Kitabı oxu: «Der Gaia-Effekt»

Şrift:

Monika Muranyi

Der Gaia-Effekt

Gesammelte Kryon-Botschaften:

Wie Erde und Menschheit

zusammenwirken


Die im Buch veröffentlichten Empfehlungen wurden von Verfasserin und Verlag sorgfältig erarbeitet und geprüft. Eine Garantie kann dennoch nicht übernommen werden. Ebenso ist die Haftung der Verfasserin bzw. des Verlages und seiner Beauftragten für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ausgeschlossen.

Aus dem Englischen von Maria Müller-de Haën

Titel der Originalausgabe:

The Gaia Effect. The remarkable system of collaboration between Gaia and Humanity. Copyright © 2013 by Monika Muranyi Originally published in 2013 by Ariane Éditions. CANADA www.editions-ariane.com

Deutsche Ausgabe:

© 2014 KOHA-Verlag GmbH Burgrain

Alle Rechte vorbehalten

Lektorat: Miriam Pfadt

Covergestaltung: © Sabine Dunst/Guter Punkt, München,

unter Verwendung von Motiven von Shutterstock

Fotos S. 2/3, 18, 177 sowie

Schmetterling-Illustrationen: Fotolia

Layout: Birgit-Inga Weber

Gesamtherstellung: Karin Schnellbach

ISBN 978-3-86728-733-3

eBook-Herstellung und Auslieferung:

Brockhaus Commission, Kornwestheim

www.brocom.de

Dieses Buch

ist allen Lichtarbeitern

auf dem Planeten Erde

gewidmet.

Es wurde geschrieben,

um Gaia und unseren Ahnen

Ehre zu erweisen.

Inhalt

Vorwort von Lee Carroll

Einleitung

Kapitel 1: Die Geschichte der Erde

Was sagt die Wissenschaft?

Lemurien

Die indigenen Völker

Kapitel 2: Die Wissenschaft der Zukunft

Designer-Magnetik

Die noch fehlenden Gesetzmäßigkeiten der Physik

Was sagt die Wissenschaft?

Das sagt die Wissenschaft über die Rotation der Galaxie

Das sagt die Wissenschaft über die im Universum geltenden Gesetzmäßigkeiten

Kapitel 3: Die Energiegitter der Erde

Das Magnetgitter

Das Gaia-Gitter

Das Kristallgitter

Wale und Delfine

Die Ley-Linien von Gaia

Die Gitter – eine Zusammenfassung

Kapitel 4: Die Kundalini der Erde

Kundalini (der Buchstabe K im Wort Kundalini)

Unity – Einheit (der Buchstabe U im Wort Kundalini)

Notifying Gaia of Your Actions – Nachricht an Gaia über euer bewusstes Handeln (der Buchstabe N im Wort Kundalini)

Don’t Think Like a Human – Denkt nicht wie ein Mensch (der Buchstabe D im Wort Kundalini )

Ascension – Aufstieg (der Buchstabe A im Wort Kundalini)

Love – Liebe (der Buchstabe L im Wort Kundalini)

Intuition (der Buchstabe I im Wort Kundalini)

New Human – Neuer Mensch (der zweite Buchstabe N im Wort Kundalini)

Illumination – Erleuchtung (der zweite Buchstabe I im Wort Kundalini)

Der Adler und der Kondor

Das Erwachen des Pumas

Der Umzug der Kundalini – eine Zusammenfassung

Kapitel 5: Gaia und das Universum

Was sagt die Wissenschaft?

Gamma-Energie und Gaia

Die Magnetik des Sonnensystems

Das Sonnensystem und Astrologie

Die Plejadier

Das aufgestiegene Land von Gaia

Kapitel 6: Ungelöste Geheimnisse von Gaia – oder Teil eines Systems?

Gespenster – multidimensionale Informationen oder gefangene Seelen?

Tiere

Auslöschung der Spezies

Zum Abschluss

Danksagung

Die Autorin

Vorwort von Lee Carroll

Einen Augenblick lang standen wir alle vor Ehrfurcht bewegungslos da. Für einen Berggipfel herrschte eine ungewöhnliche Windstille, doch schon bald bekamen wir den intensiven kalten Atem des Mount Aconcagua zu spüren. Schweigend blickten wir auf den majestätischen Anblick des höchsten Bergs der südamerikanischen Anden vor unseren Augen. Es hatte den Anschein, als könnten wir fast den surreal wirkenden schneebedeckten Gipfel berühren, der im Sonnenlicht vor uns flimmerte. Dann strich die kühle, süße Brise wie eine heilige Botschaft, die speziell unserer kleinen Gruppe überbracht wurde, über unsere Gesichter.

Ich setzte mich auf einen Felsbrocken …, es gab eine kleine Pause, und dann begann ich … »Seid gegrüßt, meine Lieben, ich bin Kryon vom Magnetischen Dienst.«

Die Botschaft, die Kryon an diesem Tag durchgab, ist in diesem Buch zu finden, ebenso wie viele weitere einzigartige Kryon-Botschaften, die zuvor nie transkribiert worden sind und in vielen Fällen an einigen der heiligsten Stätten der Erde gechannelt wurden. Sie haben einen gemeinsamen Nenner: Immer war Monika Muranyi mit dabei.

Monika hat ihr ganzes Berufsleben als Ranger im Dienst der australischen Regierung in der Natur verbracht. Als ihre Spiritualität erwachte und sie sich esoterischeren Themen öffnete, machte sie sich voller Leidenschaft auf die Suche nach Informationen über Gaia, das Bewusstsein der Erde. Als sie Kryon entdeckte, ging für sie das Licht an. Monika wollte etwas bislang nie Geschehenes tun: ein Buch mit allem zusammenstellen, was Kryon über Gaia jemals durchgegeben hatte. Aber sie wollte noch mehr: Antworten auf Fragen finden, die die wunderbare Funktionsweise der Gaia-Energie aufdeckten, mit der sie so sehr in Verbindung stand.

Was ist das Kristallgitter, und wie kam es hierher? Wie sieht unsere Schöpfungsgeschichte aus, und wann wurde sich Gaia der Menschheit bewusst? Was meint Spirit zur Ausrottung der Arten? Was ist ein Portal, ein Knoten, ein Nullpunkt, ein Vortex, ein Vortal oder ein »aufgestiegenes Land«? Monika stellte viele tiefgründige Fragen. In diesem Buch finden sich Dutzende von Fragen an Kryon und bislang niemals gefundene Antworten. Ich schätzte mich glücklich, mich damit befassen zu können, denn diese Fragen waren vorher noch nie gestellt worden.

Auf unserem Planeten findet eine große Veränderung statt, und gemäß der Prophezeiungen der Urvölker für das Jahr 2012 ist Südamerika eines der Gebiete, wo diese Veränderung am tiefsten spürbar ist. Um sich auf das Buch vorzubereiten, zog Monika deshalb von Australien nach Chile, lernte so viel Spanisch, dass sie ein ganzes Jahr lang allein in Santiago leben konnte, und begann, dieses Buch zusammenzustellen. Sie wollte sich mitten in der Energie der Gaia-Veränderung befinden!

Sie arbeitete sich durch Hunderte von Audio-Aufnahmen mit Kryon-Channellings durch, von denen die allermeisten nie transkribiert worden waren. Sie las jedes Kryon-Buch auf der Suche nach Gaia-Informationen durch und besuchte fast alle Kryon-Veranstaltungen in Südamerika. Auf dem Höhepunkt ihrer Arbeit fand zeitgleich (Ende 2012) die Kryon Kundalini Tour statt. Die 19-tägige Tour führte unsere Gruppe an heilige Energieplätze, wie den Mount Aconcagua, Machu Picchu und die Sonneninsel auf dem Titicacasee.

Während der bisher 23 Jahre, in denen ich Kryon gechannelt habe, wurden nie Kryon-Informationen über ein bestimmtes Thema zusammengestellt. Ich habe zwar 15 Kryon-Bücher geschrieben, die in 23 Sprachen vorliegen, aber nie habe ich eine so themenspezifische Zusammenfassung erstellt.

Sie, liebe Leserin und lieber Leser, halten jetzt die Art von Buch in Ihren Händen, wie ich es nie habe schreiben können.

Vielen Dank, Monika, für diese sehr umfassenden Informationen über unseren wunderschönen Planeten!

Einleitung

Als heranwachsendes Kind liebte ich die Natur. Ich wohnte zwar in Canberra/Australien, in einem Haus in einer Vorstadtsiedlung mit nur einem kleinen Hinterhof, hatte aber dennoch jede Menge Haustiere, die in meinem Leben auftauchten und wieder verschwanden: Enten, Gänse, Meerschweinchen, ein Kaninchen, eine Schildkröte, Katzen und Hunde. Zum Entsetzen meiner Mutter liebte ich Hunde so sehr, dass ich oft mit einem streunenden Hund nach Hause kam. Die Hunde blieben zwar nie lange, aber doch so lange, bis sie ein anderes Zuhause fanden. Auch Pferde und alle anderen Hoftiere liebte ich. Welches Kind wünscht sich kein Pony? Als junge Erwachsene konnte ich mir dann meinen Traum erfüllen: Ich ritt auf Pferden, trieb Vieh zusammen, molk Kühe, genoss zwischen meinen Studiensemestern an der Uni das ländliche Bauernleben und machte dabei die tollsten Erfahrungen.

Ich studierte an der Universität für einen Bachelor-Abschluss in Angewandten Wissenschaften mit Schwerpunkt Umweltschutztechnik. Die Universität befand sich in Lismore/New South Wales; unsere Exkursionen führten uns also oft in spektakuläre Regenwälder oder an wunderbare Strände und Küstenlandschaften. Mein Lieblingsfach war Tierschutztechnik; das hatte großen Einfluss auf meine Entscheidung, eine Abschlussarbeit zu schreiben, die sich mit der Erforschung der Populationsdynamik eines in Australien beheimateten Nagers beschäftigte. Oh ja, ich stellte tatsächlich alle drei Wochen Fallen für native Ratten mit dem Namen »Blasse Feldmaus« (Rattus tunneyi) und ließ sie dann wieder frei. Diese Rattenart hat ein viel freundlicheres Wesen als die gemeine Buschmaus, und ich glaube wirklich, manche Ratten, die nicht nur einmal gefangen wurden, erinnerten sich wieder an mich.

Nach meinem Honors-Abschluss an der Universität hatte ich diverse Stellen im Umweltschutzbereich, bevor ich in meine Heimatstadt Canberra zurückkehrte und dort schließlich als Park Ranger beim ACT Parks and Conservation Service zu arbeiten begann. Das war mehr als nur ein Job, wie jeder aus dieser Branche weiß. Ich tat meine Arbeit mit leidenschaftlicher Überzeugung und hatte das Glück, über die Jahre viele wunderbare Erfahrungen zu machen. Ich arbeitete zudem als Ranger für das Department of Conservation in Neuseeland und die Parks Victoria in Victoria/Australien.

Viele der Programme, bei denen ich mitwirkte, beschäftigten sich mit gefährdeten Arten und der Entwicklung von Rettungsprogrammen, um diese Spezies vor der Ausrottung zu bewahren. Auf der ganzen Welt gibt es Behörden, ehrenamtliche Gruppen und privatwirtschaftliche Unternehmen, die sich dem Schutz gefährdeter Arten widmen. Immer mehr Menschen werden sich bewusst, wie wichtig es ist, eine nachhaltige Nutzung von Wildtieren und Wildpflanzen zu betreiben. Ich habe mich oft gefragt, warum zwischen Menschen und dem natürlichen Ökosystem ein solches Ungleichgewicht herrscht.

Wenn man die Natur leidenschaftlich liebt und im Umweltschutz arbeitet, wird man sich der Umweltprobleme und Herausforderungen, mit denen unsere Erde heutzutage wegen der Menschen und ihrer Taten zu kämpfen hat, sehr bewusst: Umweltverschmutzung, Abholzung der Wälder, nicht nachhaltige Erntepraktiken, die Ausrottung der Arten und – am schlimmsten – die menschliche Überbevölkerung.

Meiner Überzeugung nach waren die Menschen die Wurzel allen Übels auf unserem Planeten Erde. Wenn wir nicht aufpassten, würden wir den Planeten und schließlich auch uns selbst zerstören. Man stelle sich meine Überraschung vor, als ich entdeckte, dass ich nicht weiter von der Wahrheit hätte entfernt sein können.

Inzwischen geht mein Verständnis unseres Planeten Erde – Gaia – viel tiefer und weit über mein akademisches Bildungswissen und meine jahrelangen Erfahrungen als Ranger hinaus. Um die Geheimnisse von Gaia zu entschlüsseln, muss man allerdings »auf die andere Seite des Schleiers« gelangen. Doch was bedeutet das? Was bedeutet dieser Ausdruck für Sie? Und was noch viel wichtiger ist: Wie gelangt man auf die andere Seite des Schleiers? Je nachdem, mit wem man darüber redet, werden wahrscheinlich auch unterschiedliche Antworten gegeben. Für mich erreicht man die andere Seite des Schleiers, wenn man die 3-D-Logik des Gehirns aufgibt. Man beachte: Ich sagte 3-D. Zusätzlich ist spirituelle Intelligenz erforderlich. Und dann müssen wir zulassen, dass all unsere anderen Sinne aktiv werden. Sie öffnen Ihr Herz. Fühlen und spüren Sie die Emotionen! Hören Sie auf Ihre Intuition und Ihre innersten Gedanken! Lassen Sie Ihr eigenes Wissen zu sich sprechen! So kann ich es am besten beschreiben, aber vielleicht macht das für Sie keinen Sinn, wenn Sie Ihr 3-D-Denken und Ihre 3-D-Logik nicht hinter sich lassen können. Wahrscheinlich läuft es darauf hinaus, dass Sie mehr wissen möchten und die reine Absicht hegen, Ihre innere Göttlichkeit zu finden.

Jeder hat seine eigene Geschichte darüber, wie er spirituell erwacht ist und die andere Seite des Schleiers erlebt hat. Für mich brauchte es etwas Dramatisches, um meine Aufmerksamkeit zu wecken, wahrscheinlich weil ich so dickköpfig bin und mein Gehirn extrem logisch und wissenschaftlich denkt. Als meine Ehe in die Brüche ging, zwang mich dieses ungeheuer starke Drama schließlich in die Knie. Praktisch über Nacht brach meine Welt zusammen, und ich fühlte mich furchtbar allein, verlassen und ungeliebt. Ich erkannte, dass ich eigentlich nichts wusste bzw. verstand. Ich befand mich an einem sehr dunklen Ort. Erst dann war ich offen und bereit dafür, Hilfe aus dem Universum zu empfangen.

Die Dunkelheit, in der ich mich befand, lichtete sich, nachdem ich drei Sitzungen mit einer sehr begabten Lichtarbeiterin hatte. Fast hinderte mich mein so logisches Gehirn an dieser Erfahrung – ein weiterer Beweis für meinen Widerstand und meine Dickköpfigkeit. Ich vereinbarte nur deshalb eine Sitzung, weil mein Arbeitskollege und Freund Rod mich immer wieder sanft und liebevoll bat, mich doch mit seiner Frau Lynda zu einer spirituellen Heilsitzung zu treffen. Jedes Mal, wenn wir uns trafen, sagte Rod ganz freundlich: »Du solltest dich mit Lynda treffen.« Ganz offensichtlich sah er, wie verstört und unglücklich ich war. Und irgendwann, als Rod wieder einmal seinen Ratschlag wiederholte, schrie ich im Geiste: »Okay, ich treff mich mit ihr, dann hab ich’s hinter mir, und du hältst endlich deinen Mund!« Ich dachte halt: »Es passiert ja eh nichts!« Meine Lage konnte gar nicht schlimmer werden. Ich hatte nichts zu verlieren.

Es kam also der Tag, an dem ich meine Sitzung haben sollte, und ich dachte: »Jetzt ist es so weit. Jetzt bring ich’s hinter mich.« Doch als ich durch die Tür trat, veränderte sich meine ganze Wirklichkeit. Bevor ich es überhaupt realisierte, öffneten sich meine Schleusen, und die Tränen strömten aus mir heraus. Wodurch wurde diese Tränenflut ausgelöst? Ich blickte Lynda in die Augen und sah darin so viel Liebe und Mitgefühl. Ich hatte jemanden kennengelernt, der über großes spirituelles Wissen und das zweite Gesicht verfügte. Bevor ich wieder ging, machte ich zwei weitere Termine mit Lynda aus. Dadurch öffnete sich für mich die Tür zum Lernen und Verstehen esoterischer Dinge. Ich war bereit dafür, Spirit in mein Leben zu lassen, damit ich noch mehr lernen konnte.

Ich ließ mich also ein und gab meine früheren Vorstellungen über das Leben und Gott auf, wurde mir immer mehr spiritueller Wahrheiten bewusst. Wie ich herausfand, existierten diese spirituellen Wahrheiten neben der Wissenschaft, was für mich bislang immer voneinander getrennt war. Und schließlich lernte ich die Weisheit und das Wissen nicht nur, sondern erinnerte mich auch daran. In mir war, wie ich entdeckte, ein göttlicher Funke. Jedem einzelnen Menschen wohnt Göttlichkeit inne. Wir alle sind ein Teil von Gott, welcher sich in unserer DNA befindet.

Und wenn ich diese spirituelle Wahrheit nicht erkannt hätte? Na ja, dann würde ich den Planeten Erde immer noch durch meinen dreidimensionalen Filter betrachten und nur Teile des Puzzles sehen. Ich hätte nicht das elegante Design und System verstehen können, welches zwischen Gaia und der Menschheit existiert. Ich wäre in einer Welt festgefahren, wo ich nur Teile eines Systems verstanden hätte, aber nie die Rolle, die ich selbst bei der Erschaffung des Lebens spiele, das ich mir wünsche.

Dieses Buch ist vor allem für Menschen gedacht, die sich auf ihrem spirituellen Weg befinden. Ob sie nun gerade erst damit angefangen haben oder ihn schon seit Jahrzehnten beschreiten – für sie alle gibt es hier etwas zu entdecken. Die in diesem Buch vorgelegten Informationen stellen eine esoterische Studie von Gaia, unserem Planeten Erde, und ihrer komplexen Beziehung zur Menschheit und zum Universum dar. Das, was hier geschrieben steht, beruht auf den gechannelten Botschaften von Kryon, wie sie von Lee Carroll übermittelt wurden. Wir können Kryon als ein liebevolles, engelhaftes Wesen beschreiben, das der Menschheit Botschaften der Liebe und Kraft sendet. Lee Carroll hat als Erster Kryon gechannelt und macht dies seit über 23 Jahren. Lee hat zwölf Kryon-Bücher geschrieben sowie die Bestseller »Die Indigo-Kinder« und »Die Reise nach Hause«. Diese Bücher wurden in 24 Sprachen übersetzt.

Lesern, die bereits Kryon-Fans sind und viele der von Lee Carroll geschriebenen Bücher gelesen haben, sind die im vorliegenden Buch präsentierten Informationen vielleicht schon vertraut. Im Unterschied zu diesen Büchern bringt dieses Buch jedoch alle Informationen, die mit Gaia zu tun haben, prägnant zusammen, um so tiefgründige Wahrheiten über die Menschheit und den Planeten Erde zu enthüllen. Hinzu kommen profunde Antworten von Kryon auf über 30 Fragen zu den in diesem Buch behandelten Themen. Die Kryon-Channellings, die in Auszügen für die englischsprachige Originalausgabe dieses Buchs verwendet wurden, sind als Audio-Dateien auf Lee Carrolls Website www.kryon.com zu finden.

Wer sich zum ersten Mal mit Kryon befasst oder vielleicht noch nie etwas von Kryon gehört hat, aber mit offenem Geist und offenem Herzen dieses Buch in die Hände nimmt, sollte sich darauf einstellen, Unglaubliches zu lesen. Das Buch geht auf viele Themenbereiche ein; die Kapitelüberschriften weisen auf die jeweils darin enthaltenen Informationen hin. Das Buch sollte man eigentlich vom Anfang bis zum Ende lesen, aber vielleicht möchten manche Leser auch nur die für sie interessanten Kapitel anschauen.

In diesem Buch werden wissenschaftliche und esoterische (spirituelle) Informationen zusammengeführt, und zwar ganz bewusst und absichtlich, denn genau so funktioniert es. Je schneller wir mit der Vorstellung aufräumen, Gott und die Wissenschaften wären zwei getrennte Dinge, desto schneller können wir Neues entdecken und auf dem Weg zur Erleuchtung voranschreiten. Höhere Wissenschaften ohne Erleuchtung gibt es nicht. Allein die Tatsache, dass Sie sich für dieses Buch entschieden haben, zeigt schon, dass Sie bereits auf dem Weg zur Erleuchtung und somit auch potenziell zu einem höheren wissenschaftlichen Bewusstsein sind! Das Universum hallt vom Klang der Freude wider, weil Sie diese Worte lesen und die Botschaften vernehmen, die von der anderen Seite des Schleiers kommen.

Und wie steht es mit dem eher skeptischen Leser, der sich dieses Buch einfach aus Neugier vornimmt? Vielleicht haben Sie es von einem Freund erhalten, der Ihnen die Lektüre unbedingt empfohlen hat?

Vielleicht sind Sie auch Physiker oder Astronom und kein bisschen an diesen esoterischen Informationen interessiert? Wollen einfach nur harte Fakten und wissenschaftlich Belegtes erfahren, als Hilfe für Ihren nächsten wissenschaftlichen Durchbruch? Dann möchte ich Sie etwas fragen. Wie würden Sie Liebe beschreiben? Nutzen Sie die Wissenschaft? Oder gibt es da noch etwas anderes? Wie wäre es, wenn Sie nur ein paar Augenblicke lang Ihre Überzeugungen und das, was Sie zu wissen meinen, beiseite lassen, während Sie einige der gechannelten Kryon-Botschaften lesen? Vielleicht ist es sogar ganz nützlich, einmal eine der (englischsprachigen) Audio-Aufzeichnungen dieser Botschaften anzuhören, die auf Lee Carrolls Website kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Was haben Sie schon zu verlieren? Wörter sind schließlich nur Wörter, oder etwa nicht? Und wenn es doch nicht bloß Wörter sind?

Lassen Sie mich das erklären. Wie würden Sie sich fühlen, wenn ein Fremder auf der Straße plötzlich auf Sie zuginge, Ihnen in die Augen schauen und sagen würde: »Ich liebe dich.« Würden Sie etwas fühlen, oder sind das einfach nur Worte? Und jetzt vergleichen Sie einmal, wie es wäre, wenn Sie mit jemandem zusammen wären, der Ihnen nahesteht und dem Sie vollkommen vertrauen, jemandem, der Ihr Herz öffnet. Was fühlen Sie, wenn diese Person Ihnen in die Augen schaut und aus dem Herzen heraus zu Ihnen sagt: »Ich liebe dich.« Fühlt sich das anders an, als wenn ein Fremder diese Worte sagt? Wörter sind einfach nur Wörter, oder etwa nicht?

