Kitabı oxu: «Aktivierend-therapeutische Pflege in der Palliative Care»

Die Herausgeberinnen

Friedhilde Bartels, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Pflegedienstleiterin, Fachweiterbildungen in »Palliativ Care«, ehem. Vorstandsmitglied des Bundesverbands der Geriatrie (BVG) und ehem. Präsidentin der Deutschen Fachgesellschaft für Aktivierend-therapeutische Pflege (DGATP) e. V., Autorin und Dozentin für ATP-G und ATP-P.

Sarah Eschmann, Gesundheit- und Krankenpflegerin, Praxisbegleiterin Bobath BIKA®, Peer-Tutor Kinaesthetics, Fachweiterbildungen in »Palliativ Care«, »Demenz Care« und »Diakonie Care«, Mitglied der Deutschen Fachgesellschaft für Aktivierend-therapeutische Pflege e. V. (DGATP), arbeitet als Pflegeexpertin im Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg.
Friedhilde Bartels Sarah Eschmann (Hrsg.)
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1. Auflage 2022
Alle Rechte vorbehalten
© W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart
Gesamtherstellung: W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart
Print:
ISBN 978-3-17-038536-8
E-Book-Formate:
pdf: ISBN 978-3-17-038537-5
epub: ISBN 978-3-17-038538-2
Vorwort
Die schwerstkranke, palliative und sterbende Person hat besondere Bedarfe, vor allem wenn es darum geht, die Lebensqualität der »Ressource Alltagsbewältigung« bei langen palliativen Phasen, die sie immer wieder in der eigenen Häuslichkeit verbringen möchte, wieder zu erreichen oder zu erhalten. Die Aktivierend-therapeutische Pflege bildet dafür die Grundlage und hat auch im palliativen Setting ihre Daseinsberechtigung zur Vermeidung oder Reduzierung einer zu frühen Pflegebedürftigkeit zum Ziel. ATP findet von der Geburt bis zum Tod inkl. der Sterbephase Anwendung und kann deshalb sowohl in den Akutkrankenhäusern als auch in allen Rehakliniken, Einrichtungen der Altenhilfe, der Häuslichkeit und in allen Belangen der palliativen Versorgung nicht nur notwendig, sondern auch sehr indiziert sein.
Definition Aktivierend-therapeutische Pflege
»Aktivierend-therapeutische Pflege (ATP) ist ein sektorenübergreifendes, altersunabhängiges, pflegerisches Angebot von dazu qualifizierten Pflegenden. ATP fördert ressourcenorientiert die Selbstständigkeit, die Selbstbestimmung und die Teilhabe einer Person und ist an deren Lebenssituation und Lebensumfeld angepasst.« DGATP e. V. (Schumann 2018)
Auch die tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen, wie z. B. die Aufhebung der Großfamilie, kann zu Versorgungsproblemen und zur Vereinsamung sterbenskranker Personen führen. Dadurch, dass Generationen auseinanderdriften, bedarf es auch im palliativen Setting besonderes Verständnis, weil die verschiedenen Lebenserfahrungen und Wertevorstellungen aufeinandertreffen. Dies führt oftmals zu Kommunikationsmissverständnissen zwischen sterbenskranken, palliativen Personen und Menschen, die sich in diese Situation nicht oder nur schwer hineinversetzen können. Palliative Personen befinden sich in extremen Lebenssituationen. Dabei hat auch die ältere »Personenklientel« – im Alter sterben die meisten Personen – sehr genaue Vorstellungen, Wünsche und Erwartungen an den Umgang mit ihnen (Bartels 2011/12).
Insgesamt stellt uns die Palliative Care durch die gesellschaftlichen Veränderungen und Erwartungen an die selbstbestimmte Teilhabe und Selbstbestimmung, wie sie im § 1 SGB IX beschrieben sind, vor neue oder veränderte Herausforderungen der Bedürfnisse. Dies stellt uns nicht nur in Hinsicht auf Finanzierung der Sozialversicherungssysteme, sondern auch hinsichtlich der Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches und »produktives palliatives Leben und Sterben« – egal in welcher Umgebung – vor gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen.
