Kitabı oxu: «Die heisse Reise»

Şrift:

Michael Marburg

Die heisse Reise

Roman

Die heiße Reise

Copyright © 2017 Zettner Verlag und Michael Marburg

All rights reserved

ISBN: 9788711717820

1. Ebook-Auflage, 2017

Format: EPUB 3.0

Dieses Buch ist urheberrechtlich geschützt. Kopieren für andere als persönliche Nutzung ist nur nach Absprache mit Zettner Verlag und Autors nicht gestattet.

1

Ich weiß nicht, ob Sie das, was ich getan habe und Ihnen hier ohne Umschweife erzählen will, billigen oder nicht. Und ich muß auch zugeben, daß ich jetzt, während ich über diese Geschichte nachdenke und meine Eindrücke ordne, gar nicht so sicher bin, ob mein Abenteuer wirklich einen Sinn hatte.

Aber da es nun mal passiert ist, kann ich es nicht mehr aus der Welt schaffen. Es bleibt also nichts anderes übrig, als es als geschehen hinzunehmen und zu versuchen, die angenehmen Seiten der Sache in Erinnerung zu behalten und das andere zu vergessen.

Und da ich mich nun mal entschlossen habe, ganz ehrlich zu sein und nichts zu beschönigen, will ich gerne zugeben, daß die angenehmen Seiten die unangenehmen bei weitem überwogen haben. Ob das zutrifft oder nicht, das müssen Sie am Ende selbst beurteilen.

Eines darf ich aber noch ausdrücklich sagen: Ich möchte auf keinen Fall dazu raten, mein Abenteuer nachzuahmen. Ich hatte Glück, mir ist nichts passiert, was ich nicht selber wollte, aber es hätte auch anders kommen können. Ich erwähne das, falls irgendein abenteuerlustiges junges Ding mit einer heißen Möse zwischen den Beinen dies hier liest und meint, was Natascha Niermann erlebt hat, das möchte sie auch erleben.

Natascha Niermann, das bin ich, und ich kann nicht garantieren, daß sich das Abenteuer noch einmal in der gleichen Form wiederholt. Leider ist unsere Welt voll von Bösem, es kann jeden Tag vor dir stehen und brutal und rücksichtslos nach dir greifen. Wenn Sie meine Meinung dazu hören wollen: Vor allem deswegen, weil unsere Moral so dämlich und so verlogen ist. Ich kenne da einen, einen guten Freund meines Vaters, der schaut mich nicht mehr an, seit er weiß, was für ein Leben ich führe. Weil ich ihm zu verkommen und zu immoralisch bin, wie er sagt. Er rümpft die Nase über mich, weil ich nach jedem Männerschwanz lange, auf den ich Appetit habe – und was tut der liebe Mensch selber? Statt seine Frau zu ficken, die lieb und nett und hübsch ist, geht er jede Woche zweimal in einen Puff, bindet sich ein Schürzdien um, spielt mit seiner Stammnutte Herrin und Diener, bis ihm der Schwanz steht und die Dame ihm gestattet, ihr über die nackten Brüste zu wichsen. Er steht vor ihr, reibt seinen Pimmel, die Nutte beschimpft ihn, wie frech er wäre, und wenn es ihm kommt und er ihre Brüste anspritzt, dann kreischt sie ihn an und schreit, er sei auf der Stelle fristlos entlassen.

Finden Sie das schön? Meinen Sie, daß einer, der so was macht, das Recht hat, sich über andere aufzuregen? Nicht?

Dann sind wir uns ja einig und sind wohl auch der gleichen Ansicht über die bei uns herrschende Moral.

Aber ich habe nicht die Absicht, hier Predigten zu halten oder die Welt zu verbessern. Dazu sind andere da. Ich will Ihnen nur die Geschichte meines Abenteuers erzählen, weil ich meine, daß es interessant und irgendwie nicht alltäglich ist.

Angefangen hat es an einem ziemlich verregneten Nachmittag. Ich war allein in meinem Hause und hatte ziemlich schlechte Laune. Einer meiner Freunde, der mich besuchen wollte, war nicht gekommen. Und Sonja, das Mädchen, das mein Haus in Ordnung hält und eigentlich schon am Morgen dieses Tages auftauchen sollte, war immer noch nicht da.

