Kitabı oxu: «Pflegehilfe und Pflegeassistenz»

Der Autor
Kay Peter Röpke ist Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin, ehemaliger Ausbilder für Pflegehilfe und für Erste Hilfe sowie Dozent für Pflegethemen im Krankenhaus und in der Hauspflege.
Kay Peter Röpke
Mein besonderer Dank gilt Frau Claudia Flöer.
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2., erweiterte und aktualisierte Auflage 2022
Alle Rechte vorbehalten
© W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart
Gesamtherstellung: W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart
Print:
ISBN 978-3-17-041548-5
E-Book-Formate:
pdf: ISBN 978-3-17-041549-2
epub: ISBN 978-3-17-041550-8
Vorwort
Hallo liebe Leser,
mehrere Jahre habe ich Krankenpflegehilfe unterrichtet, Prüfungen vorbereitet, abgenommen und Fortbildungen in diesem und berufsverwandten Bereichen gegeben. Nach meiner Zeit als Krankenpflegehilfeausbilder habe ich zwei Jahre lang Erste Hilfe unterrichtet und weiterhin Fortbildungen in der Hauspflege gehalten.
Bei der Krankenpflegehilfeausbildung fiel mir auf, dass es nur wenig Literatur gab, die den Anforderungen dieser Ausbildung entsprach. Ich begann deshalb, den vermittelten Unterrichtsstoff für Pflegehelfer und Pflegeassistenten in der Ausbildung in schriftlicher Form festzuhalten.
Das Buch ist in zwei Teile untergliedert, ein allgemeiner Teil und ein zweiter mit Anatomie, Physiologie, Erkrankungen und Maßnahmen.
Der erste Teil beginnt mit der Patientenaufnahme. Nach der offiziellen Aufnahme ist eine gründliche Krankenbeobachtung wichtig, um Defizite und Ressourcen eines Pflegeempfängers festzustellen. Die dabei entstehende Kommunikation mit Pflegeempfängern, Kollegen und Angehörigen ist von Anfang an ein wichtiger Faktor in unserer Arbeit. Über Gefühle bei der Arbeit (dazu gehört auch das Sterben und der Tod) wird häufig zu wenig geredet, das ist aber doch für uns selbst und die Kollegen so wichtig.
Auch die rechtliche Seite des Berufes bedarf unserer Aufmerksamkeit, um nicht aus Unwissenheit mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten.
Beim täglichen Umgang mit Pflegeempfängern spielt die Hygiene eine ganz große Rolle, daher widme ich ihr auch ein eigenes Kapitel.
Im zweiten Teil werden die Anatomie und die Physiologie unseres Körpers, deren mögliche Erkrankungen und entsprechende Maßnahmen zu deren Verbesserung beschrieben. Dieser Teil ist so geschrieben, dass er auch jederzeit als Nachschlagewerk genutzt werden kann.
Für Anregungen, Verbesserungen oder Ähnliches können Sie mir gerne eine Nachricht senden: pflegefragen-aktuell@web.de
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit habe ich im Text die rein männliche Form benutzt.
Viel Erfolg!
