörpers erfordert Disziplin. Nachdem wir jahrelang geglaubt haben, unseren Gedanken und den daraus resultierenden Gefühlen machtlos ausgeliefert zu sein, schlichtweg weil die Gesellschaft uns dies suggeriert, können wir nun bewußt wahrnehmen und lernen, unser Denken zu disziplinieren. Ein indischer Guru hat einmal gesagt, man könne von einem Wildpferd, das von Geburt an die Prärie durchstreift hat, nicht erwarten, daß es sich in die umzäunte Koppel begebe, bloß weil wir pfeifen. Gleiches gilt auch für den undisziplinierten menschlichen Verstand.
Das Fernsehen hat Erwartungen geweckt, daß Ergebnisse in Sekundenschnelle eintreten können. Eine schnelle Aufeinanderfolge von Bildern gilt als gute Unterhaltung. Das macht es für viele schwierig, sich für eine Weile in die innere Stille zurückzuziehen, um den Verstand zu disziplinieren und zur Ruhe zu bringen. Seifenopern verstärken die Opfermentalität, Gameshows verstärken die Gier und Fernsehnachrichten rufen noch mehr Angst und Negativität hervor. Dies sind starke Gefühle, die unterschwellig in unserem Alltagsleben intensiviert werden. Das Fernsehen ist allerdings auch ein machtvolles Kommunikationsmittel. Durch eine selektive Programmauswahl können wir diese Erfindung zu unserem Nutzen gebrauchen. Wir haben die Macht zu wählen, welche Wahrnehmung, Gedanken, Gefühle, Wirklichkeit und emotionale Erfahrung wir in unserem Leben haben wollen.
4. Maßstäbe festsetzen
Die nachfolgende Übung nenne ich die Assoziation der positiven Erinnerung. Sie dient dazu, zwei entscheidende Dinge zu erfüllen. Erstens gilt es, einen Mindeststandard festzusetzen, welcher Art unser Gefühlsleben beschaffen sein soll, um für uns annehmbar zu sein. Zweitens dient sie als Werkzeug, Ihren Tag einzustimmen, falls Sie mal mit dem linken Fuß zuerst aufgestanden sind. Die Technik ist einfach, doch sehr wirksam.
Die Assoziation der positiven Erinnerung
• Setzen Sie sich in kontemplativer Haltung hin. Atmen Sie tief, weich und verbunden, bis Sie das Gefühl inneren Friedens verspüren und somit leicht Zugang zu Ihrem Gedächtnis finden können.
• Gehen Sie in die Vergangenheit zurück und durchsuchen Sie die Datenbank Ihrer Erinnerungen. Finden Sie einen Augenblick, eine Stunde, einen Tag, eine Phase, in der Sie Ihr Leben als einfach wunderbar, glücklich und erfüllend empfunden haben.
• Erinnern Sie sich an die Einzelheiten, die Zeit, den Ort, mit wem Sie zusammen waren, und was an diesem Erlebnis das Besondere war. Achten Sie vor allem darauf, wie Sie sich fühlten.
• Sobald Sie das Gefühl dieses Ereignisses in sich aufgenommen haben, beschließen Sie, sich mit keinem geringeren Standard zufriedenzugeben. Es spielt keine Rolle, welcher Art die Erinnerung ist – sei es aus der Kindheit, die erste Liebe, ein Hochzeitstag, die Geburt eines Kindes. Wichtig ist, wie Sie diese Erinnerung nutzen können, um ein Gefühl der Freude und Unbeschwertheit zu erzeugen.
Die Mehrzahl der Leute, mit denen ich diese Übung durchgeführt habe, schildern, daß sie sich an Gefühle wie Freude, Zufriedenheit und Unbeschwertheit am häufigsten erinnerten. Weiter berichten Sie, daß es genau dieselben Erfahrungen sind, die sie bei ihrer gegenwärtigen Lebensweise und in ihrem pflichterfüllten Erwachsenendasein am meisten entbehren.
Tatsache ist, daß wir einstmals solche Erlebnisse gehabt haben. Selbst wenn wir vielleicht außerstande sind, die gleichen Umstände oder Einzelheiten wiederherzustellen, sind wir fähig, unseren persönlichen Maßstab festzusetzen, welche Erfahrungen unseren emotionalen Bedürfnissen genügen.
Wenn wir einfach jeden Tag damit beginnen, eine erfreuliche Erinnerung aus unserem Gedächtnis hervorzuholen, können wir den Tag auf eine harmonische Note einstimmen, indem wir beschließen, uns nicht mit weniger zufriedenzugeben. Dann erwecken wir das Gefühl, indem wir die Erinnerung erneut durchleben, wodurch der Tag einen positiven Anstrich erhalten kann.
Wenn das Universum auf unsere Erwartungen eingeht und wir fortwährend das Beste für uns erhoffen und überdies negativen Gedankenformen achtsam mit einer positiven und verstärkt positiven Haltung entgegenwirken, werden wir feststellen, daß unser Leben sich – garantiert – ziemlich magisch verändert!
Träume und spirituelle Unterweisung
Der Traumzustand läßt sich am effektivsten nutzen, um geistige Unterweisung, Klärung und/oder Heilung und Belehrung zu empfangen. Immer wenn ich hinsichtlich eines Problems oder einer Entscheidung unsicher bin, meditiere ich vor dem Einschlafen und programmiere mich, indem ich meinen höheren Verstand, meine ICH BIN-Gegenwart oder den Meister, mit dem ich augenblicklich zusammenarbeite, bitte, mir im Traum eine eindeutige Antwort zu übermitteln und mir überdies ein absolut klares Erinnerungsvermögen sowie das mühelose Erfassen der Symbolik des Traumes zu gewähren. Diese Methode hat bei mir niemals versagt! Ich werde jedesmal unmittelbar geweckt, sei es durch ein Geräusch oder ein dringendes Bedürfnis, zur Toilette zu gehen, nachdem ich im Traum die Antwort oder Anweisung erhalten habe. So kann ich dann den Traum und dessen symbolische Inhalte deuten. Anderenfalls stelle ich fest, daß der Traum mit der Auskunft kurz vor dem Aufwachen erfolgt, was es mir auch erleichtert, ihn ins Gedächtnis zurückzurufen.