Hinzu kommen die zukünftigen knappen Reserven der qualifizierten Pflegenden: »Laut der Analyse würden im Jahr 2035 rund 270.000 Arbeitskräfte fehlen, berichtete das BIBB …«1. Leider sind viele Pflegende der Palliativpflege nicht in der ATP-P qualifiziert, obwohl dieses Konzept sowohl palliative Personen als auch Pflegende schont und schützt (
Kap. 20).
Die schwerstkranken, palliativen und/oder sterbenden Personen haben besondere Bedarfe. Die oft in ihrer Funktion eingeschränkte und gefährdete Selbstversorgung, -bestimmung und demnach Selbstständigkeit im palliativen Setting bedingt eine helfende Unterstützung bis zur medizinischen Behandlung. Unter Beachtung der individuellen noch vorhandenen Fähigkeiten und Fertigkeiten der palliativen Person sowie aktueller gesundheitlicher Einschränkungen stehen insbesondere das (Wieder-)Erlangen und Erhalten von Alltagskompetenz (Lebensqualität) im Mittelpunkt. Das Zitat von Cicely Saunders gilt immer für alle Personen in diesem Kontext: »Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.«2
Um den besonderen Bedarfen gerecht zu werden, wurden auch für die Palliativversorgung in einem Krankenhaus sog. Komplexbehandlungen mit Mindestmerkmalen eingeführt (
Kap. 1). Dort stand bislang in beiden Versionen (OPS 8-982 und 8-98e) ein Hinweis auf eine aktivierende und/oder therapeutische Pflege. Ab 2020 fehlen diese Mindestmerkmale beim OPS 8-982. Das kann verheerende Folgen haben.
Die Aktivierend-therapeutische Pflege bildet laut der Definition der DGATP die Grundlage für die Lebensqualität bis zum Tod. Pflege mit dem therapeutischen Pflegeziel, eine palliative Pflegebedürftigkeit zu vermeiden oder zu reduzieren, kann nur im Interesse aller Beteiligten liegen. Dabei sind und bleiben die wichtigsten Ressourcen für die palliativen Personen die Pflegenden. Einerseits ist nicht davon auszugehen, dass die Pflege in den Palliativbereichen (stationär und ambulant) vom Pflegenotstand verschont bleibt. Andererseits führt eine notwendige Vielfalt/Anzahl an Pflegekräften besonders in den sich immer weiterverbreitenden palliativen Disziplinen zu hohen Personalkosten. Damit die palliative Pflegequalität auf hohem Niveau und die palliativen Pflegetätigkeiten bezahlbar bleiben, sind diese strukturiert beschriebenen ATP-P-Artikel ein wichtiger Impuls für eine veränderte Pflegesicht und deren Aufgabenverteilung. So ist es uns ein Anliegen, die oft praxisbezogenen Inhalte von teilweise Altbewährtem mit neuem Wissen und vorrangig aktivierend-therapeutisch-palliativen Ansätzen zu kombinieren.
Unser Dank gilt den Autor*innen3, die mit viel Engagement die Artikel geschrieben haben, um sie zur Veröffentlichung zur Verfügung zu stellen. Auch bekamen wir von vielen Bekannten, Freund*innen und (ehemaligen) Kollegen*innen Unterstützung und guten Rat. Auch ihnen ein herzliches Dankeschön!
In diesem Sinne hoffen wir, dass Sie, liebe Leser*innen, etwas von dem Wissen, dem Know-how und den Erfahrungen aus diesem Buch in Ihre alltägliche Arbeit einfließen lassen können!
