Kitabı oxu: «Das Geheimnis der Qumran-Rollen»

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Sascha Zaremba

Das Geheimnis der Qumran-Rollen

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Impressum neobooks

Kapitel 1

Sascha Zaremba

Das Geheimnis der Qumran-Rollen

Die Studentin Mena Rea kommt zufällig an eine Rolle mit alten Schriften. Doch von da an verändert sich ihr ganzes Leben. Viele Menschen um sie herum Sterben wegen diese alten Schriftrollen, doch sie hat auch Helfer die sie beschützen. Ein Kirchentriller der vieles über das Christentum aussagt. Höchste Spannung, ein packender Lesestoff der einen nicht mehr loslässt.

Die Luft in dem Hotel, das eher an eine Ruine erinnerte, war sehr stickig. Bruno Cremer, der die Jesus-Philosophie recherchierte, wartete schon seit Stunden auf einen Mann, den er ausfindig gemacht hatte. Cremer wollte unbedingt beweisen, dass alles, was man über Jesus kannte, von der Kirche erfunden ist. Der Mann auf den er wartete, hatte angeblich einige dieser Qumran-Rollen, die 1947 in den Höhlen des Wadi Felsengebirge, in der Wüste Judäas gefunden worden. Der Finder dieser Rollen war ein Hirtenjunge Namens, Muhammed Adh-Dhib, was Muhammed der Wolf bedeutet. Es hatte damals viel Aufsehen um diese Rollen gegeben, aber eines stand für Bruno Cremer fest. Es waren einige dieser Rollen beiseite geschafft wurden. Ein Trödelhändler Namens Kando hatte angeblich einige in seinen Besitz gebracht. Von einem Bekannten dieses Kando wollte Bruno eine oder zwei, der zwei tausend Jahre alten wertvollen Rollen kaufen. Cremer vermutete dass etwas über den Messias darin geschrieben sein könnte. In Jerusalem war es gefährlich mit solchen Gegenständen zu handeln. Er hatte auch den Bericht von Prof,-Claus Hunno Hunziger gelesen. Der behauptet immer das alle Qumran-Rollen veröffentlicht wurden von der Kirche, das natürlich eine Lüge ist. Bis jetzt hat man 25000 tausend Fragmente gefunden, die noch gar nicht alle gesichtet wurden. Wie viele unter der Hand verkauft wurden, weiß man noch gar nicht.

Deswegen hatten sie sich in diesem muffigen Hotel verabredet. Wie gesagt, Cremer wartete schon seit Stunden, dann aber klopfte es plötzlich an der Tür. Als sich die Tür öffnete trat ein kleiner dicker Mann, in einen abgetragenen Mantel herein. Denn Geruch den er mitbrachte, lies Cremer erst einmal tief Luft holen. Er war ein Beduine und er hieß Judä, wie er sagte. Nach einer kurzen Begrüßung kam er sofort auf das Geschäft zu sprechen. „ Also Fremder“. „Hast du das Geld mitgebracht?“ Bruno kickte kurz. „Hab ich“, sagte er dann. Judä griff in seinen abgetragenen Mantel, der ebenfalls einen unangenehmen Geruch versprühte und holte ein zerlumptes Tuch heraus, worin die Rollen steckten. „Ich glaube mich verfolgt jemand, murmelte er leise!“ „Wo ist das Geld?“, fragte Judä und sah immer wieder ängstlich zum Fenster hinaus, auf die Straße.

Cremer gab ihm die dreitausend Dollar, die sie vereinbart hatten und Judä verwand ohne ein weiteres Wort mit Cremer zu wechseln. Als Bruno das zerlumpte Tuch aufschlug in dem diese Schriftrollen eingewickelt waren, traute er seinen Augen nicht. Jetzt hatte er zwei dieser wertvollen Schriftrollen ergattert. Er wusste auch, das diese Rollen aus Pergament sein mussten. Pergament besteht immer aus Tierhaut, zum Beispiel aus Schaf, Ziege oder aus Rind. Im Qumran Gebiet aber wurde immer Schaf und Ziege verwendet.

Wie ein Blitz durch fuhr es ihn plötzlich als er sich an die Worte von Judä erinnerte. Vorsichtig sah er aus dem Fenster, doch auf der Straße vor dem Hotel war niemand zu sehen. „Der sieht doch Gespenster!“ von wegen ihn verfolgt jemand. Er rollte die kostbaren Schriftrollen ein wenig auseinander und bemerkte sofort, dass sie in einen guten Zustand waren. Jetzt brauche ich nur noch die Schrift zu entschlüsseln, um zu erfahren was die Rollen beinhalten, dachte er grinsend. Ganz behutsam schob er die Rollen in eine starke Papprolle, um sie zu schützen. Immer wieder dachte er an die Worte von Judä, als er erneut aus den Fenster auf die Straße sah, bemerkte er plötzlich einen schwarzen Wagen am anderen Straßenrand, der vor her nicht dagewesen war. Zwei Männer in dunklen Sonnenbrillen saßen darin und schauten gerade nach oben. Sofort zuckte Bruno zurück. Schlau wie Bruno nun mal war hatte er natürlich ein paar Papprollen mitgebracht. So würde es nicht auffallen, dass er eine Einzelne Rolle mit wertvollem Inhalt besaß. Als er das schäbige Hotel verließ und auf die Straße trat, bemerkte er, dass ihm der schwarze Wagen folgte. Wie aus dem nichts rannte Bruno auf einmal los. Er mischte sich unter die Leute die alle zum Basar liefen. Hier glaubte er sicher vor den Männer zu sein, die ihn verfolgte. An einen Stand, wo einige Maler den Basar malten, blieb er stehen und sah sich ängstlich um. Plötzlich durchfuhr ihn stechender Schmerz. Er wollte sich noch umdrehen, da wurde ihm schwarz vor den Augen und er brach tot zusammen. Mann hatte ihn ein Messer in den Rücken gerammt. Die Papprollen fielen zu Boden und rollten einen kleinen Abhang hinab. Eine Frau, die den toten Bruno entdeckte, stieß einen gellenden Schrei aus. Aus alle Himmelsrichtungen kamen die Menschen herbei und starten ungläubig auf den Toten, der am Boden lag. Ein alter Mann zog sein Hady und rief von den anderen Händlern verdeckt, leise die Polizei. Schnell sammelten zwei schwarz gekleidet Männer, die am Boden liegenden Rollen ein. Eine aber übersahen die Männer, in ihrer Eile, sie lag neben Menas Reas Rollen die die gleiche Farbe hatten. Einen kurzen Augen Blick sah Mena die beiden Männer und wunderte sich, dass sie die Rollen des toten Mannes einfach einsammelten. Mena Rea war eine Studentin aus England. Ihr Lieblings Hobby war das Malen. Seit zwei Jahren kam sie in ihren Semesterferien immer nach Jerusalem. Sie studierte biblische Archäologie und genau deswegen, weil hier in Jerusalem Juden, Muslime und Christen weitgehend friedlich neben einander Leben, konnte sie ihre Motive finden. Mena sah mit Entsetzen auf den Toten Mann, der ein Messer im Rücken hatte. Als die Männer glaubten alle Rollen zu haben, Verliesen sie eilig den Platz und fuhren davon. Genau richtig, denn plötzlich tauchte die Polizei auf. Der Trubel der plötzlich auf den Basar herrschte war Mena zu viel, sie beendete ihre Malstudie. Es war sowieso ihr letzter Tag, ihr Urlaub war zu Ende. Sie musste zurück nach England, ihr neues Semester, in biblischer Archäologie, ging wieder los. Nun packte sie alles zusammen und nahm auch die fremde Rolle mit und fuhr zurück ins Hotel.

Danny und David fuhren schon eine ganze Weile als Danny plötzlich stoppte. Ich will lieber mal nachsehen ob unsere Rolle auch dabei ist. Eine nach den anderen Papprollen öffnete David, die Qumran-Rolle war leider nicht dabei. „Das Schwein hat uns reingelegt, zischte David zornig.“ „Was willst du damit sagen, obwohl Danny ahnte was er damit meinte?“. „Was schon? Die Rollen sind alle leer.“ Danny durchsuchte die Rollen alle noch einmal. „Verdammt du hast recht! „Was machen wir jetzt?“.

Danny durfte gar nicht daran denken, wenn sie die Rolle nicht bekommen würden. Der Kardinal würde sie in der Luft zerreißen. „Lass mich mal überlegen“, sagte David nachdenklich. Obwohl er nicht gerade wie ein helles Kerlchen aussah. Die Beiden kannten eigentlich nur rohe Gewalt, wenn sie nicht bekamen was sie wollten. Genau das war ihr großer Nachteil, aber ihr Ziel war die Rolle, egal wie sie an sie kommen würden. „Wir haben alle Rollen eingesammelt. Also kann nur ein zweiter Mann im Hotel gewesen sein, der die richtige weggebracht hat, als wir diesen Cremer verfolgt hatten.“ „Dann las uns zurück fahren, um die Sache zu klären.“ „Erst einmal suchen wir ein Hotel, ich glaube wir bleiben etwas länger, zischte David genervt.

Es war nicht gerade einfach in dieser Stadt ein Hotel zu finden, das ihren Wünschen entsprach. Nach langer Suche fanden sie eins, das ihnen zusagte.

Eine halbe Stunde später schlug David auf die Glocke, um den Portier des schäbigen Hotels, wo sich Cremer aufgehalten hatte, zu rufen.

Der Dicke Hotels Chef hatte es nicht eilig als er aus seinem Büro herauskam. So wie er aussah, so sah auch sein ganzes Hotel aus. „Geben sie uns ihre Gäste Liste, wir müssen etwas überprüfen“ zischte Danny den dicken Chef an.

Ganz ruhig musterte der Dicke die Beiden. Er erkannte sofort dass sie Ausländer waren, was seine Hilfsbereitschaft stark einschränkte. Er sah auf seine Armbanduhr, als wollte er jeden Moment jemanden anrufen. Gerade wollte er antworten als sein Handy klingelte, ganz nebenbei sagte er ruhig. „Wer seid ihr Affen überhaupt und drehte sich von ihnen weg.“ Danny konnte es nicht erwarten und wollte den Dicken an den Kragen. Da aber hatte er sich verrechnet. Der Sohn des Chefs, hatte hinter den Vorhang gestanden und die Beiden nicht aus den Augen gelassen. „Ich glaube ihr Beiden geht jetzt lieber!“. Seine Schrotflinte die auf die Beiden zeigte, sagte das übrige. Danny und David waren Berufskiller, sie hätten den Jungen leicht umlegen können. Danny aber erkannt das sie so nicht weiter kamen und beließ es bei der Aufforderung. Ohne sich um den Jungen zu kümmern Verliesen sie das schäbige Hotel. „Was nun?“, fragte David zornig. „Wie wäre es wenn wir noch einmal die Maler auf den Basar befragen?“. Vielleicht hat einer die Rolle gefunden.“ „Das du auch mal eine Idee hast!“, ich bin Sprachlos. Aber du hast recht, vielleicht haben wir doch eine übersehen.“ Sie machen sich auf den Weg zum Basar. Es war brütend heiß im Wagen, die Straßen verstopft so dass sie nur Schritttempo fahren konnten. Dann nach gut einer Stunde, hatten sie den Basar erreicht. Wenn sie auch fragten, keiner hatte eine fremde Rolle gefunden. Ein alter Mann, der in seinen beschmierten Kittel aussah wie ein Künstler, winkte sie zu sich.

„Was ist Alter?“, fragte Danny neugierig. Das grinsen des Alten gefiel David gar nicht, aber er brauchte einen Hinweis und grinste mit.

„Was last ihr springen, wenn ich euch etwas über diese Rolle sage, die ihr so verzweifelt sucht.“ „Ich hab nur Dollar“, zischte Danny mürrisch. „Die nehme ich auch“, grinste der Alten wieder.“ „Hier hast du zwanzig Dollar. Nun sag uns, was du weist.“ „Neben mir hat eine junge Frau gemalt. Sie hatte graue Rollen, genau nach der ihr fragt. Vielleicht ist ja eure Rolle zu ihr gerollt und sie hat es gar nicht bemerkt.“

„Wo finden wir diese Frau?“. „Weiß ich nicht, sie kommt fast jeden Tag und malt hier.“ Danny grinste seinen Partner lässig an. „Gut“, dann kommen wir Morgen wieder und die beiden verschwanden.

Kapitel 2

Mena packte gelassen ihre Sachen, sie musste zum Flughafen, um einen Tag hatte sie sich vertan. Glücklicher Weise hatte sie ihr Flugticket noch einmal geprüft. Als sie sich nach unendlicher Zeit, die sie im Taxi verbrachte, das keine Klimaanlage hatte, am Flughafen ankam, purzelten ihr einige der Bildrollen vom Wagen. Ein Zollbeamter half ihr, die Rollen wieder auf den Wagen zu legen.

„Sind sie Malerin?“, fragte er freundlich. Mena lächelte ihn gelassen an. Ja, das ist mein Hobby, sagte sie lässig. Ohne Probleme kam sie durch den Zoll. Sie hatte aber noch gut eine Stunde bis ihr Flug aufgerufen wurde. In London angekommen, wurde sie auch hier reibungslos durch den Zoll. Mena fuhr in ihre Wohnung das auch ihr Atelier war und legte die Rollen erst einmal beiseite. Sie wollte nur noch duschen, auch ihr Hotel in Jerusalem, war nicht gerade dass Hei Leid gewesen. Frisch eingekleidet, nahm sie ein Bild aus einer der Rollen und rahmte es ein, um ein paar Feinarbeiten vorzunehmen. Mena war sehr attraktiv und sah blenden aus, sie würde leicht als Motel durch gehen. Noch wusste sie nicht welchen Schatz sie in ihren Bilderrollen hatte. Ganz in Ruhe schenkte sie sich ein Glass uralten Whisky ein und betrachtete immer wieder das gerammte Bild.

Danny und David erreichten am anderen Tag den Basar. So sehr sie auch suchten, die junge Malerin konnten sie nicht entdecken. Dann sahen sie den Alten vom Vortag und gingen zu ihm. „Wo ist die junge Malerin?“, fragte David etwas hochnäsig. Der alte hatte die Hochnäsigkeit sofort bemerkt, dass gefiel ihm gar nicht. Ich weiß nicht!“, sie ist heute nicht gekommen. Ich habe aber ein Bild von ihr, dass könnt ihr für Tausend Dollar erwerben.“

Die Beiden trauten ihren Ohren nicht, sie bemerkten sofort das der Alte sie abzogen wollte.

Danny wollte gerade loslegen, als David den Alten etwas lässig angrinste. „Gut“, Danny gib ihm die tausend Dollar. Ganz ruhig gab ihnen der Alte das Bild. Sie nahmen es und gingen ohne ein weiteres Wort zu ihren Wagen. „Wir fahren jetzt alle Hotel in der Nähe ab. Mal sehen ob wir die Kleine finden.“ Gleich beim ersten Hotel nickte der Portier. Natürlich mussten sie wieder kräftig zahlen, aber sie bekamen die Antwort, die sie brauchten. „Ja“, die junge Dame hat hier eine Woche gewohnt. Aber sie ist gestern abgereist.“ Gerade noch voller Hoffnung, sahen die beiden plötzlich nicht mehr so Glücklich aus. Aufgeben gab es für die zwei Halsabschneider nicht. Danny schob noch mal zwanzig Dollar über den Tisch. „Ich brauche die Adresse!“, sagte er leise. Als er sie hatte grinste er auf einmal. „Eine Engländerin also, dann wissen wir ja wo die Reise hingeht, scherzte David. „Wir müssen die Rolle finden!“, Kardinal Johannes will sie um jeden Preis haben.

„Ich weiß Danny, ich glaube aber nicht, dass nur der Kardinal dahinter steckt.“

Eine ganze Weile sah Danny seinen Freund ruhig an. Man konnte förmlich sehen wie sein Gehirn arbeitete. „Was willst du damit andeuten!“, zischte er überrascht.

„Die Rolle muss so ungeheuer wichtig sein!“, das wir sogar dafür töten sollen, ohne zur Rechenschaft gezogen zu werden. David sah darüber nicht gerade glücklich aus. Ich will gar nicht wissen was dahinter steckt, das bringt an Ende nur Ärger, zischte er.“ Sie fuhren zum Flughafen, ihr nächstes Ziel war England. Am Flughafen angekommen rief Danny den Kardinal an. Als der erfuhr dass die Rolle noch immer nicht in ihren Besitz war, rastete er völlig aus, so dass Danny den Hörer ein wenig bei Seite hielt. Es ist eine Katastrophe, wenn die Rolle in fremde Hände fällt!“, schrie er immer wieder. Das ganze Christentum steht auf dem Spiel. Hast du das begriffen?“. Danny konnte den Kardinal nicht ausstehen, aber der Auftrag brachte gutes Geld. „Dieser Affe macht mir Sorgen!“, wehe wir bekommen die Rolle nicht, sagte er nachdenklich zu David. Da wurde ihr Flug aufgerufen. Als sie in London ankamen war es sehr neblig. Hier ist das Wetter noch ekelhafter als in Jerusalem!“, zischte Danny ärgerlich. David hatte einen guten Freund beim Yard. Er rief ihn an um die Adresse von Mena zu bekommen. Keine halbe Stunde später, hatte er sie.

Mena machte gerade ihren letzten Pinselstrich, als ihr Handy läutete. Sie strahlte über alle Backen, als sie merkte das ihre Studienfreundin Lea Janet am anderen Ende war. „Es war traumhaft in Jerusalem, ich komme gleich mal vorbei!“. Sie packte zwei Papprollen ein und schon war sie weg. Es war ein schöner Tag, denn man in London nicht häufig hatte. Eigentlich hatte sie etwas anderes vor, aber ihre Freundin kam nun mal an erster Stelle. Sie musste immer das erste Urteil über ihre neusten Bilder abgeben. Danach wusste sie in die Uni. Ihr Studium fing nach den Ferien wieder an. Als es läutete öffnete Lea sofort, auch sie konnte es gar nicht erwarten, die neusten Bilder zu begutachten. Beiden sagen sich sofort in den Armen. Als Lea das erste Bild sah verschlug es ihr die Sprache. „Du wirst immer besser, es ist traumhaft. Ich beneide dich immer wieder um so eine Reise!“, lacht Lea. Sie wusste aber auch das Mena das ganze Jahr dafür sparte, nur um da zu Malen. „Ziege das zweite Bild!“, ich bin schon ganz aufgeregt. Mena öffnete die zweite Rolle und zog das Bild heraus. Lea staunte nicht schlecht, das gekritzelt soll ein Bild sein, sieht eher aus wie eine Schriftrolle, dachte sie. „Was ist das?“, fragte sie neugierig. Auch Mena konnte es nicht glauben und schaute das Papier etwas genauer an. „Ein Bild von mir ist das nicht!“, diese Zeichen sehen eher aus als wären sie Hebräisch. „Wie kommst du an so eine Rolle?“. „Frage mich nicht, ich überlege auch schon.“ Lea sah wie Mena nachdachte. „Wenn ich so darüber nachdenke, fällt mir nur eines ein. Da war so ein Typ. Der wurde vor unseren Stand von hinten erstochen. Der fiel einfach um und hatte ein Messer im Rücken. Er hatte natürlich seine Rollen fallen gelassen. Merkwürdig daran war, dass zwei Männer in schwarzen Anzügen die Rollen schnell einsammelten, obwohl sie ihnen gar nicht gehörten. Der Trubel der plötzlich aufkam und dann noch die Polizei, ich hab meine Sachen zusammen gepackt und bin ins Hotel gefahren. Übrigens zum Glück, ich musste sowie so abreisen.“ „Dann sind die zwei Schriftrollen jetzt deine. Du studierst ja auch die Bibelsprache, lachte Lea.“

Eine ganze Weile sah Mena auf die zwei alten Schriftrollen. „Was haben die beiden alten Schriftrollen mit der Bibel zu tun?“, fragte sie nachdenklich.

„Na die alte Schrift, denke ich. Das ist nur so eine Idee.“ Mena schaute sich eine der alten Rollen noch einmal genauer an. „Du hast Recht, das sind zwei der Qumran-Rollen die am Toten Meer gefunden wurden? Das wäre ein Ding, wenn ich Recht hätte. „Wie kommst du plötzlich auf diese Qumran-Rollen?“, fragte Lea überrascht.

„Ich weiß es nicht genau, da muss ich erst genauer nachsehen. Aber ich habe so eine Ahnung. Das sind Pergament Rollen, es bedeutet sie sind aus Tierhaut. Vielleicht aus Schaf oder Ziege, so viel weis ich über diese Qumran- Rollen. Ich werde die Zeichen genauer recherchieren, sagte sie etwas abwesend.“ Lea wusste, dass man für so etwas Zeit brauchte. Sie wusste aber auch das Mena alte Schriften liebte, sie konnte Stundenlang daran arbeiten. Ich arbeite immer, wenn ich frei habe. Mal sehen was dabei rauskommt. Ich muss jetzt zur Uni. Um elf Uhr habe ich Vorlesung. „Kann ich die beiden Rollen hier lassen?“. „Ja ich habe heute keine Vorlesung.“ Lea begleitete ihre Freundin nach draußen. „Gut“, bis heute Abend.“

Danny und David standen vor dem Wohnblock, in dem Mena Wohnte. Wenn es nach den beiden ginge, würden sie die Kleine einfach kalt machen. So einfach war das aber nicht, was ist, wenn sie die Rolle gar nicht hat, dachte Danny. „Das sieht aber nicht aus!“, als wäre hier ein Atelier, zischte Danny nachdenklich. David ging erst einmal durch den langen Gang, er wollte sehen was im Hinterhof ist. Und genau da war es. Die Beiden sahen durch die Fenster, die ziemlich groß waren, aber sehen konnten sie nichts. Nach einer Weile sah David die Klinge und Läutete. So sehr er auch Läutete, es war keiner zu Hause. Danny holte sein Einbecherbesteck heraus. Ohne große Mühe hatte er das Schloss schnell aufgebrochen. Es dauerte nicht lange und sie hatten die Grauen Papprollen gefunden. So sehr sie auch suchten, in keiner der Rollen war eine der alten Qumran-Rollen.