Sonja ist ein hübsches, irgendwie pikant wirkendes Ding von zweiundzwanzig Jahren. Ihr Haar ist rotblond, sie hat üppige Brüste und ziemlich stramme Beine, aber sie sind gut geformt und gefallen mir immer noch besser als die dürren Fahrgestelle solcher Frauen, die dem allgemeinen Abmagerungsfimmel verfallen und sich selbst in Vogelscheuchen verwandeln, weil sie meinen, dünn sein sei schön.

Sonja hatte mich gebeten, sie für vier Tage zu beurlauben. Und sie nannte mir auch ohne Umschweife den Grund: In irgendeiner Discothek hatte sie einen Jüngling kennengelemt, der stolze drei Schallplatten besungen hatte und wohl der Meinung war, er befände sich bereits auf dem besten Wege zum großen Starruhm. Dieser Jüngling mußte nach Düsseldorf fahren, weil er dort einen Auftritt hatte, und er hatte Sonja gefragt, ob sie ihn nicht dorthin begleiten könne.

„Er ist nett“, erklärte mir Sonja, „und wenn er mich ansieht, fühle ich mich gleich ausgezogen.“ „Hoffentlich hält er auch, was seine Augen versprechen“, meinte ich nüchtern.

„Bestimmt“, schwärmte Sonja. „Er hat ja schon an meinen Brüsten herumgefummelt.“

So ist sie, meine Sonja, und weil ich ihr genau das gleiche gönne wie mir selbst, ließ ich sie ziehen. Aber an diesem Tage, von dem ich Ihnen erzähle, war sie noch nicht zurück, und deswegen ärgerte ich mich. Ich kann es nämlich nicht leiden, wenn man etwas verspricht und es hinterher nicht hält.

Es war so gegen vier Uhr, als ich überlegte, ob ich in die Stadt fahren und mir was kaufen oder mir einen herunterholen sollte. Ich wichse nämlich gern, müssen Sie wissen, und ich sehe keinen Grund, weshalb ich es Ihnen verheimlichen sollte. Sie selbst tun es ja bestimmt auch, wenn ich mich nicht irre.

Wegen des Regens und weil mein Freund nicht gekommen war, entschied ich mich fürs Onanieren. Ich überlegte gerade noch, welche Methode ich anwenden sollte, als draußen vor meinem Hause plötzlich ein Taxi vorfuhr. Und ich sah Sonja aus dem Fond klettern.

Eine Minute später war sie im Hause. Ich bemerkte sofort, wie zerknittert sie aussah.

„Entschuldigen Sie vielmals, Fräulein Natascha“, sagte sie und blickte an mir vorbei, „aber es ging nicht früher.“

„Ist was passiert?“ fragte ich.

Sie schüttelte den Kopf, aber an ihren Augen sah ich, daß doch etwas vorgefallen sein mußte.

„Warum kommen Sie mit dem Taxi und nicht mit Ihrem Schlagerstar?“ fragte ich daher.

Ihre Augen verdunkelten sich. „Er ist ein Schwein“, sagte sie.

„Hat er Ihnen etwas getan?“

Sie nickte.

„Nun erzählen Sie schon, Sonja“, forderte ich sie auf.

Sie setzte ihre Tragetasche ab. „An den ersten beiden Tagen war alles in Ordnung“, berichtete sie mit stockender Stimme. „Er hatte nur Augen für mich, und ich fühlte mich wie im siebenten Himmel. Sie hätten mal sehen sollen, wie die anderen mich um ihn beneidet haben.“

„Und dann?“

„Am Abend des dritten Tages nahm er mich mit zu ein paar Freunden. Es waren fünf, und ich war die einzige Frau.“ Sonja schluckte. „Wir haben eine ganze Menge getrunken, und auf einmal erzählte er, wie … wie meine Brüste aussehen.“

„Das ist ja allerhand!“ rief ich.

„Die anderen waren begeistert und verlangten, daß ich ihnen meine Brüste zeige. Unter anderen Umständen hätte ich vielleicht sofort eingewilligt, denn ich bin gar nicht so, und wenn jemand mich bewundert, bin ich zu vielem bereit. Diesmal kam ich mir aber wie ein Stück Vieh vor.“

„Das kann ich verstehen“, nickte ich.

