Kitabı oxu: «Bach-Blüten Kraftkarten»

Şrift:

Das Buch

Die Bach-Blüten Kraftkarten von Peter Bernhard öffnen dem Benutzer einen völlig neuen Zugang zu den heilenden Kräften dieser Blüten.

Das Neuartige ist die Verbindung der Wirkkraft der Blüten mit der Energie der schamanischen Helfer und Krafttiere und ermöglicht so ein genaueres, tieferes Verstehen unserer Seele. Die Schönheit der Karten weckt die Intuition und bringt Sie unmittelbar in Kontakt mit den Blüten-Energien und mit Ihren eigenen ungelebten oder unerkannten Potenzialen.

Das Buch gibt präzise Hilfen zum Umgang mit den Kraftkarten und stimmt im Stil einer geführten Meditation oder schamanischen Reise auf die Begegnung mit den Blüten-Energien ein. Die Texte unterstützen dabei, die eigenen Blockaden zu verstehen, zu heilen und das Erfahrene im Alltag auch fest zu integrieren – spielerisch und ohne pädagogischen Zeigefinger.

Fazit: Die Bach-Blüten Kraftkarten sind ein inspirierendes Werkzeug für jeden, der Hilfe sucht oder geben will.

Der Autor

Peter Bernhard, Jahrgang 1952, lebt in Wiesbaden. Er studierte Kunstpädagogik und arbeitet als Kunstmaler, Objektkünstler, Erfinder, Glasmaler, Illustrator, Autor und Lehrer. Seine Gemälde, Glasmalereien und lichtkinetischen Objekte wurden in zahlreichen Ausstellungen gezeigt. In Indien erlernte er von tibetischen Mönchen traditionelle Meditationstechniken. Seine Suche nach den Wurzeln der Spiritualität führte ihn später zur Beschäftigung mit Schamanismus und Trance. Dabei fand er heraus, dass er schamanische Trancetechniken auch auf seine künstlerische Arbeit übertragen kann.

Diese Karten sind, zusammen mit dem Buch, ein Ergebnis dieser Kombination.