Der eigentliche Zweck hinter all den Themen, die in diesem Buch behandelt werden, besteht darin, Ihnen Informationen zu vermitteln, die in Ihnen die Erinnerung an die Weisheit und das Wissen erwecken, welches bereits in uns existiert. Sie wissen zu lassen, dass es einen liebenden Gott gibt, ein gütiges Universum, dass wir alle Teil eines wunderschönen Systems sind.

Sie könnten sich auch fragen: Geht es in diesem Buch um Gaia oder um die Menschheit? Um das Universum oder um Gott? Wenn Sie erst einmal erkannt haben, dass all diese Dinge miteinander verwoben und verschlungen sind wie eine »Energiesuppe«, werden Sie feststellen, dass man sie nicht in unterschiedliche Kategorien aufteilen kann. Ich hoffe, Sie, liebe Leserin und lieber Leser, sind in der Lage, all diese Informationen zusammenzubringen und die ganz persönliche Botschaft zu erkennen, die genau für Sie darin steckt. Sie sind ein herrliches Stück Gottes, und alles, was Sie tun, wirkt sich auf Gaia und die Menschheit aus.

Oder wie Kryon sagt: »Gesegnet sei das Menschenwesen, das sein spirituelles Leben ernst nimmt. Das ist nichts, was zu deinem biologischen Leben hinzukommt. Vielmehr kommt dein biologisches Leben zu deinem spirituellen Kern hinzu.«

Liebe und Segen

Monika Muranyi

Kapitel 1
Die Geschichte der Erde

Wer ein bisschen Forschung betreiben und etwas über die Geschichte der Erde und ihre Entstehung herausfinden will, wird in allen möglichen naturwissenschaftlichen Feldern fündig. Sie liefern hauptsächlich geologische und biologische Beschreibungen. Eine sehr gute Zusammenfassung findet sich auf der Website der BBC: »Nature – Prehistoric Life.«

Die Erde ist gut 4,5 Milliarden Jahre alt; Zirkonkristalle sind mit 4,3 Milliarden Jahren die älteste Substanz. Ganz am Anfang war die Erde geologisch sehr aktiv und wurde ständig von Meteoriten bombardiert. Dann kühlte sie ab, und es bildete sich eine feste Erdkruste – die ersten festen Felsen. Noch gab es keine Kontinente, sondern lediglich einen den ganzen Globus bedeckenden Ozean mit ein paar verstreuten Inselchen. Erosion, Sedimentablagerungen und vulkanische Aktivität – vielleicht auch weitere Meteoriteneinschläge – ließen schließlich kleine Protokontinente entstehen, die immer weiter wuchsen, bis sie vor 2,5 Milliarden Jahren in etwa ihre heutige Größe erreichten. Die Kontinente sind seitdem mehrmals kollidiert und auseinandergerissen worden; Landkarten, die die Erde in ihrer weit zurückliegenden Vergangenheit zeigen, sehen also ganz anders aus als Karten von heute. Die Geschichte des Lebens auf der Erde begann vor etwa 3,8 Milliarden Jahren, zunächst mit einzelligen Prokaryoten, wie beispielsweise Bakterien. Mehrzelliges Leben entwickelte sich erst eine Milliarde Jahre später, und erst vor etwa 570 Millionen Jahren entstanden die uns bekannten Lebensformen, angefangen bei den Arthropoden, gefolgt von Fischen vor 530 Millionen Jahren, Landpflanzen vor 475 Millionen Jahren und Wäldern vor 385 Millionen Jahren. Säugetiere kamen erst vor 200 Millionen Jahren auf, und unsere eigene Spezies, der Homo sapiens, entwickelte sich erst vor 200.000 Jahren. In der gesamten Erdgeschichte nimmt der Mensch also nur einen Zeitraum von 0,004% ein.

Quelle (übersetzt): http://www.bbc.co.uk/nature/history_of_the_earth

Diese Zusammenfassung würde ich als angemessene Zusammenfassung wissenschaftlicher Beobachtungen bezeichnen. Was ihr jedoch fehlt, ist die Antwort auf die Frage, wie die Menschheit in diese Entwicklung hineinpasst. Warum ist in allerletzter Minute menschliches Leben auf dem Planeten entstanden? Seit Milliarden von Jahren gibt es Entwicklung auf der Erde, und der Mensch macht nur 0,004 Prozent davon aus! Wie lässt sich das erklären? Dafür müssen wir über den wissenschaftlichen Tellerrand hinausschauen und unsere dreidimensionalen »Scheuklappen« ablegen. Die Geschichte der Erde muss in Verbindung mit der Geschichte der Menschheit verstanden werden, denn bei Gaia, dem Bewusstsein der Erde, geht es um die Menschheit.

Milliarden Jahre lang hat sich das Leben auf der Erde entwickelt und auf die Menschheit vorbereitet, und Gaia überwachte, wann der richtige Zeitpunkt für das Auftauchen der Menschheit erreicht war – Menschheit, nicht definiert in Begriffen der Evolution, sondern der Göttlichkeit. Es gab mindestens vier Versuche, Leben auf die Erde zu bringen, und der letzte war erst dann erfolgreich, als es die Photosynthese gab. Die Ankunft des Menschen wurde absichtlich verzögert, und zwar aus zwei Gründen. Zum einen brauchte das Sonnensystem Zeit, um zur Ruhe zu kommen und all das Felsgestein, die Asteroiden und Kometen auf eine Kreisbahn zu bringen, damit sie nicht auf der Erde einschlugen. Zum Zweiten musste gewährleistet sein, dass die Menschen gerüstet waren, als die Plejadier uns ihren göttlichen Samen einpflanzen wollten.

Die Erde ist also sehr alt – die Menschheit dagegen nicht. Es gab erst dann »erleuchtete« Menschen, als der Planet vom heiligen Design berührt wurde. Kryon beschreibt das folgendermaßen:

Durch das heilige Design wurde der Planet auf Quantenart von erleuchteten Wesen besucht, die keine Engel waren. Das ist schwer zu beschreiben, aber es war so. Hört zu, es gibt in diesem Universum eine Überfülle von Leben, manches davon in Lektionen, wie ihr es seid, und manches nicht. Es gibt biologische Geschöpfe, die auf Planeten wie dem euren leben, in Atmosphären wie der euren, wo es aber keinen Krieg gibt. Sie leben in einem Quantenzustand, in dem sie sich darüber einig sind, wozu sie da sind. Sie repräsentieren Gesellschaften, die doppelt so alt sind wie die Erde. Die Menschheit und eine solch erleuchtete Gruppe existierte damals und existiert auch heute noch, und zwar Lichtjahre entfernt von euch, doch es war ganz einfach für sie, euch zu besuchen. Sie kamen auf diesen Planeten, um eurer DNA die Saat der Heiligkeit einzupflanzen. Sie kamen mit Erlaubnis – das war das Design – und mit dem Einverständnis aller Engelwesen im Universum. Es war kein Zufall, und es hatte auch nichts mit einem Eroberungsplan zu tun. Es war vielmehr ihre liebevolle Aufgabe …

Was sie diesem Planeten gaben, ist in dreidimensionalen Worten nur schwer zu beschreiben. Sie nutzten die Gaben ihres Zustands quantenhafter Verbundenheit mit allem, um der Menschheit auf dem Planeten zwei zusätzliche DNA-Schichten zu verleihen.

Das geschah auf einen Schlag und nur an einer der 26 Menschenarten, nämlich der Art, zu der ihr heute gehört. Nur eine Art war dafür bereit, dieses Geschenk zu empfangen.

Kryon Live-Channelling »Die Geschichte der Menschheit«, durchgegeben auf dem westlichen Mittelmehr anlässlich der

8. jährlichen Kryon-Kreuzfahrt – August/September 2007

Laut Kryon wurde das göttliche menschliche Wesen durch heiliges Design erschaffen, und die Eltern der Menschen sind die Plejadier, die von der Sternenkonstellation der Sieben Schwestern kamen. Über die Jahre hat Kryon auch Angaben dazu gemacht, wann die Plejadier ihre Samen auf dem Planeten pflanzten, wobei die Zeiten manchmal ein bisschen verwirrend sind. Während eines neueren Channellings auf einem Kreuzfahrtschiff, das gerade in einem hawaiianischen Hafen vor Anker lag, gab Kryon klarere Informationen über den Zeitpunkt der Erschaffung durch:

Seid gegrüßt, ihr Lieben, ich bin Kryon vom Magnetischen Dienst. Es gibt eigentlich keinen Grund für irgendwelche Ängste meines Partners bei einem solchen Channelling. Schon Hunderte Male saß er im Stuhl und hat über das Portal, durch das sein Höheres Selbst zu ihm kommt, eine klare, saubere Botschaft von einem Boten empfangen, mit dem er sehr vertraut ist. Doch da ist Angst – wie immer, wenn er sich im Schatten des Bergs von Lemurien [Hawaii] befindet. Denn er erkennt zwar diese Energie, jedoch nicht die Dinge, die in seiner Akasha-Chronik vor ihm verborgen sind.

Deshalb ist die Energie dort, wo ihr gerade sitzt, reif für Informationen, die ich überbringen möchte und derentwegen mein Partner nervös ist, nur weil er sich zu Hause befindet und hier seine tiefsten Akasha-Erinnerungen hochkommen. Für die Zuhörer und Leser erzählen wir, wo wir sitzen, damit ihr verstehen könnt. Zunächst einmal befinden wir uns auf dem Wasser. Aber in dieser besonderen Situation [das Schiff ist angedockt] bewegen wir uns nicht. Bei den früheren Durchgaben an Bord dieser Schiffe war es für meinen Partner einfacher, weil er und die anderen sich bewegten [das Schiff war auf dem Wasser unterwegs], es gab also keinerlei Erdung [das Schiff war vollkommen vom Land abgetrennt]. Doch hier und jetzt treibt ihr auf dem Wasser und seid doch auch verankert; das ist eine Dichotomie, ihr seid sozusagen geerdet, weil ihr euch in der »statischen« [sich nicht bewegenden] Präsenz des Kristallgitters befindet. Diese Kombination erzeugt eine ganz einzigartige Energie, denn das Wasser reflektiert, und so ist die Energie tatsächlich ähnlich.

Heute ist es eine Energie, die die Vergangenheit widerspiegelt, die Geschichte widerspiegelt und euch widerspiegelt sowie die Rolle, die ihr an diesem Ort vielleicht gespielt habt, wo ihr nun buchstäblich »im Schatten der Berge von Lemurien« sitzt. Wenn ich euch in der Zeit zurückführen könnte, gäbe es hier keinen Hafen. Wie wir bereits früher schon gesagt haben, waren diese Berge damals viel, viel höher als heute. Denn es kam zu einer geologischen Anomalie, bei der auch der Hotspot [das charakteristische Merkmal der hawaiianischen Gebirgskette] mit involviert war; dadurch entstand eine Wölbung in der Erdkruste, wodurch dieser Berg weiter in die Höhe geschoben wurde – nicht ganz aus dem Wasser heraus, aber doch so weit, dass die Gipfel, die ihr jetzt als die Hawaiianischen Inseln bezeichnet, immer mit Schnee und Eis bedeckt waren. Sogar Gletscher entstanden hier in Lemurien (mit einer Höhe von bis zu 9000 Metern), und auf den Gipfeln dieser Berge wurde die Arbeit getan, die als heilig betrachtet wird; und heute verleiht das den Tropen ein ganz anderes Gefühl, welches ihr jetzt erlebt. Damals war es kalt!

[Anmerkung: Es gibt glaubwürdige Anzeichen dafür, dass der Hotspot der hawaiianischen Gebirgskette zu einer bestimmten Zeit tatsächlich stark angehoben wurde. Auch bei einem weiteren Hotspot, dem Yellowstone, auf dem US-amerikanischen Festland, gab es, wie erst kürzlich entdeckt wurde, eine »Aufwölbung« in seiner geologischen Geschichte, wodurch die Berge so stark angehoben wurden, dass sich Gletscher bilden konnten. Seit über 15 Jahren spricht Kryon von diesem erhöhten einzelnen Berg auf Hawaii als dem historischen Lemurien; erst seit Kurzem gibt es geologische Belege dafür, dass eine solche »Aufwölbung« auch auf Hawaii stattgefunden haben könnte.]

Mein Partner empfängt jetzt also Informationen über sich selbst, die ihm unbekannt sind. Vielleicht ist er deshalb besorgt. Er mag die Kälte nicht, bis zum heutigen Tag. Er hat sich für sein Leben buchstäblich schon Hunderte Male während früherer Leben Gegenden ausgesucht, in denen er nie wieder eiskalte Winter erleben muss. Er weiß um die früheren Leben, die ihm von entsprechenden Medien aufgezeigt wurden, weiß, wo er war und was er getan hat, ja er weiß sogar von seinem nächsten Leben! Keines davon fand in eisigen Wintern statt, wegen dem, was genau hier [in Lemurien] passiert ist. Denn mein Partner, der hier im Stuhl sitzt, der Mensch und Lemurier, den ihr gerade anschaut, war ein Bote. In Lemurien war es die Aufgabe des Boten, diese Hügel hinauf- und hinunterzulaufen, von Gebieten, die nicht so kalt waren, in Gebiete, die ganz hoch lagen und wohin Botschaften überbracht werden mussten, denn es gab keine andere Möglichkeit der effizienten Kommunikation. Ihm war also ständig kalt. Manche Orte auf dieser Insel hat er aus genau diesem Grund auch heute noch nicht besucht. Die Wege wecken in ihm zu viele Erinnerungen an sich selbst, als er sich so unwohl fühlte, das dringt durch die Akasha-Chronik aus seiner Zeit als Lemurier in die Jetzt-Zeit durch. Jetzt wisst ihr also, warum er ein »Warmwettermann« ist.

Die Zeiten von Lemurien

Die sich verändernde Energie ist jetzt so weit, dass viele Dinge über die Erde und Lemurien enthüllt werden können, und auch darüber, wie Dinge hierher durchgesickert sind. Jedes weitere Jahr, welches vergeht, scheint die Kommunikation im Kristallgitter klarer zu werden, sodass Informationen durchgegeben werden können, die für euch prägnanter sind, und ihr den Plan für diesen Planeten und den Zeitpunkt seiner Umsetzung besser verstehen könnt.

Dieser heilige Plan war in anderen Gebieten schon sehr lange am Wirken. Es ist ein galaktischer Plan, der sich zu einer Energie entwickelte, die dann auch euch mit einbezog. Sie brachte genau hier an diesem Ort, der ganz anders war als alle anderen Plätze auf dem Planeten, etwas in Gang. Dieser heilige Plan wurde auf die Erde gebracht und »planetenweit« auf einen Schlag implementiert. Doch hier wurde diese Energie gespeichert und zur Reife gebracht, sodass eine Zivilisation entstand, die nirgendwo anders hätte geschaffen werden können.

Sie war hier auf diesen Berg beschränkt, und die Menschen hier konnten nicht weggehen. Und so vergingen buchstäblich Jahrtausende, bis dieser bestimmte Berg aus dem Wasser gehoben wurde, und auf diesem Berg lebte die Zivilisation, die das erschuf, was wir die Seelensaat der Höhle der Schöpfung nennen werden.

Auf diesem Planeten erwachen viele Lemurier als alte Seelen, die auf diesem Berg eine Runde gedreht [ein Leben gelebt] haben, und auch diejenigen, die heute hier auf den Stühlen sitzen, gehören dazu. Ihr [diejenigen in der Gruppe vor Lee] spürt es auch auf einer Ebene, ihr spürt es. Einige Dinge, die mit euch zu tun haben, verbergen sich im Plan für diesen Planeten, auch das wahre Bewusstsein von Gaia. Ich habe also meinem Partner gerade gezeigt, was wir tun werden, und jetzt hat er noch mehr Bedenken. Denn wenn wir in die Geschichte eintauchen, in die Daten und Konzepte, die er bislang noch nicht kennt, wird er nervös. Er möchte das alles ganz korrekt, genau und richtig, entsprechend den ihm durchgegebenen Informationen haben. Ich sage also zu ihm: »Bleibe einfach klar. Die Worte werden perfekt herauskommen und ganz logisch, denn dies ist und war immer das Versprechen: dass die Synthese einer multidimensionalen Seins-Energie namens Kryon Gedanken und Energie zusammenbringt und daraus eine dreidimensional strukturierte Konversation entsteht. Das ist seine Gabe – die genaue und geerdete Übersetzung von Spirit.«

Der Zeitplan

Ich möchte euch noch einmal Zeitangaben darüber machen, wann die Saat auf diesem Planeten gepflanzt wurde, und eure spirituellen Eltern ehren, die ihr die Plejadier nennen würdet. Das war in der Vergangenheit verwirrend, deshalb nenne ich euch nicht nur den Zeitrahmen, damit ihr das Puzzle aus früheren Durchgaben zusammensetzen und enträtseln könnt, sondern auch eine Tatsache, über die wir noch nie gesprochen haben und die für etwas auf dem Planeten eine Erklärung gibt – eine Frage, die nie zuvor gestellt worden ist. Das ist eine meiner Spezialitäten: Sachen anzusprechen, an die niemand denkt, wegen der 3-D-Scheuklappen und Vorurteile dahingehend, »wie die Dinge nun mal sind«. Wie wir kürzlich schon gesagt haben, liegt der Zeitpunkt, als die Saat der Erleuchtung auf dem Planeten Erde ausgebracht wurde, etwa 200.000 Jahre zurück. Doch vor ein paar Jahren erzählten wir euch auch, Lemurien wäre nur 50.000 Jahre alt und die Saat wäre hier auf Hawaii. Und wir berichteten euch auch, was vor 100.000 Jahren geschah (bzw. eigentlich eher vor ungefähr 90.000 Jahren). Das scheint sich zu widersprechen, wenn die Beschreibungen über dasselbe sprechen würden, aber dem ist nicht so. Doch jetzt der Reihe nach, ganz langsam. Die nie gestellte Frage lautet: »Warum gibt es nur eine Menschenart auf dem Planeten, wenn es von anderen Säugetieren doch Dutzende von Arten gibt? Welche Veränderungen in der Evolution der Menschheit haben dazu geführt?«

Das Eingreifen der Plejadier

Vor ungefähr 200.000 Jahren, als die Plejadier zum ersten Mal auf die Erde kamen, war die Menschheit eine Gruppe wie all die anderen sich entwickelnden Arten auf dem Planeten. Das Säugetier namens Mensch kam in allen möglichen verschiedenen Formen vor. So wie bei anderen noch heute lebenden Säugetieren wurde durch diese Varietät das Überleben gesichert. Es gab bis zu 26 Arten von Menschenwesen, die jedoch, noch bevor die Plejadier hierherkamen, auf 17 Arten reduziert wurden (durch den normalen Evolutionsprozess). Dieses Problem hatten die Plejadier zu lösen, denn um die Saat auszubringen, musste sich die DNA verändern, damit sie durch die spirituelle DNA der Plejadier ergänzt werden konnte. Es sollte zum Schluss nur noch eine Menschenart geben, nämlich die, die ihr heute noch seid, aber mit der »DNA des Kosmos«. Diese Art von Menschenwesen verfügt nicht über dieselbe Varietät wie andere Säugetiere auf der Erde, wie ihr vielleicht schon gemerkt habt (oder auch nicht). Dies ist die Menschenart, der ihr heutigen Menschen angehört.

Evolutionär betrachtet seid ihr also im Vergleich zu allem um euch herum etwas Einzigartiges. Dieser Prozess erschuf ein Menschenwesen mit 23 Chromosomenpaaren, während die »normalen« Säugetiere 24 Chromosomenpaare haben. Das Verschmelzen von Teilen eurer DNA hat mit den Plejadiern zu tun, die euch ihre DNA einpflanzten. Bei diesem Prozess passierte vieles gleichzeitig.

Wenn ein Bauer auf sein Feld schaut und sich entscheidet, Korn anzubauen, hat er einen anderen Blick darauf als diejenigen, die das Korn irgendwann essen. Diese würden nämlich fragen: »Wann gibt es das Korn, damit ich es verzehren kann?« Und die Antwort wäre: »Dann, wenn die Halme hoch stehen und es geerntet, gekocht und auf den Tisch gestellt wird.« So weit die Geschichte des Korns für den Verbraucher; sie beginnt mit dem Ernten des reifen Korns. Doch der Bauer hat eine andere Perspektive. Er betrachtet das unbebaute Land, das gepflügt und gedüngt werden muss, vielleicht auch im Wechsel mit anderem Getreide, damit der Stickstoff im Erdreich es vorbereiten kann. Vielleicht bringt er die Saat aus, nimmt die hervorsprießenden Keimlinge und bringt sie wieder im Erdboden ein, ihr wisst schon. Die Geschichte des Korns wäre für den Bauern also eine ganz andere.

Es gibt also mindestens zwei Fragen und Szenarien, nicht wahr? Wann nahm das Korn seinen Anfang? Der Verbraucher gibt eine Antwort, der Bauer eine andere. Welche denn nun? Das hängt davon ab, wer die Frage stellt – der Verbraucher des Korns oder der Anbauer des Korns. Und dann gibt es noch eine dritte Frage: Wie steht es um den »Entwickler« (Schöpfer) des Korns? Wer machte das Korn? Und wann? Ich gebe euch dieses Beispiel, um zu erklären, warum die Daten verschieden sind, und ich werde euch alle nennen. Und dann erzähle ich euch, was passiert ist, und zwar ganz prägnant und kurz und bündig.

Der erste Blick

Es begann alles vor etwa 200.000 Jahren. Damals entstand das Konzept der »göttlichen Saat« auf dem Planeten Erde, und im übertragenen Sinn wurde mit dem Pflügen der Felder begonnen. Es gibt da ein Problem, nennen wir es die Art und Weise, wie die Spezies mit Gaia zusammenarbeiten. Es geschah zur selben Zeit, als das Gitternetz von Gaia erschaffen wurde. Jetzt erzählen wir euch etwas, über das bislang niemand nachgedacht hat. Wenn wir von den Gitternetzen der Erde sprechen, geht ihr davon aus, diese Gitter hätten schon immer auf dem Planeten existiert. Denn der Planet ist alt, und ihr könntet sagen: »Na ja, die Gitternetze gab es schon immer.« Ich jedoch sage euch, es gab nur ein Gitternetz, welches schon immer da war, und zwar das magnetische Gitter. Wir sprechen zu euch auch vom Kristallgitter und dem Gitternetz des Gaia-Bewusstseins. Beide reagieren auf menschliches Mitgefühl.

Hier ist die Rätselfrage: Wenn es kein menschliches Bewusstsein gibt, wie sieht es dann mit den Gitternetzen aus? Existieren sie auch ohne den Menschen? Die Antwort lautet: Sie mussten gleichzeitig mit der Aussaat der göttlichen DNA geschaffen werden. Die Plejadier pflanzten also nicht nur die Samen, um die Menschheit mit göttlicher DNA zu verändern, sondern sie erzeugten auch die bewussten Gitternetze von Gaia. Das war nötig, denn in diesen bewussten Gitternetzen von Gaia fließen die Entscheidungen der Menschheit mit Gaias Energie zusammen. Das Bewusstsein, über das wir hier sprechen, ist das als spirituell angesehene menschliche Wesen, welches in sich ein Stück Gottes trägt und dessen DNA 23 Chromosomenpaare hat anstatt der normalen 24 Chromosomenpaare wie alle anderen Säugetiere in ihrer biologischen Evolution.