„ Also wenn die Rolle nicht hier ist, hat sie die Rolle auch nicht. „Was aber ist Danny, wenn sie diese alte Rolle längst entdeckt hat?“. „Das wäre nicht gut, schau mal nach was sie studiert!“. Sie durch stöberten die ganze Bude, dann fand David die Unterlagen der Uni. „Das Fach heißt biblische Archäologie!“, rief David auf einmal.

Wenn sie ihre Gesichter jetzt selbst sehen könnten, sie grinsten wie Honigstullen. „Denkst du dasselbe wie ich!“, zischte Danny leise.

„Ja“, ich glaube sie hat die Rolle gefunden und auch erkannt.

„Las uns hier verschwinden, wir warten draußen auf der Straße in unseren Auto, sie muss ja irgendwann nach Hause kommen, sagte David.“

Ihr Leihwagen sah aus wie eine Müllhalte, überall Kaffeebecher, Essensreste ihr Aschenbecher übervoll. Schon seit Stunden harten sie in dieser Müllkarre aus, doch dann zum Mittag kam Mena mit ihren Wagen angerauscht.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite bastelte Dean Moore an seinem Wagen herum, wieder einmal wollte er nicht anspringen. Als Mena ausgestiegen war, standen plötzlich die schwarz gekleideten Männer vor ihr, die sie schon einmal in Jerusalem gesehen hatte. „Sind sie Mena Rea?“, fragte Danny.

„Bin ich“, doch sie hatte die Beiden Männer längst erkannt. „Worum geht es denn?“.

„Sie haben etwas, was uns gehört und wir wollen es wieder zurückhaben.“ Mena tat so, als wüsste sie nicht was die Männer von ihr wollten. Eines war für sie klar, ihnen gehörten die beiden alten Schriftrollen ganz bestimmt nicht. Sie war sich sogar sicher, dass diese zwei Männer, den Mann in Jerusalem getötet hatten. „Was meinen sie eigentlich?“, fragte sie lässig. Wie aus den nichts, hatte David die hübsche Mena am Kragen gepackt. „Wir sind vom Yard und könnten sie jeder Zeit verhaften, wenn sie uns die Rolle nicht aushändigen.“

Dean hatte alles mitbekommen und wusste sofort, dass diese zwei Halsabschneider auf keinen Fall von Yard waren, er selbst war ja Polizist.

„Lassen sie die Frau los!“. „Zeigen sie erst einmal ihre Marke, schrie Dean, dem verdutzen David entgegen.“ Zum Erstaunen der Beiden, sahen sie plötzlich auf Deans Marke. „Was ist mit ihnen, sind sie taub?“. „Zeigen sie ihre Marke, ich will sie sehen!“. Seine Hand war in der Jacke vergraben. Die Beiden ahnten dass er eine Waffe hatte. Beide wussten, dass sie jetzt keinen Fehler machen durften. „Kein Problem, war nur ein Scherz“, zischte Danny grinsend. Dean bemerkte wie die Beiden Rückwärts davon gingen. Sie Liesen ihn nicht aus den Augen, bis sie ihren Wagen erreicht hatten.

Das sind Profis, was wollten die nur von der Kleinen, dachte er und wandte sich an Mena. „Ich bin Dean Moore, Detektive beim Yard. „Was haben sie mit der Rolle gemeint?“. Er war natürlich auf seinem Gebiet auch ein Profi, zog seinen Schreibblock heraus und notierte das Nummernschild des Wagens. Er ahnte schon dass es ein Leihwagen war, aber dadurch konnte er heraus bekommen wer die Beiden waren. Mena war sehr hübsch, Dean verknallte sich sofort in sie. „Kommen sie mit!“, sagte Mena freundlich. Mena nahm Dean mit in ihr Atelier, um ihre alten Schriftrollen zu zeigen. „Also Mr. Moore!“, ich war in Jerusalem, um Urlaub zu machen. Ich male dort immer, weil es da so herrische Motive gibt. Jedenfalls wurde dort ein Mann ermordet der ein paar Rollen fallen gelassen hatte, die genau aussahen wie meine. Mann hatte ihr erstochen und diese zwei Männer hatten die Rollen die ihnen gar nicht gehörten einfach eingesammelt und sind bevor die Polizei eingetroffen ist, einfach verschwunden. Ich denke inzwischen, dass diese zwei Herren den Mann erstochen haben, aber warum sie diese alten Schriftrollen unbedingt haben wollen, ist mir zurzeit ein Rätzel. Dean gefiel wie sie redete oder sogar kombinierte, obwohl er dasselbe dachte. „Ist etwas Besonderes an diesen Schriftrollen?“. „Ja“, das könnte man sagen.“ Mena hatte längst ihren Retter gemustert, auch sie fand ihn sehr attraktiv. Er hatte einen durchtrainierten Körper, sein ganzes Aussehen lies Mena etwas träumen. „Dann erklären sie es mir, schön Frau“, schmeichelte er auf einmal. „Der Inhalt dieser Qumran- Schriftrollen, die 1947 am Toten Meer gefunden wurden, enthalten wahrscheinlich Aussagen über Jesus, vermutet am jedenfalls. Genau deswegen gibt die Kirche auch den Inhalt der Schriftrollen, die sie haben, auch nicht Breis.

Sie beeindrucktem Dean immer mehr. „Das erkennst du auf den ersten Blick?“. „Ich studiere biblische Archäologie und Entschlüsse für mir Leben gern alte Schriften, lächelte sie ihn an.“ Jetzt erinnerte sich Dean an die Meldung, die er schon mal irgendwann gelesen hatte. „Wenn ich so darüber nachdenke!“, diese alten Qumran-Schriftrollen sind doch sehr wertvoll. Es ist ein Streitpunkt zwischen der Kirche und einen Professor Gesa Vermes, der an der Oxforder Universität ist, hab ich schon einmal irgendwo gelesen, sagte er auf einmal. Menas Augen wurden immer größer, mit so etwas hatte sie bei ihm nicht gerechnet. Sie sind aber gut informiert.“ Dieser Professor glaubt ganz fest das die Kirche mit Absicht, den Inhalt dieser alten Schriftrollen falsch interpretiert, weil die hohen Heeren der Kirchen nicht Preis geben wollen was wirklich darin steht. Für die Kirche wäre es eine Katastrophe, ihr ganze Weltbild müssten sie neu erfinden.“ „Wow, sie sind ja ein kleiner Professor.“ „Wo sind die alten Schriftrollen jetzt?“, wenn ich fragen darf. „Bei meiner Freundin, wenn sie wollen fahren wir gleich mal vorbei.“ Dean hatte mit so einer Antwort gerechnet. „Ja“, ich würde sie gerne mal ansehen. Sie fuhren mit Menas Wagen, seiner sprang ja nicht an. Ich habe immer geglaubt, dass Leute vom Yard immer schicke Wagen fahren. Wenn ich ihren aber ansehen, muss Unsere die Polizei ganz schön arm sein.“ Dean konnte sein Grinsen nicht verbergen, doch als er ganz zufällig in den Rückspiegel sah, veränderte sich plötzlich sein Gesichtsausdruck. „Wir fahren einen Umweg zu ihrer Freundin!“, sagte er auf einmal ganz freundlich. „Was ist los?“, haben sie einen Geist gesehen, scherte die schöne Mena. „Die zwei Typen sind hinter uns. Da vorn halten sie schnell mal an, ich muss kurz in diese Passage.“ Ohne sich umzudrehen, stieg Dean aus und verschwand in der Passage. David und Danny glaubten immer noch, dass sie nicht entdeckt wurden. „Wo will der kleine hin?“, zischte Danny genervt. Auch David staunte etwas nachdenklich aus. „Werden wir sehen wenn er wieder kommt!“, sagte er ruhig. Wie aus dem nichts tauchte Dean plötzlich auf Davids Seite auf. Ein mächtiger Schlag ließ die Türscheibe zerschellen und Dean zog den verdutzen David aus den Auto. Mena hatte alles im Rückspiegel mitbekommen und konnte es kaum glauben. Mit der bloßen Faust hatte Dean die Autoscheibe durchschlagen. „Was ist los mit euch Arschlöschern?“, schrie er den verdutzten David an. Wollt ihr mich auf den Arm nehmen? Erst gebt ihr euch als Bullen aus. Dann verfolgt ihr uns so dämlich, das jedes Kind euch bemerkt hätte. Entweder sagt ihr mit jetzt was ihr von der Kleinen wollt, oder ihr seid tot.“ Danny wollte gerade nach seiner Waffe greifen, aber er sah auf einmal in Deans Revolver. „Also“, ich warte nicht mehr lange, dann drück ich ab. Ich sage einfach ihr habt mich angegriffen, es war Notwehr, grinst er die Beiden an.

„Lass mich runter“, stammelte David mit röchelnder Stimme. Dean ließ ihn einfach fallen und David schlug etwas unsanft auf den Pflaster auf.

„Sie hat eine Rolle von uns mitgenommen, die wollen wir wieder zurück haben.“ Dean winkte Mena zu sich, die auch sofort kam. Dean wusste natürlich schon dass das nicht stimmte, aber er spielte das Spiel mit.

„Sie behaupten!“, du hättest ihn eine Rolle gestohlen, heimlich zwinkerte er ihr zu.

„Das ist nicht wahr!“, die Rollen hat ein Mann, mit einen geblümten Hemd fallen gelassen, nachdem man ihn erstochen hatte. Aber sie haben doch diese Rollen nur freundlicher Weise aufgehoben, oder?“, setzte sie nach. „Wenn ich mir das so anhöre, gehören diese Rollen gar nicht ihnen, oder liege ich da falsch!“. Ich könnte die Sache noch weiter spinnen, vielleicht habt ihr auch den Mann erstochen. Ist natürlich nur eine Annahme, aber einen Rat gebe ich euch noch mit auf den Weg. Wenn ihr euch der Kleinen noch einmal mehr als hundert Schritte nähert, seid ihr alle Beide tot. Merkt es euch hier bin ich der Bulle!“. Dean griff David in die Seitentasche eines Jacketts. „David Goldmann, nun will ich deinen Ausweis auch sehen, oder du bist der nächste den ich aus den Wagen ziehe.“ Ohne zu murren gab Danny den Ausweis heraus. „Danny Littmann, ihr seid wohl verwandt. Gut, ihr könnt jetzt fahren, aber vergesst nicht meine Worte, das nächste Mal kommt ihr nicht so glimpflich davon.“

David stieg wieder ein, ohne ein Wort zu sagen fuhren sie davon. „Sie gehen aber nicht gerade fair mit den Leuten um“, scherzte Mena.

Dean lächelte wieder. „Nein“, mit solchen Typen kannst du nicht fair umgehen. Wenn sie könnte würden sie dich ohne Skrupel umlegen, nur um an ihr Ziel zu kommen. Du musst genauso hart sein wie sie, dann wissen sie dass es gefährlich ist. „So“, und nun lassen sie uns zu ihrer Freundin fahren. Ich bin richtig neugierig geworden, was das für alte Schriftrollen sind.“ „Ich denke der Inhalt der Rolle ist so brisant!“, das die beiden Typen nicht gleich aufgeben, sagte Mena etwas verängstigt. Mena schaute während der Fahrt, ab und zu in den Rückspiegel, doch ihre Verfolger waren weg.

„Keine Angst!“, die sind für heute bedient, sagte Dean ruhig denn er hatte ihre Unruhe bemerkt. Wie wäre es wenn sie die alten Schriftrollen übersetzen. Dann wissen wir um was es darin geht.“ Mena sah Dean liebevoll an. Eine ganze Weile sagte Mena kein Wort. „Ja“, daran habe ich auch schon gedacht. Ich befürchte aber es wird uns nicht gefallen, was wir darin finden. „Wie soll ich das verstehen?“, fragte er verdutzt.

Wieder brachte sie eine Weile bis sie Antwortete. „Man hört so viel Widersprüchliches über diese Qumran-Rollen. Einige Kardinäle würde sie lieber vernichten, das sagt doch alles, aber wie gesagt alles nur Gerüchte.“

Dean sah sie etwas ungläubig an. „Das versteh ich nicht ganz. Darin soll doch stehen wie das Christentum entstanden ist. Oder bin ich da falsch informiert?“.

„Ja, das meine ich auch. Was aber ist, wenn das Christentum gar nicht so christlich war, wie es immer dargestellt wird. „Das wirst du bestimmt entschlüsseln, ich werde über dich wachen!“, für so etwas interessiere ich mich auch. Inzwischen waren sie bei Lea Wohnung angekommen. Als sie läuten, öffnete Lea nicht. „Sie ist nicht da!“, sagte Dean und wollte schon sein Einbruchbesteck heraus. „Was soll das werden?“, ich hab einen Zweitschlüssel, lachte Mena auf einmal los. Sie betraten die Wohnung und auf den Küchentisch lag die Papprolle, in der die alten Schriftrollen aufbewahrt waren. Ganz vorsichtig nahm sie die Schriftrollen heraus.

„Wie alt sind diese Schriftrollen?“, fragte er erstaunt.

„Gut zweitausend Jahre“, aber dafür sind sie sehr gut erhalten. Eines weiß ich aber jetzt schon, sie stammen bestimmt aus der Mitte des ersten Jahrhundert nach Christus.“

„Wie kannst du das erkennen?“, fragte Dean beeindruckt. Ganz einfach, den nahmen Jesus habe ich schon erkannt, und da kann es keine Qumran-Rolle aus den dritten Jahrhundert vor Christus sein.“ „Ich hab da so eine Idee!“, wie sie diese alten Rollen übersetzen könne ohne das sie ihnen gestohlen werden.“

Mena lächelte ihn wieder liebevoll an. „Las uns du sagen, ich glaube wir sehen uns jetzt öfter, grinste sie lässig.“

„Wie meinst du das?“, fragte sie leise. Plötzlich wie aus dem nichts küsste Dean sie leidenschaftlich und Mena hatte nichts gegen. „Mein Freund kann sie kopieren“, sagte er auf einmal. Dann kann sie dir keiner wegnehmen. „Das ist eine gute Idee!“, so bekommen sie die echten Schriftrollen nie. Dean sagte ihr sie solle lieber die nächsten Tage bei ihrer Freundin bleiben, so wäre sie sicher. Ich komme jeden Tag nach meiner Arbeit vorbei.

Dean nahm die Rollen mit sich und sein nächstes Ziel war sein Freund Sven. „Hallo Sven“, sagte er als er sein Labor betrat. Sven wusste genau wenn Dean auftauchte hatte er immer einen Wunsch.

„Was kann ich diesem für dich tun!“, grinste er ihn an. „Schau mal her!“, ich würde gerne von diesen zwei alten Schriftrollen eine Kopie haben. Du musst aber sehr vorsichtig sein, sie sind gut zweitausend Jahre alt.“

Sven traute seinen Augen nicht. „Du willst mich auf den Arm nehmen, doch beim näheren Hinsehen war er sich nicht mehr sicher.“ „Sie sind wirklich so alt, kann ich darauf warten?“.

„Wenn du etwas Zeit hast, gerne mein Freund.“

Eine Stunde später hatte Dean die Kopien, Sven hatte mehrere gemacht, er bedankte sich und verließ ihn. „Wir sehen uns in Papp, halt dich aufrecht, rief Sven ihm noch nach. Er hatte natürlich den Wert der alten Schriftrollen beim Kopieren erkannt.

Als Dean auf dem Revier war, gab er die Namen der zwei Männer, die hinter den Rollen her waren, im Computer ein. Es dauerte eine ganze Weile, dann aber staunte er nicht schlecht. Die beiden Italiener arbeiteten für den Vatikan. Sie waren Spezialisten für besondere Angelegenheiten. „Also das nennt man heute besondere Angelegenheiten“, lachte Dean leise vor sich hin. Die echten Rollen legte er in seinen Tresor, um sicher zu gehen, dass sie gut aufgehoben waren. Er nahm sein Handy und rief Mena an. „Hallo Mena es hat alles geklappt“, hast du etwas dagegen wenn ich die echten Rolle in meinen Tresor lege, da sind sie Bombensicher. „Nein Dean, das ist in Ordnung. Aber bring mir so schnell wie möglich die Kopien, sonst kann ich nicht anfangen. Weißt du was ich dir noch sagen will!“, flüsterte sie leise. „Nein“, aber du wirst es mir gleich sagen, lachte er am anderen Ende.“ Nicht das du denkst ich küsse gleich jeden. Bei dir ist etwas ganz anderes. Ich glaube ich mag dich.“

„Du wirst es nicht glauben Mena!“, ich mag dich auch. Ich komme erst einmal bei dir vorbei“, sagte er und legte auf. Dean wollte gerade gehen, als sein Kollege Meg Caig kam. „Gut das du kommst Meg!“, kannst du mir einen Gefallen tun. Meg und Dean hatten schon öfter gemeinsam ermittelt. „Für dich immer“, grinste Meg.

„Im Hotel Morr wohnen zwei Italiener, der eine heißt Danny Littmann und der andere David Goldmann.“ „Was ist mit den Beiden?“, fragte Meg neugierig. Pass einfach gut auf sie auf. Ich glaube sie haben vor zwei Tagen, in Jerusalem ein krummes Ding gedreht. Denke bitte daran, es sind Profis und sehr skrupellos.

„Du verschweigst mir doch etwas?“, dann drohte er mit dem Zeigefinger und ging grinsend. Dean wollte unbedingt zu Mena, er war schon ganz neugierig was sie herausfinden würde.

Danny Littmann sah nicht gerade aus als hätte einen schönen Tag, er nahm sein Hady und rief Kardinal Johannes an. Davor hatte er schon die ganze Zeit, die Schnauze voll. Er wusste sofort, dass der Kardinal wieder den Mager raushängen lässt. Sie sollten nur diese Rolle sicherstellen, mit seinem Christentum ging er Danny langsam auf den Geist. „Hallo Eminenz, ich muss ihnen leider mitteilen, dass wir die Rolle noch nicht haben. Es gibt unvorhersehbare Probleme mit dem Scottland Yard.“

Eine ganze Weile hörte Danny kein Wort, er dachte schon der Kardinal hätte aufgelegt. „Wie soll ich das verstehen?“, stotterte der Kardinal auf einmal. Ein Polizist lässt uns nicht an die Frau heran, die die Rolle besitzen soll. Er will uns töten, wenn wir uns ihr auf hundert Meter nähern.“ Wieder war eine ganze Weile Funkstille, bevor der Kardinal sich erneut meldete. „Mister Littmann, Sie wissen, warum ich ihnen diese Aufgabe übertragen habe? Wenn sich bestätigt, das der Inhalt der Schriftrolle, das beinhaltet was ich vermute, ist das ganze Christentum gefährdet. Ich brauche ihnen wohl nicht zu sagen, was das bedeutet?“. Danny verzog sein Gesicht aber er blieb ruhig. Ich habe verstanden Eminenz, aber wir müssen vorsichtig vorgehen.“ Tun sie das, aber bringen sie mir diese Schriftrolle, sonst schicke ich ihre Ablösung.“ Blödmann“, zischte Danny leise vor sich hin, als der Kardinal aufgelegt hatte. Was geht mir eurer Christen- Mist an?“.

David hatte es gehört und grinste ihn lässig an. „Das kannst du auch nicht sagen, sie bezahlen uns schließlich.“ „Ja. Da hast du wohl Recht. Aber ich werde hier wegen dieser alten Rolle keinen Mord begehen!“. „Was ist wenn der Bulle hinter uns her ist?“, fragte David neugierig. „Ich glaube, eher er hat sich in die Kleine verliebt. Das wäre für uns gefährlich. „Ja, das stimmt leider. Außerdem wissen wir gar nicht mit Bestimmtheit, ob sie die Rolle über habt hat. Was machen wir, wenn sie die Rolle wirklich nicht besitzt?“.

Danny sah seinen Freund ganz aufmerksam an. „Daran darf ich gar nicht denken. Dann hätte dieser Cremer, uns so richtig reingelegt.“

Dean war gerade losgefahren, als sein Handy klingelte. „Moore“, meldete er sich. Ich bin es Meg, komm schnell bei mir vorbei. Ich habe etwas Interessantes für dich. Du hast recht gehabt mit dienen Misstrauen. In Jerusalem ist vor zwei Tagen, ein Journalist ermordet wurden!“.

Dean grinste wie ein kleines Kind, als wenn es sein erstes Osterei bekommen würde. „Ich komme, sagte er und legte auf. Keine halbe Stunde später war er bei Meg.

„Was hast du herausgefunden?“ „Ich habe erst gedacht, du willst mich weder einmal auf den Arm nehmen. Dann aber habe ich herausgefunden, dass vor zwei Tagen in Jerusalem etwas passiert ist. Du hattest Recht, hier steht es, sagte Meg voller Freude. Ein Italiener wurde erstochen. Die Zeugen haben alle ausgesagt, dass zwei Männer in schwarzen Anzügen, ihn bestohlen haben.“ „Las mich raten. Es waren Rollen, in denen man Bilder aufbewahrt.“ Meg schaut seinen Freund verdutzt an. „Ja, so steht es hier“, lachte er. Dean bedankte sich und machte sich auf den Weg.

„He Dean. Pass bloß auf dich auf. Alles was mit den Vatikan zu tun hat, vor allen gegen das Christentum, bringt den Tod, mein Freund.“ „Du machst wieder einmal alles schlimmer wie es ist!“, rief Dean und war weg.