Peter Bernhard

Bach-Blüten

Kraftkarten

Schamanische Heilmeditationen


Inhaltsverzeichnis

Umschlag

Das Buch / Der Autor

Titel

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Einführung

Wie alles begann

Eine Idee wird Projekt

Die praktische Arbeit mit den Karten

Trancereisen zu den Bachblüten

38 Kraftkarten

Übersicht

Karte 1

Karte 2

Karte 3

Karte 4

Karte 5

Karte 6

Karte 7

Karte 8

Karte 9

Karte 10

Karte 11

Karte 12

Karte 13

Karte 14

Karte 15

Karte 16

Karte 17

Karte 18

Karte 19

Karte 20

Karte 11

Karte 22

Karte 23

Karte 24

Karte 25

Karte 26

Karte 27

Karte 28

Karte 29

Karte 30

Karte 31

Karte 32

Karte 33

Karte 34

Karte 35

Karte 36

Karte 37

Karte 38

Die Weisheit der 38 Bach-Blüten

1. Agrimony, Odermennig, Aurora

2. Aspen, Espe/Zitterpappel, Hase

3. Beech, Rotbuche, Schimmel

4. Centaury, Tausendgüldenkraut, Adler

5. Cerato, Bleiwurz, Mönch Cerato

6. Cherry Plum, Kirschpflaume, Goldener Drache

7. Chestnut Bud, Knospe der Rosskastanie, Brauner Bär

8. Chicory, Zichorie/Wegwarte, Geflügelte Echse

9. Clematis, Weiße Waldrebe, Schnecke

10. Crab Apple, Holzapfel, Delfin

11. Elm, Ulme, Schwarzer Fink

12. Gentian, Herbstenzian, Husky

13. Gorse, Stechginster, Hecht

14. Heather, Schottisches Heidekraut, Grille

15. Holly, Stechpalme, Elefant

16. Honeysuckle, Geißblatt, Madonna

17. Hornbeam, Hainbuche, Hirsch

18. Impatiens, Springkraut, Spinne

19. Larch, Lärche, der Weise aus China

20. Mimulus, Gefleckte Gauklerblume, schwarzer Mustang

21. Mustard, Wilder Senf, Blauer Bär

22. Oak, Eiche, Skarabäus

23. Olive, Olive, schwarze Eidechse

24. Pine, Schottische Kiefer/Föhre, Eule

25. Red Chestnut, Rote Kastanie, Löwe

26. Rock Rose, Gelbes Sonnenröschen, Luftgeist

27. Rock Water, Wasser aus heilkräftigen Quellen, Krokodil

28. Scleranthus, Einjähriger Knäuel, Fuchs

29. Star of Bethlehem, Doldiger Milchstern, Wolf

30. Sweet Chestnut, Edelkastanie/Esskastanie, Maus

31. Vervain, Eisenkraut, Tigerin

32. Vine, Weinrebe, Stier

33. Walnut, Walnuss, Schildkröte

34. Water Violet, Sumpfwasserfeder, Padma Sambhava

35. White Chestnut, Rosskastanie, Eisbär

36. Wild Oat, Waldtrespe, Ziege

37. Wild Rose, Heckenrose, Hund

38. Willow, Weide, Nixe

39. Rescue, Notfalltropfen

Legesysteme

Anhang Bach-Blütentherapie

Literatur

Impressum

Vorwort

Wer die angeborene oder irgendwie erworbene Fähigkeit besitzt, sich spirituelles Geschehen bewusst zu machen, dem brauche ich das vorliegende Buch von Peter Bernhard nicht ans Herz zu legen. Er wird es unmittelbar verstehen, lieben und Gewinn daraus ziehen. Ich möchte mich mit diesem Vorwort an die Gruppe jener Skeptiker wenden, deren Denken rein rational naturwissenschaftlicher Natur ist und die leicht dazu neigen, Bücher wie dieses als Humbug abzutun, weshalb sie sich denn in der Regel gar nicht erst damit auseinandersetzen. Sie ahnen nicht, was ihnen dabei entgeht. - Ich weiß, wovon ich spreche, denn ich selbst bin Naturwissenschaftler und stand lange genug Publikationen wie dieser äußerst skeptisch gegenüber. Inzwischen aber zeigen in der Spitzenforschung selbst Professoren Verständnis. Vor allem viele Experten aus der Genforschung, der Evolutionswissenschaft und auch der Quantenphysik sind überzeugt von der Existenz so genannter Informationsfelder oder, wie Bernhard sie nennt, Energiefelder. Lebewesen greifen „im Hintergrund“ auf sie zu, ganz ähnlich wie ein persönlicher Computer auf das globale Informationsfeld Internet, ohne dass sich der User dessen bewusst sein muss. Will er die übertragenen Inhalte aber auf der Ebene seines Denkens verstehen und auch selbst aktiv mit dem großen Informationsfeld kommunizieren, dann kann er das in der Regel nicht in Maschinensprache (also gleichsam auf der spirituellen Ebene des Computers). Er verwendet statt dessen ein Betriebssystem, also eine Benutzeroberfläche wie etwa Windows, über das er in seiner Sprache und unter Verwendung ihm verständlicher Bilder kommunizieren kann. Ein solches „Betriebssystem“ für das Informationsfeld der Bach- Blüten hat Bernhard geschaffen, indem er mit seinen „Energiebildern“ die informativen Qualitäten dieser Pflanzen unmittelbar vor Augen führt. So erst können wir gezielt und effizient auch auf der Ebene des Verstandes mit ihnen arbeiten, ohne dass der wohltuende Einfluss der Pflanzen auf Körper und Seele (also auf der spirituellen Ebene der „Maschinensprache“) dadurch in irgendeiner Weise geschmälert würde. Bernhards Methode erreicht also in Bezug auf die Bach-Blüten erstmals den ganzen Menschen, die aktive Sinneswahrnehmung des an sich Verborgenen und damit die Verstandesebene eingeschlossen. Bernhard hat gleichsam die Benutzeroberfläche „Windows für Bach-Blüten“ geschaffen.

Felix R. Paturi.

Einführung
Wie alles begann

Jede Pflanze hat auf einer anderen, höheren, immateriellen Realitätsebene ein individuelles Energiemuster. Bei den 38 Bach-Blüten entsprechen diese Energiemuster verschiedenen seelischen Befindlichkeiten des Menschen. Dies wurde von dem britischen Bakteriologen und Homöopathen Dr. Edward Bach (1886 bis 1936) in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts entdeckt und von zahlreichen Therapeuten und Patienten bestätigt.

Es war die Idee des Heilpraktikers Reinhard Florek, die Energiemuster therapeutisch anzuwenden und auch zu veröffentlichen.

Meine Aufgabe als medial begabter Künstler bestand darin, diese Energiemuster in unsere Realität zu transformieren und sichtbar zu machen.

„Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar“, stellte schon der bekannte Maler Paul Klee fest. Dies sei die eigentliche Aufgabe der modernen Kunst im Gegensatz zur Kunst früherer Jahrhunderte. Das „nicht Sichtbare“ sind Gefühle, Stimmungen, Spannungsverhältnisse, Kraft und Energie, oder aber wie in unserem Fall Seelenbefindlichkeiten. Erste Versuche, abstrakte Malerei mit Musik in eine analoge Verbindung zu bringen, gehen auf Paul Klee und Wassily Kandinsky zurück.

Mein Ansatz übersteigt allerdings diese Versuche der Begründer der abstrakten Malerei. Es geht bei meiner Arbeit um eine mediale Kommunikation mit den Bach-Blütenpflanzen und um die gezielte malerische Wiedergabe ihrer Energiemuster. Dies geschieht in einer mehrphasigen „Arbeitstrance“, wobei ich zunächst die Pflanze ganz konkret in der alltäglichen Realität aufsuche, anschließend in der nicht alltäglichen Realität mit ihr kommuniziere und danach ihr Energiemuster medial male.

Die entstandenen Bilder sind also keine freie künstlerische Schöpfung oder Erfindung im herkömmlichen Sinne, sondern vielmehr die künstlerischen Manifestationen der seelisch-geistigen Strukturen, die bei den Bach-Blüten zu finden sind.

Diese Strukturen werden vom Betrachter unmittelbar erfasst: Ohne ein tieferes Verständnis der Modernen Malerei haben zu müssen, fühlt sich jeder Mensch von bestimmten Farben und Formen angezogen, abgestoßen, oder er steht ihnen unberührt gegenüber. Dies ist umso mehr der Fall, als die Bilder nichts Gegenständliches darstellen und auch nicht symbolisch zu deuten sind. Der Intellekt hilft also nicht weiter, und man ist nur auf sein Gefühl angewiesen. Dabei ist das Gefühl, was Seelendinge angeht, unbestechlicher als der Verstand.

Bei der hier neu entwickelten Methode, der Arbeit mit Bildmustern, wird der Intellekt bewusst umgangen. Der Betrachter kommt so direkt über die sinnliche Wahrnehmung an seine Gefühle und damit an die tieferen Schichten seiner Seele heran.