Sehr wichtig dabei ist allerdings, Zeit für Meditation und Kontemplation vor dem Schlafengehen aufzuwenden, wodurch das Unbewußte die Chance erhält, dem Tagesbewußtsein alle ungelösten Probleme des vergangenen Tages vorzulegen, damit diese Themen nicht in unsere Träume eingehen. Traumdeutung ist eine ausgezeichnete Methode zur Selbsterkenntnis und es gibt zahlreiche hervorragende Bücher zum Thema Traumarbeit und Traumdeutung
Zur Zeit erlebe ich bei mir zwei Arten nächtlicher Aktivitäten. Im ersten Teil der Nacht werde ich ausgebildet, im zweiten Teil bearbeite ich eher persönliche Aufgabenstellungen mit Hilfe von Anweisungen im Traum. Im erstgenannten Zustand verläßt man seinen physischen Körper, um auf den feinstofflichen Ebenen zu wirken, im anderen findet ein Austausch zwischen Unbewußtem, Bewußtsein und Überbewußtsein statt.
Eine Affirmation zur Programmierung, sich an Träume zu erinnern wäre: »Ich bitte meine ICH BIN-Gegenwart darum, mir ein umfassendes Erinnerungsvermögen und ein müheloses bewußtes Erinnern der Träume, Unterweisungen, Vorbereitungen und Belehrungen zu gewähren, die ich erhalte, während mein physischer Körper schläft.«
Schöpferische Visualisierung 2
Reinigungsmeditation und Neueinstimmung des Emotionalkörpers
Diese Meditation dient dazu,
1. emotionalen Ballast zu entlassen, der sich im Zellgedächtnis durch unbewältigte Probleme in der Vergangenheit angesammelt hat
2. durch tägliche Praxis negative Gefühle erfolgreich zu bewältigen.
• Mache es dir bequem und setze dich hin an einen Ort, wo du nicht gestört werden kannst.
• Stimme dich ein, mit Hilfe von Atem- und Lichtarbeit.
• Nachdem du entspannt bist, stell dir vor, du stehst auf einem Berg. Vor dir siehst du Stufen, die nach unten führen.
• Nun fängst du an, die Stufen hinunterzusteigen. Zähle dabei rückwärts von 10 bis 0. Bei jeder Stufe atmest du einmal tief ein und aus, ohne Unterbrechung.
• Erlaube dir, dich immer tiefer zu entspannen, während du zählst. Mit jeder Stufe abwärts fühlst du dich leichter und freier und du weißt, du bist auf dem Weg zu einem ganz besonderen und sicheren Ort.
• 10 … atme ein und atme aus 9 … atme ein und atme aus 8… atme ein und atme aus … 7 … 6 … 5 … 4 … 3 … 2 … 1 … 0.
• Nun bist du unten angekommen, spürst den Boden unter deinen Füßen und fühlst dich tief entspannt. Nimm ein paar tiefe Atemzüge und schau dich um mit all deinen inneren Sinnen.
• Du siehst, daß du dich an einem wunderschönen Ort befindest. Dieser Ort gehört dir ganz allein. Hier fühlst du dich vollständig sicher, friedlich, angenommen und geliebt. Das ist dein Inneres Heiligtum, so wie sich Kinder ein kleines Häuschen bauen, um darin ihre Phantasien zu spielen.
• Du kannst dich in aller Ruhe umsehen, Bäume und Blumenbeete erblicken. Du siehst, wie du eine Blume pflückst, sie dir unter die Nase hältst und ihr Duft dir in die Nase steigt. (Erlaube deinem Geruchssinn, sich zu aktivieren.)
• Du hörst Vogelgezwitscher und den Wind, der durch die Bäume streicht.
• Mit der hohlen Hand kannst du Wasser aus einem klaren Bach schöpfen, es an deine Lippen führen, um es zu schmecken und deinen Durst zu stillen.
• Spüre die Wärme der Sonne auf deiner Haut und den Hauch des Windes in deinen Haaren.
• Halte jetzt einen Moment lang inne und erlaube dir, diesen inneren Ort, dein Heiligtum ganz wie du wünschst zu gestalten. Sei dir bewußt, dies ist dein Ort. Laß deine Vorstellungskraft grenzenlos sein.
• Nimm ein paar tiefe, weiche, verbundene Atemzüge, genieße die Schönheit dieses Ortes. Wenn du einen Ort irdisch-materieller Vollkommenheit erschaffen könntest, wie würde er aussehen? Wäre es ein Strand, ein Regenwald, ein Tal oder ein Berggipfel?
• Nun kommst du zu einem mit Blumen umsäumten Pfad. Fasziniert beginnst du ihm zu folgen. Der Boden unter deinen Füßen fühlt sich weich an. Während du weiterhin die kühle, frische Luft atmest, fühlst du dich immer leichter, energiegeladener und irgendwie befreiter.
• Du bemerkst, daß du ein langes, fließendes Gewand trägst, barfuß bist und es sich so anfühlt, als ob du durch den Wald gleiten würdest.
• Nun kommst du zu einer Waldlichtung. In der Mitte dieser schönen Lichtung, inmitten von Laubbäumen, befindet sich ein großer, klarer, funkelnder Teich mit Felsen, der am anderen Ende von einem herrlichen, sprühenden Wasserfall gespeist wird.
• Auf der kristallklaren Wasseroberfläche tanzt das Sonnenlicht. Die Luft fühlt sich erfrischend, lebendig und gefüllt mit Sauerstoff und Prana an.
• Saftiger und üppiger tropischer Pflanzenwuchs umsäumt das Ufer des Teichs.
• Du bemerkst einen flachen Felsen, der aus dem Wasser herausragt und setzt dich vorsichtig darauf nieder.
• Das Atmen ist hier so leicht, Sauerstoff und Prana strömen wie von selbst in dich ein und füllen deine Lunge mit heilender Kraft. Erlaube dir beim Ausatmen alle Sorgen und alle Last deiner Welt loszulassen.
• Nun sitzt du unter einem wunderschönen Strahl aus heilender Lichtenergie. Er kommt aus dem wolkenlosen blauen Himmel über dir. Das Licht umfängt dich und scheint durch all deine Hautporen einzuströmen.
• Du verspürst den Wunsch, dich ganz seiner Heilkraft hinzugeben und zuzulassen daß es dich transformiert, regeneriert und dir seine Reinheit überträgt.
• Während du diese weißgoldene Lichtenergie einatmest, spürst du, wie sie deine Lunge erfüllt und anschließend in deine Zellen und Organe einströmt. Es fühlt sich an, als ob alle Poren deiner Haut dieses Licht ebenfalls in sich aufnehmen. Du atmest durch den Mund mit einem leichten Seufzen und beginnst den emotionalen Ballast zu lösen, der schon jahrtausendelang in deinen Körperzellen und Organen gespeichert worden ist.
• Atme das Licht ein.