„Ich sträubte mich also“, fuhr sie fort, „und da war mein Freund es selbst, der mir das Kleid vom Körper zog und ihnen meine Brüste zeigte.“

„Das ist unverschämt!“ rief ich. „Haben Sie … “ „Ich konnte nichts mehr machen. Am Ende … am Ende hat er mich vor ihren Augen genommen.

Die anderen haben mich festgehalten, ich konnte nichts dagegen tun. Und noch zwei andere …“ „Sie sind auch über Sie hergefallen?“ fragte ich.

„Ja, die auch.“ Aus verschatteten Augen blickte sie mich an. „Ich will ganz ehrlich zu Ihnen sein, Fräulein Natascha: Ich habe mir in meinen Träumen schon immer mal gewünscht, es mit … mit mehreren Männern tun zu können.“

„Solche Träume kenne ich auch“, gab ich offen zu.

„Jetzt passierte es, aber es … es war scheußlich. Ich empfand nichts dabei, gar nichts. Ich ließ es nur über mich ergehen, und als der zweite mit mir fertig war, packte ich in einem geeigneten Augenblick mein Kleid und rannte weg. Sie waren zu betrunken, um mich einholen zu können. Ich warf mir das Kleid über und lief zu Fuß zu dem Hotel, in dem wir abgestiegen waren.“ Sonja sandte mir einen sonderbaren Blick zu. „Unterwegs muß ich eine ganz stattliche Spur hinterlassen haben“, fügte sie hinzu.

„Eine Spur von Sperma“, ergänzte ich.

„Ich hatte ja keinen Slip unter dem Kleid“, nickte sie. „Es lief mir an den Beinen herunter. Nicht, daß Sie denken, Fräulein Natascha, ich hätte so was nicht gerne … – aber diesmal … “

„Ich verstehe“, erwiderte ich teilnahmsvoll, und ich begriff langsam, daß Sonja noch geiler war, als ich sie bisher eingeschätzt hatte. Denn eine Frau, die sich darüber freut, wenn ihr Sperma an den Beinen hinunterläuft, die ist schon ganz schön hochkarätig. Ich erwähne das hier nicht, weil ich dieses Gefühl auch schätze, sondern ich meine das ganz allgemein.

„Natürlich habe ich sofort meine Tasche gepackt und bin aus dem Hotel verschwunden“, berichtete Sonja nun weiter. „Das Dumme war nur, daß ich nicht genug Geld bei mir hatte, um mit der Bahn heimzufahren. Daher beschloß ich, per Anhalter herzufahren.“

„Das war gestern, nicht wahr?“

„Nein, vorgestern“, berichtete sie. „Ich habe fast zwei volle Tage gebraucht, um von Düsseldorf bis hierher zu kommen.“

„Haben Sie denn jemand gefunden, der Sie mitnahm?“

„Ja, ich habe jemand gefunden. Den Fahrer eines großen Lastzuges. Ich habe zwei Nächte und den gestrigen Tag mit ihm in seiner Fahrerkabine verbracht.“

„So lange?“ wunderte ich mich.

Sonja blickte mir voll ins Gesicht. „Ja, so lange“, bestätigte sie. „Darf ich mal ehrlich sein?“

„Ich bitte darum.“

„Es hat so lange gedauert, weil … einen so ausdauernden Mann wie ihn habe ich noch nie zuvor gesehen.“

„Sie haben also mit ihm … “

„Ja, ich habe es mit ihm getan. Als Dankeschön fürs Mitnehmen zuerst, denn anders konnte ich mich ja nicht erkenntlich zeigen. Dann aber … “

Sie stockte, und die dunklen Schatten wichen aus ihren Augen. „So wie von ihm bin ich noch nie zuvor gebürstet worden. So lange und so kräftig“, ergänzte sie.

Allmählich erfuhr ich alles. Der Mann hatte sie ganz normal von vom gevögelt, er hatte ein gänzlich normales Glied besessen, und es war gut steif gewesen. Aber er besaß die Fähigkeit, unglaublich lange zu rammeln, bevor er es sich kommen ließ. Sonja erzählte mir, es sei ihr mindestens fünfmal gekommen, bevor er es in sie schießen ließ. Und eine halbe Stunde später hätte er schon von neuem angefangen.