Da die Bach-Blüten inzwischen gut erforscht sind und ihre Wirkung tausendfach nachgewiesen wurde, kann sich der Leser in die reichhaltige Literatur und Sekundärliteratur vertiefen und auf diese Art mehr über die angesprochenen Seelenzustände und ihre Heilung erfahren. In diesem Begleitbuch zu den Karten soll es möglichst nur um direkt Erfahrbares gehen.

Eine Idee wird Projekt

„Kannst du mir die Energiemuster der Bach-Blüten malen?“, fragte mein Freund, der Heilpraktiker Reinhard Florek, bei einem Besuch in meinem Atelier. Er war beeindruckt von meinen Gemälden, die in jener Zeit entstanden waren und die nun im Atelierraum an den Wänden lehnten. Ich selbst nannte diese meine Malerei „Kraftbilder“, da sie in einer Art ekstatischer Arbeitstrance entstanden waren und viel Energie ausstrahlten.

„Was meinst du damit?“, fragte ich Reinhard. „Und was verstehst du unter Energiemustern von Pflanzen?“

„Du malst Bilder von Energien, die dir vorher unbekannt sind, wie du sagst, und die du erst hinterher deuten kannst.“

Ich bestätigte Reinhard, dass dies eindeutig richtig sei. Ich versetzte mich beim Arbeiten in einen Zustand konzentrierter Erwartungshaltung und ließ Kräfte durch mich hindurch fließen, die sich dann in meinen Bildern offenbarten.

„Dann müsste es doch auch möglich sein, dass du ganz bestimmte Energien malst, wenn dir ein Thema vorgegeben wird, wie zum Beispiel die Energiemuster der Bach-Blüten“, meinte Reinhard.

Ich antwortete ihm, ich sei mir nicht sicher, ob das möglich ist. Bisher hätte ich mich einfach immer nur geöffnet und mich darauf eingelassen, was sich mir offenbarte. Nicht mehr und nicht weniger.

Aber Reinhard besaß offenbar mehr Vertrauen in meine medialen und künstlerischen Fähigkeiten als ich selbst. Wir waren schon seit längerer Zeit miteinander auf schamanische Reisen gegangen und kannten und verstanden uns daher auf unterschiedlichen Ebenen. Reinhard war sich sicher, dass ich die von ihm geäußerte Idee verwirklichen könne. Ihm schwebte ein neuer und anderer Ansatz als der übliche vor, wie er mir erklärte: „Es geht mir nicht um die bekannten Essenzen der Bach-Blüten, sondern um die Schwingungen der Energiemuster. Ich bin überzeugt davon, dass ich mit diesen Energiemustern Patienten heilen kann. Also, noch einmal: meinst du, dass du diese Energiemuster malen kannst?“

Jetzt hatte er mich neugierig gemacht, denn seine Idee klang wie eine geistig und künstlerisch sehr interessante Herausforderung. „Es käme auf einen Versuch an“, meinte ich schließlich.

Noch wusste ich nicht, was ich mir damit für die nächsten zwei Jahre aufhalste. Nicht nur Arbeit und das teilweise intensiv-schmerzliche Durchleben der verschiedensten Seelenbefindlichkeiten, von Ängsten und Verwirrungen bis hin zu Depressionen, die ich alle bei der Bearbeitung der entsprechenden Bach-Blüten durchlebte und durchlitt, sondern auch eine reiche geistige Erfahrung wartete auf mich, die ich sonst niemals in diesem Maße und in dieser Tiefe gemacht hätte, und die ich im Nachhinein nicht missen möchte.

Also gut, ich hatte zugestimmt, und nun wollte ich auch beginnen. Aber wie? Ich hatte keine Ahnung, wie und wo ich anfangen sollte.

Zwei Umstände ermutigten mich indes und kamen meinem Vorhaben entgegen, erstens die äußeren:

Ich hatte mich zu jener Zeit von meiner Lehrertätigkeit beurlauben lassen, so dass mir die Zeit zur Verfügung stand, mich intensiv mit künstlerischen Projekten zu befassen. Am Starnberger See stand mir ein Atelier zur Verfügung, und ich war schon seit einigen Jahren in künstlerisch-praktische Arbeiten eingetaucht. Auch hatte ich einige Galerien gefunden, die meine Bilder verkauften und ständig Nachschub brauchten. Für den Lebensunterhalt war also gesorgt.

Zweitens meine inneren Helfer:

Schon seit einigen Jahren hatte ich mich intensiv mit Schamanismus beschäftigt. Von Anfang an war klar, dass mich starke geistige Helfer beschützten und unterstützten. Außerdem besaß ich offensichtlich eine besondere Begabung dafür, mich sicher in nicht-materiellen Dimensionen zu bewegen. Auch Reinhard wusste das. Daher setzte er mich auf dieses Projekt an.

So fragte ich während einer Trance-Reise meine Berater und Helfer, nach welcher Methode ich am besten vorgehen solle. Danach stellte sich ein Arbeitsablauf heraus, der sich in den meisten Fällen etwa folgendermaßen abspielte:


Was die Reihenfolge anbetraf, begann ich mit dem Nächstliegenden und beschäftigte mich zunächst mit den Pflanzen, deren Standorte ich kannte. Manchmal sagte mir aber auch meine innere Stimme, dass an diesem Tag ein ganz bestimmtes pflanzliches Wesen auf mich wartete. In diesem Fall ging ich draußen in der Natur auf die Suche. Es mag sich erstaunlich lesen, aber wenn ich den Auftrag hatte, eine bestimmte Pflanze zu finden, dann folgte ich dem Ruf und fand sie auch innerhalb kürzester Zeit. Und das, obwohl ich eigentlich botanisch nicht besonders bewandert bin.

