Kitabı oxu: «Hochexplosive Sex Wetten»
Toby Weston
Hochexplosive Sex Wetten
Erotik Roman
Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis
Titel
Vorwort
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Impressum neobooks
Vorwort
Es gibt Tage, an denen scheint die Sonne und kurz darauf regnet es wieder. Das Wetter ist einem ständigen Wechsel unterlegen. Es bleibt nichts, wie es ist, mit einer großen Ausnahme:
Ich heiße Toby Weston und bin ein Arschloch!
Jeder der mich kennt, oder von meinen eigenen Erlebnissen gelesen hat (Romanserie: Zielobjekt: Untreue Ehefrauen), kann das bestätigen.
Ich halte nichts von Liebe und Romantik. Das ist in meinen Augen nur etwas für Weicheier und Schwächlinge. Frauen sollten beherrscht und dominiert werden, die Beine breitmachen, den Schwanz lutschen und ansonsten das Maul halten. Ich habe in den vielen Jahren meiner weiblichen Eroberungen gelernt, dass es immer besser ist die Frauen anzulügen und das zu erzählen, was diese hören wollen.
Aber das war nicht immer so. Bis zu meinem zwanzigsten Lebensjahr war es mir eher schlecht ergangen, denn mein Einkommen als Sachbearbeiter bei einem Münchner Automobilkonzern hatte mir enge Grenzen gesetzt. Das Leben und Wohnen in der Bayerischen Landeshauptstadt war, ist und wird nie günstig sein. Aber nach der ebenso großen, wie unerwarteten, Millionenerbschaft, die ich dem einzigen Bruder meines Vaters verdankte, hatte ich angefangen, mein Leben nach meinen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten. Ich besitze eine Villa am Starnberger See, eine Penthouse-Dachterrassen Wohnung in München-Schwabing, ein Chalet in St. Moritz und eine coole Wohnung auf Mallorca.
Ich bin ziemlich reich und langweile mich furchtbar. Den ganzen Tag irgendwelche Weiber zu ficken ist irgendwann öde. Daher suchte ich mir eine Beschäftigung, um mich zu beschäftigen.
Ich schaltete im Internet Inserate, und bot mich an, verheiratete Frauen gegen Bezahlung zu ficken. Und es kamen fast täglich Angebote von Ehemännern in meinem E-Mail Account an, die mich buchten. Von diesen Abenteuern könnt ihr in meiner Romanserie „Zielobjekt: Untreue Ehefrauen“ lesen.
Aber ich möchte in diesem Buch nicht aus meinem Leben erzählen. In den letzten Wochen haben sich viele Menschen per E-Mail an mich gewandt, und mir von ihren eigenen Erlebnissen geschrieben. Da ich ein reicher, gelangweilter Mann bin, nahm ich mir die Zeit, diese Geschichten zu lesen.
Und es waren einige sehr spannende Storys darunter!
Daher habe ich mich, nach Rücksprache mit den Beteiligten, dazu entschlossen, diese Erlebnisse zu veröffentlichen. Ich werde euch spannende Geschichte erzählen, und das Beste daran ist, es sind alles wahre Storys, die wirklich so geschehen sind.
Heute möchte ich euch aus dem Leben von Justin Hoffmann erzählen. Es soll auch eine Art Nachruf sein, da Justin nicht mehr lebt.
Seine Geschichte, die auch zu seinem tragischen Ende führte, wurde mir von Sarah Schäfer, einer sehr guten Freundin von Justin, erzählt. Mich hat diese Story stark berührt, da ich nicht glauben konnte, dass solche Ereignisse mitten Deutschland, genauer gesagt in Frankfurt, überhaupt möglich sind.
Sarah Schäfer hat nicht nur Justin Hoffmann verloren, sondern auch ihr jüngere Schwester Anna, die zwar noch lebt, aber als versklavte Prostituierte in Frankfurt anschaffen gegen muss.
Aber wie kam es dazu?
Alles begann an einem Wochenende in einem Ferienhaus, das direkt am Ufer vom Waldsee in Langen lag. Anwesend waren sechs Freunde, die sich seit dem Kindergarten kannten, gemeinsam aufwuchsen und alle Streiche der Jugend zusammen ausgeheckt hatten. Es mangelte ihnen nie an Einfällen, oder dem Mut, die Pläne in die Tat umzusetzen.
An diesem betreffenden Wochenende wurde eine neue Idee ausprobiert. Per Los entschieden sie, wer mit wem zu vögeln hatte. Es kam zu einem hocherotischen Nachmittag mit hemmungslosen Sex.
Dann geschah es! Im alkoholisierten Zustand entwickelten sie einen verrückten Plan. Eine Wette, die an erotischer Explosivität kaum zu überbieten ist. Um den Einsatz zu erfüllen, führte es Justin Hoffmann in das Frankfurter Rotlicht Viertel.
Und genau diese Wette war es, die das Leben des jungen Mannes beendete, und die süße Anna Schäfer in die Prostitution trieb.
Ich möchte mit dieser Veröffentlichung dem Leben und Wirken von Justin Hoffmann gedenken. Er wird für immer unvergessen bleiben.
Aber lest doch selbst:
1
Waldsee in Langen (Hessen)
15 km südlich von Frankfurt
Er schloss unwillkürlich die Augen, als seine Hand die seidenweiche, warme Haut auf der Innenseite ihrer Oberschenkel berührte.
Der Aufruhr in seiner Hose steigerte sich, sein Glied war eichenhart. Er hatte das Gefühl, einfach über Sarah herfallen zu müssen, aber er war viel zu erfahren, um seinem Drängen und Sarahs Wünschen sofort nachzugeben.
Sarah liebte es, die Männer zu reizen. Sie brachte sie bis zur Weißglut, sie legte es buchstäblich darauf an, mit Gewalt genommen zu werden, aber noch war er nicht soweit, ihr diesen Gefallen zu tun.
„Justin", murmelte sie, die Lippen dicht an seinem Ohr. „Gut, bitte nicht ...“
Theater! dachte er. Wenn man sie hört, könnte man meinen, sie sei noch ein kleines, unschuldiges Mädchen. Dabei habe ich sie erst kürzlich dabei ertappt, wie sie dem Chauffeur ihres Vaters erlaubte, sie von hinten zu vögeln!
Trotzdem konnte er sich dem weichen, jungmädchenhaften Schmelz ihrer Stimme nicht entziehen. Sie trug dazu bei, seine Lust noch weiter zu steigern.
Er lag neben dem Mädchen auf der Couch in Fabians Ferienhaus, das direkt am Ufer vom Waldsee in Langen lag. Der Waldsee, ca. 15 km südlich von Frankfurt am Main gelegen, ist mit 58 Hektar der größte Badesee und die größte Wasserfläche im Rhein-Main-Gebiet.
Sarah und er waren voll bekleidet — soweit man ihre sommerlich-saloppe Aufmachung als volle Bekleidung gelten lassen wollte. Sarah trug einen kurzen Lederrock mit einer knapp sitzenden Polobluse, während er, Justin Hoffmann, sich für Jeans mit Pullover entschieden hatte.
Sie hatten sich schon während des ganzen Nachmittags barfuß im Hause. bewegt, sodass sie nicht gezwungen gewesen waren, vor dem Hinlegen ihre Schuhe abzustreifen.
Seine Finger umspielten den eng anliegenden Gummirand ihres winzigen Slips. Er schielte nach unten, um zu sehen, welche Farbe er hatte. Unter dem hochgeschobenen Rock gewahrte er das seidig schimmernde Nylonmaterial, das sich straff über Sarahs aufregend gewölbten Venusberg spannte. Es war giftgrün.
Er grinste, als er sah, wie seine Finger jetzt über diese Wölbung hinweg strichen, ganz zärtlich, als könnten sie sich nicht zu einer festen Berührung entschließen.
Sarah schloss ihre Schenkel.
„Bitte, nicht", murmelte sie.