| Friedhilde BartelsSarah Eschmann | im September 2021 |
Literatur
Bartels, F. (2011/2012) Nicht dem Leben im Krankenhaus mehr Tage – sondern den Tagen im Krankenhaus mehr Leben geben, in: Janßen, U., Blum, K. (Hrsg.), DKI- Barometer Krankenhaus 2011/2012
Schumann, S. (2018) Was ist Aktivierend-therapeutische Pflege?, Deutsche Fachgesellschaft Aktivierend-therapeutische Pflege e. V. (Hrsg.) https://www.dgatp.org/definition-atp, Zugriff 3.7.2019
o. A.: Bundesinstitut prognostiziert »große Herausforderungen« für Pflege
www.bibliomed-pflege.de/news/30903-bundesinstitut-prognostiziert-grosse-herausforderungen-fuer-pflege, erschienen und Zugriff 13.2.2017
https://gutezitate.com/zitat, Zugriff 14.2.2021
1 www.bibliomed-pflege.de/news/30903-bundesinstitut-prognostiziert-grosse-herausforderungen-fuer-pflege, erschienen 13.2.2017
2 https://gutezitate.com/zitat/234984, Zugriff 13.2.2021
3 In diesem Herausgeberband wird hinsichtlich der Pluralformen der »Gender-Stern« oder die neutrale Form genutzt, um alle Geschlechter anzusprechen. Wenn bei bestimmten Begriffen nur die männliche Form gewählt wurde, so ist dies nicht geschlechtsspezifisch gemeint, sondern geschah ausschließlich aus Gründen der besseren Lesbarkeit.
Inhalt
1 Vorwort
2 Abkürzungsverzeichnis
3 I Einleitung, Einführung in die Themen der Aktivierend-therapeutischen Pflege in der Palliative Care
4 1 Wissen über notwendige Grundlagen der Palliative Care
5 Friedhilde Bartels
6 1.1 Geschichte von Hospiz und Palliative Care
7 1.2 Worin unterscheiden sich Hospiz- und Palliativversorgung?
8 1.3 Wann beginnt die palliative Versorgung?
9 1.4 Inhalte der Palliative Care
10 1.4.1 Übersicht der allgemeinen und spezialisierten Versorgungsstrukturen
11 Literatur
12 2 Was macht Pflege zur palliativen Pflege?
13 Michael Nehls
14 2.1 Palliativpflege aus dem pflegerischen Handlungsfeld
15 2.1.1 Palliativpflege vor dem Hintergrund rechtlicher Instanzen am Lebensende
16 2.1.2 Palliativpflege als konzeptioneller Ansatz
17 2.1.3 Palliativpflege als pflegefachliche Aufgabe
18 2.2 Palliativpflege aus leistungsrechtlicher Perspektive
19 2.3 Zusammenfassung
20 Literatur
21 3 Was macht Aktivierend-therapeutische Pflege in der Palliative Care (ATP-P)?
22 Friedhilde Bartels
23 3.1 Einleitung
24 3.2 Drei Handlungs-und Pflegeschwerpunkte
25 3.3 Die Basis oder die Grundlage der ATP-P-Handlings
26 3.3.1 Plastizität
27 3.3.2 Förderung der Eigenaktivität unter Beachtung der Selbstwahrnehmung
28 3.3.3 Interdisziplinäre Zusammenarbeit Pflege/Therapie mit dem Ziel, normale Bewegungsabläufe anzubahnen
29 3.4 Was ist therapeutisch an ATP-P?
30 Literatur
31 4 Aktivierend-therapeutische Pflege bei palliativen Personen – Sinn oder Unsinn?
32 Sarah Eschmann
33 4.1 Einleitung
34 4.2 Was ist der Kern der Aktivierend-therapeutischen Pflege?
35 4.3 Was ist der Kern der palliativen Pflege?
36 4.4 Was unterscheidet eine palliative Person von einer geriatrischen Person?
37 4.5 Therapeutische Pflegeziele der Aktivierend-therapeutischen Pflege in der Palliativversorgung
38 4.6 Die Sinnhaftigkeit der Aktivierend-therapeutischen Pflege im palliativen Setting
39 Literatur
40 II Allgemeine für alle drei Handlungs- und Pflegeschwerpunkte wichtige und relevante Themen
41 5 »Sag mir ein Sterbenswörtchen…«: Ein Erfahrungsbericht einer Palliativmedizinerin
42 Dr. Monika Windsor
43 5.1 Erst einmal etwas zum Menschenbild
44 5.2 Was ist außer medizinischen Aspekten sehr wichtig bei der Begleitung eines Schwerkranken?
45 5.3 Hat Teamarbeit eine besondere Bedeutung?
46 5.4 Was passiert, wenn ich versuche, die Leidenszeit zu verkürzen?
47 5.5 Tötende Begleitung
48 5.6 Ein selbstbestimmtes Sterben
49 5.7 Gibt es bei Geburt und Tod Vergleichbares?
