Kitabı oxu: «Duden – Das Wörterbuch der Synonyme»



VORWORT
Das passende Wort im richtigen Zusammenhang gebraucht, macht guten Stil aus. Stetige Wortwiederholungen wirken hölzern und ermüden sowohl Menschen, die lesen, als auch diejenigen, die zuhören. Dieses Synonymwörterbuch richtet sich demnach an alle, die im Alltag und im Beruf Wert auf angemessenen und abwechslungsreichen Ausdruck in Wort und Schrift legen, ihre Texte stilistisch variieren wollen und an einer Erweiterung ihres persönlichen Wortschatzes interessiert sind.
Das »Wörterbuch der Synonyme« enthält rund 100 000 Stichwörter und Synonyme. Es ist konzipiert als eine besonders benutzungsfreundliche und übersichtliche Darstellung der sinnverwandten Wörter der deutschen Gegenwartssprache. Alle Synonyme sind nach ihren Bedeutungen gruppiert und mit differenzierten stilistischen, regionalen, historischen und fachsprachlichen Zuordnungen gekennzeichnet. So ist ein angemessener Gebrauch der sinnverwandten Wörter sichergestellt.
Die vorliegende 4. Auflage wurde völlig überarbeitet und erweitert. Es wurden rund 500 neue Stichwörter und Synonyme, vor allem aus dem aktuellen Wortschatz unserer Zeit, aufgenommen, wie z.B. Alert, aufpeppen, Kopfkino, liken und postfaktisch. Als Anregungen für richtiges und kreatives Schreiben und Sprechen wurden bei vielen Ausdrücken außerdem typische Wendungen und Komposita ergänzt.
Das »Wörterbuch der Synonyme« ist ein handliches Nachschlagewerk und ein inspirierender Ideengeber für jedermann.
Berlin, im August 2020
Die Dudenredaktion
Zur Wörterbuchbenutzung
Die Stichwörter
Die Stichwörter dieses Synonymwörterbuchs sind streng alphabetisch angeordnet und jeweils in halbfetter blauer Schrift hervorgehoben. Jedes Stichwort steht in einer freien Zeile. Gibt es eine Nebenform zum Stichwort, z.B. die weiblichen Formen bei Personen- und Berufsbezeichnungen (beispielsweise Manager, Managerin), oder steht die grammatische Angabe »sich« bei reflexiven Verben (z.B. abmühen, sich), werden diese nach einem Komma ebenfalls halbfett angegeben.
Die Synonymangaben werden nach den jeweiligen Bedeutungen des Stichworts strukturiert. Jede neue Bedeutung beginnt mit einer neuen Zeile. Weiter gehende Bedeutungsdifferenzierungen, also Unterbedeutungen, werden aufgrund ihrer semantisch engen Verwandtschaft dagegen fortlaufend abgehandelt. Beide, sowohl die einzelnen Bedeutungen als auch deren mögliche Unterpunkte, werden darüber hinaus grafisch durch schwarzen Fettdruck hervorgehoben.
Gleich geschriebene Wörter (Homografen bzw. Homonyme) mit unterschiedlicher grammatikalischer Zuordnung (und damit verschiedener Deklination bzw. Konjugation), grundlegend unterschiedlicher Bedeutung oder verschiedener Aussprache oder Betonung werden durch hochgestellte Ziffern vor dem Stichwort unterschieden (z.B. 1abseits – 2abseits, 1Messe – 2Messe).
Auch getrennt geschriebene Stichwörter (wie beispielsweise ausfindig machen, Ausschau halten) wurden aufgenommen, wenn es zu diesen Gesamteinträgen Synonyme gibt.
Auf Verweise wurde aus Gründen der besseren Benutzungsfreundlichkeit weitgehend verzichtet. Neben den rein orthografischen Verweisen auf die Hauptschreibung (z. B. Phantasie ↑ Fantasie) finden sich in diesem Wörterbuch deshalb lediglich einige wenige Verweise – und diese auch nur in alphabetischer Nähe, also auf der gleichen oder [über]nächsten Seite – zu Stichwörtern mit gleicher oder ähnlicher Bedeutung.
Die Synonyme
Hat ein Ausgangsstichwort mehr als eine Bedeutung, so werden die Synonyme entsprechend zu diesen Bedeutungen gestellt. Zuerst werden pro Bedeutung bzw. pro Stichwort (bei Stichwörtern mit nur einer Bedeutung) die normal- bzw. standardsprachlichen Synonyme genannt, dann diejenigen Synonyme, denen eine Sprachgebrauchsangabe vorangestellt ist. Bei diesen Angaben handelt es sich um nationale standardsprachliche Varianten des Deutschen (österr. und schweiz.), um stilistische Markierungen (z. B. geh., bildungsspr., ugs.), regionale Markierungen (z. B. nordd., südd., aber auch landsch., bayr., rhein. usw.). Es folgen historische Zuordnungen (veraltend, veraltet, früher) und schließlich die Synonyme mit Zugehörigkeit zu bestimmten Fachsprachen. Ob ein Wort in einem bestimmten Kontext durch ein anderes Wort ersetzt werden kann, hängt in großem Maße von diesen pragmatischen Faktoren ab. Die einzelnen Sprachgebrauchsangaben werden deshalb im Abschnitt »Gebrauchsmarkierungen der Synonyme« unten kurz erläutert.
