Kitabı oxu: «Kolloidales Silber»

Şrift:

Josef Pies

Uwe Reinelt

Kolloidales Silber

Das große Gesundheitsbuch für Mensch, Tier und Pflanze


VAK Verlags GmbH

Kirchzarten bei Freiburg

Vorbemerkung des Verlags

Dieses Buch dient der Information über Methoden der Gesundheitsvorsorge und Selbsthilfe. Wer sie anwendet, tut dies in eigener Verantwortung. Autoren und Verlag beabsichtigen nicht, Diagnosen zu stellen oder Therapieempfehlungen zu geben. Die hier beschriebenen Verfahren sind nicht als Ersatz für professionelle medizinische Behandlung bei gesundheitlichen Beschwerden zu verstehen.

Bibliografische Information der Deutschen Nationalibliothek

Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

VAK Verlags GmbH

Eschbachstraße 5

79199 Kirchzarten

Deutschland

www.vakverlag.de

8. Auflage 2013

Veränderte Neuauflage, bisher erschienen unter der ISBN 978-3-935767-85-9

©VAK Verlags GmbH, Kirchzarten bei Freiburg 2006

Fotos: VAK, G. Braach. J. N. Pies

Lektorat: Nadine Britsch

Umschlagfotos: (v.l.n.r.) © focus finder, © anoli, © Yuri Arcurs; alle www.fotolia.com

Umschlaggestaltung: Katrin Steigerwald, Hamburg

Satz und Druck: F. Pustet KG, Regensburg

Printed in Germany

ISBN: 978-3-86731-128-1 (Printausgabe)

ISBN: 978-3-95484-010-6 (ePub)

ISBN: 978-3-95484-011-3 (Kindle)

ISBN: 978-3-95484-012-0 (PDF)

Inhalt

Allgemeiner Teil

Einleitung

Was genau ist eigentlich kolloidales Silber?

Traditionelles Heilmittel von moderner Medizin wiederentdeckt

Die richtige Herstellung von kolloidalem Silber

Allgemeine Dosierungs- und Therapieempfehlungen

Anwendung von kolloidalem Silber bei Menschen

Einleitung

Kolloidales Silber bei Erkrankungen des Auges

Kolloidales Silber bei Erkrankungen der Atemwege

Kolloidales Silber bei Erkrankungen der Haut

Kolloidales Silber bei Erkrankungen von Mund und Zähnen

Kolloidales Silber bei Erkrankungen des Urogenitaltrakts

Kolloidales Silber bei Erkrankungen des Verdauungstrakts

Kolloidales Silber bei weiteren Erkrankungen

AIDS, SARS & Co. – Ist kolloidales Silber eine Option bei den modernen Geißeln der Menschheit?

Kolloidales Silber bei Tieren

Einleitung

Anwendungsmöglichkeiten

Kolloidales Silber bei Pflanzen

Einleitung

Anwendungsmöglichkeiten

Kolloidales Silber in Küche, Bad und WC

Einleitung

Anwendungsmöglichkeiten

Anhang

Kolloidales Silber erstickt Krankheitserreger

Mykoplasmen – eine bisher weitgehend unbeachtete Bakteriengruppe

DMSO-Kolloidales-Silber-Protokoll bei Krebserkrankungen (nach R. Webster Kehr)

Kolloidales Silber ist sicher

Nanosilber – ein neuer Name für eine altbewährte Substanz

Silber wird problemlos über Urin und Stuhl ausgeschieden

Große Fragebogenaktion zu kolloidalem Silber

Die Darmsanierungstrias zur Pflege des Immunsystems

Häufig gestellte Fragen

Zum Schluss

Glossar

Literatur

Über die Autoren


Einleitung

Immer mehr Menschen im deutschsprachigen Raum haben in den vergangenen zwei Jahrzehnten kolloidales Silber für sich entdeckt. Mitte der 1990er-Jahre war dieses breit wirkende Heilmittel bei uns kaum bekannt und erlebte gerade in den USA eine Renaissance. Mit dem Erscheinen des Titels Immun mit kolloidalem Silber von Josef Pies, das innerhalb weniger Jahre mehr als ein Dutzend Auflagen erreichte und in mehrere Sprachen übersetzt wurde, wurde dieses „Zweite Immunsystem“ dann allmählich einer breiteren Leserschaft bekannt und immer mehr Ärzte und Heilpraktiker empfehlen es seither ihren Patienten.

War es um die Jahrtausendwende noch unmöglich, in Deutschland kolloidales Silber oder Silbergeneratoren zu dessen Herstellung zu kaufen, ist das mittlerweile kein Problem mehr. Heute sind genormte Geräte erhältlich, mit denen jeder leicht und preiswert selbst kolloidales Silber herstellen kann.

Auch die Wissenschaft blieb nicht untätig. Davon zeugt eine Vielzahl neuer Veröffentlichungen, die sich zum Beispiel mit der bakterien- und virenvernichtenden Wirkung des kolloidalen Silbers befassen. Die Erfahrung und wissenschaftliche Untersuchungen zeigen nämlich, dass kolloidales Silber bei sehr vielen Krankheiten helfen kann. Deshalb spricht man auch vom „Silberbiotikum“, „Krankenhaus fürs Reisegepäck“ oder von der „Privatklinik für Jedermann“.

Ebenfalls hat die Industrie mittlerweile das keimtötende Potenzial von Nanosilber in unterschiedlichster Zubereitung in großem Maße für sich entdeckt. Neben den alt bekannten Einsatzgebieten zur Wasseraufbereitung gibt es inzwischen silberhaltige Textilien, silberbeschichtete Werkstoffe, silberhaltige Wundauflagen und vieles mehr.

Nachdem mit dem Buch Immun mit kolloidalem Silber die Grundlagen und Hintergründe zu kolloidalem Silber bekannt gemacht wurden, gibt das vorliegende große Gesundheitsbuch noch mehr praktische Tipps zum Einsatz von Silberwasser. Außerdem fließen die Erfahrungen des Heilpraktikers Uwe Reinelt mit ein, der in seiner Naturheilpraxis seit vielen Jahren und als einer der Ersten sehr erfolgreich kolloidales Silber empfiehlt und die erstaunlichen Ergebnisse verfolgt hat.

In diesem Buch finden Sie Erfahrungen und Tipps zur Einnahme von kolloidalem Silber bei einer Fülle von Krankheiten. Neben einer kurzen Erläuterung zum jeweiligen Krankheitsbild wird die mögliche Behandlung mit kolloidalem Silber (Anwendung, Konzentration und Dauer der Einnahme) beschrieben. Außerdem haben wir, sofern uns Berichte von Anwendern vorlagen, viele ganz konkrete Erfahrungsberichte aufgeführt, die bezeugen, in welchen individuellen Fällen kolloidales Silber geholfen hat. Dabei haben wir in erster Linie auf eine vom VAK Verlag und Josef Pies durchgeführte Fragebogenaktion zurückgegriffen (siehe Kapitel Die große Fragebogenaktion zu kolloidalem Silber).

Immer mehr Anwender möchten das Heilpotenzial von kolloidalem Silber auch Tieren und Pflanzen zugutekommen lassen. Erfahrungen und Dosierungshilfen hierzu findet man bisher aber kaum. Dieses Buch schließt nun mit zwei Spezialkapiteln auch diese Lücke. Außerdem finden Sie ein Kapitel zum Einsatz von kolloidalem Silber im Haushalt. Die überarbeitete 8. Auflage wurde unter anderem um vier Kapitel ergänzt.

Selbstverständlich wurden auch allgemeine Aspekte berücksichtigt. So wird unter anderem erklärt, was kolloidales Silber überhaupt ist, wie es wirkt und wie einfach man es selbst herstellen kann. Im Anhang finden Sie weiterführende Kapitel zur Gesundheitspflege und Antworten auf häufig gestellte Fragen. Verlag und Autoren hoffen, dass Ihnen das große Gesundheitsbuch zu kolloidalem Silber in vielen Situationen nützlich sein wird, und wünschen Ihnen von Herzen beste Gesundheit und viel Lebensfreude. Beherzigen Sie aber bitte stets unseren Rat, bei ernsthaften und langwierigen Erkrankungen professionelle, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Was genau ist eigentlich kolloidales Silber?

Bevor man kolloidales Silber äußerlich anwendet oder einnimmt, ist es nützlich zu wissen, worum es sich dabei handelt. Das ist vor allem deshalb so wichtig, weil es diesbezüglich immer wieder Begriffsverwirrungen und Missverständnisse gibt. Das mag auch daran liegen, dass die Kolloidchemie ein sehr komplexes Fachgebiet ist und sich der Begriff Kolloid im Laufe der Zeit gewandelt hat. Deshalb sei vorausgeschickt, was kolloidales Silber im Sinne des vorliegenden Buchs nicht ist: Kolloidales Silber ist kein Silbersalz oder eine andere Silberverbindung, auch wenn das leider immer wieder behauptet wird.

Wem die folgenden Erläuterungen zu ausführlich sind, kann das Kapitel natürlich überspringen, sollte sich aber unbedingt merken, dass hier kolloidales Silber immer mit elementarem Silber gleichgesetzt wird.

Wissenschaftlich betrachtet ist kolloidales Silber eine flüssige Dispersion elementaren Silbers oder eine flüssige Dispersion schwer löslicher Silberverbindungen. Zur gesundheitlichen Anwendung, wie sie in diesem Buch beschrieben wird, darf nur die erste Variante (elementares Silber) verwendet werden.

Der Begriff Dispersion wiederum umfasst viele unterschiedliche Systeme. Bei einem Gemenge aus mindestens zwei nicht oder kaum ineinander löslichen Stoffen, die keine chemische Verbindung miteinander eingehen, spricht man von Dispersion. Die meisten Dispersionen sind wiederum Kolloide. In ihnen wird ein Stoff, die dispergierte Phase (zum Beispiel elementares Silber) sehr fein in einem zweiten Stoff, dem Dispersionsmittel (zum Beispiel destilliertes Wasser) verteilt. Je nachdem, welche Phasen vorliegen, spricht man zum Beispiel von Emulsionen (flüssig-flüssig wie bei der Milch), Schäumen (flüssig-gasförmig wie beim Seifenschaum) oder Aerosolen (gasförmig-flüssig wie beim Nebel oder gasförmig-fest wie beim Rauch).

Suspensionen wiederum liegen dann vor, wenn wie beim kolloidalen Silber kleinste Partikel eines Feststoffs (elementares Silber) fein verteilt in einer Flüssigkeit (destilliertes Wasser) vorliegen.

Je nach Partikelgröße des im Dispersionsmittel verteilten Stoffs unterscheidet man zwischen molekular dispers (kleiner als 1 Nanometer), kolloid dispers (1 Nanometer bis 1 Mikrometer) oder grob dispers (größer als 1 Mikrometer). Kolloidales Silber fällt in die zweite Gruppe.

Zusammenfassend kann man die Voraussetzungen für ein Kolloid folgendermaßen beschreiben:

1. Es müssen unterschiedliche Bestandteile vorliegen, zum Beispiel Silber und Wasser.

2. Die Bestandteile müssen unterschiedlichen Phasen angehören, zum Beispiel flüssig/fest oder gasförmig/flüssig.

3. Die Partikel dürfen nicht ineinander löslich sein oder eine chemische Verbindung miteinander eingehen.

Um es noch einmal zu betonen: Bei Salzen liegt eine völlig andere Situation vor. Gibt man zum Beispiel Kochsalz (Natriumchlorid) in Wasser, löst sich das Salz sofort in positiv geladene Kationen (Na+) und negativ geladene Anionen (Cl-). Das bedeutet, dass die Natriumionen ein Elektron weniger haben, als ihnen „zusteht“ und die Chloridionen haben entsprechend ein Elektron zu viel. Befinden sich noch andere Kationen und Anionen in dem Wasser, dann können sich andere Salze bilden, gegebenenfalls sogar Schwermetallsalze. In reinem destilliertem Wasser (H2O) gibt es solche Verunreinigungen nicht. An Ionen befinden sich darin nur einige Protonen (H+ = Wasserstoffatome, denen ein Elektron fehlt) und Hydroxylionen (OH-) mit einem überschüssigen Elektron.

Dasselbe passiert auch mit Silber, wenn sich einzelne positiv geladene Silberionen (Ag+) aus dem elementaren Verband lösen. Solange wir mit destilliertem Wasser arbeiten, passiert nichts Dramatisches. In einem solchen System „ist die Silberwelt noch in Ordnung“. Wehe aber, es befinden sich Verunreinigungen (schon ein einziges Körnchen Kochsalz genügt) in dem zur Herstellung von kolloidalem Silber verwendeten Wasser. Dann entstehen möglicherweise gefährliche Silbersalze statt gesundheitsförderndes kolloidales Silber.