Kay Peter Röpke
Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin
Inhalt
1 Vorwort
2 Teil A: Der Pflegeempfänger
3 1 Patientenaufnahme
4 1.1 Pflegeanamnese
5 1.2 Biografiearbeit
6 1.3 Pflegeprozess
7 1.4 Pflegeplanung
8 1.5 Pflegedokumentation
9 2 Krankenbeobachtung
10 2.1 Informationsaufnahme über unsere Sinne
11 2.2 Informationsaufnahme über Hilfsmittel
12 2.3 Grundsätze der Krankenbeobachtung
13 2.3.1 Beobachtung der Vitalfunktionen
14 2.3.2 Allgemeinzustand
15 2.3.3 Ernährungszustand
16 2.3.4 Veränderungen im Gesicht
17 2.3.5 Psychische Verfassung
18 2.3.6 Bewusstseinslage
19 2.3.7 Schlaf
20 2.3.8 Körpertemperatur
21 2.3.9 Schmerz
22 2.3.10 Gerüche und ihre mögliche Bedeutung
23 3 Kommunikation
24 3.1 Erster Eindruck
25 3.2 Vorurteile
26 3.3 Rituale
27 3.4 Nonverbale Kommunikation
28 3.5 Verbale Kommunikation
29 3.6 Allgemeine Verhaltensweisen
30 3.7 Validation/Demenz
31 3.8 Mitteilen von schlechten Nachrichten
32 4 Störungen der Kommunikation
33 4.1 Sprechvorgang
34 4.2 Hören
35 4.3 Hörgeräte
36 4.4 Sehbehinderung
37 4.5 Umgang mit verwirrten Menschen
38 5 Gefühle und Emotionen im Pflegealltag
39 5.1 Ekel
40 5.2 Ängste
41 5.3 Gewalt, Aggressionen
42 6 Sterben und Tod
43 6.1 Sterbephasen nach Kübler-Ross
44 6.2 Patientenverfügung/Patientenvollmacht (Vorsorgevollmacht)
45 7 Recht
46 7.1 Schweigepflicht
47 7.2 Delegation
48 7.3 Fixierung
49 8 Hygiene
50 8.1 Mikroorganismen als Krankheitserreger
51 8.2 Hygiene, Asepsis etc.
52 8.3 Infektion, Infektionswege und -prophylaxe
53 8.4 Antibiotika, -resistenz, Impfung
54 8.5 Hygiene in der Krankenpflege
55 9 Grundpflege
56 9.1 Betten und Lagerung eines Pflegeempfängers
57 9.1.1 Ziele der Lagerungen
58 9.1.2 Grundsätze der Lagerung
59 9.1.3 Richtlinien zum Lagern
60 9.1.4 Verschiedene Formen der Lagerung
61 9.2 Körperpflege
62 9.2.1 Augenpflege
63 9.2.2 Mundpflege
64 9.2.3 Nasenpflege
65 9.2.4 Zahnpflege
66 9.2.5 Ohrenpflege
67 9.2.6 Ganzwaschung
68 9.2.7 Baden
69 9.2.8 Duschen
70 9.2.9 Haarpflege
71 9.2.10 Umgang mit Stuhl
72 9.2.11 Basale Stimulation beim Waschen
73 10 Pflegebehandlungen zur Förderung des Wohlbefindens
74 10.1 AEDLs
75 10.2 Wickel
76 10.3 Ätherische Öle
77 11 Informationen über den Pflegealltag
78 11.1 Häusliche Pflege
79 11.2 Ambulante, teilstationäre und stationäre Pflege
80 11.3 Pflegeversicherung
81 11.4 Hilfsmittel
82 Teil B: Grundlagen der Anatomie, Physiologie des Körpers, Erkrankungen, Maßnahmen
83 1 Die Haut
84 1.1 Anatomie und Physiologie der Haut
85 1.2 Beobachtung der Haut
86 1.3 Hautanhangsgebilde
87 1.4 Schleimhäute
88 1.5 Schweiß, Körpergerüche
89 2 Die Atmungsorgane
90 2.1 Anatomie/Physiologie der Atmung
91 2.2 Beobachtung der Atmung
92 2.2.1 Atemfrequenz
93 2.2.2 Dyspnoe
94 2.2.3 Atemgeräusche
95 2.2.4 Atemrhythmus
96 2.3 Aspiration
97 2.4 Asthma bronchiale
98 2.5 Grippe
99 2.6 Lungenembolie (Lungeninfarkt)
100 2.7 Lungenödem
101 2.8 Lungenentzündung (Pneumonie)
102 2.9 Pneumonieprophylaxen
103 2.10 Schluckauf (Singultus)