Sie lag auf der Seite. Ihre Hand zuckte hoch und berührte die pochende Härte seines erigierten Schaftes. Es schien fast so, als sei dies nur eine zufällige Bewegung, ein Reflex ihrer Nerven, aber als die Hand mit leichtem Druck ihre Position behauptete, wurde klar, dass Sarah nur spüren wollte, wie weit sie ihn bereits getrieben hatte.
„Oh Gott", hauchte sie. „Ist er das wirklich?“
„Was denn sonst?“, fragte er grinsend und strich jetzt fester und suchender über das knisternde Nylon. Er spürte, dass sie komplett blank rasiert war, er konnte die weiche Haut und die lauernde Feuchtigkeit ihres Schoßes spürte.
„Oder meinst du, ich trüge einen Spatenstiel in der Hose?“
„Sei nicht albern", murmelte sie und fing an, mit der Schwellung an seiner Hose zu spielen.
Ihre schmale, wissende Hand bewies dabei ein Geschick, das seinen Atem schneller werden ließ. Die Art, wie Sarah die ganze Länge seines Gliedes erforschte und sich dann mit den Fingerspitzen auf seine zum Bersten pralle Eichel konzentrierte, brachte ihn fast zur Raserei.
Es drängte ihn danach, seine Lanze aus ihrem engen Gefängnis zu befreien und sie seiner Partnerin in den schlanken, biegsamen Körper zu stoßen, aber er hielt dieser Versuchung noch immer tapfer stand.
„Ich habe das Gefühl, der wird immer größer. Und härter. Und gieriger", flüsterte Sarah.
„Dein Gefühl täuscht dich nicht."
„Was werden die anderen jetzt wohl treiben?", flüsterte das Mädchen und griff tief zwischen seine sich öffnenden Beine, um Größe und Qualität seiner Hoden zu überprüfen.
Er ächzte leise und hob seinen Unterkörper ihrer beweglichen Hand bereitwillig entgegen.
„Dasselbe wie wir, nehme ich an", antwortete er.
„Auch Laura und Lukas?", fragte sie. „Die beiden haben sich bislang immer nur angegiftet. Ich war überrascht, dass sie überhaupt mitgekommen sind."
„Die werden die schönste Nummer schieben", versicherte er. „Du kennst doch Laura. Die braucht das — genau wie ihre Busenfreundin Maja."
„Und wie ich, was?", fragte Sarah, deren Hand wieder zu seinem Glied zurückkehrte. „Du hast nur nicht den Mut, es offen auszusprechen."
„Wir brauchen es alle", meinte er und schob den Zwickel ihres winzigen Höschens beiseite.
„Au, das tut weh", sagte Sarah.
„Moment", meinte er und stützte sich auf einen Ellenbogen. „Ich ziehe dir das Ding aus.“
„Das ist mir zu gefährlich", spottete sie.
Er grinste ihr ins Gesicht.
„Du lebst doch gern gefährlich“, sagte er. „Oder irre ich mich?"
Sarahs Hand wurde zudringlicher. Sie zerrte am Reißverschluss seiner Hose, öffnete ihn und griff hinein.
Der Mann zuckte zusammen, als er fühlte, wie sich Sarahs Finger rasch einen Weg durch den Schlitz seines Slips bahnten und zielstrebig sein pulsierendes Glied erfasste.
Er beugte sich nach unten und zerrte Sarahs Höschen herunter. Sie musste ihn dabei für einige Sekunden loslassen, aber als er einen Moment innehielt, um ihren komplett glatt rasierten Schoß zu bewundern, fasste sie erneut nach seiner klopfenden Rute.
Er starrte immer noch auf ihren Schoss. Sarah war erst zwanzig Jahre alt. Sie war bestenfalls mittelgroß und eher zierlich gewachsen. Umso erstaunter war er über diese dicken äußeren Schamlippen.
War das wirklich so überraschend? Schließlich besaß Sarah auch ein Paar Brüste, deren Form und Größe außerhalb der Proportionen lagen, die man von ihrer Figur erwarten konnte.
„Warum starrst du mich so an?", flüsterte sie und schob seine Vorhaut hin und her. „Siehst du so was zum ersten Mal?“
„Ja", sagte er.
Sie lachte. „Spaßvogel!"
„Ich muss dich haben", meinte er. „Auf der Stelle!"
„Kommt nicht in Frage", neckte sie ihn. „Ein bisschen Petting ist erlaubt. Mehr nicht."
Er legte sich wieder neben sie. Das weiche, dicke Sofakissen unter seinem Kopf erlaubte es ihm, die geschwollenen Lippen ihrer Vagina im Auge zu behalten. Wie schlank, schmal und rassig ihre bronzefarbig getönten Schenkel waren!
Kein Wunder. Wenn man Sarahs Mutter kannte, war einem klar, dass auch die Tochter alle Merkmale einer Klassefrau haben musste. Die Schäfers waren ausgesprochen schöne Menschen, das galt auch für Sarahs jüngere Schwester Anna.
Anna allerdings galt, im Gegensatz zu Sarah, als ein sprödes, fast arrogantes Mädchen, das lustige Gesellschaft mied und über alles, was mit Sex zusammenhing, gern die Nase rümpfte.
Wenn es nach ihm, Justin Hoffmann, gegangen wäre, hätte er das Wochenende lieber mit der süßen Anna Schäfer verbracht, die möglicherweise noch Jungfrau war; aber in Annas Augen war er nur ein höchst nutzloses Glied der menschlichen Gesellschaft, ein Playboy ohne soziale und moralische Bindungen, ein Mann ohne Charakter.
Zum Teufel mit Anna!
Die Hand ihrer Schwester war unentwegt damit beschäftigt, ihn noch schärfer zu machen, als er schon war, und er schlug sich mit Gedanken herum, die der Situation völlig unangemessen waren!
„Woran denkst du?", fragte ihn Sarah.
Er schob eine Hand jetzt über ihren glatt rasierten Venushügel vor und zurück, wobei er das Gefühl auskostete, die die weiche Haut ihm vermittelte.
Er achtete darauf, dass er nur bis an den Rand ihrer Vulva gelangte und gestattete es sich nur ein einziges Mal, flüchtig über ihre versteckt liegende Klitoris hin wegzustreichen.
„An dich", murmelte er. „An wen sonst?"
„Ich wünschte, wir könnten jetzt die anderen beobachten", meinte Sarah und kicherte ein wenig. „Das würde mich ganz schön erregen.“
„Soll das heißen, dass dir meine Gesellschaft nicht genügt?", fragte er.
„Unsinn! Aber ich finde es besonders erregend, mit sich zu spielen und dabei anderen zuzusehen."
Aha, eine kleine Voyeurin, dachte er.
„Hast du das schon oft probiert?“
„Nicht oft genug", sagte sie.
Er schob seine Hand jetzt energisch zwischen ihre Beine. Sie kam ihm dabei nicht entgegen. Er musste ihre Schenkel buchstäblich auseinanderzwingen.
Im nächsten Moment fühlte er die schlüpfrige Feuchtigkeit, die sich zwischen ihren Schamlippen angesammelt hatte.
„Mach mich nicht verrückt", murmelte sie. „Aaahhh ..."
Endlich hatte er sie soweit. Sie kam ihm freiwillig ein bisschen entgegen. Er hatte jetzt genügend Platz für seine Hand, um ihren heißen, engen Schoß zu öffnen. Er ließ zwei Finger tief hineingleiten und merkte, wie Sarahs Hand sofort wilder an seiner Lanze arbeitete.
„Das ist ja ein Sumpf", murmelte er spöttisch. „Darin kann man glatt versinken!"
„Das möchtest du wohl, was?“
„Wollen wir's mal probieren?”, fragte er. „Ich habe noch genug Reserven für andere Versuche."
„Nein", sagte sie.