Um ganz sicher zu sein, hatte ich zum Vergleich ein Bestimmungsbuch dabei.

Dann kommunizierte ich mit der Pflanze und bat sie darum, einen Zweig, ein Blatt oder eine Blüte von ihr mitnehmen zu dürfen. Anschließend ging ich zurück in mein Atelier.


Nach einer rituellen Vorbereitung versetzte ich mich in Trance und begab mich auf die Reise in eine andere Realität. In meiner Vorstellung ging ich zunächst an den Ort zurück, an dem ich die Pflanze gefunden hatte. Nun, im veränderten Bewusstseinszustand, konnte ich ihre Aura sehen, und ich konnte mir ihr sprechen. Ich bat sie darum, mir ihre Weisheit mitzuteilen. Diese Mitteilung geschah allerdings nie unmittelbar und in gesprochener Form, sondern als Offenbarung einer anderen Erscheinungsform der Pflanze.

Warum dies so ist, muss ich kurz erklären: Auf anderen Ebenen als der materiellen haben Lebewesen oft eine andere als die bekannte Erscheinungsform. Dies hängt mit der Komplexität allen Seins und mit der individuellen Wahrnehmung zusammen. Für jemanden, der es gewohnt ist, ausschließlich dreidimensional zu denken, mag dies absurd klingen. Wenn man aber die gewohnte, alltägliche Realität verlässt, begibt man sich auf ein Abenteuer, bei dem gewohnte Denkstrukturen verlassen werden müssen. Jeder, der es wirklich will und der genügend Geduld und Interesse aufbringt, kann solche erstaunlichen und bereichernden Erfahrungen ebenfalls machen. Später wird genau beschrieben, wie das geht.


Doch nun weiter mit der Beschreibung dessen, wie ich an die Weisheit der Bach-Blüten gelangte. Die jeweilige Pflanze riet mir meist, wo und wie ich ihre andere Erscheinungsform finden könne. Der Ort war immer in der so genannten Unteren oder in der Oberen Welt zu finden. Dies ist eine Vorstellung oder Erfahrung aus dem Schamanismus: Schamanen aus allen ursprünglichen Kulturen der Welt kennen die Einteilung der Welt in drei unterschiedliche Bereiche, die Mittlere, die Obere und die Untere Welt. Jede der drei Welten besitzt einen eigenen „Himmel“ und eine eigene „Erde“. Die Mittlere Welt entspricht etwa der Welt unserer alltäglichen Wahrnehmung. In der Oberen Welt leben die spirituellen Meister, Engel und andere „himmlische Wesen“. Die Untere Welt hingegen ist der Ort, an dem die Krafttiere und Ahnen zu Hause sind. Sie mit der Hölle gleichzusetzen, wäre übrigens falsch. Die drei Realitätsebenen sind in der Mythologie durch den „Weltenbaum“ miteinander verbunden.

Auf meinen Trancereisen in diese anderen Welten begleiteten mich meine Krafttiere und andere Helfer. Sie zeigten mir den Weg zu den gesuchten Pflanzen. Wie gesagt, die Pflanzen besitzen in anderen Realitäten auch andere Erscheinungsformen, und die galt es nun zu finden und zu erkennen. Meist nahm ich Tiergestalten wahr, manchmal aber auch menschenähnliche Wesen. Jedenfalls war es immer ein Gestaltwechsel von der Flora in die Fauna, wobei hin und wieder auch Mischwesen vorkommen konnten. Die Weide zeigte sich mir zum Beispiel als Wassernixe. Die Buche erschien mir als weißer Hengst und die Lärche als ein alter, weiser Chinese. All diese Erscheinungsformen oder Wesen aus einer anderen Welt teilten mir in gleichnishafter Form eine bestimmte Erfahrung mit, die zu einer bestimmten Seelen- und Gefühlslage führt. Das Wahrgenommene ist meist mehrdeutig. Das heißt, es gibt sowohl den problematischen Zustand als auch die Lösung desselben wieder. Diese Sicht und Darstellungsweise entspricht der komplexen Wahrheit und Weisheit der Pflanzen.


Nachdem mir das jeweilige Wesen seine Lehre mitgeteilt hatte, bat ich es darum, mein Helfer zu sein und mir das Energiemuster zu übertragen, das ich im nun folgenden Schritt in einem Bild materialisieren wollte. Farbe und Leinwand waren vorbereitet. So konnte ich direkt nach der Erfahrung in eine Art Arbeitstrance überwechseln und es war möglich, das gegebene Energiemuster der Pflanze medial durch mich hindurch fließen zu lassen. Dann konnte ich es auf die Leinwand malen. Die Farben und Formen, die dabei entstanden, überraschten mich oft selbst.


Der nächste Schritt war das Protokoll, das ich sofort verfasste. Manchmal verstand ich den Sinn nicht sofort, und ich brauchte noch etwas Abstand und Zeit zum Reflektieren.