• Atme aus und sprich die Affirmation: »Jetzt löse ich mich von …« (Laß alles los, was dir einfällt. Was dir als erstes in den Sinn kommt, ist genau das, was du loslassen sollst – wie etwa Ärger, Angst, Eifersucht, Kummer und so weiter.)
• Setze die Stimme ein, um dich zu lösen, sprich lauter, seufze und stöhne.
• Fühle, wie Ärger und andere Gefühle aus deinem Wesen ausströmen und durch das Licht um dich herum aufgelöst werden.
• Atme das Licht ein und sprich die Affirmation: »ICH BIN gesund, ICH BIN Schwingung.«
• Atme tief ein und aus und sprich die Affirmation: »Nun löse ich mich von …«
• Fahre damit fort, bis du spürst, daß alle Energien der jeweiligen negativen Emotion aus deinem Wesen entwichen sind. Frage dich dann, was du noch loslassen solltest.
• Als Alternative kannst du auch einfach mit folgender Affirmation alles auf einmal ausströmen lassen: »Jetzt löse ich mich von allen Schlacken, Giftstoffen, Schmutz und Streß und allen in meinem Zellgedächtnis gespeicherten negativen Gefühlen. Ich lasse alles los, was mir in diesem Moment meines Lebens nicht mehr von Nutzen ist!«
• Während du alles aus deinen Zellen entläßt, stell dir einen intensiven Lichstrahl vor, der durch deinen Scheitel in dich eindringt, alle Energieleitbahnen, Zellen und Organe säubert, den ganzen Abfall auflöst und dein Wesen mit heilender Lichtenergie erfüllt. Es ist wie ein Frühlingsputz von gigantischem Ausmaß.
• Während du die Energie des dich umhüllenden Lichtstrahls einatmest, fährst du mit folgenden Affirmationen fort: »ICH BIN Licht, ICH BIN Liebe, ICH BIN frei, ICH BIN ein herrliches, strahlendes Wesen!« Du kannst weitere Aussagen, die sich gut anfühlen, hinzufügen.
• Wenn du willst, kannst du auch visualisieren, daß du einen Rucksack oder einen Behälter auf deinem Schoß liegen hast.
• Visualisiere, wie sich deine Hände mit den freigesetzten Emotionen füllen und du sie alle mit einer kraftvollen Bewegung in den Rucksack packst.
• Sobald der Rucksack gefüllt ist, verschließe ihn und biete ihn dem Licht an. Du kannst nun beobachten, wie er sich in Liebe und Licht auflöst. Stell dir vor, du hast dich einer sehr tiefgreifenden Reinigung unterzogen.
• Während du Licht und Prana einatmest, fühlst du, daß du immer stärker und gesünder wirst und Unwohlsein und alle Krankheiten von dir abfallen. Spüre, wie du verwandelt wirst und sei bereit, von diesem Augenblick an ausschließlich Liebe, Freude und Lachen in deinem Leben zu akzeptieren.
• Geh mit deiner Erinnerung in die beste Zeit deines Lebens zurück (Affirmation der positiven Erinnerung) und beschließe, dich von diesem Moment an, nur noch mit den schönsten Emotionen zufriedenzugeben.
• Affirmiere nun: »In Freude, Sicherheit und Ausgeglichenheit gehe ich dem Unbekannten entgegen und heiße alles willkommen, was meinem höchsten Wohle dient.«
• Verwende diese Visualisierungstechnik, um dich von Ärger, Enttäuschung oder Streß zu entlasten, die du dir womöglich im Laufe des Tages oder der Woche zugezogen hast.
• Wenn du das getan hast oder spürst, daß du nun genug getan hast, visualisiere, wie dein Scheitel sich wie der Deckel eines Honigglases öffnet und heilendes, liebevolles flüssiges Licht einströmt und dein ganzes Wesen mit wundervoller Kraft erfüllt.
• Dann beobachte, wie sich der Deckel wieder schließt. Atme weiterhin tief. Du fühlst dich ruhig, frisch und energiegeladen.
• Bedanke dich, daß du dieses Werkzeug einsetzen darfst. Bitte dein Höheres Selbst, alle künftigen Gefühlssituationen in positiver Weise zu bewältigen. Du weißt ja, alles geschieht, damit wir etwas daraus lernen und inspiriert werden.
• Visualisiere nun, wie du in den wunderschönen Felsenteich hineingleitest. Während du im Wasser schwimmst und anmutig und voller Freude darin planschst, fühlst du, wie es dich kräftigt, wohlig umhüllt und verjüngt.
• Du schwimmst zum Wasserfall, stellst dich darunter und fühlst das Wasser wie eine Kaskade sanft auf dich herunterfallen. Das Bad erfrischt dich und lädt dich auf. Laß dich anschließend von einer zarten Brise und den Sonnenstrahlen trocknen, die deine Haut liebkosen.
• Nun bring deine Aufmerksamkeit zurück in deinen Körper, spüre deine Arme, deine Beine und die Unterlage, auf der du sitzt.
• Vergegenwärtige dir das Gefühl von Frieden und Gelassenheit während deines Besuchs in deinem Inneren Heiligtum bei dem Felsenteich.
• Du weißt, daß du jederzeit dorthin zurückkehren kannst.
• Genieße deine Gefühle.
• Atme fünf mal tief ein und aus.
• Nun komm mit deiner Aufmerksamkeit wieder in den Raum, in dem du dich befindest, und öffne deine Augen.
Kapitel 11
Die Wirkung von Affirmationen
Im Oxford-Wörterbuch wird Affirmation folgendermaßen definiert: »Eine feierliche persönliche Erklärung«. Etwas zu affirmieren bedeutet, es nachdrücklich zu bejahen, als Tatsache hinzustellen, eine offizielle Erklärung abzugeben.
Zu Anfang muß ich klarstellen, daß Affirmationen allein nicht wirken. Sie müssen darin Meister werden, daß Sie Ihre Gedanken und die daraus resultierende Handlung kontrollieren, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Es ist fruchtlos und führt zu nichts, wenn Sie eine positive Aussage formulieren oder affirmieren und sie sogleich anzweifeln oder ihr mißtrauen.
Mit Hilfe von Affirmationen kommen erfolgreiche Resultate zustande, weil man
1. die Absicht bekräftigt,
2. sie vertrauensvoll und hingebungsvoll
3. beständig wiederholt,
4. ohne an ihr zu zweifeln, sondern davon ausgeht, daß sich Ergebnisse einstellen werden.
Uns ist bekannt, daß Selbstgespräche und Gedanken das Gefühlsleben steuern und verdrängte negative Emotionen, die im Inneren verharren, Unbehagen (Vorstufe von Erkrankungen) erzeugen. Umgekehrt können wir Selbstgespräche zu Affirmationen umerziehen und dadurch Behagen erzeugen.