Phrasen und Zusammensetzungen
Zusätzlich zu den Synonymen stehen bei vielen Stichwörtern erstmals auch typische Verwendungen des Wortes (»Phrasen« PHR) und Zusammensetzungen ZUS mit dem Stichwort. Zum einen können die Verwendungsbeispiele dabei helfen, das Wort oder eines der Synonyme richtig in den Satz einzubetten, sie können aber auch als weitere Inspiration bei der Formulierung dienen. Vielleicht kann eines der aufgeführten Adjektive oder eine der Verbverbindungen das ausgewählte Synonym weiter bereichern oder die Aussage präzisieren. Auch die aufgeführten Zusammensetzungen können, ähnlich wie die Synonyme, eine noch passendere Wortwahl im jeweiligen Kontext darstellen und die Schreibenden inspirieren.
Sehr häufig gebrauchte Wörter
Wörter, die besonders häufig gebraucht werden, sind mit einem kleinen Blitz
neben dem Stichwort gekennzeichnet. Oft sind solche hochfrequenten Wörter sehr allgemein und es empfiehlt sich daher besonders, nach einem Synonym zu suchen, das im jeweiligen Kontext noch aussagekräftiger oder passender als das Stichwort selbst ist.
Gebrauchsmarkierungen der Synonyme
Nationale standardsprachliche Markierungen
österreichisch
Wörter, die als normalsprachliche Variante des Deutschen in Österreich verwendet werden (z. B. Mitgebringe für Mitbringsel, hintennach für nachher)
schweizerisch
Wörter, die als normalsprachliche Variante des Deutschen in der Schweiz verwendet werden (z. B. abtischen für abräumen, Rank für Trick)
Stilistische Markierungen
gehoben
Wörter, die bei feierlichen Anlässen und gelegentlich in der Literatur verwendet werden (z. B. entsenden für wegschicken, anheimstellen für überlassen)
bildungssprachlich
Wörter (meist Fremdwörter), die eine hohe Allgemeinbildung voraussetzen (z. B. Koryphäe für Experte/Expertin, simultan für gleichzeitig)
dichterisch
Wörter, die nur noch in literarischen Texten vorkommen (z. B. Gestade für Ufer)
umgangssprachlich
Wörter, die im alltäglichen Umgang und meist in gesprochener Sprache vorkommen (z. B. Happen für Imbiss, Grips für Intellekt, geschafft für müde). Sie gehören nicht zur Standardsprache, sind aber weitverbreitet und akzeptiert.
salopp
Wörter, die meist eher nachlässig gebraucht werden und eine gewisse Nichtachtung gesellschaftlicher Konventionen ausdrücken (z. B. Alter für Ehemann, anschmieren für betrügen)
familiär
Wörter, die im engeren Freundeskreis oder in der Familie verwendet werden (z. B. ein Nickerchen machen für ruhen, Fratz für Kind)
Jargon
Wörter, die in bestimmten, etwa durch Milieu oder Beruf geprägten Kreisen verwendet werden (z. B. Demo für Demonstration, hip für zeitgemäß)
derb
Wörter, die eine grobe und gewöhnliche Ausdrucksweise kennzeichnen (z. B. abkratzen für sterben, Schwanz für Penis)
vulgär
Wörter, die in eher verletzender Weise auf den Sexual- oder Fäkalbereich bezogen sind (z. B. Fick für Geschlechtsverkehr)
Markierungen, die eine Wertung oder Nuancierung ausdrücken
verhüllend
(z. B. Freund Hein für Tod)
emotional
(z. B. todmüde für müde)
scherzhaft
(z. B. Stammhalter für Sohn)
spöttisch
(z. B. hinterwäldlerisch für rückständig)
abwertend
(z. B. plärren für brüllen)
ironisch
(z. B. durch Abwesenheit glänzen für fehlen)
übertreibend
(z. B. untröstlich sein für bedauern)
nachdrücklich
(z. B. niemals für nicht)
Diese Markierungen stehen häufig in Kombination mit stilistischen Markierungen, also etwa umgangssprachlich abwertend (z. B. anlabern für anreden) oder salopp scherzhaft (z. B. Gurke für Nase).
