Kitabı oxu: «Resilienz trainieren»

Şrift:

Resilienz trainieren

Aufgaben und Krisen im Alltag

souverän und erfolgreich meistern.

Wie Sie durch Resilienztraining diszipliniert

leben, mentale Stärke aufbauen &

Selbstwert entwickeln.

Autorin: Johanna Herdwart

INHALT

Was bedeutet Resilienz?

Was ist das Pendant zu Resilienz?

Wo liegen die Ursachen der Resilienz?

Wieso sind manche Menschen widerstandsfähiger als andere?

Kann ich bessere Resilienz erlangen?

Warum sind erfolgreiche Menschen resilienter?

Was hat der Stress nun mit Resilienz zu tun?

Welche Schutzfaktoren für die Psyche gibt es?

Wie ist der Stand der Wissenschaft zur Resilienz?

Resilienz ruht auf 7 Säulen

Wie kann ich Kinder für mehr Resilienz stärken?

Warum ist Resilienz so wichtig?

Was sagen kritische Stimmen zur Thematik Resilienz?

Basis für Resilienz

Sport und Ernährung als gesunde Basis

Ist ein Training der Resilienz sinnvoll?

Wie bleibe ich stark?

Digitale Welt mit besonderen Erfordernissen

Schlusswort

Was bedeutet Resilienz?

Resilienz ist kein Begriff aus dem täglichen Sprachgebrauch und doch betrifft er uns alle täglich und immer wieder. Ursprünglich aus dem Bereich der Werkstoffkunde stammend, hat sich dieses Wort mit seiner Bedeutung im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung einen Namen gemacht.

Innerhalb der Werkstoffkunde beschreibt der Begriff die Widerstandskraft und die Eigenschaft von Werkstoffen, trotz Verformung zurück in die Ausgangsform zu finden. Im Sprachgebrauch der Persönlichkeitsentwicklung ist damit die Krisenkompetenz gemeint. Mit Resilienz beschreibt man die Eigenschaft, mit der Anwendung eigener und sozial vermittelter Ressourcen auftretende Krisen zu bewältigen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse für die eigene Entwicklung zu nutzen. Das eigene Bewusstsein für die Resilienz zu schärfen und seine eigenen Ressourcen dafür optimal zu gebrauchen, ist insbesondere in unserer schnelllebigen Zeit sowohl im Alltag als auch im Beruf wichtig.

Neben dem Aspekt der persönlichen Entwicklung ist die Resilienz jedoch auch in medizinischer Hinsicht für die Gesunderhaltung bedeutsam. Prävention und Fragen der Pflege rücken immer mehr in den Vordergrund. Der neu ausgerichtete Blick auf die Gesunderhaltung trifft folglich auch auf Maßnahmen, die sehr frühzeitig beginnen müssen. Was kann ich selbst tun, um gesund zu bleiben und was sind sinnvolle Maßnahmen, wenn es um Prävention geht? Hier kommt das Thema Resilienz ins Spiel.

Obwohl die medizinische Versorgung hierzulande zu den teuersten der Welt gehört, haben die Menschen hier nicht die beste Gesundheit zu bieten. Die Gründe dafür sind sicherlich vielfältig. Krisen und extreme Situationen gehören zu den Aufgaben im Leben, die nicht jeder ohne Beeinträchtigung überstehen kann und die folglich einen Anteil an einer schlechten Gesundheit haben können. Dazu gehören unter anderem Krankheit, Arbeitslosigkeit, Armut, Gewalt und Drogenkonsum.

Besonders schwere Krisen im Leben, wie beispielsweise Krieg und Flucht, haben vor allem die älteren Generationen erlebt. Weitere, gängigere Krisen stellen durchlebte Traumata, Vergewaltigung, Tod und Verlust von nahe stehenden Menschen dar. Doch auch übermäßiger Stress im Job oder Beziehungskrisen gehören dazu. Diese Extremsituationen ohne psychische Schäden zu überstehen und das Leben trotz alledem weiter zu gestalten und Normalität zu finden, das zeichnet resiliente Menschen aus.

Was ist das Pendant zu Resilienz?

