Kitabı oxu: «Einsatz "Brandmeldeanlage"»

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[1]Rotes Heft/Ausbildung kompakt 216

Jochen Thorns

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3. Auflage 2022

Alle Rechte vorbehalten

© 2010/2022 W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart

Gesamtherstellung: W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart

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ISBN 978-3-17-040605-6

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pdf: ISBN 978-3-17-040607-0

epub: ISBN 978-3-17-040608-7

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[3]Vorwort

Jede Brandmeldeanlage löst – statistisch gesehen – etwa zweimal pro Jahr aus. Dass eine Feuerwehrführungskraft es mit einer Brandmeldeanlage zu tun bekommt, ist also relativ wahrscheinlich – gerade auch, weil diese Anlagen keineswegs mehr nur auf Städte und große Gemeinden beschränkt sind, sondern sich auch immer häufiger in kleinen Gemeinden aufgrund der Vorschriften des Baurechts finden. Problematisch ist jedoch, dass sich die fachlich richtige Bedienung einer Brandmeldeanlage kaum in der Feuerwehrausbildung niederschlägt. Zwar werden in den Führungslehrgängen taktische Überlegungen durchaus vermittelt; der junge Gruppenführer kennt jedoch oft nicht die standardisierten Bedienfunktionen.

Dieses Rote Heft wendet sich daher besonders an junge Führungskräfte und will die Lücke zwischen der Ausbildungstheorie und der Einsatzpraxis schließen. Aus diesem Grund werden vor allem Einsatzgrundlagen vermittelt. Nicht enthalten sind daher die Vorschriften der Planung, Installation und Wartung, denn dieses ist nicht Feuerwehraufgabe.

Gegenüber der Vorauflage wurde das Heft vollständig durchgesehen, ergänzt und aktualisiert sowie um die Kapitel »Leiter und Doppelbodenheber«, »Alarmübertragung auf Tablet-PC« und »Interne Brandmeldeanlagen« erweitert.

Filderstadt, im Dezember 2021

Jochen Thorns

[4]Wichtiger Hinweis

Der Verfasser hat größte Mühe darauf verwendet, dass die Angaben und Anweisungen dem jeweiligen Wissensstand bei Fertigstellung des Werkes entsprechen. Weil sich jedoch die technische Entwicklung sowie Normen und Vorschriften ständig im Fluss befinden, sind Fehler nicht vollständig auszuschließen. Daher übernehmen der Autor und der Verlag für die im Buch enthaltenen Angaben und Anweisungen keine Gewähr.

[5]Inhaltsverzeichnis

1  Vorwort

2  I Technische Einrichtungen 1 Kennzeichnung der Brandmeldeanlage 2 Technische Komponenten der Brandmeldeanlage 2.1 Freischaltelement (FSE) 2.2 Blitzleuchte 2.3 Feuerwehr-Schlüsseldepot (FSD) 2.4 Brandmelderzentrale (BMZ) 2.5 Unter- oder Nebenzentralen 2.6 Feuerwehr-Anzeigetableau (FAT) 2.7 Feuerwehr-Bedienfeld (FBF) 2.8 Übertragungseinrichtung (ÜE) 2.9 Feuerwehrschließung 2.10 Brandfallsteuerung 2.11 Brandmelder 2.11.1 Einzelmelder 2.11.2 Ansaugrauchmelder 2.11.3 Linearmelder 2.11.4 Linienförmige Wärmemelder 2.11.5 Kennzeichnung der Melder 2.12 Mobile Brandmeldeanlage 2.12.1 Aufbau einer Mobilen Brandmeldeanlage 2.12.2 Bedienung einer Mobilen Brandmeldeanlage 2.12.3 Temporäre Brandmeldeanlagen 2.13 Leiter und Doppelbodenheber 3 Feuerwehr-Laufkarte

3  II Einsatztaktische Hinweise 4 Hinweise für den Gruppenführer 4.1 Maßnahmen während der Anfahrt 4.2 Alarmübertragung auf Tablet-PC 4.3 Maßnahmen an der Einsatzstelle 5 Das Feuerwehr-Anzeigetableau 6 Das Feuerwehr-Bedienfeld 7 Bedienung von Feuerwehr-Anzeigetableau und Feuerwehr-Bedienfeld 7.1 Bedienung des Feuerwehr-Anzeigetableaus 7.2 Bedienung des Feuerwehr-Bedienfeldes 7.3 Rückstellung von Handfeuermeldern 8 Interne Brandmeldeanlagen 9 Problemlösungen 10 Rauchwarnmelder beim Feuerwehreinsatz 11 Gebäudefunkanlagen 11.1 Bedienung des Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeldes 12 Löschanlagen 12.1 Sprinkleranlagen 12.1.1 Hinweise zu Fehlalarmen bei Sprinkleranlagen 12.2 Gaslöschanlagen 12.2.1 Technik der Kohlenstoffdioxidlöschanlage 12.2.2 Einsatztaktische Hinweise 13 Feuerwehrplan

4  Abkürzungen

5  Literatur/Quellen

[9]I Technische Einrichtungen

In diesem Abschnitt werden die technischen Einrichtungen, also die Bestandteile, der Brandmeldeanlage dargestellt und die jeweilige Funktionsweise in Grundzügen erläutert. Die Bedienung findet sich im Abschnitt »II Einsatztaktische Hinweise«.