Später nahm ich mir mein Protokoll noch einmal vor und verglich es mit den Schriften von Edward Bach und Mechthild Scheffer. (Scheffer führte das Werk Bachs 1981 im deutschsprachigen Raum ein und entwickelte es weiter.) Immer wieder war ich erstaunt über die vielen Gemeinsamkeiten des von Bach und Scheffer Vorliegenden mit dem, was ich selbst erfahren hatte. Die Seelenthemen waren immer die gleichen. Zwar gab es leichte Abweichungen, aber diese betrafen die Betonung oder Gewichtung des anstehenden Themas. Manchmal wurden mir auch vorwiegend die Ursachen eines Seelenzustandes mitgeteilt, oder aber ein weiterer Aspekt, der bei Bach noch nicht berücksichtigt worden war. Einmal fragte ich nach, warum meine Erfahrungen denn nicht hundertprozentig mit denen von Bach übereinstimmten, und mir wurde von höherer Seite gesagt: „Wenn du den gleichen Text haben willst wie Dr. Bach, dann schreibe ihn doch einfach ab!“ In einem anderen Zusammenhang wollte ich es noch einmal genau wissen und bat um eine Antwort, warum sich das mir von der schwarzen Eidechse über die Olive Mitgeteilte so sehr von Bachs Text unterschied. Die Antwort, die ich erhielt, war aufschlussreich: „Lieber Peter, die Aussage von Dr. Bach war für ihn persönlich zutreffend, genau wie die Eidechse die Aussage genau für dich gemacht hat. Beides ist absolut richtig. Ihr Menschen denkt immer, es gebe nur eine Wahrheit. Aber gerade du müsstest wissen, dass die Wahrheit tief und vielschichtig ist.“


Auf einer der Trancereisen traf ich dann sogar Dr. Edward Bach persönlich, und ich konnte mich mit ihm über unser Projekt unterhalten. Das Erlebnis habe ich im Abschnitt 11 (Elm/Ulme) beschrieben.

Die praktische Arbeit mit den Karten

Wie kann man nun als Therapeut, als Pädagoge oder für sich selbst mit den Bildern arbeiten?

Die Energiemuster wirken direkt auf die Gefühle. Daher bietet sich zum Einstieg an, sich die Karten genau anzuschauen und unter den 38 Bildern dasjenige auszuwählen, welches am meisten gefällt. Die Energiemuster, die auf den Karten abgebildet sind, haben in ihrer äußeren Erscheinung herzlich wenig mit dem Aussehen der dazugehörigen Pflanzen zu tun. Sie erinnern auch nicht an die beschriebene andere Erscheinungsform der Pflanzen. Es handelt sich bei diesen Bildern vielmehr um die Manifestation einer Kraft aus einer höheren Bewusstseinsebene. Da die Bilder ungegenständlich sind, ist es nicht möglich, sie intellektuell zu interpretieren. Die Farben, Formen und Strukturen zwingen dazu, die Auswahl rein gefühlsmäßig zu treffen. Dabei wird der Intellekt bewusst übersprungen. So ist es möglich, durch die Energiemuster und die dazugehörigen Texte Aufschluss über die eigene momentane Seelenlage zu erhalten. Therapeuten bekommen über die Bilder und die Texte eine ideale Methode der Analyse an die Hand, vor allem bei Patienten, die sich sonst eher bedeckt halten.

Der einfachste Weg ist also, ein Bild auszuwählen und den dazugehörigen Text zu lesen. Meist stellt man auf diese Weise spontan einen Bezug her. Im Idealfall wird nämlich so in der äußeren Welt ein Energiemuster wiederentdeckt, das bereits im Inneren existierte. Durch die Aufladung mit Kraft sind diese Energiemuster der Pflanzen keine Bilder oder Gemälde im herkömmlichen Sinne der Kunst. Sie sind viel eher mittelalterlichen oder orthodoxen Ikonen vergleichbar, die nicht wegen ihrer Darstellung, sondern wegen ihrer besonderen Ausstrahlung und teilweise sogar Wunderwirkung verehrt werden.

Die Energiemuster sind Teil vom „Höheren Selbst“. Wenn sie in der äußeren Umgebung wahrgenommen werden, kommt es mit der Schwingungsfrequenz der Seele zu einem Gleichklang.

Es kann aber auch sein, dass die Aussagen des Textes zunächst befremdlich wirken. In dem Fall sollte man die Informationen sich erst einmal setzen lassen.

Leichter zu verstehen und zu verdauen sind die Aussagen, wenn sie gemeinsam mit einem ausgebildeten Therapeuten, einem guten Freund oder einer anderen Vertrauensperson bearbeitet werden. Durch ein reflektierendes Gespräch kann man mit der Energiemustermethode in sehr tiefe, unbewusste Seelenbereiche vordringen.

Zur Erweiterung der Analyse lassen sich bei Bedarf weitere Karten hinzuziehen. Man kann zum Beispiel anschließend aus den Bildern dasjenige aussuchen, das einem am wenigsten gefällt. Es zeigt die abgelehnten Teile der Persönlichkeit auf. Der Tiefenpsychologe Carl Gustav Jung nannte sie den „Schatten“.

Beide Karten sollte man zuerst einzeln interpretieren und sie dann miteinander in Beziehung bringen.

Nachdem man sich zuerst ein Bild von der eigenen Seelenlage gemacht hat, kann man anschließend auch die eigene Karte mit der Karte einer Freundin, eines Freundes oder Lebens-/Ehepartners in Beziehung setzen. Eine genaue Beschreibung verschiedener Karten-Legesysteme finden Sie im Anhang des Buches.