Wir wollen das noch einmal einfacher ausdrücken, mein Partner [Ermahnung an Lee, klarer zu sprechen]! Die Triade der Gitternetze auf diesem Planeten, von der wir immer wieder gesprochen haben, sind die Bewusstseinsgitter von Gaia und wurden zur selben Zeit erschaffen, als die DNA der Plejadier der Menschheit eingepflanzt wurde. In allen unseren Unterweisungen, insbesondere über das Kristallgitter, war die Rede davon, dass diese Gitternetze auf das menschliche Bewusstsein und Mitgefühl reagieren. Deshalb hat auch die Essenz der derzeitigen Gaia-Energie mit der Erschaffung des Menschen zu tun.

Das sind die Merkmale der plejadischen Arbeit vor 200.000 Jahren, und sie geschah quantenhaft auf eine Art und Weise, die ihr derzeit nicht bewusst wahrnehmen könnt. Denn diese Dinge gehen im Moment über euer Verständnis hinaus, da ihr nach wie vor in der einstelligen Dimensionalität lebt. Doch damals war das Ergebnis eine »bewusste Gaia«. Man könnte also sagen, Gaia selbst wurde auf Quantenweise von der Energie der Sieben Schwestern erschaffen, genau wir ihr.

Gaia, wie sie vorher existierte, war zwar auch Gaia, aber nicht so wie jetzt. Diese frühere Gaia erschuf den Erdboden und die Energie biologischen Lebens auf der Erde. Sie war die Mutter allen Lebens auf dem Planeten, aber keine Gaia, die auf menschliches Bewusstsein reagierte. Das ist etwas ganz anderes. Als die Plejadier kamen, erweiterte sich Gaia also sehr, und das war so beabsichtigt.

Es dauerte 110.000 Jahre, bis sich all das gefestigt hatte und bis es so weit war, dass 16 Menschenarten gehen konnten und nur eine zurückblieb. Das geschah vor etwa 90.000 Jahren, und das ist der Zeitpunkt, den ihr für eure Berechnungen als Eichmaß hernehmen müsst, um die Frage zu beantworten: Wer waren die Menschen, und wer wurden sie?

Die anderen

Und was passierte mit all den anderen Menschenarten, und wie verschwanden sie? Ich erzähle euch jetzt von etwas, das es sogar heute noch gibt. Für meinen Partner ist das schwierig, denn davon hat er bislang noch nichts gehört. Diese Informationen wurden bislang so noch nicht weitergegeben. Mach langsam, Partner!

Die verschiedenen Spezies auf diesem Planeten kommen und gehen, je nachdem, wie sie für die von ihnen erzeugte Energie gebraucht werden. Eine der Aufgaben von Gaia besteht darin, Spezies zu erschaffen und zu eliminieren. Wenn sie zwecks Gaias Weiterentwicklung nicht mehr gebraucht werden, hören sie auf zu existieren und sterben aus. Wenn neues Leben notwendig ist, neue Lebenskonzepte benötigt werden, dann ist Gaia kooperativ, und sie werden erschaffen. Die eigentliche Erschaffung der Arten ist etwas, was die Umweltschützer bislang nicht voll begriffen haben. Sie haben nicht erkannt, wie die Mechanik dahinter funktioniert, dass sie stark vom Wetter abhängt. Aber eure Langzeitstudien haben diese Funktionsweise zum Teil schon aufgedeckt, ihr habt bereits gemerkt, dass im Laufe der Zeit viele Spezies gekommen und wieder verschwunden sind. Und das ist immer noch so.

Das Artensterben – und warum es angemessen ist

Da kommen jetzt also die Menschen daher, sehen, wie Lebewesen auftauchen und verschwinden, und wollen sie alle retten – alle existierenden Spezies. Denn gemäß ihrem linearen Denken sollten alle Spezies auch weiterhin existieren, weil sie nun einmal da sind. Doch Gaia will sie eliminieren, eine Auslese treffen, um neue Arten ins Spiel zu bringen. Gerade habe ich erklärt, warum Spezies kommen und gehen. Das ist angemessen, und es ist ein natürlicher Aufbauprozess für neue Spezies.

Als die Plejadier die Gitternetze des Planeten erschufen, arbeitete Gaia daran mit, wusste um den Zweck und was für das Überleben des neuen spirituellen Menschen nötig war. Gaia wusste das, weil die Energie von Gaia das bereits früher gesehen hatte [der Grund dafür steht weiter unten]. Das alte Attribut, nach dem viele Menschenarten erforderlich waren, starb deshalb langsam aus. Es war etwas Natürliches. Es gab keinen Krieg und auch keine fürchterlichen Seuchen, keine Vulkanausbrüche oder Tsunamis, die diese Menschen dahinrafften. Sie verschwanden aufgrund eines natürlichen Abgangs, im Laufe von 110.00 Jahren, weil es angemessen war.

Vor ungefähr 110.000 Jahren war also nur noch eine Art übrig; das ist wissenschaftlich bewiesen, wie all eure Studien belegen, und die Anthropologen haben das bereits erkannt und sich gefragt: »Was ist damals geschehen, dass diese anderen menschlichen Arten ausgerottet wurden?« Die Lösung für dieses wissenschaftliche Rätsel habe ich gerade geliefert, denn die Wissenschaft hält sich nur an physikalische Ereignisse als Auslöser. Der Grund dafür war aber vielmehr der Bund mit dem Gaia-Bewusstsein, das ihr »Mutter Natur« nennt, der dazu geführt hat. Das ist auch heute noch so, wenn ihr beobachtet, wie der Bestand verschiedener Spezies abnimmt, während die Menschen einen größeren Teil der Erde für sich in Anspruch nehmen. Ich nenne das »die angemessene Eliminierung einzigartiger Lebensformen, wodurch die globale Bewusstheit steigen und Quantenevolution stattfinden kann«. Manche Spezies existieren nur, um anderen zu helfen, die Leiter der Natur hochzuklettern, dann verschwinden sie wieder. Gaia weiß, wie diese Leiter aussieht. Ihr nicht.

Die spirituelle Verknüpfung

Historisch betrachtet startete die »Erschaffung des einen Menschen« also die esoterische Maschine des Musters des spirituellen Lebens auf dem Planeten, wo man nun die Seelenenergie messen konnte, eine spirituelle Quantenenergie, die mit Gaia verbunden ist. Das ist genau die Arbeit, die ihr heute zu tun versucht, wenn ihr die Geschichte der Spiritualität nachverfolgen wollt und herauszufinden versucht, welche Intuition der Schöpfer dieses Systems hatte. Das menschliche Bewusstsein ist Quantenenergie, es ist die Summe aller Seelen.

Und jetzt sind wir in der Zeit vor 90.000 Jahren. Wir werfen einen Blick auf das menschliche Wesen mit 23 Chromosomenpaaren …, die der Sieben Schwestern. Dieser Mensch musste sich weitere 50.000 Jahre in ein Quantenwesen, ein fühlendes menschliches Wesen weiterentwickeln, das ohne ein organisatorisches Vorbild eine Zivilisation auf die Beine stellen konnte. Viele Generationen mussten nach der Methode »Versuch und Irrtum« vorgehen, auch wenn euch das heute ganz normal erscheint. Jeder Koch weiß, dass es sehr lange dauert, bis er ein wirklich gutes Essen kochen kann. Wie lange bräuchte ein Mensch ohne ein Rezept bzw. eine Ausbildung, der nie zuvor eine Küche oder die Essenszutaten zu Gesicht bekommen hat, um ein echtes 7-Gänge-Feinschmecker-Menü zu kochen, nur indem er es immer wieder probiert? So ähnlich war das, und die Dinge entwickelten sich nicht so schnell wie heutzutage. Das war der Anfang der Menschheit: der Versuch, herauszubekommen, wie Menschen in Gruppen zusammenleben konnten.

So wird Weisheit gelernt, und die Zeit ist der Ofen, auf dem das Weisheits-Mahl gekocht wird. Durch die Attribute, die die Plejadier dem Menschen mit den 23 Chromosomenpaaren einpflanzten, entstand Wachstum, und jede einzelne Generation wurde mit der Zeit immer weiser. Schließlich, weit über Lemurien hinaus, wurde die menschliche DNA so effizient, dass die Menschen das sehen konnten, was ihr heute seht – das Göttliche im Menschen, welches praktisch schon bei der Geburt erkannt und gespürt wird, und eine Bevölkerung von fast sieben Milliarden Menschen, von denen über 80 Prozent an denselben Gott und sogar an ein Leben nach dem Tod glauben [die heutige Zivilisation].

Die Geschichte Lemuriens

Jetzt sind wir in der Zeit vor 50.000 Jahren. Es dauerte weitere 20.000 Jahre, um die Tempel der Verjüngung zu erbauen und die alten Seelen erscheinen zu lassen, die Art von Seelen, zu denen auch ihr gehörtet.

Jetzt sind wir in der Zeit vor 30.000 Jahren. Das ist die Zeit in der Geschichte Lemuriens, die wir heute als die »lemurische Zivilisation« bezeichnen – ein reifes Lemurien, das sich spirituell weiter entwickelt hatte als jede andere Zivilisation auf dem Planeten in jener Zeit. Die Insel hat eine reine Gruppe an Menschen mit spirituellem Samen hervorgebracht. Den Rest der Geschichte haben wir euch schon erzählt. Als die Erdkruste sich wieder senkte (die Blase, durch die das Land hochgehoben wurde), sank der Berg von Lemurien langsam nach unten. Die Lemurier zerstreuten sich und begaben sich auf die Boote, ohne zu wissen, ob es überhaupt noch Land gab.

Als Lemurien sich in seiner Blütezeit befand, bewahrte dieser Berg über Jahrtausende ein unverändertes Lemurien; es war sozusagen ein Schnellkochtopf mit Informationen, Abstammungslinien, Ausbildung und Erfahrungen. Es veränderte sich nie, und was hier gelernt wurde, war anders als das, was woanders auf dem Planeten gelernt wurde. In anderen Gebieten konnten die Menschen weitergehen und tun, was sie wollten. Sie mussten einfach nur ihre Sachen packen und verschwinden! Aber nicht hier [in Lemurien]. Hier mussten sie Möglichkeiten finden, mit den üblichen Problemen des Zusammenlebens klarzukommen.

Hier also wollte das Akasha-System der Menschheit alte Seelen weiterbilden. Die Menschen kamen jeweils nur ein Mal, gingen dann zurück und inkarnierten an einem anderen Ort auf dem Planeten. Im Laufe der letzten 20.000 Jahre kamen also viele Seelen nach Lemurien und lebten hier am Fuß genau dieser Berge, vor denen ihr gerade im Wasser treibt. Das erklärt auch, warum jetzt so viele Lemurier auf dem Planeten sind – stellt es euch als eine plejadische Schule vor.

Die Erweckung Lemuriens

Es findet ein Erwachen statt, meine Lieben, und an diesem Erwachen, genau jetzt auf diesem Planeten, sind eure Brüder und Schwestern beteiligt, die diese Hügel hinauf- und hinunterliefen. Viele der alten Seelen heute haben Zeit hier verbracht, und sie befinden sich überall auf dem Planeten.

Eine ganz besondere Gruppe Lemurier konnte den Tempel der Verjüngung (auf dem Berggipfel) regelmäßig benutzen. Das hat ihr Leben sehr verlängert. Darüber spreche ich schon seit Jahren. Sie waren die königlichen Hoheiten, die »Bewahrer der Geheimnisse«. Sie lebten bis zu dreimal länger als die meisten anderen Lemurier, aber das mussten sie auch, denn sie besaßen das ursprüngliche Wissen. So wurden in Lemurien die alten Weisen und die Reinheit der heiligen Informationen bewahrt.

Wie ich bereits gesagt habe, wird meinem Partner schnell kalt. Er war viele Male im Tempel der Verjüngung, und das ist seine Verbindung mit Yawee (Todd Ovokaitys); manche von euch wissen ja, wer das ist. Denn als Bote war er derjenige, der heilige Informationen – die Geheimnisse – zu den Tempeln und zurück brachte. Die Lemurier jener Tage wollten diese Geheimnisse nicht mit vielen Menschen teilen. Deshalb lebte mein Partner sehr, sehr lange. Er wurde im Tempel immer wieder verjüngt, so oft wie die Königlichen. Dieser Bote hatte ein sehr langes Leben und verbrachte als eine Seele mehrere Lebenszeiten hier, und die ganze Zeit fror er. Zum ersten Mal habe ich meinem Partner nun gesagt, warum er hierherkommt und warum er sich mit diesem Land so verbunden fühlt – und warum er nicht gerne friert!

Gaia ist ein Teil von euch

Gaia und die Bewusstseinsgitter dieses Planeten wurden alle zur selben Zeit geschaffen wie ihr, durch dieselben Energien wie ihr, aus derselben Quelle wie ihr. Wenn ihr heute zu einem bestimmten aufregenden Planeten im Sternbild der sogenannten Sieben Schwestern reisen könntet, einer Konstellation, die bis heute auf dieser Insel [Hawaii] gefeiert wird, und mit den »Bewohnern« reden könntet, würdet ihr etwas sehen, was ihr erkennen würdet. Sie haben einen Namen für die Energie ihres Planeten, nicht das Wort »Gaia«, aber so ähnlich. Auch sie haben ein Kristallgitter und natürlich ein Magnetgitternetz. Und sie haben ein Gaia-ähnliches Gitternetz. Das musste auch so sein, denn all das wurde auf Quantenweise hierhergeschafft! Die Gitternetze dieses Planeten, die wir als »Bewusstseinsgitter« bezeichnen, sind auch plejadischen Ursprungs!

Jetzt wisst ihr es, und das habt ihr vielleicht nicht erwartet, diese Neuigkeiten, die euch in einer Energie vermittelt werden, wie es nur hier, im Schatten des einst so kalten Berges, möglich ist. Es ist eure Geschichte, Lemurier. Und hiermit ergeht eine Einladung an diejenigen, die vor mir sitzen: Ich fordere euch hier und jetzt auf, zu spüren, was hier ist, und zwar aus nur einem Grund: damit ihr spirituell verjüngt werdet und eure Akasha-Chronik aktiviert wird und sich erinnern kann. Lasst euren Körper emotional bestätigen, was ihr schon vermutet habt: Ihr seid alte Seelen, und es gibt einen Grund, warum ihr jetzt erwacht und warum ihr auf dieser besonderen Reise [der Kreuzfahrt] dabei seid.

Es gibt noch mehr, aber das reicht jetzt erst einmal, es reicht. Und so ist es.

Kryon Live-Channelling »Der Zeitpunkt der Schöpfung«, durchgegeben auf Hawaii anlässlich der 11. Kryon-Kreuzfahrt – 12. August 2012

Wie Kryon in der obigen Beschreibung sagt, wurden die Menschen also nach und nach, im Laufe von 50.000 Jahren, spirituell, und die lemurische Gesellschaft wurde begründet. Vor 40.000 Jahren drehte sich die Erde, anders als heute, mit 28 Grad um ihre eigene Achse. Es war gegen Ende einer Eiszeit, und ein Drittel der gesamten Wassermenge auf dem Planeten war zu Eis gefroren. Die Durchschnittstemperatur betrug acht Grad weniger als heute. Die Temperatur auf dem Planeten hängt von der darauf befindlichen Wassermenge ab. Der Wasserzyklus des Planeten steuert die Temperatur und den Wind. Die Meerestiefe betrug durchschnittlich 133 Meter weniger als heute. Vor 15.000 Jahren begann das Eis allmählich über einen Zeitraum von 5000 Jahren abzuschmelzen. Dadurch veränderte sich das Wassergleichgewicht der Erde; das Wasser ergoss sich in die Täler. Die neue Gewichtsverteilung des Wassers hatte großen Einfluss auf die Bewegung der Erdkruste, es kam zu vielen Erdbeben. Vor 10.000 Jahren stieg das Wasser dann nicht weiter an, und die Wassertiefe pendelte sich in etwa auf den heutigen Stand ein.

Der Wasserzyklus der Erde sorgt für Wärme und Kälte auf dem Planeten. Er ist dynamisch – immer in Bewegung. Dieser Planet hat schon viele Temperaturveränderungen mitgemacht, die alle Teil der normalen Zyklen sind. Es gab in der jüngeren Erdgeschichte mehrere kleine Eiszeitzyklen, die man gut am Vereisen und Abschmelzen vieler Gletscher überall auf der Welt erkennen kann. Der gemeinsame Nenner dieser kleinen Eiszeiten: Die Temperatur steigt zu Beginn eines Wasserzyklus und sinkt dann allmählich ab. Diese anfängliche Erwärmung ist typisch, verläuft zyklisch und ist ganz normal.

Interessanterweise nahm die historisch belegte menschliche Zivilisation vor ungefähr 4000 Jahren ihren Anfang. Es gibt keinerlei Verweise auf die lemurische Gesellschaft. Das war Teil des Plans, doch jetzt findet eine Veränderung statt, und die alten lemurischen Seelen auf dem Planeten erwachen und entdecken die Wahrheit, die ihnen durch ihre DNA übermittelt wird.

Was sagt die Wissenschaft?

An dieser Stelle möchte ich etwas zu den von Kryon übermittelten Informationen sagen. Laut Kryon gab es bis zu 26 menschliche Arten, welche sich nach Ankunft der Plejadier, die uns die Saat der Erleuchtung einpflanzten, auf 17 reduzierten. Das geschah vor 200.000 Jahren.

Vor 110.000 Jahren gab es schließlich nur noch eine menschliche Spezies. Vor 90.000 Jahren waren die Menschen dann in der Lage, eine Zivilisation zu begründen, und vor 50.000 Jahren entstand Lemurien (auf Hawaii).

Wie oft haben Sie schon von den unterschiedlichen Menschenarten gehört oder gelesen, die auf dem Planeten einstmals existierten? Als ich zur Uni ging, habe ich, wenn ich mich richtig erinnere, nie etwas darüber gelernt. Seltsam, oder? Falls Sie ein Kryon-Fan sind und alle Bücher von Lee Carroll gelesen haben, erinnern Sie sich wahrscheinlich daran, wie aufgeregt Lee wurde, als er das Titelblatt des »Scientific American« vom Januar 2000 auf einem Flughafen erblickte. Dieses Titelblatt ist sogar im Kryon-Band 6, »Über die Schwelle«, abgebildet. Doch warum war er so aufgeregt? Ich glaube, der Titel spricht für sich:

»Wir waren nicht allein. Unsere Spezies hatte mindestens 15 Vettern. Doch nur wir blieben übrig. Warum?«

Falls Sie den Artikel, der von Ian Tattersall verfasst wurde, einmal in die Finger bekommen, lohnt es sich wirklich, ihn zu lesen. Bis dahin nachfolgend ein paar Auszüge daraus, damit Sie eine Vorstellung davon bekommen, was die Wissenschaft über die menschliche Evolution entdeckt hat.

Seit etwa 25.000 Jahren hat Homo sapiens die Erde für sich allein, ohne Konkurrenz von anderen Mitgliedern der Familie der Hominiden. Wie es aussieht, hat diese Zeitspanne uns gereicht, um ein tiefes Gefühl dafür zu entwickeln, dass dieses Alleinsein auf der Welt völlig natürlich und angemessen ist […].

Die »Hypothese von der einen Spezies« war eigentlich nie so ganz überzeugend – selbst unter Berücksichtigung der ziemlich spärlichen hominiden Fossilienfunde vor 35 Jahren […].

Auch wenn die Funde nach wie vor recht dürftig sind, belegen kürzliche Entdeckungen und Neubewertungen von Fossilien doch, dass die biologische Geschichte der Hominiden ähnlich verlief wie die der meisten erfolgreichen Tierfamilien. Es ging um Diversität und nicht um lineare Progression. Trotz dieser reichen Geschichte – in deren Verlauf hominide Spezies sich entwickelten, zusammenlebten, miteinander rivalisierten, aufstiegen und schließlich zugrunde gingen – ist H. Sapiens letztendlich als einziger Hominide übrig geblieben. Die Gründe dafür sind im Allgemeinen nicht erkennbar […].

Quelle (übersetzt): http://de.scribd.com/doc/105675585/Tattersall-Ian-Once-We-Were-Not-Alone

Was meinen Sie? Sind sie wirklich nicht erkennbar? Oder glauben Sie, Kryon hat uns die Antwort gegeben und der Grund ist unsere heilige DNA?

Es gibt also durchaus Belege dafür, dass es mehrere menschliche Arten gab. Doch welche Beweise gibt es für die Existenz der Menschen auf dem Planeten vor 200.000 Jahren?

Neue Techniken datieren menschliche Fossilien aus Afrika auf ein Alter von 195.000 Jahren. In einem Artikel mit der Überschrift »Oldest Human Fossils Identified« von Hillary Mayell für die »National Geographic News« ist zu lesen:

Die neue Datierung vergrößert auch die Zeitspanne zwischen dem Auftauchen des anatomisch modernen Menschen und der Zeit, als »kulturelle« Merkmale – beispielsweise das Entstehen von Kunst und Musik, von religiösen Praktiken und komplexer Werkzeugherstellung – aufgekommen sind. Kulturelles Leben ist erst seit ungefähr 50.000 Jahren archäologisch gut dokumentiert.

Quelle (übersetzt): http://news.nationalgeographic.com/news/2005/02/0216_050216_omo.html

Interessant, dass die Wissenschaftler zwischen moderner menschlicher Anatomie und modernem menschlichen Verhalten unterscheiden! Und übrigens, falls Sie sich fragen, warum die auf Hawaii gefundenen menschlichen Fossilien nicht sehr alt sind, dann gebe ich Ihnen einen Wink: Fast die gesamte Landmasse, auf der die Lemurier lebten, befindet sich inzwischen unter Wasser. Die hawaiianischen Inseln sind eigentlich alle Teil eines einzigen großen Gebirges. Der Berg Mauna Loa auf der Insel Hawaii (auch bekannt unter dem Namen »Große Insel«) ist der höchste Berg der Welt, wenn man vom wirklichen Gebirgsfuß aus misst, nämlich vom Meeresgrund aus.

Und gibt es zu guter Letzt auch Belege für die sogenannte Verschmelzung der Chromosomen, wodurch unsere 24 Chromosomenpaare auf 23 reduziert wurden? Der bekannte Autor Gregg Braden erläutert in seinem Buch »Tiefe Wahrheiten« Folgendes:

Entgegen jeglicher Evolution, die um uns herum stattfindet, wurde das menschliche Chromosom 2 anscheinend zu einem einzigen großen Stück DNA verschmolzen kombiniert (wodurch wir Menschen nur 23 Chromosomenpaare haben und nicht 24 wie die Affen).