[10]1 Kennzeichnung der Brandmeldeanlage

Der Zugang zur Brandmelderzentrale (BMZ) oder zum Feuerwehr-Bedienfeld und Feuerwehr-Anzeigetableau (gemeinsam oft als Feuerwehrinformations- bzw. Feuerwehreinsatzzentrale bezeichnet) sollte immer beschildert sein. Es ist ein Hinweisschild nach DIN 4066 »Hinweisschilder für die Feuerwehr« mit der Aufschrift »BMZ« vorgesehen (Bild 1). Richtungspfeile können das Schild ergänzen. Anstelle der Aufschrift BMZ finden sich teilweise auch die Aufschriften »BMA« für Brandmeldeanlage oder »FIZ« für Feuerwehrinformationszentrale. Alle drei Beschriftungen kennzeichnen die Erstinformationsstelle, also den Ort, welchen die Feuerwehr beim Auslösen einer Brandmeldeanlage aufsuchen muss.

Bild 1: Der Standort der BMZ ist mit einem Schild nach DIN 4066 gekennzeichnet. (Grafik: VWK) [zurück]

[11]2 Technische Komponenten der Brandmeldeanlage

Eine Brandmeldeanlage (BMA) besteht in der Regel aus den in Bild 2 dargestellten Komponenten:

 Brandmelderzentrale (BMZ),

 Übertragungseinrichtung (ÜE),

 Feuerwehr-Anzeigetableau (FAT),

 Feuerwehr-Bedienfeld (FBF),

 Feuerwehrplan,

 Feuerwehr-Laufkarten,

 Feuerwehr-Schlüsseldepot (FSD),

 Freischaltelement (FSE).

Bild 2: Komponenten einer Brandmeldeanlage (Grafik: VWK) [zurück]

Je nach den so genannten Technischen Anschlussbedingungen der zuständigen Leitstelle oder auch den Anforderungen der Bauaufsicht bzw. des Betreibers kann es Abweichungen geben. Gerade bei älteren Brandmeldeanlagen fehlen oft – heute fast selbstverständliche – Komponenten, wie Freischaltelement, Feuerwehr-Bedienfeld oder Feuerwehr-Anzeigetableau.

Einige Begrifflichkeiten: Eine Brandmeldeanlage wird immer in einem Objekt betrieben; der Eigentümer/Nutzer des Objektes ist der so genannte Betreiber. Zuvor war die Anlage geplant und durch eine Firma schließlich eingebaut worden (= Errichter). Der Errichter nutzte dazu Komponenten eines Systemlieferanten (= Hersteller). Die Nutzung der Übertragungswege wird in vielen Regionen (meist auf einen Landkreis oder [12]eine kreisfreie Stadt bezogen) mit einer Konzession versehen; d. h., nur ein Anbieter (der Konzessionär) darf die Brandmeldeanlage auf die Feuerwehrleitstelle aufschalten.

2.1 Freischaltelement (FSE)

Das Freischaltelement (FSE) ist zwar ein Bestandteil der Brandmeldeanlage, befindet sich jedoch immer außerhalb des Objektes, meist eingebaut in einer Außenwand oder einer speziellen Edelstahlsäule. Das Freischaltelement ist in der Regel ein Schlüsselschalter mit einem Steck- oder Profilhalbzylinder der so genannten Feuerwehrschließung. Es dient dem manuellen, [13]künstlichen Auslösen der Brandmeldeanlage durch die Einsatzkräfte, zum Beispiel bei einem sichtbaren Feuer (ohne bisherige Auslösung der BMA) oder bei einem Wasserschaden. Durch die manuelle Auslösung der BMA mittels des FSE können die Einsatzkräfte das Feuerwehr-Schlüsseldepot öffnen und gewaltfrei zur Gefahrenabwehr ins Gebäude gelangen. Durch die automatische Auslösung des Alarms der Brandmeldeanlage in der Leitstelle wird ein illegaler Zutritt ins Gebäude ausgeschlossen. Aus diesem Grund sollte die Auslösung des FSE durch den Einsatzleiter der Leitstelle über Funk mitgeteilt werden. Im normalen Einsatzfall, also bei einer Auslösung der BMA, hat das FSE keine einsatzrelevante Bedeutung und muss daher vom Gruppenführer nicht beachtet werden.