Es dauerte nicht eine ganze Weile, dann aber traf er bei Mena ein. Lea war auch schon da. Dean begrüßte die Beiden freundlich. „Hallo“, ich bin Dean und Menas Freund. „Hallo! Du bist also der berühmte Sherlock Holmes, in den sich Mena verknallt hat.“

„Hör auf Lea“, kicherte sie verlegen. „Warum?“, grinste Dean. Ich fühle mich sehr geehrt Mena. Schließlich habe auch ich mich in dich verknallt. Aber nun zu deiner Rolle. Hier hast du die zwei Kopien, die ich dir versprochen habe.“ „Jetzt müssen wir nur noch in die Bibliothek, um einiges Material zu holen“, grinste Mena.

„Ich fahre auch mit, Lea war plötzlich auch neugierig geworden, was in den Alten Schriftrollen wohl stand. Mena fuhr mit ihren Wagen, sie wollte nicht festsitzen, wenn Deans Auto wieder einmal den Geist aufgeben würde. „Ich weiß gar nicht was du gegen meinen Wagen hast, er ist zwar alt doch für gewöhnlich, kann ich mich auf ihn verlassen.“ Mena musste sich das Lachen Verkneifen, doch Dean beharrte darauf mit seinen zu Fahren.

Es dauerte eine gute halbe Stunde, bis sie die Uni erreichten. Als sie ausstiegen, lachen die beiden Mädels sich halb krumm. „Was gibt es zu lachen, hab ich was verpasst?“, fragte Dean verwundert. „Eigentlich darfst du gar nicht auf das Unigelände, außer du sagst, es ist eine Polizeiliche Ermittlung, sagte Mena und schaute Dean ruhig in die Augen.“ „Ich dachte du lügst nie!“, scherzte Dean. „Nur so kommst du mit rein, keine fünf Minuten später waren sie drin.“ Dean konnte es bei diesen Anblick, solcher Massen von Büchern, gar nicht verstehen wer all diese Bücher lesen soll. „Das sind doch tausende!“, rief er Kopfschüttelnd. „Ja“, das stimmt und die Uni wird langsam zu klein, sagte Lea.“ „Zu klein, Lea?“, lachte er. Du machst Scherze, oder?“. „Nein, wirklich. Sie soll auf hunderttausend Bücher erweitert werden.“ Mena ging zu Bibelregal. Allein hier standen gut zehntausend Ausgaben. Sie suchte Bücher zum Thema Qumran-Rollen und deren Übersetzer. Es gab kirchentreue Übersetzungen sowie einige Professoren, welche der Kirchen widersprachen. Etliche Bücher nahm sie aus den Regalen. Eines über Althebräisch, einige über Aramäisch. Sie würde sie alle brauchen, um die alten Schriftrollen zu übersetzen. Dann entdeckte sie auch noch die Qumran-Schriften, die sie auch noch mitnahm. „So, ich glaube ich hab fürs erste genug. Ich hoffe nur, wir treten nicht ins Fettnäpfchen. Viele Kirchenoberhäupter mögen es gar nicht, wenn ein Laie alte Schriften über das Christentum übersetzt.“ „Warum nicht?“, fragte Dean auf einmal. „Das ist aber eine dumme Frage!“, die vielen Kardinäle mit ihren goldenen Gewändern und Prunkvollen Stäben, mit ihren Hauben auf den Köpfen, sie sehen damit aus wie Faschingsprinzen. Glaubst du wirklich wenn Jesus das alles sehen würde, er wäre damit einverstanden sein. Er hat Mörder, Diebe gesegnet, er kannte keine Unterschiede, wie diese angeblichen Gottes Vertreter auf Erden. Keiner erfährt was in diesen Qumran-Rollen steht die die Kirchen hat.“ Dean sah sie etwas merkwürdig an. „Darf nicht jeder glauben was er will?“, sagte er. Da lachten sich die Beiden Mädchen halb tot.

„Glauben schon, aber über Jesus etwas verbreiten was der Kirche nicht in den Kram Bast, da hört die Nächstenliebe auf, sagte Mena ruhig.“ „Die Oberhäupter der Kirchen kritisieren gerne alles was gegen ihren Glauben ist. Aber, dass sie selbst Kritik annehmen, das wirst du bei ihnen nicht erleben, zischte Lea auf einmal.“ „Bei den jungen Leuten sind die Kirchen aus der Mode gekommen, wenn nicht mal ein schlimmes Ereignis passiert, siehst du kaum noch junge Leute in der Kirche, außer auf dem Land oder in sehr religiösen Gebieten. Dort aber auch nur aus Tradition, oder wegen ihren Eltern, nörgelte Dean lässig.“ „Die Kirche ist für ihren Untergang selbst verantwortlich!“, sagte Dean ganz schlau. Mena war nicht ganz seiner Meinung. „Wer sagt das die Kirchen den Untergang geweiht ist?“, fragte sie ganz neben bei. „Geh doch mal in die heutigen Schulen, der Jugend von heute. Frag sie?“, wann sie das letzte Mal in der Kirche waren. Die meisten lachen dich aus, sie haben nichts mehr damit gemein. Heute gibt es andere Dinge, die nur sie bestimmen, und darunter zählt auch das sexuell verlangen, mit dem die heutige Kirchen nicht zurechtkommt.“

„Das mag alles sein Dean, lasst uns aber gehen die anderen schauen schon alle auf uns. Hier ist Ruhe das oberste Gebot.“ „Dann auf, zu dir nach Hause, wo wir weiter streiten können.“ „Das ist kein Streit!“, es ist eine Unterhaltung“, flüsterte Mena. Dean hatte plötzlich so ein ungutes Gefühl, als er den Zündschlüssel ins Schloss steckte. Er hatte das leise klicken gehört, dass er sehr gut kannte. „Raus hier!“, schrie er die beiden Mädchen an, die erst gar nicht begriffen was er plötzlich von ihnen wollte. Der laut und befehlsmäßig Ton aber ließ die Beiden sofort aus den Wagen steigen. Dean und die beiden waren kaum zwei Meter von Wagen entfernt, da flog er auch schon in die Luft. Die Druckwelle war so gewaltig, das sie alle drei von den Füssen gerissen worden. Dean flog sogar einige Meter weit, gegen eine Parkbank.

„Was war das!“, jemand wollte uns umbringen, schrie Lea ängstlich als sich wieder hochgerappelt hatte.

Auch Mena stand wieder aufrecht. „Gut“, dass ich auf dich gehört habe und wir deinen Wagen benutzt haben“, sagte sie völlig unsinniger weise.“ Dean taumelte noch etwas benommen herum. Dann aber, als er begriffen hatte was gerade geschehen war, schaute er wie verdattert auf sein Schrottauto. Das glaube ich jetzt nicht“, zischte er leise. Die Schweinehunde haben ein schönes Auto in die Luft gesprengt. Jetzt reicht es mir aber. Ich habe sie gewarnt.“ Erst überzeugte er sich, dass es Mena und Lea gut ging, dann zog er sein Handy und rief Meg an. „Hallo Meg, ich bin es. Sind die zwei Italiener noch im Hotel.“ „Ich stehe hier vor dem Hotel. Sie sind noch nicht heraus gekommen.“ Geh rein und schau nach. Sie haben gerade mein Auto in die Luft gejagt“. Meg rannte sofort ins Hotel. Er zeigte dem Portier seine Marke. Sind Littmann und Goldmann noch auf ihren Zimmern?“. Der Portier sah die Polizeimarke und schaute sofort nach den Schlüsseln. „Hier ist kein Schlüssel, sie müssten noch auf ihrem Zimmer sein.“ Genau in diesen Moment ging die Tür auf und die beiden kamen lachend herein. Meg schüttelte den Kopf, der Portier begriff sofort, dass er kein Wort sagen sollte. Die beiden gingen, ohne sie anzusehen an ihnen vorbei nach oben. „Verdammt. Wie sind die unbemerkt aus den Hotel gekommen?“, fragte er ärgerlich den Portier. „Vielleicht haben sie das Hotel durch den Lieferanteneingang verlassen, sie wollten wohl nicht gesehen werden.“ Meg bedankte sich und verließ das Hotel. Sofort rief er Dean zurück. „Du hattest recht!“, sie sind durch den Lieferanteneingang verschwunden und gerade zurück froh gelaunt zurückgekommen.“

„Gut. Bleib an den Beiden dran, ich melde mich. Dean bedankte sich und legte auf, er ging zu den beiden Mädchen. „Alles in Ordnung mit euch?“, fragte er sie. Doch Lea stand noch immer unter Schock. „Wir sind tot, wir sind tot, sagte sie immer wieder.“ Dean hob erst einmal die Bücher von Mena auf, sie hatte sie fallen gelassen. „Fahrt sofort nach Hause, ich komme später bei euch vorbei.“

Er rief den beiden ein Taxi, die Mädels stiegen ein und fuhren davon. Inzwischen waren viele Polizisten gekommen, die Dean aber kannten. „Speeren sie alles ab und bringen sie die Schaulustigen hier weg.“ Einige seiner Kollegen schickte er in die Uni, um eventuelle Spuren zu sichern. Als Dean bei den anderen stand kam auch sein Chef Scott Waite. Eine ganze Weile, sah er ungläubig auf Deans zerrissenes Auto. „Was ist hier passiert, Dean?“. Wieso fliegt ihr Auto in die Luft?“, fragte verdattert. „Ich weiß es nicht!“, es ist mir selbst ein Rätsel. Scott Waite lies alles einsammeln. Er wollte wissen, woher die Bombe stammte. „Dean, sie waren in der Armee bei einer Spezialeinheit. Vielleicht, hat einer noch eine Rechnung mit ihnen offen.“ „Sie könnten recht haben, Chef. Leider bin ich schon zwei Jahre nicht mehr dabei.“

Waite grinste ein wenig. „Wie sagt man? Rache ist süß“, aber dann winkte Waite ab. „Ich muss weg!“, meine Freundin wartete auf mich, und ehe Waite etwas sagen konnte, machte Dean sich auf den Weg. „Was ist mit ihm los?“, hier fliegt sein Wagen in die Luft und er denkt an seine Freundin. Er steht zweifelsfrei unter Schock. Warte, du hast doch gar keinen Wagen mehr.“ Eine Weile sah er West an, er war einer der Kollegen von Dean. „He West“, Dean nimmt für die nächsten Tage euren Wagen, er weiß sonst nicht wie er zum Dienst kommt. Wehe mit den Wagen passiert etwas, zischte Waite nachdenklich.“ West sah seinen Chef an, und der bemerkte, das grinsen in seinem Gesicht. „In den letzten drei Jahren hat er vier Wagen geschrotet, kicherte West lässig.“ „Schon klar“, rief Dean und fuhr los. Ich muss unbedingt zu Sven, der muss mir einen Gefallen tun, dachte er. Keine halbe Stunde später traf er bei ihm ein.

„Was ist los, mein Freund? Du siehst gar nicht gut „sagte aus Sven. Dean schüttelte den Kopf. „Wie soll ich den aussehen!“, man wollte mich gerade in die Luft sprengen. Das kann doch nicht wahr sein. Es hängt bestimmt diesen alten Schriftrollen zusammen. Ich hatte gleich so ein ungutes Gefühl, als ich sie etwas näher betrachtete. Ich habe im Internet ein wenig recherchiert, was diese Schriften betrifft. Du wirst es nicht glauben. Die meisten handelt vom frühen Christentum.“ „Aber was ist so wichtig, das man dich deswegen töten will?“. Das frag ich mich auch schon die ganze Zeit, ich weiß es nicht. Mena wird die alten Schriften überarbeiten. Mal sehen was sie rausbekommt.“

„Etwas Gutes wird dabei nicht rauskommen, wenn du dabei sterben sollst. Was soll ich für dich tun?“. Noch wollte Dean seinen Freund nicht sagen, um was er ihn bitten will. Sven aber gab keine Ruhe. „Gut, hier hast du zwei Namen. Diese Herren wohnen im Hotel Morr. Besorge dir die Nummer ihres Leihwagens und bring eine Bombe daran an.“

„Sind sie so gefährlich geworden, das du sie ausschalten musst?“. „Wenn wir es nicht tun, dann werde ich und Mena sterben!“. „Gut mein Freund“, aber nur weil du mir so oft das Leben gerettet hast. „Ich würde es selbst tun, du aber warst unser Bombenspezialist und verstehst so was besser!“, grinste Dean ganz lässig. „Pass aber auf das du Meg nicht in die Arme läufst“, er observiert die Beiden.

„Er wird nichts merken, außer der riesigen Explosion.“ „Sven, pass auf das nur die Beiden in die Luft fliegen. Es darf kein anderer zu Schaden kommen. Sven lächelte ein wenig. „Du kennst mich doch!“, sag Bescheid was in der Rolle steht.“

Nun lächelte Dean seinen Freund lässig an. „Wir beide kenne uns viel zu lange, glaubst du ich weiß nicht, dass du dir auch eine Kopie gemacht hast. Unter Umständen weist du schneller, was in den Schriften steht, als wir“.

„So gut kennst du mich!“, und da lachten beide sich halb tot. Es ist gut, dass du so denkst, da haben wir ein Exemplar in Reserve. Ich muss jetzt los, pass auf dich auf.“

„Dasselbe wollte ich auch gerade zu dir sagen“, von mir wissen sie nichts. „Ich pass schon auf, aber wenn du mal Zeit hast, kannst du mir auch so eine Überwachungskamera installieren, wie du sie hast. Dann kann ich wenigstens sehen wer vor der Tür steht. „Ja Dean“, manchmal kann es dir dein Leben retten. Wenn ich Zeit habe komme ich vorbei.“ „Gut“, ich zähle auf dich und schon war Dean wieder weg.

Mena und Lea saßen im Wohnzimmer und hatten eine der alten Schriftrollen vor sich. „Wie willst du das alles übersetzen?“, fragte Lea nachdenklich. Mena hatte sich in die alten Schriftrollen verliebt, schon seit Kindheit an, faszinierte sie die alten Schriften. Du musst Geduld haben und Zeit, dann ist das kein Problem. „Weist du Mena!“, ich denke immer noch an die Explosion. Wer ist so dreist und bringt drei Menschen um? Ohne mit der Wimper zu zucken.“ Lea bemerkte das Mena ihr gar nicht richtig zuhörte. „Was ist mit dir, hörst du mir gar nicht zu?“.

Mena war ganz aufgeregt. „Warte mal“, ich habe ein Wort entschlüsselt. „Wie heißt es denn, wenn ich fragen darf?“.

„Also ich glaube es heißt „Jesus“. Das hab ich schon mal gedacht, aber nun bin ich mir fast ganz sicher. Das wäre ein Ding und ich hätte Recht, das diese Qumran-Rollen aus der Mitte des erst Jahrhundert nach Christus stammen.“ Lea verstand nicht ganz warum das Mena sagte. In den Qumran- Rollen soll es doch um Jesus früheres Leben gehen, hat sie jedenfalls einmal irgendwo gelesen. „Wieso wäre das ein Ding?“, fragte sie neugierig. Dann wäre diese Schriftrolle über Jesus und vielleicht darüber wie er gelebt hat. Es ist noch zu früh, um etwas Genaues zu sagen. Ich muss noch mehr entschlüsseln, dann kann ich eine genaue Aussagen machen.“ „Dann lies mal schön. Wir haben erst Übermorgen die nächste Vorlesung. Verdutzt sah Mena ihre Freundin an. „Wieso erst Übermorgen?“, fragte sie überrascht.

„Wenn ich nicht wäre, die Uni ist zwei Tage geschlossen, es gibt Probleme mit der Stromversorgung.“

Menas Gesicht wurde auf einmal freundlich. Man merkte es ihr an, dass es ihr sehr gut in den Kram passte.

„Das trifft sich aber gut“, lachte sie leise. Plötzlich klingelte es an der Tür und Lea sah bevor sie öffnete erst einmal durch den Spion an der Tür.

„Es ist Dean und öffnete sofort.“ „Hallo Dean ist alles in Ordnung mit dir?“. „Ja. Wie geht es euch?“. Im nächsten Moment fiel Mena Dean um den Hals. „Ich bin so froh“, das uns nichts geschehen ist“, sagte sie leise. „Ich auch, ihr habt gar nicht gut ausgesehen als ihr weggefahren seid.“

„Das war nur der Schock. Wir werden ja nicht jeden Tag in die Luft gesprengt!“. Das nicht, wir müssen aber in Zukunft etwas besser aufpassen.“ „Weist du was Dean? Ich habe schon einen Namen herausgefunden.“ Dean grinste auf einmal ganz lässig. Er ließ sich seine Neugierde nicht anmerken. „Sag schon. Mach es nicht so spannend.“ „Also dieses Wort hier heißt hundertprozentig „Jesus“. Wieder grinste Dean wie ein kleiner Junge, der das erste Mal seine eigene X-Box bekommt.

„Jesus“, das wäre ja wunderbar!“. „Dann hättest du ja Recht, mit diesen alten Schriftrollen.“ „Ja schon. Ich muss aber erst noch den Zusammenhang herausfinden.“ „Du hast alle Zeit der Welt!“, bleib nur ganz ruhig. Jetzt hatte es auch Lea gepackt. Sie nahm sich ein Stück Papier und versuchte es auch. Nach gut zehn Minuten, hatte sie auch ein Wort auf ihren Zettel stehen. „Was ist?“, hast du etwas übersetzt, fragte Dean aufgeregt. „Ich weiß nicht Mena. Aber wenn ich richtig übersetzt habe, heißt das hier“ Messias“. Mena konnte es nicht glauben, sie rückt sofort zu ihr rüber. „Zeig mal her“, sagte sie ungeduldig. Nach den sie die das Zeichen eine Weile angesehen hatte, sagte Mena nachdenklich. „Ich glaube es heißt Jesus, sieht fast so wie mein Zeichen aus.“ „Vielleicht liegst du falsch Mena, es heißt „Messias“ aber gewiss bin ich mir nicht.“

„Wir werden sehen. Ich muss das ganze herausbekommen, sonst erscheint das in einen falschen Licht.“

Dean sah Mena verdattert an. „In was für einen falschen Licht?“, fragte er verdutzt. Ihr kombiniert nicht richtig. Was wäre, wenn das eine Wort Jesus Messias heißt. Wenn ich jetzt weiter kombiniere dann könnte es doch heißen „ Jesus war kein Messias“ oder so ähnlich.“

Mena und Lea schauten sich verdattert an. „Nein du spinnst dir da etwas zusammen. Ich muss den ganzen Satz übersetzten, nicht nur einzelne Wörter und dann falsche Schlüsse daraus ziehen.

„Gut“, da geben ich dir auch wieder recht. Was machst du aber wenn der ganze Satz so heißt „Jesus war kein Messias“. Was willst du dann machen, Mena.“

Eine ganze Weile sagten die beiden Mädchen kein Wort. „Genau deswegen müssen wir den ganzen Zusammenhang wissen, einmal etwas falsches verbreitet, ist es nicht mehr gut zu machen, sagte Mena nachdenklich.“ „Ja“, du hast Recht. Übersetze erst einmal alles in der Passage, dann sehen wir weiter. Ich muss noch mal weg, doch ich komme wieder.“ Er gab Mena einen Kuss auf die Stirn. Die war so sehr in die Schrift vertieft, dass sie es gar nicht merkte. Erst als er an der Tür stand, sagte sie. „Danke, Dean. Ich liebe dich, bis dann.“

Dean fuhr zurück ins Revier, er wollte die Spuren auswerten. Im inneren wusste er, wer die Bombe an seinen Wagen angebracht hatte, doch er wollt sich davon überzeugen. Bis tief in die Nacht wertete er die Beweismittel aus, doch so richtig weiter kam er dabei nicht. „Sie sind gut, aber nützen wird es ihn nicht“, wie heißt ein altes Sprichwort, „So wie du mir- so ich dir“, lachte er vor sich hin.

Wie ein Schatten huschte Sven durch die nebelverhangene Nacht. Er erkannte den Wagen der beiden Italiener sofort. Durch die Nummernschilder wusste er, dass es ein Leihwagen war. Ganz behutsam öffnete er die Wagentür. Der dichte Nebel schützte ihn vor neugierigen Blicken. Erst manipulierte er beide Sicherheitsgurte, damit sie nach dem Einrasten nicht mehr geöffnet werden konnten. Dann öffnete er leise die Motorhaube. Er legte die Bombe hinter den Motor und klemmte sie an der Zündung an. Als er fertig war, verschwand er genau so leise, wie er gekommen war.

Der nächste Tag begann wieder einmal mit sehr viel Nebel, was in London keine Seltenheit war. Danny und David wollten noch einmal zum Atelier fahren, um nach der Rolle zu suchen.

„Willst du fahren?“, fragte David seinen Freund.

„Ja ich fahre“, du schnallst dich nie an. Hier ist das ein schweres Vergehen, wir als Ausländer werden schnell zur Kasse gebeten. „Du weist das ich mich immer so eingeengt fühle, dann fahr du, nörgelte David verärgert. Danny stieg ein und schnallte sich an. „Fahr schon los“, ich schnalle mich für dich an, und er griff schon nach den Gurt. Als Danny den Zündschlüssel ins Schloss steckte und umdrehte, hörte er das leise klicken. Als Profi wusste er sofort was das bedeutete. „Raus hier!“, wir haben eine Bombe unterm Wagen, schrie er voller Panik. David riss die Tür auf und hechtete gekonnt nach draußen. Danny aber drückte vergebens auf den roten Knopf seines Gurtes. So sehr auch darauf drückte, er öffnete sich einfach nicht.