Wie schon erwähnt, wird der Unterschied zwischen Salzen und Suspensionen oft ignoriert, und auch Silbersalze oder gar Silberproteinverbindungen werden mit elementarem kolloidalem Silber in einen Topf geworfen. Das machen leider sogar als Autoritäten angesehene Fachleute. Deshalb darf man sich nicht wundern, wenn es immer wieder zu falschen Berichterstattungen in den Medien kommt. Allerdings, das sei auch betont, trifft die unseriösen Anbieter von angeblichem kolloidalem Silber, die ihre Produkte obendrein als Allheilmittel anpreisen, eine große Mitschuld daran, dass ein altbewährtes Heilmittel immer wieder zu Unrecht in Misskredit gerät.

In diesem Buch ist von solchem kolloidalen Silber die Rede, das möglichst viel elementares Silber enthält, keinesfalls aber geht es hier um Silbersalze oder andere Silberverbindungen. Mit einem Silbergenerator hergestelltes kolloidales Silber besteht aus nur etwa 15 Atomen und hat einen Durchmesser von knapp einem bis zu etwa fünf Nanometern. Deshalb spricht man auch von Nanosilber. Ein Nanometer ist ein tausendstel Mikrometer und ein Mikrometer wiederum ein Tausendstel Millimeter. Zum besseren Verständnis der Partikelgröße kann man sich vergegenwärtigen, dass Bakterien mit einer Größe von 200 bis 80 000 Nanometern 40- bis 16 000-mal größer sind als ein Silberkolloidpartikelchen. Weitere Größenvergleiche finden Sie in der folgenden Tabelle.


Objekt Größenordnung
Silberion (Ag+) 0,115 nm (= 1,15 Ångström)
Silberatom 0,175 nm (= 1,75 Ångström)
Glukosemolekül 0,7 nm (= 7 Ångström)
Kolloidales Silber (ca. 15 Atome) 1–5 nm (= 10–50 Ångström)
Viren 20–300 nm (= 0,02–0,3 Mikrometer)
Bakterien 200–80 000 nm (= 0,2–80 Mikrometer)
Rotes Blutkörperchen 7 500 nm (= 7,5 Mikrometer)
Haardurchmesser (Mensch) 40 000–100 000 nm (= 40–100 Mikrometer)
Menschliche Eizelle 150 000 nm (= 150 Mikrometer)

Nachfolgend eine Übersicht, in der einige Maße in Beziehung zueinander gesetzt sind:


1 m ein Meter
= 1 000 mm = eintausend Millimeter
= 1 000 000 m m = eine Million Mikrometer
= 1 000 000 000 nm = eine Milliarde Nanometer
= 10 000 000 000 Å = zehn Milliarden Ångström

Nachdem wir uns nun den Unterschied zwischen Kolloiden und Lösungen, zwischen elementarem Silber und Silbersalz, vergegenwärtigt haben, müssen wir wieder etwas relativieren. Bei der Herstellung von kolloidalem Silber mittels Silbergenerator entsteht leider nicht nur reines Silber, wie es wünschenswert wäre. Davon lassen sich bei diesem Prozess nur 10 % bis höchstens 25 % gewinnen. Der Rest besteht tatsächlich aus ungefährlichen Silberionen (Ag+). Nun werden Sie sich fragen, weshalb es denn dann überhaupt so wichtig ist, bei der Herstellung von kolloidalem Silber auf reines, destilliertes Wasser zu achten? Ganz einfach: Wenn sich Verunreinigungen in dem verwendeten Wasser befinden, bildet sich nur eine große Menge Silbersalz, aber kein elementares Silber.

Traditionelles Heilmittel von moderner Medizin wiederentdeckt

Eine umfassende Einführung in die Hintergründe von und die Erfahrungen mit kolloidalem Silber gibt das Buch Immun mit kolloidalem Silber. Deshalb soll hier ein kurzer geschichtlicher Abriss genügen; denn das vorliegende Buch hat seinen Schwerpunkt im praktischen Einsatz von kolloidalem Silber.

Neben Gold und Platin ist Silber eines der begehrtesten Edelmetalle. Das weiß glänzende, weiche Silber ist das Element mit der besten elektrischen und thermischen (Wärme-) Leitfähigkeit und kommt zwanzigmal häufiger vor als Gold. Es wurde schon sehr früh zur Herstellung von Schmuck, Tafelgeschirr und Münzen verwendet.

In der chinesischen Akupunktur wurden schon früh Silbernadeln benutzt und seit ungefähr dreitausend Jahren ist bekannt, dass Wasser länger trinkbar bleibt, wenn es in Silbergefäßen aufbewahrt wird. In fast allen Medizinrichtungen finden sich seit Jahrhunderten Hinweise auf die Bedeutung von Silber und Silberverbindungen. Selbstverständlich fehlen sie auch nicht in der Alchemie und der christlich geprägten Medizin, zum Beispiel bei Hildegard von Bingen.

Die Tatsache, dass Silber schon in kleinster Dosierung wirksam ist, würdigte Carl von Nägeli (1817–1891) mit dem Wort „oligodynamisch“ (= „mit wenig aktiv sein“). Die Wasseraufbereitung mittels Silber (Katadyn-Verfahren) ist heute aus der Raum- und Schifffahrt, sowie dem Hotelgewerbe nicht mehr wegzudenken.

In der Chirurgie hat Silber seinen Stellenwert zum Beispiel beim Abklemmen von Hirngefäßen oder zum Verschließen von Schädeldachdefekten (Heidenhain-Plastik).

1881 empfahl der Leipziger Gynäkologe Carl Sigmund Franz Credé (1819–1892), dem weit verbreiteten Augentripper Neugeborener durch Einträufeln von Silbernitrat vorzubeugen. Diese Bindehautentzündung wurde häufig durch eine während der Geburt übertragene Gonorrhoe der Mutter verursacht und konnte durch die neue Methode schlagartig beseitigt werden. Deshalb war diese „Credé-Prophylaxe” sogar lange Zeit gesetzlich vorgeschrieben. Auch heute gibt es noch silbernitrathaltige Augentropfen als apothekenpflichtige Arzneimittel, die bei dieser Indikation zugelassen sind.

Neben Silbernitrat verwendete man weitere Silberverbindungen zur Desinfektion und Entzündungshemmung. Heute muss man wegen eventueller Nebenwirkungen allerdings von der Verwendung von Silbersalzen zu Heilzwecken abraten. Eine sichere Alternative ist kolloidales Silber.

Seit der Entdeckung des Penizillins im Jahre 1928 sah die moderne Medizin in Antibiotika eine Wunderwaffe gegen alle Bakterien. Während man sich enthusiastisch dieser Neuentwicklung zuwandte, wurde kolloidales Silber zunehmend vergessen. Erst seit sich immer mehr resistente Bakterienstämme entwickelten, denen auch mit modernsten Antibiotika nicht mehr beizukommen ist, besinnt man sich allmählich wieder auf die Vorteile kolloidalen Silbers. Und trotzdem wird auch heute noch allzu oft vorschnell ein Antibiotikum verordnet und damit unüberlegt der Bildung resistenter Bakterienstämme kräftig Vorschub geleistet.

Die keimtötende Eigenschaft von Silber bzw. kolloidalem Silber ist also schon von alters her bekannt und in den beiden letzten Jahrhunderten beschäftigte man sich immer stärker wissenschaftlich damit. In den vergangenen zehn Jahren wurde diese Beschäftigung intensiviert und auf seriöse Beine gestellt. Interessanterweise stellen selbst Skeptiker, wenn sie sich denn dazu herablassen, sich ernsthaft mit dem Thema zu beschäftigen, erstaunt fest, dass etwas an der seit Langem bekannten Tatsache dran sein muss, dass kolloidales Silber mehrere hundert unterschiedliche Krankheitskeime tötet. „Wir haben schon einmal eine ähnliche Studie durchgeführt und waren erstaunt, wie gut die Ergebnisse waren.“ Das war die spontane Antwort eines Wissenschaftlers eines renommierten neutralen Forschungsinstituts auf die Frage, ob man dort eine Studie mit kolloidalem Silber durchführen könne und ob man in dieser Richtung bereits Erfahrung habe.

Würden sich internationale Pharmakonzerne mit der Entwicklung und Vermarktung von silberhaltigen Wundauflagen und Wundpflastern befassen, wenn Sie nicht hundertprozentig von deren Wirksamkeit überzeugt wären und diese nicht auch wissenschaftlich belegen könnten? Vermutlich nicht. Genau das ist aber in den letzten Jahren geschehen. Die Tatsache, dass es sich teilweise um Medizinprodukte handelt, die strengen europäischen Qualitätskriterien unterliegen, spricht für die Ernsthaftigkeit der Forschung.

Andere Unternehmen beschäftigen sich mit der Entwicklung sogenannter Nanotechnologien, um Werkstoffe mit kleinsten Silberpartikeln zu beschichten und auf diese Weise gegen Bakterienbefall zu schützen. Einsatzgebiete für solche Materialien in der Medizin sind beispielsweise Herzkatheter, um dem häufigen Tod durch Verkeimungen vorzubeugen. Wahrscheinlich haben auch Sie schon von „Silberkleidung“ gehört, deren überzeugende Wirkung bei Neurodermitis oder gegen die Folgen von zu viel Fußschweiß

wissenschaftlich nachgewiesen wurde. Nur am Rande seien silberhaltige Wundauflagen und -pflaster, mit Silber beschichtete Waschmaschinen, Kühlschränke und WC-Brillen erwähnt.

All diese „neuen” Technologien verwenden Nanosilber. Ihnen liegt das gleiche Prinzip wie dem kolloidalen Silber zugrunde, das ja lediglich eine spezielle Darreichungsform von Nanosilber ist: In feuchter Umgebung werden aus elementarem Silber nach und nach Silberionen herausgelöst, die Bakterien, Viren und Pilze abzutöten vermögen. Aber auch die Silberpartikel selbst sind bioaktiv.

Während man also in der Vergangenheit vorwiegend auf die tradierte Erfahrung baute – was in der Wissenschaft so gut wie nicht ernst genommen wird –, kann man sich heute mit Fug und Recht darauf berufen, dass die dem kolloidalen Silber zugrunde liegenden Wirkprinzipien mehr und mehr wissenschaftlich abgesichert werden. Aber was nützt die hehre Wissenschaft, wenn es an Erfahrungen und an konkreten Einsatzmöglichkeiten mangelt? Betroffene erwarten zu Recht Anwendungsbeispiele und Erfahrungsberichte. Beides finden Sie in den folgenden Kapiteln.


Nachweis der antibakteriellen Wirksamkeit von kolloidalem Silber. Die linke Agarschale wurde mit destilliertem Wasser, die rechte mit kolloidalem Silber befeuchtet, dann 10 Minuten lang offen stehen gelassen. Anschließend wurden die Schalen abgedeckt und bei hochsommerlichen Temperaturen „bebrütet“. Nach vier Tagen haben sich links Bakterienkolonien gebildet, rechts keine. Nach einigen weiteren Tagen war die linke Schale vollkommen überwuchert, während sich rechts erst kleine Kolonien bildeten. Das belegt, dass das Bakterienwachstum durch kolloidales Silber zumindest stark reduziert und verzögert wird.

Die richtige Herstellung von kolloidalem Silber

Im Gegensatz zu früher ist es heute leicht möglich, günstig, schnell und sicher kolloidales Silber selbst herzustellen. Seit einigen Jahren gibt es genormte Silbergeneratoren, die unter gleichen Bedingungen immer die gleiche Konzentration an kolloidalem Silber liefern. Solche genormten Silbergeneratoren werden für unter 200 Euro angeboten. Bei der Herstellung müssen aber einige Regeln beachtet werden, um ein möglichst reines Produkt mit kleinen Silberpartikeln und ohne Verunreinigungen zu erhalten. Beachten Sie also bitte auch die Bedienungsanleitungen der jeweiligen Hersteller.

Bei den Silbergeneratoren wird elektrischer Strom an zwei Silberstäbe (Elektroden) angelegt, die in (zweifach) destilliertes Wasser gehängt werden. Ein Stab fungiert als Anode (Pluspol), der andere als Kathode (Minuspol). Es entstehen neutrale Silberpartikel (Ag0) und positiv geladene Silberionen (Ag+). Wer sich für ausführlichere Informationen interessiert, sei auch hier auf Immun mit kolloidalem Silber verwiesen.