Daraus lässt sich entgegen der etablierten wissenschaftlichen Meinung folgern, »dass nur ein sehr selten auftretender Prozess ein solches genetisches Phänomen ermöglicht haben kann.« Deshalb sind wir eine einzigartige Spezies auf dem Planeten und haben uns nicht aus irgendetwas, was es »hier« gibt, entwickelt.

Frage: Ähnelt die Geschichte unseres Planeten Erde der Geschichte anderer Planeten, die in unserer Galaxie aufgestiegen sind?

Kryon: Interessant, nicht wahr, dass mich das bislang kein Mensch gefragt hat! Doch jetzt bettelt die Frage ja sozusagen darum, gefragt zu werden! Die neue Energie zeigt euch eine umfassendere Wahrheit, die es schon immer gab, auf die der Mensch aber nicht neugierig war. Denn die neue Energie setzt in euch eine neue Intuition frei, die auch schon immer da war, aber nicht auf der Überlebensebene. Sie steckt vielmehr tief vergraben in der Akasha-Ebene der »galaktisch vererbten Informationen« und wird, wie vieles andere, nach und nach in dem Maße freigesetzt, wie Gaia sich darauf vorbereitet, der Menschheit durch neue magnetische Kräfte, die durch die Reise eures Sonnensystems um das Zentrum eintreten, und das Freigeben uralter Informationen weitere Hilfestellung zu leisten.

Die einfache Antwort auf deine Frage lautet also: Ja. Sie ist sehr ähnlich, so wie die Evolution grundsätzlich ähnlich verläuft. Man könnte meinen, jeder Planet, der das durchlaufen hat, hätte aufgrund der so unterschiedlichen planetarischen Gegebenheiten einen ganz speziellen Entwicklungsweg genommen. Doch in Wahrheit verläuft sowohl die physische als auch die Bewusstseins-Evolution in der ganzen Galaxie in eingefahrenen und gleichen Bahnen, und zwar, weil einige sehr fundamentale Gesetze gelten und das nichts mit eurem »Zufall« zu tun hat. Diese noch unbekannten Gesetzmäßigkeiten sind überall dieselben und dienen dazu, das sich entwickelnde Leben in dieselbe Richtung zu »weisen«.

Doch die umfassendere Antwort, die ich gerade enthüllt habe, lautet dagegen, dass Gaia sehr viel mit diesem »Wegweisen« zu tun hat! Es gibt also noch etwas, was schließlich enthüllt wird und Teil der Partnerschaft zwischen der Menschheit und Gaia ist.

Lemurien

Ich möchte auch etwas über Lemurien sagen. Diesen Namen hörte ich zum ersten Mal, als ich 2006 mein erstes Kryon-Buch las. Kryon bezog sich darin oft auf die Lemurier, die alten Seelen des Planeten. Während meines Erweckungsprozesses fragte ich mich lange, ob ich vielleicht Lemurierin sei. Inzwischen habe ich natürlich erkannt, dass ich ganz bestimmt in Lemurien war; das wurde mir viele Male bestätigt, unter anderem als ich bei einem Kryon-Channelling anwesend war und Kryon sagte, jede Person im Raum sei ein Lemurier bzw. eine Lemurierin. Immer wenn ich das Glück habe, nach Hawaii zu kommen, werde ich von Emotionen überwältigt. Meine Zellen prickeln vor lauter Erinnerungen, und ich fühle mich eingehüllt in die süße, liebevolle Energie von Mutter Erde, vor allem wenn ich auf Kaua’i bin.

Und Sie? Sind Sie ein Lemurier? Fast höre ich das Ja von einigen und spüre bei anderen, dass sie sich nicht ganz sicher sind. Eines versichere ich Ihnen: Egal, ob Sie nun Lemurier sind oder nicht, die Essenz Ihrer DNA geht mit der Ihnen innewohnenden Göttlichkeit in Resonanz. Sie sind ein Teil Gottes und etwas Ewiges; das waren Sie und werden es immer sein. Verbeißen Sie sich also nicht gar zu sehr in Ihrem Versuch, herauszufinden, ob Sie Lemurier sind.

Die Geburt der Lemurier fand auf dem höchsten Gebirge der Welt statt, das heute die Inselkette von Hawaii bildet. Damals befanden sich 80 Prozent des Gebirges über dem Wasser, und die Gipfel waren viel höher als heute. Dieser Berg war über einem Hotspot entstanden. Die Erdkruste wölbte sich auf und wurde hochgehoben. Auf einem Großteil der Insel herrschte Kälte. Die höchsten Gipfel waren mit Schnee und Eis bedeckt, und es bildeten sich Gletscher. Irgendwann werden die Geologen das nachweisen können.

Die Lemurier repräsentierten die Beziehung zwischen Gaia und der Menschheit. Aus spiritueller Sicht bereiteten sie die Akasha-Chronik des Planeten vor. Dies war der Ballungsraum des Göttlichen. Jede Seele, die nach Lemurien kam, erhielt eine reine Prägung, woanders dagegen nicht. Die DNA der Lemurier war somit die reinste auf dem Planeten. Mit Ausnahme weniger Menschen hatte jeder Lemurier nur ein Leben, und das war Absicht, damit sie die Erfahrung einer alten Seele machen konnten. Die Lemurier versorgten das Kristallgitter mit Energie und prägten ihre Energie auch der Höhle der Schöpfung ein, während sie darauf warteten, dass die Zivilisation zur Vollendung gelangte. Wenn eine Seele einmal in Lemurien war, wartete sie bzw. reinkarnierte an einem anderen Ort. Deshalb tragen die Lemurier die älteste Akasha für eine alte Seele, und zum System der spirituellen Saat gehörte auch, dass es nur neuen Seelen den Zugang erlaubte. Nur wenige der lemurischen Priester, und davon wiederum vor allem Frauen, waren in einem früheren Leben bereits einmal in Lemurien. Fast alle Lemurier waren das erste Mal auf dem Planeten. Laut Kryons Schätzungen machten ungefähr 350 Millionen alte Seelen die lemurische Erfahrung. Wir können also schätzungsweise davon ausgehen, dass dies auch in etwa der derzeitigen Anzahl alter Seelen auf dem Planeten entspricht, von denen viele im Begriff sind, erweckt zu werden.

Die lemurische Energie ist die einer Saat-Gruppe, die komplett isoliert war. Lemurien lag auf einer Berginsel (Hawaii) und überlebte auf reinere Weise als andere. Selbst die entlegensten Gruppen auf der Erde hatten die Möglichkeit, sich auszubreiten (Land), was zu denkerischer Vielfalt führte. Lemurien dagegen blieb über Jahrtausende hinweg gleich und wurde dadurch zu einer der langlebigsten Zivilisationen in der Geschichte, die für die Wissenschaft praktisch gänzlich verloren gegangen ist, da die Wohnorte der Lemurier heute unter Wasser liegen.

Jahrtausendelang verfügten die Lemurier über eine DNA, die direkt von der mit den Plejadiern verbrachten Zeit beeinflusst war, welche die Weisheit und das Wissen in einem isolierten und abgeschlossenen Umfeld übermittelten, wodurch diese Weisheit und dieses Wissen nicht verwässert wurden. Lemurien war eine einmalige Erfahrung, um die Akasha-Chronik des Planeten aufzubauen.

Zu einem bestimmten Zeitpunkt passierten dann zwei für die Lemurier sehr erschreckende Dinge: Der Berg versank im Meer, und die Vulkane spien Magma – das Signal für die Lemurier, die Insel zu verlassen, welches auch das Ende von Lemurien und den Beginn der menschlichen Arbeit auf dem Planeten ankündigte. Die Lemurier wurden zu Seefahrern und fuhren hinaus, um andere Lebensräume zu finden. Manche Lemurier schafften das und andere nicht. Viele reisten gen Süden, manche nicht.

Die Lemurier, die ihre Berginsel, bekannt unter dem Namen Hawaii, verließen, bevölkerten unter anderem die Osterinsel und Neuseeland. Deshalb ist in diesen Gegenden die Energie der alten lemurischen Seelen so stark spürbar. Während einer Kreuzfahrt auf dem Mittelmehr übermittelte Kryon viele Informationen über die lemurische Zivilisation:

Es war die größte Gesellschaft, die je auf dem Planeten gelebt hat – nicht was die Anzahl der Menschen betrifft, sondern vielmehr in Bezug auf die Größe ihres Bewusstseins. Das war nichts, was ihr später hättet nachahmen können, denn es gehörte zum Aufbau der Menschheit. Es war die lemurische Zivilisation. Ich habe bislang noch nicht gesagt, wie lange sie andauerte, deshalb mache ich das jetzt. Was würdet ihr von einer Gesellschaft halten, die über 20.000 Jahre überlebt hat? Sie lebten in Frieden. Alles, was in der Gesellschaft auf der Erde seit Beginn der Geschichtsschreibung jemals passierte, würde dadurch in den Schatten gestellt, nicht wahr? Nichts euch Bekanntes kommt dem nahe …

Doch ich habe euch noch viel mehr über die Lemurier zu erzählen. Wollen wir nun den spirituellen Teil betrachten. Im Laufe der 20.000-jährigen lemurischen Kultur kamen insgesamt 350 Millionen lemurische Seelen auf den Planeten, was eigentlich nicht viel ist, wenn man bedenkt, dass das über 800 Generationen lief. Und ich erkläre euch auch warum.

… Also, das ist jetzt etwas anderes, Partner, und etwas ganz Spezielles. Also übersetze es bitte korrekt [Kryon laut zu Lee, sodass alle es hören können]! Die Lemurier reinkarnierten nicht als Lemurier. Spirituell betrachtet sage ich also, dass fast 350 Millionen einzigartige Einzelseelen – nicht nur menschliche Seelen, sondern 350 Millionen Engel – der Reihe nach als Menschen die lemurische Kultur durchliefen und sich nicht reinkarnierten. Sie kamen nur ein einziges Mal. Die lemurische Geburtenrate entsprach nicht eurer heutigen, kein bisschen. Sie verlief nicht einmal in der euch bekannten geometrischen Progression. Das ist kompliziert. Biologisch gesehen gab es einen Grund, warum die Lemurier nicht viele Kinder hatten. Das hatte mit der Temperatur auf dem Planeten und ihrer Kultur zu tun. Die Männer waren nicht so fruchtbar wie heutzutage. Außerdem wurden dadurch die spirituellen Aspekte dessen, was nötig war, begünstigt. Alles, was ihr wissen müsst, ist: Es gab insgesamt 350 Millionen Seelen in der spirituellen lemurischen Kultur, und diese Kultur stellte die am längsten fortbestehende Gesellschaft auf der Erde dar. Mehr dazu gleich …

Das Folgende ist wissenschaftlich widersprüchlich, denn ich sage: Einschläge von kleineren Meteoriten kamen häufiger vor, als ihr heute meint. Erst vor 13.000 Jahren und dann noch einmal vor 5000 Jahren gab es solche Einschläge. Der letzte vor 5000 Jahren war größer; er bewirkte auf dem Planeten zweierlei:

Zum einen bewirkte er eine solche Verschiebung des Erdmantels, dass der Kippwinkel der Erde sich von 28 Grad auf 23,3 Grad verlagerte. Das war eine ganz schön heftige Auswirkung! Und das erst vor 5000 Jahren.

Zum Zweiten beeinflusste der Einschlag die Zivilisation. Es wurde viel Staub hoch in die Atmosphäre, die sogenannte Stratosphäre, gewirbelt, und das führte vor allem zu Regenfällen. Dieser Regen löschte einen Großteil der Menschheit aus. Viele Tiere und Menschen starben. Das war nötig und notwendig, wir haben ja bereits darüber gesprochen. Es gehörte zum Plan. Der Hauptzweck bestand darin, das gesamte lemurische Wissen zu tilgen und für die Menschen viele Seen zu schaffen. Die Wissenschaft kann das in den geologischen Schichten erkennen, und es wurde auch mit der großen weltweiten Sintflut eurer Mythologie und einer Arche in Verbindung gebracht …

Die lemurische Zivilisation begann etwa vor 35.000 Jahren und fand ihr Ende vor 15.000 Jahren – sie war die am längsten fortwährende Zivilisation mit einer einzigen Regierung auf der Erde. Sie war ganz anders als jede Gesellschaft, die ihr jemals haben werdet, und wir werden euch sagen, was passiert ist. Der Grund für Lemurien und die Attribute der lemurischen DNA war, die Bühne für das zu bereiten, was danach kam. Wenn der Koch ein Mahl vorbereitet, fettet er oft erst einmal die Pfanne ein, stellt alle Zutaten für das eigentliche Essen griffbereit hin und macht dann weiter mit seinen Vorbereitungen, um das Essen zu optimieren; aber noch werden die eigentlichen Lebensmittel nicht mit einbezogen.

Die Lemurier repräsentierten die Beziehung zwischen euch und der Erde. Spirituell gesehen wurde sozusagen das Mahl vorbereitet. Deshalb sagen wir euch noch einmal, dass sie ein Akasha-Merkmal besaßen, das sich von eurer Akasha unterschied. 350 Millionen Lemurier existierten, solange es die lemurische Kultur gab. Sie waren einzigartige Lemurier, und mit Ausnahme von nur wenigen lebte jeder Lemurier nur ein Mal. Man könnte sagen, sie erstellten die Akasha-Chronik des Planeten. Stellt euch die Höhle der Schöpfung mit all den Kristallen vor, die, wie wir euch gesagt haben, die Seelen des Planeten sind [siehe Kapitel 3: Die Energiegitter der Erde]. Jedes Mal kam ein Engel und war für eine kleine Weile ein Lemurier. Die Essenz seiner Energie floss dann in den Planeten ein. Der Kristall mit seinem jeweiligen Namen darauf kam in die Höhle. Manches von dem, was ich da sage, ergibt für diejenigen unter euch, die noch nichts von der Höhle der Schöpfung gehört haben, keinen Sinn. Die gesamte lemurische Zivilisation war dazu da, die Höhle der Schöpfung aufzubauen und dort die Energie von 350 Millionen Seelen zu säen. Und in ihrer ganzen Geschichte gab es nur wenige Tausend, die schon einmal gelebt hatten und noch einmal als Lemurier auf die Welt kamen – die meisten davon ihre Wissenschaftler. Die anderen lebten ein Leben, traten dann zurück und warteten darauf, dass die Zivilisation sich vervollkommnete [die Rede ist von den Engeln, die die verschiedenen Seelen der Menschheit repräsentieren]. Das war beabsichtigt und diente dazu, den spirituellen Samen für das, was kommen sollte, auf dem Planeten zu säen und den kristallinen Wert der Höhle der Schöpfung zu erhöhen.

Die Lemurier erkannten, was da geschah. Wie wir euch bereits gesagt haben, begann vor ungefähr 15.000 Jahren über mindestens 5000 Jahre das Eis langsam abzuschmelzen. Man könnte sagen, sie hatten viel Zeit, um sich vorzubereiten, und das taten sie auch. Zunächst einmal wurden sie zur Seefahrernation und bauten Schiffe. Nach und nach verließen viele von ihnen das Tal, in dem sie wohnten und das mit der Eisschmelze und dem ansteigenden Wasserspiegel auf dem Planeten bereits langsam überflutet wurde. Man könnte also auch sagen, ein Teil der lemurischen Gesellschaft bevölkerte die Ränder anderer Landmassen per Schiff. Haltet nach ihnen Ausschau in Neuseeland, auf der Osterinsel – da ist nicht viel übrig geblieben – und auf dem großen, gesamtamerikanischen Kontinent. Sie lebten im Bereich der Westküste von Alaska und an der Brücke zum anderen Kontinent. Dort waren sie. Viele gingen zum Mount Shasta und lebten dort in ihrer menschlichen Form, lange bevor sie sich im Berg als multidimensionale Wesen niederließen.

Manche von ihnen gründeten zusammen mit anderen Menschen, die weit vom Kern weggereist waren und ihre Abstammung komplett vergessen hatten, andere Gesellschaften, zum Beispiel die sumerische Kultur im Nahen Osten, aus der viele Jahre später die ägyptische Kultur hervorging. Schon seltsam, dass ihr meint, das wäre der Beginn der menschlichen Geschichte gewesen!

Und jetzt noch etwas, über das wir euch noch nichts erzählt haben. Sämtliche Hinweise auf das alte Lemurien sind getilgt worden. Die Meeresströmungen unter der Meeresoberfläche sind sehr stark; sie branden fast wie Flüsse, schwemmen seit Äonen Sand und Schlamm an. Es gibt manchmal Leute, die sagen: »Das heißt ja wohl, wir werden nie lemurische Artefakte finden können.« Doch ihr werdet sie nicht nur finden, ihr habt schon welche gefunden, sie werden nur oft versteckt. Denn wenn diese Sammler ihre Funde den Wissenschaftlern zeigen würden, würden sie ausgelacht werden. Es gibt nämlich einen Widerspruch im eigentlichen Artefakt. Er ist zu alt für das, was er ist! Zumindest nach modernen Vorstellungen. Was würde geschehen, wenn ihr ein Teil von einem Auto finden würdet, dessen Alter mit der Radiokarbonmethode auf 3000 Jahre datiert würde? Das wäre ein Artefakt, den es »einfach nicht geben könnte«. Und so wäre es mit den lemurischen Artefakten. Das wären nämlich Sternenkarten und biologische Informationen, die »eigentlich gar nicht hätten bekannt sein können«.

Und wie könnte jemand lemurische Artefakte besitzen? Wo ich doch gerade gesagt habe, dass Lemurien weggespült wurde. Das ist wegen der Schiffe! Viele gingen im Sturm unter und hatten lemurische Gebrauchsgegenstände an Bord – Artefakte. Manches davon muss erst noch gefunden werden, doch einiges wurde bereits gefunden und von Sammlern »konfisziert«, die sie niemandem zeigen können, weil sie keinen Sinn ergeben … Jetzt wisst ihr also über die Lemurier Bescheid und wisst auch, dass sie, was das Bewusstsein angeht, nicht mit euch vergleichbar sind. Sie sind Teil des Versuchsaufbaus, und ihr habt einen Teil der DNA-Aktivierung verloren, welchen sie hatten, und zwar durch die Energie, die ihr für eure Dualität ausgewählt habt. Und das ist die Freiheit der Wahl: zu sehen, ob ihr das erkennen und euch zurückholen könnt. Das ist der Quantenteil der DNA, was wir die lemurischen und plejadischen Schichten genannt haben; eine davon ist die Akasha-Chronik. Wenn ihr all diese Informationen zusammenbringt, werdet ihr auch erkennen, dass die Lemurier dafür zuständig waren, die kosmische Akasha-Chronik der Erde zu erschaffen …

Jetzt will ich euch noch etwas sagen, was euch vielleicht sehr gefällt. Zwischen 1987 und 2007 passierte etwas ganz Erstaunliches. Wegen der neuen Energie erwachten in der Höhle der Schöpfung die Kristalle mit lemurischen Namen. Sie flüsterten: »Es ist an der Zeit zurückzukommen!« 350 Millionen davon! Hört zu, hört gut zu – alle Lemurier, die jemals auf diesem Planeten gelebt haben, leben erneut in menschlichen Körpern und sind zurückgekommen – hier und jetzt! Sie leben über den ganzen Globus verstreut. Hört mir zu, hier dieser Raum ist voll von ihnen. Ich schaue sie an. Und deshalb seid ihr hier, ihr Lieben. Deshalb lest ihr diese Zeilen. Und ihr fragt euch, warum euch diese Dinge anrühren? Warum eure Schwingungen höher sind? Warum es eine Verbindung zwischen eurer Zellstruktur und Kryon gibt? Weil ihr Lemurier seid, alte Seelen in einer neuen Energie.

»Kryon, heißt das, meine Seele war vor 1900 nicht hier?« Die Antwort auf diese Frage ist schwierig. Teile und Stücke waren hier, aber nicht die volle lemurische Kernenergie. Ihr meint, ihr seid eine Entität, eine Seele, mit einem Namen und einem Gesicht. Das stimmt nicht. Ihr seid eine Kombination aus vielen Energien. Das ist schwer zu erklären, wenn nicht gar unmöglich. Jedes Mal, wenn ihr ankommt, seid ihr wie die Suppe, die gekocht wird und auf den Planeten kommt. Da ist ein Höheres Selbst, welches jedes Mal dieselbe Kernenergie ist. Doch das Drumherum ist spirituell sehr vielfältig. Doch jetzt sind einige von euch zurückgekommen, umgeben von der Kernenergie der Lemurier, und das ist seit 50.000 Jahren nicht mehr vorgekommen. Diese Teile der DNA werden reaktiviert.

Hört, was ich euch seit Jahren sage: Nicht einmal ein halbes Prozent muss auf diesem Planeten erwachen, um für alle die Schwingung zu verändern. Ihr fangt das Jahr 2012 mit einer neuen Schwingung an. Nicht einmal ein halbes Prozent von sieben Milliarden Menschen muss erwachen. Das sind nicht so viele, nur zehn Prozent der 350 Millionen Lemurier, die heute auf der Erde leben – ein sehr mäßiger Prozentsatz.

Kryon Live-Channelling »Die Geschichte der Menschheit«, durchgegeben auf dem westlichen Mittelmehr anlässlich der

8. jährlichen Kryon-Kreuzfahrt – August/September 2007

Der Hauptunterschied zwischen den alten lemurischen und anderen alten Seelen liegt darin, dass die lemurischen Seelen diese Erfahrung der reinen DNA bereits einmal gemacht haben. Sie ist in ihrer Akasha gespeichert. Wie Kryon angedeutet hat, haben die alten lemurischen Seelen die Aufgabe, die DNA, die sie schon einmal hatten, wieder zu aktivieren.

Und noch etwas möchte ich über Lemurien mitteilen. Ich werde erklären, warum Kryon sich immer auf die Weisheit der Ahnen, unserer Vorfahren, bezieht, das wären nämlich Sie, die Sie eine alte Seele haben. Warum waren diese Lemurier so etwas Besonderes? Die Antwort liegt in ihrer DNA. Ich lasse das Kryon erklären:

Die erste Zivilisation auf dem Planeten nannte sich Lemurien. Und wisset: Das war keine »hoch entwickelte« Zivilisation, wie ihr das versteht. Aber sie hatte etwas, worüber ihr Bescheid wissen solltet. Ihre Quanten-DNA machte 90 Prozent aus, nicht 30 Prozent wie bei euch heute. Die gesamte Quantenhaftigkeit ihrer DNA war aktiviert, denn das hatten ihnen die Plejadier vermittelt. Lemurien ist die älteste Zivilisation auf dem Planeten und auch die langlebigste, die keinen Krieg erlebte.

Sie wurde schließlich zerstört, weil die Meere anstiegen. Wie ich euch bereits beschrieben habe, wurden die Lemurier zu einem seefahrenden Volk und zerstreuten sich über die ganze Erde. Ironischerweise erreichten manche von ihnen weit entfernte Kontinente, und die Wissenschaft meint heute, sie hätten dort auch ihren Ursprung gehabt, und nicht, dass sie von woanders dorthin gelangt wären.