Eine ältere Form eines Freischaltelementes ist die Montage eines Handfeuermelders außen am Gebäude neben dem Feuerwehrzugang. Durch die Auslösung dieses Melders wird die Brandmeldeanlage ebenfalls in den Alarmzustand versetzt und beispielsweise das Feuerwehr-Schlüsseldepot geöffnet. Um einem Missbrauch vorzubeugen, waren diese Handfeuermelder oft in einer Höhe von 2,5 m montiert, sodass man diese nur unter Verwendung eines Steckleiterteils erreichen konnte.


Bild 3: Beispiel für den Einbau eines FSE in einer Edelstahlsäule (Pfeil). Darunter befindet sich ein FSD 3.


Bild 4: FSE in der Ausführung mit Steckschloss


Bild 5: FSE in der Ausführung mit Profilhalbzylinder. Die Auslösung erfolgt durch einen Schlüsselschalter.

Das FSE ist in der Regel mit einer Schutzkappe abgedeckt, die seitlich weggedreht werden kann. Bei neueren FSE ist diese Schutzkappe als Sabotageschutz magnetisch ausgeführt, sodass sich diese nicht einfach durch seitliches Drehen bewegen lässt. Hier muss mit einem Magneten die Kappe entriegelt und seitlich weggedreht werden. Diese Kappen lassen sich leicht durch die massive Materialausführung erkennen.


Bild 6: FSE mit Sabotageschutz. Dieses ist leicht an der dicken Materialstärke der Schutzkappe zu erkennen. Es muss mit einem Magneten entriegelt werden.

2.2 Blitzleuchte

Die Blitzleuchte dient der Wegweisung für die Einsatzkräfte und kennzeichnet in der Regel den Standort des Feuerwehr-Schlüsseldepots und/oder des in der Nähe befindlichen Gebäudezugangs. Bei räumlich ausgedehnten Objekten ist es möglich, über eine Reihe von Blitzleuchten den Zugangsweg von der Feuerwehraufstellfläche bis zur Brandmelderzentrale zu kennzeichnen.

[17]2.3 Feuerwehr-Schlüsseldepot (FSD)

Das Feuerwehr-Schlüsseldepot (FSD) wurde früher als Feuerwehrschlüsselkasten (FSK) bezeichnet; gerade bei älteren Brandmeldeanlagen findet sich diese Bezeichnung noch hin und wieder. Wie das Freischaltelement befindet sich auch das FSD immer außerhalb des Objektes in einer Außenwand oder einer freistehenden Edelstahlsäule. Das FSD dient der Aufbewahrung des Objektschlüssels (ggf. auch zusätzlicher Transponder bzw. Chips für elektronische Schließsysteme), damit die Einsatzkräfte das Objekt jederzeit gewaltfrei betreten können.

Es gibt gemäß DIN 14675 drei Arten von Feuerwehr-Schlüsseldepots:

 FSD 1,

 FSD 2,

 FSD 3.


Bild 7: Beispiel für ein FSD 1, integriert in eine Gebäudewand. Im Vordergrund ist der Objektschlüssel zu sehen (Pfeil). Das kleine Bild zeigt das FSD 1 im verschlossenen Zustand.

Das FSD 1 ist ein einfaches Schlüsseldepot aus einem mechanisch stabilem Gehäuse, das auch als Schlüsselrohr ausgeführt sein kann. Es hat keine Sabotageüberwachung, keine Anbindung an die Brandmeldeanlage und ist bei geringen Risiken für die Aufbewahrung von Objektschlüsseln (Einzelschlüssel) mit untergeordneter Bedeutung zugelassen (z. B. für Zauntore, Schlüssel mit untergeordneter Bedeutung).

Das FSD 2 entspricht dem FSD 3, verfügt jedoch über keine Sabotageüberwachung. Daher dient es nur zur Verwahrung von Objektschlüsseln mit Einzelschließungen (keine Generalhauptschlüssel).

[18]Das FSD 3 wird aus einem etwa fünf Millimeter starken Edelstahlkorpus oder aus einem Aluminiumkorpus mit Edelstahltüren gefertigt. Eine Flächenheizung verhindert das Zufrieren der Türen im Winter. Das FSD 3 verfügt über eine Sabotageüberwachung. Mindestens die Außentür des FSD wird gegen Missbrauch auf Durchbruch überwacht. In den meisten Objekten mit einer Brandmeldeanlage kommt das FSD 3 zur Anwendung.


Merke: Bei älteren BMA ist die Sabotageüberwachung des FSD auf den Hauptmelder/die Übertragungseinrichtung geschaltet, sodass die Brandmeldeanlage blockiert ist, wenn das FSD nicht verriegelt.

[19]Das FSD 3 besteht aus einer Außentür, die nach dem Auslösen der BMA automatisch elektromechanisch entriegelt wird. Die dahinter befindliche Innentür muss in der Regel mit der Doppelbart-Feuerwehrschließung (so genanntes Umstellschloss; allerdings sind auch andere Schließsysteme, beispielsweise mittels Profilhalbzylinder, grundsätzlich möglich) geöffnet werden. Dahinter ist der Objektschlüssel (meist ein Generalhauptschlüssel) in einer überwachten Schlüsselaufnahme deponiert.

