Kitabı oxu: «Immer treu: Erotische Novelle»

Şrift:

Lisa Vild

Immer treu: Erotische Novelle

Gertrud Schwarz

Lust

Immer treu: Erotische Novelle ÜbersetztGertrud Schwarz Original Alltid trogenCoverbild / Illustration: Shutterstock Copyright © 2019, 2020 Lisa Vild und LUST All rights reserved ISBN: 9788726334685

1. Ebook-Auflage, 2020

Format: EPUB 2.0

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Metadata:

erotik, sex, lust, begierde, untreue, treue, student, studentenkneipe

About The Book:

„Sie genießt es, ihn zu locken und von Weitem zu verführen. Sein Blick macht Elin warm und feucht. Leidenschaft ist Macht. Und in diesem Augenblick ist sie es, die alles kontrolliert – ihr Leben und seine Lust.“

Elin ist in einer Studentenkneipe, als sie Roland zum ersten Mal trifft. Er ist charmant, ein echter Gentleman, und unglaublich süß – er hat alles, wovon sie geträumt hat. Es gibt nur ein Problem: Sie hat schon einen Freund.

Trotz besseren Wissens kehrt Elin am Abend darauf in die Kneipe zurück, um ihn wiederzusehen. Elin weiß, dass ihre heutige Entscheidung alles verändern kann. Sie balanciert auf der Grenze zwischen Treue und Untreue – eine Grenze, die immer verschwommener wird, je mehr Alkohol sie trinkt. Ihr Körper schreit nach Roland, während ihre Vernunft sie an ihren Freund zu Hause erinnert. Sie muss eine Wahl treffen, aber wen möchte sie überhaupt wählen?

Elin betritt den dunklen, verrauchten Raum. Eigentlich mag sie sowas nicht so gern. Partys und Kneipen. Es ist zu laut und es sind zu viele Leute auf zu kleinem Raum. Aber vor allem ist es das Gefühl, inmitten einer großen Menge Menschen allein zu sein. Alle um sie herum scheinen glücklich zu sein, sie tanzen und singen mit großen Lächeln in ihren Gesichtern. Elin fühlt sich fehl am Platz.

An ihrer Seite hat sie ihre Clique, alle in bester Partylaune. Ihr Enthusiasmus färbt fast ab und sie beginnt zu glauben, dass es doch ein ganz guter Abend werden könnte. Aber wenn sie den Abend überstehen will, muss sie zur Entspannung erst mal ein paar Bier trinken. Mit dem Gedanken schiebt sie sich durch die Menschenmenge, die Bar fest im Blick.

An der Bar ist es wie immer rappelvoll, aber mit einer Bestimmtheit, die nur ein Student auf der Jagd nach einem günstigen Bier an den Tag legen kann, kämpft sich Elin nach vorn. Sie gibt ihre Bestellung bei einem dünnen Jungen auf, der für den Job noch fast zu jung zu sein scheint.

Das Bier rinnt ihr kühl die Kehle herunter und sie spürt, wie mit seiner Hilfe die Nackenmuskeln etwas lockerer werden. Elin sieht sich genauer um. Es ist 22:34 Uhr und sie will nichts lieber als zurück zu ihrem Freund Sam in das enge 120-cm-Bett kriechen und dicht an ihm dran einschlafen.

„Komm tanzen“, schreit Joel in ihr Ohr, um die Musik und das Gebrabbel zu übertönen. Er greift Elins Arm und zieht sie auf die enge, schwitzige Tanzfläche. Da tanzen sie, Joel und Elin und der Rest der Clique, bis sie kaum noch stehen können. Wenn sie tanzt, verschwimmt alles andere. Plötzlich ist es egal, dass es eng ist, dass Typen einen angrapschen oder dass jemand betrunken in die Ecke kotzt. Dann gibt es nur sie, die Musik und ihren Atem.

„Ich brauche Luft! Kommt jemand mit in den Raucherbereich?“, ruft sie ihren Freunden zu. Als Antwort bekommt sie Kopfschütteln, also geht sie auf wackligen Beinen in den engen Raucherbereich. Es ist kein Raum – eher ein sehr kleiner Innenhof mit einer langen Bank und einem riesigen Aschenbecher.

Draußen blinken die Sterne am dunklen Nachthimmel und Elin atmet aus. Kein Schwein ist draußen und sie ist froh darüber. Sie setzt sich auf die Bank und legt ihr Kinn auf die hochgezogenen Knie. Schließt die Augen und atmet die frische Luft ein. Einatmen. Ausatmen. Wann ist es okay, nach Hause zu gehen? Sie sind gerade erst gekommen – sie haben erst ein Bier getrunken und aus Erfahrung weiß sie, dass es zu früh zum Gehen ist. Zu blöd.

Irgendwann während ihren Überlegungen öffnet sich eine Tür. Die Musik schallt in den kühlen Herbstabend hinaus und verstummt dann wieder so plötzlich, wie sie ertönte.

„Hallo.“ Elin blickt auf und sieht in ein paar freundliche braune Augen. Der Mann ist groß und hat dunkle Haare. Er hat einen gewachsten Schnurrbart – er sieht aus, als wäre er im falschen Jahrhundert gelandet. Er lächelt schüchtern und setzt sich ans andere Ende der Bank. Elin nickt als Antwort und dann ist es still.

„Hast du ein Feuerzeug?“, fragt er, nachdem er vergeblich versucht hat, seine Zigarette mit seinem anzuzünden. Nervös fummelt Elin in ihrer Tasche herum und holt ein Feuerzeug hervor. Es ist lila und es ist ein nackter, muskulöser Mann mit festem Arsch darauf abgebildet. Es ist ihr bestes Feuerzeug – richtig gut, um ein Gespräch zu beginnen. Der Mann rutscht auf der Bank näher und sie streckt ihm das Feuerzeug entgegen, zündet seine Zigarette an und betrachtet ihn, wie er den Rauch erst einzieht und dann ausatmet. Weiß und fluffig am dunkelblauen Herbsthimmel.

„Danke“, sagt er lächelnd. Mit zitternden Händen zündet sie sich selbst auch eine Zigarette an und beginnt zu rauchen. Er schielt neugierig zu ihr und sie erwidert seinen Blick mit einem leichten Lächeln.

„Warum sitzt du allein hier draußen?“ Er legt seinen Kopf leicht schräg.

Pulsuz fraqment bitdi.

1,95 ₼