Solange kein Salz vorhanden ist, ergänzen sich die positiv geladenen Silberionen (Ag+) mit den negativ geladenen Hydroxidionen (OH). Gibt man aber zum Beispiel Kochsalz dazu, bildet sich schädliches Silberchlorid, erkennbar an einer weißen Wolke.

Nicht nur genormte Geräte sind wichtig, es dürfen auch nur Stäbe aus reinem Silber, nämlich 99,99 Prozent, verwendet werden. Diese sind für etwa 15,– bis 40,– Euro erhältlich. Ein Paar Silberstäbe reicht für die Herstellung von unzähligen Litern kolloidalem Silber aus. Verwenden Sie auf keinen Fall andere Silberstäbe, da sie Verunreinigungen enthalten!

Zur Herstellung von kolloidalem Silber nach der so genannten Heißwasser-Methode benötigt man außerdem destilliertes Wasser, möglichst aus der Apotheke. Solches aus Supermärkten, das für Bügeleisen oder Autobatterien angeboten wird, kann Schwermetalle enthalten. Im Zweifelsfall sollten Sie sich beim Hersteller vergewissern. Bei mehrfach destilliertem Aqua purificata oder Aqua bidestillata kann sich die Herstellungszeit aufgrund der geringen elektrischen Leitfähigkeit verlängern, dafür haben Sie aber die Sicherheit, dass es sich um wirklich reines Wasser ohne störende Zusätze handelt.

Ein Liter kostet etwa zwischen 5,– und 8,– Euro. Verschließen Sie die Flasche nach Entnahme der benötigten Menge sofort wieder gut und bewahren Sie den Rest im Kühlschrank auf.

Wenn Sie große Mengen kolloidales Silber herstellen, sollten Sie über die Anschaffung eines Destillators nachdenken. Dafür müssen Sie allerdings mehrere hundert bis mehrere tausend Euro investieren.

Mitunter wird empfohlen, bei der Herstellung von kolloidalem Silber Salz, Honig oder Vitamin C zu verwenden. Das darf man auf gar keinen Fall tun, da man dann kein elementares kolloidales Silber erhält. Die HeißwasserMethode kommt ohne Zusätze aus. Sie wird in zwei Arbeitsschritten durchgeführt. Zunächst wird das destillierte Wasser in einem feuerfesten, absolut sauberen Gefäß gekocht und dann gerade so lange abgekühlt, bis es nicht mehr siedet. Als Gefäße zum Erwärmen können Sie Edelstahltöpfe, emaillierte Töpfe oder feuerfeste Glasgefäße nehmen, aber keinesfalls solche aus Aluminium, Gusseisen, Kupfer oder Kochtöpfe aus einfachem Metall. Achten Sie bei den emaillierten Töpfen aber darauf, dass sich das Emaille nicht etwa an einer kleinen Stelle gelöst hat. Dadurch wird die Qualität des kolloidalen Silbers verschlechtert.

Anschließend wird das heiße Wasser in ein hitzebeständiges Glasgefäß, zum Beispiel ein herkömmliches Trinkglas, gegossen und der Herstellungsprozess mittels Generator gestartet. Verwenden Sie für die Erhitzung des Wassers auf keinen Fall einen Metalltopf oder einen Wasserkocher. Einerseits könnten sich Metallpartikel lösen und das Wasser verunreinigen, andererseits könnte sich Silber an den Gefäßwänden absetzen.

Alternativ kann man das destillierte Wasser auch in einem Heißwasserbad erhitzen. Dazu stellt man das mit destilliertem Wasser gefüllte hitzestabile Glas, das zur Herstellung von kolloidalem Silber verwendet wird, in ein anderes hitzestabiles Gefäß, das etwas größer als das Glas ist. In dieses zweite Gefäß schüttet man kochendes Wasser. Nach einigen Minuten wiederholt man diesen Vorgang. Auf diese Weise wird das destillierte Wasser erhitzt, ohne in ein anderes Gefäß geschüttet werden zu müssen.

Stellen Sie kolloidales Silber aber nicht in einem Wasserbad auf eingeschalteter Herdplatte her. Dabei wird nämlich ein starkes elektromagnetisches Feld erzeugt, das sich nachhaltig auf die Qualität des kolloidalen Silbers auswirkt.

Während und nach der Herstellung darf kolloidales Silber nicht über längere Zeit mit Metall in Berührung kommen. Für die Einnahme kleiner Mengen eignen sich gut ein Plastiklöffel oder ein Schnapsglas. Für größere Mengen ist am besten ein ganz normales Trinkglas geeignet.

Leider gibt es keine für den Hausgebrauch geeigneten Messgeräte, um die Konzentration an kolloidalem Silber zu messen. Deshalb ist es besonders wichtig, immer gleiche Bedingungen einzuhalten, um stets das gleiche Resultat zu erzielen. Da die Konzentration des im Wasser fein verteilten Silbers von zahlreichen Faktoren (Wassertemperatur, Wasserqualität, Füllhöhe, Elektrodenabstand) abhängt, beachten Sie bitte die Anleitungen des jeweiligen Herstellers.

Achten Sie bei der Herstellung von kolloidalem Silber auch darauf, die nassen Silberstäbe nach jedem Gebrauch mit einem Vlies, Küchenpapier oder Leinentuch gut zu reinigen. Verwenden Sie auf keinen Fall Silberputzmittel oder Topfreiniger.


Erhitzen Sie das destillierte Wasser in einem Edelstahl- oder Emailletopf oder in einem feuerfesten Glasgefäß auf dem Herd. Alternativ können Sie es auch in einem Wasserbad erhitzen, wie im Text beschrieben.


Schütten Sie das nicht mehr siedende Wasser in ein Trinkglas, das Sie bis kurz unter den Rand füllen, damit die Silberstäbe später fast vollständig von Wasser bedeckt sind.


Setzen Sie nun den Generator auf das Glas und schalten Sie ihn ein. Der Herstellungsprozess beginnt.


Sobald der Herstellungsprozess beendet ist, können Sie das kolloidale Silber entweder sofort trinken (auf nüchternen Magen!) oder es in einer Braunglasflasche luftdicht verschlossen bis zu drei Monaten an einem kühlen Ort (nicht im Kühlschrank!) aufbewahren. Verwenden Sie zum Umfüllen keinen Plastiktrichter, sondern einen Trichter aus Glas oder Edelstahl.


Reinigen Sie anschließend beide Silberstäbe mit Küchenpapier. Der dunklere, stärker oxidierte Stab wird anschließend zusätzlich mit einer Spiralwolle aus Edelstahl gereinigt und zum Schluss noch einmal mit Küchenpapier nachpoliert.

Auch wenn man die Konzentration nicht messen kann, kann man relativ leicht überprüfen, ob man überhaupt kolloidales Silber hergestellt hat oder nicht. Dazu nutzt man den Tyndall-Effekt. Die Partikel in kolloidalen Flüssigkeiten beugen Licht. Schickt man also zum Beispiel mit einem Laserpointer oder einer kleinen Taschenlampe einen Lichtstrahl durch eine kolloidale Flüssigkeit, so zeichnet er sich bei seitlicher Betrachtung als feines milchiges Band deutlich ab. Dieses Phänomen wurde 1857 erstmals von dem berühmten Michael Faraday (1791–1867) beobachtet und 1867 von seinem Nachfolger John Tyndall (1820–1893) genauer erforscht.

Dieser Nachweis lässt sich für kolloidales Silber nur bei abgedunkeltem Licht erbringen. Sehr eindrucksvoll ist der Tyndall-Effekt bei Tageslicht aber auch mit Hagebuttentee oder Rotwein darzustellen. Wenn Sie sich dafür interessieren, sollten Sie einmal folgende Versuchsanordnung wählen: Stellen Sie in einem gut abgedunkelten Raum drei Gläser hintereinander. Füllen Sie in das erste Glas destilliertes Wasser, in das zweite kolloidales Silber und in das dritte Hagebuttentee. Leuchten Sie dann mit einem Laserpointer durch alle drei Gläser hindurch. Sie werden bei seitlicher Betrachtung oder von oben im Tee einen starken, im kolloidalen Silber einen schwachen und im destillierten Wasser gar keinen Lichtstrahl sehen können.


Der Tyndall-Effekt am Beispiel von kolloidalem Silber (Mitte) und Hagebuttentee (links). Bei reinem Wasser (rechts) tritt das Phänomen nicht auf. (Foto: G. Braach und N. J. Pies)

Abgesehen davon, dass der Verkauf von kolloidalem Silber zu Heilzwecken in Deutschland dem Arzneimittelgesetz unterliegt, sollten Sie beim Kauf im Internet vorsichtig sein. Achten Sie auf Preis und Qualität. Oft wird zwar mit kolloidalem Silber geworben, verkauft werden aber Silbersalze oder andere bedenkliche Silberverbindungen. Am besten stellt man sich die benötigte Menge stets selbst frisch her. Das ist auf Dauer auch preiswerter.

Wird kolloidales Silber korrekt mit einem Silbergenerator hergestellt, erhält man besonders kleine Partikel reinen Silbers. Diese Nanopartikel können dann leicht an den Ort im Körper gelangen, an dem sie wirken sollen.

Kolloidales Silber behält etwa drei Monate lang seine Wirksamkeit. Es sollte in dunklen Glasgefäßen kühl aufbewahrt werden. Stellen Sie es aber bitte nicht in den Kühlschrank, da das Silber sonst ausflocken könnte. Auch sollten sich keine störenden Magnetfelder (Handy, Fernseher, Videorekorder, Telefon-Basis-Station usw.) in der Nähe befinden. Plastikgefäße sind zur Aufbewahrung ungeeignet, da sich Partikel aus der Gefäßwand lösen und in die Flüssigkeit übergehen können.

Je nach Gerätetyp kann ein Silberkolloid leicht gelblich gefärbt sein. Das ist weder ein Qualitätsmangel noch spricht es für außergewöhnlich gute Qualität. Vor allem bei der Herstellung sehr hoch konzentrierten kolloidalen Silbers können sich größere Partikel von der Elektrode ablösen und eine Verunreinigung vortäuschen. Diese Partikel bitte nicht mittrinken.

In den vorhergehenden Absätzen wurde immer wieder von Konzentration gesprochen, aber noch nicht erläutert, was damit gemeint ist. Bei kolloidalem Silber misst man die Konzentration in Teilen pro Million oder ppm, abgeleitet von dem englischen Ausdruck parts per million. Da diese Konzentrationsangabe verwirren kann, soll sie hier näher erläutert werden. Mit ppm bezeichnet man die Anzahl der Wirkstoffanteile auf eine Million Teile des Lösungs- oder Suspensionsmittels. Bei festen Stoffen sind das Gewichtsanteile, bei Flüssigkeiten und Gasen hingegen Volumenanteile. Gemäß internationaler Nomenklatur (SI-System) müsste man die Konzentration in Gramm pro Tonne (g/t) angeben. Für kolloidales Silber bedeutet demnach ein Teil pro Million (ppm):


1 Gramm Silber pro 1 000 000 Gramm (= 1 000 Liter) Wasser
1 Gramm Silber pro 1 000 Kilogramm (= 1 000 Liter) Wasser
1 Milligramm Silber pro 1 Kilogramm (= 1 Liter) Wasser
1 000 Mikrogramm Silber pro 1 Kilogramm (= 1 Liter) Wasser
1 Mikrogramm Silber pro 1 Gramm (= 1 Milliliter) Wasser

Will man also ein Glas (normalerweise etwa 200 Milliliter = 0,2 Liter) mit 1 ppm kolloidalem Silber einnehmen, bedeutet das, dass darin 200 Mikrogramm oder 0,2 Milligramm kolloidales Silber enthalten sind. Soll die Konzentration 25 ppm betragen, sind 5 000 Mikrogramm oder 5 Milligramm in diesem Glas enthalten.

Außer der Konzentration ist auch die Partikelgröße wichtig für die Wirksamkeit von kolloidalem Silber. In unserem Beispiel können 25 ppm Silber in 200 Milliliter Wasser theoretisch auch bedeuten, dass sich in dem fraglichen Glas ein einziges 5 Milligramm schweres Silberpartikel befindet. Das hätte aber verständlicherweise keine gesundheitsfördernde Wirkung und würde uns allenfalls schwer im Magen liegen. Um therapeutisch wirksam sein zu können, muss das Silber als Nanopartikel vorliegen, und zwar idealerweise in einer Größe zwischen knapp einem und fünf Nanometer. Das wären in unserem Beispiel dann etliche Billiarden Silberpartikel in 200 Milliliter Wasser.

