Kitabı oxu: «Die 50 besten Riech- und Schmeckspiele - eBook»

Şrift:

Sybille Schmitz
Die 50 besten
Riech- und Schmeckspiele

MiniSpielothek

Inhalt

Spiele für den Geschmackssinn

Alles Käse oder was?

Wie heißt das denn? Wie schmeckt das bloß?

Schlaraffenland für Esel

Liebe geht durch den Magen

Stopp-Spiel

Pur

Gymnastik für die Zunge

Kleckern statt klotzen

Mensch, iss mich mal!

Danken und Wünschen

Selbstgemachtes zum Schmecken

Rosinen-Suche

Eierlei

Saftwürfel herstellen

Kann man Brennnesseln essen?

Kräuterquark herstellen

Joghurt-Pizza

Großes Fest der Sinne

Bunte Brotzeitplatte

Brot-Allerlei

Essbarer Klebstoff

Ratespiele zum Riechen und Schmecken

Was ist was?

So ein Saftladen

Was für feine Zungen

Milch-Allerlei

Noch eine Prise mehr

Seifenoper

Duftkarussell

Feine Nasen

Detektiv Spürnase

Welcher Duft hängt in der Luft?

Spiele für den Geruchssinn

Immer der Nase nach

Duftspaziergang

Igel-Such-Spiel

Duft-Reise in ferne Länder

Tanzendes Deo-Duett

Dem Duft auf der Spur

Gerüche aus der Küche

Duftende Gemüsesuppe

Ich rieche was, was du nicht riechst

Die Rose von Jericho

Spiele zum Experimentieren

Rosenöl herstellen

Duftkarten basteln

Zuckerkleber

Orangen – Zitronen – Gewürznelken

Duftbilder kleben

Duft-Kartons basteln

Duft-Socken aufhängen

Seife herstellen

Duftlotto

Das duftet so herrlich, das duftet so schön



Spiele für den Geschmackssinn
1 Alles Käse oder was?

Die Kinder schneiden Emmentaler, Gouda, Bergkäse oder eine andere Käsesorte in kleine Würfel. Die Käsewürfel werden auf einen Teller gelegt und in die Mitte des Tisches gestellt. Zudem stehen kleine Teller oder Schälchen mit verschiedenen Lebensmitteln bereit (siehe Material unten). Die kleinen Teller oder Schälchen werden mit Nummern von 1 bis 6 beschriftet.

In der ersten Runde des Würfelspiels würfeln die Kinder nacheinander, nehmen die der Augenzahl auf dem Würfel entsprechende Anzahl an Käsewürfeln vom Teller und legen sie auf einer Serviette vor sich ab. In der nächsten Würfelrunde darf das Kind die Zutat auswählen, die der gewürfelten Zahl entspricht, und sie mit seinen Käsewürfeln verspeisen. Hierzu spießt es einen Käsewürfel auf einen Zahnstocher und dippt ihn in die Zutat.

Tipp

Falls manche Kinder keinen Käse mögen, können auch Brot- oder Bierschinkenwürfel verwendet werden.

Material

Käse, Messer, pro Kind eine Serviette und ein Zahnstocher, Würfel, kleine Teller oder Schälchen, weitere Zutaten (z.B. Honig, Tomatenmark, Ketchup, Senf, Marmelade, Sesam, Joghurt, Mandelsplitter, Mohnsamen, weiche Avocado, Karotten-Mus, süßer Senf)

2 Wie heißt das denn? Wie schmeckt das bloß?

Die Kinder bereiten verschiedene Zutaten vor, die möglichst unterschiedlich schmecken (siehe Material unten).

Immer ein Kind darf eine Zutat aussuchen, probieren und anschließend mit allen zusammen überlegen, wie der Geschmack beschrieben werden kann.

Variationen

  für jüngere Kinder: Die Kinder suchen nicht nach beschreibenden Begriffen, sondern geben einfach an, ob ihnen die Zutat schmeckt, nicht schmeckt oder weder schmeckt noch nicht schmeckt.

  für Kinder ab 7 Jahren: Auf dem Tisch liegen neben den verschiedenen Zutaten auch beschriftete Karten mit zu den Speisen passenden Begriffen, z.B.: süß, sauer, bitter, fruchtig, frisch, mild, scharf … (je nach Alter der Kinder schwierigere oder einfachere Bezeichnungen verwenden). Die Kinder ordnen den Geschmack der verschiedenen Speisen den Begriffskarten zu.

Hinweis

Auch Kinder, die noch nicht lesen können, können bei dem Spiel mitmachen, denn die Spielleitung liest bei jedem Durchgang die Karten vor, bis die Kinder die Begriffe gut kennen.