50 6 Ressourcen bei palliativen Personen
51 Susette Schumann
52 6.1 Eine Standortbestimmung
53 6.2 Gesellschaftliche Zusage an palliative Personen
54 6.3 Besondere ressourcenorientierte Anforderungen der palliativen Person
55 6.3.1 Körperliche Ressourcen
56 6.3.2 Kognitive Ressourcen
57 6.3.3 Psychische Ressourcen
58 6.3.4 Emotionale Ressourcen
59 6.3.5 Soziale Ressourcen
60 6.3.6 Spirituelle Ressourcen
61 6.4 Gesamtschau auf die Ressourcen bei palliativen Personen
62 Literatur
63 III Pflege- und Handlungsschwerpunkt: Aspekte der Beziehungsarbeit
64 7 Der individuellen Lebensgeschichten auf der Spur
65 Sarah Eschmann
66 7.1 Was bedeutet Biographie?
67 7.1.1 Zeitgeschichte
68 7.1.2 Lebenslauf
69 7.1.3 Lebensgeschichten
70 7.2 Erinnerung mit »allen Sinnen«
71 7.3 Biographie im Wandel der Zeit
72 7.4 Vorteile der Biographie für palliative Personen und Pflegende
73 7.4.1 Biographische Aspekte (Biographiearbeit) im pflegerischen Alltag nutzen
74 7.5 Rituale und Gewohnheiten
75 Literatur
76 8 Kommunikation mit palliativen Patient*innen und ihren Angehörigen im Rahmen der Beziehungsarbeit
77 Sarah Eschmann
78 8.1 Grundlagen der Kommunikation
79 8.2 Kommunikation bei palliativen Patient*innen
80 8.3 Realität ist subjektiv
81 8.4 Gesprächsbausteine
82 Literatur
83 9 An- und Zugehörige am Limit und die Rolle der Pflegenden: Beziehungsgeschehen mit Angehörigen in existenziellen Situationen einer Palliativeinheit im Krankenhaus
84 Sigrid Reineke
85 9.1 Einleitung
86 9.2 Von Menschen zu Patient*innen. Von Patient*innen zu Angehörigen Und irgendwo dazwischen: Der hilflose Passagier
87 9.2.1 Was ist eigentlich Leid? Was hilft den Leidenden?
88 9.3 Das schlechte Gewissen, die Angst und die Schuld der Angehörigen
89 9.3.1 Angehörige am Limit – und Möglichkeiten der Hilfe
90 10 Die persönliche Haltung in der palliativen Pflege macht den Unterschied
91 Karin Schroeder-Hartwig
92 10.1 Durch was entwickeln wir eine »anerkannte« Haltung?
93 10.2 Palliative Care
94 10.2.1 Historie
95 10.2.2 Total Pain – Konzept nach Cicely Saunders
96 10.3 Menschenbild »Leiblichkeit« und Mensch als Maschine
97 10.3.1 Was hat das mit Haltung gegenüber den palliativen Personen zu tun?
98 10.4 Wie sollen wir pflegen? Wie wollen wir pflegen? Wie können wir pflegen? Wie haben wir zu pflegen?
99 10.5 Resümee
100 Literatur
101 IV Pflege- und Handlungsschwerpunkt: Bewegung
102 11 Fazilitation – Schwerpunkt der Aktivierend-therapeutischen Pflege in der Palliative Care
103 Nikolaus Gerdelmann
104 11.1 Was bedeutet dies für die Pflegenden in ihrem »palliativen« Alltag?
105 11.1.1 Am palliativen Individuum
106 11.1.2 Durch die Aufgabe
107 11.1.3 Durch die Umgebung
108 11.1.4 Beim Fazilitieren gilt das Prinzip des »Hands on oder Hands off«
109 11.2 Das Strukturmodell des Bobath-Konzepts
110 11.3 Praktisches Beispiel
111 11.3.1 Fazilitieren des Oberkörpers
112 11.3.2 Fazilitieren zum Aufstellen der Beine
113 11.3.3 Fazilitieren des Drehens
114 Literatur
115 12 Basale Stimulation® bei schwerstkranken, palliativen und sterbenden Personen
116 Katharina Röwekamp
117 12.1 Basale Stimulation®
118 12.1.1 Bewegen und Wahrnehmen von der gesunden Person bis zur palliativen Person
119 12.1.2 Was ist Basale Stimulation®?