David war gerade wieder aufgestanden, da gab es eine riesige Explosion und der Wagen flog in die Luft. Er wurde durch die Druckwelle ein paar Meter durch die Luft geschleudert. Doch wer glaubte das war’s für ihn, hatte sich getäuscht. So schnell wie er wegflog so schnell stand er auch wieder auf den Beinen. Der Wagen war nur noch ein Feuerball, er konnte nichts mehr für seinen Freund tun. Ohne groß darüber nachzudenken machte er sich aus dem Staub. Ganz ruhig ging er zurück ins Hotel, doch als er auf seinen Zimmer in den Spiegel sah, konnte er es kaum glauben. Er sah aus wie ein Stachelschwein, so viele Glasscherben hatte er in Gesicht. Es sah aus als hätte jemand mit einer Schrotflinte auf ihn geschossen. Was ist hier bloß los? Hat jemand den Spieß umgedreht, dachte er. Dann fiel es ihn wie Schuppen von den Augen, dieser Bulle hat sich gerächt. Er ist zwar ein Bulle, doch er ist auch gefährlich.

Auf der Straße war inzwischen die Hölle los, überall Polizei. Der Tatort war weiträumig abgesperrt. Dean schaute etwas spöttisch auf den völlig zerfetzten und ausgebrannten Wagen. Ein stark verkohltes Skelett saß noch auf dem verbrannten Fahrersitz. „Habt ihr den Wagen identifiziert?“, fragte der Chef.

„Ja. Es ist ein Leihwagen, er wurde von zwei Italienern angemietet. Sie wohnen im Hotel.“ Waite schüttelte den Kopf, er konnte es nicht verstehen was plötzlich in dieser Stadt los war. „Dann las uns mal diese Herren aufsuchen!“, mal sehen wer von den beiden noch lebt. Waite und Dean begaben sich ins Hotel. Sie zeigten ihre Marken. „Welche Zimmer haben Mister Goldmann und Mister Littmann?“, fragte Waite. „Zimmer neunzehn!“, sagte der Portier wie aus der Pistole geschossen. Als die beiden zum Fahrstuhl gingen drehte sich Dean noch einmal um.

„Nimm die Hand vom Telefon, oder du bist dran, wegen Beihilfe zu Mord!“. Der Portier zog auf der Stelle seine Hand zurück. „Alles klar“, sagte er erschrocken.

Waite grinste etwas hämisch. „Wieso Mord?“, fragte er gelassen. „So sind wir sicher, dass er sie nicht warnt.“ Die beiden legten ihre Pistolen frei, zogen sie aber nicht aus dem Schulterhaltern. Als Dean geklopft hatte, rief eine Männliche Stimme herein. Ganz langsam öffnete Dean die Tür, der Mann stand mit den Rücken zu ihm. Waite schaute sich vorsichtshalber im Zimmer um, er suchte den zweiten aber der Mann war allein. Sie zeigten beide ihre Marken doch als sich Goldmann umdrehte, fing Dean an zu lachen. „Sie sind wohl in eine Schrotflinte gelaufen?“, kicherte er gehässig. David konnte darüber nicht lachen, aber er blieb cool. „Deswegen sind sie doch nicht hier?“, er verzog dabei eine Mine die Schmerzen waren mörderisch.

„Doch!“, sagte Waite ruhig. Vor diesem Hotel ist gerade ihr Leihwagen explodiert. Wer sind sie, wenn ich fragen darf?“. „Glodmann ist mein Name. Und was wollen sie von mir?“. Wieder grinste Dean lässig. „Wo ist ihr Mitbewohner Littmann?“, fragte er. „Weiß ich nicht, er wollte noch etwas erledigen. Ich habe noch eine Weile geschlafen.“ „Also dann ist der Tode in dem ausgebrannten Autowrack Ihr Freund. Woher stammen diese Verletzungen in Ihrem Gesicht?“, fragte Waite.

David wollte anfangen zu grinsen, aber es gelang ihm nicht. „Ich bin gestern in ein Glas gefallen, hatte zu viel getrunken.“ Waite schüttelt den Kopf, wie kalt muss ein Mann nur sein. Er hat gerade seinen Freund verloren und es ist ihn völlig egal, dachte er. „Ach so, dass ihr Freund tot ist, macht sie kein bisschen nervös?“. Eine ganze Weile sah er Chef Waite ruhig an. „Ist er es denn wirklich?“, fragte Goldmann eiskalt. „Genau“, wissen wir das noch nicht. Nun schüttelte Goldmann seinen Kopf. „Warum sagen sie dann, dass er tot ist?“. Dean stand ganz ruhig da und grinste David lässig an. „Gibt es etwas, was mich auch in so eine gute Stimmung versetzen könnte?“, fragte Goldmann Dean.

„Ich weiß nicht, ob es sie in so eine gute Stimmung versetzen könnte, wenn sie das wüssten, was ich weiß“, grinste Dean immer noch.

„Sie brauchen es mir nur zu sagen, dann wissen wir es.“ „Nein, lieber nicht. Ich Decke meine Karten lieber nicht auf.“ „War das alles?“, fragte Goldmann. Ich habe noch etwas anderes zu tun.“

„Gibt es ein besonderes Kennzeichen? Ein Goldzahn oder so etwas Ähnliches, womit wir Mister Littmann identifizieren können?“. „Nein kenne ich nicht. Aber ich bin überzeugt, dass Sie das auch ohne meine Hilfe schaffen!“.

„Das werden Wir, das werden wir bestimmt, sagte Waite gelassen. „Darf ich mal ihr Bad benutzen, ich müsste mal?“, fragte Dean. „Kein Problem“, sagte Goldmann. Dean ging ins Bad und sah mit einem Blick, dass zwei Kämme auf der Ablage des Spiegels lagen. Weil er nicht wusste, welcher wem gehörte, nahm er beide mit. Als Dean zurückkehrte, bedankte er sich, doch das Grinsen hatte er immer noch im Gesicht.

Goldmann konnte den Bullen nicht ausstehen, am liebsten würde er ihn einfach umlegen aber er konnte sich beherrschen. „Sie sind ein lustigen Mensch!“, wenn es nicht so ernst wäre würde ich gerne mitgrinsen“, zischte David etwas böse. Dean gab ihn keine Antwort darauf und die Beiden verließen einfach Mister Goldmann.

„Was wolltest du im Bad?“, so wie ich kenne hast du doch etwas gefunden. „Ich habe zwei Kämme sichergestellt, um zu beweisen dass Littmann in den Wagen gesessen hat.“ „Eine geniale Idee, Dean. Die könnte von mir stammen.“ Dean kannte seinen Chef schon sehr lange, so manches Mal hatte er ihn den Arsch gerettet. „Davon bin ich überzeugt“, doch Dean konnte sein zufriedenes Lächeln nicht verbergen. Ich bin hundertprozentig sicher Chef, das er auch in diesen wagen gesessen hat. Er ist nur irgendwie raus gekommen.“

„Meinst du wirklich?“, sagte Waite nachdenklich. Dann muss er Dreck anstecken haben, die Frage ist nur welchen.“

„Ja, das hat er auch.“ Waite sah Dean eine ganze Weile nachdenklich an. Man konnte sehen wie sein Verstand arbeitete. „Je länger ich darüber nachdenke, umso mehr kommt mir der Gedanke, dass dein Wagen und der dieses Herrn in ein und dieselbe Sache verwickelt sind.“ Dean wusste wenn Waite erst einmal ein Verdacht hatte, lies er keine Ruhe mehr. „Wie kommen sie darauf?“, fragte er ruhig. „Er hat dich angesehen!“, als würdet ihr euch kennen. „Ja, das ist wahr Chef. Diese beiden Herren haben versucht, meine Freundin zu entführen. Ich konnte es gerade noch verhindern. Waite hätte am liebsten losgelacht, sein Instinkt hatte ihn wieder einmal nicht getäuscht. „Und nun raus mit der ganzen Sache, sonst kann ich dir nicht helfen, Dean.“

Dean wusste, wenn er Waite auf seine Seite ziehen könnte, wäre einiges leichter.

Bei ihm hatte er immer Rückenhalt bekommen.

„Gut Chef, dann werde ich dir alles sagen. Meine Freundin hat eine Woche Urlaub in Jerusalem gemacht.“

„Was eine Woche Urlaub in Jerusalem? Ist sie so reich, das sie sich das leisten kann?“. Dean lächelte Waite kopfschüttelnd an. „Schon gut, sprich weiter. Ich will die ganze Geschichte hören.“

„Also wie gesagt, sie macht in Jerusalem Urlaub und Malt immer auf eine großen Basar. Ein Mann wurde vor ihren Augen erstochen und lies ein Paar Rollen fallen. Er war Reporter und ging einer Sache nach. Goldmann und Littmann taten so, als wollten sie den Mann behilflich sein. Heute wissen wir aber, dass sie hinter den Rollen her waren und vielleicht den Reporter sogar ermordet haben. Jedenfalls rollte eine der Rollen zu meiner Freundin, die sie nicht wissend eingepackt hat. Aber eines steht fest. Die beiden haben kein Anrecht auf die Rollen. Ich habe nichts mit Littmanns Tod zu tun.“

Waite sah das grinsen in Deans Gesicht, er kannte ihn schon eine ganze Weile und wusste wenn er so grinste hatte er Dreck anstecken. Doch Dean hatte Recht, den beiden Männern gehörten die rolle auch nicht. „Dann gibt es noch andere Leute!“, die diese Rolle haben wollen. Was ist eigentlich so wertvoll in dieser Rolle, dass Menschen dafür Töten?“.

„Zwei der berühmten Quamran-Rollen“, sagte Dean.

Waite wusste gar nicht von was Dean redete. „Was für ein Zeug?“.

„Kennst du die berühmten Qumran-Rollen nicht?“.

„Nein Dean, entschuldige bitte. Aber davon haben ich noch nie gehört.“

„Diese Rollen sagen angeblich etwas über das frühe Christentum aus.“

Waite sah ihn an, als hätte er den Teufel gesehen. „Oh, die Kirche hängt damit drin. Das ist nicht gut.“

„Auch die Kirche hat kein Recht auf diese Schriftrollen. Sie gehören jetzt Mena, im Notfall dem Museum von Jerusalem. Aber selbst das ist fraglich, denn einige dieser wertvollen Schriftrollen sind in privaten Besitz. Irgendein Scheich soll einige davon haben, sagt man jedenfalls. Da kommt die Kirchen oder der Saat auch nicht ran.“

„Wenn du das so siehst hast du wohl Recht, die meisten Leute der Kirchen sehen das etwas anders. Nun gut, ich weiß jetzt Bescheid. Ich werde dich und deine Freundin unterstützen, soweit es mir möglich ist.“

„Das werde dich dir nicht vergessen Waite, sagte Dean grinsend.“

„Glaubst du wirklich, dass diese verkleideten Faschingsprinzen sich alles erlauben dürfen, auch wenn sie das wohl der Kirche in Sinn haben, gibt ihnen nicht das Recht Morde zu begehen. Auch sie haben sich an Gesetze zu halten. Sonst merken sie sehr schnell, wie hart unsere Gesetze sind können.“ „Dann bis nachher“, sagte Waite und ging zu seinen Magen.

Der Tatort war inzwischen fast vollständig gereinigt, die Ermittlungen waren inzwischen abgeschlossen. Der Rest musste im Labor erledigt werden. Dean machte sich auf den Weg zu Mena.

Kapitel 3

David Goldmann nahm sein Handy und rief Kardinal Johannes an. Was gibt es?“, fragte dieser in einen scharfen Ton. David hätte ihn am liebsten in die Fräße gehauen, aber er wusste er ist auf ihn angewiesen. „Tut mir Leid, Eminenz aber Littmann ist tot. Er wurde in unseren Wagen in die Luft gesprengt.“

Eine ganze Weile hörte David keinen Ton, er glaubte schon der Kardinal hätte aufgelegt.

„Wie ist das möglich?“, schrie der Kardinal plötzlich wie ein Irrer in den Hörer.

„Ich weiß es auch nicht. Vielleicht sind noch andere Interessenten hinter der Rolle her?“. Der Journalist hat vielleicht geplaudert und die anderen wolle jetzt auch diese Rolle in ihren Besitz bringen.“

Wieder hörte David eine ganze Weile keinen Ton vom Kardinal. „Das ist nicht gut, wir müssen sie haben, koste es was es wolle!“. Hast du das verstanden?“.

„Ja Eminenz. Ich brauche aber Unterstützung.“

„Gut ich schicke dir zwei Spezialisten. Die melden sich dann bei dir. Ich komme in den nächsten Tagen nach England, dann sehe ich bei euch vorbei. Bist du dir eigentlich sicher das diese Studentin die Rolle hat?“.

„So richtig nicht, eure Eminenz. Ich habe sie noch nicht bei ihr gesehen.“

„Gut Goldmann“, die zwei neuen Leute melden sich dann bei dir.“ David verabschiedete sich und legte auf.

Kardinal Johannes rief denn Mann an, der in der Rangordnung über ihn stand.

„Hallo ich bin es, Johannes. Sie haben die Rolle immer noch nicht. Sie wissen auch nicht genau ob diese Studentin sie über habt hat!“.

„Ja das dachte ich mir auch!“, sagte der Mann am anderen Ende ganz ruhig. Die Rolle muss irgendwo in Jerusalem sein, dieser Journalist Cremer war nicht dumm. Sein Tod war ein Unfall, das versichere ich ihnen. Ich habe auch schon zwei neue Leute zu Goldmann geschickt.“

„Ich will diese Rollen habe, Johannes. Das muss ich ihnen doch nicht noch einmal nahelegen!“, dann hörte Johannes nur noch das Piepsen im Hörer.

Der scharfe Ton war Johannes nicht entgangen, er rief seine beste Spionin an. Hallo Kelly, ich habe eine neue Aufgabe für dich. Wie sieht es mit Soo Gawin aus?“. Meinst du, er kann dich unterstützen?“.

„Ich grüße sie auch Eminenz. Lange nichts von ihnen gehört, aber zu ihrer Frage, ich glaube schon dass er dabei ist, wenn ich ihn höflich frage, lachte Kelly lässig.

„Denn Rest Kally besprechen wir bei mir. Ich erwarte dich. Am Telefon ist das zu heikel.“

Kelly legte auf und nahm ihre Autoschlüssel, um in die Tiefgarage zu fahren. Sie fuhr einen Ferrari der Extraklasse. Wenig später hielt sie vor den Vatikan, stieg aus und ging mit ihrem Sonderausweis an den Wachen vorbei. Sie klopfte bei Kardinal Johannes.

„Hallo meine Liebe“, sagte er freundlich. Kommen wir gleich zum Geschäft, ich bin wieder einmal in der Klemme und hoffe, du hieltst mir aus dieser misslingen Lage.“

„Wenn ich kann, immer, Eminenz.“ Kelly lächelte anzüglich und musterte den Kardinal aufreizenden Blicken.

Er dagegen hatte einen Blick, von dem man glauben könnte, er würde sie jeden Augenblick vernaschen.

„Kommen wir erst einmal zum Geschäft!“. Eine Studentin aus England, sie heißt Mena Rea, hat etwas, das ich unbedingt haben muss. David Goldmann ist schon vor Ort und beschattet sie. Sie soll eine der Qumran-Rollen in Besitz haben. Jedenfalls scheint das so. Du soll herausfinden ob sie die Rolle wirklich hat, und sie mir bringen, wenn es so ist.“

Kelly fuhr mit ihren Fingern ganz langsam an Johannes Oberschenkel hoch. „Was bekomme ich für diese Aufgabe? Ich bin gut in meinen Fach.“

Johannes lächelte etwas, er wusste dass Kelly vor nichts Halt machte. „Ja das weiß ich, aber nehme deine lüsternen Finger weg, Kelly. Ich bin einer der Kardinäle, die sich immer treu bleiben.“

„Gewiss, aber versuchen kann ich es doch ab und zu“, hauchte sie ihn ins Ohr.“

„Wenn du die Rolle hast, kannst du Goldmann und Gawin beseitigen“, zischte der Kardinal heißer.“

Kelly nahm auf der Stelle seine Finger von ihm. Sie konnte nicht glauben, was er gerade gesagt hatte. „Was ist das für eine Rolle, das ihr so mit den Leben eurer Helfer umgeht?“. Was wird aus mir, wenn ich dir die Rolle übergeben habe. Ist dann mein Leben auch nichts mehr wert?“. Nein Kelly, ich habe mich immer auf dich verlassen, deswegen brauche ich dich auch!“.

Kelly grinste ein wenig, sie kannte Johannes schon sehr lange und wusste, dass er immer nur sein eigenes Wohl sah. Das hatte bei ihm nichts mit Gott zu tun.

„Gut zu wissen. Aber reden wir über Geld. Oder wir schieben eine gute Nummer, dann ist es natürlich umsonst.“

Johannes schüttelte den Kopf. „Du gibst wohl nie auf, meine Liebe. Geld spielt keine Rolle, deswegen sagst du mir deinen Preis!“.

„Ich will zweihunderttausend Dollar haben. Sonst läuft bei mir gar nichts.“

Nun grinste Johannes zufrieden. „Gut. Morgen hast du das Geld.“

Kelly verabschiedete sich, sie wollt so schnell wie möglich zu Gawin. Er wusste noch überredet werden, bei so einen Auftrag mitzumachen. Eines wusste Kelly genau, mit der Kirche hatte Gawin nichts an Hut. Deswegen würde sie ihm nicht so viele Einzelheiten verraten.

Sie stieg in ihren Ferrari und rauchte davon.

Als Kelly endlich bei Soo Gawin ankam, wollte der gerade mit einen Blondine davon fahren. „He Gawin“, rief Kelly.

Geri traute seinen Augen nicht. Er hatte Kelly schon eine Ewigkeit nicht mehr gesehen.

„Wie kommst du denn hier her?“. Er wusste wenn sie auftauchte gab es immer etwas zu tun, aber es war auch nicht immer ungefährlich. Hast du wieder einmal etwas zu tun für mich?“.

„Ja“, habe ich, du konntest bisher immer gut davon Leben, lachte Kelly die Blondine an.

„Also. Was willst du?“.

„Schick sie weg!“, ich brauche dich für einen neuen Auftrag. „Mein Schnuckelchen“, ich muss weg, aber wir wiederholen es ein nächstes Mal, sagte Geri liebevoll.“ Die süße Blondine verzog sich auf der Stelle.

„Jetzt erst sah Gawin Kelly etwas nachdenklich an. Was springt bei diesen Geschäft für mich dabei heraus.“

„Es wird dich eine ganze Weile über Wasser halten!“, grinste Kelly ihn lässig an.

„Gut“, dann lass uns gehen, wenn es so wichtig ist!“, sagte er. Gawin kannte Kelly als eine gute Geschäftspartnerin. Er wusste aber auch, man konnte ihr nicht richtig trauen, sie sagte einem nie die ganze Wahrheit.

Dean klingelte bei Mena. Als sie sich überzeugt hatte wer geläutet hat, öffnete sie sofort. Sei küssten sich erst ein liebevoll.

„Wo ist Lea?“, fragte er dann.

„Sie besorgt noch ein paar Bücher.“

Dean war neugierig, was die Beiden heraus gekommen hatten. „Wie weit seid ihr mit euren Recherchen, was gibt es neues?“, fragte er neugierig.

„Du wirst es nicht glauben!“. Mena zeigte ihm die Aufzeichnungen, aber als Dean sie sah, traute er seinen Augen nicht.

„Ihr seid nicht richtig im Kopf! Das glaube ich nie. Wenn das stimmt was hier steht, müssen wir sehr vorsichtig sein.“

„Also, wenn ich richtig Übersetzt habe und das steht außer Frage, dann heißt das: Jesus wollte eine neue Religion gründen und hat sich der Qumran- Gemeinde widersetzen“, sagte Mena überzeugt.

Eine ganze Weile sah Dean sie nachdenklich an. „Dann war Jesus gar nicht so christlich, wie immer behauptet wird.“ Mena schüttelte den Kopf, sie hatte ja noch gar nicht alles entschlüsselt. „Das kann man so nicht sagen. Hier steht nur geschrieben, dass er eine eigene Religion gründen wollte. Christlich war er bestimmt, er sah es vielleicht aus einen anderen Blickwinkel als die Qumran-Gemeinde. Hier steht auch er ist von seinen Zeitgenossen nicht für Göttlich gehalten worden. Er war wohl ein genialer Früher, aber seine Ansichten stimmen nicht immer mit den heutigen Ansichten überein. Im Übrigen habe ich bei meinen Studium schon bemerkt, dass das alte Christentum mit den heutigen nicht viel gemein hat.“

„Rede nicht so geschwollen daher!“, sag es so, das auch ich es verstehe, kicherte Dean.

Jetzt schüttelt Mena den Kopf. Dann eben ganz einfach, nur für dich!. Die Christen damals hatten mehr Mitgefühl für jedermann, aber heute zählt der Glaube nicht mehr fiel. Welchen glauben du hast, ist egal. Doch hast du keinen Glauben, bist du in vielen Ansichten ein Heide. Genau das kannte Jesus nicht. Er konnte Mörder, Diebe und Aussätzige zum Christentum bekehren. Heute bist du abgestempelt wenn du in einer dieser Gruppen bist, genau deswegen wollen so viele Jugendliche nichts von der Kirche wissen. Sie ist ihnen in ihren verborten Ansichten fremd. Unsere Kirchen sind meist nur mit alten Leuten besetzt, müssen die Jugendlichen doch hingehen, lästern sie meisten danach über den Priester. Das schlimme dabei ist, die alten Faschings- Männer Wissen es. Sie aber stehen über alles, nach ihren Ansichten. Die Kirchen von heute sind noch sehr reich, aber glaube mir, in ein bis zwei Jahrhunderten ist es damit vorbei. Dann ist die Kirche nur noch eine Sekte, wie so viele die an Gott glauben. Heute laufen die Gläubigen reihenweise weg. Kannst du dir vorstellen was passiert, wenn wir herausfinden, das Jesus das schon damals vorhatte?“.