Er lachte kurz. „Wie scharf willst du mich eigentlich noch werden lassen?“
„Können wir die anderen nicht beobachten?", fragte sie. „Ich habe auf einer Pornoseite im Internet mal einen Kurzfilm angesehen. Da stand ein nacktes Mädchen gebückt vor einer Zimmertür und hat durch das Schlüsselloch geblickt!“
„Und was geschah dann?“, fragte Justin.
„Das beobachtende Mädchen war völlig nackt. Hinter ihr stand ein Mann, der sie vögelte. Das Mädchen schaute einem Paar zu, das auf dem Bett lag. Der Mann hatte seinen Kopf zwischen den gespreizten Schenkeln einer Frau liegen und leckte ihre haarlose Fotze. Der Film hat mich so stark erregt, dass ich masturbieren musste!“
„Was hat dich daran so sehr erregt?“
„Die Doppelfunktion des Lusterlebnisses", sagte sie. „Ich identifizierte mich mit dem Mädchen, das durchs Schlüsselloch guckte. Es konnte sich an dem Bild berauschen, dass sich ihr bot, und gleichzeitig den Harten des Mannes genießen. Seitdem wünsche ich mir, so was mal selbst zu erleben."
„Wir können ja raufgehen und versuchen, Laura und Lukas oder Maja und Alexander zu beobachten. Wenn du willst, verfahre ich dabei mit dir genauso, wie du es in dem Film gesehen hast."
„Ach was, vergessen wir's", meinte sie. „Das sind doch nur Träume."
„Es gibt Träume, die sich realisieren lassen."
„Nicht alle", sagte sie und schaute ihn an. „Ich werde mich von dir nicht vögeln lassen."
„Warum nicht?"
„So was würde sofort die Runde machen", sagte sie. „Es würde meinen Kurswert mindern."
„Soll ich jetzt lachen?“
„Das kannst du halten, wie es dir gefällt. Aber es stimmt doch! Von unserer Clique hält keiner dicht. Jeder spricht über jeden. Ein Mädchen kann sich im Nu ihren Ruf verderben."
„Hör bloß auf, mich damit zu langweilen", sagte er. „Dein Ruf! Der war in dem Augenblick hin, als du anfingst, mit uns herumzuziehen."
„Das behauptet meine Schwester auch", sagte Sarah.
„Anna ist eine seltsame Heilige, was?“
„Sie ist okay."
„Hat sie schon einen festen Freund gehabt?“
„Moment mal! Interessierst du dich etwa für meine Schwester?", fragte Sarah und schob ärgerlich seine Hand beiseite.
Er lachte. „Eifersüchtig?"
„Nein", erwiderte Sarah. „Die würde dich nicht mal anschauen. Du kannst es ja mal probieren. Ich wette, wenn du sie einzuladen versuchst, holst du dir einen Korb."
„Die ist mir viel zu arrogant", behauptete er. „Ich bin nicht am Umgang mit spröden Jungfrauen interessiert.“
„Wer sagt dir, dass sie noch Jungfrau ist?"
„Sie sieht so aus."
„Das ist ein Irrtum."
„Tatsächlich?"
„Sie ist mit vierzehn von unserem Onkel vergewaltigt worden", sagte Sarah. „Seitdem hasst sie die Männer."
„Oh! Das wusste ich nicht", meinte Justin Hoffmann betroffen. „Aber sie muss doch mal irgendjemand die Chance geben, diesen Komplex wieder loszuwerden."
„Das sage ich ihr ja auch”, meinte Sarah, „aber Anna will nichts davon hören."
„Immerhin hat sie noch Glück gehabt. Sie hat kein Kind gekriegt", sagte er.
„Meine Eltern haben es abtreiben lassen. Im dritten Monat, glaube ich."
„Und was passierte mit dem Onkel?“
„Mein Vater hat ihn finanziell ruiniert."
„Der arme Hund", sagte Justin.
„Wen meinst du? Meinen Vater oder den Onkel?"
„Den Onkel natürlich."
„Sag mal, spinnst du? Diesen brutalen, gewissenlosen Schuft bedauerst du noch?"
„Nein, nein, das wäre zu viel behauptet. Aber ich kann mir vorstellen, wie es war. War es ein gut aussehender Onkel?"
„Oh ja, er war das, was man einen stattlichen Mann nennt. Übrigens verheiratet. Er hatte selbst zwei Töchter."
„Was heißt hier hatte?", fragte Justin. „Hat er sie nicht mehr?"
„Sobald die Rede auf ihn kommt, sprechen wir in der Vergangenheitsform. Er und seine Familie sind für uns gestorben."
„Ach ja, richtig", spottete Justin. „Und darauf seid ihr auch noch stolz. Ich kann mir denken, wie das damals passiert ist. Ich wette, Anna war schon ein wunderhübsches Mädchen. Körperlich war sie mit vierzehn vermutlich schon voll entwickelt. Eine Frau. Aber geistig war sie noch infantil. Der Onkel gefiel ihr. Sie reizte ihn, sie wollte ihm gefallen. Der Teufel mag wissen, was sie getan hat, um seine Begierde zu wecken. Sicherlich wollte sie nicht mit ihm schlafen — ich will das zu ihren Gunsten unterstellen — aber der Onkel muss es so aufgefasst haben. Kein Wunder, dass eines Tages bei ihm eine Sicherung durchbrannte."
„Du redest, als seiest du dabei gewesen", meinte Sarah ärgerlich.
„Ich weiß, wozu diese jungen Dinger imstande sind", sagte er.
Sarah sprang plötzlich auf und strich ihren Rock glatt.
„Schluss für heute", sagte sie.
Er starrte verdutzt auf seinen immer noch eichenharten Penis. Wollte ihn das Mädchen verschaukeln? Im nächsten Moment musste er lachen. Es war seine Schuld, wenn eine vorübergehende Missstimmung und Entfremdung aufgetreten war. Weshalb hatte er so kariert über Anna und deren Onkel gesprochen? Das Ganze ging ihm wahrhaftig nichts an. Jetzt oblag ihm die hoffentlich nicht allzu schwierige Aufgabe, zu retten, was noch zu retten war. Er beurteilte seine Chancen keineswegs pessimistisch. Schließlich stand ihm noch das ganze Wochenende zu Verfügung —und Sarahs Trieb, davon war er überzeugt, würde ihm dabei willkommene Unterstützung leisten.
Er verstaute sein erschlaffendes Glied in der Hose und stand auf.
„Ich könnte ein Glas Rotwein vertragen", meinte er. „Und du?"
Er unterdrückte ein Grinsen, als er Sarahs Höschen am unteren Couchende liegen sah und fragte sich, ob das Mädchen den Mut haben würde, es vor seinen Augen wieder überzustreifen.
Aber sie schien an ganz andere Dinge zu denken. Mit trotzig vorgeschobener Unterlippe starrte sie aus dem Fenster.
„Ich trinke nachmittags keinen Alkohol", belehrte sie ihn.
Er musterte sie lächelnd. Ihre weiße, viel zu knappsitzende Polobluse modellierte überdeutlich die vollen, prallen Brüste. Sogar die dunklen Brustwarzen waren unter dem durchsichtigen BH zu sehen.
Aus dem Obergeschoß kam ein dumpfer Laut!
Es hörte sich an, als sei jemand vom Stuhl gesprungen. Sarah starrte zur Decke.
„Wer ist über uns?“
„Laura und Lukas", antwortete er.
„Der verprügelt sie wohl, was?“
„Kann schon sein", meinte er und trat an die Bar, um sich ein Glas Rotwein einzuschenken. „Manche mögen das ja."
„Wieso eigentlich?"
Er schaute sie an. „So ein Mädchenpopo ist unglaublich zart, ein Wunderwerk an Kurven und Weichheit. Es drängt viele danach, ihn erst zu züchtigen und dann zu liebkosen. Ich vermute, dass da irgendwelche verdrängten Kindheitserlebnisse eine Rolle spielen."
„Hast du schon mal jemand in den Hintern gevögelt?", fragte sie.