104 2.11 Anwendung von Dosieraerosolen, Pulverinhalatoren, Inhalationssystemen
105 3 Der Bewegungsapparat
106 3.1 Anatomie/Physiologie
107 3.2 Lähmungen
108 3.3 Kontrakturen/-prophylaxen
109 3.4 Sturzprophylaxen
110 4 Das Herz-Kreislauf-System
111 4.1 Anatomie/Physiologie des Herzens
112 4.2 Blutkreislauf
113 4.3 Blutdruck und Puls
114 4.4 Erkrankungen durch Veränderung der Blutgefäße
115 4.4.1 Bluthochdruck (Hypertonie)
116 4.4.2 Arteriosklerose
117 4.4.3 Koronare Herzerkrankung
118 4.4.4 Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK)
119 4.4.5 Thrombose
120 4.4.6 Thromboseprophylaxe
121 4.4.7 Embolie
122 4.4.8 Transitorisch Ischämische Attacke (TIA)
123 4.4.9 Apoplex oder Schlaganfall
124 5 Ernährungslehre
125 5.1 Ernährungslehre
126 5.2 Gewicht und Größe
127 6 Anatomie und Physiologie des Verdauungssystems
128 6.1 Mund
129 6.2 Speiseröhre
130 6.3 Magen
131 6.4 Zwölffingerdarm, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse
132 6.5 Leber
133 6.6 Dünndarm
134 6.7 Milz
135 6.8 Dickdarm und Enddarm
136 6.9 Lymphsystem
137 6.10 Pfortader
138 7 Erkrankungen der Verdauungsorgane
139 7.1 Speiseröhre
140 7.2 Magen
141 7.3 Gallenblase
142 7.4 Bauchspeicheldrüse (Pankreas)
143 7.5 Leber
144 7.6 Niere
145 7.7 Darm
146 8 Probleme bei der Nahrungsaufnahme
147 8.1 Nahrungsverweigerung
148 8.2 Hilfestellung bei der Nahrungsaufnahme
149 8.3 Schluckstörungen, Aspiration, Aspirationsprophylaxe
150 8.4 Erbrechen
151 9 Ernährungssonden
152 9.1 Indikationen
153 9.2 Lage
154 9.3 Materialien von Ernährungssonden
155 9.4 PEG
156 9.5 Umgang mit Ernährungssonden
157 10 Gabe von Medikamenten
158 10.1 Lagerung der Arzneimittel
159 10.2 Verabreichungsformen
160 10.3 Besonderheiten beim alten Menschen
161 10.4 Arzneimittelallergie
162 11 Das Urogenitalsystem und die Geschlechtsorgane
163 11.1 Anatomie und Physiologie des Urogenitalsystems
164 11.2 Urin und Urinausscheidung
165 11.3 Harnsystem im Alter
166 11.4 Erkrankungen der Nieren und Harnwege
167 11.5 Anatomie und Physiologie der Geschlechtsorgane
168 11.6 Inkontinenz
169 11.6.1 Harninkontinenz, Kontinenztraining
170 11.6.2 Hilfsmittel
171 11.6.3 Katheterpflege
172 12 Das Nervensystem
173 12.1 Anatomie/Physiologie des Nervensystems
174 12.2 Sinnesorgane/-Wahrnehmungen
175 12.3 Demenzielle Erkrankungen
176 12.3.1 Risikofaktoren
177 12.3.2 Alzheimer
178 12.3.3 Vaskuläre Demenz, Multiinfarktdemenz
179 12.4 Depression
180 12.5 Morbus Parkinson
181 12.6 Multiple Sklerose
182 13 Veränderungen im Alter
183 13.1 Hormone
184 13.2 Organe
185 13.3 Regression
186 Literatur
187 Stichwortverzeichnis

Teil A: Der Pflegeempfänger
1 Patientenaufnahme
1.1 Pflegeanamnese
In der Medizin ist Anamnese das In-Erfahrung-bringen der medizinischen Vorgeschichte und aktuellen Befindlichkeit eines Pflegeempfängers als wichtige Voraussetzung für das Erstellen eines individuellen und situationsgerechten Pflegeplans (s. u.). Hierzu gibt es viele verschiedene Arten von Aufnahmebögen, die laufend verbessert werden.