Natürlich ist für den Begriff der Resilienz auch eine gegenteilige Bezeichnung vorhanden: Vulnerabilität ist die negative und gegenteilige Bezeichnung für Resilienz. Menschen mit Vulnerabilität sind durch äußere Einflüsse sehr leicht verletzbar. Psychische Erkrankungen sind bei ihnen besonders schnell und häufig ausgeprägt.

Diese Art der Verletzlichkeit entsteht genetisch oder biografisch. Häufig sind die Symptome psychosomatisch ausgeprägt. Das können Depressionen, Sucht und der Hang zur Selbstverletzung sein. Andererseits sind ausgeprägte Bravheit und Selbstmitleid ebenso möglich. Doch auch wenig Einfühlungsvermögen und Reizbarkeit oder gar Aggressivität, können auf Vulnerabilität hinweisen. Eine negative Einstellung zu sich selbst steigert die Problematik umso mehr. Hervorgerufen werden diese Symptome unter anderem durch negative soziale Bedingungen oder toxische Beziehungen.

Depressionen oder der Hang zu einer negativen Lebenseinstellung können jedoch auch bedingt sein durch ein Getrenntsein vom Schöpfergott. Die Bibel teilt uns dazu mit, dass wir in der Liebe des HERRN JESUS Christus bleiben, wenn wir seine Gebote halten und nach seiner Lehre wandeln (vgl. Johannes 14,15, 1. Johannes 5,3 und 2. Johannes 9). Der Glaube reinigt unser Herz (Apostelgeschichte 15,9) und durch die Annahme des Neuen Bundes werden die Gebote des HERRN JESUS auf unser nun gereinigtes Herz geschrieben (Hebräer 8,10). Dies ist elementar, da die Sünde immer aus dem Herzen kommt (Matthäus 15,19). Die Gebote des HERRN JESUS finden wir in der Bergpredigt in den Kapiteln 5-7. Wandeln wir auf diesem Weg, so schaffen wir nicht nur für uns sondern auch für unsere Mitmenschen ein Gott wohlgefälliges Leben, ganz ohne dauerndes Hadern, Unsicherheiten und Negativität. Denn letztere Aspekte resultieren immer durch die Sünde bzw. die sündhafte Natur, die jeder Mensch von Grund auf inne hat und der Lohn der Sünde ist letztlich immer der Tod (Römer 6,23). Auch oder gerade weil die Bibel und der innige Glaube an den HERRN JESUS Christus heute oft verpönt ist und von vermeintlich aufgeklärten Atheisten abgetan wird, sollten wir diesen Aspekt ganz besonders beachten und uns und unser Leben dahingehend zumindest einmal hinterfragen. Das Gnadenangebot gilt für uns alle, wir müssen es nur annehmen und in unserem Alltag annehmen. Die Bibel zeigt uns dahingehend den Weg, der ausschließlich über den HERRN JESUS Christus führt (vgl. Johannes 14,6).

Wo liegen die Ursachen der Resilienz?

Die besonders ausgeprägte Kraft der Psyche, sich mit großen Belastungen auseinanderzusetzen, diese durchzustehen und zu meistern, zeugt von Resilienz. Die Schicksalsschläge, die andere Menschen völlig aus der Bahn werfen können, wie beispielsweise Trauer, werden von resilienten Menschen besser verkraftet. Doch auch die normale Bewältigung des Alltags ist ihnen eher möglich. Eine Krisenbewältigung erfolgt mit mehr Mut und Einsatzbereitschaft und der Satz, dass das Leben weitergehen muss, ist für resiliente Personen beispielhaft.

Die Wissenschaftler gehen allerdings davon aus, dass Resilienz nicht als ein einfacher Vorgang zu betrachten ist. Komplexe psychische Abläufe und viele Faktoren, deren Nachweis noch gar nicht gelungen ist, sind zu berücksichtigen. Einig sind sich die Wissenschaftler dahingehend, dass die Resilienz als eine Fähigkeit zu sehen ist, mit der Widrigkeiten und Krisen des Lebens gut zu bewältigen sind. Es gelingt schneller und auch besser, das normale Leben wieder aufzunehmen. Ungewissheiten können resiliente Menschen nicht allzu sehr schrecken. Die Gefahrenlage wird von ihnen nicht andauernd und ausgiebig analysiert.