In dem Büchlein »Scientific Healing Affirmations« legt Yogananda dar, daß »kraftvolle bewußte Affirmationen über den Weg durch das Unbewußte auf den Körper und das Tagesbewußtsein einwirken«. Er führt weiter aus: »Während man Heilung anstrebt, befaßt man sich mit der immensen Macht der Krankheit statt mit der Möglichkeit der Genesung, wodurch die Krankheit eine mentale als auch körperliche Gewohnheit wird.«…
»Die unbewußte Vorstellungs-Gewohnheit von Krankheit oder Gesundheit übt einen starken Einfluß aus. Hartnäckige körperliche oder geistige Krankheiten wurzeln stets tief im Unbewußten; Krankheit läßt sich kurieren, indem man ihre verborgenen Wurzeln herauszieht. Daher sollten alle Affirmationen des bewußten Verstandes stark genug sein, um das Unbewußte zu durchdringen, wodurch wiederum das Bewußtsein automatisch beeinflußt wird. Also wirken kraftvolle bewußte Affirmationen über den Weg durch das Unbewußte auf den Körper und das Tagesbewußtsein ein. Noch stärkere Affirmationen wirken nicht nur auf das Unbewußte, sondern auch auf das Überbewußtsein, den geheimnisvollen Speicher wundersamer Kräfte.«
Weiterhin schreibt er, daß Menschen, »die Affirmationen anwendeten, ohne deren zugrundeliegende Wahrheit zu verstehen – nämlich die unzertrennliche Einheit des Menschen mit Gott – dürftige Ergebnisse erzielten und sich darüber beklagten, daß Gedanken keine Heilkraft hätten.« Wir müssen also die Macht des Verstandes anerkennen, wonach Gedanken Energieträger sind. Wenn wir auch die schon erwähnten Energiegesetze verstanden haben, werden wir nicht mehr daran zweifeln, daß Gedanken und Affirmationen unser Leben heilen und umwandeln können.
Zweifel ist nichts anderes als ein positiver Wunsch oder Gedanke, dem ein negativer folgt. Dadurch wird auf energetischer Ebene eine neutrale Position erzeugt und nichts erreicht. Zweifel verhindern jeglichen Fortschritt.
Nachdem wir die Macht der Gedanken, Worte und Handlungen erkannt haben, die unsere Realität erzeugen, können wir damit beginnen, bewußt nach innerer Vision zu streben und diese in konkrete Worte, Affirmationen umzusetzen, die die gewünschte Wirklichkeit herbeiführen können. Wir sind die Schöpfer, und die einzige vorhandene Begrenzung ist die, der wir uns freiwillig unterwerfen.
Wir können die zuvor erwähnten Einsichten und Affirmationen auf die unterschiedlichsten Bereiche unseres Lebens anwenden, um positive Veränderungen zu bewirken. Affirmationen lassen sich benutzen, um Gesundheit, Wohlstand, Glück und sogar Unsterblichkeit herbeizuführen. (Um Immortalist zu sein, muß man sich von der Glaubensüberzeugung lösen, sterben zu müssen beziehungsweise, der Tod sei unvermeidlich.) Affirmationen kann man auch einsetzen, um wundervolle Beziehungen herbeizuführen. Es ist jedoch wichtig, sich über die eigenen Wünsche vollständig im Klaren zu sein, damit die passende Formulierung präzise und wirksam sein kann.
Ich persönlich ziehe Affirmationen vor, die alle Aspekte in einem Streich – sozusagen alles in einem – erfassen. Zum Beispiel: »ICH BIN gesund, ICH BIN glücklich, ICH BIN erfolgreich in allem, was ich unternehme, mein Leben ist reich und voller Freude. Während ich mich in vollkommener Harmonie und in perfektem Einklang mit dem Göttlichen Willen befinde, erfülle ich meine Lebensaufgabe und folge meiner Bestimmung.«
Um wirksam zu sein, müssen die Affirmationen auf Ihre Wünsche zugeschnitten sein. Ich könnte allein über Affirmationen ein Buch füllen. Es gibt allerdings eine Menge empfehlenswerter Bücher über Affirmationen, die alle Lebensaspekte abdecken dürften. Zum Beispiel Shakti Gawains Buch »Reflektion im Licht« und Stuart Wildes »Affirmationen – Gedanken haben Schöpferkraft«.
Zur Beachtung: Verzichten Sie bei der Formulierung von Affirmationen gänzlich auf die Verwendung von Negationen und doppelten Negationen, denn das Unbewußte reagiert auf bestimmte Worte. Sagt man »Ich werde nie krank«, so blendet das Unbewußte das Wort nie aus. Daher ist es vorteilhafter zu sagen, »Ich erfreue mich stets bester Gesundheit«. Verwenden Sie gleichermaßen statt der Redewendung »ich werde …« »ICH BIN«. »Ich werde …« gibt einen voraussichtlichen Zustand an. Wir sind darauf angewiesen, daß es JETZT geschieht, nicht morgen, denn eine Redensart besagt »Morgen kommt vielleicht nie«. ICH BIN ist die allermächtigste Aussage im Universum und enthält eine Huldigung für den inneren Gott.
Ein universales Gesetz mit der Bezeichnung »Schöpferisches Gesetz der göttlichen Affirmation« drückt aus, daß Gedanken, Worte und Taten bestätigen, was ein Mensch von sich selbst glaubt beziehungsweise wie er die eigene Wirklichkeit erfährt. Wie der Mensch denkt, so ist er.
Affirmationen unterliegen dem Gesetz des Bewußtseins. Jesus sprach, »Dir geschehe nach deinem Glauben«. Das mentale Gesetz bezieht sich auf die verstandesmäßige Ebene, die auch die Ebene der Glaubensüberzeugungen ist. Der Glaube setzt Gedanken in Gang.
Das geistige Gesetz wirkt über den Weg des Bewußtseins-gesetzes. Dieses Gesetz heißt »Vollkommenheit jetzt und überall« und besagt, daß jedes Lebewesen überall und jederzeit an der absoluten, umfassenden Güte Gottes teilhaben kann. Dieses Gesetz wird auch als erste Ursache bezeichnet, da diese die einzig wahre Ursache und alleinige Wahrheit ist.
Der Körper dient dem Gemüt/Verstand, und Gemüt/Verstand dienen dem Geist. Diese beiden Fakten sind bei den Menschen in Vergessenheit geraten, und so viele leben im Zustand der Angst, Krankheit und Begrenzung.