Die Liste der Anwendungsmöglichkeiten kann nach eigenen Bedürfnissen oder nach den Ideen eines Therapeuten beliebig erweitert werden. Ganz allgemein dienen die Bach-Blütenkarten dazu, die eigene Position/die eigenen Gefühle gegenüber einer Sache, einer Person, einer Situation oder einer Entscheidung zu klären. So kann man zum Beispiel eine Karte auswählen, die das eigene Gefühl im Hinblick auf eine neue Arbeitsstelle, eine neue Wohnung oder ... repräsentiert.

Wer mag, kann die Karten auch als Orakel verwenden. Hierbei werden die Karten mit geschlossenen Augen ausgewählt. Der Betreffende zieht nun wie beim Tarot nacheinander Karten, wobei er jeweils die Fragestellung im Kopf hat, zum Beispiel eine für die Vergangenheit, eine für die Gegenwart und eine für die Zukunft. Weil es bei den Bach-Blütenkarten um seelische Befindlichkeiten geht, dient auch diese Vorgehensweise vor allem der Klärung der eigenen Position/Entwicklung und der Gefühle, die damit zusammenhängen.

Wie gesagt, die Anwendungsmöglichkeiten lassen sich beliebig erweitern, und besonders Therapeuten wird in diesem Zusammenhang viel einfallen.

Es gibt aber auch noch eine ganz andere Vorgehensweise, über die Bach-Blütenkarten die Weisheit der Pflanzen kennen zu lernen. Diese Vorgehensweise liegt mir besonders am Herzen, und an ihr orientiert sich mein gesamter Text. Es geht um die Trance-Reisen.

Trancereisen zu den Bachblüten

Um in Trance zu kommen, gibt es verschiedene Methoden, von denen ich hier nur eine näher beschreiben möchte. Sollten sie schon Erfahrungen mit Trancereisen, schamanischen Reisen, Meditation oder Hypnose haben, so können sie selbstverständlich auch nach ihrer eigenen Methode arbeiten und sie mit den Bach-Blüten-Texten erweitern oder kombinieren.

Wenn sie aber noch keine Erfahrung haben oder etwas Neues ausprobieren möchten, sollten sie den nachfolgenden Text lesen. Er zeigt eine nachvollziehbare Möglichkeit auf, wie der Weg zu den Bach-Blüten in der „Anderswelt“ gefunden werden kann.

Weil es sich persönlicher und direkter liest, verwende ich ab jetzt in der Anrede die Du-Form.

Erster Teil, Vorbereitung und Hinweg

Die folgende Anweisung bildet den Einstieg in die Trance und ist für alle Bach-Blüten gleich.

Begib dich mit einer Vertrauensperson oder allein an einen Ort, an dem Ihr ungestört seid. Dieser Ort kann dein persönlicher Kraftplatz in der Natur sein, oder ein Raum in einem Gebäude/bei dir zu Hause, wo du dich wohl fühlst. Im letzteren Fall solltest du darauf achten, dass Telefon und sonstige Störquellen für die Dauer deiner Reise ausgeschaltet sind.

Auf dem Boden bereitest du dir auf einem Teppich oder auf einer passenden Unterlage eine Liegefläche vor. Außerdem solltest du eine leichte, warme Decke zum Zudecken und Schreibzeug bereitlegen.

Wenn du magst, kannst du eine Trance fördernde Musik auflegen. Geeignet sind beispielsweise Sufi-Musik oder schamanische Trommelrhythmen. Musik ist aber nicht unbedingt notwendig.

Nun vollziehst du ein kleines Reinigungsritual. Hierzu räucherst du den Raum und alles, was sich darin befindet, bei geöffneten Fenstern mit Salbeiblättern aus.

Wenn du draußen bist, räucherst du einfach an dem entsprechenden Platz.

Als Opfergabe für die „andere Seite“ pustest du den Rauch zunächst in alle vier Himmelsrichtungen, dann für die „Obere Welt“ schräg nach oben und für die „Untere Welt“ schräg nach unten.

Nun gehst du mit dem Räuchergefäß durch den ganzen Raum/die allernächste Umgebung und reinigst auf diese Weise den gesamten Bereich, insbesondere den Platz, wo du liegen wirst.

Danach zündest du, wenn du dich drinnen aufhältst, eine oder mehrere Kerzen an. Achte darauf, dass sie auf Kerzenständern stehen, damit nichts anbrennen kann. Schließ die Fenster, dunkele den Raum ab und lege dich auf den vorbereiteten Platz. Wenn du draußen bist, kannst du ein Tuch zum Bedecken der Augen bereit legen.

Wenn du bei deiner Reise von einer Vertrauensperson unterstützt wirst, dann nimmt diese neben dir Platz und liest dir den nachfolgenden Text vor. Langsam, deutlich und mit längeren Pausen versehen, so dass du Zeit hast, alles nachzuvollziehen. Solltest du die Trancereise alleine unternehmen, kannst du dir den Text zuvor auf einen Tonträger gesprochen haben, den du dann abspielst. Möglich ist aber auch, dir den Text einige Male gründlich durchgelesen zu haben und dann die Reise aus dem Gedächtnis zu unternehmen. Dies ist eine gute Übung dafür, gleichzeitig konzentriert und entspannt zu sein.

Also, hier ist der Text:

Achte auf deinen Atem.

Spüre, wie er durch die Nase ein und aus geht.

Zähle beim Einatmen: 1, 2, 3, 4,

und beim Ausatmen: 4, 3, 2, 1.

An deiner Nasenspitze spürst du die kalte Luft beim Einatmen

und die sanfte, warme Luft beim Ausatmen.

Spüre die Unterlage, auf der du liegst.

Spüre die Schwerkraft, die dich am Boden hält, in allen Gliedern.