Die Resilienz ist ursprünglich aus der lateinischen Verbform »resilire« hervorgegangen. Dieser Begriff ist mit „zurückspringen“ und auch mit „abprallen“ zu übersetzen. Insofern kann der Gebrauch dieses Wortes mit „geistiger Gesundheit“ umschrieben werden. Es ist eine innere Widerstandskraft, die uns nach schweren Schicksalsschlägen nicht den Mut verlieren und wieder aufstehen lässt, um weiter nach der Lösung des Konfliktes zu suchen. Am Ende sorgt diese innere Kraft dafür, dass wir gestärkt aus der Krise hervorgehen. Zum Thema „geistige Gesundheit“ können wir auch an dieser Stelle wieder die Bibel heranziehen. Denn jeder Mensch setzt sich aus den drei Komponenten Körper, Seele und Geist zusammen. Die geistige Gesundheit hat demnach einen erheblichen Einfluss auf unsere Seele und unseren Körper. Die Seele ist für unsere Beziehungen zu anderen Menschen und unsere Wertvorstellungen verantwortlich, der Körper sollte gesund und natürlich sein, was auch durch die Nahrungsmittel, die wir uns zuführen, beeinflusst wird. Der Geist hingegen beeinflusst nun beide Ebenen maßgeblich und hier ist es entscheidend, mit welchen geistlichen Einflüssen wir uns auseinandersetzen. Streben wir die Verbindung mit dem Heiligen Geist an, so handeln wir Gott wohlgefällig und machen uns frei von inneren Konflikten, da wir wissen, dass wir „gut“ handeln. Nachzulesen ist das Leben unter Einfluss des Heiligen Geistes beispielsweise in Galater 5 und Römer 8. Hingegen können wir uns auch mit bösen Geistern verbinden, wenn wir ein Leben abseits von Gott führen und „machen was wir wollen“, ohne Beachtung der Gebote aus der Bergpredigt und ohne Glaube. Ein solches Leben in der Sünde führt gemäß der Bibel letztlich immer zum Verderben und somit können wir über diesen Weg Körper, Seele und Geist niemals in einen positiven Einklang bringen und leben zudem in Feindschaft zu Gott. Die Folge ist dann entsprechend auch Vulnerabilität, abseits jeglicher Resilienz. Das Problem des heutigen Zeitgeistes ist, dass Menschen oftmals die Ansicht vertreten, dass sie ja kein so schlechter Mensch seien und deshalb keine Belehrung diesbezüglich nötig hätten. Doch was der heutige Zeitgeist und Humanismus als „gut“ oder „gute Taten“ oder zumindest als „erlaubt“ deklariert, widerspricht an vielen Stellen der Liebe Gottes und den Geboten des HERRN JESUS Christus. Beispielsweise verurteilt der HERR JESUS Christus Hurerei, Götzendienst und Mord. Unter dem heutigen Zeitgeist steht es jedoch jedem frei, mit verschiedenen Partnern sexuell aktiv zu sein, seinen Partner zu betrügen, sich scheiden zu lassen und erneut zu heiraten, anzügliche Kleidung zu tragen, götzendienerische Praktiken und Feste zu zelebrieren, Institutionen, Regierungen oder andere Menschen über Gott zu stellen, Kinder abzutreiben etc. Die Liste dieser Dinge, die allesamt der Bergpredigt und somit der Liebe zu Gott entgegenstehen, kann noch lang fortgeführt werden. Ein Satz fasst es jedoch gut zusammen: Unsere heutige „Freiheit“ ist gleichzusetzen mit „Feindschaft gegen Gott“ oder auch mit „Emanzipation von Gott“. Wir stellen unsere eigenen Maßstäbe auf, anstatt uns an Gottes Maßstäben, die ein friedliches Leben auf der Erde ermöglichen würden, zu halten (davor warnt uns schon der HERR JESUS in Matthäus 7,2). Es lohnt sich, zumindest einmal über diese Ebene nachzudenken und sich selbst zu hinterfragen. Jedoch hat Gott uns einen freien Willen geschenkt, insofern sind wir frei und zu entscheiden, welchen Weg wir beschreiten möchten.