Auch die akkurate Pflege der Silberstäbe trägt zur richtigen Herstellung von kolloidalem Silber bei. Gleichgültig, mit welchem Gerät Sie arbeiten, die Silberstäbe sollten in regelmäßigem Wechsel „die Plätze tauschen” (von vorne nach hinten und von hinten nach vorne). Nach Gebrauch den hinteren (und helleren) Silberstab mit Küchenpapier reinigen, den vorderen (und dunkleren) Silberstab erst mit Küchenpapier, dann mit einer Spiralwolle aus Edelstahl (!) nachpolieren (keinesfalls herkömmliche Küchenschwämme, Spiralwollen aus anderen Materialien als Edelstahl oder Reinigungsmittel verwenden). Dann nochmals mit Küchenpapier abreiben. Bei der nächsten Herstellung den vorderen Stab dann in die hintere Buchse stecken, den hinteren in die vordere Buchse. Dieser stete Wechsel dient der gleichmäßigeren Abnutzung der Silberstäbe.

Achten Sie darauf, dass Sie die Silberstäbe immer mit dem gleichen Ende in die Buchsen stecken!

Allgemeine Dosierungs- und Therapieempfehlungen

Wer sich einen kurzen allgemeinen Überblick über die Art und Dauer der Anwendung von kolloidalem Silber verschaffen möchte, dem werden die nachfolgenden Ausführungen helfen. Beachten Sie dabei bitte, dass es sich ausschließlich um Erfahrungswerte aus der Naturheilpraxis Uwe Reinelt, Mitteilungen anderer Heilpraktiker und von Anwendern handelt. Ebenfalls sind Hinweise aus der Literatur eingeflossen.

Immer wieder wird gefragt, was denn die richtige Dosierung von kolloidalem Silber sei. Die Antwort auf diese Frage kann nur lauten, dass es keine allgemein gültige Antwort gibt. Es gibt einfach keine Patentrezepte oder Standarddosierungen für kolloidales Silber, die garantiert jedem helfen. Wie bei allen Heilmitteln hängt die hilfreiche Dosierung und Anwendungsdauer entscheidend von der individuellen Konstitution und der Schwere der Erkrankung ab. In den nachfolgenden Kapiteln des praktischen Teils werden solche Dosierungsbeispiele gegeben, die erfahrungsgemäß in den meisten Fällen hilfreich sind. Tatsächlich gibt es aber auch immer wieder Berichte darüber, dass eine sonst als wirksam beschriebene Dosierung von kolloidalem Silber im Einzelfall nicht geholfen hat. Das scheinen aber tatsächlich nur Einzelfälle zu sein und oft hat es den Anschein, als habe man in hartnäckigen Fällen (z. B. bei Dornwarzen) nicht die nötige Geduld für die langzeitige Anwendung von kolloidalem Silber aufgebracht.

Bedenkt man, dass manches Arzneimittel als hochwirksam gepriesen wird, auch wenn es nachweislich ein Drittel oder noch mehr Non-Responder gibt, das heißt Patienten, die auf das betreffende Arzneimittel überhaupt nicht reagieren, also nicht geheilt werden, dann schneidet kolloidales Silber im Vergleich hervorragend ab. Außerdem hat kolloidales Silber den Vorteil, dass es so gut wie keine Nebenwirkungen verursacht.

Es gibt sowohl Verfechter hoher als auch niedriger Dosierungen von kolloidalem Silber. In diesem Buch wird vorwiegend der kurzfristige Einsatz hoher Dosierungen empfohlen. Manche Menschen bevorzugen es, kolloidales Silber einzuschleichen, also mit niedrigen Dosierungen zu beginnen und sich langsam an die individuell richtige Dosierung heranzutasten. Selbstverständlich ist dagegen nichts einzuwenden. Man darf dann aber auch nicht enttäuscht sein, wenn der Behandlungserfolg etwas länger auf sich warten lässt.

Die individuell optimale Dosierung muss jeder für sich selbst herausfinden. Deshalb sei noch einmal betont, dass die Angaben in diesem Buch lediglich Erfahrungswerte und Anhaltspunkte sind, die Interessenten helfen können, eben diese individuelle Dosierung zu finden. Auf keinen Fall können und wollen diese Angaben den Besuch bei einem Arzt oder Heilpraktiker überflüssig machen. Suchen Sie bei ernsthaften Gesundheitsbeschwerden bitte immer einen professionellen Therapeuten auf. Aufgeschlossene Ärzte und Heilpraktiker werden nichts dagegen einzuwenden haben, wenn Sie sie auf kolloidales Silber aufmerksam machen und sich sicherlich auch damit auseinandersetzen, um mit Ihnen gemeinsam die Einsatzmöglichkeiten zu besprechen. Das wird vielen umso leichter fallen, wenn ihnen bewusst ist, dass kolloidales Silber keineswegs als Allheilmittel eingesetzt werden soll. Es ist ein Teil des vielfältigen Angebots von Heilmitteln, dem bei vielen Krankheiten ein ernst zu nehmender Platz im gesamten Behandlungsrepertoire zusteht.

Oft reicht kolloidales Silber tatsächlich aus, um eine Krankheit zu heilen oder wenigstens ihren Verlauf abzuschwächen und den Heilungsprozess zu beschleunigen. Und bei antibiotikaresistenten Bakterienstämmen kristallisiert es sich mehr und mehr als die Alternative schlechthin heraus. Bei manchen Erkrankungen kann kolloidales Silber aber „nur” Teil eines allgemeinen Behandlungskonzeptes sein und als wichtige Komponente zum Heilungsprozess beitragen.

Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit als Heilpraktiker konnte der Autor Uwe Reinelt eine Fülle praktischer Erfahrungen mit vielen Patienten sammeln, die Vorschläge für Standarddosierungen ermöglichen. Wie gesagt, jeder muss für sich die richtige Konzentration selbst herausfinden. Dass das nicht sehr schwer ist, haben wiederum die vielen Teilnehmer der Fragebogenaktion gezeigt (siehe Kapitel Die große Fragebogenaktion zu kolloidalem Silber).

Die nachfolgend genannten Werte gelten für einen Erwachsenen mit einem Körpergewicht von 60 bis 80 Kilogramm. Bei Kindern wird die Menge prozentual an deren Körpergewicht angepasst. Für die Dosierung bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen, kann man die Faustregel zwei Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht anwenden.

Das kolloidale Silber bitte immer schluckweise auf nüchternen Magen trinken. Die Einnahme auf nüchternen Magen ist enorm wichtig, um zu vermeiden, dass es mit Nahrungsmitteln unerwünschte Verbindungen eingeht. Auch wird so gewährleistet, dass das kolloidale Silber schon vollständig in den oberen Dünndarmabschnitten resorbiert wird und nicht möglicherweise im Dickdarm darmfreundliche Bakterien vernichtet. Auch sollten Sie etwa eine halbe Stunde lang nach der Einnahme von kolloidalem Silber nichts essen. Achten Sie bitte auch darauf, etwa zehn Minuten vor und zehn Minuten nach der Einnahme kein Mineralwasser zu trinken.

Als Standardtherapie bei bakteriellen oder viralen Infektionen empfiehlt es sich, drei Tage lang morgens, mittags und abends je 100 bis 150 Milliliter 25 ppm kolloidales Silber zu trinken. Die Therapie wird anschließend bis zur Symptombesserung mit jeweils morgens und abends 100 bis 150 ml Silberwasser fortgeführt.

Zur äußerlichen Anwendung wird ein Tupfer mit ca. 50 ppm Silberwasser getränkt und auf schlecht heilende oder eitrig infizierte Wunden aufgelegt und mit einer Mullbinde befestigt. Je nach Situation erfolgt zwei bis dreimal täglich ein Verbandswechsel. Die Auflage verbleibt auch über Nacht auf der Wunde. Diese Anwendung ist auch bei Warzen und Kondylomen (Feigwarzen) möglich.

Als Augen- oder Ohrentropfen wird kolloidales Silber (25 ppm) in eine Pipettenflasche gegeben und es werden zwei- bis dreimal täglich einige Tropfen in das Auge oder Ohr eingeträufelt.

Zur Krankheitsvorbeugung (z. B. im Herbst und Winter vor Grippe) kann morgens oder abends ein Glas kolloidales Silber (100 ml, 25 ppm) schluckweise auf nüchternen Magen getrunken werden.

Wenn man das Silberwasser vor dem Herunterschlucken etwas im Mund und unter der Zunge behält (im Mund rollt), wird ein Teil des Silbers schon über die Mundschleimhaut aufgenommen. Das schont den Magen.

Auch bei hartnäckigsten Infektionen muss die Therapie mit kolloidalem Silber nach ein bis zwei Wochen positive Veränderungen bewirken. Falls das nicht der Fall ist, sollte nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker eine Kombinationstherapie mit anderen Heilmitteln erwogen werden.

Die Entscheidung, ob Sie im Krankheitsfall Antibiotika nehmen oder diese nebenwirkungsfrei durch kolloidales Silber ersetzen, obliegt letztendlich Ihnen allein. Bei meldepflichtigen Krankheiten wie Röteln, Mumps, Scharlach oder Windpocken usw. müssen Sie aber auf jeden Fall zum Arzt gehen!

An dieser Stelle sei auch ein Wort zur Gesundheitsvorsorge erlaubt. Dafür ist jeder selbst verantwortlich. Es muss jedem Menschen klar sein, dass es wichtiger ist, Krankheiten vorzubeugen, als sie heilen zu müssen. Zur Vorbeugung gehört eine gesunde Lebensweise mit gesunder Ernährung und ausreichend Bewegung.


Einleitung

Kolloidales Silber kann als universelles, fast nebenwirkungsfreies Mittel zur Behandlung vieler Krankheiten eingesetzt werden. Es wirkt gegen zahlreiche Bakterien, Viren und Pilze. Im Laborversuch (in vitro) werden diese Krankheitserreger allesamt innerhalb weniger Minuten durch kolloidales Silber unschädlich gemacht. Da es sich bei unserem Organismus um ein sehr komplexes Gebilde handelt, dürfen diese Ergebnisse natürlich nicht eins zu eins auf das lebende System (in vivo) übertragen werden. Hier braucht man schon etwas mehr Geduld. Aber Anwender von kolloidalem Silber wissen übereinstimmend zu berichten, dass sich damit Krankheiten schneller überwinden und oft sogar verhindern lassen. Außerdem werden Krankheitsverläufe oft abgeschwächt.

Zu den Erkrankungen, bei denen Erfahrungen mit kolloidalem Silber gemacht wurden, gehören zahlreiche Beschwerden der Augen, der Atemwege, der Haut, des Bewegungsapparates, des Urogenitaltrakts und des Nervensystems. Manche Betroffenen berichten darüber, dass kolloidales Silber sogar Leben retten konnte oder schon sicher geglaubte Amputationen von Extremitäten verhinderte.

Bedenkt man, dass ein Breitbandantibiotikum (gegen Bakterieninfektionen) oder ein Breitbandantimykotikum (gegen Pilzinfektionen) immer nur gegen eine begrenzte Anzahl verschiedener Stämme wirkt und sich leicht Resistenzen bilden können, ist kolloidales Silber klar im Vorteil. Es kann zur Behandlung und Vorbeugung unzähliger Krankheiten verwendet werden.

In dem nun folgenden praktischen Teil finden Sie Anwendungsmöglichkeiten, Dosierungshinweise und Erfahrungsberichte zur Verwendung von kolloidalem Silber bei zahlreichen Krankheiten. Einer besseren Übersichtlichkeit wegen wurden sie nach betroffenen Körperteilen und Organen geordnet, wie viele Leser es von Immun mit kolloidalem Silber vielleicht schon kennen. Innerhalb dieser Bereiche sind die Krankheiten alphabetisch sortiert.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den Fallberichten um individuelle Erfahrungen handelt, die nicht unbedingt bei jedem Menschen zum gleichen Erfolg führen müssen. In den aufgeführten speziellen Fällen hat die geschilderte Einnahme von kolloidalem Silber den Betroffenen nach eigener Aussage geholfen. Das muss nicht unbedingt bedeuten, dass dies auch bei anderen Menschen zwangsläufig in der gleichen Weise der Fall ist, auch wenn die Wahrscheinlichkeit dafür natürlich groß ist.

Die folgenden Vorschläge ersetzen weder einen Arztbesuch noch stellen sie Heilversprechen dar. Prinzipiell ist es wichtig, die Behandlung einer jeden Krankheit mit einem Arzt oder Heilpraktiker seines Vertrauens abzustimmen. Einige Erkrankungen können sehr gefährlich sein und bedürfen auf jeden Fall der ärztlichen Behandlung.