Regionale Markierungen
Neben den eindeutigen Zuordnungen wie z. B. norddeutsch, süddeutsch, südwestdeutsch und einzelnen Dialekten (z. B. rheinisch, alemannisch) werden noch die folgenden Markierungen verwendet:
regional
Wörter mit großräumiger Verbreitung (z. B. Plast für Plastik)
landschaftlich
Wörter mit eingeschränkter Verbreitung, bei denen eine genaue räumliche Zuordnung nicht möglich ist (z. B. überschlagen für warm)
Historische Zuordnungen
Synonyme mit den folgenden historischen Zuordnungen dienen meist nicht der alltäglichen Sprachgestaltung, sondern eher einer literarischen Charakterisierung bestimmter Epochen oder Persönlichkeiten:
veraltend
(z. B. Zucht für Disziplin)
veraltet
(z. B. justament für momentan)
altertümelnd
(z. B. sodann für hinter)
Zuordnung zu Fach- und Sondersprachen
Wörter, die mehreren Fachgebieten zuzuordnen sind, tragen die Auszeichnung Fachsprache. Darüber hinaus gibt es Einträge mit Zuordnung zu den folgenden Bereichen sowie Fach- und Sondersprachen:
Amtssprache
Architektur
Astrologie
Astronomie
Ballspiele
Bankwesen
Bauwesen
bildende Kunst
Biologie
Börsenwesen
Botanik
Buchführung
Buchwesen
Bürowesen
Chemie
Dichtkunst
Druckwesen
EDV
Fernsehen
Film
Finanzwesen
Fliegersprache
Flugwesen
Fotografie
Fußball
Gaunersprache
Geografie
Geologie
Geometrie
Hochschulwesen
Jagdwesen
Jägersprache
Jugendsprache
Kaufmannssprache
Kfz-Technik
Kfz-Wesen
Kindersprache
Kochkunst
Kommunikationsforschung
Kunstwissenschaft
Landwirtschaft
Literaturwissenschaft
Mathematik
Medizin
Meteorologie
Militär
Mode
Musik
Mythologie
Naturwissenschaften
Papierdeutsch
Philosophie
Physiologie
Politik
Postwesen
Raumfahrt
Rechtssprache
Religion
Rhetorik
Rundfunk
Schülersprache
Seemannssprache
Seewesen
Soldatensprache
Soziologie
Sport
Sprachwissenschaft
Steuerwesen
Stilkunde
Technik
Textilindustrie
Theater
Theologie
Verbindungswesen
Verkehrswesen
Völkerkunde
Werbesprache
Wirtschaft
Wissenschaft
Zeitungswesen
Zoologie
Abkürzungsverzeichnis
alemann – alemannisch
alttest – alttestamentlich
Amtsspr – Amtssprache
Archit – Architektur
Astrol – Astrologie
Astron – Astronomie
Bankw – Bankwesen
Bauw – Bauwesen
bayr – bayrisch
berlin – berlinisch
bes – besonders
bibl – biblisch
bild. Kunst
bildende Kunst
bildungsspr – bildungssprachlich
Biol – Biologie
Börsenw – Börsenwesen
Bot – Botanik
Buchf – Buchführung
Buchw – Buchwesen
Bürow – Bürowesen
bzw – beziehungsweise
christl – christlich
dichter – dichterisch
Dichtk – Dichtkunst
Druckw – Druckwesen
EDV – elektronische Datenverarbeitung
etw – etwas
ev – evangelisch
Fachspr – Fachsprache
fam – familiär
Ferns – Fernsehen
Finanzw – Finanzwesen
Fliegerspr – Fliegersprache
Flugw – Flugwesen
Fot – Fotografie
Gaunerspr – Gaunersprache
geh – gehoben
Geogr – Geografie
Geol – Geologie
Geom – Geometrie
hess – hessisch
hist – historisch
Hochschulw – Hochschulwesen
iron – ironisch
islam – islamisch
Jagdw – Jagdwesen
Jägerspr – Jägersprache
jmdm – jemandem
jmdn – jemanden
jmds – jemandes
jüd – jüdisch
Jugendspr – Jugendsprache
kath – katholisch
Kaufmannsspr – Kaufmannssprache
Kfz-T – Kraftfahrzeugtechnik
Kfz-W – Kraftfahrzeugwesen
Kinderspr – Kindersprache
Kochk – Kochkunst
Kommunikationsf – Kommunikationsforschung
Kunstwiss – Kunstwissenschaft
landsch – landschaftlich
Landw – Landwirtschaft
Literaturw – Literaturwissenschaft
Math – Mathematik
md – mitteldeutsch
Med – Medizin
Met – Meteorologie
Milit – Militär
mundartl – mundartlich
Myth – Mythologie
Naturw – Naturwissenschaften
neutest – neutestamentlich
nordd – norddeutsch
nordostd – nordostdeutsch
od – oder
österr – österreichisch
ostmd – ostmitteldeutsch
Papierdt – Papierdeutsch
Philos – Philosophie
Physiol – Physiologie
Polizeiw – Polizeiwesen
Postw – Postwesen
® – als Markenzeichen geschütztes Zeichen
Raumf – Raumfahrt
Rechtsspr – Rechtssprache
Rel – Religion
rhein – rheinisch
Rhet – Rhetorik
scherzh – scherzhaft
schles – schlesisch
Schülerspr – Schülersprache
schwäb – schwäbisch
schweiz – schweizerisch
Seemannsspr – Seemannssprache
Seew – Seewesen
Soldatenspr – Soldatensprache
Soziol – Soziologie
spött – spöttisch
Sprachw – Sprachwissenschaft
standardspr – standardsprachlich
Steuerw – Steuerwesen
Stilk – Stilkunde
südd – süddeutsch
südwestd – südwestdeutsch
Textilind – Textilindustrie
Theol – Theologie
tirol – tirolisch
u – und
ugs – umgangssprachlich
Verbindungsw – Verbindungswesen
verhüll – verhüllend
Verkehrsw – Verkehrswesen
Völkerk – Völkerkunde
volkstüml – volkstümlich
vulg – vulgär
Werbespr – Werbesprache
westd – westdeutsch
westfäl – westfälisch
westmd – westmitteldeutsch
Wirtsch – Wirtschaft
Wissensch – Wissenschaft
Zeitungsw – Zeitungswesen
Zool – Zoologie
A a
à
das Stück zu, je, pro, zu; (Kaufmannsspr.): per.