Es gibt allerdings auch FSD 3 mit einer Aufnahme von bis zu 16 Objektschlüsseln, die vor allem in Einkaufszentren oder anderen Einrichtungen mit unterschiedlicher Nutzung zum [20]Einsatz kommen können. Bei solchen FSD 3 mit einer großen Anzahl von Objektschlüsseln wird mittels einer elektronischen Sicherung nur der Schlüssel des Objektes freigegeben, in dem der Alarm ausgelöst worden ist. Bei FSD 3 mit einer Zahl von bis zu vier Objektschlüsseln sind in der Regel alle Objektschlüssel nach dem Auslösen der Brandmeldeanlage freigegeben.


Bild 8: Beispiel für ein FSD 3 mit einer Aufnahme für vier Objektschlüssel


Bild 9: FSD 3 eingemauert in einer Gebäudewand, mit darunter montiertem FSE

[21]Bei sehr kleingliedrig genutzten Objekten kann im FSD auch nur ein Schlüssel hinterlegt sein, welcher der Feuerwehr den Zugang zur Brandmelderzentrale ermöglicht. Dort muss dann ein Schlüsselschrank o. Ä. mit den weiteren benötigten Schlüsseln vorhanden sein. Die dann benötigten Schlüssel müssen auf der Feuerwehr-Laufkarte angegeben sein. Eine Alternative dazu sind mit der BMA verknüpfte Schlüsselschränke, an denen Leuchtdioden die benötigten Schlüssel anzeigen. Der bisher nicht genormte Feuerwehrschlüsselschrank (FSS) bietet Platz für bis zu 59 Schlüssel und kommt v. a. in Einkaufszentren u. Ä. zum Einsatz. Der FSS ist nur in Verbindung mit einem FSD 3 zulässig, welches den Generalhauptschlüssel enthält und der Feuerwehr so den Zugang zur gesicherten Brandmelderzentrale ermöglicht. Dort befindet sich der FSS, der nur über den im FSD 3 hinterlegten Schlüssel geöffnet werden kann. Über die Alarmauslösung der BMA wird die Außentür des FSS freigeschaltet. Eine Leuchtdiode zeigt in der Regel den benötigten Schlüssel an; es ist je nach Anlagenprogrammierung aber auch möglich, dass weitere Schlüssel benachbarter Meldebereiche freigegeben werden. Mittels einer speziellen Schließung kann die Feuerwehr auch alle Schlüssel freigeben. Die BMA kann nur zurückgesetzt werden, wenn der Schlüssel wieder in den Steckplatz eingesteckt wurde.


Bild 10: Der FSS kann bis zu 59 Schlüssel aufnehmen (Foto: Kruse Sicherheitssysteme)

Besteht im mit einer Brandmeldeanlage ausgestatteten Objekt eine rund um die Uhr besetzte Stelle (z. B. Pförtner, der keine Kontrollgänge macht), so kann auf ein FSD unter Umständen verzichtet werden, weil die Feuerwehr das Objekt ja ständig betreten kann. Pflegepersonal, Stationsschwestern und Pförtner mit Kontrollgangaufgaben etc. werden in der [22]Regel nicht als ständig besetzte Stelle anerkannt, da sie ja nicht immer vor Ort sind.

[23]2.4 Brandmelderzentrale (BMZ)

Die Brandmelderzentrale (BMZ) ist das Herzstück der Brandmeldeanlage. Während die Brandmeldeanlage die Gesamtheit der Anlage beschreibt, ist die BMZ die eigentliche Technik. Die BMZ sorgt für die Abfrage der Melderzustände, die Auswertung der Störungs- und Alarmmeldungen, die Überwachung der Leitungen des üblichen Telefonfestnetzmeldeweges (so genannte Primärleitung) und auch für die Energieversorgung (Brandmeldeanlagen arbeiten mit Betriebsspannungen von 12 bis 24 V Gleichstrom und verfügen über eine Ersatzstromversorgung/Batteriepufferung). Im Alarmfall steuert die BMZ die verschiedenen Komponenten der Brandmeldeanlage (z. B. Übertragungseinrichtung, Blitzleuchte, FSD) sowie die Brandfallsteuerungen an.


Merke: Es heißt Brandmelderzentrale, aber Brandmeldeanlage.