Bei der Behandlung von Kindern gelten immer ganz besondere Vorsichtsmaßnahmen. Für den Einsatz von kolloidalem Silber gilt folgende Faustregel: zwei Milliliter kolloidales Silber pro Kilogramm Körpergewicht. Wird also für Erwachsene die Einnahme von dreimal täglich 200 ml kolloidales Silber zu 25 ppm empfohlen, wird die Menge für ein 30 kg schweres Kind auf dreimal täglich 60 ml zu 25 ppm reduziert.

Zur einfacheren Orientierung werden folgende Symbole verwendet:


= allgemeine Information zum Krankheitsbild
= Dosierungsvorschläge
= zusätzlicher Behandlungstipp
= Erfahrungsberichte
→ = siehe
= Achtung, Arztbesuch unbedingt erforderlich!
= meldepflichtige Krankheit
= Selbsthilfegruppe oder andere Kontaktstelle für Betroffene

Kolloidales Silber bei Erkrankungen des Auges

Über die Augen nehmen wir einen Großteil unserer Umwelt wahr, über sie vermitteln wir den Mitmenschen unsere Stimmung. Ja, wenn man jemandem in die Augen schaut, kann man sogar auf den Grund seiner Seele blicken, denn sie sind der Spiegel der Seele, sagt man. Man erkennt in den Augen des Gegenübers sogar, ob jemand lügt oder die Wahrheit sagt.

Ganz extrem verraten unsere Augen, ob wir glücklich oder traurig sind, wenn wir vor Freude oder vor Leid gar weinen; denn die Tränen werden von speziellen Drüsen des Auges gebildet. Diese Tränenflüssigkeit hat normalerweise die Aufgabe, unsere Augen feucht zu halten und zu reinigen. Zu diesem Zweck schließen wir ständig für den Bruchteil einer Sekunde unsere Lider. Das geschieht etwa 20 000-mal am Tag, was insgesamt eine halbe Stunde ausmacht.

Bei vielen Menschen werden die Augen heute sehr viel stärker strapaziert, als es früher der Fall war. Vor allem wer viel am Computer arbeitet, leidet oft unter trockenen oder brennenden Augen. Hierbei kann kolloidales Silber genauso helfen wie bei verschiedenen Entzündungen des Auges.

Augenbrennen → Trockene Augen

Augenentzündung (Ophthalmie)

Verschiedene Teile des Auges können sich aufgrund unterschiedlicher Ursachen entzünden. Häufig treten eine → Bindehautentzündung oder → eine Augenlidentzündung auf.

Im zweistündigen Wechsel einen Tropfen kolloidales Silber und einen Tropfen Augentrost (homöopathische Tropfen) einträufeln. Zusätzlich morgens 100 ml kolloidales Silber zu 25 ppm trinken.

Die Augenentzündung wurde mit kolloidalem Silber (10 ml zu 25 ppm) sofort geheilt. Ich habe die Behandlung zweimal täglich zwei Wochen lang fortgeführt. In Norwegen sind die Behörden bezüglich der Verwendung von Antibiotika sehr restriktiv. Ich konnte kein Antibiotikum mehr bekommen und meine Augenentzündung wurde sehr unangenehm. Kolloidales Silber hat mir geholfen. Die Entzündung ist zurückgegangen, oder besser gesagt, sie wurde geheilt.

Augenermüdung → Trockene Augen

Augenlidentzündung → Lidrandentzündung

Bindehautentzündung (Konjunktivitis)

Eine Bindehautentzündung ist die häufigste Infektion der Augen durch Bakterien oder Viren. Aber auch chemisch-physikalische Reize (Fremdkörper, Verletzung, Strahlen usw.), Benetzungsstörungen (→ Trockene Augen) oder Allergien können eine Entzündung der Bindehaut auslösen. Eine Bindehautentzündung beeinträchtigt nur selten die Sehkraft.

Eine akute Bindehautentzündung macht sich durch Symptome wie Rötung, Schwellung, vermehrte Sekretion, Scheu vor Licht und Lidkrampf bemerkbar.

Im zweistündigen Wechsel einen Tropfen kolloidales Silber und einen Tropfen Augentrost (homöopathische Tropfen) einträufeln. Zusätzlich morgens 100 ml kolloidales Silber zu 25 ppm trinken.

Seit Jahren leide ich an Bindehautentzündung durch trockene Augen. Seit einem Jahr träufle ich beim ersten Jucken ein bis zwei Tropfen kolloidales Silber (25 ppm) direkt in die Augen und bin beschwerdefrei.

Infolge einer Allergie habe ich zu bestimmten Zeiten starken Juckreiz in den Augen. Dann gebe ich einen kleinen Tropfen kolloidales Silber direkt in die Augen und habe meine Ruhe.

Gerstenkorn (Hordeulum)

Dem volkstümlich Gerstenkorn genannten Abszess der Liddrüsen liegt eine bakterielle Entzündung der Talk- oder Schweißdrüsen der Augenlider zugrunde. Schulmedizinisch werden Gerstenkörner mit Antibiotika oder durch Aufstechen mit einer feinen Nadel behandelt.

Im zweistündigen Wechsel einen Tropfen kolloidales Silber und einen Tropfen Augentrost (homöopathische Tropfen) einträufeln. Zusätzlich morgens 100 ml kolloidales Silber zu 25 ppm trinken.

Darüber hinaus hat es sich bewährt, die betroffenen Augenlider warm zu halten.

Geschwollene Augen → Lidrandentzündung

Lidrandentzündung (Blepharitis)

Wohl jeder wird schon die Erfahrung gemacht haben, am Morgen nach einem Abend in verrauchter Gesellschaft die verquollenen Augen nicht mehr richtig öffnen zu können. Als Folge einer mechanischen Reizung durch Rauch, Staubkörnchen usw. können sich die Lidränder nämlich entzünden. Eine solche Lidrandentzündung kann aber auch Folge einer bakteriellen Infektion sein, vorwiegend durch Staphylokokken, oder durch übermäßige Talgabsonderung (→ Seborrhoe) ausgelöst werden. An den Wimpern können sich trockene Schuppen bilden und die Wimpern können sogar ausfallen. An den Lidrändern selbst können rötlich entzündete Verdickungen sichtbar werden (geschwollene Augen).

Im zweistündigen Wechsel einen Tropfen kolloidales Silber und einen Tropfen Augentrost (homöopathische Tropfen) einträufeln. Zusätzlich morgens 100 ml kolloidales Silber zu 25 ppm trinken.

Tränensackentzündung (Dakryocystitis)

Über die Tränensäcke fließt überschüssige Tränenflüssigkeit in die Nase ab. Ist der Abflusskanal (Tränennasengang) verstopft, kommt es zur Entzündung. Diese kann durch eine bakterielle Infektion verstärkt werden. Meist ist nur ein Auge betroffen. Es tränt, der Tränensack schwillt schmerzhaft an und es kann Eiter aus dem inneren Lidwinkel austreten.

Tränensack leicht massieren und das Auge gegen die Infektion mit kolloidalem Silber (10 ml zu 25 ppm) spülen.

In hartnäckigen Fällen sollte man den Tränennasengang von einem Augenarzt mithilfe einer Kanüle spülen lassen (bitte nicht selbst versuchen).

Tränenträufeln (Epiphora)

Aufgrund verschiedener Ursachen (emotionale Gründe oder Reizung von Bindehaut oder Hornhaut) kann es zu einer überschüssigen Bildung von Tränenflüssigkeit kommen. Eine weitere Ursache ist eine → Tränensackentzündung.

Bei Verdacht auf eine Entzündung mehrmals täglich ein bis drei Tropfen kolloidales Silber (25 ppm) einträufeln. Wenn die Ursache eher im seelischen Bereich liegt, sollten Sie ärztlichen Rat suchen.

Trockene Augen (Keratokonjunktivitis sicca)

Trockene Augen können verschiedene Ursachen haben. Vor allem bei langem Arbeiten am Computer oder bei Übermüdung kann es passieren, dass der äußere Augapfel trocken wird, was sich als Brennen oder Jucken bemerkbar macht. Manchmal hat man auch das Gefühl, einen Fremdkörper im Auge zu haben. Es können eine Bindehautentzündung und ein Müdigkeitsgefühl des Auges auftreten. Die Augenlider fühlen sich schwer an. Oft werden in solchen Fällen „künstliche Tränen” verordnet, weil den Beschwerden eine mangelhafte Benetzung der Bindehaut zugrunde liegt. Dagegen kann aber auch kolloidales Silber helfen.

Bei Bedarf einen Tropfen kolloidales Silber zu 25 ppm in das Auge einträufeln.

Außerdem sollten Sie Ihren Augen zwischendurch eine Pause gönnen. Sie werden sehen, dass schon das Schließen der Augen für einen kurzen Moment etwas Besserung bringt.

Auch ist es ratsam, den Arbeitsplatz (z. B. vom Betriebsarzt) auf augenfreundliche Gestaltung (z. B. Standort und Einstellung des Bildschirms) untersuchen zu lassen. Kleine Veränderungen können manchmal große Verbesserungen bewirken.

Ich habe bei trockenen Augen sehr gute Erfolge mit kolloidalem Silber als Tränenersatzflüssigkeit gemacht.

Kolloidales Silber bei Erkrankungen der Atemwege

Atemwegserkrankungen gehören zu den häufigsten Krankheiten, von denen wohl jeder von uns immer wieder in irgendeiner Form heimgesucht wird. Ihr Spektrum reicht von relativ harmlosen Befindlichkeitsstörungen bis hin zu lebensbedrohlichen Situationen.

Man unterscheidet zwischen den oberen Atemwegen (Nasenhöhle, Nebenhöhlen und Rachen) und den unteren (Kehlkopf, Luftröhre und Lungen). Sie können auf vielfältige Weise erkranken und uns vor allem in der kalten Jahreszeit durch Grippe oder Erkältung und in der warmen Jahreszeit durch Heuschnupfen das Leben schwer machen.

Beim normalen Einatmen wird die Atemluft in den Nasenhöhlen erwärmt, gereinigt und befeuchtet. Die Nasenschleimhaut sorgt überdies dafür, dass eingeatmete Krankheitserreger durch unser Immunsystem ausgeschaltet werden. Dann gelangt die Luft durch den Rachen, vorbei am Kehlkopf, durch die Luftröhre in die Lungen. Der Mund spielt für die Einatmung nur dann eine Rolle, wenn wir bei Anstrengung besonders viel Sauerstoff benötigen oder wenn die Nase verstopft ist. Am Eingang des Mundrachenraums liegen die Mandeln, die Teil des Immunsystems sind.

Die Luftröhre gabelt sich in die Bronchien und diese verzweigen sich wiederum in feinste Verästelungen, die Bronchiolen, die die Lungen durchdringen. Diese Bronchiolen enden in den Lungenbläschen (Alveolen), von denen wir etwa 850 Millionen Stück besitzen. Hier findet mithilfe der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) der Austausch des Sauerstoffs aus der frischen Atemluft gegen das Kohlendioxid aus dem Blut statt.

So vielfältig unsere Atemwege gestaltet sind, so unterschiedlich sind auch die möglichen Erkrankungen. Die wichtigsten Atemwegserkrankungen, bei denen man kolloidales Silber einsetzen kann, werden in dem folgenden Kapitel beschrieben.

Angina tonsillaris → Mandelentzündung

Asthma bronchiale → Bronchialasthma

Bronchialasthma (Asthma bronchiale)

Vor allem in Industriestaaten spielt Asthma bronchiale eine wichtige Rolle. Immerhin leiden etwa 10 % der Kinder und 5 % der Erwachsenen daran. Man unterscheidet zwischen allergisch bedingtem Bronchialasthma (exogene Form) und solchem mit unklarer Ursache (endogene Form). Allergene, die bei Betroffenen ein Bronchialasthma auslösen, sind vorwiegend Pollen, Hausstaubmilben, Hausstaub, Teile von Tierhaaren, -federn und -haut. Aber auch Luftschadstoffe, Tabakrauch, Anstrengung oder allergische Reaktionen auf bestimmte Nahrungsmittel und Medikamente sowie Bakterien oder Viren können die Ursache sein (siehe auch → Heuschnupfen).

Häufig tritt endogenes Asthma bronchiale schon bei Kindern auf, während sich die exogene Form meist erstmals im Erwachsenenalter bemerkbar macht, oft nach einer Atemwegsinfektion. Typisch für die mit anfallsweise auftretender Atemnot verbundene Krankheit sind keuchender Atem und trockener Husten. Bei einem akuten Asthmaanfall kommen Herzklopfen, Schweißausbrüche, Unruhe und Angst dazu. Ja, es kann sogar zu Sauerstoffmangel (Zyanose) kommen.

