Kitabı oxu: «Internationales Marketing erfolgreich ausrichten»
Inhaltsverzeichnis
1 MARKTORIENTIERTES FÜHRUNGSKONZEPT
2 MARKETING-POTENZIALANALYSE
3 MARKETING-OPTIMIERUNGSMASSNAHMEN
4 INTERNATIONALE MARKETINGAUSRICHTUNG
5 INTERNATIONALE MARKETINGANALYSE
5.1 Positionierung
5.2 Wettbewerb
5.3 Eingliederung
5.4 Standort
6 INTERNATIONALE ERFOLGSSCHRITTE
7 STRATEGISCHE OPTIONEN
7.1 Produktionsentwicklungsstrategien
7.2 Marktentwicklungsstrategien
7.3 Marktstimulierungsstrategien
8 INTERNATIONALE ERFOLGSPOSITIONEN
8.1 Marktanalyse
8.2 Unternehmensanalyse
8.3 Positionsveränderungen
8.4 Auswirkungen
8.5 Aktivitätenprogramm
8.6 Bewertungsraster
9 PRAKTISCHES UMSETZUNGSKONZEPT
9.1 Strategische Situationsanalyse
9.2 Strategischer Geschäftsplan
Inhaltsverzeichnis :
1 MARKTORIENTIERTES FÜHRUNGSKONZEPT
2 MARKETING-POTENZIALANALYSE
3 MARKETING-OPTIMIERUNGSMASSNAHMEN
4 INTERNATIONALE MARKETINGAUSRICHTUNG
5 INTERNATIONALE MARKETINGANALYSE
5.1 Positionierung
5.2 Wettbewerb
5.3 Eingliederung
5.4 Standort
6 INTERNATIONALE ERFOLGSSCHRITTE
7 STRATEGISCHE OPTIONEN
7.1 Produktionsentwicklungsstrategien
7.2 Marktentwicklungsstrategien
7.3 Marktstimulierungsstrategien
8 INTERNATIONALE ERFOLGSPOSITIONEN
8.1 Marktanalyse
8.2 Unternehmensanalyse
8.3 Positionsveränderungen
8.4 Auswirkungen
8.5 Aktivitätenprogramm
8.6 Bewertungsraster
9 PRAKTISCHES UMSETZUNGSKONZEPT
9.1 Strategische Situationsanalyse
9.2 Strategischer Geschäftsplan
1 MARKTORIENTIERTES FÜHRUNGSKONZEPT
Internationale marktorientierte Unternehmensführung bedeutet für die Führungs-organisation, dass „Marketing-Denken“ und „Marketing-Systematik“ auf der Tagesordnung ganz oben stehen muss.
Die klassisch bekannte Marketingarbeit bewegt sich im Bereich der Entwicklung von Marktstrategien und darauf ausgerichtete Produktkonzepte. Diese müssen durch konkrete Maßnahmen im Tagesgeschäft umgesetzt werden. Das ist nur durch Verbesserung der Zusammenarbeit und der Kommunikation sowie der Motivation der Mitarbeiter realisierbar.
Gerade in der Entwicklung eines ganzheitlichen marktorientierten Führungskonzepts liegt der Ansatzpunkt für bessere internationale Unternehmensergebnisse durch die Verknüpfung von
Führungsstrategien (= Führungsorganisation für den Marketingerfolg mobilisieren)
Marktstrategien (= erfolgreich in Zielmärkten durchsetzen)
Produktstrategien (= an Marktzielen und Marktsegmenten ausrichten)

2 MARKETING-POTENZIALANALYSE
Viele Unternehmer behaupten von sich, ein gutes Marketing zu machen. Doch die operativen Führungskräfte sehen die Situation oftmals ganz anders. Beim gezielten Nachfassen stellt sich dann heraus, dass Ergebnisse von losgelösten Markt- und Produktkonzepten ganz individuell das Bild von "gutem" oder "schlechtem" Marketing festgeschrieben haben. Statt mit einem klaren Plan gemeinsam den erfolgreichen Marketingansatz zu suchen, verzetteln sich die Unternehmen.
Einen großen Schritt nach vorne geht, wer im Unternehmen:
- alle Chancen voll nutzt
und
- alle Schwachstellen rechtzeitig beseitigt!