Innere Harmonie wird durch Ausgeglichenheit und tägliche Kontemplation (in Form von Gebet, Einstimmung), Meditation und Affirmationen erreicht. Ein Hinweis aus der Schrift »Being a Christ« von Ann und Peter Meyer: »Meditation ist ein subjektiver Zustand, wobei man den Geist empfängt; Behandlungen (Affirmationen) sind objektive Tätigkeiten, wobei man das geistige Gesetz steuert.«
Später gehe ich näher auf die Macht ein, die das gesproch-ene Wort und der Ton über menschliche Energiefelder haben.
Affirmationen
• In Gegenwart meiner Eltern, meines Beziehungspartners, meiner Kinder, meiner Freunde und jedermanns fühle ich mich höchst wohl; sie alle fühlen sich in meiner Gegenwart höchst wohl.
• Ich bin Liebe, ich bin frei, ich bin freigesprochen, ich bin der/die ich bin.
• Ich gehe voller Freude, Sicherheit und Ausgeglichenheit dem Unbekannten entgegen.
• Meine Absicht ist, erfolgreich zu sein; meine Absicht ist, in all meinen Unternehmungen sicher zu sein; Meine Absicht ist, daß ich in all meinen Handlungen Liebe empfange und Liebe weitergebe; Meine Absicht ist, daß es mir ausgezeichnet geht und ich mit Wohlstand gesegnet bin, der zur Erfüllung all meiner Wünsche und Bedürfnisse dient.
• Soweit ich es heute vermag, wende ich mich nach innen, indem ich Fragen stelle und zuhöre. Ich vertraue und wage es, die Aufgaben auszuführen, zu denen ich mich wahrhaftig aufgerufen fühle. Daher befolge ich die Impulse meiner inneren Führung, statt mich an gewohnte Verhaltensmuster zu halten. (Stuart Wilde)
• Geld findet seinen Weg selbstverständlich und leicht zu mir, und ich habe davon mehr als genug, um alle meine Wünsche und Bedürfnisse zu erfüllen.
• Ich habe ein Recht darauf, glücklich und frei zu sein, alles zu bekommen, was ich mir wünsche und während meines gesamten Lebens Freude, Ekstase und bedingungslose Liebe zu erfahren.
• Ich bin frei von vergangenen Beschränkungen; ich erschaffe meine eigene Wirklichkeit.
• Unendliche Weisheit führt mich, göttliche Liebe beschenkt mich, Erfolg begleitet mich.
• Ich bin Liebe und Licht. Annehmen ist der Schlüssel zu meinem Glück.
• Ich bin ein strahlendes göttliches Wesen.
Und es gibt noch zahllose weitere Affirmationen.
Programmierung im Vergleich zu Affirmationen
In Kapitel 9 eröffneten wir die Diskussion über die Notwendigkeit, den Verstand zu meistern, da alle Dinge durch Gedanken entstehen. Das Arbeiten mit Affirmationen ist etwas ganz anderes als bewußtes Programmieren, das nachfolgend im Kapitel über die Macht des Bewußtseins beschrieben wird.
Der Hauptunterschied liegt darin, daß man oft machtvolle Affirmationen gebrauchen kann, deren Wirkung jedoch durch den inneren Saboteur – wie wir ihn mittlerweile bezeichnen – zerstreut werden kann. Dieser Saboteur ist das Zellgedächtnis, das auf eine Erfahrung aus anderen Zeitdimensionen zurückgreift, die möglicherweise der Erfüllung der gegenwärtigen Affirmationen zuwiderläuft
Sie können sich beispielsweise programmieren »Ich bedanke mich dafür, daß ich mit Reichtum und Wohlstand gesegnet bin und akzeptiere das als etwas, was mir zusteht,« und dennoch ständig das Geld zusammenkratzen müssen. Einige Menschen halten womöglich auf der Zellebene an der Überzeugung fest, man könne nicht spirituell sein und zugleich finanziellen Wohlstand genießen. Diese Überzeugung rührt vielleicht von Inkarnationen als Mönch, Priester oder Ordensfrau her, in einer Zeit, als Armuts- und Keuschheitsgelübde üblich waren. Vielleicht gab es auch in der Kindheit eine unterschwellige Programmierung, wenn uns immer wieder gesagt wurde »man kann nur Geld verdienen, wenn man bereit ist, hart dafür zu arbeiten« und inzwischen lieben Sie Ihre berufliche Tätigkeit so sehr, daß sie Ihnen gar nicht wie schwere Arbeit beziehungsweise noch nicht einmal wie Arbeit vorkommt.
Hier kommen zwei sich widersprechende Gedankenmuster gleichzeitig zum Tragen. Eines möchte derzeitigen finanziellen Wohlstand, das andere steckt im Zellgedächtnis und sagt, es sei entweder nicht in Ordnung oder nicht möglich, reich zu sein. Auf diese Weise schalten eine bejahende und eine verneinende Kraft einander gegenseitig aus, und es kommt nichts zustande.
Es gilt, beim Programmieren spezielle Befehle zu verwenden: Vom höheren Verstand zum niederen, vom höheren Mentalkörper auf den Emotionalkörper und vom Verstandeskörper auf den physischen Körper. In dieser Weise können wir alle unsere Wünsche verwirklichen.
Alles, was wir uns wünschen, hervorzubringen, tritt garantiert ein, vorausgesetzt, wir sind:
• mit dem göttlichen Willen und göttlichen Bauplan in Übereinstimmung
• auf den richtigen Zeitpunkt der Entfaltung des göttlichen Plans abgestimmt
• und wir haben unsere internen Sabotagemuster beseitigt.
Klingt das einfach? Es ist in der Tat einfach. Im nachfolgenden Kapitel finden Sie sehr machtvolle Programmierungen, um genau das zu bewirken!
Die Macht des Bewußtseins übertrifft die motivierende Psychologie
Als ich nach sechs Monaten die Niederschrift dieses Buches beendet hatte, erhielt ich die klare innere Weisung, mit dem Studium der relevanten Literatur aufzuhören. Vielleicht lag es daran, daß ich mich im Lauf dieses Buchprojekts so intensiv in weitaus mehr als vierzig Werke eingelesen und zu einem Manuskript verwoben hatte. Es war meine Absicht, mit diesem Buch, das gut recherchiertes Material aus zahlreichen Quellen enthält, ein Handbuch mit leicht anwendbaren Selbsthilfetechniken vorzulegen, das sowohl das Herz als auch den Intellekt der Leser zufriedenstellt.