„Sicher! Analsex ist geil", antwortete er. „Darauf bin ich spezialisiert."
Sie lachte schon wieder. „Jetzt gibst du an!"
„Warum sollte ich angeben?“
„Ich stelle es mir wahnsinnig schwierig vor."
„Wir können es ja mal probieren."
„Hör auf mit dem Quatsch!"
„Es würde dir Spaß machen", versicherte er.
„Ich bin viel zu eng."
„Das gibt sich. Außerdem gibt es anale Gleitcreme", erklärte er und nahm einen Schluck aus dem Glas.
„Ich hasse Schmerzen."
„Ich auch. Aber in der Lust ist es oft schwierig, die Grenze zum Schmerz wahrzunehmen."
Sarah warf sich in einen klobigen, bequemen Sessel und hängte ein Bein über die Lehne. Justin blinzelte, als ihm die glatten, geschwollenen Lippen ihrer Vagina entgegenblickten. Es wirkte auf ihn so einladend und anregend wie ein kaltes Buffet im ersten Hotel der Stadt. Er trat auf sie zu.
Sarah lächelte dünn zu ihm hoch. Sie schaukelte ein wenig mit dem Bein, das über der Lehne hing. Der Lederrock war ihr weit hochgerutscht.
„Ich ... äh, ich möchte dich gern um Verzeihung bitten", sagte er und ließ sich vor ihr auf die Knie fallen.
Sein Gesicht lag jetzt dem entblößten Unterleib genau gegenüber. Er sah deutlich die Schwellung der noch geschlossenen äußeren Schamlippen und schluckte, als er sich vorstellte, wie es wohl sein würde, wenn er ihre nachgiebige Weichheit mit seiner Zunge öffnete.
Er stellte das Glas beiseite.
„Dann tu's doch", flüsterte sie und rutschte ein wenig tiefer, wobei sich ihr Schoß ihm lockend entgegen schob. Im nächsten Moment brachte er seinen Mund mit ihrer Scham in Berührung. Der Kontakt öffnete deren Lippen und zeigte das feuchtschillernde Korallenrot des Inneren. Er registrierte den eigenartigen Duft, der ihm daraus entgegenschlug, und begann im nächsten Moment intensiv mit seiner Zunge die ganze Länge der unendlich weichen, nassen Liebesgrotte zu durchforschen.
Die Spitze seiner Zunge glitt erst an der linken und dann an der rechten Innenseite auf und ab. Sie stieß kurz und tief in die heiße Schlüpfrigkeit hinein, bevor sie sich dazu entschloss, den nachgebenden, steifen Kitzler zu umspielen.
Sarah presste ihre Schenkel eng gegen seinen auf und niederfahrenden Kopf und wühlte mit einer Hand durch sein drahtiges, dunkles Haar.
„Ja“, stöhnte sie. „Ja ... dort! Aaaahhh! Stärker! Beiß mich! Beiß mich doch!"
Er nahm ihre Klitoris zwischen die Zähne und knabberte daran herum. Er hatte Mühe, gleichsam am Ball zu bleiben, denn Sarah fing an, ihren Unterkörper in kreisende, stoßende und drehende Bewegungen zu versetzen. Der Druck ihrer Schenkel wurde stärker, ihre Hand presste ihn so fest gegen ihren Schoß, dass er Mühe hatte, Luft zu bekommen.
„Ich komme", stöhnte sie plötzlich in einem Stimmfall, den er noch nie von ihr vernommen hatte. „Ich komme!"
Sie stieß ihm die offene, klatschnasse Scham entgegen und er meinte zu spüren, wie die nachdrängende Flüssigkeit ihrer Lust ihn überflutete.
Er hörte nicht auf, sie zu bedrängen und erlebte binnen weniger Minuten einen zweiten, noch intensiveren Orgasmus des Mädchens. Erst danach gab er sie frei und stand auf.
Er ging ins Badezimmer und wusch sich das Gesicht. Nachdem er sich noch den Mund ausgespült hatte, kehrte er in das Kaminzimmer zurück.
Sarah hatte ihre Stellung nicht verändert. Sie ruhte mit verträumtem Gesichtsausdruck in dem Sessel und hatte die Schenkel noch immer weit gespreizt.
Justin trat vor sie hin. Er ließ seine Hose herunter, stieg heraus und streifte dann seinen Slip ab. Schließlich trennte er sich auch noch von seinem Pullover. Als er völlig nackt vor ihr stand, ragte sein knallharter Penis steif und verlangend in die Luft. Die Eichel war violett gefärbt.
Sarah hob die Lider. Sie schaute erst ihn und dann seine riesige Lanze an. Sie hörte nicht auf, zu lächeln. Er griff nach ihrem linken und dann nach dem rechten Bein. Er hängte sie über die Sessellehnen, sodass sich Sarahs Schoß ihm jetzt schutzlos und nass, mit geöffneten Schamlippen darbot — eine Öffnung der Lust, die das Blut in seinen Schläfen pochen ließ.
Er musste in die Knie gehen, um sein Glied in die richtige Angriffsposition bringen zu können, und genoss es, die heiße, dicke Eichel einige Male durch die schleimige Pforte auf- und abgleiten zu lassen.
„Nein, Justin, nein", sagte das Mädchen in diesem Moment und schien wie aus einer Verzauberung zu erwachen, aber natürlich war es längst für eine Reaktion brauchbaren Widerstandes zu spät.
Der Mann stieß zu und versenkte seinen Schaft bis ans Heft in den schlüpfrigen, ihn saugend umklammernden Schoß. Er verfiel sofort in einen stetigen Rhythmus, den er erst allmählich und mit dem lauter werdenden Keuchen und Stammeln des Mädchens variierte.
„Du", japste sie. „Du ...! Ja, fick mich. Mach mich fertig. Lass es spritzen.“
Er wurde schneller, dann verzögerte er das Tempo ganz bewusst und genoss es, die dadurch ausgelösten Gefühlsreaktionen auf Sarahs Gesicht abzulesen.
Das war die Sarah, die er sich vorgestellt hatte! Geil bis zur Selbstaufgabe!
Was wohl ihre Schwester sagen würde, wenn sie Sarah jetzt sehen und hören könnte? Die inneren Muskeln ihrer Vagina massierten und malträtierten ihn mit aktiver, saugender Lust.
Zum Henker mit der jungen, bildhübschen Anna Schäfer!
Jetzt besaß er die ältere Schwester. Nur ein kompletter Narr konnte in einer solchen Situation an eine andere Frau denken!
Und doch — seltsam! — stellte er sich in diesem Moment vor, dass das stöhnende, mit obszönen Worten um sich werfende Mädchen Anna sei, dass er es fertiggebracht hätte, aus der spröden, stolzen Anna ein zuckendes Bündel geiler Sinnlichkeit zu machen.
„Ich komme", wimmerte Sarah und erreichte mit ihrer Stimme schon wieder diese absurd fremde, hohe Stimmlage.
„Aaahhhh ... jetzt, JETZT!"
Mitgerissen von ihrer Wildheit, schoss er sein sprudelndes Sperma in den ihm entgegen stoßenden, weichen Schoß, bis er, völlig erschöpft und wie benommen, sein Glied aus den gierig nachschnappenden Schamlippen zog.
Als er sich aufrichtete, merkte er, dass die ungewohnte Anstrengung vermutlich einen leichten Muskelkater nach sich ziehen würde, aber das spielte keine Rolle.
Wichtig war allein, dass er Sarah gezeigt hatte, welche Wonnen er ihr zu bereiten vermochte. Er war mit sich durchaus zufrieden und bückte sich nach seinem Glas, um sich zu erfrischen.
„Gib mir auch ein Glas Rotwein", murmelte das Mädchen.
„Willst du nicht erst ins Bad?", fragte er und starrte auf ihren noch immer völlig freigelegten, ihn herausfordernden Schoß.
„Nein", sagte sie. „Das hat Zeit."