Entspanne deine Glieder und lass deinen Alltag hinter dir.

Lass alles hinter dir und fühle nur, wie du dich immer mehr entspannst.

Gehe mit deiner Aufmerksamkeit durch deinen ganzen Körper und stelle fest, ob irgendwo noch Verspannungen sind.

Suche genau den Ort der Verspannung und lass sie los.

Achte wieder auf deinen Atem.

Er geht ganz ruhig ein und aus.

Ein und aus.

Lass deinen Körper jetzt einfach liegen und sich ausruhen.

Er liegt sicher und wohlbehalten.

Du brauchst nicht mehr darauf zu achten, denn du wirst eine Reise mit deinem Geist unternehmen.

Dein Geist ist hellwach.

Während dein Körper sich nun weiter ausruht, erhebst du dich in deiner Vorstellung und verlässt diesen Raum.

Du verlässt das Haus und trittst ins Freie.

Nur ein paar Meter von der Haustür entfernt erblickst du einen großen, blauen Fesselballon, dessen Korb nur wenige Zentimeter über dem Erdboden schwebt. In diesem Ballon wirst du nun deine Reise zum Wald der Bach-Blüten antreten. Mithilfe einer Strickleiter kletterst du über den Rand des Korbes und steigst ein.

Schau dich um und betrachte dir das Fahrzeug genau. Über dir, an stabilen Seilen befestigt, wölbt sich der blaue, mit Gas gefüllte Ballon. Eine Schnur ermöglicht es dir, Gas abzulassen, wenn du landen möchtest.

Zum Starten ist es notwendig, Ballast abzuwerfen. An der Außenseite des Korbes sind mit Schnüren einige Säcke mit Ballast angebracht. Dieser Ballast besteht aus Sorgen und Nöten, aus Skepsis, aus „Wenn und Aber“, kurz aus allem, was dich davon abhält, loszulassen.

Öffne nun die Säcke und lass die Behinderungen auf die Erde fallen.

Und schon beginnt der Ballon, mit dir zu steigen.

Du siehst deinen Wohnort von oben.

Straßen, Häuser, Bäume und Felder werden kleiner und kleiner.

Du genießt das lautlose Schweben und entfernst dich immer weiter und weiter.

Der Himmel ist blau und du siehst weiße Wolken, die mit dir ziehen.

Sie sehen angenehm weich aus und verändern ständig ihre Form. Du kommst den Wolken immer näher, so dass du sie fast greifen kannst.

Bald hüllt eine der Wolken deinen Fesselballon ein. Du bist nun vollkommen umgeben von Wolken und kannst die Erde unter dir nicht mehr sehen.

So schwebst du weiter und weiter.

Die alltägliche Realität hast du längst hinter dir gelassen. Umgeben vom Wolkenmeer vertraust du darauf, dass der Ballon dich genau zu der gesuchten Bach-Blüte führen wird.

Nach einiger Zeit lichten sich die Wolken wieder, und unter dir taucht eine Landschaft auf. Du betrachtest das Land von oben, bis du eine freie Stelle siehst, die sich als Landeplatz für deinen Ballon eignet.

Du wartest, bis dich der Wind genau über diese Stelle trägt. Nun ist es an der Zeit zu landen. Du ziehst an der Leine, die das Gasventil betätigt und hörst das zischende Geräusch des ausströmenden Gases. Langsam verlierst du an Höhe und gleitest mit dem Ballon zur Erde.

Ein kurzer Ruck, und der Korb hat auf dem Boden aufgesetzt. Du kletterst heraus und hast wieder festen Boden unter den Füßen. Jetzt befestigst du den Fesselballon mit einem Seil an einem in der Nähe stehenden Baum, damit er nicht weg fliegt.

Betrachte die Landschaft rings umher und merke dir die Stelle, an der der Ballon angeseilt ist, damit du sie beim Rückweg wieder findest.

Dann läufst du los, um die Bach-Blüte zu suchen.

Zweiter Teil, Bach-Blüten 1-38

Die Trancereise geht ab dieser Stelle je nach Pflanze unterschiedlich weiter. Den entsprechenden, fortführenden Text zu der gesuchten Bach-Blüte findest du im nachfolgenden Hauptteil des Buches. Du solltest ihn schon vor deiner Reise ausgewählt haben und fügst ihn nun hier an dieser Stelle ein.

Dritter Teil, Fragestellung

Nachdem du die andere Erscheinungsform der gesuchten Bach- Blüte kennengelernt hast, kannst du nun, wenn du möchtest, diesem Helfer aus der Anderswelt eine persönliche Frage stellen. Die Frage kann mit deinem Problem zu tun haben, oder sie kann allgemeiner Natur sein.

Sie könnte zum Beispiel lauten: Was hat das eben Erlebte mit meiner persönlichen Lebenssituation zu tun?

Oder: Was soll ich tun, um diese Situation zu ändern?

Wichtig ist bloß, dass die Frage ernst gemeint ist, denn nur auf ernst gemeinte Fragen gibt es ernsthafte Antworten.

Text zur Fragestellung

Wenn du eine Frage hast, dann stelle Sie jetzt an (Namen des Wesens einfügen).

(Für die Antwort Zeit lassen.)

Bedanke dich bei (Namen des Wesens einfügen) für die Antwort und die Erfahrungen, die du machen durftest.

Bitte (Name des Wesens), dein Helfer zu werden.