„Was glaubst du wird dann geschehen?“, fragte sie ruhig. Dean sah sie an, sein Gesichtsausdruck sagte alles. „Ich weiß es nicht. Aber eines weiß ich. Wenn jemand dafür mordet, ist das keine Glaubensfrage mehr, sondern Fanatismus. Und der muss bekämpft werden!“.

„Ich bin ganz deiner Meinung.“

Plötzlich ging die Tür auf und Lea trat ein. „Hallo Dean“, sagte sie freundlich und er nickte ihr lächelnd zu.

„Was für Bücher hast du geholt?“, fragte er neugierig.

„Ich habe mir ein paar Bücher über die Garamanten geholt.“

Mena schaute sie etwas verdattert an. Was willst du mit den Garamanten?“, fragte sie neugierig.

„Komm mal her“, sagte Lea. Sie zeigte auf ihre Schriftrolle. „In diesen Abschnitt kommt der Name Heratot vor.“

Jetzt hatte sie Menas Neugierde geweckt, sie las den Abschnitt noch mal persönlich durch. „Du hast recht, aber was hat der Name in den Qumran- Rollen zu suchen das versteh ich nicht ganz?“.

„Was steht da genau?“, fragte Dean aufgeregt.

„Hier steht wirklich. Wenn ich richtig Übersetzt habe, das schon die Garamanten den Messias voraussagten. Das muss jedenfalls Heratot aufgezeichnet haben. Wie kann das sein, das die Garamanten, die vor Christus gelebt hatten, vom Messias sprachen?“.

„Genau das will ich ja heraus finden“, sagte Lea.

Mena ging etwas nachdenklich zu ihrem Tisch rüber. „Über was denkst du nach?“, fragte Dean der es bemerkt hatte. „Wieso steht in der Schriftrolle etwas über die Garamanten und Heratot?“.

„Mena“, vielleicht hat dieser Heratot alles nur aufgeschrieben. Aber wer waren diese Garamanten, das sie vom Messias sprechen, obwohl sie vor dem Christentum gelebt hatten, wie ihr sagt?“.

„Es war ein unermesslich reiches, antikes Volk der Berber. Sie hatten bis in die Zeit Christi gelebt, vielleicht kommt es daher das sie von Christus wussten.“

„Gut Mena“, mal sehen was ihr zwei hübschen noch alles herausfindet. Wie es jetzt aussieht, war das Christentum bei Weitem nicht so, wie unsere Kirchenherren es heute darstellen.“

„Ich fahre erst einmal ins Labor. Mal sehen wer der Mann war, der im Auto saß, sagte Dean obwohl er schon ahnte er es war.“

Mena gab ihn einen Kuss zum Abschied. Dann war er auch schon weg.

David stand mit seinen neuen Leihwagen am Flughafen, um Kelly und Soo abzuholen. Er winkte ihnen zu, als er sie sah. „Hallo David“, sagte sie freundlich.

Er grüßte die Beiden und erkundigte sich wie ihr Flug war. „Ging so“, zischte Soo aber Kelly kam sofort aufs Thema. „Wie ist die Lage hier?“, fragt sie.

„Sieht nicht gut aus!“, so ganz genau weiß ich gar nicht ob die Kleine die Rolle wirklich hat.

„Genau deswegen sind wir hier, eure Eminenz will unbedingt diese Rolle.“

„Ist mir schon klar Kelly!“, ich bin gespannt wie du das anstellen willst. Sie hat einen Kommissar von Yard als Freund. Der ist ganz schön clever!“. Kelly sah ihn an als würde sie ihn gleich fressen. „Das sind wir auch, du dumpf Backe!“, zickte sie David an.

Ohne ein weiteres Wort fuhren sie ins Hotel, doch als sie da ankamen, lachten die beiden sich halb tot.

„Was ist denn das für Schuppen!“, hast du nichts Besseres gefunden, kicherte Kelly hochnäsig.

David konnte gar nicht verstehen, was die Beiden gegen sein Hotel hatten. Er kannte es nicht anderes, für ihn war das Luxus.

„Wir sind etwas anderes gewöhnt, hast du für uns Zimmer gebucht!“, schrie sie ihn an.

Eine ganze Weile sah David sie nachdenklich an. „Nein“, ich dachte ihr schlaft bei mir.

„Bist du völlig verblödet?“, ich schlaf doch nicht bei euch beiden Pfeifen.“

Sie wandte sich an den Portier um zwei Zimmer zu buchen. „Haben sie zwei Zimmer frei?“, fragte sie hochnäsig.

Das bemerkte der Portier sofort, er kannte solche Damen zu genüge.

„Für sie habe ich natürlich nur das Beste, grinste sie hämisch.“

Kelly bemerkte den spöttischen Unterton und Soo sah ihn etwas merkwürdig an.

„Finden sie das lustig?“, fragte sie zornig.

Der Portier war nicht auf den Mund gefallen und scherte sich nicht um solche Gäste. „Wenn sie mich so fragen, ja. Mister Goldmann hat wohl nicht ihren Geschmack.“

„Da muss ich ihnen Recht geben!“, ihr Ton war dabei nicht gerade freundlich.

Der Portier ließ sich nicht aus der Ruhe bringen.

„Was ist?“, schrie sie ihn an.

„Ihren Namen bitte!“.

„Kelly Lynch“. Dann verlangte er de Ausweise der beiden. Er wusste denn beiden jedes Wort aus der Nase ziehen, und dazu war er nicht bereit. Gut hier haben sie ihre Ausweise und die Schlüssel für ihre Zimmer.“ Er winkte einen Pagen herbei.

„Schaff ihre Koffer nach oben.“

„Nein, die tragen wir allein“, sagte Soo in Richtung des Pagen.

Als die Drei nach oben gegangen waren, wählte er Portier eine Nummer.

„Hallo Mister Moore, hier ist Geri, der Portier.“

„Hallo Geri. Was gibt es?“, fragte Dean.

„Mister Goldmann hat Besuch bekommen. Eine Dame und ein Herrn. Die beiden verstehen keinen Spaß, wenn Sie wissen, was ich meine.“

„Gut Geri, ich komme gleich vorbei.“

Kelly stand im Zimmer und sah sich um. „Was für eine Bruchbude, schrie sie zornig. Auch Soo schüttelte den Kopf als er in sein Zimmer kam. Gezwungenermaßen packte er seine Sachen aus. Eine halbe Stunde später trafen sie sich in Davids Zimmer.

„Zeig mal die Fotos her die du hast!“, forderte Soo. Das ist also unsere Kleien, sie sieht nicht übel aus.“

Kelly schüttelte den Kopf, sie kannte Soo zu gut. „Denk mit dem Kopf, Soo. Es geht nicht darum, wie sie aussieht, sondern ob sie die Rolle hat. Kelly grinste ihn hämisch an. „Wir fahren gleich mal los!“, um sie zu besuchen.

Als Kelly die Bilder etwas genauer ansah, betrachtete sie eines ganz besonders. „Ist das der Bulle?“, fragte sie und ihre Augen funkelten plötzlich.

„Ja“, das ist er, mit ihm ist nicht zu Spaßen. Er hat ohne mit der Wimper zu zucken, Danny aus den Wagen gezogen. Aber erst, nachdem er mit einem Faustschlag die Seitenscheibe zerschlagen hatte.

Kelly grinste auf einmal. „So, so“, das ist ja ein harter Hund. Glaubst er hat auch die Bombe an euren Wagen angebracht?“.

David sah sie eine Weile schweigend an, man konnte sehen wie er überlegte. „Ich weiß nicht Kelly, ob er so weit gehen würde. Er ist immerhin ein Bulle.“

„Wenn er wirklich ein harter Hund ist, wird es ihn kaum stören, zischte Soo auf einmal. Hast du schon das Umfeld der Kleinen überprüft.

„Was für Umfeld, Soo!“, fragte David verblüfft.

Soo sah ihn an als wäre er ein Geist. „Du Blödmann, ihre Bekannten und Freunde natürlich!“.

„Eigentlich nicht, nur den Bullen. Da ist aber noch eine Freundin, nur gesehen habe ich sie noch nicht.“

„Gut, die Freundin übernehme ich, sagte Kelly. Ihr müsst ihr Atelier noch einmal gründlich durchsuchen!“.

Wenig später Verliesen sie das Hotel. David und Soo steigen ins Auto und führen los.

Kally fuhr zum Yard, sie wollt sich Moore ansehen. Die Beiden anderen fuhren zu Menas Atelier. Dort angekommen knackte Soo das Schloss und sie betraten nichts ahnend das Atelier. Sofort sprang die Überwachungskamera an, die Sven installiert hatte. Sven konnte es kaum glauben als er das sah, er konnte über seinen Computer alles mitverfolgen. Er rief sofort Dean an. „Hallo“, mein Freund. Im Atelier deiner Freundin sind zwei Typen eingebrochen. Dean hatte sofort einen Verdacht. Wie sehen die zwei Typen aus?“, fragte er. Den einen kenne ich von Hotel, aber den anderen habe ich noch nie gesehen.“ „Gut“, aber bei mir hast du noch keine Überwachungskamera gelegt, oder irre ich mich?“.

„Ist alles schon erledigt, hab ich beides zusammengelegt Erst bei dir dann bei Mena, was soll ich jetzt tun?“.

„Gut“, ich komme sofort bei dir vorbei, mach mir ein Foto von den beiden Vögeln!“.

„Mach ich Dean“, mich würde aber sehr interessieren warum sie unbedingt diese Rolle haben wollen!“.

„Das sag ich dir wenn ich da bin!“, und Dean macht sich auf den Weg.

Wieder brauchte Dean fast eine Stunde bis er bei Sven eintraf. Und hast du sie?“, fragte er ganz gespannt.

„Du glaubst es nicht!“, aber sie sind noch immer da, lachte Sven. Manchmal sind sie ziemlich nah an der Kamera. Sie haben alle, aber auch alle Rollen geöffnet, aber leider nichts gefunden. Können sie auch nicht, sie suchen die alten Schriftrollen, du weißt die Qumran-Rollen.

„Die haben sie doch schon beim ersten Mal nicht gefunden.“ Dean sah ihn erstaunt an, mit so etwas hatte er nicht gerechnet. „Was heißt beim ersten Mal!“, ich weiß gar nicht dass sie schon mal da waren. Als ich die Kamera angebracht habe, merkte ich, das da schon einmal alles durchsucht wurde.“

Deans Gesichtsausdruck veränderte sich Schlagartig. „Diesen Scheißkerl kaufe ich mir“, zischte er verärgert.

„Nein, das wirst du nicht. Ich glaube sie sind nicht allein. Wir fahren ihnen nach, mal sehen wo sie hinwollen.“

Jetzt grinste Dean auf einmal. „Du bist ja richtig gut!“, komm bevor sie weg sind und die zwei machten sich auf den Weg.

Svens elektronische Festung, lag nur wenige Blöcke von Menas Atelier entfernt. Dean wunderte sich jedes Mal über die Hai-deck Elektroniker die Sven in seiner Festung, wie er immer dazu sagte, hatte. „Wie kommst du nur mit all der Technik klar?“, schüttelte er den Kopf.

„Du weißt doch, wie gut es ist, sich gegen die Feinde der Gesellschaft, damit meine ich nicht die Bevölkerung, der Saat ist die größte Bedrohung in dieser schnellen Zeit, zu wehren. Überall lauert die Gefahr, sie spionieren deine Konnten aus, überall wachsen neuen App aus den Boden, die nur das eine haben, dich zu überwachen, wo du bist und was du im Moment machst. Alles unter den Vorwand dass du sicherer und gesünder lebst. Genau deswegen ist all die neuste entwickelte Technik in diesen Haus, ich bin auf den Tag X vorbereitet, sie sollen nur kommen. Selbst wenn ich nicht zu Hause bin, weiß ich was in meinen Haus vorgeht!“, ha ha ha grölte Sven los.

Sven packte sein Notebook ein, das er immer bei sich trug wenn er seine Festung verließ. Sie brauchten nicht lange, er kannte ein bar Schleichwege oder besser gesagt Abkürzungen.

„Wie soll all die Technik funktionieren?“, fragte Dean als sie in seinem Wagen auf die Einbrecher warteten.

Wieder grinste Sven wie eine Honigstulle. „Hast du dich noch nie gefragt, warum ich immer mein Notebook bei mir habe?“. Er klappte es auf, und schaltete es ein.

„Nein ich glaube es nicht!“, du überwachst dich selbst, lachte Dean ohne Pause.

„Ja das tu ich, schon sehr lange. Ich möchte keine Überraschung erleben, wenn ich nach Hause komme, sagte Sven stolz.“

„Was machst du, wenn einer bei dir einbricht?“, fragte Dean neugierig.

„Kommt immer darauf an wer es ist, ist es nur ein Einbrecher, habe ich ein paar Tricks auf Lager. Ist es aber jemand der mich töten will, wird er sterben.“

„Das kannst du gar nicht, es verstößt gegen das Gesetzt.“ „Nicht immer Dean, das müsstest du doch wissen. Was ist mit der Selbstverteidigung, ich schütze mich damit nur selbst.“

„Wie willst du jemand töten, wenn du gar nicht in deiner Wohnung bist, wie soll das gehen?“. Ganz einfach, du siehst doch den roten Knopf hier. Wenn ich eine bestimmte Nummer eingebe und dann den roten Knopf drücke, fliegt die ganze Bude in die Luft.“

Dean bekam für einen Monte keinen Ton heraus, er konnte es nicht glauben. „Das ist jetzt nicht dein Ernst!“. Du lässt deine eigene Bude in die Luft fliegen.

„Auch was!“, doch nicht wegen eines Einbrechers. Da müsste schön der ganze Geheimdienst hinter mir her sein, und mir nach dem Leben dachten. Oder ein furchtbarer Killer der mich abschlachten will.“

Dean schüttelte den Kopf. „Oh Gott“, du bist krank Sven. Warum? Ich schütze doch nur mein Leben. Und deines.“ „Was?“, wieso meines.

Svens Gesichtsausdruck sagte Dean er hatte etwas getan, was nicht gut war.

„Na ja“, ich sollte es dir etwas schonend beibringen, sagte Even grinsend. Aber wenn wir gerade darüber reden, kann ich es dir ja auch sagen.“

„Sag bloß nicht, du hast…?“.

„Ja, ich habe bei dir auch so eine Sicherheit eingebaut.“ „Was heißt hier Sicherheit Sven? Ich könnte jederzeit in die Luft fliegen!“.

Sven schüttelt den Kopf, so dass Dean auf seine Antwort gespannt war. Nein, kannst du nicht, das geht nur mit einem Code. Und den habe ich.“

„Wenn dir einmal etwas zustößt, was dann?“, fragte Dean neugierig.

Wieder grinste Sven etwas lässig. „Dann hast du ein Problem, aber auch das meisterst du mein Freund…Sieh mal, da kommen sie!“, rief er auf einmal.

„Wir haben das Thema noch nicht abgehandelt.“ Dean klang nicht gerade zu Frieden.

Sven lachte immer noch, war nur ein Scherz, aber ich bin froh meine Wohnung so gesichert zu haben.

„Gut“, lassen wir das fürs erste, gut das du nicht so viele Gäste hat, eigentlich keine außer uns. Ich darf gar nicht daran denken das ich bei dir auf einer Bombe sitze, wenn ich dich besuche, lachte auch Dean jetzt.“ Plötzlich hielt Sven ihm ein Bild vor die Nase, das den neuen Freund von David Goldmann zeigte.

Jetzt kamen auch die zwei Männer heraus, sie stiegen in ihren Wagen und fuhren los.

Dean betrachtete das Bild eine ganze Weile, er hatte aber den Mann noch nie gesehen. Fahr los, wir wollen sie ja nicht verlieren und nach unendlicher Zeit kamen sie an den Hotel an das nicht gerade die beste Adresse hatte.

„Gut jetzt weiß ich wo ich sie finden kann, ich fahr dich nach Hause und dann muss ich noch mal aufs Revier.“

Kelly war bei Yard angekommen, ohne zu zögern betrat sie es.

„Hallo“. „Ich möchte Kommissar Moore sprechen!“. „Inspektor“, sagte der Beamte.

Kelly wusste erst gar nicht was der Beamte gemeint hatte. „Wie bitte?“, fragte sie verdutzt.

„Der Kollege ist kein Kommissar, er ist Inspektor.“

„Auch so, nun gut. Wo finde ich ihn?“.

„Er ist zurzeit nicht im Hause. Aber ich kann ihm etwas ausrichten. Oder soll er sie zurück rufen?“.

Kelly überlegte kurz, dann aber winkte sie ab. „Nein“, ich komme dann noch mal wieder.

Der Beamte lächelte sie an. „Gut“, dann bis nachher und Kelly verließ den Yard.

Als sie rausging dachte sie. Blöder Hund, doch als sie in ihren Wagen stieg und wegfuhr, kam gerade Dean angeraucht. Sie verpassten sich nur um Sekunden.

Der Beamte winkte ihn sofort zu sich. „Hast du sie noch getroffen?“, fragte er.

„Dean schaute ihn verdattert an. „Wen meinst du?“.

„Na, die hübsche Blonde, die nach dir gefragt hat.“

„Nein ich habe niemanden getroffen. Aber wenn es so wichtig war, wird sie wieder kommen.“

„Das habe ich ihr auch gesagt!“, rief der Beamte ihm nach.“ „Hallo du Wühler, was liegt an?“, sagte er zu Aleg als er eintrat.

Dean legte ihm das Foto hin. „Schau mal, was du über ihn heraus bekommst. Er ist Goldmanns neuer Freund.“

Dean schaute sich um, er überzeugte sich das sie keiner hören konnte. Die Beiden waren wieder in Atelier meiner Freundin.

Aleg zischte leise. Die geben wohl nie auf, ich denke, dass er auch ein Itaker ist. Mal sehen, ob ich Recht habe. Er klickte ein paar Seiten am Computer an. Keine fünf Minuten später hatte er das Foto auf den Schirm.

„Oh, das ist ein ganz schlimmer Bursche, dieser Soo Gawin.“ „Das ging aber schnell, hast du ihn gefunden?“.

Aleg lächelte gelassen und drehte den Computer um.

„Sie her. Du wirst es nicht glauben. Er arbeitet mit einer Kelly Lynch zusammen.“

„Kannst du mir ein Foto der bösen Dame ausdrucken?“. Schon hatte Dean sein Foto. „Ich glaube die beiden sind eine Nummer größer als dieser Goldmann und sein toter Kumpel.“

„Was macht der Laborbericht, ist er schon da?“, fragte Dean.

Aleg reicht ihm den Laborbericht und Dean lass ihn aufmerksam durch.

„Weißt du was mich schon die ganze Zeit beschäftigt!“.

„Nein Aleg“, du wirst es mir aber gleich sagen.

„Wer hat versucht, die beiden in die Luft zu sprengen. Wenn die hinter deiner Freundin her waren, wer ist da hinter den Beiden her?“.

Dean hätte loslachen können, aber er tat so als würde er auch darüber nachdenken. „Ja, das ist eine gute Frage. Ich werde zuerst herausfinden, was Goldmanns neue Freunde vorhaben. Du wirst sie nicht mehr aus den Augen lassen, aber denk immer daran. Sie sind Provis und kennen keine Skrupel. Ich muss weiter Aleg, es gibt noch viel zu tun.

Dean war gerade zu seinem Auto gegangen, als sie ein Mann ansprach.

„Hallo Inspektor Moore!“.

Dean drehte sich ganz langsam um. Hallo. „Mit wem habe ich die Ehre?“.

„Mein Name ist Harry Adams. Ich würde gerne alles über die Qumran-Rollen veröffentlichen. Leider sitzt die Kirche auf ihren Rollen und gibt keine Auskunft darüber, was sie beinhalten.“

„Wie kann ich ihnen dabei helfen!“, sagte Dean und tat so als wüster nicht von was er redete. Adams grinste ein wenig. Sie wissen ganz genau, das Mena Rea eine dieser Schriftrollen besitzen soll. Nennen sie mir einen Preis. Ich zahle alles, was Sie haben wollen.“

Dean sah ihn eine ganze Weile schweigend an. „Haben sie so viel Geld?“.

Adams sah sich ruhig um. „Geld spielt bei uns keine Rolle!“. „Wer ist uns?“, fragte Dean neugierig.

„Wir sind einen kleine Gemeinte, die gerne genau sagt, wer Jesus in Wirklichkeit war.“ Dean schüttelte den Kopf. „Woher wissen sie, um zu sagen, wie Jesus genau war. Keiner ihrer Leute ist so alt, das er Jesus persönlich kannte.“

Adams sah Dean ganz verdattert an. „Sie sind sehr Witzig. Wir zahlen alles, was die Dame verlangt.“

„Tut mir leid, meine Freundin besitzt so eine Rolle nicht. Noch ein Tipp für sie. Wenn ich sie ihn ihrer Nähe erwische und sie plappern sie mit so etwas voll, werde ich sie verhaften.“

Harry grinste, aber er blieb ruhig. Als er ging drehte er sich noch mal um. „Ich habe Zeit, wenn sie in der Klemme stecken sollten, rufen sie mich an. Er warf Dean seine Karte hin und ging. Ganz in Ruhe sah er sich die Karte genauer an. Wer weiß was das wieder für Moralapostel sind, dachte er und stieg in seine Wagen.

Kapitel 4

Kardinal Johannes betrat das seines Vorgesetzten. Er wusste, er konnte ihm nichts Neues sagen.

„Ich freue mich dich zu sehen, Johannes“.

„Die Freude ist ganz auf meiner Seite, Eminenz.“

„Was gibt es neues über diese Qumran-Rolle? Wann können wir damit rechnen?“.