Viel wichtiger als nur eine Pause in meinen Studien und Nachforschungen zu machen, war zu verstehen, wie notwendig es ist, mir die Zeit einzuräumen, in der sich die intellektuell zugeführten Einsichten als Zellwissen einnisten können, was nur durch die Anwendung im Alltagsleben erreicht werden kann. Gleichzeitig wußte ich intuitiv, daß alles dafür erforderliche Wissen in meinem Inneren verfügbar war, um das grenzenlose Wesen zu sein, das ich zu veranschaulichen suchte.
Wenn ich andere auf diesem geistigen Weg beobachte, entdecke ich ein Muster, das all unser inneres Wissen zu nutzen scheint. Sobald die Seele sich rührt, beginnt unser Erweckungsprozeß, und wir dürsten nach Erkenntnissen. Wir achten unseren Intellekt, indem wir mit seiner Hilfe Nachforschungen anstellen und gemeinsame Berührungspunkte ermitteln, den Wahrheitsfaden aufspüren, der allen Lehren der Urvölker, Weisheitsschulen und Religionen der Erde zugrundeliegt. Diese Aussagen kombinieren wir mit den Erkenntnissen der Quantenphysik. Wir entdecken universale Gesetze und erkennen, daß sie die Gesamtheit von Energie und Materie beinhalten und in der Tat die Grundlage von Wissenschaft und Religion bilden. Wir begreifen, daß diese Schöpfungsgesetze systemimmanent sind. Sobald wir sie in unser Leben einbeziehen, ereignen sich magische Dinge. Wir üben uns darin, spielen damit und erschaffen bewußt.
Mit dem Wissen, daß wir unsere Wirklichkeit anhand unserer Vision erschaffen, überwachen wir sorgfältig unsere Gedankenabläufe und mustern alles aus, was dem unbegrenzten Denken widerspricht. Wir verfeinern und reprogrammieren uns und erkennen, daß die Energiegesetze auf uns ansprechen und unsere Alltagsrealität mit dieser neuen Seins- und Denkweise ausstatten.
Die Meditation beschenkt uns mit der Gabe der Nicht-Anhaftung und so können wir sowohl Zeuge als auch Schöpfer werden und innerhalb unserer eigenen Schöpfung erleben und leben. Wir haben erkannt, daß der Einfluß, der davon ausgeht, daß wir das SIND und leben, was wir intellektuell verstanden haben, unsere Wirklichkeit weiter verstärkt. Denn der Energiestrahl eines Gedankens ist weniger machtvoll als das tiefsitzende Zellwissen, das von jeder Zelle, jeder Faser unseres Wesens ausstrahlt und die Energiemuster in unserer Umgebung elektromagnetisch umwandelt. Der ganze Körper schwingt auf einer Frequenz, einer Resonanz, die eine Aussage macht, worauf das Universum geschmeidig antwortet. Da hierbei das Resonanzgesetz am Werk ist, richtet sich das Universum buchstäblich neu aus, um sich unserem Wirklichkeitsmodell anzugleichen.
Wenn wir mit Hilfe von Einstimmung und Programmierungen bewußt kreieren, wird uns klar, daß das universale Bewußtsein mit uns spricht. Wenn wir uns bewußt auf Freude, Anmut, Leichtigkeit und anderes mehr programmieren, sind wir möglicherweise dem Eß- oder sogar Schlafbedürfnis enthoben und frei von Leiderfahrungen um unserer Göttlichkeit willen. Wenn wir durch Absicht, Programmierung und das Einhalten der Regeln im Göttlichen Spiel erwacht und mächtig geworden sind, schlagen wir eine Brücke zwischen den Weltanschauungen und erfahren die Einheit von Allem.
Wir beobachten den Tanz der Lichtarbeiter und der Mainstream-Gesellschaft. Viele Menschen wollen sich vergnügen, Geld verdienen und natürlich auch Gutes tun. Viele wünschen sich ein Modell zu entwickeln, um ihr höchstmögliches körperliches, emotionelles, mentales und spirituelles Potential in ihrem eigenen Leben zu verwirklichen, in einer Weise, die alle anderen achtet. Dies sind die positiven Paradigmen für ein neues Zeitalter.
Positive Glaubenssätze können mit Hilfe von expliziter vorsätzlicher Programmierung erzeugt werden. Programmierungen sind sich wiederholende Anweisungen. Da der physische Körper und der Emotionalkörper in jedem Augenblick des Jetzt vom höheren und niederen Mentalkörper gesteuert werden, entlastet uns effektives Programmieren und leitet uns zugleich durch das Leben. Unsere Bemühungen zu überleben werden dadurch vereinfacht und das Leben wird harmonischer.
Es folgt eine Programmierung, die viele Praktizierende als die machtvollste empfinden:
• Liebe/r Mutter-Vater-Schöpfer/in-Gott, ich bitte darum, daß sich jeder einzelne Augenblick eines jeden Tages in vollständiger Übereinstimmung mit dem göttlichen Willen entfaltet.
Sie garantiert die erfolgreiche Erfüllung aller eingestimmten Träume und Visionen und hält uns davon ab ständig zu fragen, ob wir etwas tun sollen. Diese Programmierung schenkt uns die Einsicht, daß Dinge, die nicht zustandekommen, ( noch) nicht in Übereinstimmung mit dem Göttlichen Zeitplan sind. Sollte dies der Fall sein, brauchen wir uns nicht zu bemühen.
• Ich bitte darum, daß alles, was ich mitteile, in jedem Augenblick sowohl dem höchsten Wohl anderer als auch meinem eigenen höchsten Wohl dienen mögen.
Welchen Grund gäbe es, unsere Mitteilungen etwas anderem als dem Höchstmöglichen zu unterstellen? Das erlaubt auch unseren Beziehungen, sich unabhängig von unseren Erwartungen optimal zu entfalten.
• Ich bitte darum, daß sich die Energiefelder meines Vierkörpersystems (Körper, Gefühle, Verstand und Geist) vollständig auf mein göttliches Selbst ausrichten, damit es sich bewußt und in seiner ganzen Totalität in der physischen Realität und allen anderen Daseinsebenen ausdrückt, in einer Weise, die mir große Freude, Leichtigkeit, Anmut, Vergnügen und Fülle beschert.
Unser göttliches Selbst (ICH BIN oder Monade) ist die am stärksten verwandelnde und schöpferische Kraft im Universum. Wenn wir ihm befehlen, uns auszurichten, dann bedeutet das, daß dies machtvoll und freudig geschieht. Es ist wirklich nicht mehr nötig, um unserer Göttlichkeit willen zu leiden oder in der Tretmühle der Entwicklung hängen zu bleiben. Diese Programmierung schaltet den inneren Saboteur aus.