Material

Lebensmittel mit möglichst verschiedenen Geschmacksrichtungen (z.B. Melonenstücke, Zwiebeln, getrocknetes Obst, Salz, Pfeffer, Brot-Würfel, Soja-Sauce, Körner, Cocktailtomaten, Salatgurken, Radieschen, Knäckebrot, Oliven, Bananenstücke, Wackelpudding, Trauben, Essiggurken, gezuckerte Schlagsahne, ungezuckerte Schlagsahne, Samen, Brausepulver, Oblaten, Kräcker, Meerrettich, Kokosöl, Salatkräuter, Vanilleeis, Knoblauch, Kräuterbutter, Senf, Schmand, Sonnenblumenöl, Currypulver, Brotrinde)

3 Schlaraffenland für Esel

Bei diesem Spiel handelt es sich um ein Rollenspiel. Die Kinder gehen zu zweit zusammen. Ein Kind ist der Esel und stellt sich im Vierfüßlerstand hin. Das andere Kind ist der Eselbesitzer. Der Eselbesitzer bindet dem Esel ein Turnseil um den Bauch, an dem der Esel geführt werden kann.

Die Eselbesitzer bereiten für ihre Esel ein leckeres Büfett mit verschiedenen Zutaten vor (siehe Material unten).

Nun führen die Eselbesitzer ihre Esel zum Büfett. Dort gibt es einen „Ernährungsberater“ oder einen „Tierarzt“, der die Eselbesitzer berät und ihnen sagt, welche Speisen für den Esel besonders gesund sind. Wenn der Esel mehrere gesunde Lebensmittel probiert hat, bekommt er anschließend ein kleines Stück Schokolade als Nachtisch.

Tipp

Zur besonderen Pflege der Esel gehört natürlich auch, dass sie vor und nach den Mahlzeiten von ihren Eselbesitzern liebevoll mit Malerrollen, Igelbällen oder Tennisbällen „gestriegelt“ werden. Das fördert den Appetit und anschließend die Verdauung.

Material

pro Kinderpaar ein Turnseil, Zutaten für das Büfett (z.B. Gemüse-Sticks, Nüsse, selbst gemachte Kartoffel-Chips, Salzstangen, Cocktailtomaten, Paprika, Salatblätter), Schokolade, Igelbälle, Tennisbälle oder Malerrollen

4 Liebe geht durch den Magen

Die Kinder bereiten ein Büfett vor. Die Zutaten (siehe Material unten) richten sie in kleinen Schüsselchen an und geben zudem bei Bedarf einen Ess- oder Teelöffel hinzu.

Das Büfett wird in der Küche aufgebaut. Die Kinder befinden sich für das Spiel im Gruppenraum. Nun geht ein Kind alleine mit einem Teller in die Küche zum Büfett und stellt für ein anderes Kind eine leckere Mahlzeit aus verschiedenen Zutaten zusammen. Die Frage dabei ist: Was könnte diesem Kind schmecken? Eine wertschätzende Frage, die die Aufmerksamkeit der Kinder auf die Wünsche und Bedürfnisse anderer Kinder richtet.

Anschließend geht das nächste Kind in die Küche und stellt für ein anderes Kind einen Teller mit Kostproben zusammen.

Nach und nach erhält so jedes Kind eine ganz individuelle Mahlzeit, die von einem anderen Kind aus der Gruppe zusammengestellt wurde. Wenn alle versorgt sind, darf gegessen werden.

Material

Zutaten für das Büfett (z.B. Heidelbeeren, gehobelte Mandeln, Rosinen, aufgeschnittenes Obst, Sesam, aufgeschnittenes Gemüse, Kekse, Mozzarella-Bällchen, Käsewürfelchen, getrocknete Aprikosen, Kokosflocken, Mais, Cocktailtomaten), Schüsselchen, Tee- oder Esslöffel, Teller

5 Stopp-Spiel

Dieses Stopp-Spiel kann während einer Mahlzeit am Tisch gespielt werden. Zuvor werden einige Kommandos festgelegt:

  Stopp: Alle halten sofort in ihren Bewegungen inne, unabhängig davon, was sie gerade machen.

  Schnecke: Alle essen so langsam wie möglich.

  Feuerwehr: Alle essen so schnell wie möglich (Achtung: dieses Kommando nicht mit kleineren Kindern durchführen, da sich diese verschlucken können).

  Nachbar links: Der Nachbar auf der linken Seite wird gefüttert.

  Nachbar rechts: Der Nachbar auf der rechten Seite wird gefüttert.

  Prost: Alle erheben ihr Trinkglas, schauen sich gegenseitig in die Augen und trinken einen Schluck. Es darf erst getrunken werden, wenn alle einmal Blickkontakt zueinander hatten.

Material

gemeinsame Mahlzeit

6 Pur

Die Kinder erleben und schmecken in diesem Spiel, wie Grundnahrungsmittel pur schmecken und wie sich ihr Geschmack durch die Zugabe von verschiedenen Zutaten verändert: Wie schmeckt Schmand pur? Wie schmeckt er vermischt mit ein bisschen Honig oder Ketchup? Wie schmeckt Reis pur? Wie schmeckt Reis vermischt mit ein bisschen Salz oder Avocado-Creme?