Die Lemurier waren die ursprüngliche menschliche Gesellschaft auf dem Planeten und hatten sich dort angesiedelt, wo einst die Plejadier gelandet waren, auf dem Gipfel des höchsten Berges der Erde, gemessen vom Fuß bis zum höchsten Punkt …, das ist die derzeit größte hawaiianische Insel, wo die lemurischen Kanus »vergraben« sind. Die hawaiianischen Ältesten von heute werden euch sagen, das sei die Abstammungslinie von Hawaii, die Plejadier wären dorthin gekommen, denn das ist ihre Lehre vom Ursprung der Menschheit.

Die Lemurier hatten ein Quantenverständnis des Lebens, in ihrer DNA hatten sie das gesamte Wissen über das Sonnensystem. Eine Quanten-DNA, die zu 90 Prozent arbeitet, führt zu einem Bewusstsein, das mit dem Universum eins ist. Bei einer der ältesten spirituellen Glaubensüberzeugungen auf dem Planeten geht es darum, mit allem eins zu sein. Das ist kein Zufall …

Und hier gebe ich euch noch einen Rat zur Geschichte: Nehmt Atlantis nicht zu wichtig! Atlantis kam viel, viel später, es gab eigentlich drei Atlantis, und darüber, was es da gab und was da passiert ist, herrscht große Verwirrung. Über welches Atlantis wollt ihr denn reden? Atlantis spielte eine weitaus geringere Rolle, als metaphysische und esoterische Lehren ihm zusprechen wollen. Oh ja, es war schon wichtig, aber ein Atlantis ist überhaupt nicht alt, sondern existierte vor gar nicht so langer Zeit; es lag vor den griechischen Inseln, und es wird davon sogar in der griechischen Geschichte berichtet. Die Menschen haben ein wahnsinnig großes Interesse an Zivilisationen, die schnell zerstört wurden. Dadurch entstehen weitere mythologische Geschichten und Vorstellungen von Atlantis als einer der am höchsten entwickelten Zivilisationen. Doch das war nicht der Fall. Lemurien dagegen schon – allerdings nur, was das Bewusstsein angeht.

Lemurien war keine hoch entwickelte technische Gesellschaft, denn es gab überhaupt keine technischen Errungenschaften. Doch die Lemurier konnten mit Magnetismus heilen. Das lag in ihrer DNA, es waren intuitive Informationen. Quanten-DNA erzeugt hochwertige intuitive Informationen. Sie waren eins mit dem Universum, und somit wussten sie alles über die DNA. Aber weiß das nicht jeder? [Kryon lächelt.] Sie kannten sogar die Form der DNA …, und das ganz ohne Mikroskop. Das ist mit Quanten-DNA möglich.

Die Ahnen wussten Bescheid!

Die Lemurier wussten wegen ihrer Quanten-DNA und dank der Plejadier viel. Sie wussten alles über das Sonnensystem und über die Galaxie im Allgemeinen. Sie betrachteten die Sterne und wussten, was da war. Dadurch entstand eine scheinbar hoch entwickelte Gesellschaft, aber ohne all die technischen Errungenschaften, wie ihr sie heute habt.

Kryon Live-Channelling »Die Geschichte der DNA und der menschlichen Rasse«, durchgegeben in Portland/Oregon –

29. August 2009

Die lemurische Gesellschaft war zwar nicht so technologisch wie die unsrige heute, doch wie Kryon gesagt hat, waren die Lemurier unglaublich hoch entwickelt. Wie funktionierte diese hoch entwickelte lemurische Gesellschaft? Sie funktionierte auf eine Art und Weise, die uns wie ein Denken »ohne Schubladen« vorkommt.

Genau das brauchen wir heute, um Lösungen für unsere aktuellen Probleme entwickeln zu können. Wenn wir die Denk- und Lebensweise der Lemurier übernehmen würden, könnten vielleicht viele Probleme gelöst werden.

Kryon nannte zwei Beispiele dazu, und ich bin sicher, auch Sie stimmen mit mir überein, dass sie zeigen, wie quantenhaft sie waren. Können Sie erkennen, wie ihr Ansatz auch mit heutigem Bewusstseinsstand funktionieren könnte? Ich glaube, deshalb redet Kryon so oft zu uns von der alten Weisheit und dem alten Wissen:

Die lemurischen Schulen

Ich möchte auch noch mehr von Lemurien und einigen charakteristischen Merkmalen der lemurischen Gesellschaft erzählen. Ihr sagt vielleicht: »Warum denn nur?« Damit ihr die Lücken schließen könnt dahingehend, was sonst so auf dem Planeten passiert. Ich spreche jetzt von den alten Lemuriern, in einem Land voller Schönheit, bevor es vom Meer bedeckt wurde. Ich möchte euch von ihren Kindern erzählen.

In Haupt-Lemurien war der Schulbetrieb völlig anders. Das war vor Atlantis, und es war folgendermaßen: Die Lehrer wurden als Älteste bezeichnet, und ihnen wurde sehr viel Respekt entgegengebracht, denn sie gaben das kulturelle Wissen weiter. Sie waren alle schon älter und verfügten über einige der höchsten Qualitäten der Gesellschaft. Aber sie leiteten die Schulen nicht wie eure Lehrer und hatten auch nichts mit dem Alltagsbetrieb zu tun. Es gab in den Schulen auch keine Verwalter oder Verwaltungsgebäude; alle Gebäude waren kleine, für sich stehende und nicht miteinander verbundene Klassenzimmer.

Und es gab auch kein lineares System! Vielmehr kamen die Ältesten zusammen und entschieden darüber, was die Kinder zu einem bestimmten Zeitpunkt lernen und wissen sollten. Die Eltern schickten ihre Kinder, wenn sie ein bestimmtes Alter erreicht hatten, in die Klassenzimmer vor Ort. Normalerweise entschieden in einem solchen Klassenzimmer die Kinder und der Älteste [Lehrer] gemeinsam, was zu lernen war. Dann übernahmen die Kinder die Führung, beschlossen gemeinsam, wie schnell sie das lernen konnten, und setzten den Ältesten davon in Kenntnis. Der Lehrer ging flexibel auf die Pläne der Kinder ein. Oft wählten die Kinder dann aus ihrer Mitte einen Leiter, oder es wurde Schülern die Leitung turnusmäßig übertragen; diese Leiter halfen bei der Beibehaltung und Verwaltung ihrer jeweiligen Ziele mit.

Die Ältesten hatten also die Aufgabe, das Wissen weiterzugeben und zu gewährleisten, dass den Kindern das ihnen angemessene Wissen vermittelt wurde. Doch die Kinder hatten ein gutes konzeptuelles Vorstellungsvermögen und konnten oft die Lernkonzepte des gesamten Jahres an einem einzigen Tag begreifen. Auch wenn sie das eigentliche Wissen also noch nicht hatten, entwickelten sie die nach ihrer Meinung beste und schnellste Lernmethode und überlegten, wie sie das am besten in ihre Schulstunden einbauen konnten. Wenn sie das Gefühl hatten, sie hätten den Stoff gelernt, baten sie darum, entsprechend geprüft zu werden. Wenn die ganze Klasse die Prüfung schaffte, war die Schule zu Ende, und sie hatten sich die Ferien verdient (das war für die Kinder in diesem Alter das eigentliche Ziel).

Das Schulsemester dauerte also nicht immer gleich lang für alle; es begann zwar zur selben Zeit, aber das Ende war nicht festgelegt. Die Kinder selbst bestimmten, wie lange sie zum Lernen brauchten, also wie schnell sie lernten – ein Konzept, das ihr Verständnis dessen widerspiegelte, was gelernt werden musste, ohne die eigentlichen Informationen zu kennen. Es gab kein Schuljahr, keine Noten – das einzige Ziel bestand darin, ein bestimmtes Wissensniveau zu erreichen und das hinter sich zu bringen, damit sie spielen konnten! Die Kinder hatten das in der Hand, verstanden aber durchaus, dass sie das Erforderliche lernen mussten.

Da mögen viele ausrufen: »Nein, das ist gar zu ungewöhnlich und seltsam! Das konnte doch nicht funktionieren. Die menschliche Natur steht dem entgegen!« Meine Antwort darauf lautet: Die 3-D-Natur des Menschen steht dem vielleicht entgegen, aber für ein konzeptuell begabtes, multidimensionales Kind wäre das ein Leichtes. Ich erzähle euch das, weil dies auch eines der ersten Merkmale der Indigo-Kinder ist, über die wir vor vielen Jahren Durchgaben machten. Das ist etwas sehr Lemurisches! Manche der »Etiketten«, mit denen die Indigo-Kinder bedacht wurden, hat man sogar als multidimensional bezeichnet.

Aber zurück zu Lemurien: Wenn manche Kinder in der Klasse eher langsam lernten, erkannten das die Kinder sofort und gaben ihnen Nachhilfe! Anstatt Hausaufgaben, wie ihr das nennt, hatte jeder Schüler die Aufgabe, einem anderen Kind Nachhilfe zu erteilen, sodass alle in der Klasse mitkamen. Das Einzige, was sie mit nach Hause nahmen, waren also andere Schüler! Je schneller sie lernten, desto schneller hatten sie Ferien. Für die Kinder machte das Sinn. Man könnte jetzt natürlich auch fragen: »Und wie war das mit den Störenfrieden? Gab es in diesem großartigen Land Lemurien etwa keine?« Natürlich gab es welche. Bildet euch kein Urteil, während ich euch erzähle, wie das alles gehandhabt wurde.

Die Kinder nahmen die Disziplin selbst in die Hand – allerdings nicht durch Schikane und Drangsalieren, denn das kommt im Bewusstsein eines verständig denkenden Kindes nicht vor. Erinnert euch: Bei dieser Art von Bewusstsein ist Überblick das Ziel der Gruppe, nicht die Macht des Einzelnen. Die Kinder gingen mit Logik vor. Wenn ein anderer Schüler ihren Ferien sozusagen im Wege stand, halfen sie ihm, so gut sie konnten. Wenn derjenige nicht darauf ansprach oder Unruhe stiftete, wurde er von den Schülern irgendwann ausgeschlossen. Passierte das jemandem durch den Konsens der Klasse, dann konnte derjenige nie wieder in die Klasse zurückkommen, sondern musste eine Klasse besuchen, die nicht in Haupt-Lemurien war. Dadurch entstand (natürlich) eine weitere, in sich geschlossene Gesellschaft, die nicht respektiert wurde und oft auch nicht sehr langlebig war, da diese Menschen nicht das Recht hatten, den Tempel der Verjüngung zu besuchen, der für das Gesundheitssystem von Lemurien eine sehr große Rolle spielte.

»Ganz schön hart«, mag da der ein oder andere sagen. Ja, das stimmt. Wenn man die weiterentwickelten Standards von heute anlegt, vielleicht. Doch so funktionierte das Schulsystem. Eure Gesellschaft hat gewisse Fortschritte gemacht, die die Lemurier nicht gemacht haben, weil ihr an anderen Teilen eurer Erleuchtung gearbeitet habt.

Diese Erklärungen helfen euch vielleicht zu verstehen, warum die Schule für die Indigo-Kinder eurer Zeit, die Kristallkinder und überhaupt alle Kinder der neuen Energie der Erde so schwierig ist. Sie verfügen über eine DNA-Schicht, die aktiviert und funktionsbereit ist. Und diese Schicht erinnert sich. Darüber erzähle ich euch gleich mehr.

Das lemurische Gesundheitssystem

Jetzt möchte ich euch etwas über das lemurische Gesundheitssystem sagen. Wie ihr wisst, verfügten die Lemurier über keine besonders hoch entwickelte Wissenschaft. Sie hatten keine Computer wie ihr. Stattdessen hatten sie eine hoch entwickelte multidimensionale Intuition. Wer sich unter einem intuitiven Arzt etwas vorstellen kann, wird das verstehen. Alle verfügten über dieses intuitive Wissen. Der Körper ist intelligent. Die lemurischen Körper waren – je nachdem, wie weit wir in der Zeit zurückgehen – viel größer als eure. Doch sie entwickelten sich zurück …, wurden immer kleiner und kürzer. Die Lemurier waren sich dieser Entwicklung bewusst. Dadurch erfahrt ihr auch, dass die Plejadier größer waren als ihr und noch immer sind.

Das Gesundheitswesen der lemurischen Gesellschaft funktionierte folgendermaßen: Fast alle Ressourcen Lemuriens wurden in die Vorsorge gesteckt, um zu gewährleisten, dass alle so gesund wie möglich waren. Niemand musste Krankenkassenbeiträge zahlen, denn dies war eine begreifende Kultur; ihre Intuition war viel höher entwickelt; sie verstanden das Gesamtbild, anstatt den einzelnen Menschen zu betrachten. Die lemurische Gesellschaft erkannte intuitiv, dass von einer höheren Gesundheit auch die Wirtschaft profitierte. Es gab Landbesitz, aber in ganz anderer Form. Das Land befand sich in Gruppenbesitz, und deshalb wurden auch immer Gruppenentscheidungen getroffen. Wenn eine Person ständig krank war, konnte sie bei der gemeinsamen Arbeit nicht mithelfen. Das schadete dem Ganzen, und so erkannten die Lemurier sehr schnell: Wenn alle gesund waren, lief es wirtschaftlich viel besser.

Jetzt will ich noch einmal sagen, warum ich euch einen Einblick in die lemurische Geschichte gebe: Genau das wird noch einmal auf eurem Planeten passieren! Ganz plötzlich wird die Erkenntnis, dass Menschen, die nicht krank sind, Land kaufen und Steuern zahlen können, zu einer revolutionären Idee führen … Wenn eine Regierung ihre Bevölkerung heilen kann, kann sie der Gesellschaft Wohlstand verschaffen. Was für eine Vorstellung! Achtet darauf, wie in dieser Hinsicht Gelder und Hilfsmittel anders vergeben werden, wie sich der Fokus verlagert. Wie können wir mit möglichst wenig finanziellen Mitteln möglichst viele Menschen heilen? Wie können wir Geld von einem Bereich für etwas anderes einsetzen? Habt ihr euch jemals gefragt, wie ihr die Krankheiten des Planeten heilen könnt? Viele Menschen klagen darüber, dass die Menschheit nie den Punkt erreichen wird, an dem sie so erleuchtet ist, dass sie genug Geld in die Heilung der Massen investiert. Und das stimmt! Doch eine andere Methode, die für eure derzeitige menschliche Natur viel mehr Sinn ergibt, kann das! Fällt kein Urteil darüber, sondern macht euch bewusst, dass euch eine neue Idee bevorsteht, bei der es um »ökonomisches Heilen« geht. Wie sonst könnte die Erde etwas bereitstellen, was derzeit so dringend benötigt wird? Die Antwort lautet: Findet eine Möglichkeit, das in die Pläne derjenigen einzupassen, die das meiste Geld für Investitionen haben. Heilen wird zu einer Investition in die globale Gesundheit werden. Und wie rentiert sich das für die Investoren? Sie erhalten einen Teil des Bruttoinlandsproduktes der Regierungen, mit denen sie zusammenarbeiten, basierend auf der Messung der »Heilungsrate« des jeweiligen Landes. Achtet darauf. Das ist unumgänglich und gerade schon am Entstehen.

Kryon Live-Channelling »Die lemurische Verbindung«, durchgegeben am Mount Shasta/Kalifornien – 20. Juni 2004

Sehen Sie, wie konzeptuell die Lemurier gedacht haben? Erkennen Sie, warum Kryon davon spricht, dass »Denken außerhalb von Schubladen« uns zu den gesuchten Lösungen führt? Können Sie erkennen, wie die alte lemurische Seele, die auf dem Planeten erwacht, diesen großen Einfluss ausübt? Noch einmal: Falls Sie sich nicht darüber im Klaren sind, ob Sie nun ein Lemurier sind oder nicht, denken Sie daran, dass das im Einzelnen nicht so wichtig ist. Es geht darum, dass die Energie des Planeten sich der lemurischen Energie öffnet. Die spirituelle Saat, die damals ausgesät wurde, wird jetzt sozusagen »bewässert«, damit sie erblühen kann und allen Seelen auf dem Planeten zur Verfügung steht. Später wird noch von den Gitternetzen des Planeten Erde die Rede sein und davon, wie sie neu kalibriert werden und jedem einzelnen Lichtarbeiter Hilfe und Unterstützung gewähren. »Was ist ein Lichtarbeiter?«, fragen Sie da vielleicht. Liebe Leserin und lieber Leser, wenn Sie bis hierher gelesen und das Buch noch nicht in die Ecke geschmissen haben, dann, so meine ich, sollten Sie davon ausgehen, dass Sie ein/e Lichtarbeiter/in sind. Danke, dass Sie Ihr Licht leuchten lassen!

Frage: Kannst du noch ein bisschen detaillierter erklären, wie der Planet sich mehr und mehr der lemurischen Energie öffnet?

Kryon: Das ist nicht so schwierig, denn das war immer das Potenzial der Menschheit, wenn sie die Schwelle der 2012er-Marke passiert hat. Auch andere Planeten hatten ihre Marken, entsprechend der Energetik der Zeit und ihrer eigenen Geschichts-Fraktale. Eure hatte mit dem 26.000-jährigen Kreislauf des Axialschlags der Erde zu tun und war eine Art »Frist«, um eine gewisse Ebene der Bewusstseinsentwicklung zu erreichen. Noch vor fünfzig Jahren stand es nicht fest, ob ihr euch erneut zerstören (dieses Mal mit Technologie) oder stattdessen weiterschreiten würdet. Ihr habt diesen Punkt tatsächlich überschritten und habt jetzt die »Zeitkapsel« der lemurischen Energie und des lemurischen Wissens geöffnet.

Das heißt, eine neue Seite ist aufgeschlagen worden, sodass auch die ursprünglichen plejadischen Lehren, die bei den Lemuriern hoch entwickelt waren, euch jetzt besser zur Verfügung stehen als jemals zuvor. Der nächste Schritt hat damit zu tun, wie schnell ihr diese neuen Ideen und fortschrittlichen Prinzipien auf eure Gesellschaft anwendet. Jeder Planet hat ein anderes politisches Szenario, und das ist euer nächster großer Schritt.

Die indigenen Völker

Wie ein Blick auf die alten indigenen Kulturen zeigt, haben sie alle etwas gemeinsam: Sie verehren ihre Ahnen! Sie alle wissen intuitiv, dass ihre Ahnen nach wie vor bei ihnen sind. Diese Urvölker wissen, wie sie auf die Akasha zugreifen können. Sie haben erkannt, dass der Kreislauf des Lebens Informationen beinhaltet, zu denen wir Zugang haben und die sich in ihrem Innern befinden. Auch Gaia war ihnen bekannt, und die Erde wurde als Partner der Lebensenergie betrachtet, ein Partner ihres Seelenlebens. Wir auf der Erde befinden uns gerade mitten in einer großen Verschiebung, und das Wissen und die Weisheit der Ahnen steht für uns als Erbe bereit, wenn wir uns dafür entscheiden.

Während meiner Arbeit als Park Ranger musste ich wegen der Aborigines, der australischen Ureinwohner, an Sitzungen zur Steigerung des kulturübergreifenden Bewusstseins teilnehmen. Oft baten wir die Ältesten auch um Rat, wenn es um die indigene Kultur ging.

Allmählich steigt die Anerkennung lokaler Aborigines und ihre Einbeziehung in die Verwaltung der Nationalparks in Australien. Bei vielen wichtigen Ereignissen und Treffen spricht ein Ältester sogar eine Einladung aus, um im Land willkommen zu heißen. Die Ältesten erweisen ihren Vorfahren und dem Land sowie Mutter Erde immer die Ehre, und inzwischen wird anerkannt, dass die lokalen Aborigines die traditionellen Eigentümer des Landes sind.

Als ich im Tidbinbilla Nature Reserve arbeitete, initiierte ich ein Projekt, bei dem es unter anderem darum ging, die Übersetzungstafeln entlang einem beliebten Wanderweg zu überarbeiten und zu ersetzen. Der Weg, genannt »Birrigai Time Trail«, war wunderbar für internationale Besucher geeignet, denn dort konnte man immer weidende Känguru-Herden sehen und Emus, die entlang dem offenen Grasland nach Futter suchten. Außerdem gab es interessante Plätze, wo sich europäische Siedler, die in das Tal gekommen waren, niedergelassen hatten, sowie eine bedeutende Halbhöhle, die den Aborigines als Unterschlupf diente (»Rock Shelter«) und erstaunliche Informationen über die indigene Besiedlung im Südosten Australiens geliefert hat. Vor den Ausgrabungen am Birrigai Rock Shelter datierte man die früheste Besiedlung in diesem Gebiet auf 8000 Jahre zurück. Doch Artefakte, die mit der Radiokarbonmethode datiert wurden, weisen auf eine Besiedlung bereits vor 21.000 Jahren hin. An dieser Stelle sei angemerkt, dass sich die Besiedlung Australiens durch die Aborigines auf Basis von Funden im nordaustralischen Arnhem Land 61.000 Jahre zurückdatieren lässt.

Bei den alten Beschriftungen entlang dem Wanderweg hatte man sich nicht mit den vor Ort ansässigen indigenen Gruppen abgesprochen. Meine Aufgabe war es nun, neue Schilder anzubringen, und zwar unter Einbeziehung dieser lokal ansässigen Aborigines, damit diese ihr Wissen beisteuern konnten. Zum Beispiel wurde auf den Schildern der Brauch beschrieben, zwei sogenannte Gegenschlagstäbe aneinanderzuschlagen und seinen eigenen Namen auszurufen, bevor die Reise fortgesetzt oder eine Stätte betreten wurde. Das Schild lädt die Besucher ein, das auch so zu machen, und mir wurde der Grund für diese Sitte genannt: Sie sollte böse Geister abwehren. Eigentlich hatte ich nie verstanden, worum es dabei ging, und einmal habe ich, als ich allein auf dem Weg war, meinen Namen laut geschrien und kam mir total bescheuert vor, lachte über diesen dummen Brauch und fragte mich, wie man nur so abergläubisch sein kann.

Aber letztlich lachte wohl der Kosmos über mich, denn erst als ich an einer heiligen Zeremonie auf Hawaii am Kraterrand des Kilauea Vulkans teilnahm, die von der hawaiianischen Hohepriesterin Kahuna Kalei’iliahi im August 2012 veranstaltet wurde, wurde mir wirklich klar, wie tiefgründig dieser Brauch eigentlich ist. Es war, als würde sich eine verborgene Tür öffnen, die nur der eigene spirituelle Schlüssel aufschließen kann.

Kahuna Ali’i Wahine Kalei’iliahi ist eine Kanaka Maoli (Ureinwohnerin) von Hawaii. Sie ist im üppig bewachsenen Kalihi-Tal auf der Insel O’ahu geboren und aufgewachsen. Die Wurzeln ihrer Vorfahren reichen bis zu den Sternen zurück, zu den Makali’i (den Plejaden), zu Papa (Mutter Erde) und Wakea (Vater Himmel), mit einer langen Abstammungslinie aus Kahuna Ali’i Wahine und Kahuna Ali’i Kane (Königliche Oberste Hohepriesterinnen und Königliche Oberste Hohepriester). Der Familiengott von Kahuna Kalei’iliahi ist Lono, der Gott des Friedens (sowie der Fruchtbarkeit, des Überflusses und der Landwirtschaft). Lono ist der Onkel der Göttin Pele, und Kahuna Kalei’iliahi ist eine ihrer Nachfahrinnen. Wenn man mit Kalei’iliahi zusammen ist, spürt man die Liebe und das Mitgefühl, welche aus ihrem Innersten strahlen.