@
E-Mail-Zeichen; (EDV Jargon): at, Klammeraffe.
aalen, sich
sich rekeln, sich wohlig/behaglich [aus]strecken.
abändern
abwandeln, ändern, umarbeiten, umgestalten, ummodeln, variieren; (bildungsspr.): modifizieren.
abarbeiten, sich
sich abmühen, sich abplagen, sich abquälen; (ugs.): sich abschuften, sich abstrampeln; (salopp): sich abrackern; (südd., österr. ugs.): sich abfretten; (südwestd., schweiz.): sich abschaffen.
abartig
1. abnorm, anormal, krankhaft, normwidrig, pervers, regelwidrig, unnatürlich; (bes. österr. u. schweiz.): abnormal.
2. absurd, merkwürdig; (ugs., oft emotional übertreibend): pervers.
Abbau
1. Abbruch, Abtragung, Demontage.
2. Abnahme, Kürzung, Reduzierung, Rückgang, Senkung, Verminderung, Verringerung; (geh.): Minderung.
3. Auflösung.
4. Förderung, Gewinnung.
abbauen
1. abbrechen, abtragen, auseinanderbauen, demontieren.
2. herabmindern, kürzen, schmälern, senken.
3. a) abschaffen, beseitigen. b) nachlassen.
4. entlassen, reduzieren; (verhüll.): freisetzen.
5. fördern, gewinnen.
6. ermatten, nachlassen; (geh.): verblühen.
abbekommen
1. erhalten; (ugs.): abkriegen.
2. einstecken müssen, hinnehmen müssen; (ugs.): abkriegen.
3. entfernen; (ugs.): abkriegen.
abbezahlen
in Raten bezahlen; (geh.): abtragen; (ugs.): abstottern; (Wirtsch., Bankw.): tilgen.
abbilden
aufnehmen, darstellen, wiedergeben, reproduzieren, nachbilden.
Abbildung
Ansicht, Bild, Darstellung; (bildungsspr.): Illustration.
abbinden
1. ablegen, abmachen, abnehmen.
2. abklemmen, abschnüren.
abbitten
sich entschuldigen.
abblasen
absagen, absetzen.
abblättern
abbröckeln, abfallen, sich ablösen, abplatzen, absplittern.
abblenden
abdunkeln, abschirmen, verdunkeln.
abblitzen
abgewiesen werden, eine Abfuhr erhalten, zurückgewiesen werden; (ugs.): abgefertigt werden, abgewimmelt werden; (salopp): abserviert werden.
abbrausen
1. abduschen.
2. davonpreschen, davonrasen, davonsausen.
abbrechen
1. a) abknicken, abmachen, abtrennen, losbrechen. b) abbauen, demontieren. c) abreißen; (österr.): demolieren.
2. aufgeben, aufhören, aussetzen, beenden, einstellen; (ugs.): aufstecken; (salopp): hinschmeißen.
3. einhalten, innehalten, aufhören.
abbringen
abhalten, ausreden, zurückhalten.
abbröckeln
abblättern, abfallen, abplatzen, sich ablösen.
Abbruch
1. Abbau, Demontage, Demontierung.
2. Abriss; (österr.): Demolierung.
3. Beendigung, Einstellung.
abdampfen
abfahren, sich entfernen; (ugs.): abmarschieren, abrauschen, abschwirren, sich verziehen; (salopp): abhauen, abzittern, abzwitschern.
abdanken
abtreten, auf den Thron verzichten, ein Amt niederlegen, seinen Rücktritt erklären, zurücktreten.
Abdankung
Rücktritt.
abdecken
abräumen, abservieren; (schweiz.): abtischen; (geh.): abtragen.
abdrehen
1. abschalten, abstellen, ausdrehen, ausschalten; (ugs.): ausmachen, ausstellen.
2. abtrennen, lösen; (ugs.): abmachen, losmachen.