Man unterscheidet nach der Art der Anlage der Melderleitungen BMZ mit Grenzwerttechnik oder mit Ringbustechnik. Bei der Grenzwerttechnik gehen die Melderlinien sternförmig von der BMZ aus; pro Linie (eine Linie entspricht einer Meldergruppe) können in der Regel bis zu 32 automatische Melder oder zehn Handfeuermelder angeschlossen werden. Bei der Ringbustechnik erfolgt die Verkabelung der Melder ringförmig, teilweise mit stichförmigen Abzweigungen (entsprechend der Grenzwerttechnik). Die Ringe dürfen dabei mehr als 128 Melder gleich welcher Bauart aufnehmen; die Bildung der [24]Meldergruppen erfolgt softwareseitig an der BMZ. Die Ringe werden oft auch als Schleifen oder Loop bezeichnet.


Bild 11: Beispiel für eine Brandmelderzentrale mit integriertem Protokolldrucker

BMZ können mit einem Protokolldrucker versehen sein, welcher die Schalt- und Bedienvorgänge sowie die Auslösungen automatisch protokolliert, was vor allem bei nicht autorisierten Rückstellungen einer BMA durch den Betreiber vor dem Eintreffen der Feuerwehr für den Einsatzleiter bei der Rückverfolgung der Alarmursache hilfreich ist.

Ist die Tür der BMZ geöffnet, wird in der Regel kein Alarm an die Leitstelle weitergeleitet (Ausnahme: Hauptmelder); allerdings kann man dies aufgrund der Normregelungen nicht grundsätzlich ausschließen.

[25]Brandmeldeanlagen können mit einer so genannten Alarmverzögerung von maximal 180 Sekunden versehen werden. Diese Betriebsart der BMA soll dazu beitragen, Falschalarme durch die von Mitarbeitern durchgeführte Lageerkundung zu vermeiden. Die Mitarbeiter müssen dabei den Alarm innerhalb von 30 Sekunden quittieren. Innerhalb der Erkundungszeit von 180 Sekunden wird der Alarm nur beim Auslösen eines zweiten Melders oder beim Drücken eines Handfeuermelders an die Leitstelle weitergeleitet.

2.5 Unter- oder Nebenzentralen

Bei sehr ausgedehnten Objekten sind häufig so genannte Unterzentralen (oder Nebenzentralen) der BMZ vorhanden, die im Objekt abgesetzt von der BMZ aufgebaut sind. Sie sind mit einer BMZ identisch; allerdings steuern sie keine Übertragungseinrichtung an, sondern leiten den Alarm quasi als eine Meldergruppe (Melderlinie) an die (Haupt-)BMZ weiter, welche dann eine Übertragungseinrichtung ansteuert. Bei solchen Unter- oder Nebenzentralen ist der Alarm immer erst an der Unterzentrale und dann an der Haupt-BMZ zurückzustellen.

Einen ähnlichen Aufbau wie die Unterzentralen haben auch so genannte vernetzte Zentralen. Auch die vernetzten Zentralen steuern die Haupt-BMZ an. Der Vorteil der vernetzten Zentralen ist im Gegensatz zu den Unterzentralen jedoch, dass alle Bedienungen, z. B. über das Feuerwehr-Bedienfeld, und alle Anzeigen (z. B. über das Feuerwehr-Anzeigetableau) über die bzw. an der (Haupt-)BMZ erfolgen, sodass die vernetzten [26]Zentralen einsatztaktisch im Allgemeinen nicht beachtet werden müssen. Im Regelfall hat die Feuerwehr dort vor allem keine Schalthandlungen vorzunehmen.

2.6 Feuerwehr-Anzeigetableau (FAT)

Brandmelderzentralen werden von vielen Herstellern angeboten. Und genauso vielfältig wie die Anbieter sind (leider) auch die Bedien- und Anzeigeelemente einer BMZ. Dies ist vor allem im Einsatz ein Problem, weil sich der Feuerwehrangehörige immer neu auf die BMZ einstellen muss – mit allen Nachteilen. Um die Bedienung und die Meldungsanzeige zu standardisieren (und damit unnötigen Stress im Einsatz zu vermeiden), wurden das Feuerwehr-Bedienfeld (siehe Kapitel 2.7) und das Feuerwehr-Anzeigetableau genormt. Das Feuerwehr-Anzeigetableau (FAT) nach DIN 14662 dient der standardisierten Anzeige der Betriebszustände der BMZ, wobei die direkt an der BMZ und die am abgesetzten FAT angezeigten Meldungen übereinstimmen sollten. Das FAT kann Alarm- und Störungsmeldungen sowie Abschaltungen in einem Klartextdisplay anzeigen. Das FAT verfügt außerdem über einen integrierten Signalgeber, der auslöst, sobald eine Alarmmeldung angezeigt wird. Ein Profilhalbzylinder der Feuerwehrschließung verhindert eine unautorisierte Bedienung des FAT. Die FAT müssen redundant an die BMZ angebunden sein, um eine Übertragung auch bei Leitungsbruch oder Kurzschluss sicherstellen zu können. Da die FAT eine Parallelanzeige zur BMZ sind, kann nach der Rückstellung der BMZ auch keine Anzeige mehr am FAT erfolgen. Allerdings haben neuere FAT eine History-Funk[27]tion. Nach einem etwa 5-sekündigem Drücken der Taste »History« werden die älteren Meldungen angezeigt; dies ist auch beim Zurückstellen der Brandmeldeanlage durch den Betreiber vor dem Eintreffen der Feuerwehr wichtig, um den Melder kontrollieren zu können.