Systematisches Führen des Unternehmens vom Markt her setzt, um erfolgreich zu sein, die Ausschöpfung aller im Unternehmen vorhandenen Potenziale voraus.
Wo das Unternehmen, das Marketing, der Vertrieb, die Administration und die Zusammenarbeit der Mitarbeiter heute angesiedelt sind und sich morgen hinentwickeln sollen, kann anhand der „Potenzial-Analyse“ festgestellt und im Gremium vereinbart werden.
Mindestens einmal im Jahr sollte die gesamte Führungsmannschaft in Klausur gehen und systematisch die Stärken und Schwächen ihres Unternehmens in Bezug auf die sich laufend ändernden „Marketing-Erfordernisse“ herausarbeiten. Durch den Einsatz dieser Methode werden die wichtigsten Kriterien und Stärken erkannt und an ein Optimum herangeführt und durch "operieren im System" die wesentlichen Voraussetzungen für ein internationales Marketing geschaffen.

Erläuterungen zur Potenzial-Analyse: (Kriterienkatalog)
Wert = Welche Faktoren sind für den Erfolg in unserer Branche:
besonders wichtig = über 4% wichtig = exakt 4% nicht so wichtig = unter 4%
Skala = Inwieweit erfüllt unser Unternehmen diese Voraussetzungen?
1 Geschäftsposition:Kapitalstruktur und Liquidität entwicklungshemmenddurchschnittliche Geschäftspositionteilweise Kostenvorteile durch eine günstige Finanz-, Beschaffungs-, Produktions-, Organisationsstrukturbesondere Kostenvorteile und gute Wertschöpfung durch günstige Geschäftspositionhohe Kostenvorteile und optimale Wertschöpfung durch starke Geschäftsposition
2 Bekanntheitsgrad und Image:auf allgemein durchschnittlichem „Mitläufer-Niveau“Unternehmen wird mit zunehmender Tendenz frühzeitig in den Beschaffungsprozess eingeschaltetals Problemlöser in der Branche bekannt und anerkanntüberdurchschnittlich bekannte und anerkannt hohe Marktleistung und Marktbearbeitunghoher Bekanntheitsgrad, hohes marktorientiertes Unternehmensimage, führender Innovator in der Branche
3 Marktstellung:unbedeutender MitläuferMitläufer im MittelfeldHerausfordererMarktführer mit unmittelbar folgendem Herausfordererabsoluter Marktführer
4 Relativer Marktanteil (Eigener Marktanteil in Relation zum Marktanteil des Marktführers / Verfolgers zzgl. dem eigenen Marktanteil):unter Faktor 30Faktor 31 bis 40Faktor 41 bis 50Faktor 51 bis 65Faktor 66 bis 100
5 Verkaufsprogramm-Attraktivität:keine überlegenen Produkteigenschaftenleicht überlegene Produkteigenschaftenwerblich bedeutsame Produkteigenschaftentechnisch überlegene Produkteigenschaftenschwer kopierbare Produkteigenschaften
6 Produkt-Potenzialfaktoren (im Produkt enthaltene):zufrieden stellende Erfüllung der Benutzeranforderungen / ProblemlösungenProduktmerkmale mit etwas erweitertem Kundennutzenbesondere Verfahrensvorteile oder spezielles fertigungstechnisches Know-howKnow-how Exklusivität geschütztbesonderer Kundennutzen mit Innovationspotenzial
7 Leistungs-Potenzialfaktoren (um das Produkt herum gelagerte):Vertrautheit mit den abwicklungstechnischen Kundenanforderungendurchschnittlicher Erfüllungsgrad der abwicklungstechnischen Kundenanforderungenüberdurchschnittlicher Erfüllungsgrad der abwicklungstechnischen Kundenanforderungenhoher Erfüllungsgrad der abwicklungstechnischen Kundenanforderungen aufgrund moderner Produktionstechnikausgezeichneter Erfüllungsgrad der abwicklungstechnischen Kundenanforderungen aufgrund moderner Produktionstechnik und besonderer Qualität und Flexibilität der Mitarbeiter in F+E, AV und Produktion