3. abschwenken, den Kurs wechseln, die Richtung ändern.
abdrucken
bekannt machen, herausbringen, herausgeben, publizieren, veröffentlichen.
abdrücken
a) abfeuern, abschießen, losdrücken; (ugs.): losknallen, losschießen. b) auslösen.
abebben
abflauen, abklingen, sich legen, nachlassen, zurückgehen; (geh.): schwinden.
Abendbrot ↑ Abendessen.
Abenddämmerung
Dämmerlicht, Halbdunkel, Zwielicht; (geh.): Abendlicht, Dämmerschein, Dämmerstunde; (dichter.): Dämmer, Dämmergrau, die blaue Stunde; (ugs.): Schummerlicht; (landsch.): Schummerstunde, Schummer[ung].
Abendessen
Abendbrot, Abendmahlzeit, Dinner; (österr.): Nachtmahl; (schweiz.): Znacht; (geh.): Diner, Souper; (bes. südd., schweiz.): Nachtessen.
Abenteuer
1. Erlebnis, Robinsonade.
PHR ein einmaliges, gefährliches, romantisches, unvergessliches Abenteuer; ein Abenteuer bestehen, erleben, suchen; die Fahrt war ein Abenteuer.
2. Experiment, gewagtes Unternehmen, Risiko, Wagnis; (bildungsspr.): Eskapade.
3. Flirt, Verhältnis; (österr.): Pantscherl.
abenteuerlich
1. ereignisreich, erlebnisreich, voller Abenteuer.
2. riskant, verwegen.
3. fantastisch, ungewöhnlich, seltsam.
aber
doch, jedoch, nichtsdestotrotz; (geh.): allein, indes, indessen.
aberkennen
absprechen, entziehen, verweigern, vorenthalten, wegnehmen.
abfahren
1. a) abreisen, aufbrechen, auslaufen, losfahren, wegfahren. b) eine Abfuhr erhalten, zurückgewiesen werden; (ugs.): abgefertigt werden; (salopp): abserviert werden.
2. a) abtransportieren, wegfahren, wegschaffen. b) abnutzen, verschleißen.
3. sich angesprochen fühlen, angetan sein, begeistert sein; (ugs.): toll finden; (ugs., bes. Jugendspr.): stehen auf.
Abfahrt
1. Abreise, Aufbruch.
2. a) Abwärtsfahrt, Talfahrt. b) Hang, Piste.
3. Abfuhr, Abtransport.
4. Ausfahrt, Autobahnausfahrt.
Abfall
a) Müll; (österr.): Mist; (schweiz.): Kehricht; (geh.): Unrat. b) Ausschuss, Rückstände; (Fachspr.): Abfallstoff.
Abfalleimer
Mülleimer; (österr., schweiz.): Mistkübel.
abfallen
1. a) übrig bleiben, zurückbleiben. b) abbekommen, herausspringen.
2. abblättern, abbröckeln, sich lösen.
3. sich abkehren, abtrünnig/untreu werden, sich lossagen.
4. sich abflachen, sich neigen, sich senken.
5. a) abnehmen, nachlassen. b) abbauen, zurückfallen.
abfällig
abschätzig, geringschätzig, herabmindernd, herabsetzend, herabwürdigend, naserümpfend, respektlos, verächtlich; (geh.): despektierlich.
abfangen
abpassen.
abfassen
anfertigen, formulieren, verfassen; (geh.): niederlegen.
abfertigen
1. bedienen, kontrollieren; (Flugw.): einchecken; (ugs.): durchschleusen.
2. abweisen; (ugs.): abblitzen lassen; (salopp): abservieren.
abfinden
a) aus[be]zahlen, entschädigen. b) befriedigen, zufriedenstellen.
abfinden, sich
a) sich einigen; (Rechtsspr.): sich vergleichen, einen Vergleich schließen. b) akzeptieren, hinnehmen, in den sauren Apfel beißen, keine Ansprüche mehr stellen, sich zufriedengeben; (geh.): sich dareinfinden; (ugs.): schlucken.
Abfindung
1. Entschädigung; (österr.): Abfertigung.
2. Abfindungssumme, Abgeltung, Abstand; (österr.): Abfertigung.
abflauen
abklingen, abnehmen, sich legen, nachlassen, schwächer werden, zurückgehen; (geh.): schwinden.
abfliegen
starten; (Fliegerspr.): abheben.
abfließen
ablaufen.
Abflug
Departure, Flugbeginn, Start, Take-off.
Abfluss
Abguss, Ablauf, Ausfluss, Ausguss.
Abfolge
Ablauf, Chronologie, Nacheinander, Reihenfolge, Turnus, Zyklus.
abfragen
1. abhören.
2. (EDV): abrufen.
abfressen
abgrasen, abnagen, abweiden, beweiden, grasen, kahl/leer fressen, weiden, zerfressen, zernagen; (südd., österr.): abfieseln; (ugs. emotional): ratzekahl fressen; (ugs., fam.): abknabbern; (Biol.): skelettieren; (Jägerspr.): abäsen, schälen.