Mögliche Daten eines Stammblattes:
• Name, Adresse, Aufnahmedatum/-zeit/-grund, einweisender Arzt, Krankenkasse
• Wohnort, Angehörige, Telefonnummer von Angehörigen, Geburtstag, Beruf, Religion
• Vorerkrankungen, Arztbriefe/-Unterlagen, vorherige Krankenhausaufenthalte
• AEDLs (Aktivitäten und existenzielle Erfahrungen des Lebens) frei nach Monika Krohwinkel (vgl. Krohwinkel 2007,
Kap. 10 Pflegebehandlungen zur Förderung des Wohlbefindens)
1.2 Biografiearbeit
Wie wurde der Pflegeempfänger zu demjenigen, der er ist? Um dies herauszufinden, müssen möglichst viele Informationen aus dem bisherigen Leben eines Menschen gesammelt werden. Ereignisse, Erfahrungen, Begegnungen, Erfolge, Misserfolge, Trennungen und Krankheiten des Pflegeempfängers helfen uns, ihn und seine Situation besser zu verstehen und unsere Pflege darauf einzustellen.
1.3 Pflegeprozess
Als Pflegeprozess bezeichnet man eine systematische, an den Bedürfnissen des Pflegeempfängers orientierte und laufend angepasste Pflege. Ziel ist es, die individuelle Situation des Pflegeempfängers mit seinen Problemen und Ressourcen (Möglichkeiten) zu erkennen, Maßnahmen zu ergreifen um eventuelle Probleme zu lösen, Ressourcen zu erhalten bzw. zu fördern und das Ergebnis immer wieder zu überprüfen. Der Pflegeprozess ermöglicht so eine organisierte und ganzheitlich orientierte, individuelle Pflege.
1.4 Pflegeplanung
Unter Pflegeplanung wird die systematische und zielgerichtete Planung, Durchführung und Bewertung von Pflege bezeichnet. Sie dient außerdem der Qualitätssicherung in der Pflege. Ein wesentliches Merkmal der Pflegeplanung ist der Pflegeprozess.
1.5 Pflegedokumentation
• Geplante Pflegemaßnahmen werden vom gesamten Pflegepersonal kontinuierlich durchgeführt und deren Erfolge oder Misserfolge dokumentiert.
• Die Dokumentation sollte möglichst wenig aufwendig und in einer standardisierten Form erfolgen. Je weniger Aufwand nötig ist, desto eher wird sie sorgfältig geführt.
• Anhand solch einer Dokumentation ist es auch für »neues« Pflegepersonal (Urlaub, Krankheit etc.) oder andere Pflegeeinrichtungen sehr schnell möglich, sich einen aktuellen Überblick über die Situation des Pflegeempfängers zu verschaffen.
• Rechtliche Absicherung: Bei eventuellen Klagen wegen unterlassener Pflegemaßnahmen gilt: Nur dokumentierte Pflege gilt als geleistet!
Schlanke Pflegedokumentation
• Keine Dokumentationen der Routine- und Grundpflegetätigkeiten
• Dokumentation in der Grundpflege: Von der Pflegeplanung abweichende Ereignisse und Leistungen
2 Krankenbeobachtung
Einführung
Für eine gute Pflege ist ein genaues Beobachten des Pflegeempfängers sehr wichtig.
Der Pflegeempfänger sollte möglichst offen und vorurteilsfrei gesehen werden.
Interesse, Aufmerksamkeit, Erfahrungen (bereits gemachte und die Bereitschaft neue zu gewinnen), Einfühlungsvermögen, genügend Zeit und Vorwissen erleichtern die Arbeit.
Wichtiges ist von Unwichtigem zu trennen und unsere Beobachtungen sind exakt zu dokumentieren. Für diese Aufgabe stehen uns unsere Augen, unsere Ohren, unsere Nase, unsere Hände und Hilfsmittel wie Waage, Messband, Thermometer und Blutdruckmessgerät etc. zur Verfügung.