Zu Beginn der Zeremonie sagte uns Kalei’iliahi, die Ahnen hätten ihr mitgeteilt, es sei jetzt stimmig, dass sie eine uralte Zeremonie abhielt, weil die Leute in unserer Gruppe jetzt dazu bereit seien, diese besondere Salbung zu empfangen. Wie sie erklärte, kannten die alten Völker Orte, wo sich böse Geister bzw. schlechte Energien befanden; deshalb blieben sie stehen und riefen laut: »E Ku Mau Mau«, das bedeutet: »Hier bin ich.« Dann warteten sie auf die Antwort ihrer Ahnen und des Universums, bevor sie weitergingen. Laut Kalei’iliahi aktivierte das laute Aussprechen von »E Ku Mau Mau« das Energiefeld um die Person herum, das bei uns als Merkabah bezeichnet wird. Die Alten hatten zwar einen anderen Namen dafür, aber es ist dasselbe. Durch das Aktivieren der Merkabah signalisiert die Person dem Universum, dass sie sich ihrer göttlichen Herrlichkeit bewusst ist, und das Universum und Gaia »kennen« sie dann und umarmen sie.

Kalei’iliahi beschrieb mir dann später, wie diese Magie wirklich funktioniert. Laut ihrer Aussage passieren die tiefen Momente, wenn man »in die Stille« eintritt, nachdem man die Worte »E Ku Mau Mau« ausgesprochen hat. In ihren eigenen Worten klang das so:

Wenn du diese Worte ausgesprochen hast, betrittst du das Schweigen, die Stille …, wirst ruhig und hörst zu …, denn dann hörst du, wie das ganze Universum und Gaia dir antworten: »Wir sehen dich!« Das ist ein tiefer Augenblick, und wenn jemand nicht in diese Stille geht, hat er es verpasst. Genau in diesem Moment am Kilauea Krater hat der Wind um jeden einzelnen von euch kostbaren Menschen zugenommen … Habt ihr es gehört bzw. gespürt? Er war so mächtig! Es sind die Winde der Ahnen, die euch antworten.

Und wie ich ihn gespürt habe! Und ich bin ziemlich sicher, auch alle anderen Anwesenden haben ihn gespürt. Es war, als ob Gaia und die Ahnen auf Nummer sicher gehen wollten, dass wir auch wirklich physisch und spirituell stark und mächtig berührt wurden. Diese Unterweisung hat noch einen anderen Aspekt: Die dunklen Energien, durch die wir auf den Prüfstand gestellt werden, hören diese Worte, sehen uns hoch aufgerichtet da stehen (das Wort »Ku« bedeutet »hoch«) und ziehen sich dann zurück. Sie lächeln und verneigen sich vor uns, denn sie sehen unser Licht erstrahlen. Wir haben die Angstprüfung bestanden, und das wissen sie. Das ist so schön – und stimmt völlig mit Kryons Lehre überein, die besagt, Angst ist ein verkleideter Liebestest, und wenn wir uns ihr stellen, verschwindet sie wie ein Lächeln in der Nacht just vor Anbruch der Morgenröte.

Als wir alle die Bedeutung dessen, was wir da tun würden, verstanden hatten, stellten wir uns einzeln vor Kalei’iliahi und riefen: »E Ku Mau Mau«; dabei schauten wir ihr in die Augen. Einer nach dem anderen standen wir vor Kalei’iliahi und spürten unser herrliches Selbst und die Liebe unserer Ahnen. Während der Zeremonie sprachen wir der Reihe nach die heiligen Worte, und die ganze Gruppe hörte ehrfürchtig zu und hielt die Energie, stimmte sich auf etwas sehr Tiefes und Heiliges und gleichzeitig sehr Persönliches und für jeden der Anwesenden Einzigartiges ein. Der Boden war voller Energie, und unsere Zellstruktur im Körper antwortete mit Erinnerungen.

Wie ich mich entsinne, bat ich Spirit um ein Zeichen, damit ich dieses überwältigende »Liebesbad« nie vergessen würde. Die meisten der Teilnehmer sahen als physisches Zeichen einen weißen Vogel, der hoch über uns hinwegflog (später erzählte uns Kryon während einer Durchgabe, dass wir bei dieser Zeremonie von einem Plejadier in Gestalt eines weißen Vogels besucht worden sind). Doch das, was vor allem anderen in meinem Herzen weiterlebt, ist die Erinnerung an die letzte Person aus der Gruppe; sie kniete nieder, um Kalei’iliahi »die Füße zu waschen«. Dieser Akt des Mitgefühls brachte uns fast alle zum Weinen wegen all der Liebe, die, wie wir spürten, uns in diesem Moment umfing. Es war wie ein kurzer Blick auf die Liebe, die wir von Gott, Gaia und den Ahnen erfahren.

Ich brauchte mehrere Tage, um die tiefe Energie, die ich während dieser Zeremonie erlebt hatte, zu assimilieren. Jedes Mal, wenn ich an die Zeremonie und an die Herzensenergie dachte, als Kalei’iliahi auf diese Weise geehrt wurde, weinte ich eine Flut von Tränen. Wenn ich zu erzählen versuchte, was geschehen war, war ich wieder zu Tränen gerührt und fing an zu weinen. Diese Erfahrung war sehr heilig und tiefgreifend. Was hatte sich also in der Zwischenzeit geändert, von dem Zeitpunkt an, als ich eine von den Ahnen praktizierte Sitte als dumm empfand, bis zu der Zeit, als ich dann tatsächlich an einer uralten Zeremonie teilnahm und eine tiefe spirituelle Erfahrung machte? Ich hatte mich geändert. Ich ließ zu, dass mein Herz sich öffnete, und wollte in reiner Absicht mit Gaia, unseren Vorfahren, dem Universum und Gott in Verbindung treten.

Und was an dieser Erfahrung ganz besonders verblüffend war: Sechs Monate später, als ich bei der von Todd Ovokaitys veranstalteten lemurischen Wiedervereinigung dabei war, um auf Maui/Hawaii die Zirbeldrüsentöne zu singen, erzählte ich das, was während der Zeremonie passiert war, meiner australischen Freundin Wendy, und wieder war ich total gerührt, die Tränen liefen mir die Wangen hinunter, und ich konnte nur schluchzend sprechen. Als ich Kalei’iliahi davon erzählte, sagte sie mir, dass wir durch Weinen aus Liebe und Freude den Ahnen Ehre erweisen.

Laut Kalei’iliahi drückt Kryon vieles der Weisheit der indigenen Völker, die in der dritten Sprache der Götter »geschrieben« ist, in moderner Sprache aus. Hier ein Gebet, das uns Kalei’iliahi gelehrt hat; traditionell wird es dreimal gechantet. Die Energie der Zahl Drei fungiert als Wandlungskatalysator; es ist auch die Energie des Mitgefühls, und die Alten haben das gewusst.

Mai ke Akua

Mai ke Kukui

Mai Kalani

Mai ka Maluhia

Mai Kalani

Mai ka Hau’oli

Mai Kalani

Mai ke Ola

Mai ke Akua

Mai ina me Apau

Die Übersetzung dieses Gebets lautet:

Von den Göttern

Vom Licht

Vom Himmel

Von der Stille

Vom Himmel

Vom Glück

Vom Himmel

Vom Leben

Von den Göttern

Vom Geber aller Dinge

Falls Sie jemals das Glück haben, nach Hawaii zu kommen, können Sie ja die wunderschöne, liebevolle Energie von Kahuna Kalei’iliahi aufsuchen. Ihre Website: www.kaleiiliahi.com.

Ich dachte immer, die alten Frühzivilisationen wären abergläubisch und primitiv gewesen und hätten nicht gewusst, wie die Welt funktioniert. Ich wusste, dass sie ganz sicher in mehr Harmonie mit der Natur lebten als wir modernen Menschen, aber ich konnte nicht glauben, dass sie auch über Weisheit und Wissen verfügten, weil ich die modernen Menschen im Vergleich als technologisch und wissenschaftlich viel höher entwickelt wahrnahm. Ich hatte nie richtig verstanden, wie stark die Alten auf Gaia und den Schöpfer abgestimmt waren, weil ich selbst nichts wusste und ignorant war. Ja, es stimmt, wir verfügen über viel mehr Technologie und Erfindungen als die Alten, aber diese Alten hatten ein viel klareres Verständnis unserer inneren Göttlichkeit und waren auf ihre Art Meister mit ihrem astronomischen Wissen, ihren Navigationssystemen und hoch komplizierten Kalendern. Die moderne Gesellschaft hat zwar mehr technologische Errungenschaften, aber die alten indigenen Völker hatten etwas viel Wertvolleres: spirituelles Wissen darüber, wer sie waren, und eine beständige Kommunikation mit Gaia und dem Schöpfer.

Gerade jetzt fängt auf der Erde eine Zeitspanne an, wo viele der alten in Lemurien lebenden Seelen wieder auf dem Planeten leben und erkennen, wer sie in Wahrheit sind. Wir haben die Chance, die Weisheit und das Wissen der Alten wiederzuentdecken. Traditionell wurde diese Weisheit und dieses Wissen nur an ein paar wenige Auserwählte weitergegeben. Falls Sie es noch nicht gemerkt haben: Es findet eine Umwälzung statt, und immer mehr der weisen indigenen Ältesten, die auf dem Planeten leben, öffnen sich und vermitteln ihre Lehren an Menschen, die nicht zu ihrer Kultur gehören, aber auch sich gegenseitig. Wider Erwarten kommen die indigenen Stämme zusammen und teilen ihr Wissen miteinander in der Erkenntnis, dass wir alle eins sind.

Und noch etwas können wir von den Alten lernen. Sie wussten intuitiv um drei Energien: die männliche, die weibliche und die Gaia-Energie. Aufbauend auf dieser Erkenntnis wurden Zeremonien ausschließlich für Frauen bzw. Männer abgehalten. Manche indigene Kulturen pflegen diese Tradition auch heute noch. An vielen Orten in Australien, wo ich war, betrachten die dort ansässigen Aborigines bestimmte Gebiete als heilig; sie dürfen, je nach Ort, ausschließlich von Frauen bzw. Männern besucht werden. Sie respektieren und erkennen an, dass die männliche und die weibliche Energie einzigartig und voneinander verschieden sind, und zwar aus einem ganz bestimmten Grund.

Ganz wichtig dabei ist zu erkennen: Die eine ist nicht besser als die andere! Vielmehr müssen beide Energien zusammengebracht werden, damit ein Ausgleich und Gleichgewicht geschaffen wird. Genau das passiert gerade auf der Erde, was zu einer Verlagerung geführt hat, durch die alles neu kalibriert wird: Gaia, der Mensch, das Universum.

An diesem Punkt möchte ich den indigenen Völkern dieser Erde dafür danken, dass sie die ganze Zeit ihr Licht hochgehalten haben, insbesondere jetzt, wo der Rest der Menschheit nach und nach aufwacht.

Was ich an den Botschaften von Kryon unter anderem so mag, ist der Respekt und die Ehre, die den Alten, unseren geliebten Ahnen, erwiesen wird. Hier ein paar Informationen, die Kryon anlässlich der Kryon Kundalini Tour 2012 durchgegeben hat:

Jetzt wollen wir von den Alten sprechen. Warum waren sie so an der heutigen Zeit interessiert? Wie kommt es, dass man Jahrtausende in der Zeit zurückgehen kann und Prophezeiungen über das findet, was heute stattfindet? Die indigenen Völker der Erde kümmerten sich mehr um den Staub der Erde als irgendjemand anderes. Wie sieht eure heutige Wirklichkeit aus, euer Überlebensplan? Für euch heutige Menschen hat das mit dem Job, der Familie und vielleicht dem ökonomischen Bewusstsein eurer jeweiligen Regierung zu tun. Doch wie war es um die Wirklichkeit der indigenen Völker bestellt? Da ging es um zwei Dinge: Nahrung und Wasser. Und das war’s. Alles drehte sich um diese beiden Dinge und war getrieben von einem »dritten Bewusstsein«; für sie war das Gaia.

Die indigenen Völker hatten eine Dreiheit, die für sie von heiliger Bedeutung war; sie sahen die Menschheit nicht als etwas Zusammengehöriges. In den alten Zeiten gab es die Aufspaltung in Männer, Frauen und Gaia – die energetische Dreiheit, in der sie existierten. Wenn man einmal zurückgeht und sich ihre Traditionen anschaut, muss man diese Traditionen in diejenigen für Männer und diejenigen für Frauen unterteilen, denn die beiden Geschlechter wurden unterschiedlich geehrt, kamen aber mit Gaia zusammen. Zeremonien wurden veranstaltet, um Regen zu machen oder Nahrung zu erzeugen, was für sie das war, was der Erdboden hervorbrachte. Das war ihre gesamte Realität, und alles hatte sehr viel mit Gaia zu tun. Jegliche ihnen bekannte Art der Verehrung drehte sich um die Erde; die Beziehung zum Planeten war also ihre Wissenschaft, und sie wussten viel darüber.

Nach und nach verstanden sie den Kreislauf der Zeit und auch die Wetterzyklen, aber eine Weile lang verstanden sie nichts davon. Also beteten sie zu den Göttern des Südens, Ostens, Nordens und Westens. All das sagt euch etwas über sie. Die Prophezeiungen der indigenen Völker drehten sich alle um das Bewusstsein von Gaia. Was sagt euch dies? Es sagt euch etwas über die Jetzt-Zeit. Aus dem Norden und aus dem Süden wussten sie alle irgendwie irgendetwas. Sie kannten sich überhaupt nicht. Die Stämme des Nordens hatten keine Ahnung von den Stämmen des Südens. Sie waren sich nie begegnet. Hunderte von Stämmen hatten sich nie gesehen, und doch haben sie alle prophezeit, was heute geschieht! Ich möchte, dass ihr darüber einmal nachdenkt. Wussten sie vielleicht über die Verschränkung zwischen Bewusstsein und Gaia Bescheid?

Oh ja, sie kannten sich damit aus, ihr hört also heute ihre Wahrheit, und hier ist sie: Der Axialschlag des Planeten ist abgestimmt auf den 26.000-Jahre-Zyklus der Erde. Das wirkt sich potenziell auf die Bewegung und Erzeugung von Energie aus, was ihr heute erkannt habt. Je näher ihr diesen Zusammenhängen kommt, desto größer ist das Potenzial. Noch bis vor 600 Jahren erschienen diese Prophezeiungen ihnen wie Fakten, nicht lediglich als etwas Potenzielles. Und so bezogen sie diese Informationen in ihre Kalender mit ein, und ihr könnt das auch in den Hieroglyphen an den Wänden ihrer Pyramiden sehen. Fragt einmal einen Ureinwohner, was da gerade passiert. Ist es das, was sie erwartet haben? Die Antwort wird lauten: Jawohl, genau nach Plan und termingerecht.

Kryon Live-Channelling »Der Buchstabe K (im Wort Kundalini)«, durchgegeben in Mendoza/Argentinien – 17. Oktober 2012

Ich hoffe sehr, dass die gesamte Menschheit eines Tages die Weisheit und das Wissen der indigenen Völker auf diesem Planeten respektieren und erkennen wird, dass sich unsere Einstellungen verändern und wir mitfühlendes Handeln an denjenigen erleben werden, die die Erben der Erde sind, und dass sie ihre Ahnen ehren. In der Zwischenzeit sind die vielen Botschafter der indigenen Völker wie beispielsweise Kalei’iliahi ein wunderbares und kostbares Geschenk an uns; sie sind fähig, sich zu öffnen und ihre Weisheit und ihr Wissen mit ihren lemurischen Brüdern und Schwestern zu teilen, die jetzt überall auf der Erde im Erwachen begriffen sind.

Frage an Kahuna Kalei’iliahi: Gibt es irgendwelche Nachrichten von unseren Ahnen, die du uns mitteilen möchtest?

Kahuna Kalei’iliahi channelte zwei Botschaften. Die erste Botschaft wurde am 9. Januar 2013 durchgegeben, die zweite am 14. Januar 2013. Wenn ich mir die Numerologie dieser beiden Botschaften anschaue, muss ich lächeln. Das erste Datum ergibt in Summe die Zahl Sieben, die numerologisch für die »göttliche Vorsehung« oder »göttliche Absicht« steht, aber auch für die Sieben Schwestern, also für die Plejadier. Das zweite Datum ergibt die Summe Elf – eine Meisterzahl – und bezieht sich meinem Gefühl nach auf die Meisterschaft, die jedem Menschen innewohnt.

Die Ahnen aus ferner Vergangenheit

Kahuna Kalei’iliahi:

Die Stimmen der Ahnen sprechen sanft und ruhig, sie kommen aus der Nacht, aus der fernen Vergangenheit …, aus Lemurien. Sie sprechen eine ganz eigene Sprache, und sie teilen Geheimnisse mit. Sie sprechen von der inneren Macht, der Macht des göttlichen Lichts aus den Weiten des Kosmos und wie diese große Macht in unseren Zellen sitzt. Sie sprechen auch von bislang nicht aufgeschriebenen Dingen, Dingen über das Licht und über die Farbe, die eine so hohe Schwingung aufweisen, dass der durchschnittliche Mensch sie nicht wahrnehmen kann, sehr wohl aber der neue Mensch, die Erwachenden und die Neuen Kinder. Sie sprechen von stillen Farben und Klängen, so sanft und kaum hörbar oder sichtbar für das menschliche Ohr bzw. Auge, und doch sind sie jedem menschlichen Herzen zutiefst vertraut. Sie sprechen davon, inwiefern wir alle Göttinnen und Götter sind, die Wissen über das Leben auf anderen Planeten in sich tragen, mit denen wir im Schlaf kommunizieren. Sie flüstern äußerst liebevolle, sanfte und freundliche Worte, immer voller göttlicher Liebe. Ihre Sprache ist die Sprache der Götter, die dritte Sprache, und sie sagen, jeder Mensch kann diese Sprache sprechen …, aber wir müssen in die Stille eintreten, in die Leere … und den Mut aufbringen, dorthin zu gehen, wo noch kein Mensch hingegangen ist. Sie sind die »Aumakua i ka Po …, die Ahnen aus der fernen Vergangenheit«.

Eine Botschaft der Ahnen, die von den Sternen kommt

Kahuna Kalei’iliahi:

Wir kommen von den Sternen, so wie ihr auch. Dorthin werdet ihr zurückkehren, wenn ihr eure Verträge auf der Erde erfüllt habt. Ihr seid unsere Familie, und wir sind eure Familie. Seid still und wisset, wir sind real …

Wir kommen, um zu den Herzen unserer Familie zu sprechen, die offen für unsere Liebe und unsere Botschaft an euch sind. Wir kommen in Demut, denn ihr Lieben, ihr seid die erhabenen Menschen. Ihr seid diejenigen, die sich immer wieder opfern, einen Körper annehmen, ihre spirituelle Heimat verlassen für einen Planeten namens Erde. Das habt ihr wieder und wieder und wieder getan. Warum? Liebe …, ihr liebt Gaia. Auch sie ist Familie.

Jetzt sind wir hier mit einer Botschaft, die sich auf einige von euch unmittelbar auswirken wird, bei anderen wird sie ein bisschen länger brauchen, bis sie einsinkt. Aber alle ihr, die ihr diese Zeilen lest, werdet die Botschaft schließlich auf einer tiefen Ebene erhalten, und sie wird euch verändern.

In euren Zellen sind Dinge aufgezeichnet, an die sich euer bewusster Geist nicht erinnert. Sie haben Dinge aufgezeichnet, die in eurer Biologie geschaffen wurden und deren ihr euch nicht bewusst seid …, eine Energie, die real ist und Wunder vollbringt. Die Kraft, die hinter Wundern steckt, ist die Energie, die diese Wunder als Motor dorthin bringt, wo sie … in eurer Welt manifestiert werden müssen. Diese Energie ist ein ganz eigenes Feld, und sie ist sehr mächtig. Sie hat eine Farbe und einen Klang, und das ist in euren Zellen aufgezeichnet. Die Farbe ist Blau mit einem Stich ins Rosa – ein sehr blasses Hellblau, das mit Rosa gemischt ist bzw. um das Rosa herumwirbelt. Diese Farbe hat spirituelle Zwischentöne, deshalb sieht sie für uns anders aus als für das menschliche Auge. Dennoch ist es diese Farbe. Und ihr Klang ist: »Maaaaaaaaaaaa Naaaaaaaaaaaa.«

Jetzt möchten wir auch mitteilen, dass das hawaiianische Wort »mana« in seiner ursprünglichen Aussprache genau so geklungen hat. Mit der Zeit hat sich die Aussprache verkürzt, aber die ursprüngliche Bedeutung hat sich nie geändert: »Göttliche Macht.« Wenn ihr dieses Wort aussprecht, dieses äußerst heilige Wort, so wie wir es vorher beschrieben haben, mit lang gezogenen Vokalen, erzeugt ihr ein Energiefeld aus den beschriebenen Farben. Das, ihr Lieben, ist die Energie, welche den Motor antreibt, der Wunder vollbringt und sie in eurer Realität manifestiert.

Und so sagen wir euch: Wenn ihr euch Dinge vorstellt, die ihr in eurem Leben manifestieren möchtet, mit reiner Absicht und zu eurem höchsten Besten, dann verwendet auch den Klang: »Maaaaaaaaaaaa Naaaaaaaaaaaa …«

Die Farbe kommt von allein hinzu, denn sie begleitet den Klang. Dies sind die zwei, die die Energie der drei erschaffen …, wo Wunder geboren werden. Das »a« kommt zwölf Mal.

Ihr Kostbaren, ihr habt die Macht, alles zu erschaffen, was ihr euch wünscht. Ihr und Gott. Seid tapfer genug, um eure beschränkenden Ängste zu transzendieren, nehmt eure Macht und nutzt sie, um auf eurem Planeten große Wunder zu vollbringen! Fangt mit euch selbst an. Heilt den Körper, mit dem ihr auf die Erde gekommen seid. Heilt gleichzeitig den Planeten, denn eure Biologie und der Boden der Erde sind nichts voneinander Getrenntes. Wir sind die Ahnen, die von den Sternen gekommen sind. Wir kennen euch alle mit Namen, und diejenigen von uns, die beschlossen haben, hier zu bleiben und euch zu helfen, während ihr eure Arbeit auf diesem wunderschönen Wasserplaneten verrichtet, vermissen euch. Wir senden euch tiefes Licht und tiefe Liebe.

Frage: Viele der indigenen Kulturen haben ein Tiertotem oder verehren ein bestimmtes Tier als Teil ihrer Abstammung. Kannst du uns etwas mehr über diese Verbindung sagen? Ist sie Teil eines Systems?