Bild 12: Feuerwehr-Anzeigetableau

2.7 Feuerwehr-Bedienfeld (FBF)

Die Bedienung der Brandmelderzentralen ändert sich ständig. Damit sich der Feuerwehrangehörige im Einsatz nicht erst die Bedienungsanleitung der BMZ durchlesen muss, wurde das Feuerwehr-Bedienfeld (FBF) in DIN 14661 genormt. Somit ist [28]die Bedienung der BMZ über das FBF bei allen Herstellern einheitlich. Ein FBF muss an einer Brandmeldeanlage, deren Alarm beispielsweise an die Leitstelle weitergeleitet wird (so genannte Alarmweiterleitung), vorhanden sein. Das FBF ist in der Regel extern neben der BMZ oder dem Feuerwehr-Anzeigetableau (FAT) angeordnet, kann aber auch in eine BMZ integriert sein. Wie bereits das FAT ist auch das FBF gegen eine nicht autorisierte Bedienung durch den Betreiber mit einem Profilhalbzylinder der Feuerwehrschließung gesichert.


Bild 13: Feuerwehr-Bedienfeld

[29]2.8 Übertragungseinrichtung (ÜE)

Die Übertragungseinrichtung (ÜE) übermittelt den ausgelösten Alarmzustand an die hilfeleistende Stelle. Hierbei handelt es sich normalerweise um die Feuerwehrleitstelle; es kann sich in wenigen Fällen jedoch auch – je nach der Ausgestaltung der örtlich geltenden Technischen Anschlussbedingungen – um eine Leitstelle eines Wachdienstes, Polizeidienststellen o. Ä. handeln, welche dann erst die Feuerwehr alarmieren muss. Die Übermittlung der Alarmmeldung von der ÜE zur Feuerwehr (die ÜE im Objekt und die Feuermeldeempfangsanlage bei der hilfeleistenden Stelle wird zusammen als Alarmübertragungsanlage – AÜA bezeichnet) kann entweder per Standleitung, per bedarfsgesteuerter Verbindung (Telefonleitungsaufbau erst im Alarmfall) oder redundant (zwei bedarfsgesteuerte Verbindungen) erfolgen. Die Primärleitung bzw. der Primärweg ist dabei eine Verbindung über das Telefonfestnetz. Der Sekundärweg kann über eine Funkverbindung bzw. Mobiltelefon/GSM-Verbindung führen. Die Störung des Übertragungsweges wird in der Regel (dies ist jedoch fehlerabhängig) zeitgleich im Objekt und bei der hilfeleistenden Stelle angezeigt. Ist die BMZ-Tür geöffnet, ist eine Alarmübertragung an die Leitstelle durch die ÜE in der Regel nicht möglich; allerdings kann man dies aufgrund der Normregelungen nicht grundsätzlich ausschließen.

Da die ÜE – je nach Hersteller – häufig über einen als Hauptmelder bezeichneten Handfeuermelder verfügt, wurde sie früher oft schlicht als Hauptmelder bezeichnet.

[30]Der als Hauptmelder bezeichnete Handfeuermelder an der ÜE, der verdeckt oder offen eingebaut sein kann, dient der Alarmübertragung, ggf. der Alarmauslösung am Feuerwehranlaufpunkt (BMZ) und als Prüfmelder für den Konzessionär. Er kann auch ausgelöst werden, wenn die BMZ-Tür geöffnet ist und die ÜE keinen Alarm überträgt. Der Hauptmelder-Alarm geht jedoch zur Leitstelle durch, die aufgrund des anderen genutzten Eingangs am Wählgerät sogar erkennen kann, dass der Hauptmelder ausgelöst hat. Die Verständigung der Leitstelle durch den Hauptmelder ist möglich, weil er nicht über die BMZ läuft; das bedeutet allerdings auch, dass der Hauptmelder an vielen BMZ nicht angezeigt werden kann. Lediglich an der BMZ bzw. am FBF wird die rote LED »ÜE ausgelöst« angezeigt (jedoch ohne Meldergruppe). Der Hauptmelder kann keine Steuerfunktionen der BMA (z. B. Brandfallsteuerungen, FSD, Blitzleuchte) einleiten.