„Willst du wirklich Rotwein — und das am Nachmittag?", fragte er sie spöttisch.
Sie lächelte ihm in die Augen.
„Ich will das tun, was du tust", sagte sie.
Er wandte sich ab und füllte ein weiteres Glas mit Rotwein. Dieser Blick in Sarahs Augen war nicht nach seinem Geschmack. Er kannte ihn zur Genüge. Er bedeutete Liebe, oder doch zumindest Verliebt sein.
Justin Hoffmann runzelte die Augenbrauen. Er hasste Komplikationen — und Liebe war dazu verdammt, für solche zu sorgen. Ich muss ihr das schnell wieder abgewöhnen, dachte er.
Ich will das bleiben, was ich bin: Ein freier Mann, der jeder festen Bindung aus dem Wege geht. Er wandte sich um. Sarah hatte sich normal hingesetzt und ihren Rock glattgestrichen.
„Danke", sagte sie. „Setz dich zu mir."
Er nahm auf der Sessellehne Platz und fragte sich, auf Sarah herabblickend, warum er noch nicht dazu gekommen war, die fantastischen Brüste des Mädchens freizulegen. Mit einer Hand knöpfte er ihre Bluse auf, während Sarah lächelnd nach seinem erschlafften Glied schielte und damit zu spielen begann.
„Cheers!", sagte sie.
„Prost", meinte er.
„Das Ding wird vorn aufgehakt", belehrte sie ihn, als er den Verschluss des BHs suchte. „Moment, ich helfe dir."
Im nächsten Moment sprangen die Brüste des Mädchens wie Bälle nach vorn, vollendet geformt und von rosaroten Warzen gekrönt. Er knetete das elastische Fleisch liebevoll mit den Fingern und nahm dann eine der Warzen zwischen Daumen und Zeigefinger.
„Herrlich", sagte er. „Wunderschön."
„Das lässt sich auch von dem da behaupten", meinte sie und lachte, als sie merkte, wie die Erektion einsetzte.
„Gehen wir gemeinsam ins Bad?", fragte er.
„Sehr gerne sogar", erwiderte sie lächelnd und blickte zu ihm hoch. „Unter einem lauwarmen Wasserstrahl macht es besonders viel Spaß."
„Mit mir macht es immer Spaß", erklärte er.
Sie lächelte breit und beugte sich nach vorn, um seinen Penis zu küssen.
„Ich fange an, das zu glauben", meinte sie.
2
Laura Schröder trat an das Fenster und blickte hinaus.
Sie trug zu ihrer sehr knapp sitzenden Jeans eine Bluse, die deutlich die vollen, hohen Brüste markierte. Das lange Haar hatte sie im Nacken zu einem Pferdeschwanz gebunden.
„Ich finde das Ganze idiotisch", meinte sie mürrisch. „Ich ahnte, dass mich so etwas erwarten würde. Ich hätte auf diesen Wochenendtrip verzichten sollen."
Lukas Schwarz, der sich in einem Sessel rekelte und das Mädchen im Blickfeld hatte, grinste breit.
„Warum eigentlich?", fragte er. „Was hast du gegen eine flotte Nummer. So was soll sehr gesund sein."
„Höre auf mit dem Blödsinn!"
„Meinst du, ich wüsste nicht, wie man das anstellt? Manchmal habe ich den Eindruck, dass es dir Spaß macht, mich vor den anderen zu blamieren."
„Wir verstehen uns nicht. Ich liege nicht auf deiner Frequenz, das ist alles."
„Schade", meinte er.
Laura warf einen kurzen Blick über ihre Schulter. „Rede doch kein Blech, bitte. Dir ergeht es nicht viel anders. Du kannst mich nicht riechen."
„Das will ich nicht sagen. Ich würde dich gern einmal beschnuppern", spottete er. „Zwischen den Brüsten zum Beispiel riechen die meisten Frauen wie frischgewaschene Babys. Ich mag das."
„Du bist sexbesessen."
„Du etwa nicht?"
„Das hängt vom Partner ab."
„Und ich", sagte er, „komme für dich als Bettgenosse nicht in Frage."
„So ist es!"
„Eine reizende Situation", meinte er. „Während die anderen den Nachmittag mit ein paar fröhlichen Nummern verschönern, verplempern wir unsere Zeit mit unnützem Krach."
„Ich würde am liebsten in meinen Wagen steigen und zurück nach Frankfurt fahren. Aus uns wird nichts, Lukas. Es wäre dumm, das nicht zuzugeben."
„Du bist attraktiv", sagte er. „Das schönste Mädchen im Hause. Platinblond und umwerfend gut gewachsen. Einen Popo zum Reinbeißen, von den anderen Qualitäten ganz zu schweigen. Ich bin verrückt nach dir. Ehrlich! Was bringt dich auf den Gedanken, ich hätte was gegen dich?"
„Seitdem ich dich kenne, stoße ich mit dir zusammen."
Er grinste. „Leider nicht so, wie ich das gern möchte."
„Wenn du so weiterredest, wirst du mir immer unsympathischer", sagte sie ärgerlich und wandte sich ihm zu.
Sie setzte sich auf den Fenstersims und stützte sich dabei mit einer Hand ab. Die Knöpfe ihrer Bluse strafften sich; der Stoff hatte Mühe, die volle Brust zu bändigen.
„Du willst nur mit mir schlafen, weil du meinst, dass das zum Spiel gehört", fuhr sie fort. „Du willst dich vor den anderen aufplustern und damit prahlen, mich geschafft zu haben."
„Nun mal langsam", erwiderte er. „Du wusstest genau, was hier draußen passieren sollte, nicht wahr? Du bist trotzdem mitgekommen. Daraus ist zu schließen, dass du bereit warst, die Spielregeln zu akzeptieren."
„Ich habe mir das Ganze wohl nicht so recht klargemacht", behauptete sie. „Natürlich ahnte ich, was kommen würde, aber jetzt, wo es eingetreten ist, kann ich dem Geschehen nicht folgen. Es missfällt mir. Da verschwindet jedes Pärchen in einem Zimmer und überlässt es der Fantasie der anderen, sich vorzustellen, was dabei geschieht. Ekelhaft!"
„Das kann nicht dein Ernst sein."
„Du wirst es mir vielleicht nicht glauben", meinte Laura, „aber in Liebesdingen denke ich zuweilen sehr altmodisch. Ich hasse Gruppensex!"
„Ist es etwa Gruppensex, wenn jedes Pärchen sich ein stilles Fleckchen sucht?“
„Nein", sagte sie widerstrebend, „aber schließlich hat das Wochenende erst begonnen. Und noch eins. Ich konnte nicht wissen, dass wir unsere Partner auslosen würden."
Er lachte. „Jetzt verstehe ich. Du hast auf Justin spekuliert. Oder auf Alexander. Stattdessen musstest du dich mit dem Mann zurückziehen, der dir Magenkrämpfe verursacht. Was hast du eigentlich gegen mich? Ist mit meiner Nase etwas nicht in Ordnung? Stören dich meine Muskelpakete, meine Familie, meine Augenfarbe?"
„Rede keinen Unsinn", sagte sie. „Sympathie und Antipathie lassen sich nicht analysieren. So etwas ist einfach da. Man muss sich damit abfinden."
„Dagegen protestiere ich. Man kann jedem eine Chance einräumen. Man kann auch dem vermeintlichen Gegner gestatten, alberne Vorurteile abzubauen."
„Wir kennen uns nun schon ein paar Wochen, aber sobald wir uns treffen, gibt es Krach. Selbst jetzt, seitdem wir allein sind, streiten wir uns."
„Was sich liebt, das neckt sich", spottete er.
„Quatsch!" Er stand auf und streckte sich. „Ich lege mich jetzt hin", entschied er.
„Ich habe nichts dagegen. Ich gehe nach unten."
„Hoppla! Das geht nicht!", protestierte er.