Abfuhr
1. Abtransport.
2. Absage, Abweisung.
abführen
1. a) abholen, auf die/zur Wache bringen, dingfest machen, in [polizeilichen] Gewahrsam bringen/nehmen, wegführen. b) Geld[er] abliefern, zahlen; (bes. Amtsspr.): entrichten.
2. a) den Stuhlgang fördern; (Med.): laxieren. b) den Darm leeren.
Abgabe
1. Ablieferung, Aushändigung, Übergabe.
2. Gebühr, Steuer.
3. Verkauf; (bes. Rechtsspr.): Veräußerung.
4. Übergabe; (Ballspiele): Abspiel; (Ballspiele, bes. Fußball): Pass.
Abgang
1. a) Fortgang, Weggang; (bes. Milit.): Abzug. b) Abtritt, Rücktritt.
2. Tod; (geh.): Ableben.
3. Abtransport, Versand.
abgearbeitet ↑ abgekämpft.
abgeben
1. abliefern.
2. abtreten, überlassen.
3. verkaufen.
4. zuwerfen; (Ballspiele): zuspielen.
5. ausströmen, ausstrahlen.
6. äußern, verlauten lassen.
abgeben, sich
a) sich befassen, sich beschäftigen, sich widmen. b) Umgang haben/pflegen, verkehren mit; (meist abwertend): sich einlassen.
abgebrannt
(ugs.): blank, bankrott, pleite.
abgebrüht
abgestumpft, gefühllos, verhärtet, verroht.
abgedroschen
abgegriffen, abgenutzt, alt, leer, nichtssagend; (bildungsspr.): stereotyp, trivial; (ugs.): abgenudelt; (abwertend): phrasenhaft.
abgehärtet
nicht anfällig, robust, widerstandsfähig, unempfindlich, zäh; (geh.): gefeit; (Biol., Med.): resistent.
abgehen
1. a) abtreten, sich entfernen. b) ausscheiden, verlassen.
2. abbiegen, abzweigen.
3. sich ablösen, sich lösen.
4. abgerechnet werden, abgezogen werden.
5. fehlen, mangeln.
abgekämpft
abgearbeitet, abgespannt, angegriffen, angeschlagen, aufgerieben, ausgebrannt, ausgelaugt, zerschlagen; (ugs.): alle, am Ende.
abgeklärt
ausgeglichen, bedacht, bedächtig, beherrscht, besonnen, gefasst, gelassen, gemessen.
abgelegen
einsam, entfernt, entlegen, verlassen; (geh.): abgeschieden.
abgelten
abbezahlen, ableisten, abzahlen, begleichen; (geh.): abtragen.
abgemagert
abgezehrt, dürr, vom Fleisch gefallen; (ugs. scherzh.): wie ein Strich in der Landschaft.
abgeneigt sein
dagegen sein, etwas nicht mögen, kein Freund von etw. sein, für etw. wenig/nicht viel übrig haben, sich sträuben.
abgenutzt
1. abgegriffen, abgetragen, alt, verwahrlost; (abwertend): schäbig.
2. abgedroschen.
Abgeordneter, Abgeordnete
Delegierter, Delegierte, Funktionär, Funktionärin, Parlamentarier, Parlamentarierin, [Volks]vertreter, [Volks]vertreterin; (österr.): Mandatar, Mandatarin.
abgerissen
abgehackt, stockend, unzusammenhängend.
Abgesandter, Abgesandte
Bevollmächtigter, Bevollmächtigte, Bote, Botin, Botschafter, Botschafterin, Kurier, Kurierin, Vertreter, Vertreterin.
abgeschieden
1. ↑ abgelegen.
2. tot; (geh.): verstorben; (geh. verhüll.): heimgegangen, hingeschieden.
abgeschlossen
1. abgesondert, isoliert; (geh.): abgeschieden.
2. verschlossen, zugeschlossen.
3. vollendet; (ugs.): fix und fertig.
abgeschmackt
banal, geistlos, geschmacklos, taktlos; (bildungsspr.): trivial; (abwertend): albern, töricht.
abgesehen
ausgenommen, außer, bis auf, mit Ausnahme von.
abgespannt ↑ abgekämpft.
abgestanden
alt, nicht [mehr] frisch, schal, schlecht, verbraucht; (abwertend): fade.
abgetragen
abgenutzt, alt; (abwertend): schäbig; (landsch.): vertragen.
abgewinnen
a) ablocken, abringen, entlocken; (geh.): abnötigen. b) angetan sein, eingenommen sein, etwas übrighaben.
abgewirtschaftet
heruntergekommen, marode, ruiniert.
abgewöhnen, sich
ablegen, abstreifen, aufgeben, einstellen, überwinden.
abgrasen
ablaufen, absuchen; (ugs.): abklappern.
Abgrund
Kluft, Krater, Schlucht, Tiefe, Spalte.
abhacken
abhauen, abschlagen, abspalten, abtrennen.
abhaken
1. abchecken, abzeichnen.