8 Abnehmerstruktur:sehr wenige potentielle Abnehmereinige potentielle Abnehmermehrere potentielle Abnehmerviele potentielle Abnehmernahezu alle potentielle Abnehmer
9 Marketingaktivitäten:unsystematische Marktbearbeitungteil-systematische MarktbearbeitungMarktbearbeitung nach einem Grobrastersystematische Marktbearbeitung nach losgelösten TeilkonzeptenMarktbearbeitung nach einem geschlossenen Marketing-Konzept mit Führungs-, Markt- und Produktstrategien in ganzheitlicher Betrachtung
10 Vertriebsorganisation:geringfügig unterdurchschnittliche Schlagkrafteinige abhebende Profilierungsmerkmaleauf der Basis marktorientierter Steuerung und Kontrollemit eigendynamischen Weiterentwicklungstendenzenmit hohem Marktausschöpfungsgrad und optimalem Ablauf
11 Auftragsbearbeitung / Abwicklungskoordination:mit häufigen Rückfragen, Verzögerungen oder Falschlieferungenmit zeitweise Rückfragen, Verzögerungen oder Falschlieferungenmit geringfügigen Rückfragen, Verzögerungen oder Falschlieferungenmit nahezu reibungsloser und termingerechter Abwicklungmit optimaler Abwicklung und Koordination
12 Mitarbeiterkommunikation / Zusammenarbeit:tendenziell wenig Geschlossenheit und geringer Informationsflussim wesentlichen Abteilungsverbundenheitzeitweise abteilungsübergreifende Teamarbeit und Informationsflusshäufige abteilungsübergreifende Teamarbeit mit Gruppenarbeitguter Informationsfluss und ganzheitliches Teamdenken
3 MARKETING-OPTIMIERUNGSMASSNAHMEN
Die Industriereiniger AG ist ein deutsch / amerikanisches Joint Venture und Hersteller von Reinigungs- und Desinfektionsverfahren unter Einschluss von Chemikalien und elektronischen Dosierungsgeräten.
Die Produktion findet in der Bundesrepublik Deutschland an zwei Standorten statt.
Die AG vermarktet ihre Produkte in der Europäischen Union an die Nahrungsmittelindustrie zur Kessel- und Anlagenreinigung und - desinfektion. Sie unterhält geschäftlich über eigene Verkaufsniederlassungen schon seit Jahren rege Binnenmarktkontakte mit den folgenden EU-Staaten:
Belgien, Dänemark Frankreich Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Luxemburg, Niederlande, Portugal und Spanien.
Für die restlichen Länder, die inzwischen der EU beigetreten sind bzw. die Mitgliedschaft in Kürze erwarten, hat die Industriereiniger AG bereits Markteintrittskonzepte zur mittelfristigen Umsetzung entwickelt.
Das Industrieunternehmen hat in einer kürzlich durchgeführten Situationsanalyse stichwortartig seine Schwerpunktaktivitäten als typische Verhaltensweisen der letzten fünf Jahre herausgearbeitet:
Konzentration nur auf bisherige Zielgruppen
Reaktives Marktverhalten
Kostenmanagement, Rationalisierung, Fixkostenabbau
Ausreizung der Werbung
Modernisierung der Produktion
Qualitätsverbesserung
Verbesserung des Kundendienstes
Entbürokratisierung im Unternehmen
Reaktive Umweltauseinandersetzung
Falsche Selbsteinschätzung ("Wir sind Markt- oder Qualitätsführer")
Ungerichtete Wettbewerbsstrategie ("Überall ein bisschen")
Ressentiments gegenüber dem Preiswettbewerb ("Wir ändern nichts am Preis")
Vernachlässigung von Wertzuwächsen
Vernachlässigung aktiver Marktbearbeitung mit vorhandenen Produkten ("Warten auf das besondere Novum")
Aufgrund von „Potenzial-Analysen“ wurden bezogen auf das derzeitige EU-Geschäft folgende Schwachstellen aufgedeckt und im Rahmen einer „Marketing-Optimierung“ die nachstehenden möglichen Maßnahmen zur Schwachstellenbeseitigung vom Führungsgremium vereinbart.