„Wieso geht das nicht?“
„Weil Justin und Sarah im Kaminzimmer sind. Oder hast du Lust, dich in die winzige Küche zu setzen? Es ist nun mal nur ein kleines Ferienhaus.“
„Ich gehe in den Garten und zum Wasser."
„Da musst du durchs Wohnzimmer. Willst du die beiden auf der Couch überraschen?"
„Wer sagt dir, dass zwischen den beiden etwas passiert ist?", fragte sie.
Er lachte. „Du weißt so gut wie ich, was die wollen."
Laura seufzte.
„Worauf habe ich mich bloß eingelassen?", fragte sie.
Lukas streifte sein Shirt ab. Er hatte einen breitschultrigen, muskulösen Oberkörper, an dem keine Unze überflüssiges Fett zu entdecken war.
„Lass das!", sagte Laura, als er sich daranmachte, den Hosenbund zu öffnen, aber der pfeifende Lukas kümmerte sich gar nicht daran und streifte die Hose ab.
Er hatte nichts darunter an!
Die junge Frau schluckte und war für ein paar Sekunden lang völlig sprachlos.
Er grinste ihr ins Gesicht. „Was siehst du?", fragte er.
„Einen nackten Mann", erwiderte sie und gab sich Mühe, kühl und unbeeindruckt zu wirken. „Na, und?"
„Was siehst du noch?“
„Nichts!"
„Ist er so klein?", fragte Lukas und schaute grinsend an sich herab. Sein Penis war halbsteif geworden.
„Lass den Quatsch", sagte das Mädchen und wandte sich brüsk um.
Er trat hinter sie, und zwar so, dass die Spitze seines steifer werdenden Gliedes die pralle Rundung ihres Gesäßes berührte.
„Er will dich haben", hauchte er.
„Du bist unmöglich. Verschwinde!"
„Sieh mal an, wie er wächst."
Die Frau zuckte herum. Die jähe Bewegung ließ sein Glied gegen seinen Bauch klatschen. Laura starrte auf seinen Leib. Ihr Atem ging rascher. Er hatte schon ein Prachtexemplar, das musste ihm der Neid lassen.
Wogegen sträubte sie sich eigentlich, und warum?
Schließlich war sie es gewohnt, sich von potenten Männern verwöhnen zu lassen. Es stimmte, dass sie Lukas nicht leiden konnte, aber das schloss nicht aus, dass er als Liebhaber seine Qualitäten hatte.
Warum gab sie ihm nicht die Chance, das zu beweisen?
Aber natürlich war es ausgeschlossen, vor dieser klopfenden, liebeshungrigen Lanze einfach zu kapitulieren.
Laura sah sich vorerst außerstande, ihren Blick von dem Ungeheuer loszureißen. Unglaublich, wie der Bursche sich dehnte und streckte, wie er immer größer und gefräßiger wurde!
„Fass ihn an", sagte Lukas. „Los, gib ihm mal die Hand!"
„Leg dich endlich hin", murmelte sie. „Weg von hier."
„Deine Stimme zittert", höhnte er. „Hat dich Elvis so sehr verwirrt?“
„Wer ist Elvis?“
„Mein Schwanz. Ich unterhalte ein sehr persönliches Verhältnis zu ihm. Wie nennst du denn dein Fötzchen?"
„Du machst mich krank", sagte sie und blickte ihm wütend in die Augen.
Aber ihr Zorn war bloß gespielt. Die Ausstrahlung des nackten Mannes war so stark, dass sie es sogar in ihren Knien spürte.
Hatte sie denn kein Rückgrat mehr?
Weshalb schaffte sie es nicht, der Versuchung zu trotzen?
Weil du es nicht willst, du dummes Stück, meldete sich ihre innere Stimme zum Wort. Im Grunde wolltest du ihn haben, seit dem Tage, an dem du ihn zum ersten Mal gesehen hast!
Du hast dich dagegen gewehrt, du wehrst dich noch immer dagegen, aber deine Muschi ist vor Sehnsucht und Verlangen schon ganz nass und deine Brustwarzen scheuern sich gegen den BH.
Weshalb machst du mit dieser Komödie nicht endlich Schluss?
Er griff nach ihren Schultern und zog die Widerstrebende an seine Brust. Sein Penis legte sich steil und hart zwischen die beiden Körper. Laura spürte deutlich sein hitziges Pochen. Sie ertappte sich dabei, dass sie ihren Körper entspannte und gegen die harte Rute drängte. Es war herrlich, diese pulsierende Steifheit durch die Kleidung hindurch zu spüren.
„Du hast mich erst einmal geküsst", sagte er lächelnd.
„So?"
„Aber sicher, als wir vor den anderen Brüderschaft tranken", meinte er und verstärkte gleichfalls den Druck seines Unterleibes. „Es war ein flüchtiger Kuss. Beinahe beleidigend. Als ich den kriegte, nahm ich mir vor, dich bald zu besitzen. Jetzt ist es soweit."
Idiot! Dachte sie, diesmal ehrlich wütend. Warum schaffst du es nicht, die richtigen Worte zu wählen? Jetzt zwingst du mich dazu, die alte Gegnerschaft weiterzuspielen! Sie machte sich von ihm los und schlüpfte an ihm vorbei, um sich zu setzen.
„Du bist unausstehlich", sagte sie. „Was hast du denn von mir erwartet?“
Er wandte sich ihr zu, blieb jedoch am Fenster stehen. Sein Glied ragte mit unverminderter Steifheit in die Höhe.
„Einen ganz normalen Kuss, so wie er unter Leuten unseres Alters üblich ist, aber nicht diesen gouvernantenhaften Hauch", erklärte er. „Wenn ich nicht von anderen wüsste, was du im Bett kannst, hätte ich dich längst links liegen gelassen."
Sie schluckte. „Welche anderen meinst du?", stieß sie hervor.
„Willst du Namen hören? Das kannst du von mir nicht erwarten. Aber ich kenne mindestens vier Leute meines Alters, die schon mit dir geschlafen haben."
„Und sie haben darüber gesprochen?“
„Na, sicher", sagte er. „Sie haben damit angegeben."
Laura war empört. „Männer sind Schweine", fauchte sie.
„Sicher", nickte er. „Wer bestreitet das schon? Aber dir macht es Spaß, mit ihnen zu schlafen. Je schärfer sie rangehen, umso wilder werden deine Reaktionen."
„Wer hat das gesagt?“
„Ist doch unwichtig!"
„Es war Alexander, nicht wahr?“
Er lachte. „Ein interessantes Geständnis", meinte er. „Ich wusste nicht, dass du mit ihm geschlafen hast, aber natürlich hatte ich einen Verdacht in dieser Richtung."
„Du willst mich bloß reizen", sagte sie und beruhigte sich. „Du saugst dir etwas aus den Fingern, um mich gefügig zu machen. Aber damit hast du bei mir kein Glück."
„Was muss ich denn anstellen, um dich zu erobern?", fragte er und kam langsam auf sie zu.
„Erst einmal wieder normal werden", erwiderte sie. „Die Eroberung eines Mädchenkörpers führt über Herz und Verstand. Ich habe den Eindruck, dass du noch niemals etwas davon gehört hast."
„Schade", sagte er und blickte an sich herab. „So viel Trotzreaktion bekommt ihm nicht. Er wird schon wieder kleiner."
Sein Unterleib war fast in gleicher Höhe mit ihren Augen. Laura hatte reichlich Gelegenheit, den dicken, komplett glatt rasierten Hodensack zwischen seinen Beinen zu bewundern.
Es drängte sie buchstäblich danach, die Hand auszustrecken, um die Herrlichkeiten seines Unterkörpers zu berühren, aber irgendetwas in ihr wehrte sich weiterhin dagegen, ihm gefällig zu sein.
Er machte einen weiteren Schritt nach vorn und berührte mit seinen Beinen ihre Knie.
„Spreiz die Beine", forderte er.
„Ich denke nicht daran."