120 12.2 Haltung, Technik und Kompetenz
121 12.2.1 Haltung
122 12.2.2 Technik
123 12.2.3 Kompetenz
124 12.3 Palliativversorgung und Basale Stimulation®
125 12.3.1 Welche Bedeutung hat die Basale Stimulation® in der Begegnung mit schwerstkranken und sterbenden Menschen?
126 Literatur
127 13 »Guten Morgen, Hr. Doktor!«: Ein Praxiserleben
128 Sarah Eschmann
129 13.1 Einleitung
130 13.2 Situation
131 13.3 Aktivierend-therapeutische Pflege
132 13.3.1 Der stabile Sitz im Bett nach dem Bobath-Konzept
133 13.3.2 Die belebende Waschung nach der Basalen Stimulation® in der Pflege
134 13.4 Fazit
135 Literatur
136 14 So, wie man liegt, so fühlt man sich!
137 Sarah Eschmann
138 14.1 Was ist Lebensqualität?
139 14.2 Negative Faktoren, die ein Unwohlsein fördern
140 14.3 Physiologisch und bequem Positionieren nach dem Bobath-Konzept
141 14.3.1 Kopf und Extremitäten
142 14.3.2 Evaluation der bisherigen Positionierung
143 14.4 Körperbegrenzendes Positionieren nach der »Basalen Stimulation® in der ATP-P«
144 14.4.1 Die Nestlagerung
145 14.4.2 Evaluation
146 14.4.3 Positionierungsanpassung
147 14.5 Zusammenfassung
148 Literatur
149 15 Kleine Hilfsmittel, große Wirkung
150 Dominik Zergiebel, Stefan Kicker
151 15.1 Unsere Körperstruktur und ihre Veränderungen
152 15.1.1 Hinweise aus Untersuchungen
153 15.2 Das Bobath-Konzept: Grundlage von ATP
154 15.2.1 Wirkung der Schwerkraft, Unterstützungsfläche, Stabilität für Mobilität
155 15.2.2 Propriozeption
156 15.2.3 Homunkulus
157 15.3 Zusammenhang Positionen und Aktivitäten
158 15.3.1 Positive Neuroplastizität bei palliativen Personen anwenden
159 15.4 Das Material
160 15.4.1 Praktische Anwendung von Wickeln
161 15.4.2 Das Handtuch als Positionshilfe
162 15.5 Vorschlag zur Umsetzung
163 Literatur
164 V Pflege- und Handlungsschwerpunkt: Selbstversorgung
165 16 Mund- und Zahnpflege
166 Daniela Lorenzen
167 16.1 Einleitung
168 16.2 Ziele der Mund-und Zahnpflege
169 16.3 Planung und Durchführung nach Pflegeprozess und ATP
170 16.4 Allgemeine Mund- und Zahnpflege als Aktivierend-therapeutische Pflegemaßnahme
171 16.5 Spezielle Mund- und Zahnpflege als Aktivierend-therapeutische Pflegemaßnahme
172 16.5.1 Anwendung
173 16.5.2 Zuständigkeit
174 16.5.3 Zusätzliche Hilfsmittel
175 16.6 Durchführung
176 16.6.1 Zusätzliche Aspekte bei der speziellen Mund- und Zahnpflege bei Personen mit oralisierter Dysphagie
177 16.6.2 Zusätzliche Aspekte bei der speziellen Mund- und Zahnpflege bei Personen mit nicht-oralisierten Dysphagie
178 16.6.3 Besonderheit: Zahnprothesen
179 16.7 Nicht geeignete Hilfsmittel
180 16.8 Schlussfolgerung
181 Literatur
182 VI Beinflussende Faktoren bei der Anwendung von ATP
183 17 Begleitung von Sterbenden aus anderen Kulturen
184 Johanna Grünhagen
185 17.1 Der Tod in anderen Kulturen – ein kurzer Einblick in die Vielfalt
186 17.2 Sterbende aus anderen Kulturen – von wem sprechen wir überhaupt?
187 17.3 Egal welche Kultur – ein Glaube hilft beim Sterben.