Schwachstelle:
Zu lange Bearbeitungszeiten, zuviel Routine, Verwaltungsarbeit im Innendienst
Mögliche Maßnahmen:
Abbau von Teilmengen-Lieferungen
mehr Kompetenz schaffen
breiter informieren
bessere Produkt- und Kundenkenntnis
Rationalisierung der Arbeitsabläufe
Telefonmarketing aktivieren
Schwachstelle :
Zu wenig alternatives Denken und zu starres Festhalten an alten Gewohnheiten beim Außendienst
Mögliche Maßnahmen:
Mut zum Neuen erzeugen
Eigenverantwortung ausbauen
Entscheidungsspielraum einräumen
mehr Verständnis für die Kundenprobleme entwickeln
Projektarbeit fördern
Schwachstelle :
Zu geringe Marktkenntnisse bezüglich Marktposition, Abnehmerstrukturen und Gewinnpotenzialen
Mögliche Maßnahmen:
praktikable, einfache Informationssysteme schaffen
bessere und richtigere Auswertung der Berichte
systematische Wettbewerbsanalyse
aussagefähige Marktpositionierungen durchfuhren
Schwachstelle:
Zu hohe Reibungsverluste in der Organisation
Mögliche Maßnahmen:
Arbeitskreise einrichten (Teams)
Projektgruppen festlegen (Gruppenarbeiten)
Schwachstelle :
Zu wenig ergebnisorientiertes Arbeiten
Mögliche Maßnahmen:
Quantitatives und qualitatives Wachstum den Mitarbeitern erläutern
Absatz-/Umsatz- und DB-Kenntnisse vermitteln
Ziele vorbereiten und Zielsetzungsgespräche führen
Zielbandbreiten vereinbaren
Deckungsbeitrag "relativ" und "absolut" berücksichtigen
Verdeutlichen, wie sich DB-Kürzungen als Preissenkung auswirken
Abstimmung bei den Ergebnisabweichungen festlegen
Schwachstelle :
Zu geringe Mitarbeiterentwicklung
Mögliche Maßnahmen:
Das Potenzial der Mitarbeiter erkennen, denn es ist eine Antriebskraft für die Motivation
Motivieren, denn fehlende Motivation ist ein starkes Hindernis bei der Umsetzung von Zielen
Identifikation mit der Aufgabe schaffen
Zu Innovationen motivieren und damit zu mehr Markterfolg
Langfristiges konzeptionelles Denken praktizieren
Positives Denken und Leistungsbewusstsein fördern
Mitarbeitergespräche sollen auch zukunftsorientiert sein
Attraktive Arbeitsinhalte zur besseren persönlichen Entfaltung schaffen
Immer .wieder über kritische Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren sprechen
Sachliche Begründungen geben und nur konstruktive Kritik üben
Entwicklungsmöglichkeiten schaffen
Schwachstelle:
Zu wenig Mitarbeitereinbindung in die strategische Unternehmensentwicklung
Mögliche Maßnahmen:
Eigeninitiative auf allen Ebenen schaffen
Überzeugen, jedoch so wenig wie möglich kontrollieren und reglementieren Mitgestaltung fördern
Andersdenkende akzeptieren
Unsicherheit reduzieren und neue Möglichkeiten aufzeigen
Visionäres Denken fördern
Schwachstelle:
Zu wenig Informationsaustausch untereinander
Mögliche Maßnahmen:
Regelmäßige Gesprächsrunden
Schnell, direkt, offen informieren
Auch positive Ergebnisse mehr mitteilen
Über Unsicherheit, Konflikte, Probleme sprechen
Probleme nicht bagatellisieren, sondern offen aufzeigen und sie als neue "Möglichkeiten" darstellen und lösen
Hinweisen, dass Detailplanung weniger bringt, als mehr Flexibilität
Durch offen geführte Kommunikation steuern
Schwachstelle :
Zu geringe Kundennähe, fehlende Ausgewogenheit eigener Vertriebs- und Serviceziele und der Kundeninteressen
Mögliche Maßnahmen:
Ideen vom Kunden suchen und nutzen
Richtiges Kunden-/Nutzenverhältnis herstellen
Wirtschaftlichkeit im Auge haben und mehr Partnerschaft suchen
Pulsuz fraqment bitdi.