„Leider haben wir sie noch nicht. Ob sie diese Studentin überhaupt hat ist auch noch fraglich.“

Eminenz sah Johannes lange und schweigend an. „Wo ist sie dann? Dieser Judä hat sie doch mit in das Hotel genommen.“

Johannes überlegte eine ganze Weile, ehe er sagte. Vielleicht war das alles nur eine fingierte Übergabe, das richtige Geschäft hat einer seiner Kollegen getätigt.“

„Nun ist Cremer tot, Johannes. Wenn die Studentin die Rolle wirklich nicht hat, stehen wir wieder am Anfang, zischte Eminenz nicht gerade freundlich.“

„Jetzt warten wir erst einmal ab, was wir herausbekommen. Dann könne wir immer noch nachdenken wie es weiter geht.“

Wieder musste Johannes auf die Antwort warten. „Johannes“, sagte seine Eminenz!“. Du weißt was auf den Spiel steht? Wenn die Rolle wirklich das enthält, was wir denken, dann ist das ganze Christentum in Gefahr. Wir können es uns nicht leiten, das zu dieser heiklen Zeit, etwas Negatives über Jesus oder seiner Lebensweise in die Öffentlichkeit gelangt. Nicht nur unsere christliche Religion wäre infrage gestellt. Das wäre das Ende, glaub es mir!“.

„Ich weiß Eminenz, sagte Johannes ruhig. Wir finden die Rolle, wenn es sie gibt!“.

„Du wirst wohl recht habe!“, geh jetzt und finde die Rolle. Ich brauch dir ja nicht noch einmal zu sagen, welche Konsequenzen es hätte wenn die Rolle in die falschen Hände fällt.“ Johannes verbeugte sich vor seinen Mentor und zog sich zurück. Als er in seine Gemächer kam, packte er seine Koffer und rief ein Taxi. Eine halbe Stunde später war er auf den Weg zum Flughafen, er hatte einen Flug nach England gebucht. Am Flughafen angekommen, rief er sofort Kelly an. Kelly wusste gleich wer sie anrief, sie wollte erst gar nicht ran gehen, aber dann nahm sie doch den Anruf an. Kaum hatte angenommen brüllte Johannes auch schon los. Ich komme mit der nächsten Maschine zu euch und nehme die Sachen selbst in die Hand. Holt mich am Flughafen ab!“. Ehe sie was sagen konnte legte er auf. Die Beiden anderen sahen sie an, ihr Gesichtsausdruck sagte alles.

„Kardinal Johannes kommt mit dem nächsten Flug, sagte sie nachdenklich.“

„Er will die Rolle unbedingt haben!“, kennt dabei keine Skrupel, zischte David etwas genervt.

„Wenn sie überhaupt hier ist, Kelly“, sagte David. Denn was nicht ist, kann auch nichts werden.“

Soo sah ihn etwas merkwürdig an. Wenn du deine Arbeit so getan hättest, wie du klug scheißerisch daherredest, wüssten wir jetzt, ob sie die Rolle hat oder gar nicht hier ist!“.

David ging langsam auf ihn zu, man konnte ihn ansehen dass er beleidigt war.

„Hört auf damit!“, ich gehe jetzt in mein Zimmer. „Mal sehen ob es in dieser Bruchbude, noch ein Zimmer für Kardinal Johannes gibt. Ruht euch noch etwas aus, Morgen geht es richtig los, und schon war Kelly weg.“

Dean betrat das Hotel und ging gleich zu Geri. „Hallo Geri“, wo sind unsere Hübschen?“, fragte er grinsend.

Genau da trat Kelly aus dem Fahrstuhl.

„Achtung, sie kommt gerade“, sagte Geri leise. Dean drehte sich ganz vorsichtig um.

„Ich möchte eine Zimmerreservierung aufgeben!“, sagte sie ganz ruhig.“

„Sehr gerne, Miss Lynch“, sagte Geri ziemlich laut.

Kelly sah ihn an, als wollte sie ihn gleich fressen. „Ich bin nicht schwerhörig, sagte sie, überheblich wie immer.

Er gab ihr das Gästebuch. „Dann schreiben sie mal ihren Gast ein, hier hat alles seine Ordnung!“, zischte Geri zurück. Als sie weg war, nahm Dean das Gästebuch an sich. Mal sehen wie unser großer Führer heißt!“. Kardinal Johannes Lakees.

„Das ist aber eine Überraschung!“, dass ein Kirchenmann sich direkt einschaltet. Da muss ich aber auf meine Mena achtgeben! Danke dir Geri. Wenn etwas Wichtiges passiert, ruf mich an.“

„Mach ich Dean“, diese Ziege wird hier kein Fuß fassen. Wenn ein so hoher Mann der Kirche hier auftaucht, muss diese alte Rolle sehr wichtig sein, dachte Dean. Dieser Harry Adams ist auch hinter der Rolle her. Im Gegensatz zur Kirchen würde der aber am liebsten alles veröffentlichen. Ohne zu berücksichtigen was daraus entstehen könnte.

Na gut, jetzt fahr ich erst einmal zu Mena um sie zu informieren, sagte er zu sich.

Es war sehr Neblig als der Flieger in London aufsetzte. Kardinal Johannes ging durch den Zoll. Kelly und die beiden anderen warteten schon auf ihn. Sie begrüßen sich herzlich. Dann war es auch schon mit der Freundlichkeit vorbei.

„Habt ihr etwas Neues herausbekommen über die Studentin?“. Nein Kardinal, wir waren noch mal in ihrem Atelier. Aber sie hat die Rolle nicht. Jedenfalls war sie nicht da. Aleg der aus dem Hintergrund alles beobachtet, machte ein paar Fotos von Kardinal Johannes und seinen Komplizen.

„Ihr werdet sie beobachten, in der Uni, zuhause und wo immer sie hingeht. Ich will wissen mit wem sie sich trieft, ob sie eine Freundin hat. Wir fahren jetzt in euer Hotel, dort werden wir alles andere Besprechen.“

Es dauerte nicht lange, da bemerkte Soo im Rückspiegel das sie verfolgt wurden.

„Wir haben wieder diesen Schnüffler an den Fersen, sagte er plötzlich.

Kardinal Johannes traute seinen Ohren nicht. „Was für ein Schnüffler?“, fragte er verdattert.

„Er ist von der Polizei!“, lachte Kelly. Aber er ist nicht gerade clever.

„Um solche Kleinigkeiten brauche wir uns jetzt nicht zu kümmern!“, zischte Johannes verärgert.

Wenig später hielten sie vor ihren Hotel. Johannes sah mit einem Blick, dass es ein Hotel für gewöhnliche Leute war. „Ihr müsst wohl sparen?“, lachte er spöttisch. Da müssen sie David fragen!“, ich und Soo haben so ein Hotel nicht ausgesucht, verteidigte sich Kelly.

David sah die Anderen an, als wollte er sie jeden Moment fressen. „Ganz so schlecht wie ihr es macht, ist auch wieder nicht, sagte er beleidigt.“

Dean hielt vor Leas Wohnung. Als er klingelte, öffnete sie ganz aufgeregt. „Komm gleich rein Dean. Wir haben etwas Interessantes herausgefunden. Das glaubst du nie!“.

Ganz ruhig ging er erst einmal zu Mena. „Hallo mein Schatz“, sagte er und gab ihr erst einmal einen Kuss. Also zeigt mal her, was ihr entschlüsselt habt.“

Mena schob ihm einen Zettel zu, den er erst einmal ganz aufmerksam durch lass.

„Was?“, sagte er überrascht.

„Ja, du hast richtig gelesen! Hier steht: Kein Christentum steht über Jesus und Jesus lehnte die Ansichten der Qumrangemeinde im Allgemeinen ab, oder verstieß gegen ihre Regeln.“

„Das hört sich aber nicht gut an, sagte Dean verwundert.“ „Nein, im allgemeinen nicht. Ich habe auch noch etwas über die Urkirche herausgefunden. Sie war eher eine Hierarchie als eine christliche Gemeinde. Aber das muss ich noch genauer übersetzen.“

„Jetzt weiß ich auch, warum die Kirche diese Schriftrollen gerne in ihre Finger bekommen will. Heute ist ein Kardinal Johannes Lakees angekommen. Also muss ihnen diese Rolle sehr wichtig sein. Außerdem hat mich ein Mann angesprochen, der diese Rolle kaufen will. Egal was du dafür verlangst“, sagte er zu Mena.

Mena konnte es nicht glauben, der Kampf um diese Schriftrollen ist entbrannt. „Was war das für ein Mann?“, fragte sie neugierig. Ich glaube, r will der Kirche nur schaden und würde diese Übersetzung sofort veröffentlichen. Die Gruppe, für die er arbeitet, hat sehr viel Geld. Das hat er wenigstens gesagt.

Lea hatte die ganze Zeit kein Wort gesagt, ihr Gesichtsausdruck war nicht gerade der beste. „Ich sage euch, so sehr mich die Übersetzung auch reizt. Wir werden noch viel Ärger bekommen, das spüre ich!“, sagte sie leise. Dean nickte zustimmend. „Ja das glaube ich auch. Aber eines steht fest. Keiner der beiden Rivalen weiß genau, ob du die Rollen überhaupt hast. Ich muss dir auch sagen, Mena. Sie waren wieder in deinem Atelier.“

Mena sah ihn überrascht an. „Woher willst das wissen?“, hast du sie gesehen.

„In gewisser Weise schon, ich habe für deine Sicherheit eine Überwachungskamera anbringen lassen. Sie haben alle deine Rollen durchsucht, doch gefunden haben sie nichts.“

„Willst du mir damit sagen!“, sie denken immer noch das ich die Rolle habe. Sie werden die alten Schriftrollen nie bekommen. Weder der eine noch die anderen habe einen Anspruch auf diese Rollen! Wenn wir das meiste Übersetzt haben, entscheiden wir was damit wird, sagte sie plötzlich. Lea grinste auf einmal. „Ja Mena, das denke ich auch.“

„Ihr seid die Ladys“. Das Christentum ist euer Studienfach, also müsst ihr auch die Entscheidung treffen. Ich muss jetzt gehen, heute Abend hole ich dich ab, Mena“, lachte Dean zufrieden.

„Du machst mich neugierig, was hast du vor?“, fragte sie aufgeregt.

„Das ist ein Geheimnis, aber ich denke es wird dir gefallen.“ „So einen Freund möchte ich auch mal haben“, rief Lea, die vor Begeisterung fast ihre Arbeit vergaß.

Dean grinste wieder, er dachte sofort an seinen Freund Sven. „Ich glaube da kann ich dir helfen!“, mein Freund würde gut zu dir passen. Ihr Beide schwebt auf derselben Wellenlänge.“

Lea grinste auf einmal ebenfalls. „Ist nicht wahr! Wer ist es denn?“.

„Mal sehen, ob er heute Abend mitkommt.“ Dean rief Sven an.

„Hallo Schnüffler“, du lebst noch?“.

Deans Gesichtsausdruck sah nicht gerade glücklich aus. „Was soll das heißen?“, empörte er sich.

„War nur ein Scherz. Was willst du denn?“. Ich führe heute Abend zwei Damen aus, ich hoffe du hieltst mir dabei.“ „Mach ich doch gerne.“ Sven klang hocherfreut.

„Ist die Freundin deiner Freundin auch so hübsch wie sie?“. Dean grinste wieder, die beiden Mädchen sahen ihn an und konnten es gar nicht erwarten, was er sagen würde.

„Sie sieht Spitze aus!“, sagte er plötzlich.

Da kniffen ihn die zwei Ladys in die Seite. „Hilfe sie wollen mich Killen!“, schrie er plötzlich in das Handy.

Sven lachte am anderen Ende. „Ich mag eigentlich die ruhigen, sagte er freundlich.“

Lea hörte alles mit, Dean hatte auf laut geschaltet. Er gefällt mir jetzt schon!“, rief sie und Sven hörte es auch.“

„Dann bis heute Abend“, und er legte auf.

Mena schaute ihn grinsend an. „Das also ist deine große Überraschung, lachte sie doch man sah ihr die Freude an. „Ich finde es so süß von dir, das du auch an Lea gedacht hast.“

„Ich würde alles für euch beide tun!“, auf heute Abend freue ich mich ganz besonders. Jetzt muss ich leider auf Revier um einige Dinge zu klären. Ich hole euch hier ab.

Dean wollte zuerst diesen Kardinal Johannes überprüfen. Nach einer halben Stunde traf er im Yard ein.

Auch Aleg war wieder da. „Was willst du?“, sagte er sofort, er ahnte dass er etwas für Dean erledigen musste.

„Alles klar soweit? Ich muss unbedingt etwas über einen Kardinal Johannes Lakees heraus bekommen.

„Du meinst wohl eher ich, warte eine Weile?“, mal sehen ob ich ihn auf den Schirm bekomme.

„Du bist nun mal der Beste am Computer, doch Aleg hörte ihn gar nicht mehr zu.“

Es dauerte keine fünf Minuten, und er hatte den Kardinal gefunden. „Er ist ein hohes Tier in der Kirche!“, was hast du mit ihm zu tun.

Dean wollt es selbst sehen und drehte den Bildschirm zu sich. „Ja das ist er wirklich. Er kommt selbst nach England, um nach der Rolle zu suchen.“

Aleg sah Dean fragend an. „Was muss diese Rolle wohl beinhalten?“, das ein Kardinal sich selbst darum kümmert. „Ja“, darauf bin ich auch gespannt!“, danke Aleg du hast etwas bei mir gut.

Eine ganze Weile sah Aleg ihn grinsend an. „Weißt du überhaupt wie viel ich schon bei dir gut habe, eines Tages werde ich es einfordern!“.

Dean winkte ihm lachend zu, er war schon auf den Weg nach draußen. Als er in seinen Wagen stieg, bemerkte er nicht wie er beobachtet wurde. Soo fuhr unauffällig hinter ihm her. Dean führt ihn geradewegs zu Lea die er finden sollte.

„Hallo ihr zwei Hübschen“, sagte er als er die Wohnung betrat.

„Komm mal her!“, wir haben etwas Sensationelles herausgefunden, rief Mena aufgeregt. Sie zeigte Dean den Zettel, denn er aufmerksam las.

„Was hat Jesus?“.

„Nein Dean“, du musst nicht fragen, was hat Jesus, sondern was ist Jesus. Soviel ich verstanden habe, sagt die Schriftrolle, das Jesus nicht der Messias sei.“

Dean sah sie eine ganze Weile schweigend an. „Du weißt was das heißt!“, denn wenn es wahr wäre, wäre das ganze Christentum eine Lüge! Überprüfe lieber, ob du dich nicht geirrt hast.“

„Mach ich später. Jetzt aber ziehen wir uns um.“ Die beiden Mädchen verschwanden im Hinterzimmer, jetzt nahm Dean sein Handy und Fotografierte alles was die beiden schon übersetzt hatten. Dann nach einer kleinen Ewigkeit ging die Tür auf. Die beiden Mädchen sahen Atemberaubend aus.

„Das haut dich um, oder?“, lachte Lea.

„Ihr seht umwerfend aus“, wir müssen aber los. Ich muss mich auch noch umziehen, und Sven wartet bestimmt schon.“

Als sie zum Wagen gingen grinste Soo zufrieden, er machte so viele Bilder wie er nur konnte. Jetzt kannte er die Adresse der Freundin, der Kardinal würd sich freuen. Als Dean sich in seiner Wohnung umgezogen hatte, fuhren sie alle zu Sven. Soo hatte sie natürlich nicht aus den Augen gelassen und machte wieder Bilder, auch Svens Adresse notierte er. Selbst als sie zum Restaurant fuhren, blieb er an ihren Versen.

Als sie drin waren reif er Kelly an, alle Daten und Fotos schickte er ihr aufs Handy.

„Gut“, wir fahren mal in die Wohnung der Freundin, wenn sie wieder raus kommen ruf an!“, sagte Kelly und legte auf.

Kelly fuhr mit David zu Leas Wohnung. Es dauerte nur einen Augenblick, schon war die Wohnung auf. Sie brauchten nicht lange zu suchen, schon hatten sie die Kopien der Rolle und natürlich auch die Übersetzungen, die die Mädchen bisher erarbeitet hatten.

„Wir kommen noch einmal wieder, wenn die Kleine allein ist, dann werden wir sehen ob sie das Versteck der echten Rolle kennt“, sagte Kelly und genau so unauffällig wie sie gekommen waren verschwanden sie auch.

Kaum hatten sie sich gesetzt, himmelte Lea Sven an. Sie konnte ihre Augen nicht von ihm lassen. Sven liebte ihren frischen Zitronenduft, er schätzte L‚Occitane.

„Schau mal die Beiden!“, doch sie hörten es gar nicht.

Selbst als der Kellner die Karte auf den Tisch gelegt hatte und fragte, was er zu Trinken bringen sollte, hörten die beiden nicht hin.

Dean bestellte inzwischen eine gute Flasche Wein und zwei Flaschen Mineralwasser.

„Was wollt ihr mit den zwei alten Schriftrollen anfangen?“, fragte er als der Kellner weg war.

„Ich werde sie so lange behalten, bis ich alles weiß, was sie beinhalten“, sagte Mena zu Lea aber die hörte es gar nicht dachte Mena.“

Lea drehte sich plötzlich zu den beiden um. „Warum geben wir ihnen die Rolle nicht? Sollen sie doch damit machen was sie wollen.“ Mena sah sie irritiert an.

„Warum sollen wir das tun? Hat die christliche Religion eine Sonderstellung gegenüber den anderen Glaubensrichtungen? Sieh dir mal die Moslems an. Sie werden pausenlos als Terroristen betitelt, obwohl es nur vereinzelte sind, die den Terror schüren. Wenn es einige Christen oder die sich so nennen gibt, die mit Mord oder Einschüchterung ihre Religion verteidigen, dann müssen sie bekämpft werden. Und die Öffentlichkeit muss davon wissen, koste es was es wolle“, sagte Mena.

„Das sehe ich nicht ganz so“, sagte Sven. Jetzt sprach der Stratege.

„Was ist, wenn deine Erkenntnis das Christentum unter einem anderen Licht darstellt?“.

„Was soll dann sein?“, fragte Mena.

„Was denkst du wird geschehen, wenn Jesus gar nicht der war, für den man ihn immer gehalten hat?“, fragte Sven. Dean hatte sich alles angehört, jetzt aber konnte er nicht mehr schweigen. „Für mich ist völlig uninteressant, was daraus entstehen kann. Es gab schon so viele Diktatoren und ihre engsten Vertrauen wussten, wohin deren Pläne führen würden. Keiner von denen hat es gewagt etwas dagegen zu sagen. Was war die Folge davon? Einige Millionen Tote und unendliches Leid. Wenn ich also nach dir gehe, Sven, dann soll ich also die Lüge weitergeben, obwohl ich weiß, dass Jesus ein ganz anderer Mensch war, als er wirklich war. Jede Religion hat das Recht an etwas zu glauben. Aber mit Lüge und Täuschung ist es kein Glaube mehr. Dann ist es Betrug und jede Sekte die auf einen solchen Prinzip aufgebaut ist, müsste sich vor Gericht verantworten! Warum dann nicht die Kirche?“.

„Ich glaube das wäre gar nicht auszudenken“, sagte Sven. „Dann sollen die Menschen einer Lüge nachlaufen? Und wir, die es besser wissen sollen schweigen? Ich bin nicht einmal ein Christ und werde bestimmt nicht ihre Lügen unterstützen. Egal was für folgen daraus entstehen. Die erledigen auch wieder“, sagte Dean.

„Oh, wenn du dich da mal nicht täuschst“, sagte Lea. Aber wir wollen unser Abendessen genießen.

„Sehr gut gesagt, wir wollen uns doch nicht über etwas streiten, das noch gar nicht feststeht. Ihr müsst noch viel Übersetzten, dann reden wir noch einmal darüber, sagte Sven gut gelaunt.

Der Abend war wunderschön. Beide Paare genossen die Zeit miteinander und es wurde viel gelacht. Es war schon ziemlich spät, als sie das Restaurant verließen.

Soo rief sofort Kelly an. „Sie sind jetzt auf den Heimweg“, sagte er.

„Wir auch. Wir fahren jetzt zu Johannes. Komm erst mal ins Hotel“, sagte Kelly.

Dean fragte Sven, ob er ihn bei sich zu Hause absetzten soll. Er sah Lea eine ganze Weile ruhig an. „Darf ich mit zu dir?“, fragte er dann grinsend.

Sven konnte es nicht glauben, er wurde doch tatsächlich rot. Mena die es bemerkt hatte, lächelte ihn ruhig an.

„So, wir sind da. Immer schön anständig bleiben“, hänselte Dean, bevor er mit Mena weiter fuhr.

„Sven musste erst einmal seinen Code eingeben, um seine Haustür zu öffnen.

Lea fing an zu grinsen. „Ich habe mich schon den ganzen Abend gewundert!“, warum du dienen Laptop bei dir hast. „Jetzt weißt du es. Meine Wohnung ist völlig überwacht.“ „Du gefällst mir von Minute zu Minute besser, Sven.“

„Du mir auch“, grinste Sven. Und als die Tür hinter ihnen zufiel, begann die schönste Nacht, die Lea und Sven je erlebt hatten.

Dean sah Mena verliebt an, die seinen Kopf ganz nah an sich heran zog.

„Küss mich, sagte sie leise.“

Es dauerte eine ganze Zeit ehe Dean sagte. „Gehen wir zu mir!“, er brauchte auf die Antwort gar nicht warten. Mena Gesicht sagte Ihm alles.

„Ich habe es mir schon so oft gewünscht und sie fuhren los.“ Als sie in seine Wohnung waren, wollte Mena erst einmal Duschen. Sie war erst ein Paar Minuten drin als plötzlich die Tür aufging und Dean stand vor ihr. Er hatte ein flauschiges Handtuch mitgebracht, mit dem er sie ganz zärtlich abtrocknete. Er trug sie zu seiner Schlafcouch und auch für sie begann eine traumhafte Nacht.