Ja, und da hatten die beiden eben vergessen, wo sie waren und wohin sie wollten. Sie hatten gefickt, während der Laster auf einem Rastplatz stand, die Vorhänge zugezogen waren und die anderen Menschen draußen nicht ahnten, was in dem großen Laster vor sich ging. Sonja war von einem Orgasmus in den anderen getaumelt, und als sie endlich voneinander ließen, da hatte sie die Beine kaum mehr schließen können. Wie tot hatten sie geschlafen, und heute früh waren sie losgefahren. Und jetzt war Sonja da.

„Also hatte Ihr Abenteuer wenigstens noch einen guten Ausklang“, sagte ich, als Sonja mit ihrer Beichte fertig war.

Sie nickte. „Ja, es war herrlich“, gab sie frei und offen zu. „Ich werde ihn bestimmt nie wiedersehen, aber ich werde ihn nie vergessen. Und ich werde immer daran denken müssen, was einem so unterwegs passieren kann.“

Was einem so unterwegs passieren kann – dieser Satz hakte sich in meinem Hirn fest. Aber vorerst merkte ich das noch nicht. Erst später ging es mir auf.

„Die Sache ist in Ordnung, Sonja“, sagte ich einstweilen. „Sie haben mir für Ihre Verspätung eine Erklärung gegeben, die ich akzeptiere. Wir brauchen über diese Sache nicht mehr zu reden.“

„Danke“, hauchte Sonja. „Haben Sie einen besonderen Wunsch, Fräulein Natascha?“

„Nein“, erwiderte ich, „tun Sie nur Ihre übliche Arbeit. Ich wollte mich gerade ein bißchen hinlegen.“

Sie nahm erleichtert ihre Tasche und verschwand in ihrem Zimmer. Ich suchte meinen Schlafraum auf, zog mich aus und legte mich ins Bett. Aus dem verschließbaren Fach holte ich den weißen Vibrator, wärmte ihn zwischen meinen Händen an, spreizte die Beine und drückte ihn flach gegen meinen Spalt. Das Ding surrte zwischen meinen Schamlippen und über meinen Kitzler hinweg.

Heiß schoß die Lust in mir empor. Wenn ich vorher, als Sonja noch nicht da war, nur aus Langeweile wichsen wollte, so tat ich es jetzt mit Leidenschaft. Und ich hörte Sonjas Stimme wieder: ,Was einem so unterwges passieren kann …’

Ich bin nicht eine von jenen Frauen, die vor ihren Geschlechtsgenossinnen mit ihrer Orgasmusfähigkeit prahlen. Der einen kommt es schnell, der anderen langsam, der einen geht viermal hintereinander einer ab, aber am Ende hat sie genau so viel davon wie die andere, die zwar nur einmal fertig wird, dafür aber sehr intensiv und sehr gründlich.

Trotzdem, Sie können es mir ruhig glauben, diesmal kam es mir fast sofort. ,Was einem so unterwegs passieren kann – – – ich dachte diesen Satz und ließ es mir abgehen. Ich stellte mir Sonja vor, wie sie mit gespreizten Beinen in der Fahrerkabine lag, einen kräftigen Mann über sich, der seinen Kolben ununterbrochen in sie hineinpumpte. Ich sah die Lust in ihren Augen und hörte Sonja stöhnen. Ich hörte Sonjas Schamlippen klatschen und sah, wie sie sich aufbäumte, als es ihr wieder kam.

Das machte mich geil. Ich wichste ohne Unterbrechung weiter, ich fühlte, daß es mir bald wieder kommen würde, und ich stellte mir vor, daß ich es gewesen wäre, die auf diese Weise ihren Fahrpreis entrichtete. Mit gespreizten Schenkeln und einer sehnsüchtigen Möse. Es war ein Gedanke, der mich hochpeitschte.