2. als ausgeführt/erledigt betrachten, beenden, erledigen.
abhalten
1. a) abwehren, abweisen, schützen. b) abbringen, hindern.
2. arrangieren, durchführen, organisieren, veranstalten.
abhandeln
1. abgewinnen, abkaufen; (geh.): abnötigen; (ugs.): abknöpfen.
2. behandeln, darlegen, darstellen.
Abhandlung
Arbeit, Bearbeitung, Behandlung, Beitrag, Darlegung, Darstellung, Studie, Untersuchung.
Abhang
Böschung, Hang; (österr. veraltet, südd.): Lehne.
1abhängen
1. ablagern, lagern, mürbe werden.
2. ausruhen, entspannen, sich erholen; (Jugendspr.): [aus]chillen.
3. a) bedingt sein. b) abhängig sein.
2abhängen
1. abnehmen, entfernen.
2. abkoppeln, abkuppeln.
3. a) abschütteln, loswerden; (österr.): abbeuteln. b) abschütteln, überholen, zurücklassen.
Abhängigkeit
1. Hörigkeit, Sucht, Unfreiheit, Unmündigkeit, Unselbstständigkeit; (bildungsspr.): Interdependenz; (Philos., Sprachw.): Dependenz; (Rechtsspr.): Konnexität.
2. Bedingtheit; (bildungsspr., Fachspr.): Determiniertheit, Relativität.
abhärten
robust machen, stählen, stärken, widerstandsfähig machen; (bes. Biol., Med.): immunisieren.
abhauen
1. ablösen, abschlagen, abtrennen; (ugs.): abmachen.
2. (ugs.): abschwirren, sich absetzen, abziehen, sich aus dem Staub machen, sich verdrücken, sich verziehen; (salopp): die Flatter/Fliege machen, sich verpissen.
abheben
1. abnehmen, ans Telefon gehen.
2. sich auszahlen lassen, vom Konto Geld entnehmen; (österr.): beheben.
3. abgrenzen, hervortreten lassen; (bildungsspr.): kontrastieren.
4. den Bezug zur Realität verlieren; (ugs.): abspacen, ausflippen, durchdrehen.
5. sich berufen.
abheben, sich
sich abzeichnen, hervortreten; (bildungsspr.): kontrastieren.
abheften
ablegen, einheften, einordnen, zu den Akten legen.
abhelfen
beheben, beilegen, beseitigen.
abhetzen, sich
sich beeilen, schnell machen; (ugs.): sich ranhalten; (ugs. emotional): sich tothetzen; (landsch.): sich tummeln.
abholzen
1. fällen, roden.
2. entwalden, kahl schlagen, roden.
abhören
1. abfragen.
2. abhorchen; (Med.): auskultieren.
3. anhören.
4. [heimlich] mithören, [heimlich] überwachen; (geh.): ablauschen.
Abitur
Reifeprüfung; (österr., schweiz.): Matura; (schweiz.): Maturität; (ugs.): Abi.
abkämmen
absuchen, durchforschen, durchkämmen; (ugs.): abgrasen, abklappern.
abkanzeln
zurechtweisen; (ugs.): fertigmachen, zur Schnecke machen, zusammenstauchen, zur Minna machen; (salopp): den Marsch blasen.
abkapseln, sich
sich absondern, sich einigeln, sich isolieren, sich vergraben.
abkaufen
1. abhandeln, abnehmen.
2. glauben; (ugs.): abnehmen.
abkehren, sich
sich abwenden, sich lossagen, sich zurückziehen; (bildungsspr.): sich distanzieren.
abklingen
1. verhallen, verklingen.
2. abflauen, abnehmen, nachlassen; (geh.): ersterben, verebben.
abklopfen
1. a) ablösen, abschlagen, abstreifen, ausklopfen, befreien, entfernen, lösen, loslösen; (ugs.): abmachen. b) reinigen, sauber machen, säubern.
2. beklopfen; (Med.): perkutieren.
3. abklappern.
Abkommen
Abmachung, Beschluss, Pakt, Vereinbarung, Vertrag.
abkömmlich
entbehrlich, überflüssig, überzählig.
abkratzen
1. entfernen; (ugs.): abmachen, säubern.
2. sterben; (salopp): ins Gras beißen.
abkriegen
1. abbekommen, erhalten.
2. beschädigt werden, einen Schaden erleiden.
3. abbekommen, entfernen können.
abkühlen
auskühlen, kühler werden lassen; (Kochk.): abschrecken; (österr. Kochk.): überkühlen.
abkürzen
1. abschneiden, einen kürzeren Weg nehmen/gehen/fahren.
2. [vorzeitig] beenden, zeitlich beschränken, [vorzeitig] zu Ende bringen/führen.
abküssen
(ugs.): abschmatzen; (ugs., bes. österr.): abbusseln; (salopp, oft abwertend): abknutschen.
abladen
1. ausladen, entladen; (Seemannsspr.): löschen.