Kelly, David und Soo hatten inzwischen Kardinal Johannes die Kopien und die Übersetzungen der Qumran-Rolle übergeben. Der Kardinal war begeistert, als er die vielen Unterlagen sah.

„Ich werde jetzt in mein Zimmer gehen und die Kopien prüfen. Dann werden wir weiter sehen wie wir vorgehen, sagte er gutgelaunt.“ Als er alles auf seinen Tisch ausgebreitete hatte, und die Notizen der Übersetzungen las, blieb ihm fast die Luft weg.

„Allmächtiger! Wenn diese Übersetzung wahr sind, dann Gnade uns Gott! Ich muss die originale Schriftrolle haben „, schrie er laut los, dass die anderen ihm im Nebenzimmer hörten.

Der erst der darauf reagiert war Soo. „Was ist jetzt wieder los?“, schimpfte er. Nicht, dass der alte Affe denkt, dass ich seine Launen noch länger ertrage, Kelly. Wenn er mir auf den Sack geht, bin ich weg! Er hat was er haben wollte, mehr ist nicht drin.“

Da flog die Tür auf und Johannes stürmte herein. Das sind alles nur Kopien, wir wissen jetzt dass sie die Echten Schriftrollen besitzt. Ich will die original Schriften, egal wie ihr es anstellt.“

Ohne zu warten ging Soo auf ihn zu. Kardinal Johannes wusste sofort dass er nichts Gutes zu erwarten hatte, doch Kelly hatte längst ihre Waffe unter der Jacke in der Hand. Hör mal alter Mann. Du kannst deine Schäfchen herumschubsen. Aber mit mir redest du normal, sonst machst du deinen Scheiß gefälligst selber! Es regt mich langsam auf, für dich die Scheiße zu erledigen und dann deine miese Laune zu ertragen. Also etwas höflicher, oder du stehst alleine da!“.

Eine ganze Weile sah Johannes die drei wie verdattert an. Dann aber hatte er sich wieder gefangen.

„Gilt das für alle?“, fragte er etwas leise. David und Kelly nickten leicht.

„Gut“, dann etwas höflicher für die Damen und Herren. Ich brauche bitte die originale Rolle. Irgendwo ist sie, sonst wäre sie nicht an die Kopien gekommen. Was habt ihr noch in der Wohnung der Freundin gesehen?“.

„Eigentlich nichts interessantes, außer ein paar Büchern, sagte David nachdenklich.“

„Was waren das für Bücher?“, fragte Johannes Kelly.

Kelly überlegte eine Weile, ehe sie sagte. Es war was mit Archäologie oder so Ähnliches. Dann waren da noch zwei Bücher über Althebräisch und Aramäisch, wenn ich mich richtig erinnere.“

„Ja, stimmt“, nickte David. Die habe ich auch gesehen. Ein Buch lag noch an der Seite auf der Kommode. Das hieß „die Garanten“ oder so ähnlich“, sagte er ganz ruhig.

Der Kardinal setzte wieder sein mieses Gesicht auf. „Warum habt ihr diese Bücher nicht mitgebracht? Sie hätten mir sehr geholfen.

„Ihr könnt sie ja in der Bibliothek ausleihen.“ Soo lachte etwas zu laut, was Johannes gar nicht gefiel.

„Diese Bücher bekommst du nur in der Universitätsbibliothek, genau da haben wir keinen Zutritt“, sagte David auf einmal.

Kelly grinste auf einmal und Johannes wusste wenn sie so grinste, hatte sie immer eine gute Idee.

„Ich werde gleich morgen einen Ausweis klauen und ihn auf meinen Namen fälschen. Schreiben sie mir auf Kardinal was sie brauchen und ich bringe sie ihnen.“

Jetzt lächelte der Kardinal wieder. „Ist gut Kelly, ich geh jetzt schlafen. Morgen besuchen wir diesen Freund des Bullen. Mal sehen, was der so weiß.“

Der Kardinal zog sich in sein Zimmer zurück, um seinen Mentor anzurufen.

„Hallo Eminenz, hier ist Johannes!“.

„Hallo Johannes, wie geht es ihnen und was macht unser Projekt. Sehr gut Eminenz, es ist alles in Ordnung. Die Rolle gibt es wirklich. Sie enthält leider beunruhigendes Material über unseren Jesus.“

Eine ganze Weile war am anderen Ende völlige Ruhe. „Hab ihr sie, Johannes?“. Nein Eminenz, bis jetzt nur Kopien dieser Rolle.“

Wieder war eine ganze Weile Ruhe, dann aber wurde es auf einmal laut. „Was?“, schrie er ins Telefon. Die haben Kopien angefertigt? Das ist aber nicht in unserem Sinne, Johannes. Was hat das zu bedeuten?“. Diese Studentin studiert biblische Archäologie. Was noch beunruhigender ist, sie hat Bücher über althebräische uns aramäische Schriften in ihrem Zimmer“, sagte er etwas leise. Wisst du damit sagen das sie Teile dieser Rolle übersetzt hat?“.

„Ja, das will ich damit sagen, und sie liegen mir auch vor.“ „Was? Lies sie mir vor die Übersetzung. Wie lautet sie, Johannes“, sagte er mit zitternder Stimme. Eine ganze Weile hörte er nichts von Johannes.

„Gut“, hören sie zu. Hier steht: Jesus war nicht der Messias“, dann: Jesus war nicht göttlich. Auf einen anderen Zettel steht: Jesus wollte eine eigene Religion gründen“.

„Oh nein“, sagte sein Mentor. Das darf nicht wahr sein. Hast du geprüft, ob sie es auch richtig übersetzt oder nur interpretiert hat, Johannes?“.

„Nein eure Eminenz, aber ich werde es in den nächsten Tagen prüfen.“

„Johannes“, wenn das wahr ist, musst du auf alle Fälle diese Rolle in deine Hände bekommen! Koste es was es wolle. Vernichte sie im Notfall! Es wäre eine Katastrophe, wenn das öffentlich wird Johannes! Denke an unsere Kirche. Es wäre ihr Untergang.“

„Ich weiß Eminenz. Das wird nie geschehen, eher werde ich…“

„, Nein Johannes“, sprich es nicht aus, ich will es nicht hören. Du wirst schon das richtige tun, damit unsere Kirchen im guten Licht dasteht.“

Johannes beruhigt seinen Mentor, er versprach die Rolle auf alle Fälle zu finden.

Als alles gesagt war legte der Mentor auf, sie wollten sich in ein paar Tagen wieder besprechen.

Johannes sah sich noch einmal die Notizen genauer an, noch lange dachte er über die Übersetzung nach aber dann legte auch er sich zur Ruhe.

Hast du gelesen was auf den Zettel stand?“, fragte Soo seine Partnerin.

Kelly lächelte wie immer, wenn sie etwas wusste wonach ein anderer sie fragte.

„Aber ja. Oder glaubst du, ich bin blöd? Wenn er uns übers Ohr hauen will muss er früher aufstehen.“

„Ich habe übrigens auch gesehen, dass du zum Revolver gegriffen hattest, als ich diesen aufgeblasenen Affen die Meinung gesagt habe.“

„Ich habe nur gewartet, dass du ihm etwas antust. Ich kenne dich zu gut, das du dich erst in rasche redest und dann nicht mehr die Kontrolle über dich selbst hast. Und ja ich hätte dich getötet, wenn es so gekommen wäre!“.

Soo sah sie Fassungslos an. „Danke für diene Ehrlichkeit, aber wir sind Partner. Oder sehe ich das falsch?“.

„Nein Soo“, das siehst du richtig. Aber du musst dich ein wenig zusammen reisen. Der Alte ist unser Auftraggeber. Denn legt man nicht wegen ein paar Benimmregeln um.“ David hörte die ganze Zeit teilnahmslos zu, aber in Wirklichkeit war er hellwach. Er kannte Kelly gut genug und wusste das, sie hinterhältig war. Auch Soo war nicht besser.

„Wie denkst du darüber?“, fragte Kelly ihn. Das ist mit so was von egal, er wenn von euch beiden umlegt. Ich hoffe nur dabei geht auch einer von euch drauf.“ Er lächelte die beiden abwerten an.

„Auch so denkst du darüber!“, rief Soo verärgert.

„Ja genauso denke ich, mich interessiert nur die Rolle. Mit diesem komischen Vogel von Kardinal lasse ich lieber euch verhandeln.

Es war ein herrlicher Morgen, der in London nicht oft vorkam. Dean lag immer noch schlafend neben Mena die ihn schon eine ganze Weile beobachtete. Langsam öffnete er seine Augen und schaute in ihre.

„Ich liebe dich!“, sagte sie leise und schon laben sie sich wieder in den Armen.

Ihr Frühstück war ausreichend, doch dann musste Dean wieder zur Arbeit. Eine halbe Stunde später, war er auch schon auf den Weg zum Revier. Er und Waite, mussten heute zum Gericht, er durfte auf keinen Fall zu spät kommen. „Hallo Dean“, sagte Waite als er den Gang betrat.

„Hallo Chef. Wann sind wir an der Reihe?“, und Dean sah auf seine Uhr. Er wollte mit Aleg zum Mittag beim Chinesen vorbei sehen.

„Ich weiß nicht so genau Dean“, sagte sein Chef grinsend.

Auch Sven und Lea waren aufgestanden und ihr Frühstück war eine Schale Kornflecks mit Milch.

„Ich habe immer so einen Mann wie dich gesucht, sagte sie verliebt. Wo warst du bloß die ganze Zeit?“.

Er himmelt sie natürlich an. „Du bist auch das Mädchen das ich immer gesucht habe, gut das Dean mich eingeladen hat. Als sie fertig waren mit Frühstücken musste Lea gehen. Ihre Vorlesung durfte sie auf keinen Fall verpassen. „Kommst du heute noch zu mir, oder soll ich dich abholen?“, fragte er freundlich.

„Du kannst mich gerne abholen. Oder du fährst mich nach Hause!“.

„Natürlich fahr ich die zwei Blöcke weiter, kicherte er spontan. Dann lachten Beide herzhaft los.

Sven fuhr sie natürlich zu ihrer Wohnung bevor sie zur Uni wollte. „Ruf mich bitte an, wenn etwas ist!“ und schon war er weg.

Lea träumte so vor sich hin, sie musste immer noch an Sven denken. Doch als sie ihre Wohnung betrat erkannte sie sofort, das hier eingebrochen war. Sie griff sofort zu Handy und rief Sven an.

„Schnell“, sagte er kurz. „Was Lea, bei dir hat man eingebrochen?“.

„Unsere ganzen Aufzeichnungen sind weg, auch die Kopien sind nicht mehr da.“

Sven hörte Lea leise weinen. Er wendete seinen Wagen und raste umgehen zurück.

Keine fünf Minuten später klopfte er an ihre Tür. Er sah auch die Einbruchspuren an der Tür, doch Hauptsache Lea ist nichts geschehen, dachte er. Als er eintrat rief sie laut.

„Sven“, ich will hier nicht mehr allein sein, bitte nimm mich mit zu dir!“. Lea flog in seine Arme. Sie zitterte am ganzen Körper. Sven nickte zustimmend und sie packten ein paar Sachen zusammen.

Sofort reit er Dean an. „Hör zu Dean. In Leas Wohnung hat man Eingebrochen, alle Kopien und Aufzeichnungen sind weg!“.

„Soll ich gleich kommen?“, fragte Dean aufgeregt.

„Nein“, ich nehme sie erst einmal mit zu mir und dann muss sie sowieso in die Uni. Ich werde in den nächsten Tagen diese Wohnung einbruchssicher machen. Las uns jetzt verschwinden!“. Sie

Als sie aufgelegt hatten, rief Dean sofort Mena an.

Sven fuhr zu seiner Wohnung. Bevor er aufschloss, schaute er in sein Notebook. Lea war immer noch aufgeregt, aber als sie das sah musste sie etwas lächeln. Die Wohnung ist sauber, wir können rein.“

„Kannst du das auch ganz sicher auf dienen Notebook sehen?“, fragte sie grinsend obwohl das eher für Sven war, das er sich keine Sorgen um sie machen sollte. Ich bin Spezialist für Elektronik. Ich baue dir ein Sicherheitssystem, das kein Spezialist knacken kann.“

„Du bist Spitze mein Schatz“, sagte sie und gab ihm einen Kuss.

„Wann musst du in die Uni?“, fragte er leise. Sie musste erst zum Mittag in die Vorlesung, und Sven ließ sie bis dahin nicht aus dem Haus.

Sie hatte es sich auf der Couch bequem gemacht, als es plötzlich klingelte.

Sven schaltete den Überwachungsbildschirm ein. „Sieh mal wer da ist, unsere Einbrecher.“

Lea hörte nur Einbrechen und schnellte auf der Stelle hoch. „Was für Einbrecher?“, zischte sie plötzlich leise.

„Die beiden waren in Menas Atelier gewesen und haben es durchsucht, aber leider nichts gefunden.“

„Dafür haben sie bei mir alles Mitgenommen!“. Das glaub ich auch meine Liebe. Aber las uns mal sehen was sie wollen. „Ja, was ist?“, fragte er.

„Wir sind vom Finanzamt und haben ein paar Fragen an sie.“

„Wo sind ihre Ausweise?“, fragte Sven und grinste Lea lässig an.

Die Beiden waren völlig überrascht, mit so etwas hatten sie nicht gerechnet. Aber Kelly war auch abgebrüht und gab nicht gleich auf. Lassen sie uns rein.“

Sie hatte kaum zu Ende gesprochen, als ein weißes Gas aus einer Düse am Eingang schoss. Sie standen so nah am Eingang, dass sie die volle Ladung abbekamen. Beiden wurden durch das beißende Tränengas, außer Gefecht gesetzt. Als sich Kelly gefangen hatte zog sie sofort ihre Waffe. Doch so sehr sie auch auf die Tür schoss, die Kugeln prallten ab wie Spielmurmeln.

Jetzt schaltete Sven den Lautsprecher ein. „Ihr Beiden seid so blöd, wenn ihr nicht gleich das Weite sucht, töte ich euch!“, schrie Sven lachend. Kelly und David zogen sich sofort zurück, jedenfalls für erste.

Sven aber wusste, dass sie irgendwann zurückkommen würden. Sie würden keine Ruhe geben, bis sie ihn hätten.

„Sind wir hier sicher?“, fragte Lea die schreckensbleich war. Sven hatte seinen Bunker, wie er immer sagte, Bomben sicher gebaut, nicht einmal die Polizei könnte ihn da rausholen.

„Das beruhigt aber ungemein.“ Lea lachte plötzlich laut auf und gab Sven einen Kuss.

„Ich fahr dich heute zur Uni, und ich hole dich auch wieder ab.“

„Danke Sven. Du bist mein Lebensretter. Ich muss Mena dazu bringen, ihnen die Rolle zu geben.“

Sven sah sie etwas verdutzt an. Das wirst du nicht. Glaubst du wirklich, die könne tun, was sie wollen? Ihnen gehört die Rolle auch nicht. Sie verstoßen gegen unsere Gesetze. Wir werden ihnen eine Falle stellen.“

„Gut Sven, ich habe zwar Angst, aber wenn du bei mir bist, ist alles in Ordnung.“

„Lassen wir das Thema!“, ich werde Dean anrufen, er wir ihnen Feuer unter den Hintern machen.“

Als es läutete nahm Dean ab. „Hallo Dean“, wo bist du gerade.

„Du Spaßvogel, ich stehe vor deiner Bude und hoffe, du lässt mich rein. Sven kontrollierte seinen Bildschirm, um sicher zu gehen, dass Dean allein war. Dann erst drückte er auf den Knopf. Acht Stahlriegel, welche die Tür sicherten, sprangen zurück.

Kaum hatte Dean die Wohnung betreten, schrie Lea gleich los.

„Sie waren hier und uns bedroht“, rief sie verängstigt.

Dean grinste ein wenig. „Ganz ruhig Lea!“, wir lassen nicht zu das sie dich so einfach bedrohen. Dafür sind wir Polizisten ja da.“

Sven zeigte Dean ein paar Bilder, die eindeutig bewiesen wie die zwei auf seine Tür schossen.

„Du bist doch besser Gesichert wie Fort Knox!“. Aber gut das ich ein paar Beweis Fotos habe, wenn ich unsere Profis besuche.

Er rief Aleg an. „Komm bitte sofort zum Hotel!“, ich bin gleich da. Dean brauche nicht einmal eine halbe Stunde zum Hotel, wo Aleg schon auf ihn wartete.

„Was ist schon wieder los?“, fragte der aufgeregt. Er kannte Dean, wenn er so drängte war es sehr dringend.

„Komm mit und lerne noch etwas!“, sagte er scherzhaft zu seinen Kollegen. Wenig später klopfte er an Mr. Goldmanns Zimmertür.

David schrie herein, er war etwas gestresst. Beide zeigten ihre Marken, doch David war das völlig egal.

„Was kann ich für sie tun?“.

Aleg sah David grinsend an. „Das war aber eine volle Ladung Tränengas“, spottete er.

Der Zorn war David ins Gesicht geschrieben, aber er wusste, zurzeit konnte er nichts dagegen tun.

„Verarschen kann ich mich selber“, nörgelte er zornig.

„Aleg“, hole bitte Kelly Lynch und Soo Gawin hier her.

Dann wandte er sich an David. „Kennen sie eine Studentin mit Namen Mena Rea?“.

David hatte plötzlich so ein ganz ungutes Gefühl. „Nein nie gehört.“

Da kam plötzlich Aleg mit seinen Komplizen herein. Dean zeigte seine Marke, man konnte nicht übersehen wie Aleg sich Freude. Als er Kelly sah konnte auch er sein Lächeln nicht mehr verbergen.

„Ihr zwei habt wohl dieselbe Allergie“, scherzte er. „Deswegen sind sie ja nicht hier“, schnauzte Kelly gereizt. Aleg stellte sich etwas abseits und die Drei bemerkten seine Hand in der Tasche. Soo wollte sich langsam von dem Drein lösen.

Dean hatte ihn nicht aus den Augen gelassen und sagte ruhig. „Bleiben sie ruhig hier stehen, Mr. Gawin. Ich könnte sonst auf dumme Gedanken kommen, am Ende haben sie noch ein Loch im Schädel.“

Gawins Blick sagte alles aber Dean wandte sich an Kelly. „Kennen sie eine Studentin Namens Mena Rea?“.

„Nie gehört“, zischte sie zurück. Aber einen Mister Schill, oder täusche ich mich?“.

Kelly wusste, dass er nicht grundlos hier war. „Wie kommen sie auf die Idee, dass wir die Zwei kennen?“.

„Ganz einfach, Mr. Schill hat Anzeige gegen sie und Ihren Komplizen erstattet.“

„Weswegen?“, fragte David eiskalt.

„Hatte ich das nicht erwähnt!“. Wegen Bedrohung und Sachbeschädigung.“ Das ist nicht wahr, wir wollten ihn nur etwas Fragen.“ Kellys Auftreten war auf einmal nicht mehr so sicher.

„So? Etwas fragen wollten sie nur? Und wieso schießen sie dann auf seine Tür?“.

„Was woher haben sie so einen Blödsinn?“, fragte David erschrocken.

Dean hatte längst bemerkt das sie verunsichert waren und nun setzte er noch eine traut. Er zeigte den Beiden das Foto. „Sie wissen doch, dass sie keine Waffen tragen dürfen. Es sei denn, Sie hätten einen Waffen schein für unser Land. Ich muss sie leider verhaften.“ Er hatte kaum zu Ende gesprochen, da zog Aleg seine Waffe.

Plötzlich flog die Tür auf und Kardinal Johannes kam herein.

„Was geht hier vor?“, fragte er in einen scharfen Ton. Dean und Aleg zeigten ganz ruhig ihre Marken.

„Was sind sie den für Affe!“, zischte Aleg ich an.

Dean zog seine Kollegen zurück. „Wer sind sie?“, wenn ich fragen darf.

„Mein Name ist Kardinal Johannes und ich habe Immunität.“

„So warum?“, fragte Aleg aus der Ecke.

Der Kardinal drehte sich um und erkannte die Pistole in seiner Hand. „Weil ich unter den Schutz des Vatikans stehe!“.

„Sie vielleicht schon, die Beiden aber nicht, grinste Dean. Ganz in Ruhe zog der Kardinal ein Schriftstück aus seiner Jacke, das bestätigte, dass die drei Mitarbeiter des Vatikans sind, und hielt es Dean unter die Nase.

Dean las es in aller Ruhe durch, als er plötzlich grinste. „Tut mir Leid, aber deswegen haben sie noch lange nicht das Recht, einen Bürger unseres Landes zu bedrohen und dessen Eigentum zu beschädigen.“

„Außerdem tragen Ihre sogenannten Mitarbeiter Waffen. Ich glaube das ist nicht im Interesse des Vatikans. Oder täusche ich mich?“, sagte Dean und grinste wieder.

Aleg bekam ein Wink von Dean, worauf er David und Kelly Handschellen anlegte.

Dean ließ Soo nicht aus den Augen. Er hatte das Gefühl dieser Kerl könnte gefährlich werden.

„Las das, ich regle diese Angelegenheit auf meine Weise“, sagte Kardinal mit finsterer Miene.

Soo erwiderte kein Wort darauf.

Als Dean und Aleg die Beiden in die Dienststelle führten, kam ihnen Chef Waite entgegen.

„Wen habt ihr da mitgebracht?“. Unerlaubter Waffenbesitz, grobe Sachbeschädigung, das alles in unserem Land.

Waite sah aus als würde er Überlegen. „Komm anschließend in mein Büro“, sagte er und lies die Beiden allein.

Aleg schaffte die Beiden erst einmal in die Arrestzelle.

Waite schrieb gerade an seinen Berichten, als die >Tür aufging und Kardinal Johannes mit seinem Anwalt herein marschierte. Es dauerte nicht lange und Dean und Aleg mussten zum Chef Waite.