Bild 14: ÜE mit aufgesetztem Hauptmelder

[31]2.9 Feuerwehrschließung

Obwohl die Feuerwehrschließung kein technischer Bestandteil einer Brandmeldeanlage ist, so ist sie organisatorisch bei einer BMA doch erforderlich. Als Feuerwehrschließung wird dabei das Schließsystem bezeichnet, über deren Schlüssel ausschließlich die Feuerwehr verfügt. Hintergrund ist, dass die Feuerwehr mit dieser Schließung beispielsweise das FSE, das FBF und das FAT bedienen und das FSD öffnen kann. Die bekannten Feuerwehrschließungen sind in Steck- oder Profilhalbzylindern sowie als Umstellschloss ausgeführt. Die Nachbestellung der Schlüssel ist speziell geschützt.

Die Aufbewahrung der Schlüssel der Feuerwehrschließung sollte feuerwehrintern geregelt werden: Bei hauptberuflichen Kräften kann die persönliche Übergabe der Schlüssel im Rahmen des Schichtwechsels erfolgen. Ansonsten können die Schlüssel in speziellen Schlüsseltresoren (am besten mit Zahlenschloss) im Fahrzeug verwahrt werden, um Missbrauch vorzubeugen.


Bild 15: Beispiele für Feuerwehrschließungen


[32]Merke: Schlüssel der Feuerwehrschließung sind nur im Gebrauch der örtlich zuständigen Feuerwehr, nie jedoch bei Betreibern oder Errichtern einer BMA.

2.10 Brandfallsteuerung

Die BMZ kann im Alarmfall bestimmte Funktionen von Einrichtungen des Vorbeugenden Brandschutzes, z. B. Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, Feuerschutzabschlüsse, Rauchschürzen, Brandschutzklappen, Gebäudefunkanlagen oder Löschanlagen, und der Gebäudetechnik, z. B. Entriegelung von Fluchttüren, Klima- und Lüftungsanlagen, Produktionsanlagen und Aufzüge, auslösen bzw. steuern. Diese Ansteuerungen werden als Brandfallsteuerung bezeichnet. Es handelt sich also um Steuerfunktionen der BMZ, die im Falle eines Alarms bauliche und technische Einrichtungen mit schadenbegrenzender Wirkung ansteuern. Typischerweise sind dies die automatische Öffnung von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (inklusive der Zuluftöffnungen) und die Positionierung der Aufzüge im Erdgeschoss mit gleichzeitiger Funktionssperre (bzw. bei einer »dynamischen Brandfallsteuerung« im Ausweichgeschoss, wenn die Melderauslösung im Erdgeschoss erfolgte). Sollte das mit der Brandmeldeanlage ausgerüstete Objekt auch über eine Tiefgarage verfügen, kann es sein, dass dort verlaufende Elektroleitungen sowie Leitungen mit brennbaren Stoffen (z. B. eine Gasleitung) im Rahmen einer Brandfallsteuerung abgeschaltet werden. Dies wird beispielsweise in [33]Baden-Württemberg in der Garagenverordnung baurechtlich gefordert.

Keine Brandfallsteuerungen sind örtliche optische oder akustische Alarmierungseinrichtungen.

2.11 Brandmelder

In Brandmeldeanlagen kommen automatische und nichtautomatische Brandmelder zum Einsatz. Nicht automatische Brandmelder sind die Handfeuermelder (früher: Druckknopfmelder).

Automatische Brandmelder erkennen einen Brand aufgrund der eingestellten Kenngrößen und lösen automatisch Alarm aus. Hier werden die Typen Rauchmelder, Wärmemelder, Flammenmelder und Gasmelder unterschieden. Je nach Meldertyp reagieren sie auf die verschiedenen Kenngrößen wie Rauch, Wärme/Temperatur, Flammen oder Gase. Es gibt jedoch auch kombinierte Melder auf dem Markt, die gleichzeitig für mehrere Kenngrößen parametriert sind (so genannte Mehrkriterienmelder).

Unabhängig vom Meldertyp werden vier verschiedene Meldersysteme unterschieden:

 Einzelmelder,

 Ansaugrauchmelder,

 Linearmelder,

 Linienförmige Wärmemelder.

Die verschiedenen Meldersysteme werden in den Kapiteln 2.11.1 bis 2.11.4 kurz vorgestellt.

[34]Alle Melder müssen grundsätzlich eindeutig mit der Meldernummer, bestehend aus Meldergruppe und laufender Nummer des Melders, gut lesbar gekennzeichnet sein.

Es ist möglich, dass Melder in einer so genannten Zwei-Melder-Abhängigkeit geschaltet sind, d. h., der Alarm wird erst ausgelöst, wenn mindestens zwei (meist benachbarte) Melder ausgelöst haben. Dies hat jedoch keine einsatztaktische Bedeutung, da beide Melder einzeln an der BMZ angezeigt werden und kontrolliert werden müssen.