2. abwälzen, von sich schieben.
ablagern
1. absetzen, anschwemmen, anspülen, antreiben.
2. abhängen, lagern, reifen; (südd., österr.): abliegen.
3. deponieren, einlagern, einstellen, lagern, unterstellen.
ablassen
1. a) abfließen/herauslaufen lassen. b) ausströmen/entweichen lassen. c) entleeren, leeren.
2. überlassen, verkaufen.
3. Rabatt gewähren; (Kaufmannsspr.): nachlassen.
4. (ugs.): weglassen.
5. a) abgehen, absehen, aufgeben. b) sich abwenden, in Ruhe lassen.
Ablauf
1. Start, Startplatz.
2. Abfluss, Ausfluss, Ausguss.
3. Stapellauf.
4. Abfolge, Verlauf.
5. Abschluss, Beendigung, Ende.
ablaufen
1. starten.
2. abfließen, auslaufen, wegfließen.
3. herabfließen, herunterfließen.
4. a) abrollen, abspulen, abwickeln. b) verlaufen, vonstattengehen, vor sich gehen.
5. auslaufen, ungültig werden, verfallen.
6. a) entlanglaufen. b) absuchen, durchkämmen; (ugs.): abklappern.
7. abnutzen, abtreten, verschleißen.
Ableben
Tod; (schweiz.): Hinscheid; (geh. verhüll.): Heimgang; (Med.): Exitus.
ablegen
1. a) abnehmen, absetzen, ausziehen. b) sich abgewöhnen, überwinden.
2. a) abstellen, deponieren. b) abheften, einordnen.
3. ableisten, absolvieren, leisten.
ablehnen
1. abschlagen, ausschlagen, zurückweisen; (ugs.): was husten.
2. missbilligen, monieren, nicht gelten lassen.
3. verweigern, von sich weisen, zurückweisen.
Ablehnung
1. ablehnende Antwort, Absage, abschlägige Antwort, abschlägiger Bescheid, Abweisung.
2. Missbilligung.
3. Abwehr, Protest, Widerstand.
ableiten
1. in eine andere Richtung leiten, umleiten.
2. folgern, herleiten, schließen, schlussfolgern, zurückführen.
ableiten, sich
fußen, sich gründen, sich herleiten, zurückgehen; (bildungsspr.): basieren.
ablenken
1. ableiten, umleiten, umlenken.
2. a) abbringen. b) auf andere Gedanken bringen, zerstreuen.
Ablenkung
Abwechslung, Unterhaltung, Vergnügen, Zerstreuung; (veraltend): Kurzweil.
ablesen
1. feststellen.
2. erkennen, erschließen.
abliefern
abgeben, aushändigen, übergeben, überreichen; (Amtsspr.): zustellen.
ablösen
1. abtrennen, entfernen, lösen; (ugs.): abmachen.
2. an jmds. Stelle treten, jmds. Platz übernehmen, ersetzen.
abmachen
1. entfernen, lösen.
2. absprechen, ausmachen, festlegen, verabreden, vereinbaren.
3. ausmachen, erledigen.
Abmachung
Abkommen, Absprache, Übereinkommen, Übereinkunft, Vereinbarung; (bildungsspr.): Arrangement; (ugs.): Deal; (veraltend): Abrede.
abmagern
abnehmen, mager werden; (ugs.): vom Fleisch fallen; (landsch.): abkommen.
abmalen
abzeichnen, kopieren, nachmalen.
abmalen, sich
sich abzeichnen, sichtbar sein/werden, sich widerspiegeln, sich zeigen, zum Ausdruck kommen.
abmelden
a) absagen, austreten; (geh.): sich empfehlen; (Hochschulw.): [sich] exmatrikulieren. b) abbestellen, kündigen.
abmessen
1. abschätzen, ausmessen, vermessen.
2. abteilen, dosieren, messen.
abmildern
abdämpfen, abfedern, abschwächen, ausgleichen, beruhigen, dämpfen, deeskalieren, die Spitze [ab]brechen/nehmen, einen Dämpfer aufsetzen, eindämmen, einschränken, entschärfen, entspannen, glätten, herabmindern, lindern, mäßigen, mildern, reduzieren, schmälern, verkleinern, vermindern, verringern, verwässern; (geh.): mäßigen.
abmühen, sich
sich abarbeiten, sich abplagen, sich abquälen, sich anstrengen, sich plagen, sich strapazieren; (meist geh.): sich mühen; (ugs.): sich abstrampeln; (salopp): sich abrackern; (schweiz. emotional): sich abhunden; (südd., österr. ugs.): sich abfretten.
abnabeln, sich
sich ablösen, sich auf eigene Füße stellen, sich befreien, sich emanzipieren, sich lösen, sich loslösen, sich losreißen, selbstständig werden, sich trennen, sich unabhängig machen; (ugs.): sich losmachen; (ugs., oft scherzh.): flügge werden.
abnehmen
1. absetzen, entfernen; (ugs.): abmachen, abtun; (Med.): amputieren.