„Die sind wegen uns hier!“, ich glaube dem Kardinal hat es nicht gefallen wie du mit im umgesprungen bist, lachte Aleg leise als sie hausen vor Waites Büro warteten.

„Kann schon sein. Aber deswegen mache ich mir keine Sorgen. Die haben keine Sonderrechte, auch wenn sie von Vatikan kommen.“

Aleg schüttelte den Kopf. „Mal sehen ob du Recht hast.“

Es dauerte eine ganze Weile, bis plötzlich die Tür aufging. Dean musste als erste in Waites Büro.

„Siehst du“, jetzt wirst du sehen wie die Leute von der Kirche das sehen, aber Dean gab Aleg eine Klapps auf den Hinterkopf.

Dean grüßte höflich als er eintrat. „Was gibt es Chef?“, fragte er grinsend.

„Es geht um die beiden die du verhaftest hat.“

„Was ist mit ihnen, Waite?“.

„Meine Mandanten stehen unter den Schutz des Vatikans und genießen Immunität“, zischte ihr Anwalt auf einmal?“. „Gilt das auch für Waffenbesitz, Bedrohung und Sachbeschädigung?“.

Eine ganze Weile sah der Anwalt Dean ruhig an. „Das sind schwere Anschuldigungen“, sagte der Anwalt.

Dean hielt ihn das Foto unter die Nase. „So, das hier ist dann nur ein Scherz, oder wie sehe ich das?“.

„Meine Mandanten wollten Mr. Schill nur etwas fragen!“. Jetzt sah Dean den Anwalt etwas merkwürdig an. Weil Mr. Schill diese Herren und diese Dame nicht eingelassen hat, schießen sie gleich auf seine Tür? Außerdem dürfen sie in unserem Land gar keine Waffen tragen! Und das im Dienste einer christlichen Einrichtung.“

„Sie wollen mich wohl auf den Arm nehmen?“.

„Dürfte ich auch etwas dazu beitragen?“, fragte der Kardinal. Wir glauben das dieser Mr. Schill etwas besitzt, das wir unbedingt zurück haben wollen.“

„Das rechtfertigt noch lange nicht den Waffenbesitz und deren Anwendung“, zischte Dean.

„Nein, auf keinen Fall. Aber sie müssen uns auch verstehen.“

„Ich verstehe sie nicht. Was soll Mr. Schill überhaupt besitzen auf das sie ein Anrecht haben? Könne sie beweisen, dass dieser Gegenstand ihnen gehört?“.

Man konnte sehen, wie Kardinal Johannes die Zornesröte ins Gesicht stieg. „Es ist eine alte Schriftrolle, die unserer Kirche gehört. Darüber gibt es überhaupt keinen Zweifel“, sagte er energisch. Jetzt hatte Dean die Nase voll. Wie kommen sie darauf. Sie sprechen von den Qumran-Rollen. Die gehören höchstens dem Museum von Jerusalem, und auf gar keinen Fall der Kirche. Es ist schon ein Mann wegen dieser Rolle ermordet wurden. Und wenn sie mich fragen Mr. Johannes…“.

„Kardinal Johannes, wenn ich bitten darf“, sagte der Kardinal wütend. Dean grinste den Kirchenmann nur ruhig an. „Für mich sind sie Mr. Johannes.“

„Ich gehe außerdem davon aus, das Mr. Goldmann etwas mit dem Tod dieses Journalisten zu tun hat, dem diese Rolle gehört hat. Wenn sie anderer Meinung sind, könne sie den Rechtsweg bestreiten. Aber nicht in Wild-West-Manier auf das Eigentum anderer Leute schießen.“

Waite hatte aufmerksam zugehört. „Da muss ich meinem Mitarbeiter Recht geben. Für diesmal aber wollen wir eine friedliche Einigung herbeiführen. Mit Rücksicht auf ihre Immunität lasen wir ihre Mitarbeiter gehen. Noch mal aber werde ich nicht so tolerant sein. Ihre Waffen werden wir einziehen. Die Anzeige von Mr. Schill bleibt fürs erste bestehen. Aber wie gesagt Kardinal, das nächste Mal, wenn sie sich oder einer ihre Mitarbeiter, Mena Rea, Lea Janet oder Sven Schill nähern, sind wir nicht mehr so tolerant. Diese Oümran-Rolle ist nicht ihr Eigentum. Deswegen werde ich auch mit aller Härte gegen sie vorgehen, wenn sie sich noch einmal diesen Personen nähern. Und nun wünsche ich ihnen einen guten Tag.“

Kardinal Johannes wusste dass er im Moment nicht viel ausrichten konnte, voller Zorn verließ er mit seinen Mitarbeitern das Büro und musste ohnmächtig zusehen wie Dean bald platzte vor Lachen.

Eine Weile sah Waite den Kardinal hinterher. „Weist du was ich nicht verstehe Dean?“. Wie offen dieser Kardinal den Anspruch auf die Rolle erhebt. Es ist gar nicht die Art der Kirche so vorzugehen.“

„Die Kirche im Allgemeinen weiß auch nichts davon. Es sind gewisse Personen in Vatikan, die über Leichen gehen, nur an diese Rolle zu kommen. Zu viel steht für diese Faschingsfiguren auf den Spiel.“

Eine ganze Weile sah Waite auf Dean. „Du weißt doch mehr als du Preis gibst!“, kicherte Waite. Aber im Ernst, ich möchte gar nicht wissen um was es wirklich geht.“

Dean lächelte wieder. „Ich muss jetzt gehen, der Mordfall den ich bearbeite hat noch viele Fragen offen.“

Als er in sein Büro kann, stand Aleg schon an seinen Schreibtisch. Was war los mein Freund?“, fragte er ganz aufgeregt. Waite hat noch einmal nachgegeben. Sie dürfen sich aber Mena, Lea und Sven nicht mehr nähern. Auch auf diese Qumran-Rolle haben sie keinen Anspruch mehr.“

„Du glaubst doch nicht Wirklich, dass sie aufgeben?“.

„Nein Aleg, das glaube ich nicht! Im Gegenteil ich denke, dass sie noch brutaler vorgehen werden, um an diese Rolle zu kommen. Naja, vorerst haben wir mit den Logen-Fall zu tun.“ Lass uns fahren. Wir haben viel Arbeit vor uns.“

Als sie an den Tatort kamen staunte Dean nicht schlecht, er kannte den Mann der da aufgeschlitzt vor ihm auf den Boden lag. Es war Harry Adems. Der Mann, der die Qumran-Rolle von ihm kaufen wollte.

„Ich kenne den Mann!“, er wollte die Qumran-Rollen von mir kaufen, sagte er zu Aleg.

„Das ist ja ein Ding. Ich hoffe nur das dieser Kardinal und seine Komplizen nicht damit zu tun haben.“

„Ich glaube nicht, dass er damit in Verbindung gebracht werden kann, aber man kann ja nie wissen. Da wird wohl noch viel Arbeit auf uns zukommen!“, sagte Dean nachdenklich.

Der Doc rief Aleg zu sich, er hatte einen Zettel in der Hand des Toten entdeckt. Auch Dean kam zu den Beiden, er war neugierig was auf den Zettel stand. Eine ganze Weile sah Aleg ihn nachdenklich an.

„Der Name auf den Zettel ist Mena Rea!“, sagte er plötzlich. Dean riss ihm den Zettel aus der Hand. „Du hast Recht, Mena Rea und sogar ihre Anschrift, zischte er leise.“ Was geht hier vor?“, sagte er und verlies ohne ein weiteres Wort zu den Tatort. Bevor die Tür seines Wagens zufiel, rief er Aleg zu.

„Ich komme gleich wieder, und schon war er weg.“ Er fuhr wie ein Wilder mit Blaulicht und Martinshorn durch die Straßen von London. Eine halbe Stunde später hielt er vor Menas Wohnung. Er hastete die Treppen hinauf, sein Herz schlug ihm bis zum Hals. Als er die Wohnung betrat war Mena schon weg.

„Verdammt“, rief er und hetzte wieder zurück, zu seinem Wagen.“ In Rekordzeit erreichte er die Uni. Doch wen er auch fragte, Mena hatte keiner gesehen.

„Du kannst wohl nicht ohne mich sein?“, sagte plötzlich eine bekannte Stimme hinter ihm.

Wie ein Blitz fuhr er herum, nahm Mena in seine Arme und wollte sie gar nicht mehr loslassen.

„Was ist los?“, so kenne ich dich doch gar nicht. Gott sei Dank, dass ich dich gefunden habe. „Wenn ich auch fragte, keiner hatte dich gesehen oder konnte mir sagen wo du bist“, sagte er aufgeregt.

„Was ist los?“, bin ich in Gefahr, fragte sie plötzlich verängstigt.

„Das erzähle ich dir später. Bei Lea wurde eingebrochen, sie haben die ganzen Kopien und Aufzeichnungen gestohlen.“ Mena stand wie versteinert da. „Wir müssen ihnen die Rolle geben!“, sonst hört das nie auf.

Dean wusste das das ihr Ende bedeuten würde, nur die Rolle hält sie jetzt am Leben. Wenn sie sie einmal haben, sind sie so gut wie Tod. Sie können keine Zeugen hinterlassen, zu viel steht für sie auf den Spiel.

„Hör mal zu Liebling“, das würde dir gar nichts nützen, denn nur die Rolle hält uns am Leben.“

Mena sah ihn an als hätte sie der Blitz getroffen. „Wie meinst du das?“, fragte sie nachdenklich.

„Wie meine ich das wohl, Liebling? Wenn sie die Rolle haben, müssen sie uns auch töten. Wir sind die einzigen die wissen was in der Rolle steht. Und nur wir können bezeugen, dass Jesus vielleicht nicht der war, für den die Kirche ihn immer hinstellt. Wenn sie uns getötet haben gibt es keine Zeugen mehr. Sie könne die Schriftrollen einfach verschwinden lassen.“

Die ganze Zeit hatte Mena Augen, die so groß wie Bälle waren. Alles was Dean sagte hatte plötzlich einen Sinn.

„Hör auf Dean, du machst mir Angst! Hätte ich doch nur diese Rolle nicht mitgenommen.“ So etwas darfst du gar nicht denken, geschweige dem Sagen, Mena. Du konntest doch am Anfang gar nicht wissen dass du die Rolle hast. Sie ist bei mir sicher. Solange wir sie haben, geschieht uns nichts. Ich schwöre es dir! Aber Mena, spiele nie wieder mit den Gedanken, die Rolle der Kirche zu überlassen. Das wäre bestimmt ganz sicher unser Tod. Deine Aufzeichnungen habe ich alle in meinem Handy gespeichert und Sven hat nicht nur eine Kopie gemacht. Also Mena ist alles halb so wild. Ihr müsst unbedingt weitermachen, denn nur so sind wir in Sicherheit.“

Plötzlich strahlte Menas Gesicht, als hätte sie einen Schatz gefunden. „Vielleicht hast du recht!“, Dean.

„Wann kommst du heute nach Hause?“, fragte er zufrieden. Mena sagte das sie gleich zu ihm kommen würde, wenn er nichts dagegen hätte.

„Du weist dass ich dich so sehr liebe, dass es weh tut.“

Mena lächelte ihn verliebt an. Ich liebe dich auch, du bist den halt in so einer schweren Zeit.“

Dean gab ihr eine Zweitschlüssel, er wusste gehen. „Es kann etwas später werden!“, also bis heute Abend und schon war er draußen.“ Als er zu seinem Auto ging, kamen Lea und Sven ihm entgegen.

„Hallo. Ist alle in Ordnung?“.

„Alles klar“, sagte Sven, der Lea im Arm hatte.

„Wenn man euch beide so sieht, könnte man denken, ihr seid schon ein ganzes Leben zusammen.“

„Das ist auch so. Dean“, sagte Lea lächelnd.

„Dann bis heute Abend. Passt auf euch auf!“. Er fuhr sofort zum Revier, wo Aleg schon auf ihn wartete.

„Ich habe noch etwas interessantes, über unseren Toden herausgefunden.“ Er zeigte Dean ein Foto, auf den Harry Adams Handrücken zu sehen war. Auf den Handrücken war deutlich ein Stempel zu sehen.

„Ist das eine Tätowierung?“, fragte Dean neugierig.

„Nein“, lachte Aleg. Das ist ein Discopalast und ich weiß auch schon, von welcher Disco er stammt.“

Dean wusste, dass zurzeit die Discoclubs wieder beleibt in London waren.

„Wie heißt die Disco?“, fragte er drängend.

„Discopalast Pool“, die größte Disco weit und breit in der Stadt.

„Gut, wir könne ja mal vorbei sehen und sein Foto zeigen. „Mal sehen!“, ob sich jemand an ihn erinnert.

Keine fünf Minuten später fuhren sie los. „Mir geht immer noch durch den Kopf!“, warum der Tode die Adresse deiner Freundin in der Hand hatte.“

„Dasselbe habe ich mich auch schon paarmal gefragt, aber wir beide werden es schon noch heraus bekommen.“

Als Dean nach gut einer Stunde, sie mussten sich wieder einmal durch den berühmten Nebeln von London quälen, am Discopalast anhielt, fing er auf einmal an zu lachen.

Aleg konnte es nicht recht verstehen, er hatte keinen Plan warum Dean auf einmal lachte. „Was ist los!“, kann ich auch mit Lachen, fragte er neugierig.

„Weist du“, was mir gerade durch den Kopf geht? Der Tode wirkte so Christlich, als er mit mir gesprochen hatte. Was wollte er in so einen Schuppen?“.

Aleg nickte zustimmend. „Ja, da gebe ich dir recht! Eine fromme Art ist das nicht. Hier Dealt man, hier wird gesoffen und gehurt. Also was wollte der in so einen Schuppen?“.

„Dann also“, las uns mal reingehen doch weiter kamen sie nicht. Plötzlich standen zwei Chinesen vor ihnen.

„Was wollt ihr hier!“, wir haben noch geschlossen, zischte der Dicke nicht gerade freundlich. Aleg hielt den Dicken seine Marke unter die Nase, den Dicken aber interessierte das gar nicht.

„Hast du geglaubt weil du so eine Blechmarke hast, scheiß ich mir in die Hose, kicherte er ungeniert.“ Auch der andere lachte ohne Pause.

Wie aus der Pistole geschossen, knallte Deans Faust auf die Kinnspitze des Dicken. Der verdrehte die Augen und fiel um wie ein Brett.

„Was ist los du Spacki, wenn du uns nicht gleich zu deinen Boss führst, ergeht es die wie deinem Kumpel.“

Der Chinese drehte sich um und lief ohne ein Wort voraus. Du Leng war das gar nicht recht, dass er gestört wurde. Er hatte gerade eines seiner Mädchen bei sich. Er war von oben bis unten Tätowiert und sah die beiden, nicht gerade freundlich an.

Ganz lässig zeigte Dean und Aleg ihre Marken.

„Gut jetzt weiß ich, wer ihr seid. Was wollt ihr von mir?“. Dean wusste wie er Chinesen beeindrucken konnte. „Du bist ein ganz schlauer und harter Bursche!“, hab ich jedenfalls gehört. Kennst du den Mann auf den Foto, und er hielt ihn das Bild von Harry Adems vor die Nase.“

Aleg konnte sich das Lachen kam verkneifen, aber er spielte das Spiel mit und nickte zustimmend.

Du Leng sah Dean etwas nachdenklich an, er konnte sich keinen Reim darauf machen, ob der Bulle ihn auf den Arm nehmen wollte. „Kenne ich nicht und hab ich auch noch nie gesehen!“. Ich kann schließlich nicht jeden persönlich in meine Discopalst kennen!“, sagte er eiskalt.

„Das kauf ich dir gerade noch so ab, ich möchte aber ein paar deiner Angestellten sprechen, mal sehen ob einer von ihnen den Herrn gesehen hat.“

Aleg hatte die ganze Zeit den Leibwächter nicht aus den Augen gelassen, er traute der Situation nicht.

Dean ging ohne auf den Dicken Chinesen zu achte, zu der Bardame hinaus. Er zeigte ihr die Marke und das Bild. Sie überlegte eine Weile, aber dann kam Du Leng herein und da schüttelte sie schnell den Kopf.

„Nein, tut mir leid. Den hab ich noch nie gesehen.“

Auch Aleg hatte sofort begriffen, dass sie vor ihren Chef Angst hatte. Er zeigte das Foto einem anderen Angestellten, doch der sah gar nicht richtig hin und schüttelte den Kopf. Dean grinste Leng lässig an. „Gut, das war‚s. Aber ich komme wieder.“

Du Leng hatte einen Gesichtsausdruck, als wollte er Dean auf der Stelle töten.

Als sie wieder auf der Straße standen, sagte Aleg leise. „Die Kleine wollte uns etwas sagen. Aber dieser Du Leng ist uns dazwischen gekommen.“ In diesen Moment kam das Mädchen mit dem Müll heraus.

„He!“, rief Dean. Komm bitte mal her. Du wolltest uns doch vorhin etwas sagen. Ohne zu zögern ging das Mädchen um die nächste Ecke und winkte sie zu sich. Erst als sie sich versicherte dass niemand ihr gefolgt war fing sie an zu reden.

„Dieser Mister war mit einer Frau da. Er nannte sie Kelly. Diese Kelly hat anschließend mit Du Leng geredet. Um was es dabei ging, habe ich nicht verstanden.“ Sie machte ihre Zigarette aus und verschwand genauso schnell, wie sie gekommen war.

Jetzt hatten sie die Gewissheit, das Kelly und Du Leng zusammen arbeiteten oder wenigstens mit einander zu tun hatten.

„Sie hat wahrscheinlich Harry Adams getötet, er war ihr im Wege, den auch er wollte die Schriftrolle haben. Eines will mir aber nicht in den Kopf!“, wo sind Adams Freunde. Er hat Reiche Freunde, die nicht so leicht aufgeben, sagte Dean.“

„Ja“, dasselbe habe ich mir auch schon gedacht. Er arbeitet doch nicht allein!“.

„Nein“, arbeite er auch nicht. Er sagte, seine Gemeinschaft hat viel Geld, um die Rolle zu kaufen, egal was sie kostet.“ „Ich glaube wir sehen den Discopalast nicht das letzte Mal.“

„Das glaube ich auch!“, sagte Dean. Jetzt aber wollen wir Kelly Lynch nicht mehr aus den Augen lassen. Ich bin mir sicher, dass sie die Chinesen auf uns hetzten will. Denn nur so kann sie ungestraft Mena belästigen“, zischte er nachdenklich.

„Eines ist aber sicher, diese Bande ist nicht so tolerant wie von Adams Leute.“

„Las sie kommen!“, Aleg. Du wirst hier auf sie warten. Mal sehen, auf wen sie zuerst losgehen.“

„Gut Dean“, dass erledige ich gerne.

„Ich nehme dich mit zum Revier, da steht dein Wagen. Pass aber Morgen gut auf dich auf!“, die Chinesen können brutal sein, wenn sie dich bemerken, sagte Dean freundlich.

Nach gut einer Stunde, denn London hatte wieder mal seinen berühmten Nebel, kamen sie am Revier an und Aleg verabschiedete sich befuhr er wegfuhr.

Als Mena aus der Uni kam, stand Kardinal Johannes vor ihrem Auto. Er wurde von Soo und David begleitet. Sie wussten das sie sich ihr nicht näherten durften, aber wie Dean schon sagte, das wird sie nicht davon abhalten.

„Hallo Madame Mena“, begrüßte er sie freundlich.

Mena war nicht gerade erfreut von dem Trio, aber weil der Kardinal dabei war, fühlte sie sich nicht bedroht.

„Was wollen sie von mir!“, ich rufe meinen Freud den Polizisten, sagte sie etwas schroff.

„Nur eine Minute,“ Madame Rea. Was haben sie davon, wenn sie die Rolle behalten? Sie nützt ihnen doch nichts, aber sie kann so viel Schaden anrichten. Warum studieren sie überhaupt unsere Religion, wenn sie nicht daran glauben?“. Eine ganze Weile sah Mena den Kardinal verblüff an. „Muss ich überhaupt an die christliche Religion glauben, um sie zu studieren?“.

„Jetzt hören sie mir mal gut zu!“. Die christliche Religion die ich studiere hat mit ihrer Religion, die sie heute verbreiten gar nichts zu tun. Wenn es Jesus wirklich gegeben hätte und er göttlich wäre, würde er heute von Kreuz steigen und euch christliche Oberhäupter büßen lassen. Jesus hat nie so gelebt, wie ihr ihr immer hinstellt. Ein ganz kleines Beispiel, großer Mann. Ich war Austauschstudentin in Deutschland. Gerade da bekam meine Freundin eine Einladung zur Taufe ihrer Nichte, die aus der früheren DDR stammte. Nur weil ein Teil der Eltern, kein Kirchgänger war und nicht getauft war, sollt die Kleine auch keine Taufe bekommen. Was ist daran Christlich? Jesus hat Räuber, Mörder und Aussätzige geheilt und zum Glauben bekehrt. Er würde euch aus euren Ämtern jagen, wie damals die Geldeintreiber, so wie ihr es heute immer hinstellt. In dieser Kirche von heute, geht es nur um Geld und Spenden. Wo ist der Glaube geblieben? Ihr großen Männer, habt keinen Glauben. Ich studiere das Christentum um zu sehen, ob es immer so Machtbesessen war wie heute. Leider musste ich feststellen dass die Christen von damals weit mehr Christlicher lebten, als ihr es jemals werdet. Die normalen Leute glauben an Jesus, wenn ich aber die Wahrheit über ihn enthülle, bricht auch euer Lügengerüst zusammen. Deswegen werde ich die Rolle, soweit ich kann, übersetzten und der Öffentlichkeit überlassen ob es richtig ist oder nicht.“

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