2.11.1 Einzelmelder

Die Einzelmelder sind das am häufigsten vorkommende Meldersystem. Hierbei wird ein einzelner Brandmelder verbaut, der entsprechend der Anlagenplanung als Rauchmelder, als Wärmemelder, als Flammenmelder oder als Gasmelder (oder als eine Kombination zwischen verschiedenen Meldertypen – so genannte Mehrkriterienmelder) ausgelegt sein kann. In der Regel handelt es sich um punktförmige Rauchmelder. Handelt es sich um einen anderen Meldertyp, wird dies oft in der Feuerwehr-Laufkarte der entsprechenden Meldergruppe vermerkt; dies sollte bei der Abnahme einer Brandmeldeanlage überprüft werden.

Mehrkriterienmelder können auch zeitabhängig verschieden geschaltet sein. So kann beispielsweise tagsüber auf die Kenngröße »Wärme« reagiert werden und nachts auf die Kenngröße »Rauch«.


Bild 16: Einzel-Rauchmelder


Merke: Einzelmelder überwachen immer den Nahbereich in dem sie installiert sind.

Rauchmelder sind entweder als optische Rauchmelder mit einer mit Leuchtdiode und Fotoelement bestückten Messkammer (Streulicht- oder Durchlichtprinzip) oder als Ionisationsrauchmelder ausgeführt. Letztere werden zwar heute nur noch äußerst selten verwendet, werden allerdings erwähnt, weil sie mit einem schwach radioaktiven Material in der Messkammer bestückt sind.

[36]Wärmemelder sind für verschiedene Anwendungstemperaturen von 25 bis 140 °C ausgelegt. Die minimale Ansprechtemperatur eines Wärmemelders liegt nur vier Kelvin über der maximalen Anwendungstemperatur (Wärme-Maximal-Melder). Zudem gibt es Thermodifferenzialmelder, die auf schnelle Temperaturanstiege reagieren und deren Ansprechtemperatur unter der minimalen Ansprechtemperatur eines Wärme- bzw. Thermo-Maximal-Melders liegt.

Die Darstellung der Funktionsweise und der Ausführungen der verschiedenen Meldertypen würde den Umfang des Heftes sprengen. Zudem ist dieses Wissen für den Feuerwehreinsatz in der Regel nicht erforderlich, da sich die Einsatztaktik nicht ändert. Zur Vertiefung wird auf die Literaturliste verwiesen. Zur Fehlerdiagnose bei Täuschungs- oder Fehlalarmen sei darauf hingewiesen, dass gerade bei Rauchmeldern Auslösungen infolge eingedrungener Insekten oder von Wasserdampf bzw. (Regen-)Wasser nicht selten sind.

2.11.2 Ansaugrauchmelder

Ansaugrauchmelder, oft auch noch als Rauchansaugsysteme (abgekürzt: RAS) bezeichnet, sind eine besondere Form von Rauchmeldern. Über ein Rohrleitungssystem mit kleinen Ansaugöffnungen wird Luft aus dem Überwachungsbereich angesaugt und in eine stationäre Messkammer mit angeschlossener Auswerteeinheit, die Konzentrationsstufen anzeigt, geleitet. Danach wird die vom Ventilator angesaugte Luft wieder in den Raum abgegeben. Ansaugrauchmelder sind [37]hochsensibel, sodass bereits leichte Luftverschmutzungen zu einer Auslösung der Anlage führen können.


Bild 17: Auswerteeinheit eines Ansaugrauchmelders

Gegenüber normalen punktförmigen Einzelrauchmeldern ist die Empfindlichkeit rund 1500-fach höher. Allerdings ist bei dieser Melderart in der Regel ein mehrfacher interner Voralarm programmiert.

Einsatztaktisch ist Folgendes zu beachten: Ansaugrauchmelder überwachen einen Raum nicht nur punktuell wie ein Einzelmelder, sondern eine größere Fläche, die sogar weitere, per Wand abgetrennte Räume umfassen kann. Von daher ist der Überwachungsbereich, der auf der Feuerwehr-Laufkarte angegeben ist, grundsätzlich komplett zu begehen und zu überprüfen (nur wenige Hersteller dieser Systeme bieten eine Einzelraumerkennung an).


[38]Merke: Beim Auslösen eines Ansaugrauchmelders ist immer der gesamte auf der Feuerwehr-Laufkarte angegebene Überwachungsbereich zu kontrollieren und nicht nur der Bereich, in dem die Auswerteeinheit montiert ist.

Ansaugrauchmelder benötigen keine »Spülzeit« zur Anlagenrückstellung, da ein kontinuierlicher Luftstrom angesaugt wird. Löst ein Ansaugrauchmelder nach der BMA-Rückstellung erneut aus, ist entweder die Ursache noch vorhanden (Rauch! bzw. Luftverschmutzung) oder aber es liegt ein technischer Defekt vor. In beiden Fällen ist der Überwachungsbereich erneut zu kontrollieren.

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Yaş həddi:
0+
Litresdə buraxılış tarixi:
19 dekabr 2025
Həcm:
136 səh. 77 illustrasiyalar
ISBN:
9783170406087
Müəllif hüququ sahibi:
Bookwire
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