Er versuchte sich zwischen ihre geschlossenen Schenkel zu drängen. Sie presste die Beine entschlossen zusammen, musste sich aber seinem Druck beugen, als er beide Hände zur Hilfe nahm und ihre Knie zur Seite drückte.
„Du tust mir weh", sagte sie scharf. „Wenn du versuchen solltest, mich zu vergewaltigen, rufe ich die anderen."
Er grinste. „Denen würdest du damit einen hübschen Gefallen erweisen", spottete er. „Die würden sich vor Lachen über deine Sprödigkeit ausschütten."
„Du denkst bloß an die anderen, was?", fragte sie und starrte auf sein schon wieder sehr steifes Glied, das dicht unterhalb ihrer Augen steil nach oben ragte und nur noch eine Handbreit von ihr entfernt war.
„Wenn du mich nicht erhörst", sagte er mit sanfter, spöttischer Stimme, „muss ich mir wohl oder übel selbst Erleichterung verschaffen."
Mit diesen Worten nahm er sein Glied in die rechte Hand und begann es vor ihren Augen langsam zu wichsen.
Laura wusste nicht, wie sie reagieren sollte. Geschockt und fasziniert zugleich beobachtete sie seine masturbierende Hand und die violette, pralle Eichel, die ihr spöttisch und lockend zuzublinzeln schienen.
„Du bist ja ...", begann sie.
Ihre Stimme zitterte schon wieder. Du hast verloren, sagte sie sich. Du bist am Ende. Er ist unmöglich, ein Mann ohne Manieren, aber du bist ihm erlegen, du willst ihn haben, du willst diesen harten Schwanz küssen und du willst fühlen, wie er seine heiße Fracht in deinen Schoß schickt.
„Das tut gut", murmelte er und musterte sie aus schmal gewordenen Augen. „Aaahhhh ..."
Sie setzte sich steil auf, schob seine Hand zurück und schloss im nächsten Moment ihre saugenden Lippen um den heißen, pulsierenden Schaft. Sie umspielte die Eichel mit der Zunge und fing an, Lukas eine vollendete Demonstration ihrer Fellatio-Künste zu geben.
Sie war entschlossen, ihn rasch zum Orgasmus zu bringen, sie wollte ihn schmecken, sie wollte das lüsterne Zucken seines Gliedes in ihrem Mund erleben, aber in diesem Moment entzog er sich ihr mit einem ebenso plötzlichen wie überraschenden Ruck.
Verdutzt blickte sie zu ihm hoch, dann verstand sie.
„Du willst mich nackt sehen, nicht wahr?", flüsterte sie und stand auf.
„Nicht nur sehen!”, antwortete er. „Ich will dich auch ficken!“
Sie knöpfte langsam ihre Bluse auf und streifte sie ab. Der schwarze BH, den sie darunter trug, hatte Mühe, die Fülle ihrer großen, festen Brüste zu umschließen. Die Halbkugeln quollen verführerisch aus den spitzenverzierten Schalen.
Sie stieg aus der Hose. Ihr kleiner Nylonslip war aus dem gleichen Material wie der BH. Laura beobachtete lächelnd, wie der Mann schluckte und seine Lippen mit der Zungenspitze befeuchtete.
Laura wusste, dass ihr vollendet geformter Körper auf die meisten Männer wie Rauschgift wirkte. Aber sie hatte noch eine kleine Überraschung auf Lager, einen Gag, der schon viele Männer buchstäblich umgeworfen und dann zu sexuellen Supermännern gemacht hatte.
Sie nahm erst den BH ab, ganz langsam, fast wie eine Striptease-Tänzerin. Trotz ihrer Schwere hingen die vollen Brüste nur wenig nach unten; ihre straffe, runde Fülle wurde von rosaroten Brustknospen gekrönt.
Dann schob sie langsam, mit sich windenden Hüften, das Höschen nach unten, Zentimeter um Zentimeter, den Blick auf das Männergesicht gerichtet, gespannt darauf, wie er auf ihr silberfarbig gefärbtes Schamhaar reagieren würde. Sie hatte es auf dem Venushügel zu einem Dreieck rasiert, die Haare auf drei Millimeter gekürzt. Auf Anhieb wirkte das Silber nur wie eine hübsche Überraschung, aber sobald sich der Kontrast zum schillernden Korallenrot der geöffneten Scham zeigte, wurden die meisten Männer einfach verrückt. Welche Frau färbte schon das Schamhaar silbern?
Seine Augen quollen aus ihren Höhlen. Er hatte so etwas noch nie gesehen. Er begann zu schwitzen, als er verfolgte, wie sich das schwarze Nylon immer mehr nach unten schob.
Sein Penis war eichenhart!
Er wusste, dass er sich nicht mehr viel länger zurückhalten konnte, genoss aber jede Sekunde dieses für ihn inszenierten Spiels.
Der Nylonslip glitt an ihren schlanken, rassigen Beinen zu Füßen. Sie stieg heraus und hob ihre Beine dabei soweit an, dass der Mann imstande war, einen flüchtigen Blick auf ihre dicken Schamlippen zu werfen. Vergessen waren in diesem Augenblick die Schwierigkeiten ihres Zusammenkommens, vergessen waren die Streitereien, vergessen waren auch ihre Vorsätze, Lukas nicht zu erhören.
Jetzt zählten nur noch Lust und Leidenschaft, jetzt hatte nur noch das Brennen ihres Blutes Bedeutung. Sie spreizte die Beine, stützte eine Hand auf ihre vollkommen geschwungene Hüfte und fragte ihn herausfordernd: „Zufrieden?“
„Nein", sagte er.
„Nein?", echote sie verblüfft, obwohl sie im nächsten Moment erkannte, was er meinte.
„Nein", widerholte er und trat auf sie zu. Die Spitze seines eichenharten Gliedes berührte die seidige Glätte ihrer Haut. „Nein! Zufrieden werde ich erst sein, wenn ich meinen Spieß in der Umklammerung deiner Vagina fühle!“
Er hob sie auf und trug sie zum Bett, als wäre sie ein Federgewicht. Laura knabberte verliebt an seinem Ohrläppchen herum und scheuerte ihre Brüste gegen seinen festen, männlichen Körper.
Wie hatte sie es nur fertiggebracht, ihm so lange zu widerstehen?
Er legte sie auf das Bett. Sie spreizte die Schenkel. Er warf sich zwischen sie. Eine Sekunde lang schien es so, als wollte er sofort mit dem Koitus beginnen, aber dann besann er sich eines Besseren und spreizte, zwischen ihren Beinen kniend, die dicken Lippen ihrer Scham.
Jetzt sieht er es, dachte Laura mit jagendem Puls!
Jetzt sieht er das leuchtende Korallenrot in dem silbernen gefärbten Rahmen.
„Fantastisch", murmelte er. „Hinreißend!"
Er rutschte ein Stück zurück, beugte sich dann ruckartig nach vorn und küsste ihre Scham. Er ließ seine Zunge durch die heiße, schlüpfrige Spalte gleiten, nahm den steifen Kitzler zwischen seine Lippen und richtete sich dann schweratmend wieder auf.
„Du bist wunderschön", murmelte er. „Schön und sehr erregend."
„Erregender als Sarah?“, fragte sie.
„Viel erregender!"
„Erregender als Maja?"
„Sie kann dir nicht das Wasser reichen."
„Du bist ungerecht. Hast du schon mit ihr geschlafen?"
Er griff nach ihren Brüsten und spielte damit. „Sicher. Warum fragst du?"
„Sie ist bisexuell, nicht wahr?“
„Ja. Hat sie schon mal versucht, dich rumzukriegen?"
„Ja."
„Hast du was mit ihr?“
„Noch nicht."
„Du bist also nicht abgeneigt."
„Es ist sehr schwer, ihr zu widerstehen", antwortete Laura. „Sie weiß, wie man eine Frau nehmen muss."
„Bei Sarah hat sie Pech gehabt."