Kommen wir nun jedoch von der biblischen Grundlage zurück zur weltlichen Sicht der Dinge: In unserem Alltag ist das Arbeitsleben die hauptsächliche Quelle für Krisen und Konflikte, die es zu bestehen gilt. Die abhängige Beschäftigung bietet keinerlei Sicherheiten, denn es kann jeden Tag jeden treffen und der Job ist weg. Einfach eingespart und nicht mehr besetzt, so entfallen die Arbeitsstellen und hinterlassen Lücken, die kompensiert werden müssen. Doch abgesehen von Kündigungen und Unsicherheiten sind wir auch im ganz normalen Berufsalltag heutzutage oftmals viel Hektik und Stress ausgesetzt. Viele Arbeitnehmer sind nicht nur in Ausnahmefällen, sondern regelmäßig überlastet mit zu kurzen Abgabefristen und zu vielen Aufgaben. Kurzum: Die Anforderungen an Schnelligkeit und Quantität steigen immer mehr. Wer hier nicht mit Resilienz ausgestattet ist, hat es besonders schwer.

Die Widerstandsfähigkeit bzw. Resilienz ist bei einigen Menschen eine angeborene Fähigkeit. Andere erlernen sie in der Kindheit oder im späteren Leben. Alle Erfahrungen, die man als Kind macht, wie die Eltern uns die Umwelt erfahren lassen und wie der Umgang mit allen Situationen erfolgt, das führt zur Resilienz oder auch nicht.

Unter Betrachtung dieser Umstände stellt sich gleich die Frage, warum denn einige Menschen resilient sind bzw. Resilienz erlernt haben und andere nicht?

Die jeweils unterschiedliche Ausprägung von Resilienz ist Thema zahlreicher Studien. Die wissenschaftlichen Belege für eine angeborene Resilienz sind noch nicht vollständig erbracht. Erste Ergebnisse dazu liegen vor und belegen, dass Gene mit Resilienz zu tun haben. Es sind drei Faktoren in die enge Wahl gelangt, die mit der Genetik zu tun haben können. Dies sind die Intelligenz, der Optimismus und die Extraversion.

Bei einem hohen Intelligenzgrad wird davon ausgegangen, dass sich durch ihn eine Lösung in kreativer Form finden lässt, um aus Krisensituationen herauszukommen. Hier besteht jedoch die Gefahr, sich selbst für allzu aufgeklärt und wissend zu dünken, indem philosophiert wird und eigene Maßstäbe aufgestellt werden (vgl. 1. Korinther 1,19-21). Unter diesem Aspekt kann Intelligenz also letztlich einer hohen Resilienz hinderlich sein.

Eine optimistische Grundhaltung bewirkt eine positive Lebenseinstellung und ein optimistischer Mensch geht von einem guten Ausgang von Krisensituationen aus. Bei gläubigen Menschen zeigt sich dies durch das Wissen, dass man auf dem rechten Weg wandelt und die Gebote des HERRN JESUS hält. „Der Gott aller Gnade aber, der euch berufen hat zu einer ewigen Herrlichkeit in Christus, der wird euch, die ihr eine kleine Zeit leidet, aufrichten, stärken, kräftigen, gründen.“ 1. Petrus 5,10.

Die Extraversion ist die Eigenschaft, auf Menschen zugehen zu können. Da wir als Menschen Sozialisierung benötigen, verhindert ein „sich Abschotten“ also die Ausbildung von Resilienz. Entscheidend ist jedoch, mit welchen Menschen wir uns umgeben bzw. welche Einstellung diese haben.

Eine aktuell laufende Langzeitstudie mit jungen Menschen, die derzeit an einem Umbruch durch den Wechsel von Ausbildung in das Erwerbsleben in ihrem Leben stehen, wird hoffentlich noch mehr Aufklärung darüber erbringen.

Weitere nicht genetisch bedingte Faktoren für das Fehlen der Ausbildung von Resilienz sind in traumatischen Erfahrungen zu finden. Viele stark belastende Umstände im Leben, ob im privaten oder beruflichen Umfeld sowie körperliche Gebrechen führen zu psychischen Störungen. Entscheidend ist dann, wie wir mit diesen umgehen.

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Janr və etiketlər

Yaş həddi:
0+
Litresdə buraxılış tarixi:
23 oktyabr 2025
Həcm:
72 səh. 4 illustrasiyalar
ISBN:
9783969699799
Müəllif hüququ sahibi:
Bookwire
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