Ich fühlte es von neuem kommen. Ich preßte den surrenden Stab gegen meine dampfende Möse, ich bäumte den Unterleib empor und hörte mich selbst stöhnen. Gleich, wenn es mir gekommen ist, dachte ich, stecke ich mir den Vibrator in die Scheide und ficke mich damit. Vielleicht verwandelt er sich in meinen Händen in ein richtiges warmes Glied, das mich bockt und vollspritzt.

Der Kitzler sprühte die berühmten Funken. Er zuckte und juckte, gleich mußte der Orgasmus einsetzen. Nackt, wie ich war, wand ich mich auf meinem Bett, ich hob den Unterleib, so weit ich konnte, ich stemmte ihn dem Himmel entgegen. „Oh – Entschuldigung!“ rief plötzlich Sonja von der Tür her.

Ich sackte in mich zusammen. Nur verschleiert sah ich Sonja in der Tür stehen. Mein Kitzler tat weh, weil er explodieren wollte und plötzlich nicht mehr durfte.

„Was … was ist denn los …?“ hörte ich mich stammeln.

Jetzt sah ich Sonja deutlicher. Sie blickte so entgeistert, daß ich unter anderen Umständen gelacht hätte. Sie starrte zwischen meine Beine, erblickte den Vibrator, meine Hände, die ihn gegen meinen Spalt preßten, und sie hörte ihn wohl auch surren. Sonja war fassungslos.

Aber ich war auch durcheinander, überrascht, und deswegen vergaß ich, die Bettdecke über meinen Leib zu schlagen. Und ich vergaß auch, den Vibrator abzuschalten und ihn wegzulegen.

So starrten wir uns denn an, ein paar ewig lange Sekunden vergingen.

Bis Sonja es war, die als erste etwas sagte.

„Es … es tut mir wirklich leid … “, stotterte sie, „aber da war Ihre Mutter am Telefon. Ich wußte nicht, daß Sie …“

Jetzt endlich griff ich nach der Bettdecke und verhüllte mich. Unter ihr knipste ich den Stab aus.

„Was will sie?“ fragte ich mit belegter Stimme.

„Sie ruft nachher wieder an. Aber jetzt … – oh Himmel, es ist mir so peinlich, Fräulein Natascha … können Sie mir verzeihen, daß ich hier hereingeplatzt bin?“

2

Ich weiß nicht, ob Sie auch schon mal eine solche Situation erlebt haben. Ob jemand Sie beim Fikken oder beim Onanieren überraschte. Für mich jedenfalls war es das erste Mal, und es hat mich ganz schön umgehauen. Aber ich sah, daß Sonja genau so bestürzt war wie ich, und das half mir ein bißchen. Ich quälte mir ein Lächeln ab.

„Reden wir nicht mehr davon“, sagte ich. Ich schluckte. „Hoffentlich denken Sie jetzt nicht komisch von mir, weil Sie mich mit … mit diesem Ding da erwischt haben.“

Sonja schüttelte den rotblonden Kopf. „Nein, ich denke nicht komisch von Ihnen“, antwortete sie.

„Und außerdem … “

„Reden Sie weiter“, forderte ich sie auf.

„Außerdem weiß ich schon lange, daß Sie einen … einen Stab nehmen.“

„Woher wissen Sie das?“

„Weil ich ihn beim Aufräumen mal gefunden habe. Unter einem Kissen auf der Couch im Wohnzimmer.“

Das stimmte sicherlich, denn ich habe nicht nur im Schlafzimmer einen Vibrator griffbereit, sondern auch einen im Wohnzimmer, damit ich nicht erst lange umherrennen muß, wenn es mich mal überkommt. Und ich entsann mich auch, den Stab mal schnell unter einem Kissen versteckt zu haben, weil jemand an der Haustür klingelte und ich öffnen mußte. Später hatte ich ihn vergessen. Erst gegen Abend war mir eingefallen, daß er dort noch in seinem Versteck lag. Ich holte ihn heraus, benutzte ihn erfolgreich, weil ich ihn gerade in der Hand hatte, und verstaute ihn schließlich in meinem Safe.

„Also gut“, sagte ich, „jetzt wissen Sie es.“

Sonja zeigte ein vages Lächeln. „Sie brauchen sich gar nicht zu genieren“, meinte sie. „Ich habe nämlich auch einen.“

„Benutzen Sie ihn oft?“ fragte ich interessiert.