Der Grund, weshalb viele Menschen ihr Dasein keineswegs als vollkommen erleben, liegt an den Inhalten ihres Zellgedächtnisses und worauf sie in jedem Augenblick des Jetzt ihre Aufmerksamkeit lenken. Dr. Deepak Chopra sagt, daß Zellen nichts weiter als in Materie gekleidete Erinnerungsspeicher sind. Die Aufgestiegenen Meister geben an, daß ein Menschenwesen, das tausend Verkörperungen mit einem Durchschnittsalter von jeweils rund dreißig Jahren durchlebt hat, Daten von 30000 Jahren in seinem Zellgedächtnis gespeichert hat.
Ohne spezifische Programmierungen in das Zellgedächtnis einzutauchen, kann uns jahrtausendelang als Zeitvertreib dienen und auch bloße Zeitverschwendung sein.
Worauf immer wir unsere Aufmerksamkeit richten, wird gedeihen und Wirklichkeit werden. Wenn wir also unser wahres Selbst suchen – um Grenzenlosigkeit zu erfahren – dann ist der einfachste Weg, sich dem unbegrenzten Göttlichen Selbst zuzuwenden.
Die oben angeführten Programmierungen bezeichne ich als Basisprogramm, das dem Zweck dient, die von uns gewünschten Dinge zu manifestieren. Programmierungen kön-nen bei Anwendung des Basisprogramms langfristig oder kurzfristig angelegt sein, um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen. Im Anschluß an die Neuprogrammierung müssen wir allerdings auch auf unsere Gedanken achten, die wir nur dann akzeptieren sollten, wenn sie auf Unbegrenztheit ausgerichtet sind. Hier ist eine Programmierung für Fortgeschrittene. Sie dient speziell dazu, die Einstimmung aufrechtzuerhalten und während Zeiten extremer Arbeitsbelastung, in denen wir mitunter nicht bei unserer normalen oder erwünschten Routine bleiben können, in exzellenter Verfassung zu sein. Wir nennen sie Programmierung zur Grenzenlosigkeit:
• Alle meine Körper sind eingestimmt, gestärkt leistungsfähig und gesund. Sie schwingen und drücken sich in vollständiger und harmonischer Übereinstimmung mit dem Rhythmus von Mutter-Vater-Schöpfer-Gott aus. Dies ist die Wahrheit, ganz gleich, ob ich esse, schlafe, Gymnastik betreibe oder meditiere.
Diese Programmierung löscht das ständig laufende Band der Selbstgespräche über die oben angegebenen Gewohnheiten, Schuldgefühle oder begrenzende Gedanken, die wir möglicherweise im Hinblick auf unsere Art des Essens, Schlafens, Körperübungen und Meditation sowie anderer Gewohnheiten haben. Wenn Sie schon Programmierungen machen, fügen Sie eigene Punkte hinzu. Die oben angegebene Programmierung löscht ganz einfach die Überzeugung, daß wir nur dann in unserer Kraft stehen, wenn wir gewisse Dinge wie zum Beispiel Essen oder Meditieren richtig machen.
Eine der Herausforderungen beim schöpferischen Gestalten, nachdem man seinen persönlichen Willen mit dem größeren Zusammenhang (sprich dem göttlichen Willen) in Übereinstimmung gebracht hat, ist der göttliche Zeitpunkt. Bestimmt haben viele Menschen schon herausgefunden, daß Ergebnisse sich nicht so einfach einstellen, nur weil man sich eingestimmt hat, denn es müssen vielfach noch weitere Anteile (und Personen) des Puzzles enthüllt, erschaffen und in Position gebracht werden. Seit längerem verwende ich bereits mit großem Erfolg die nachfolgende Programmierung, da sie eine allmählich fortschreitende abgestimmte Entwicklung garantiert. Sie ermöglicht zugleich, daß sich das Geschehen flexibel im Sinne der göttlichen Zeitqualität entfaltet:
• Ich bitte darum, daß mein nächster vollkommener Schritt im göttlichen Bauplan sich mir klar enthüllt, und mir jetzt sowohl die Mittel als auch vollkommen geeignete Mitspieler zur Verfügung gestellt werden, die sich an der Schöpfung und Verwirklichung dieses Bauplans beteiligen, damit dieser sich JETZT manifestiert.
Viele Mitmenschen haben bemerkt, daß wir uns gegenwärtig einer Gruppeneinweihung unterziehen, in der es zu lernen gilt, in harmonischer Weise auf unserer Erde zusammenzuarbeiten. Diese Programmierung ruft auch die für uns passenden Menschen herbei, die bei der Ausführung unseres Teilstücks innerhalb des Bauplans mitwirken, mit denen wir zusammenarbeiten sollen, um unsere Visionen in die Tat umzusetzen.
Die folgende Programmierung ermöglicht all jenen, die mit der Synchronizität (gleichzeitig auftretende Ereignisse) arbeiten oder sie zumindest verstehen, sich ihrer früheren und zukünftigen Begabungen zu bedienen, um damit den vorher vereinbarten Anteil innerhalb des größeren Plans erfüllen zu können.
• Ich weise meine ICH BIN-Gegenwart an, meinem Tages-bewußtsein alle brauchbaren Talente, Begabungen und Kenntnisse aus all meinen früheren und künftigen Leben nahezubringen. Dadurch kann ich meinen Anteil des göttlichen Bauplans auf dieser Erde JETZT besser in die Tat umsetzen.
Diejenigen, die daran interessiert sind, sich eines Tages nur noch vom Licht ernähren zu lassen, können mit folgender Programmierung diesen Unwandlungsprozeß einleiten, der es dem Körper ganz allmählich ermöglicht, Nahrung aus dem Ätherreich (Prana) statt aus dem atmosphärischen Reich zu beziehen. Ich befehle meinem Körperbewußtsein ganz und gar aufmerksam und anwesend zu sein. Ich befehle, daß mein Körper-bewußtsein von diesem Augenblick an sämtliche Vitamine, Nährstoffe und Nahrung, die für ausgezeichnete Gesundheit erforderlich sind, aus den pranischen Kräften aufnimmt.
Bewußtseinserweiterung mit Programmierungen
Durchgabe von Eltrayan im Juni 1997
Das menschliche Gehirn besteht aus hundert Milliarden Neuronen, wobei jedes Neuron mit bis zu 50000 anderen vernetzt ist. Das menschliche Bewußtsein veranlaßt Zündungen in diesem Neuronennetz. Nicht alle Neuronen in einem Netzwerk feuern ständig, doch wenn sie aktiviert sind, feuern sie vierzig mal in der Sekunde.