Kryon: Das System basiert auf dem ursprünglichen Überleben in den Anfangstagen der Menschheit. Alles war mit »anderem Leben« auf Gaia verknüpft. Die Tiere wurden als geheimnisvoll, lebensspendend und sogar mythologisch betrachtet. Ihr Fleisch hielt euch am Leben, ihr Fell hielt euch warm. Ihr habt aus Teilen ihres Körpers Dinge produziert, mit anderen Teilen haben Medizinmänner und Medizinfrauen die Menschen geheilt. Sie wurden also mit der Lebenskraft assoziiert. Das war zusammen mit den Pflanzen das »System aller Dinge«. Ein Tiertotem zu haben war damals also ein Anspruch auf die Abstammung aus dem Bund mit der Natur, eine Aussage darüber, wie eure Energie mit dem System von Gaia und mit der Energie von allem, was ist, in Verbindung stand. Es sagte etwas über euren Persönlichkeitstyp aus.

Heute ist das natürlich nicht mehr der Fall, doch das galt viel länger als alles, was ihr heute habt. Diese Energie ist immer noch im Kristallgitter eingeprägt, und bis zum heutigen Tag halten viele indigene Völker an der Bedeutung dieses Bundes fest.

Frage: Sollten wir noch etwas über die alten indigenen Völker wissen?

Kryon: Sie hatten zum Überleben nur das, was Gaia ihnen gab. Es gibt in den Wäldern immer noch Pflanzen und Kräuter, die der Schlüssel zu eurer Gesundheit sind. Sogar »moderne« Krankheiten wie Krebs könnten mit einigen der Naturarzneien, über die die indigenen Völker Bescheid wissen, geheilt werden. Die Menschheit verlässt sich heutzutage viel zu sehr auf Designer-Chemie anstatt auf die Gaia-Balance. Wenn ihr bestimmte Pflanzen und Kräuter zu euch nehmt, nehmt ihr auch alles auf, was zu ihrem Wachstum beitrug, auch das eigentliche »System der Erde«.

Macht es dann nicht Sinn, das zu nutzen, was Gaia produziert hat, um so den Körper ins Gleichgewicht zu bringen? Auf diese Weise bekommt ihr so viel mehr. Chemie ist kalt und hat kein Bewusstsein. Sie ist bestenfalls eine zeitweilige Lösung für ein viel größeres Problem …: am Leben zu bleiben.

Kapitel 2
Die Wissenschaft der Zukunft

Die Alten wussten intuitiv, dass die Welt rund ist. Sie verstanden etwas von Astronomie und entwickelten sogar sehr genaue Kalender. Wie konnte all diese Weisheit und dieses Wissen verloren gehen? Wie konnte die »zivilisierte« Welt lange Jahre glauben, die Erde sei flach? Die Antwort hat etwas mit dem menschlichen Bewusstsein zu tun. Die Schwingung des Planten ist wie eine große Tür, die sich je nach Schwingung einer erleuchteten oder nicht erleuchteten Menschheit öffnet bzw. schließt. Kryon sagt dazu:

Wenn die Menschheit beschließt, diese Tür durch das Erzeugen einer niedrigen Schwingung auf dem Planeten zu schließen, dann gehen Informationen, Erfindungen und Entdeckungen verloren. Ja, sie verschwinden tatsächlich, weil die Menschheit sich nicht einmal die Mühe macht hinzuschauen! Doch wenn die Schwingung sich erhöht, geht die Tür auf, und Entdeckungen und Erfindungen liegen sozusagen griffbereit auf der Schwelle und warten nur darauf, gefunden zu werden.

Es ist also nicht Spirit, der solche Erfindungen nur sparsam verteilt; vielmehr sorgt das von euch geschaffene System dafür. Denn hoch entwickelte Wissenschaft ist immer da – ganz egal was –, doch je nachdem, wie der Planet mit dem menschlichen Bewusstsein schwingt, sorgen die Menschen auf dem Planeten dafür, dass nicht so viel davon verfügbar ist.

Wenn diese Erkenntnisse über Entdeckungen und Erfindungen von der Menschheit aufgenommen werden, landen sie normalerweise als Inspirationen an mehreren Orten gleichzeitig auf dem Planeten. Damit soll gewährleistet werden, dass die Offenbarungen der jeweiligen Entdeckung nicht verloren gehen. Deshalb geschieht die Inspiration gleichzeitig an drei bis vier Orten. Kryon Live-Channelling »Die Wissenschaft, die die Zeit braucht«,

durchgegeben in Albuquerque/New Mexico – 14. Februar 2010

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wo Erfindungen und Entdeckungen herkommen? Wie lange hat es gedauert, bis der Mensch Feuer machen konnte? Wie lange, bis er das Rad erfunden hat? Ist Ihnen aufgefallen, wie viel Zeit zwischen der Entdeckung des Feuers und der Erfindung des Rads verstrichen ist? Und nun vergleichen Sie das einmal mit der Zeit zwischen der Entdeckung der Elektrizität und der Erfindung des Radios. Und unser heutiges technologisches Zeitalter? Irgendwie scheint jedes Mal, wenn man seinen Computer oder sein Handy aufrüstet, schon die nächste Generation in den Verkaufsregalen zu liegen, und zwar eine viel bessere als die, die man gerade gekauft hat.

Warum also war ursprünglich so ein großer Zeitabstand zwischen unseren frühen Erfindungen und Entdeckungen? Laut Kryon gibt es einen direkten Zusammenhang damit, wie stark die Menschen mit ihrer inneren Göttlichkeit in Verbindung stehen. Je mehr wir über dieses uns innewohnende Göttliche wissen, desto besser können wir uns dem öffnen, was wir bereits wissen: wie die Dinge wirklich funktionieren.

Was ich nun beschreibe, ist besser verständlich, wenn Sie das 10. Kryon-Buch von Lee Carroll gelesen haben. Falls nicht, müssen Sie sich aber keinen Kopf machen. Öffnen Sie sich einfach der Vorstellung, dass Ihre DNA aus zwölf Schichten besteht, von denen drei plejadisch sind.

Die Plejadier wussten alles über Quantenenergie, wie Verschränkung funktioniert, alles über die Gesetzmäßigkeiten der Physik, und sie nutzten dieses Wissen, um hierherzugelangen. Drei unserer zwölf DNA-Schichten sind plejadisch; darin existiert alles, was wir wissen möchten. Alle Erfindungen und Entdeckungen der nächsten 4000 bis 8000 Jahre finden sich bereits dort. Die Fähigkeit, auf diese Informationen zuzugreifen, steht in direktem Zusammenhang mit der Kohärenz des Mitgefühls auf diesem Planeten. Ganz schön sonderbar, gelinde ausgedrückt!

Der Planet empfängt Vorstellungen und Erfindungen, wenn unser Bewusstsein dafür bereit ist, und nicht vorher. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum das so ist? Das Bewusstsein der Menschheit war darauf ausgerichtet, zu trennen, zu erobern und sich gegenseitig zu bekriegen. Erkennen Sie, dass dieses Bewusstsein neue Erfindungen am liebsten als Waffen zum Kriegführen nutzen will?

Vorstellungen und Erfindungen sind außerdem dem Kristallgitter der Erde eingeprägt. Wer hat das gemacht? Natürlich die Plejadier. Das soll Kryon uns erklären:

Auf dem Planeten befindet sich jetzt, in dem, was ihr Gaia nennt, das Kristallgitter. Dieses Gitternetz ist sozusagen das Gedächtnis, das sich an alles erinnert, was von den Plejadiern dort abgelegt wurde, und es erinnert sich auch an die menschliche Geschichte. Wenn es stimmig ist und das Bewusstsein der Menschheit einen bestimmten Punkt erreicht hat, werden diese Ideen und Informationen freigegeben. Es ist also eine Art Zeitkapsel. Das geschieht nicht von der großen zentralen Sonne aus, nicht von außen. Vielmehr geschieht es von innerhalb der Gaia-Energie. Vor Jahren, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, saßen wir einmal auf dem Mount Shasta zusammen, und wir erzählten euch von den Lemuriern, die auf dem Berg lebten. Wir sprachen auch von der Zeitkapsel dort. Jetzt wisst ihr, worum es dabei geht; sie werden nicht herauskommen und sich vorstellen und uns die Hände schütteln. Das ist nicht die Metapher. Vielmehr geht es bei der Zeitkapsel um Informationen, Konzepte und Ideen. Es geht um die Quantenhaftigkeit eurer Realität, die ihr entdecken werdet. Es geht um Dinge, die ihr braucht, wenn ihr euch in die neue Energie hineinbegebt …

Übrigens gab es einen Zeitpunkt, an dem ihr fast gestolpert seid. Ihr hattet so eure Schwierigkeiten mit der Elektrizität. Und da trat ein Mann auf den Plan, der seiner Zeit weit voraus war, und er stand bereit, um etwas zu verändern. Sein Name war Nikola Tesla. Er vermachte euch das Prinzip des sogenannten Wechselstroms. Versucht einmal, diesen heute viel genutzten Prozess zu verstehen; den meisten von euch wird es nicht gelingen, denn es ist nichts Dreidimensionales. Die ganze Idee hinter der Art von Elektrizität, wie ihr sie heute nutzt, entsprang einem Quantenverstand. Er durfte aber nur das machen; er versuchte es auch mit anderen Konzepten, die, wie er wusste, wahr sind und funktionieren, aber ihm wurde nicht erlaubt, noch mehr zu machen.

Würde ich euch erzählen, was er noch alles entdeckt hat, wären das Dinge, die euch noch nicht einmal aufgefallen sind. Seine weiteren Ideen wurden nie außerhalb der »Schublade« weitergedacht, das durfte nicht sein, weil die Erde dafür nicht bereit war. Er entdeckte masselose Objekte. Er konnte durch die Molekularstruktur anhand phasiger Magnetik die Masse verändern und noch alles Mögliche – aber er konnte das nie steuern und kontrollieren. Er ließ Objekte von seiner Werkbank an die Zimmerdecke fliegen. Aber er hatte keine Kontrolle darüber, denn er war noch nicht bereit dafür. Und ihr wisst ja, wofür er noch bekannt war, oder? Anscheinend schlug die Stromübertragung fehl, aber, meine Lieben, da ging gar nichts fehl! Es gibt Bilder von seinem misslungenen Turm, aber immer, wenn ein Mensch einen Turm sieht, geht er – vorurteilbehaftet, wie er ist – davon aus, dass damit etwas über die Luft gesendet werden soll. Ich sage euch, was er wirklich damit machte. Tesla hatte herausgefunden, wie man Strom durch den Erdenboden versenden konnte! Dazu braucht man Türme, weil sie die Magnetik auf bestimmte Art und Weise aufgreifen und versenden und die Knoten auf dem Planeten aufspüren müssen. Davon haben wir schon gesprochen: wie man das Gitternetz des Planeten nutzt, welches sich bereits in der Erde befindet und als eine Art Autobahn zur Verfügung steht. Man kann das gesamte Gitternetz des Planeten magnetisch zum Versenden von Elektrizität nutzen und den Strom dort abgreifen, wo er benötigt wird. Ganz ohne Kabel. Doch die Erde war dafür noch nicht bereit.

Ich sage euch warum, meine Lieben, und das ist das erste Mal, dass wir darüber sprechen. Der Grund ist, dass man das gar zu einfach für Waffen verwenden kann, und dafür seid ihr nicht bereit. Ihr seid auch nicht bereit für masselose Objekte, denn auch sie kann man zu leicht als Waffen hernehmen. Ihr fragt nun vielleicht: »Na gut, Kryon, und wann werden wir dafür bereit sein?« Ihr kennt die Antwort bereits, oder etwa nicht? Dann, wenn das menschliche Bewusstsein einen Punkt erreicht, wo es um Einigung und nicht um Trennung, Macht und Erobern geht, dann werdet ihr diese Errungenschaften erhalten. Dann, wenn die Menschheit die Bevölkerungsstärke daran misst, wie gesund die Menschen sind, und nicht am Bruttoinlandsprodukt, dann werdet ihr sie bekommen. Es wird so weit kommen, es dauert zwar noch eine Weile, aber es wird passieren.

In dieser Zeitkapsel, die ihr Gaia nennt, gibt es ein Lagerhaus voller Wissen und Ideen, welches schon vor langer Zeit von denen aufgebaut wurde, die ihr die Lemurier und die Plejadier nennt. Sie sind ein und dasselbe, sehr früh zu bestimmten Zeiten in der »heiligen menschlichen« Geschichte. Zunächst öffnet sich die Zeitkapsel und lässt neue Ideen heraus, danach kommen Erfindungen, und zwar deshalb, weil die Menschheit erst einmal weicher werden muss, bevor euch die Erfindungen »über den Weg laufen«. Ihr werdet in nächster Zeit erkennen, was ich damit meine. Die Zeitkapseln liegen praktisch unter euren Füßen …

Erkennt ihr, was da in euch ist? Ihr werdet diese Wissensmaschine, die ihr in euch tragt, brauchen. Diese Quantenhaftigkeit in euch muss für euch etwas Reales werden, damit ihr den nächsten Schritt tun könnt. Das ist also eure Zeitkapsel, das, worüber wir eigentlich sprechen wollten. In der Erde befindet sich eine Zeitkapsel, ebenso wie in euch selbst. Das ist euer spirituelles Erbe, mit dem ihr auf die Erde gekommen seid; es ist bereit, sich wie eine Lotusblüte zu öffnen. Wenn das geschieht, entsteht eine neue Bewusstheit; dann gibt es Frieden in einer Welt, die nicht unbedingt friedlich ist; dann gibt es Geduld in einer Welt, die nicht unbedingt geduldig ist. Dann werdet ihr euch verändern. Seit Langem sprechen wir darüber. Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, es auch zu tun …

Wir haben lange mit der Weitergabe dieser Botschaften gewartet. Hier beginnt die Arbeit; sie muss bei euch beginnen, und zwar auf eine Art und Weise, mit der ihr vielleicht nicht mitzugehen bereit seid? Es geht jedoch nicht ums Tun, sondern ums Sein … Kryon Live-Channelling »Die Zeitkapsel von Gaia«, durchgegeben in Salt Lake City/Utah – 9. Februar 2013

Ich habe ja schon von den neuen Ideen und Entdeckungen gesprochen, die in unserer DNA liegen – insbesondere den drei plejadischen Schichten. Das ist die Zeitkapsel, von der Kryon spricht. Wofür genau stehen die plejadischen Schichten? Geht es dabei um mehr, als wir meinen? Die Antwort lautet: Ja.

Diejenigen, die euch den Samen eingepflanzt haben, haben eine DNA, und diejenigen, denen der Samen eingepflanzt wurde, haben eine DNA. Interessant, oder, dass ihr diese Gleichheit des Lebens eines Tages im Allerkleinsten und im weit Entfernten entdecken werdet. Wie ihr dann erkennt, stammt das nicht von eurem Planeten, und dann werdet ihr auch verstehen, dass es vielleicht ein »gemeinsames galaktisches Lebenssystem« gibt, welches wunderschön ist.

In euch befindet sich eine Zeitkapsel: Die drei plejadischen Schichten eurer DNA sind für die Galaxie gar nichts so Spezielles, und sie tragen die Saat der Plejadier in sich, von deren Eltern und den Eltern ihrer Eltern. Warum erzähle ich euch das? Weil eure innere Zeitkapsel schon länger lebt als das gesamte geschichtliche Leben auf dem Planeten. Sie steht für jene in der Galaxie, die viel, viel älter sind als ihr, auch älter als die menschliche Rasse …, und das ist in euch. Schon seit Jahren erzählen wir euch, dass es da mehr gibt, als ihr euch überhaupt vorstellen könnt …

Kryon Live-Channelling »Die DNA-Zeitkapsel«, durchgegeben in Sacramento/Kalifornien – 10. Februar 2013

Sehen Sie, was das mit Ihnen persönlich zu tun hat? Man muss kein genialer Wissenschaftler sein und etwas ganz Tolles erfinden, um etwas Wichtiges für den Planeten zu tun. Ihr mitfühlendes Handeln und Ihre Liebe zum göttlichen Selbst verändern den Planeten auf tiefgreifende Weise.

Erkennen Sie, wie das Tun eines Einzelnen das Tun aller verändert und beeinflusst? Das Tun aller wiederum verändert das kollektive menschliche Bewusstsein. Und ein verändertes menschliches Bewusstsein öffnet oder schließt die Tür zu neuen Erfindungen und Entdeckungen.

Seit über 23 Jahren übermittelt uns Kryon liebevolle Botschaften, die sich oft mit hoher Wissenschaft vermischen. Wir haben die Zeitmarke 2012 passiert. Viele der widersprüchlichen Informationen von Kryon wurden inzwischen von der Wissenschaft bestätigt. Und dieser Trend wird sich fortsetzen, achten Sie einmal darauf. Mit zunehmendem menschlichem Mitgefühl wird Neues entdeckt. Und jetzt stellen Sie sich auf etwas hoch Wissenschaftliches ein.

Designer-Magnetik

Was ist Designer-Magnetik? Was ist der Unterschied zwischen normaler Magnetik und Designer-Magnetik? Nun ja, verglichen mit Designer-Magnetik ist »normale« Magnetik so etwas wie eine kindliche Bleistiftzeichnung im Vergleich zur Mona Lisa. Das Kind ist sich der Farben bewusst, hat aber keinerlei Vorstellung davon, was damit wirklich geschaffen werden kann. Der wahre Künstler dagegen weiß, wie er aus all den Farben ein Meisterwerk erschaffen kann.

Bei der Designer-Magnetik geht es darum, zu lernen, wie Energie »konstruiert« bzw. planmäßig gestaltet werden kann. Wenn dieses »Design« dann korrekt mit einem Objekt zusammengebracht wird, kann das Objekt masselos werden. Bislang gab es das nicht in einer Form, die kontrolliert werden konnte. Wir wissen nicht, wie wir ein magnetisches Feld so »konstruieren« können, wie Kryon das beschreibt – noch nicht jedenfalls, aber irgendwann können wir das. Das ist Teil der neuen Entdeckungen, die darauf warten, gefunden zu werden.

Diese Art Designer-Magnetik kommt auf natürliche Weise auf dem Planeten vor. Haben Sie schon einmal von den Heilwassern von Lourdes in Frankreich gehört? Jedes Jahr pilgern Menschen aus aller Welt dorthin, um in dem legendären Heilwasser zu baden, das aus einer Quelle in der Grotte entspringt. Laut Kryon sind die heilenden Qualitäten des Wassers in dieser Grotte ein direktes Resultat der Magnetik und der Anomalien des Felsgesteins, durch das dieses Wasser fließt; und es verfügt über Quantenenergie.

Bevor wir uns von Kryon etwas über Designer-Magnetik erzählen lassen, möchte ich etwas zur sogenannten Verschränkung sagen, von der bei Kryon oft die Rede ist.

In der Physik wird Verschränkung als Beziehung zwischen zwei oder mehr Teilen eines Quantensystems beschrieben, welches von einer Wahrscheinlichkeitswellenfunktion gesteuert wird. Der Ausdruck Verschränkung bezeichnet in der Quantentheorie die Art und Weise, wie Energie-/Materiepartikel korreliert werden können, damit sie auf berechenbare Weise miteinander interagieren – egal, wie weit sie voneinander entfernt sind.

Wissen Sie, wie Einstein diese Verschränkung genannt hat? Er bezeichnete sie als »spukhafte Fernwirkung«. Das Phänomen der Verschränkung ist etwas Reales und wurde experimentell mehrfach nachgewiesen. Im Jahr 1997 ermöglichten Nicolas Gisin und seine Kollegen von der Universität Genf anhand verschränkter Photonen eine einfache, aber sofortige Kommunikation über eine Entfernung von über elf Kilometern (sieben Meilen). Das erklärt, warum Fernheilungssitzungen funktionieren. Die Wissenschaft hat den Mechanismus hinter der Verschränkung noch nicht herausgefunden, und es gibt bislang auch keine Theorie, die sie vollständig erklären kann. Laut Kryon schließt die Quantenverschränkung Atomstrukturen, egal ob Materie oder Energie, in ihrer jeweiligen Zeit und ihrem jeweiligen Raum in einem einzigartigen quantensymmetrischen Muster zusammen.

Um diese Verschränkung einmal bildlich vorstellbar zu machen, wollen wir einen Blick auf aktuelle Forschungen und Experimente werfen; das bereitet Sie auch auf das nächste Kryon-Channelling vor.

An der Universität von Tel Aviv in Israel wurde eine Forschungsgruppe zum Thema Supraleitfähigkeit gebildet, die die Effekte der sogenannten Quantenlevitation und der Quantenfixierung (auch Flux Pinning genannt) nachgewiesen hat und die diesen Prozess folgendermaßen beschreibt:

Zunächst wird ein Einzelkristall-Saphir-Wafer mit einer dünnen (~1µm dicken) Schicht aus keramischem Material namens Yttrium-Barium-Cuprat (YBa2Cu3O7–x) überzogen. Bei Zimmertemperatur hat die Keramikschicht keinerlei interessante magnetische oder elektrische Eigenschaften. Doch wenn sie auf unter –185 ºC (–301ºF) abgekühlt wird, verwandelt sich das Material in einen Supraleiter und leitet Elektrizität ohne jeglichen Widerstand und mit null Energieverlust. Supraleitfähigkeit und Magnetfelder mögen sich gegenseitig nicht. Wenn möglich, verdrängt der Supraleiter sämtliche Magnetfelder aus seinem Innern; das ist der sogenannte Meißner-Ochsenfeld-Effekt. In unserem Fall war der Supraleiter extrem dünn, und deshalb dringt das Magnetfeld dennoch durch, allerdings in diskreten Mengen (schließlich geht es hier um Quantenphysik!); das nennt man »Flussquanten« bzw. »Flussschläuche« oder »Fluxone«. In jedem magnetischen Flussquanten wird die Supraleitfähigkeit lokal zerstört. Der Supraleiter versucht, die Magnetröhren an Schwachstellen (beispielsweise Korngrenzen) »festzuhalten«. Jede Bewegung des Supraleiters im Raum versetzt auch die Flussschläuche in Bewegung. Um das zu verhindern, bleibt der Supraleiter mitten in der Luft »fixiert«.

Quelle (übersetzt): http://www.quantumlevitation.com/thephysics.html

Auf der hier zitierten Website ist auch ein Video zu sehen, auf dem die Forscher das von ihnen als »Quantenlevitation« bezeichnete Phänomen demonstrieren und zeigen, wie ihr unterkühlter »Puck« mit einer Magnetleiste »quantenfixiert« wird. Dieser »Puck« schwebt dann um die Magnetleiste herum und kann in jedem Winkel fixiert werden, ja bewegt sich um die Magnetleiste herum. Das öffnet die Tür zu einem besseren Verständnis der Verschränkung. Bei diesem Experiment kann man zwar nicht von einer 100%-igen Verschränkung sprechen (eher von einer 0,5%-igen Verschränkung), dennoch wurde aufgezeigt, dass durch das Unterkühlen eines Objekts dessen Masse verändert werden kann. Dieselben Videoaufnahmen hat Lee Carroll in vielen Seminaren gezeigt.