„Ziemlich. Ich weiß, wie schön das ist, und deswegen tut es mir ja so leid, daß ich Sie dabei gestört habe. Wie kann ich das wieder gut machen?“ Ich hatte immer noch den Stab zwischen den Beinen. Er war warm und naß, ich spürte seinen leichten Druck auf den Schamlippen. Und plötzlich schoß eine heiße Welle durch meinen Körper. Woher die kam, weiß ich nicht, und weshalb mir plötzlich diese Idee durch den Kopf flog, ist mir bis heute erst recht ein Rätsel.

Mein Blick strich über Sonja hinweg. Sie trug einen nicht ganz knielangen Rock und eine weiße Bluse.

Mein Blick blieb an der Bluse hängen.

„Wenn Sie es unbedingt wieder gut machen wollen“, hörte ich mich sagen, „dann … dann zeigen Sie mir doch bitte mal Ihre Brüste.“

Da war es heraus. Ich hielt den Atem an, und durch Sonjas Augen zuckte ein Flackern. Aber ihre Hände kamen hoch und nestelten an den Knöpfen der Bluse.

Starr blickten wir uns an, während Sonja die Bluse auszog. Darunter trug sie einen durchsichtigen Büstenhalter, der ihre großen Titten prall umspannte. Sonja griff hinter ihren Rücken und öffnete das Ding, und im nächsten Augenblick prangten mir ihre Brüste nackt entgegen.

Sie waren wirklich stattlich, hingen ein wenig, zeigten aber gute Formen. Die Warzenhöfe waren weit größer als die meinen, sie waren auch heller, nicht so dunkelbraun wie meine, sondern eher etwas rosafarben. Und unter meinen Blikken richteten sich die Zitzen rasch auf, sie sprangen spitz hervor und wurden steif.

Abermals mußte ich schlucken. „Sie haben schöne Brüste“, sagte ich. „Sicherlich erzielen Sie damit gute Erfolge.“

Sonja nickte.

„Die Männer haben es gern, wenn ich sie an meinen Brüsten spielen lasse.“

„Und Sie selber?“

„Ich hab’s auch gern“, gestand Sonja.

„Nur spielen?“

„Nein …“

„Was denn sonst noch?“

„Auch … auch saugen.“

Ich stellte mir vor, wie der Mund eines Mannes an einer dieser Brüste hing, wie er saugte. Und steil schoß die Geilheit in mir empor. In mir brach ein Damm, und noch ehe ich richtig erfaßte, was ich da tat, knipste ich unter der Bettdecke den Vibrator wieder an. Ich preßte ihn gegen meinen lüsternen Spalt.

„Ich habe es an meinen Brüsten auch gern“, gestand ich dabei und drehte den Stab sanft zwischen meinen Fingern. „Aber ich lasse mir gern auch noch mehr machen.“

„Was denn?“ fragte Sonja, und in ihren Augen trat ein seltsames Licht.

„Möchten Sie es wissen?“

„Gern …“

„Ich lasse mir gern einen Penis dazwischenschieben. Dann drücke ich die Brüste über ihm zusammen und reibe ihn damit.“

„Das mache ich auch.“ Sonjas Stimme veränderte sich.

„Und außerdem lasse ich mir gern Sperma auf die Brüste spritzen“, ergänzte ich. Und zwischen meinen Beinen sprühten Funken.

„Das ist am schönsten“, hauchte Sonja.

„Wann haben Sie sich das zuletzt machen lassen?“

„In Düsseldorf. Von dem gemeinen Kerl. Aber da wußte ich noch nicht, was später passieren würde.“

„Hat er … hat er viel gespritzt?“

„Eine ganze Menge.“

„Ohhhh … “

„Was ist mit Ihnen, Fräulein Natascha?“

„Ich … es kommt mir gleich … “

Mit einer langsamen, lasziven Bewegung griff Sonja an ihre schweren Brüste. Ich starrte hin und sah, wie sie die Brüste anhob und anschließend an den Brustwarzen zupfte.

„Warum machen Sie das …?“ fragte ich mit brechender Stimme.