Bei durch Allergien verursachtem Bronchialasthma bei Erwachsenen zur Stärkung der Immunabwehr kurmäßig – z. B. in der Zeit des Pollenflugs – zweimal täglich 100 ml kolloidales Silber zu 25 ppm trinken.

Bei allergischem Asthma sollten Sie – wie bei allen Allergien – über eine Darmsanierung nachdenken (siehe Die Darmsanierungstrias zur Pflege des Immunsystems).

Durch spezielle Hauttests kann der Arzt in den meisten Fällen herausfinden, worauf jemand allergisch reagiert. Dann kann man diese Allergene, soweit möglich, meiden.

Bei schweren Verläufen auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

Bronchialkatarrh → Bronchitis

Bronchitis

Verschiedene äußere Reize können eine Bronchitis, also eine Entzündung der Bronchialschleimhaut, hervorrufen. Solche Reize können bakterielle Infektionen oder allergische Reaktionen (siehe auch → Asthma bronchiale) sein. Seltener werden sie durch Viren oder Pilze verursacht. Aber auch das Einatmen von Giften oder eine akute Linksherzinsuffizienz können eine Bronchitis auslösen.

Man unterscheidet zwischen akuter und chronischer Bronchitis. Erstere tritt meist zusammen mit einer → Rhinitis, → Laryngitis oder → Tracheitis auf. Eine Bronchitis äußert sich durch Husten, feuchte Rasselgeräusche, Auswurf, leichtes Fieber und Brustschmerzen. Der Auswurf ist anfangs weißlichschleimig und wird im weiteren Krankheitsverlauf gelblich bis grünlich oder gar bräunlich.

Die Bronchialzellen können Schleim und Schadstoffe nicht mehr abtransportieren und dadurch werden sogenannte Superinfektionen begünstigt. Das bedeutet, dass eindringende Bakterien nicht wie gewöhnlich nach außen transportiert und abgehustet werden können. Das wiederum kann zusätzliche Infektionen verursachen.

Eine chronische Bronchitis liegt nach Auffassung der Weltgesundheitsorganisation WHO dann vor, wenn man „Husten und Auswurf an den meisten Tagen während mindestens je drei Monaten in zwei aufeinander folgenden Jahren“ hat. Wichtigste Ursache für eine chronische Bronchitis ist das Rauchen. Es versteht sich also von selbst, dass die erste Maßnahme in einem solchen Fall die Rauchentwöhnung ist. Es fällt zwar den meisten Menschen schwer sich von diesem Laster zu befreien, vergegenwärtigt man sich aber erst einmal den Zugewinn an Lebensqualität, ist man dem Ziel gleich ein gutes Stück näher.

Drei Tage lang morgens, mittags und abends je 100 bis 150 ml kolloidales Silber zu 25 ppm trinken, danach bis zur Symptombesserung 2-mal täglich 100 bis 150 ml. Zusätzlich kann man auch mit kolloidalem Silber inhalieren.

Eine weitere vorzügliche Hilfe ist es, eine Zwiebel klein zu hacken, in ein Tüchlein zu binden und nachts auf das Kopfkissen zu legen.

Auch natürliche Hustensäfte und Schleimlöser können zusätzlich eingenommen werden.

Generell ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr bei einer Bronchitis besonders wichtig.

Mein Enkel fehlte wegen immer wiederkehrender Erkältungen oft in der Schule und hatte auch ein Spray für die Bronchien. Nachdem er seit einem Jahr täglich ein Schnapsglas Silberwasser (25 ppm) erhält, fehlt er nicht mehr in der Schule und braucht auch kein Asthma-Spray mehr.

Seit Jahren leide ich an chronischer Bronchitis und Atemwegserkrankungen. Das hat sich seit dem letzten Jahr sehr gebessert. 2004 besuchte ich zusätzlich noch den Salzheilstollen in Berchtesgaden und bei der heftigen Grippe, unter der ich seinerzeit litt, löste sich durch das Silberwasser alles viel schneller und es brach keine Bronchitis aus. Wenn ich spüre, dass ich krank werde, erhöhe ich die Dosis für drei Tage auf 3-mal täglich 50 bis 100 ml zu 25 ppm. Ansonsten verwende ich im Akutfall eine Woche lang dreimal täglich 20 ml zu 25 ppm kolloidales Silber, danach zweimal täglich.

Meine Bronchitis sollte laut Arzt mit einem Antibiotikum behandelt werden. Ich habe stattdessen 3-mal täglich 1 Esslöffel kolloidales Silber (25 ppm) genommen. Nach zehn Tagen war ich gesund.

Epiglottitis → Kehldeckelentzündung

Erkältung (Grippaler Infekt)

Eine Erkältung ist eine eher harmlose virusbedingte Entzündung der Nasen- und Rachenschleimhäute. Man kennt etwa 200 verschiedene Erkältungsviren, die leicht von Mensch zu Mensch übertragen werden. Eine Erkältung kündigt sich meistens mit einem Kratzen oder Kribbeln im Hals an. Weitere Symptome sind eine verstopfte und triefende Nase. Manchmal ist das Nasensekret gelblich-grün. Es können auch leichtes Fieber sowie Kopf- und Halsschmerzen auftreten und das Allgemeinbefinden ist stark gestört, man fühlt sich schlapp und lustlos.

Da es sich bei der Erkältung um eine Virusinfektion handelt, sind Antibiotika hier völlig fehl am Platze, denn sie sind nur gegen Bakterien wirksam. Kolloidales Silber ist hingegen auch gegen Viren nützlich. Es wird von vielen Menschen auch zur Erkältungsvorbeugung eingenommen. Zwar variieren die Dosierungen und Konzentrationen individuell. Wichtig aber ist, dass kolloidales Silber von Anwendern durchweg als hervorragender Erkältungsschutz bezeichnet wird.

Drei Tage lang morgens, mittags und abends je 100 bis 150 ml kolloidales Silber zu 25 ppm trinken, danach bis zur Symptombesserung 2-mal täglich 100 bis 150 ml. Vor dem Herunterschlucken gründlich mit dem Silberwasser gurgeln.

Zusätzlich ist bei einer Erkältung das Inhalieren mit 25 ppm kolloidalem Silber hilfreich.

Kolloidales Silber hat sich bei sämtlichen Infekten bewährt. So hatte meine Enkeltochter mit einem grippalen Infekt zu kämpfen, hatte Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen usw. Ich gab ihr kolloidales Silber. Die Mutter hatte für den nächsten Tag bereits einen Termin beim Arzt vereinbart, zu dem ich das Kind begleitete. Der Arzt war regelrecht sauer, weil sich überhaupt kein desolater Zustand mehr feststellen ließ, wie ihn die Mutter geschildert hatte. Er verschrieb gottlob keinerlei Medikamente, wir sollten die „Sache“ nur noch übers Wochenende beobachten.

Ich habe in diesem Winter sehr gute Erfahrungen mit kolloidalem Silber bei der Vorbeugung von Erkältungen gemacht, wenn Kranke z. B. bei der Arbeit in meiner Nähe waren. Meistens konnte ich die Erkrankung bei den ersten Symptomen mit einer Tagesdosis von 2 cl kolloidalem Silber zu 50 ppm abwehren.

Wenn ich bei einer Erkältung 200 ml 25 ppm kolloidales Silber einnehme, werde ich gleich wieder gesund oder der Heilungsprozess wird zumindest beschleunigt.

Beim ersten Anzeichen von Erkältungsinfektionen nehme ich mehrmals täglich 15 bis 30 ml kolloidales Silber zu 25 ppm ein und gurgle damit vor dem Schlucken.

Ich habe 50 ml kolloidales Silber zu 20 ppm vorbeugend eingenommen und blieb den ganzen Winter von Erkrankungen (Infektionen, Erkältung) verschont.

Grippaler Infekt → Erkältung

Grippe (Influenza epidemica)

Wie der Fachbegriff schon sagt, tritt eine Grippe meistens epidemisch auf, das heißt, aufgrund der hohen Ansteckungsrate sind immer gleich ganze Bevölkerungsteile betroffen. Es handelt sich um eine Virusinfektion der oberen Atemwege, die vor allem im Winter umso leichter ausbricht, je schwächer das Immunsystem ist. Meist klingt eine Grippe nach ein bis zwei Wochen wieder ab, sie kann aber auch eine gefährliche → Lungenentzündung zur Folge haben.

Eine Grippe äußert sich oft schon wenige Stunden nach der Ansteckung durch Frösteln, Schüttelfrost und hohes Fieber. Fehlen Schüttelfrost und hohes Fieber, handelt es sich meist nur um einen → grippalen Infekt (→ Erkältung). Weitere Grippesymptome sind Muskel- und Gliederschmerzen, Kopf-, Brust- und Augenschmerzen, Mattigkeit, Husten und Appetitlosigkeit sowie eine laufende Nase.

Zwar entwickelt der Mensch nach einer einmal durchgestandenen Infektion Immunität gegen die betreffenden Grippeviren. Da diese aber sehr wandlungsfähig sind, können sie unser Immunsystem leicht austricksen und wir stecken uns immer wieder mit neuen Typen an.

Drei Tage lang morgens, mittags und abends je 100 bis 150 ml kolloidales Silber zu 25 ppm trinken, danach bis zur Symptombesserung 2-mal täglich 100 bis 150 ml. Bei einer Grippe verhindert das kolloidale Silber auf jeden Fall Sekundärinfektionen und der Krankheitsverlauf wird verkürzt.

Zusätzlich sind homöopathische Grippemittel zu empfehlen.

Wenn ich kolloidales Silber (25 bis 50 ppm) bei Grippe oder Erkältung schon bei aufkeimenden Anzeichen eingenommen habe, bewirkte dies bis jetzt immer ein sofortiges Verschwinden der Symptome.

Halsentzündung

Eine Halsentzündung kann in einer → Mandelentzündung oder einer → Rachenentzündung begründet sein. Sie äußert sich unter anderem durch eine Entzündung der Hals- und Rachenschleimhaut, einen trockenen Hals und → Halsschmerzen sowie Schluckbeschwerden.

Mehrmals täglich gründlich mit 20 ml kolloidalem Silber zu 25 ppm gurgeln und das Silberwasser anschließend schlucken. Unterstützend zweimal täglich 100 ml kolloidales Silber zu 25 ppm trinken, bis die Symptome abgeklungen sind.

Bitte feuchte Halswickel und / oder Zitronenwickel nicht vergessen.

Bei einer Halsentzündung wende ich mit guter Wirkung 20 ml kolloidales Silber zu 25 ppm an.

Halsschmerzen

Mehrere Erkrankungen gehen mit Halsschmerzen einher. Dazu zählen zum Beispiel → Erkältung, → Mandelentzündung und → Rachenentzündung. Halsschmerzen sind oft von Husten, Heiserkeit und brennendem Schmerz begleitet.

Bei Halsentzündungen genügt es oft, 3- bis 6-mal gründlich mit 10 bis 15 ml kolloidalem Silber zu 25 ppm zu gurgeln und das Silberwasser anschließend zu schlucken. Sind die Halsschmerzen am nächsten Tag noch nicht verschwunden, weiter in der angegebenen Weise gurgeln und zusätzlich 2-mal 100 ml zu 25 ppm kolloidales Silber trinken.

Bitte feuchte Halswickel und / oder Zitronenwickel nicht vergessen.

Halsschmerzen werden mit kolloidalem Silber sofort besser.

Bei Halsschmerzen kann man frühzeitig mit dem Gurgeln beginnen (20 ml zu 25 ppm) bis zu 6-mal am Tag. Dann sind sie am nächsten Tag weg.

Ein 42 Jahre alter Mann litt bereits seit vier Wochen unter starken Halsschmerzen. Die Anfangstherapie mit einem Antibiotikum blieb ohne Erfolg. Deshalb wurde die Behandlung auf ein Breitbandantibiotikum umgestellt, aber die Beschwerden bestanden weiterhin. Nachdem der Patient drei Tage lang dreimal täglich 150 ml kolloidales Silber zu 25 ppm zuerst gegurgelt und danach geschluckt hatte, war er beschwerdefrei.

Heiserkeit (Raucitas)

Wer kennt nicht den Zustand nach einer ausgelassenen Feier, bei der viel gesungen oder laut gesprochen, möglicherweise noch geraucht und Alkohol getrunken wurde? Am nächsten Tag versagt die Stimme kläglich. Sofern man überhaupt Laute hervorbringen kann, hört sich das eher nach rauem, leisem Krächzen an, das Sprechen schmerzt und es kratzt im Hals. Heiserkeit kann aber auch eine Begleiterscheinung einer → Erkältung, einer → Kehlkopfentzündung oder eines Atemwegsinfektes sein.