Bei einer Veranstaltung von Todd Ovokaitys gab Kryon einige sehr tiefgehende Informationen durch, um darauf hinzuweisen, dass die Dichte ein variables Attribut und kein Newton’sches Gesetz ist. Deshalb kann die Dichte eines beliebigen Objekts verändert werden. Sie haben noch nie von Todd Ovokaitys gehört? Von ihm ist im Kryon-Buch 4, »Gemeinsam mit Gott«, sowie im Kryon- Buch 10, »Die 12 Stränge der DNA«, die Rede. Ovokaitys ist einer der führenden Köpfe in der Erforschung der Realität, von der Kryon gesprochen hat (magnetische DNA-Heilung und -Verjüngung). Er hat ein paar erstaunliche Theorien entwickelt, die jetzt belegt werden – wie Kryon das vorhergesagt hat. Seine Forschungsarbeiten haben zwar schwerpunktmäßig mit der DNA-Verjüngung anhand der neuen Physik zu tun (mit bemerkenswerten Ergebnissen), aber er arbeitet auch an Entdeckungen, die jeder auf der Stelle nutzen kann. Ovokaitys lehrt auch die sogenannte Pineal Toning TechniqueTM, die mit 24 multidimensionalen Tönen zur Aktivierung der Zirbeldrüse arbeitet und tiefgreifende bewusstseinserweiternde Erfahrungen ermöglichen kann.

Hier ein Auszug aus der Transkription eines Kryon-Channellings mit Informationen über die Designer-Magnetik. Dabei spricht Kryon auch zu Ovokaitys, den er immer mit dem Namen Yawee anspricht.

– So, nun zurück zur Physik. Ich möchte über Masse sprechen.

Yawee, ist es möglich, ein Objekt, etwa so groß wie ein kleiner Felsblock, zu haben und zwei dieser Objekt nebeneinanderzustellen, gleiche Größe, aber das eine wiegt meinetwegen 40 Kilo und das andere 400 Kilo? Geht das?

– Ja.

– Und kannst du uns bitte sagen, wie das auf der Atomebene zu erklären ist?

– Na ja, für eine so unterschiedliche Dichte bei gleicher Größe gibt es verschiedene Möglichkeiten. Einer der Blöcke könnte aus Lithium sein, das hat eine niedrige Dichte, der andere aus Gold, was eine hohe Dichte hat. Das wäre eine Erklärung, aber ich nehme an, du möchtest eine andere Erklärung hören?

– Nein, das ist gut. Dichte ist die Antwort. Doch Dichte von was?

– Dichte ist definitionsgemäß die Masseeinheit eines Körpers geteilt durch sein Volumen. Letztendlich würde das wohl darauf hinauslaufen, dass Dichte die Anzahl der atomaren Teilchen ist, die die Masse enthalten, pro besagtem Volumen.

– Aha! Es ist also das Maß von dreidimensionalen Teilen innerhalb eines bestimmten Raums. Vorhin hat mein Partner [Lee] der Seminargruppe ein Video von einem Makroobjekt gezeigt [Eisenteil], welches quantenfixiert und teilweise mit einem Magnetfeld verschränkt wurde. Daran waren zwei Prozesse beteiligt: zum einen der Magnetismus und zum anderen die Unterkühlung. Beides zusammen führte zu dieser Fixierung. Dieser Prozess wirkte sich auf die Atomstruktur der Objektmasse aus, und daraufhin wurde das Objekt – wie im Video zu sehen ist – mit dem Magnetfeld fixiert. Er veränderte die Atomstruktur der Objektmasse und fixierte sie im Magnetfeld. Das Objekt schien zu schweben, aber eigentlich hatte es einfach dieselbe Quantensymmetrie wie das Magnetfeld, war also damit verschränkt.

Hier noch einmal ein Hinweis: Masse ist ein konstruiertes, geplantes Merkmal und kein Newton’sches Gesetz. Gewicht und Masse haben nichts mit Größe zu tun, sondern mit Dichte. Dichte wiederum ist ein Merkmal der Atomstruktur, und die hat mit Verschränkung zu tun. Die Dichte passt sich an ihren jeweiligen dreidimensionalen Raum an. Und wenn man die Dichte dieser spezifischen Atomstruktur verändern könnte? Es gibt da eine Möglichkeit, die noch nicht einmal unbedingt die Substanz verändern würde [Gold wäre immer noch Gold].

Wenn ihr eine bestimmte Atomstruktur so weit herunterkühlen würdet, dass die Atomteilchen nicht mehr so wie vorher schwingen, könntet ihr sie entsprechend eurer Wünsche »umdesignen« bzw. neu gestalten, anhand von Designer-Magnetik. Dadurch verändert sich auch die Quantensymmetrie der Fixierung. So könnte man das Gewicht eines Kieselsteins auf eine Tonne erhöhen oder dafür sorgen, dass ein Auto gar nichts wiegt. Das ist eines der Merkmale der Quantenverschränkung und Quantenfixierung, welches die Wissenschaft noch nicht entdeckt hat. Damit ist Designer-Masse möglich.

Wie wir euch bereits gesagt haben, gibt es so etwas wie Anti-Schwerkraft nicht. Das ist vielmehr die Erzeugung eines masselosen Objekts. Masse kann »konstruiert« und manipuliert werden – eine der ersten von vielen Lektionen, die wir vor zwanzig Jahren gelehrt haben, und das hat mit der euch bekannten Verschränkung zu tun. Doch es gibt dabei einen Nebeneffekt …: Energie [dazu gleich mehr].

Unterkühlung, Designer-Magnetfelder und ein weiteres, von euch noch zu entdeckendes Element können gemeinsam tatsächlich ein Merkmal der Atomstruktur, das von euch aktuell als »Dichte« bezeichnet wird, verändern. Ihr könnt das ständig bei natürlichen Substanzen sehen. Was ist der Unterschied zwischen dem Schwermetall und dem Leichtmetall, von dem die Rede war? Wenn es euch möglich wäre, in die Atome hineinzugehen, könntet ihr diesen Unterschied dann beobachten? Jawohl. Wenn ihr ein paar Merkmale der Atommuster und der Symmetrie ihrer Quantenbeziehung verändern könntet, würde sich dadurch die Masse verändern? Würden sie wieder kohärent zusammenkommen, weil sie verschränkt sind, um das Objekt zusammenzuhalten, dasselbe Objekt, aber mit geänderter Masse? Die Antwort lautet: Ja.

Obwohl es für meinen Partner schwierig ist, ein Merkmal zu erklären, das noch nie jemand gesehen hat, ist dies doch die Erklärung dafür, warum ein Objekt als Objekt zusammenhängt. Die Antwort ist Verschränkung. Es ist verschränkt bzw. in sich selbst in einer bestimmten Zeit und einem bestimmten Raum fixiert. Haben die meisten von euch erkannt, dass ein Objekt hauptsächlich aus Raum besteht? Wodurch hängt es dann als Objekt zusammen? Die Antwort lautet: Es ist mit sich selbst quantenfixiert.

Ihr seht also: Jedes Objekt hat sein ganz bestimmtes »Zeit und Raum«-Gefüge, und die Dichte wird standardmäßig angepasst [eine natürliche, sich anpassende Dichte, die die Tendenz hat, zu ihrem angepassten Zustand zurückzukehren, wie es der Gegend im Universum entspricht, in der es sich befindet]. Doch diese Dichte kann modifiziert werden. Das ist das eine. Und hier ist noch etwas.

Yawee, wir saßen zusammen und haben etwas Persönliches besprochen. Es ist nicht vertraulich. Einmal bat ich dich, die Experimente mit freier Energie erst einmal hintanzustellen. Erinnerst du dich?

– Ja.

– Ich nannte dir zwei Gründe dafür: Zum einen musst du zunächst weitere Aufgaben in anderen Bereichen erledigen, und ich habe dir ein paar Hausaufgaben aufgegeben [die Zirbeldrüsentöne des lemurischen Chors]. Und zum Zweiten würden diese Experimente nicht die Ergebnisse zeitigen, die du vermutet hättest. Oder in deiner eigenen Sprache: Ich sagte, deine Räder würden durchdrehen.

Jetzt enthülle ich den zweiten Teil der Informationen über freie Energie: So etwas wie freie Energie gibt es nicht; das ist einfach umgelenkte, sich anpassende Physik. Mach jetzt langsam, Partner [Ermahnung an Lee, sorgfältig zu sein und gegebenenfalls das Tempo zu verringern]! Wenn ihr Energie erzeugen wollt, muss sie irgendwie aus der Atomstruktur kommen. Die Atomstruktur wird von ihrer sich anpassenden Energiequelle zusammengehalten (»Konformität«). Wenn du die Merkmale dieser Atomstruktur verändern kannst, macht es dann Sinn, wenn du Energie freisetzen könntest, indem du ein Objekt erneut anpasst? Siehst du, dass Energie modifiziert wird, wenn du die Attribute des verschränkten bzw. fixierten Zustands veränderst?

– Ja.

– Das ist eines der Geheimnisse. Und hier ist noch ein weiteres Merkmal, ein Hinweis: Ihr Menschen, hört gut zu! Physiker, macht doch einmal ein paar neuartige Energieexperimente, an einem ganz bestimmten Ort …; der befände sich auf einer Kreisbahn. Denn wenn ihr das tut, hättet ihr die benötigte Kälte, ohne dafür zusätzliche Energie aufwenden zu müssen. Ich lasse das jetzt mal so stehen, und ihr könnt entscheiden warum. Es ist Teil des Geheimnisses. Energie, die verwendet wird, um einen Zustand zu schaffen, wirkt sich oft auf diesen Zustand aus.

Wenn die Attribute der Verschränkung bzw. Fixierung innerhalb eines sich anpassenden Objekts aufgegeben werden, wird eine große Menge Energie freigesetzt. Das Rückgängigmachen der Konformität eines Objekts muss auf jeden Fall auf eine Weise Energie freisetzen, wie ihr es bislang nicht kennt. Das ist Quantenhaftigkeit, und sie zeigt zwei neue, noch nicht erkannte Gesetzmäßigkeiten der starken und schwachen Kraft der Multidimensionalität auf. Das ist nicht dasselbe wie das Freisetzen von Atomenergie, so wie ihr das kennt. Hier handelt es sich um das Freisetzen von fixierter Energie innerhalb der Struktur eines Objekts, wenn dessen Dichte-Merkmale sich verändern. Es erreicht keine kritische Masse und wird auch nicht explodieren. Es kanalisiert die Energie einfach an einem anderen Ort, der in 3-D nicht gut sichtbar ist. Multidimensionale Energie ist etwas sehr Reales. Ihr habt sie sogar als »dunkle Energie« bezeichnet. Sie hält die Galaxie zusammen.

Um diese Energie zu erschließen, ist derzeit Unterkühlung erforderlich. Das Widersprüchliche daran: Um etwas zu unterkühlen, ist sehr viel Energie nötig, allerdings nicht im Raum. Ein andermal werde ich euch Hinweise darauf geben, wie die erforderliche Temperatur ohne Raum zu erreichen ist [siehe Kryons Antworten auf die diesem Abschnitt nachfolgenden Fragen].

Könnt ihr jetzt sehen, wie ihr aufbauend auf diesem Prozess einen Energiekreislauf erzeugen könntet? Wenn man ein ständig seine Konformität veränderndes Dichte-Masse-Szenario aufstellen könnte, würde jedes Mal, wenn das Objekt seine Konformität verändert, Energie freigesetzt. Also denkt daran: Masse will immer in einen »konformen Zustand« zurückkehren. Wenn ihr die Fixierung der Quantensymmetrie aufhebt und dadurch die Masse verändert, wird sie zu ihrer natürlichen Dichte zurückkehren, wenn die »Maschine« des Entfixierens freigegeben wird. Das ist dann eine »Zug-Stoß«- oder »Gegentakt«-Energie (Push-Pull). Diese Energie kann nutzbar gemacht und zum Teil wiederverwendet werden, um die Unterkühlung beizubehalten. Damit hat man eine Maschine, die sich selbst am Laufen hält und gleichzeitig mehr Energie freisetzt, als sie verbraucht. Das ist keine freie Energie. Es ist umgeleitete Energie. Dabei wird viel mehr Energie freigesetzt, als ihr es euch mit euren 3-D-Formeln ausrechnen könnt. Denn das ist der eigentliche Kern, der die Materie zusammenhält, und ihr kennt einfach keine Formeln, mit der man sie messen könnte. Sie ist viel größer, als ihr euch vorstellen könnt.

Ihr betrachtet Energie gewöhnlich als Wärme. Umgeleitete Energie ist quantenhaft und unsichtbar. Ihr braucht also eine Quantenerfindung, um sie »einzufangen«.

Kryon Live-Channelling »Wissenschaft«, durchgegeben in Sedona/Arizona – 11. Juni 2012

Zusammengefasst sagte Kryon, dass man nach der Unterkühlung eines Objekts die Merkmale seiner Atomstruktur mit Hilfe der Designer-Magnetik neu konstruieren kann. Das einzige Problem dabei: Wir wissen noch nicht einmal, was das überhaupt ist. Die Atomstruktur der Materie birgt ein großes Geheimnis. Wenn man beispielsweise in einen Felsen hineinschaut, gibt es ein Quantenmuster, wodurch dieses Objekt zum Felsen wird, aber eines seiner Merkmale ist seine Dichte (die Entfernung zwischen den Atomen untereinander). Zum Quantenmuster gehören (1) die Dichte der Materie (Masse) und (2) das, was alles zusammenhält, sodass daraus ein Felsen wird. In unserer Schwerkraft entspricht die Masse dem Gewicht, mit Designer-Magnetik könnte man also möglicherweise die Dichte eines Objekts so umprogrammieren, dass es unter Umständen fast kein Gewicht mehr hat. Können Sie sich die praktischen Anwendungsfelder für eine solche Technologie vorstellen?

Frage: Wenn Verschränkung zwischen beliebigen Objekten auftreten kann, dann wäre es theoretisch möglich, ein Labor aufzubauen, das mit dem Weltraum verschränkt ist, wodurch eine Unterkühlung von Objekten ohne großen Energieaufwand ermöglicht werden würde. Kannst du uns darüber Informationen geben?

Kryon: Ein Labor ist kein Objekt. Verschränkung bedingt eine (konstruierte) »Designer-Neuanordnung« der Atomstruktur innerhalb einer Substanz. Energie und Masse können sich verschränken, aber bei komplexen Mischungen aus Objekten, die dann ein Paket bilden, geht das nicht so leicht.

Gaia als ein Bewusstsein ist mit dem Zentrum der Galaxie verschränkt. Gaia als Felsen, Wasser und Luft … ist das nicht. Doch ein einzelner Felsen könnte das sein. Verschränkung setzt einen Zusammenfluss von Symmetrie auf jeder Seite der Gleichung voraus. Geht nicht davon aus, dass ihr das jetzt schon verstehen könnt. Aber irgendwann werdet ihr es begreifen.

Man muss für die Unterkühlung nicht große Mengen an Energie einsetzen. Auch das werdet ihr herausfinden, wenn ihr den Wunsch habt, Unterkühlung effizienter zu bewirken.

Frage: Kann man auf der Erde Unterkühlung ohne Unmengen von Energie bewirken, zum Beispiel mit Hilfe von Keramik?

Kryon: Ja, aber nicht mit Keramik allein. Es gibt chemische Möglichkeiten, die ihr bislang nicht entwickelt habt, durch die Objekte unterkühlt werden können, wenn ihr sie zunächst einmal auf eine bestimmte Ausgangskälte (Ruhetemperatur) bringen könnt. Deshalb eigneten sich die Berggipfel besonders gut für die Technologie der Lemurier. Denn das war ein toller Ausgangspunkt, ganz ohne Energieaufwand, außer dem Aufwand, dorthin zu gelangen (–35°C).

Normalerweise denkt man bei Temperatursteuerung – oder wenn man Nullpunktenergie erzeugen will – nicht an Chemie, aber sie kann in diesem Fall, wenn etwas bereits Gefrorenes mit ein bisschen Energieaufwand in einen unterkühlten Zustand gebracht werden soll, die Lösung sein. Die zusätzlichen 240 Grad Kühlung bis zum absoluten Nullpunkt wären zwar wichtig, aber eigentlich muss man für einfache Quantenfixierung gar nicht den absoluten Nullpunkt erreichen (siehe nächste Frage).

Im Labor habt ihr diesen chemischen Prozess bereits entwickelt, aber es funktioniert noch nicht im großen Stil. Also arbeitet daran!

Sucht nach chemischen Rezepturen, die Wärme anziehen und die Wärme aus praktisch allem »heraussaugen«. So wie Osmose anhand einer halbdurchlässigen Membran funktioniert, kann auch Wärme aus einem konzentrierteren Bereich in einen weniger konzentrierten Bereich »herausgesaugt« werden, mit Möglichkeiten, die ihr noch nicht richtig kennt. Das wird schließlich die Grundlage bilden für tragbare Kühlschränke für den Außeneinsatz und die Kühlung von Lebensmitteln ohne Anschluss an das Stromnetz. Die Chemie bleibt anhand einer Batterie »aktiv«.

Die Antwort lautet also: Durch eine Kombination aus (1) kalter Ausgangstemperatur, (2) dem Einsatz neuer chemischer Entwicklungen und (3) der Nutzung neuer exotischer Materialien werdet ihr in der Lage sein, Unterkühlung ohne Riesenenergieaufwand zu erreichen.

Frage: Ist physische Verschränkung eine Verschränkung über Bewusstsein von quantenphysischen Objekten? Und ist das auch für Liebe der Fall? Kryon sagt ja, dass der Raum zwischen dem Kern und dem Elektronennebel in Atomen mit Bewusstsein und Liebe gefüllt ist. Wie hat das mit Physik zu tun?

Kryon: Die letzte Frage zuerst: Wie wir euch gesagt haben, werdet ihr als eines der ersten Quantengeheimnisse, wenn ihr irgendwann einmal ein »Quantenfeldmessgerät« habt, eine andere Art von Leben entdecken …: Quantenleben. Das Messinstrument wird überall Leben aufzeigen! Aber eben Quantenleben. Dieses Leben hat Bewusstsein ohne Tod oder Fortpflanzung. Die Definition von Leben muss dann also umgeschrieben werden, und Quantenleben wird zum Teil eurer Realität werden. Aber ihr werdet in der Lage sein, es zu sehen und euch damit über eine 3-D-Schnittstelle zu verbinden, dadurch wird es besonders interessant.

Und so wird es kommen, dass Bewusstsein und Liebe (etwas, was aus strukturiertem Bewusstsein entsteht) als Quantenlebenskraft angesehen werden muss, denn dieses neue Messgerät sieht darin multidimensionales Leben. Ein Gebäude hat eine 3-D-Struktur, doch die Lebenskraft, die von einem Augenblick zum nächsten variiert, hat eine potenzialbasierte Struktur – eine Quantenstruktur.

Eine starke und eine schwache multidimensionale Kraft sind die zwei noch fehlenden Gesetzmäßigkeiten der Physik. Wenn ihr sie erst einmal erkannt habt, ergibt es einen Sinn, dass der Raum zwischen dem Atomkern und dem Elektronennebel gar kein Raum ist, sondern mit potenzialbasierter Realität und Struktur ausgefüllt ist. Da gibt es Energie, die den Raum erklärt, ebenso findet sich dann eine Erklärung für das Rätsel der dunklen Materie in der Galaxie (welche keine Variation einer Newton’schen Funktion ist). Die neuen Verständnismöglichkeiten umfassen dann auch Liebe und Bewusstsein als Strukturgeber in der Physik. Und eure Logik kann dann begreifen, dass beide an der Verschränkung mitwirken.

Bewusstsein und Liebe in diesem mysteriösen atomaren Raum werden also zu einer Möglichkeit und viel mehr Sinn ergeben als im Moment. Das ist der »Klebstoff« Gottes und der Grund für die »innere Haltung« und das »intelligente Design« der Atomstruktur.

Und nun zum ersten Teil der Frage: Physische Verschränkung ist eine Illusion. Die eigentlichen Akteure sind hier die unsichtbaren Stränge der euch noch fehlenden physischen Gesetzmäßigkeiten, und sie kommen in vielen Formen und Farben vor. Verschränkung ist also in Wirklichkeit ein ganzer Sack voller Merkmale und Attribute, deshalb gibt es davon viele verschiedene Formen, von ganz einfachen, grundlegenden bis hin zu hoch komplexen.

Quantenfixierung ist nur eine teilweise Verschränkung und eine eher einfache Form. Ihr könnt sie in 3-D sehen, und sie entsteht durch Designer-Magnetik und die gezielte Abänderung der Atomstruktur (Unterkühlung). Das ist Verschränkung in ihren Anfängen, und dazu braucht man Energie und ein Objekt, aber es gibt dabei noch ein Problem mit der Entfernung, deshalb ist es keine komplette Verschränkung.

Bewusstsein ist Energie und kann an einem Objekt »fixiert« werden. Liebe (strukturiertes Bewusstsein) ist Energie und kann entweder an einer anderen Energie oder an einem Objekt fixiert werden. Objekte sind nutzbar gemachte Energie und können miteinander fixiert werden …, und zwar viele davon. Doch in beiden Fällen geht es um viel mehr als Magnetik und Unterkühlung. Es gibt da eine Quantenmaschine, die noch nicht entdeckt worden ist; sie »wirft« die Stränge aus und erzeugt einen Zusammenfluss von kohärenter Atomstruktur. Dann sind beide wirklich in einer Realität miteinander fixiert und teilen sich auf der atomaren Ebene denselben Raum. Das wäre dann komplexe Verschränkung.

Für komplexe Verschränkung ist jede Menge Energie vonnöten – wie viel, wollt ihr gar nicht wissen –, sogar mehr als die Chemie, von der in der vorherigen Frage die Rede war. Echte Verschränkung benötigt Unmengen an Energie. Quantenfixierung dagegen nicht. Deshalb ist die komplette und komplexe Verschränkung, wie ihr sie in der Atomstruktur (auf einer sehr kleinen Ebene) und auch in galaktischen Bewegungen (auf der Makroebene) seht, möglich. Beide verfügen über sehr hohe Quantenenergieressourcen, auf die sie zurückgreifen. Im Fall der Atomstruktur ist das die Energie des eigentlichen Atoms, die man als ganz winzige Wurmlöcher betrachten könnte, welche quantenhaft mit unendlicher Energie verbunden sind. Bei galaktischen Bewegungen (entdeckt von Vera Rubin) wird die Energie vom Zentrum der Galaxie abgezapft.

Doch in der »Mittelposition der 3-D-Realität« ist davon nicht viel zu sehen, deshalb ist es schwer, sich vorzustellen, wie man damit wirklich arbeiten könnte, oder das im Labor zu entwickeln, ohne eine unglaublich leistungsfähige Energiequelle zu haben. Das ist dann möglich, wenn ihr die kalte Verschmelzung entdeckt habt. Dann lässt es sich besser damit arbeiten und wird viel mehr Spaß machen.

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