Diese Netzwerke entstehen durch die Lebenserfahrungen des Einzelnen. Die Umwelt beeinflußt also das Gehirn. Neurale Zentren, die beispielsweise für das Sehvermögen, die Sprache und so weiter zuständig sind, werden in der Kindheit geprägt. Grundlegende Einprägungen müssen innerhalb bestimmter Entwicklungsstadien erfolgen, oder sie kommen überhaupt nicht zustande. Ein junges Gehirn ist sehr elastisch und formbar, doch im Alter von zehn Jahren laufen die meisten Gehirnfunktionen bereits innerhalb festgelegter Bahnen ab.
In den neuralen Verbindungen des Gehirns findet ein fortwährender Verfeinerungsprozeß statt, wobei die Neuerungen destruktiv oder konstruktiv sein können. Das sogenannte Programmieren ist ein sehr effektives Vorgehen, diese neuralen Netze willkürlich zu verändern, um das angestrebte Lebensmodell zu verwirklichen.
Programmieren heißt, eine Anforderung solange zu wiederholen, bis die entsprechende neurale Verbindung hergestellt wird, die dann die erwünschte Wirklichkeit hervorbringt. Der erforderliche Zeitaufwand für das Gelingen ist unterschiedlich. Man sollte jedoch nicht sofortige Ergebnisse erwarten, und die Programmierpraxis solange fortsetzen, bis man die intuitive Weisung erhält, sie einzustellen. Für den Inhalt und die Wortwahl der Bitte ist größte Sorgfalt geboten, da das erzielte Ergebnis die programmierte Aussage buchstäblich widerspiegelt. Die Worte, die man für die Programmierung verwendet, können die Form eines demütigen Bittgesuchs, einer Anweisung oder eines Befehls annehmen. Die Bitte kann sich an eine höhere Ordnung wenden, die man anerkennt. Im Zweifelsfalle ist es empfehlenswert, sich an die Spirituelle Hierarchie zu wenden. Um eine Programmierung wirklich täglich anzuwenden, empfiehlt es sich, sie mit regelmäßigen Tagesverrichtungen, wie beispielsweise dem Duschen zu verbinden.
Selbstprogrammierung ist eine äußerst machtvolle Methode, die unter unterschiedlichen Bezeichnungen schon lange mit Erfolg angewendet wurde. Doch selten ist sie mit dem erforderlichen Nachdruck und der nötigen Konzentration ausgeführt worden, um sehr gute Ergebnisse zu erzielen.
Eine gewinnbringende Programmierung bezieht sich auf die Auflösung und Löschung negativer und schädlicher Erinnerungen innerhalb des Vierkörpersystems. Herkömmlicherweise hätte man diese Anweisung für das gegenwärtige und vergangene Leben bezogen. Eine signifikante und auch sehr neue Einsicht ist, auch künftige Leben miteinzubeziehen.
Da Sie ein multidimensionales Wesen sind, werden zukünftige Ereignisse in Ihre aktuelle Lebenssituation eingespeist. Dieser einfache Zusatz zur Programmierung hat erstaunliche Resultate hervorgebracht und wird wärmstens empfohlen.
Um verstehen zu können, weshalb künftige Leben in die Programmierung miteinbezogen werden sollten, bedenken Sie, daß Zauberern oder Sehern nachgesagt wird, daß sie in einer zurückliegenden Zeitdimension existieren – eine Vorstellung, die nur schwer faßbar ist. Die Erklärung hierfür erfordert eine Erläuterung, inwiefern Bewußtseinserweiterungen eine Verschiebung der Zeitwahrnehmung mit sich bringen.
Die Zeit stellt in Form eines Symbols nichts anderes als einen weiteren Aspekt von Aktivität, Bewegung oder Antriebskraft dar. Sie gibt die Menge einer Aktivität in einer bestimmten Einheit an, indem sie den Raum als Hintergrund benutzt. So lassen sich Ereignisse aufeinander beziehen und das Universum wird strukturiert. Weder kann Zeit ohne Bewegung existieren, noch Bewegung ohne Zeit und beides nicht ohne zugrundeliegende Idee.
Betrachtet man die menschliche Existenz als das einfachste Modell der Übereinkunft innerhalb eines Rahmens aus insgesamt sieben Dimensionen, existiert und reicht die lineare Zeit, die unserem normalen Zeitverständnis entspricht, bis zur dritten Ebene der vierten Dimension.
Als Folge der im Jahre 1987 im Rahmen der sogenannten Harmonischen Konvergenz erfolgten planetaren Übereinstimmungen (Konjunktionen) in unserer Galaxie wurde die Verankerung höherer Strahlen ermöglicht, wodurch die Menschheit und die Erde Zugang zur Zentralsonne der hiesigen Galaxie erhielt, statt wie bislang auf die Sonne unseres Sonnensystems beschränkt zu sein. Anfang 1991 wurde der Schaltkreis der vierten Dimension vervollständigt. Die Menschheit befindet sich daher auf der untersten Ebene innerhalb der vierten Dimension, welche die letzte physikalische/materielle Dimension darstellt.
Oberhalb der dritten Stufe der vierten Dimension bewirkt die Geschwindigkeitsrate des Bewußtseins, daß unsere irdische Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft so rasch vergehen, daß der Eindruck entsteht, man befände sich im ewigen Jetzt. Aus dieser Einsicht erscheint die Klärung von Problemstellungen aus künftigen Leben folgerichtig und trägt dazu bei, unseren Fortschritt zu steigern.
Die versäumte Auflösung negativer und schädlicher Einprägungen künftiger Leben ist ein Hauptgrund, weswegen gewisse unerwünschte Lebensumstände Maßnahmen wiederstehen, die sie normalerweise aufgelöst hätten. Will man Gewohnheitsmuster verändern wie z.B. Freßsucht, Rauchen und die ganze Palette moderner Suchtkrankheiten, sollte man folgende Programmierung verwenden, um erfolgreich zu sein.
Mit dem festen Entschluß, eine Veränderung herbeizuführen, bitte ich ergeben die Geistige Hierarchie (oder einen eigen Namen einfügen) alle negativen und schädlichen Erinnerungen aus vergangenen, gegenwärtigen und künftigen Leben aus meinem Vierkörpersystem zu entfernen und aufzulösen.
Seien Sie versichert, daß alles, was Sie verwirklichen wollen, erfüllt werden kann, sofern Sie mit dem göttlichen Zeitplan und dem göttlichen Willen im Einklang sind und keine dem wiedersprechende Kraft in Ihrem Inneren vorhanden ist. Eine Absicht zu verwirklichen, ist einfach. Eine klare Vision von dieser Absicht zu haben, erfordert etwas mehr Können und Umsicht!
Pulsuz fraqment bitdi.