3- bis 6-mal täglich gründlich mit 15 ml kolloidalem Silber zu 25 ppm gurgeln und das Silberwasser anschließend schlucken.

Bitte feuchte Halswickel und / oder Zitronenwickel nicht vergessen.

Schonen Sie Ihre überstrapazierten Stimmbänder ein wenig und sprechen Sie möglichst eine Zeitlang gar nicht.

Heuschnupfen (Rhinitis allergica)

Wie der Fachbegriff schon sagt, liegt dem Heuschnupfen eine allergische Reaktion der Nasen- und Nasennebenhöhlenschleimhäute zugrunde. Diese werden durch Allergene in der Atemluft verursacht. Das können Pollen, Staub und andere Substanzen sein. Manche Menschen reagieren darauf mit überzogenen Abwehrreaktionen. Der jahreszeitlich unterschiedlich stark ausgeprägte Pollenflug führt zu verstopfter Nase und unangenehmem Niesen. Die Allergene können aber auch in den Augen, am Gaumen und im Hals Juckreiz auslösen und die Augen können sich röten (→ Bindehautentzündung).

Vorbeugend – zum Beispiel bei anstehendem Pollenflug – morgens und abends je 150 ml kolloidales Silber zu 25 ppm trinken. Außerdem mehrere Tropfen Silberwasser in die Nase träufeln und hochziehen. Sind die Augen in Mitleidenschaft gezogen, zusätzlich in jedes Auge einen Tropfen kolloidales Silber (25 ppm) einträufeln.

Führen Sie ab Januar eine Darmsanierung durch (siehe Die Darmsanierungstrias zur Pflege des Immunsystems). In schweren Fällen kann diese nach einem Jahr wiederholt werden.

Einem Heuschnupfen kann man teilweise vorbeugen, indem man den Kontakt mit den Allergenen vermeidet. Dazu lässt man vom Arzt die Allergene, auf die das Immunsystem überreagiert, durch einen Hauttest ermitteln. Sogenannte Pollenflugkalender (z. B. im Internet oder der Tageszeitung) geben Pollenallergikern wichtige Hinweise darauf, wann mit den für sie schädlichen Pollen zu rechnen ist.

Durch mehrmaliges tägliches Duschen kann man versuchen, die Pollenlast (z. B. in den Haaren) ein wenig zu reduzieren.

Halten Sie tagsüber möglichst die Fenster geschlossen, um sich vor Pollen zu schützen.

Durch eine Immunbehandlung (Hyposensibilisierung) bzw. Desensibilisierung lässt sich in vielen Fällen langfristig Abhilfe schaffen. Fragen Sie ihren Therapeuten danach.

Bei Heuschnupfen und Allergien nehme ich 100 ml kolloidales Silber zu 10 ppm ein. Es ist leicht herzustellen und anzuwenden. Ich konnte letztes Jahr auf sämtliche anderen Heuschnupfenmittel verzichten.

Ich leide an verschiedenen umweltbedingten Allergien. Früher musste ich bei Pollenflug an manchen Tagen unablässig niesen. Seit ich kolloidales Silber als Nasenspray benutze, muss ich nicht mehr niesen und auch die Nebenwirkungen der bisher eingenommenen Medikamente entfallen natürlich.

Letztes Jahr habe ich wegen einer Birkenpollenallergie von Februar bis Anfang Juni kolloidales Silber zu 25–30 ppm eingenommen (Januar bis März einmal täglich ½ Schnapsglas, April bis Juni 2–mal täglich ½ Schnapsglas und in die Nase gesprüht). Ich hatte während dieser Zeit keinerlei Beschwerden. Ich kann es gar nicht glauben und werde es dieses Jahr wieder versuchen.

Husten (Tussis)

Das Husten ist eigentlich ein ganz natürlicher Schutzreflex, wodurch Fremdkörper und Schleim aus den Atemwegen herausbefördert werden. Wird beim Husten Schleim ausgeworfen, spricht man von produktivem, ansonsten von unproduktivem oder trockenem Husten. Neben Rauch, Gasen und Nasenschleim lösen auch verschiedene Atemwegserkrankungen einen Hustenreiz aus.

Drei Tage lang morgens, mittags und abends je 100 bis 150 ml kolloidales Silber zu 25 ppm trinken, danach bis zur Symptombesserung zweimal täglich 150 ml.

Eine weitere vorzügliche Hilfe ist, eine Zwiebel klein zu hacken, in ein Tüchlein zu binden und nachts auf das Kopfkissen zu legen.

Hartnäckiges Husten spricht gut auf eine Akupunktur an (bei Kindern Laserakupunktur). Wenden Sie sich an einen Heilpraktiker Ihres Vertrauens.

Natürliche Hustensäfte und Schleimlöser können zusätzlich eingenommen werden.

Ein Kleinkind litt trotz fünfmonatiger homöopathischer Behandlung noch immer unter einem starken Husten. Mit kolloidalem Silber war das Kind nach einigen Wochen beschwerdefrei.

Kehldeckelentzündung (Epiglottitis)

Zwar selten, aber mitunter tödlich, sind vorwiegend Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren von einer Epiglottitis betroffen, ähnlich wie beim → Pseudokrupp. Auch die Symptome ähneln sich zum Teil sehr. Deshalb muss bei Fieber und rasselndem Atemgeräusch schnellstmöglich ein Arzt hinzugezogen werden. Dieser wird bei der Diagnose Kehldeckelentzündung umgehend eine Krankenhauseinweisung veranlassen. Dort wird dann die Atmung sichergestellt.

Ausgelöst wird die entzündliche Schwellung der Schleimhaut des Kehldeckels durch das hochgradig ansteckende Bakterium Haemophilus influencae. Die Schwellung entwickelt sich innerhalb weniger Stunden. Ganz plötzlich stellen sich Fieber, Schluckbeschwerden, Speichelfluss sowie Atemnot mit Pfeifgeräusch beim Einatmen (inspiratorischer Stridor) ein. Schon nach wenigen Stunden treten eine Blaufärbung (Zyanose) der Lippen, später des Gesichts, und Bewusstlosigkeit auf.

Zur allgemeinen Immunstärkung kann man vor allem in der kalten Jahreszeit täglich einmal 25 ml kolloidales Silber zu 25 ppm geben. Bei Kindern bitte die Faustregel zwei Milliliter kolloidales Silber pro Kilogramm Körpergewicht beachten.

Da eine Epiglottitis lebensgefährlich sein kann, muss im Akutfall ärztliche Hilfe gerufen werden.

Kehlkopfentzündung (Laryngitis → Pseudokrupp)

Ursache einer akuten Kehlkopfentzündung ist meist eine Virusinfektion, zum Beispiel bei einer → Erkältung. Sie kann aber auch auf eine Allergie zurückgehen (Pollen, Arzneimittel usw.). Tabak, Alkohol, andere Schadstoffe, aber auch die Überbeanspruchung der Stimme können eine chronische Laryngitis verursachen. Oft macht sich eine Kehlkopfentzündung durch → Heiserkeit bemerkbar. Weitere Symptome sind Schluckbeschwerden, trockener Reizhusten, Fieber und allgemeines Krankheitsgefühl.

Drei Tage lang morgens, mittags und abends je 100 bis 150 ml kolloidales Silber zu 25 ppm trinken, danach bis zur Symptombesserung täglich 2-mal 100 bis 150 ml. Vor dem Schlucken gründlich mit dem Silberwasser gurgeln.

Bitte auch an feuchte Halswickel und / oder Zitronenwickel denken und die Atemluft befeuchten (Luftbefeuchter).

Wichtig sind auch Bettruhe, kein Alkohol, kein Tabak.

Zusätzlich hat sich ein natürliches Medikament aus Meerrettichextrakt (Apotheke) bewährt.

Bei Kehlkopfentzündung verwende ich dreimal täglich 50 ml kolloidales Silber zu 25 ppm.

Keuchhusten (Pertussis, Tussis convulsiva)

Diese hoch ansteckende Bakterieninfektion befällt die gesamten Atemwege und betrifft hauptsächlich Säuglinge und Kleinkinder. Die Patienten leiden unter oft quälenden Hustenanfällen (tönendes Einatmen, stakkatoähnlicher Husten) mit dickflüssigem Schleim. Beim schnellen Einatmen nach dem Husten ist häufig ein typisches Keuchen zu hören. Neben den starken Atembeschwerden setzt die Atmung oft für etwa eine halbe Minute aus.

Ein Keuchhusten macht sich zunächst durch leichtes Husten, Bildung von

Nasensekret, Augenentzündung und leichtes Fieber bemerkbar. Nach einigen Tagen steigert sich der Schweregrad vor allem nachts. Dabei können Nasenbluten und Blutungen der Augenbindehaut sowie Erbrechen auftreten. Das Gesicht kann anschwellen und blau anlaufen, beim Husten wird die Zunge herausgestreckt.

Kleinkindern dreimal täglich 10 bis 20 ml kolloidales Silber zu 25 ppm einflößen. Bei Kindern bitte die Faustregel zwei Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht beachten.

Zusätzlich warme feuchte Brustwickel machen und ein Zwiebelsäckchen auf das Kopfkissen legen.

Bei Keuchhusten ist eine Akupunktur sehr hilfreich (bei Kindern Laserakupunktur).

Geben Sie dem Patienten häufig kleine Mahlzeiten und viel zu trinken. Schützen Sie das Kind vor Reizen, die einen Hustenanfall auslösen können (z. B. Rauch oder Luftzug).

Krupp → Pseudokrupp

Laryngitis → Kehlkopfentzündung → Pseudokrupp

Lungenentzündung (Pneumonie)

Unter dem Begriff Lungenentzündung fasst man verschiedene, meist bakteriell oder viral bedingte akute oder chronische Erkrankungen der Lunge zusammen. Weitere Auslöser können Mykoplasmen oder Pilze sein. Bei einer Lungenentzündung kann die gesamte Lunge oder auch nur ein Teil davon betroffen sein. Eine Lungenentzündung ist eine sehr ernsthafte Erkrankung, die tödlich enden kann. Die Prognose hängt unter anderem vom Allgemeinzustand des Patienten ab.

Sie äußert sich durch verschlechtertes Allgemeinbefinden, Kurzatmigkeit, Fieber, Schüttelfrost, Husten mit gelbgrünem und manchmal blutigem Auswurf sowie stechendem Brustschmerz, der sich beim Einatmen verschlimmert.

Drei Tage lang morgens, mittags und abends je 100 bis 150 ml kolloidales Silber zu 25 ppm trinken, danach bis zur Symptombesserung 2-mal täglich 100 bis 150 ml. Auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen!

Ein zusätzlicher nützlicher Tipp: eine Zwiebel klein hacken, in ein Tüchlein binden und nachts auf das Kopfkissen legen.

Bei Keuchhusten ist eine Akupunktur sehr hilfreich (bei Kindern Laserakupunktur).

Auch natürliche Hustensäfte und Schleimlöser können zusätzlich eingenommen werden.

Jahrelang war ich anfällig für Atemwegserkrankungen. Im Dezember 1998 hatte ich mir schließlich eine Lungenentzündung zugezogen, verursacht durch Staphylokokken. Sie waren resistent gegenüber Antibiotika und deshalb sehr gefährlich. Nach sieben Behandlungsversuchen mit Antibiotika und zwei mit Steroiden innerhalb eines halben Jahres existierten die Erreger noch immer und außerdem hatten sich Nebenwirkungen eingestellt. Ich fühlte mich schlechter als zuvor und begann zu verzweifeln. Auch meine Ärztin wusste keinen Rat mehr. Da empfahl mir ein Freund kolloidales Silber. Ich nehme es nun seit drei Wochen und vom ersten Tag an besserten sich meine Atemprobleme und mein Husten. Ich fühle mich richtig wohl. Sogar meine Ärztin ist erstaunt und es lassen sich keine Staphylokokken mehr nachweisen.

Die Eltern eines 14-jährigen, mehrfach behinderten Mädchens riefen mich verzweifelt an, weil ihre Tochter mit einer schweren Lungenentzündung beatmet im Krankenhaus lag. Sie war seit Monaten nicht mehr fieberfrei und hatte antibiotikaresistente Keime (Pseudomonas aeroginosa) in der Lunge und schien für eine „rettende” Therapie nicht mehr vorgesehen. Die Eltern gaben ihr 3-mal 100 ml kolloidales Silber zu 25 ppm über die Magensonde auf nüchternen Magen. Nach drei Tagen war sie fieberfrei und konnte von der Beatmung entwöhnt werden. Anschließend bekam die Patientin zweimal 50 ml Silberwasser zu 25 ppm. Auch nach drei Monaten waren keine Rezidive oder die früheren Zyanosen (Blaufärbung der Haut aufgrund von Sauerstoffmangel) mehr aufgetreten.