188 17.4 Was Ihnen sonst noch begegnen kann…
189 17.4.1 Verständnis von Krankheit und Pflege
190 17.4.2 Von der oder dem Pflegenden zum Familienmitglied
191 17.4.3 Die Bedeutung der Rolle von Mann und Frau
192 17.4.4 Krankheit als Prüfung oder Strafe
193 17.4.5 Verständnis von Hygiene
194 17.4.6 Umgang mit Schmerz und Trauer
195 17.5 Die größte Herausforderung: Sprachprobleme!
196 17.6 Was können wir voneinander lernen?
197 Literatur
198 VII Anwendungsbeispiele von ATP-P bei symptomauftretenden Belastungen
199 18 Fatigue – ein häufiger Begleiter und oft nicht erkannt
200 Sarah Eschmann, Ina Klindworth
201 18.1 Erfahrungen auf der Palliativeinheit einer Station
202 18.2 Was ist Fatigue?
203 18.2.1 Symptome, über die Betroffene klagen
204 18.3 Wer ist betroffen?
205 18.4 Mögliche Ursachen und Verstärker der Fatigue
206 18.4.1 Verschiedene Ursachen der Fatigue
207 18.5 Fatigue, Depression und Delir
208 18.6 Fatigue-Assessment
209 18.7 Fatigue – was nun?
210 18.7.1 Medikamentöse Behandlung
211 18.7.2 Psychotherapeutische Hilfe/Psychoonkolog*innen
212 18.7.3 Aktivierend-therapeutische Pflege
213 18.8 Wie lebt man mit Fatigue im Alltag?
214 18.8.1 Fatigue im interdisziplinären Team
215 Literatur
216 19 Ideen zur Linderung der Symptomlast
217 Sarah Eschmann
218 19.1 Schmerzlinderung durch alternative Anwendungen
219 19.1.1 Der körperliche Schmerz
220 19.1.2 Der psychische Schmerz
221 19.1.3 Der soziale Schmerz
222 19.1.4 Der spirituelle/existenzielle Schmerz
223 19.2 Fazit
224 Literatur
225 VIII Mitarbeiterorientierung mit ATP-P wird großgeschrieben
226 Einleitung
227 20 Aktivierend-therapeutische Pflege in der Palliative Care, eine körpergerechte Arbeitsweise
228 20.1 Einleitung
229 20.2 Mitarbeiterschonendes Handling in der palliativen Pflege
230 20.2.1 Eigenversuch: Vorderseitige und rückenseitige Rückenmuskulatur arbeiten zusammen
231 20.2.2 Eigenversuch: Eine Voreinstellung über aufgestellte Beine und Verrücken des Beckens erleichtert eine weitere Drehung des Körpers
232 20.3 Fazit
233 Literatur
234 21 Eine Kultur der Erlaubnis
235 Karin Schroeder-Hartwig
236 21.1 Allgemeines
237 21.2 Zeit ist relativ. Wie nutzen wir unsere Zeit?
238 21.3 Existenzielle Pflege – ein Sorgekonzept
239 21.3.1 Zeiträuber und die Lösung für alle heißt: »Schwester… kannst du mal«!
240 21.3.2 Was ist gut investierte Zeit, die der kranken Person und den Pflegenden zugutekommt?
241 21.3.3 Burnout
242 21.4 Spiritualität in der Mitarbeiterführung
243 21.4.1 Der Mensch hat die Freiheit und einen freien Willen
244 21.4.2 Zeitgeist: Ereignisbezogene Unterbrechungskultur
245 21.4.3 »Coolout« eine Problemlösungsstrategie?
246 21.4.4 Gute Pflege braucht Strukturen und Zeit für eine beziehungsorientierte Pflege
247 21.4.5 Wofür wollen wir Zeit geben?
248 Literatur
249 Anhang
250 Anlage 1: Leitfaden zum Integrieren von EKS (
Kap. 21)
251 Anlage 2: Akute kritische Ereignisse (AkE) auf/in der Station/Abteilung (
Kap. 21)
252 Anlage 3: Vorbereitung und Protokoll Reflexionsgespräch (VPR) und für die existenziellen und spirituellen Fallbesprechungen (
Kap. 21)
253 Glossar ATP-P
254 Die Autorinnen und Autoren
255 Stichwortverzeichnis