Vierter Teil, Rückweg

Nachdem du deine Antwort von dem Helfer erhalten hast, geht es auf den Rückweg. Hierbei nennt der Text in umgekehrter Reihenfolge wieder alle wichtigen Stationen der Reise. Da der Rückweg wesentlich schneller zurückgelegt wird als der Hinweg, sollte hier der Text zügiger gesprochen werden.

Text für den Rückweg:

Nun ist es an der Zeit, umzukehren.

Zunächst gehst du wieder zurück zur Bach-Blüte.

Verabschiede dich.

Dann läufst du zu deinem Ballon.

Du findest ihn dort vor, wo du ihn angebunden hast.

Du bemerkst, dass er wieder mit Gas gefüllt ist und dass am Korb neue Ballastsäcke hängen.

Du steigst in den Korb, löst die Befestigungsschnur und wirfst den Ballast ab.

Langsam steigt der Ballon auf.

Du gewinnst an Höhe und verschwindest in den Wolken.

Jetzt lichten sich die Wolken, und genau unter dir siehst du den Ausgangspunkt deiner Reise.

Du lässt Gas ab und landest.

Über die Strickleiter steigst du aus und bist wieder auf der Erde. Der Ballon über dir schwebt lautlos davon.

Durch die Haustür trittst du ein und kommst zurück zu dem Raum, in dem dein Körper immer noch auf der gleichen Unterlage liegt. (Beziehungsweise du kommst zurück an den Ort in freier Natur, wo du liegst.)

Jetzt fühlst du, wie deine Aufmerksamkeit in deinen Körper zurückkehrt.

Bevor du die Augen öffnest, stellst du dir genau vor, wie der Raum bzw. der Platz aussieht, in dem du gleich aufwachst.

Erst dann öffnest du die Augen.

Reck dich und streck dich und lass dir genügend Zeit, um langsam wieder in dieser Realität zu dir zu kommen.

Schreib auf einem bereitgelegten Papier wichtige Erkenntnisse aus der Trancereise sofort auf.

Ein weiterer Weg zu den Bach-Blüten

Wie bereits erwähnt, gibt es auch noch eine andere Methode, um zu den Bach-Blüten zu gelangen. Der Vollständigkeit halber möchte ich an dieser Stelle kurz die Methode erklären, nach der ich selbst Bekanntschaft mit den Bach-Blüten machte. Sie ist wohl um einiges aufwändiger, aber für Leser, die es einmal selbst ausprobieren möchten, kann es eine lohnende Übung sein.

Bei dieser Methode musst du zunächst die entsprechende Bachblüte draußen in der Natur finden, was bei einigen Pflanzen nicht ganz einfach ist, manchmal sogar kaum möglich. Zum Beispiel wachsen hier bei uns keine Olivenbäume in freier Natur.

Wenn du die Pflanze gefunden hast, nimmst du an Ort und Stelle Kontakt mit ihr auf und bittest sie, einen Teil von ihr mitnehmen zu dürfen, einen Zweig, ein Blatt oder eine Blüte. Anschließend gehst du an deinen sicheren, ungestörten Ort, und bereitest dich auf deine Trancereise vor. Wenn du genügend Abstand vom Alltag gefunden hast, gehst du im Geiste wieder zurück zu der Pflanze, von der du einen Teil mitgenommen hast. In der anderen Realitätsebene wirst du die Pflanze nun wahrscheinlich in einer ganz anderen Erscheinungsform wahrnehmen. Lass dich überraschen!

38 Kraftkarten
Übersicht


Karte 1

Agrimony, Odermennig, Aurora

Wahrheit und Ehrlichkeit

"Es ist, wie es ist. Ich bin, wie ich bin."


Zur Übersicht

Zum Begleittext


Karte 2

Aspen, Espe/Zitterpappel, Hase

Vage Ängste

"In mir selbst ist Sicherheit."


Zur Übersicht

Zum Begleittext


Karte 3

Beech, Rotbuche, Schimmel

Freiheit und Toleranz

"Ich höre aufmerksam zu."


Zur Übersicht

Zum Begleittext


Karte 4

Centaury, Tausendgüldenkraut, Adler

Befreiung aus Abhängigkeit

"Ich breite meine Flügel aus."


Zur Übersicht

Zum Begleittext


Karte 5

Cerato, Bleiwurz, Mönch Cerato

Zweifel und Nihilismus

"Ich vertraue meiner Intuition."


Zur Übersicht

Zum Begleittext


Karte 6

Cherry Plum, Kirschpflaume, Goldener Drache

Angst vor Kontrollverlust

"Ich bin ein Kind der Erde und des Himmels. Himmel und Erde beschützen mich."


Zur Übersicht

Zum Begleittext


Karte 7

Chestnut Bud, Knospe der Rosskastanie, Brauner Bär

Aus Erfahrung lernen

"Ich bin bereit, zu lernen."


Zur Übersicht

Zum Begleittext


Karte 8

Chicory, Zichorie/Wegwarte, Geflügelte Echse

Übertriebene Fürsorge, besitzergreifende Liebe

"Ich lasse mein Leben los. Ich mache mich überflüssig."


Zur Übersicht

Zum Begleittext


Karte 9

Clematis, Weiße Waldrebe, Schnecke

Geduld und Führung

"Ich finde meinen Weg."


Zur Übersicht

Zum Begleittext

Pulsuz fraqment bitdi.

38,08 ₼

Janr və etiketlər

Yaş həddi:
0+
Litresdə buraxılış tarixi:
22 dekabr 2023
Həcm:
170 səh. 85 illustrasiyalar
ISBN:
9783946433569
Müəllif hüququ sahibi:
Автор
Yükləmə formatı:

Oxşar kitablar