Mandelentzündung (Angina tonsillaris, Tonsillitis, Tonsillopharyngitis)

Die Gaumenmandeln sind Teil unseres Immunsystems und dienen der Abwehr von Krankheitserregern am Körpereingang. Dabei kann es vorkommen, dass sie – vorwiegend bei Kindern – selbst Ziel einer Infektion werden und sich entzünden.

Eine Tonsillitis äußert sich durch Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, kloßige Sprache und ein Engegefühl im Hals, der Rachen ist rot entzündet, die Zunge belegt. Außerdem treten Mundgeruch und plötzlich hohes Fieber mit teilweise Schüttelfrost auf und die Patienten klagen über Glieder-, Ohren- und Kopfschmerzen. Die Halslymphknoten schwellen an und werden druckempfindlich.

Drei Tage lang morgens, mittags und abends je 100 bis 150 ml kolloidales Silber zu 25 ppm trinken, danach bis zur Symptombesserung 2-mal täglich 100 bis 150 ml. Vor dem Schlucken gründlich mit dem Silberwasser gurgeln.

Zur Standardtherapie gehört auch Bettruhe.

Bitte feuchte Halswickel und / oder Zitronenwickel nicht vergessen.

Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)

Die Schleimhäute der Nasennebenhöhlen, das sind lufthaltige Knochenhöhlen, können sich aufgrund verschiedener Ursachen akut oder chronisch entzünden. Solche Entzündungen werden durch individuelle anatomische Gegebenheiten mitunter begünstigt und manche Menschen scheinen besonders anfällig dafür zu sein. Meist tritt eine Sinusitis bei → Schnupfen auf. Sie kann aber auch durch Zahnentzündungen hervorgerufen werden. Als Symptome treten auf: Eiterung und mitunter Eiteransammlung, Mattigkeit, Kopfschmerzen und Schmerzen im Gesicht mit Spannungs- und Druckgefühl sowie einseitig eingeschränkte Nasenatmung. Es können auch pochende Schmerzen oder Fieber auftreten.

3- bis 6-mal täglich mehrere Tropfen kolloidales Silber zu 25 ppm in jedes Nasenloch träufeln und hochziehen. Außerdem drei Tage lang morgens, mittags und abends je 100 bis 150 ml kolloidales Silber zu 25 ppm trinken, danach bis zur Symptombesserung täglich 2-mal 100 bis 150 ml. Auch Inhalationen mit Silberwasser sind zwischendurch möglich.

Zusätzlich haben sich natürliche Schleimlöser und Kamillendampfbäder bewährt.

Vorübergehend können Sie durchaus auch abschwellende Nasensprays verwenden.

Eine vorzügliche Wirkung kann auch durch Akupunktur erzielt werden.

Bei Nebenhöhlendruck verwende ich 5-mal täglich Sprühstöße mit 5 ppm kolloidalem Silber. Es tritt eine rasche Besserung ein, der Druck kann aber wiederkommen.

Bei Entzündungen der Nasennebenhöhle verwende ich 5 bis 10 ml (= ½ bis 1 Pipette) kolloidales Silber zu 25 ppm als Nasentropfen; meist mit gutem Erfolg.

Nasenschleimhaut, trockene

In überhitzten trockenen Räumen, bei starker körperlicher Anstrengung oder auf Flügen und langen Bahnreisen können die Nasenschleimhäute sehr trocken werden (siehe auch → Augenentzündung).

Zwei bis vier Tropfen kolloidales Silber zu 25 ppm vorbeugend oder bei Bedarf in die Nase träufeln.

In trockenen Räumen sollten Sie einen Luftbefeuchter aufstellen oder im Winter ein Gefäß mit Wasser auf die Heizung stellen, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.

Mir hilft vorbeugendes Besprühen der Schleimhäute (Mund und Nase) während oder nach Flügen mit kolloidalem Silber zu 25 ppm.

Pollenallergie → Heuschnupfen

Pseudokrupp (Laryngitis subglottica)

Zur Unterscheidung vom „echten” Krupp, der früher durch Diphtherie (kommt heute wegen der Durchimpfung der Bevölkerung nicht mehr vor) ausgelöst wurde, spricht man bei ähnlichen Erkrankungen meistens von Pseudokrupp. Es handelt sich um eine Kehlkopfenge, die durch eine Entzündung des Kehlkopfes und Schleimhautschwellung unter den Stimmbändern hervorgerufen wird. Der Pseudokrupp ist von der seltenen, aber gefährlichen → Epiglottitis und von Fremdkörperaspiration zu unterscheiden.

Verursacht wird Pseudokrupp vorwiegend durch Viren, die Erkrankung kann aber auch bakterielle oder allergische Ursachen haben. Betroffen sind vorwiegend Kleinkinder bis zum Alter von etwa fünf Jahren. Offenbar gibt es Kinder, die besonders anfällig für einen Pseudokrupp sind. Er tritt meist in der kalten Jahreszeit und nachts auf und äußert sich durch einen charakteristischen tiefen bellenden Husten, Heiserkeit und Pfeifgeräusche beim Einatmen (inspiratorischer Stridor), Erstickungsangst sowie eventuell Blaufärbung (Zyanose). Es kann auch Fieber auftreten.

Wenn ein Kind besonders anfällig für Pseudokrupp ist, kann man ihm vor allem in der kalten Jahreszeit vorbeugend zur Immunstärkung täglich 10 bis 20 ml kolloidales Silber zu 25 ppm geben. Beachten Sie bei Kindern bitte die Faustregel zwei Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht.

Da die Atemnot zu Erstickungsangst führt, steht im Akutfall die Beruhigung des Patienten im Vordergrund.

Feuchte Luft ist im Akutfall ebenfalls hilfreich (feuchte Tücher über die Heizung hängen oder Wasserhahn im Bad aufdrehen und sich mit dem Kind danebensetzen). Sie können auch mit dem Patienten an die feuchte Herbstoder Winterluft gehen.

Je nach Schwere des Akutfalls helfen hoch dosierte Glukokortikoidzäpfchen oder Epinephrin in kürzester Zeit. Sehr schwere Fälle müssen in der Klinik versorgt werden. Rufen Sie gegebenenfalls einen Arzt.

Rachenentzündung (Pharyngitis)

Eine Rachenentzündung wird meistens durch Viren, selten durch Bakterien verursacht und kann mit einer → Mandelentzündung, einer → Erkältung oder einer → Grippe einhergehen. Sie äußert sich unter anderem durch eine rot gefärbte und geschwollene Rachenschleimhaut, einen trockenen Hals, → Halsschmerzen, eine → Halsentzündung sowie Schluckbeschwerden und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Mitunter sind nur die Seitenstränge (→ Seitenstrangangina) betroffen.

Mehrmals täglich gründlich mit 20 ml kolloidalem Silber zu 25 ppm gurgeln und das Silberwasser anschließend schlucken. Unterstützend zweimal täglich 100 ml kolloidales Silber zu 25 ppm trinken, bis die Symptome abgeklungen sind.

Bitte feuchte Halswickel und / oder Zitronenwickel nicht vergessen.

Zusätzlich hat sich ein natürliches Medikament aus Meerrettichextrakt (Apotheke) bewährt.

Rhinitis → Schnupfen Sarkoidose der Lunge

Sarkoidose ist eine entzündliche Bindegewebserkrankung verschiedener Organe (meist Lymphknoten und Lunge), die mit der Bildung kleiner Knötchen (Granulome) und erhöhter Immunreaktion einhergeht. In Deutschland sind bis zu 30 von 100 000 Menschen betroffen, wobei die Krankheit meistens zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr auftritt. Je nach betroffenen Organen und Verlaufsform kann die Sarkoidose verschiedene Krankheiten nachahmen. Symptome sind u. a. Lymphknotenschwellung, Druckgefühl im Oberkörper, Husten, Atemnot, Fieber, Müdigkeitssyndrom, Gelenkschmerzen, Hautveränderungen, Störungen des Nervensystems, Sehstörungen und viele mehr. Oft kommt es zur Selbstheilung. Da die genaue Ursache nicht bekannt ist – man vermutet die Beteiligung genetischer Faktoren – kann man schulmedizinisch bei chronischen Verläufen u. a. mit Kortison und Immunsuppressiva nur die Symptome unterdrücken. Wegen der Ähnlichkeit von Sarkoidose und Tuberkulose wird eine bakterielle Ursache für möglich gehalten.

Drei Tage lang morgens, mittags und abends jeweils 150 ml kolloidales Silber zu 25 ppm trinken, danach bis zur Symptombesserung täglich 2-mal 150 ml.

Zur Behandlung von Sarkoidose hat sich die Magnetfeldtherapie bewährt.

Ich habe kolloidales Silber über ein Sarkoidose-Forum kennen gelernt; dort las ich den Erfahrungsbericht einer jungen Frau, die damit das Kortison reduzieren konnte. Ich halte es für eine gute Alternative und hoffe auf die Langzeitwirkung.

Deutsche Sarkoidose-Vereinigung gemeinnütziger e.V., Bundesverband, Postfach 30 43, D-40650 Meerbusch, Telefon: 02150/705960, Telefax: 02150/ 7059699, E-Mail: www.sarkoidose.de

Schnupfen (Rhinitis)

Neben der → Erkältung ist Schnupfen eine der eher „banalen” Krankheiten, die fast jeden mehr oder weniger regelmäßig erwischt. Auslöser sind Viren. Bei einem Schnupfen ist die Nasenschleimhaut entzündet. Er beginnt trocken mit Kitzeln und Brennen in Nase und Rachen. Bei einer akuten Rhinitis, die auch Erstsymptom für eine andere Erkrankung sein kann, stehen die Absonderung von eitrigem Schleim und eine verstopfte Nase im Vordergrund. Durch Fremdkörper in der Nase oder Gifte usw. kann ein chronischer Schnupfen entstehen.

3- bis 6-mal täglich mehrere Tropfen kolloidales Silber zu 25 ppm in jedes Nasenloch träufeln und hochziehen. Außerdem drei Tage lang morgens, mittags und abends je 100 bis 150 ml kolloidales Silber zu 25 ppm trinken, danach bis zur Symptombesserung täglich 2-mal 100 bis 150 ml. Zwischendurch sind auch Inhalationen mit Silberwasser möglich.

Die Schnupfenbekämpfung funktioniert absolut sicher. Ich wende kolloidales Silber so an, wie ich es früher mit Salzwasser getan habe: Watte mit der Flüssigkeit tränken, tropfnass ist nicht nötig, gut angefeuchtet reicht aus; in jeweils nur ein Nasenloch verbringen, wo es ziemlich lange bleiben kann. Man kann schließlich problemlos durch das nicht verschlossene atmen, vorausgesetzt, man ist gleich bei den ersten Anzeichen tätig geworden.

Bei Schnupfen verwende ich 25 ppm kolloidales Silber als Nasentropfen, und zwar 3-mal 2–s4 Tropfen. Es hilft sehr gut.

Ich habe meinen Dauerschnupfen mit anfangs leicht gelblichem Sekret mit 3-mal 1 Teelöffel kolloidalem Silber (20–25 ppm) behandelt. Nach vier Wochen war der Schnupfen weg. Als ich mit der Einnahme aufhörte, kam auch der Schnupfen wieder. Ich machte weiter und nach weiteren zwei Wochen war er ganz verschwunden.

Seitenstrangangina

Manchmal – vor allem bei Menschen, deren Mandeln entfernt wurden – sind von einer → Rachenentzündung nur die seitlichen Lymphbahnen betroffen, die vom Ohr abwärts verlaufen. Das kann infolge einer → Erkältung oder eines → Schnupfens passieren. Einer solchen Viruserkrankung kann eine bakterielle Infektion folgen, die Seitenstrangangina.

Anzeichen sind Hustenreiz, Kratzen im Hals und Schluckbeschwerden, ein trockener Hals, Mattigkeit, Fieber und Kopf- und Ohrenschmerzen. Außerdem sind die Lymphknoten an den Kieferwinkeln druckempfindlich. Die Lymphbahnen (Seitenstränge) röten sich, sind weiß gestippt und treten wulstartig hervor.

In schweren Fällen oder bei Immunschwäche können als Komplikationen eine → Mittelohrentzündung oder Herz- und Nierenentzündungen auftreten.

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