Sie alle dienen zur Erfassung von Informationen über den Pflegeempfänger und helfen uns, so gut wie möglich auf dessen Bedürfnisse zu reagieren. Je mehr Informationen wir haben, desto eher ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Pflegeempfänger und Pflegenden möglich.
Es kann bei jedem Zusammensein mit dem Pflegeempfänger beobachtet werden. Das Wohlbefinden des Pflegeempfängers, ein frühzeitiges Erkennen von Problemen und Ressourcen und eventuelle Pflegeziele können so viel eher erreicht werden.
Stress, Übermüdung, Ekel oder Antipathie (Widerwillen/Abneigung gegen Menschen oder Dinge) verhindern eine gute Krankenbeobachtung.
2.1 Informationsaufnahme über unsere Sinne
Augen
• Farbveränderungen
• Hautveränderungen
• Formveränderungen
Hände
• Temperatur
• Hautveränderungen
• Puls
Ohren
• Atemgeräusche
• Schmerzäußerungen
• Stimmveränderungen
• Darmgeräusche
• Geräusche von Maschinen
Nase
• Gerüche von Ausscheidungen
• Atemgerüche
• Gerüche von Ausdünstungen
Viele Ursachen, z. B. Angst oder Schmerz, haben oft Auswirkungen auf die Veränderung von mehreren Merkmalen.
2.2 Informationsaufnahme über Hilfsmittel
Hierzu dienen u. a. Thermometer, Waage, Messband, Blutdruckmessgerät/Stethoskop und Blutzuckermessgerät.
2.3 Grundsätze der Krankenbeobachtung
Alle wichtigen Beobachtungen müssen für Nachfragen mit dem Namen der Pflegekraft dokumentiert werden, um sie auch anderen Pflegekräften oder Ärzten zugänglich zu machen, Veränderungen zu erkennen und eventuell Maßnahmen ergreifen zu können.
2.3.1 Beobachtung der Vitalfunktionen
• Temperatur
• Bewusstsein (
Kap. 2.3.6 Bewusstseinslage)
• Atmung (
Kap. 2 Die Atmungsorgane)
• Puls/Blutdruck(
Kap. 4 Das Herz-Kreislauf-System)
2.3.2 Allgemeinzustand
Konstitution
• Normal
• Muskulös
• Kachektisch (krankhaft stark abgemagert)
• Adipös (fettleibig)
Körpergröße
Pflegeempfänger werden immer barfuß, in aufrechter Position und etwa zur gleichen Tageszeit an einer Wand oder einer Schiene gemessen.
Körperhygiene
• Gerüche:
− Die Wahrnehmung von Gerüchen ist sehr unterschiedlich. Körpergeruch entsteht nicht durch frischen Schweiß, sondern erst durch dessen Zersetzung.
• Haare
• Fingernägel
• Zähne
• Haut
Mobilität
Die Körperhaltung und die Muskelspannung sind bei gesunden Menschen willentlich beeinflussbar bzw. der Situation angepasst.
• Passive Lage im Bett: Erschöpfung, schlechter Allgemeinzustand (AZ), Schlaganfall, Schock, Ohnmacht
• Seitliche Lage oder Rückenlage mit hoch angezogenen Beinen: Magen- und Darmschmerzen, Entzündung des Bauchfells, Angst
• Rechte Seitenlage mit angezogenem rechten Oberschenkel: Eventuell Blinddarmentzündung
• Aufrechtes Sitzen mit nach vorn abgestützten Armen: Atemnot, Asthma
• Gebeugtes Sitzen: Depressive Verstimmung, Müdigkeit/Erschöpfung, eine Muskelerkrankung, Schmerzen u. a.
• Schonhaltung zur Vermeidung bestimmter Bewegungen: Schmerzen führen zu einer Einschränkung der Beweglichkeit des betroffenen Körperteils.