„Weil … ich bin auf einmal geil … “

„Dann befriedigen Sie sich doch auch“, forderte ich sie auf. „Kommen Sie zu mir aufs Bett …“

Sie kam. Sie legte sich nieder, streifte den Slip von den Hüften, und ihre Finger verschwanden im Spalt. Sonja schloß die Augen und reizte sich wild, aber das nahm ich schon nicht mehr richtig wahr, denn jetzt kam es mir. Ich blickte auf ihre Brüste, die bei Sonjas zuckenden Handbewegungen leicht erbebten, ich sah die steil zum Himmel gerichteten harten Zitzen, und dabei ging mir wieder einer ab.

Alles verschwamm vor meinen Augen, ich hörte mein eigenes Lustkeuchen, und ich genoß die heißen Wellen, die durch meinen Körper spülten, aus der Möse kamen, bis ins Hirn schwappten und wieder zurück in den Kitzler ebbten. Und noch einmal kamen welche, ließen mich erzittern und erbeben.

Als ich wieder wahrnehmungsfähig war, begann Sonja, sich zu krümmen. Sie keuchte schwer. Ihre Finger arbeiteten wild und heftig in ihrem Schoß, und gleich darauf stieß Sonja ein langgezogenes Stöhnen aus. Sie hatte einen Orgasmus.

Da lag ich nun gemeinsam mit meiner Hausangestellten im Bett, wir wichsten beide, und keine verbarg vor der anderen ihre Lust. Und es schien mir, als sänken zwischen uns ein paar Mauern nieder. Und das war ja wohl auch kein Wunder. Ich ließ den Vibrator noch ein wenig schnurren, bevor ich ihn mir in die Scheide schob. Ich stellte ihn ab und schob ihn hinein und wieder etwas heraus, ich fickte mich damit. Und ich spürte, wieviel Saft aus meiner Scheide quoll.

Sonja öffnete die Augen. Mit einem unsicheren Lächeln blickte sie mich an.

„Es ist mir wirklich gekommen“, sagte sie. Ihre Stimme schwankte noch ein bißchen.

„Mir ja auch“, lächelte ich zurück. „Und ganz besonders gut sogar, Sonja.“

„Für mich war’s auch nicht schlecht“, gestand sie. Sie schob die Schenkel zusammen.

„Ich glaube“, sagte ich, „daß wir uns künftig voreinander nicht mehr zu verstecken brauchen, wenn wir es tun. Mir jedenfalls würde es nicht mehr viel ausmachen, wenn Sie mich beim Wichsen überraschten.“

„Ich würde mich dazulegen und mitmachen“, antwortete sie. Sie stand auf, strich ihren Rock glatt und griff nach ihrem Slip. Sie zog ihn an.

Ich schaute ihr zu, während ich den Stab in meiner Scheide bewegte. Und ich bedauerte ein bißchen, daß es schon vorbei war. Aber man soll ja nie gleich alles übertreiben, kaum daß man mit etwas angefangen hat.

„Haben Sie heute abend etwas vor?“ fragte ich.

„Nein … “

„Vielleicht können wir, wenn Sie Lust haben, gemeinsam unsere Massagestäbe in Betrieb setzen“, schlug ich vor. „Wir machen es uns dabei gemütlich und erzählen uns etwas.“

Ihr Lächeln verstärkte sich. „Gern“, erwiderte sie. „Ich freue mich schon jetzt darauf.“

Sie nahm die Bluse und den Büstenhalter und verließ mein Schlafzimmer. Ich war wieder allein, gut befriedigt, und um ein nettes Erlebnis reicher. Und ich dachte, daß das gemeinsame Wichsen eine sehr angenehme Bereicherung meines Geschlechtslebens war.

Ich habe Ihnen noch gar nicht erzählt, wie ich eigentlich lebe.

Mein Vater verdient sehr gut, und er und meine Mutter führen ein großes Haus. Leider haben sie aber die Marotte, unbedingt in einem alten Schloß leben zu wollen, das am Rande einer langweiligen Kleinstadt liegt.