Die Kinder spielen zu zweit und sitzen sich am Tisch gegenüber. Zwischen ihnen ist ein Sichtschutz aufgebaut. Vor dem einen Kind steht eine Schüssel mit dem Grundnahrungsmittel (z.B. Schmand, Reis, gekochte Kartoffeln, Brotwürfel oder Quark).

Vor dem anderen Kind stehen verschiedene Zutaten, mit denen das Grundnahrungsmittel kombiniert werden kann. Nun vermengt dieses Kind versteckt hinter dem Sichtschutz das Grundnahrungsmittel mit einer Zutat und bietet diese Kombination dem ersten Kind zum Probieren an. Das Kind, das probiert, rät, womit das Grundnahrungsmittel vermengt wurde.

Material

verschiedene Lebensmittel (siehe oben)

7 Gymnastik für die Zunge

Die Spielleitung stellt eine Schüssel mit Puffreis in die Mitte des Tisches und legt zwei Würfel bereit. Zudem werden ein Blatt und ein Stift benötigt.

Das jüngste Kind beginnt und würfelt mit beiden Würfeln. Ergibt die Augenzahl der Würfel zusammen zehn Punkte oder mehr, wird die Punktzahl mit dem Namen des Kindes auf dem Blatt vermerkt und es darf nochmal würfeln. Ergibt die Punktzahl der beiden Würfel weniger als zehn Punkte, nimmt sich das Kind entsprechend der Augenzahl Puffreis-Bällchen aus der Schüssel, befeuchtet ordentlich die Lippen und „klebt“ ein Puffreis-Bällchen nach dem anderen vorsichtig auf die Lippen. Wenn alle Puffreis-Bällchen auf den Lippen verteilt sind, darf das Kind ein Bällchen nach dem anderen vorsichtig mit der Zunge in den Mund holen. Anschließend ist das nächste Kind an der Reihe. Das Kind mit der höchsten Punktzahl gewinnt.

Variationen

  Je älter die Kinder sind, desto schwieriger dürfen die Spielregeln sein, z.B. kann festgelegt werden, dass Puffreis-Bällchen, die runterfallen (nicht ausreichend „festgeklebt“ wurden), nicht mehr gegessen werden dürfen.

  Wenn die Kinder jünger sind, ist ein Würfel ausreichend. Entsprechend wird dann die Augenzahl ab 5 notiert, bei einer niedrigeren Zahl werden die Puffreis-Bällchen auf die Lippen geklebt.

Material

Schüssel mit Puffreis, 2 Würfel, Blatt, Stift

8 Kleckern statt klotzen

Jedes Kind erhält ein Brotzeitbrettchen oder einen flachen Teller. Ältere Kinder dürfen die verschiedenen Geschmacksrichtungen als „Klecks“ auf den Brotzeitbrettchen verteilen: jeweils ein Klecks mittelscharfer Senf, Tomatenmark, Naturjoghurt, Ketchup, süßer Senf, Schmand, Orangen- oder Himbeermarmelade … Dabei achten sie darauf, dass die Kleckse in regelmäßigem Abstand angeordnet sind, denn dieser Klecker-Spaß soll auch für das Auge schön und interessant sein.

Die Kinder dürfen zunächst schauen, dann schnuppern und dann mit den Fingerkuppen kosten. Die Kinder können erzählen, welche Geschmacksrichtung ihnen gut schmeckt und sie dürfen auch verschiedene Zutaten miteinander vermischen und probieren. Für dieses Spiel brauchen die Kinder kein Besteck, denn nicht nur Geschmacks- und Geruchssinn sollen angeregt werden, sondern auch der Tastsinn.

Kinder, die die Speisen dennoch lieber nicht mit den Fingern anfassen möchten, bekommen Salzstangen oder Oblaten, die sie in die „Kleckse“ tauchen.

Material

pro Kind ein Brotzeitbrettchen/flacher Teller, Zutaten (siehe oben), evtl. Salzstangen oder Oblaten

9 Mensch, iss mich mal!

Bei diesem Spiel wird Mensch-ärgere-Dich-nicht mal ganz anders gespielt. Es wird ein Mensch-ärgere-dich-nicht-Spielbrett mit Figuren und Würfel bereitgelegt und zudem kleine Plättchen in drei verschiedenen Farben. Zu Spielbeginn werden die Plättchen pro Farbe in gleicher Anzahl auf den Spielfeldern des Spielbretts verteilt (z.B. 10 blaue, 10 grüne, 10 rote). Daraufhin geht es nach den üblichen Regeln des Mensch-ärgere-Dich-nicht-Spiels los. Immer wenn ein Kind direkt auf ein Feld mit einem Plättchen kommt, gilt Folgendes: Bei einem blauen Plättchen darf es sich ein Stück Obst nehmen, bei einem grünen Plättchen ein Stück Gemüse und bei einem roten Plättchen darf das Kind selbst zwischen Obst und Gemüse wählen.

Pulsuz fraqment bitdi.