Dort hielt ich es natürlich, als ich mein Abitur hatte, nicht mehr aus. Ich beschloß, Kunstgeschichte zu studieren, um mir nicht total überflüssig vorzukommen, und siedelte in die Stadt über. Nach ein paar unliebsamen Erlebnissen mit Zimmervermieterinnen kaufte mein Vater mir das Haus, in dem ich lebe. Ein flacher Bungalow, der im Winkel gebaut ist und eine gut windgeschützte Sonnenseite besitzt. Dort liege ich oft nackt im Freien, weil die Terrasse gegen Blicke von außen gesichert ist. Im übrigen habe ich das Haus nett eingerichtet, vor allem mit vielen Liege- und Sitzmöbeln. Das Zimmer, das Sonja bewohnt, liegt etwas abseits, so daß Sonja wenn ich es nicht will, mich nicht stören kann. Und sie hat auch noch nie den Versuch unternommen, im Unrechten Augenblick auf der Bildfläche zu erscheinen. Dennoch vermutete ich, daß sie wußte, was ich an so manchen Abenden trieb, wenn ich einen Freund zu Besuch hatte.

Das Studium nehme ich nicht gar zu ernst. Viel wichtiger ist mir, daß mein Unterleib etwas zu tun bekommt. Denn mein Unterleib, ob Sie das nun verstehen oder nicht, ist der Mittelpunkt meiner Erlebniswelt.

Es gibt ja Leute, die behaupten, wenn jemand viel ans Ficken denkt, dann ist er ein minderwertiger Mensch. Ich weiß nicht, ob das stimmt, es ist mir auch egal. Jedenfalls halte ich es immer noch für besser, als wenn einer nie fickt und nur danach trachtet, andere Leute von vorne und hinten zu betrügen.

Na ja, lassen wir das. Es wird Sie vermutlich weit mehr interessieren, was an jenem Abend geschah.

Um sieben Uhr ging ich aus dem Hause. Nicht weit entfernt gibt es nämlich ein sehr gutes Restaurant, in dem ich oft zu essen pflege. Zweimal habe ich dort schon sehr angenehme Männerbekanntschaften gemacht. Ich nahm die beiden Herren mit in mein Haus und ließ mich ficken, bis das Sperma nur so flog.

An diesem Abend aß ich also wieder dort, fing ein paar bewundernde Blicke auf und dachte an Sonja. Ja, ich wollte wieder mit ihr onanieren. Und ich wünschte mir sogar, daß uns niemand dabei störte.

So gegen acht Uhr war ich wieder zurück. Ich fand Sonja in der Küche, wo sie ihr Abendessen wegräumte.

„Hoffentlich stört uns niemand“, sagte ich einfach zu ihr. „Es bleibt doch bei dem, was wir verabredet haben?“

„Natürlich“, erwiderte sie ohne Umschweife.

Ich ging in mein Schlafzimmer, zog den Slip aus und streifte den kürzesten Rock über, den ich besitze. Er reicht mit Mühe und Not über den Hintern. Einen Büstenhalter trage ich sowieso nie, also brauchte ich meine Bluse nur gegen eine andere, aber gut durchsichtige zu vertauschen. Und dann ging ich ins Wohnzimmer zurück.

Sonja war nicht da. Ich holte meinen zweiten Vibrator aus dem Schließfach, legte ihn in Griffnähe und goß mir einen Drink ein. Und ich fühlte, daß ich geil war.

Sonja kam wieder. Sie hatte ihre Kleidung gewechselt, trug nur ein kurzes Hängerchen, das über den Brüsten aufsprang und auch ihre Möse nicht verhüllte. Sonjas stramme Beine blieben nackt.

„Da hatten wir ja die gleiche Idee“, sagte ich wolllüstig und blickte auf den weißen Vibrator, den Sonja in der Hand hielt. „Möchten Sie was trinken?“

„Gern.“

Ich mixte ihr was. Und wir setzten uns auf die beiden breiten Sofas, die meinen niedrigen Glastisch flankieren, die eine rechts, die andere links. Ich trank Sonja zu, und um die Situation zu lockern, ließ ich meine Beine auseinandersinken, hob die Knie und schob den Stab zwischen meine Schenkel. Ich zog die Schamlippen auseinander und bettete ihn zwischen sie.

„Wollen Sie schon anfangen?“ fragte Sonja.

Pulsuz fraqment bitdi.

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