„Maja gibt niemals ein Ziel auf. Komm ... so komm doch endlich!", hauchte sie.
Er setzte die Spitze seines Gliedes zwischen ihre Schamlippen, suchte kurz nach der richtigen Pforte und stieß dann zu. Sein Penis glitt bis ans Heft in ihren Schoß.
Lukas hielt einen Moment lang inne und gab sich Mühe, seine Enttäuschung zu verbergen. Laura war nicht so eng, wie er es sich erhofft und erträumt hatte.
Er schüttelte die Enttäuschung rasch ab und vergaß sie, als er erlebte, wie Laura mitzuarbeiten verstand. Sie war wie ein Aal, der sich nicht greifen ließ. Sie drehte und wand sich unter ihm, sie stöhnte und keuchte, sie schob einen Finger in seinen Anus, griff von hinten durch seine Beine, um mit seinen Hoden zu spielen und tat auch sonst alles, um seine Leidenschaft am Kochen zu halten.
„Schneller!", keuchte sie. „Schneller!"
Er steigerte seinen Rhythmus. Als es ihm kam, schrie das Mädchen laut auf und umklammerte seinen Rücken mit ihren Beinen. Er jagte sein Sperma in ihren aufnahmebereiten Leib und entspannte sich dann in ihrer warmen, ganz auf Liebkosungen und engen Kontakt eingestellten Umarmung.
„Lukas", murmelte sie dicht an seinem Ohr. „Oh Lukas!"
Er küsste sie und fühlte, wie ihre Zunge genussvoll in seinem Mund herumwühlte. Er war nur noch halb bei der Sache und wünschte sich plötzlich weit weg von hier. So erging es ihm immer wieder! Sobald er den Orgasmus hinter sich gebracht hatte, war er außerstande, den Nachgefühlen seiner Partnerin Rechnung zu tragen. Er hatte sich zwar angewöhnt, ganz mechanisch darauf einzugehen, aber das Ganze war für ihn nicht mehr als eine lästige Pflichtübung. Er war froh, als er sich erheben und ins Bad schlüpfen konnte.
Nach ihm suchte Laura das Bad auf. Sie blieb ziemlich lange weg, sodass er Gelegenheit fand, seine Depression abklingen zu lassen. Er lag nackt auf dem Bett, mit angezogenen Knien, und rauchte eine Zigarette.
Zehn Minuten später legte sich die gleichfalls nackte Laura neben ihm auf das Bett.
„Gib mir auch eine", bat sie.
Er brannte ihr eine Zigarette an und schob sie lächelnd zwischen Lauras Lippen. Sie stützte sich auf einen Ellenbogen, um in sein Gesicht blicken zu können.
„Eine neue Landschaft", urteilte sie. „Ich betrachte sie mit anderen Augen."
Er erwiderte ihren Blick. „Du darfst nicht von einem Extrem ins andere fallen", meinte er. „Beides ist falsch."
„Bist du in mich verliebt?“
„Was für eine Frage!"
„Ja oder nein?"
„Nein", antwortete er.
„Du bist wenigstens ehrlich", meinte sie lächelnd.
„Das ist keine Tugend", sagte er. „Das ist pure Bequemlichkeit."
„Wahrscheinlich hast du recht", meinte sie. „Lügen ist anstrengend. Man muss schon etwas davon verstehen, wenn man sich dieser Taktik bedient. Sonst fällt man auf den Bauch."
Er strich über ihre großen Brüste und betastete die ungewöhnlich steifen Warzen.
„Du bist sehr schön", sagte er träge. Das stimmte immerhin. Laura, das Mädchen mit dem silbern gefärbten Schamhaar, war absolute Spitzenklasse.
„Danke", flüsterte sie und schielte nach seinem Glied. Es lag klein, dick und friedlich über dem glatt rasierten Hodensack.
Lukas starrte an die Zimmerdecke und tat so, als ob er ihre Neugierde nicht bemerkte.
„Wann hast du angefangen?", fragte er.
„Womit angefangen?", wollte sie wissen, obwohl ihr völlig klar war, was er meinte.
„Mit dem Vögeln."
„Die Frage ist falsch gestellt", belehrte sie ihn. „Ehe ein Mädchen sich zum ersten Male hingibt, passieren eine Menge anderer Dinge. Petting zum Beispiel. Es gibt darunter ziemlich kesse Sachen, weißt du."
„Ist mir klar. Also gut. Wann hattest du deine ersten intimen Kontakte mit einem Mann?"
„Mit zwölf."
„War es ein Mann — oder nur ein Junge?“
„Ein Mann", antwortete sie.
„Hat er dich verführt?“
„Es war genau umgekehrt", meinte sie.
„Wer war es?“
„Der Freund meiner Mutter."
„Wusste sie Bescheid?“
„Meine Mutter? Wo denkst du hin! Aber als sie uns einmal erwischte, spielte sie natürlich verrückt. Sie setzte ihren Freund vor die Tür und drohte ihm mit einer Strafanzeige bei der Polizei. Er hat sich niemals wieder blicken lassen."
„Hat er dich defloriert?“
„Nein, das hat ein anderer besorgt. Der Freund meiner Mutter gab sich damit zufrieden, mich scharf zu machen. Und sich selbst auch, versteht sich. Manchmal geilte er sich bei mir auf, um dann meine Mutter zu ficken."
„Hast du sie zusammen gesehen und dabei beobachtet?", wollte Lukas wissen.
„Fragen stellst du!"
„So was erregt mich", erklärte er.
„Das zeigt sich an der Reaktion deines Elvis", lachte sie.
„Gib ihm noch mehr von deinen Jugenderlebnissen zu kosten, das macht ihn scharf", meinte Lukas. „Wer hat dich entjungfert, Mädchen?“
„Der Boss einer jugendlichen Schlägerbande", sagte sie. „Er beherrschte mit seinen Typen unsere Straße. Die Mädchen hatten Angst vor ihm — und gleichzeitig waren sie versessen darauf, von ihm als Freundin akzeptiert zu werden."
„Das kenne ich", sagte er.
„Warst du auch so einer?“
„Nein, aber wir hatten einen ähnlichen Typ im Hause wohnen. Der schlief mit jeder, die er haben wollte — Tochter oder Mutter, wie es ihm gerade gefiel. Wie alt war der Kerl?"
„Siebzehn. Und ich war inzwischen fünfzehn geworden", sagte sie.
„Willst du mir weismachen, dass zwischen zwölf und fünfzehn nichts gewesen sei?", fragte er.
„Was willst du hören?“
„Die Wahrheit", antwortete er.
„Viel war da nicht", meinte sie.
„Aber immerhin etwas", vermutete er.
„Nichts, worüber zu sprechen sich lohnte."
„Ich möchte es trotzdem hören."
„Ein heimlicher Kuss im Dunkel eines Hausflurs, eine freche Jungenhand, die sich im Kino unter meinen Rock schob, der schüchterne Versuch einer Mitschülerin, mich zu einem lesbischen Abenteuer zu verführen."
„Hat es geklappt?“
„Nein."
„Okay", sagte er. „Bleiben wir bei deiner Defloration. Hat es wehgetan?"
„Nur ein bisschen."
„Ich denke, der Bursche war ein Schlägertyp? Solche Leute gehen doch hart ran."
„Ich glaube, er hatte längst begriffen und gelernt, wie er mit Mädchen und Frauen umgehen musste. Er war beinahe zärtlich und sehr verständnisvoll", erinnerte sie sich. „Aber zwei Wochen nach dem gravierenden Ereignis zog er mit seinen Eltern in eine andere Stadt. Ich sah ihn nie wieder."
„Wer war der nächste?“
„Lieber Himmel, dann kam eine ganze Reihe, aber nichts von Bedeutung."
„Irgendjemand muss es doch verstanden haben, dich zu fesseln", sagte er. „Jedes Mädchen findet einmal die große Liebe, die sich später im Allgemeinen leider als die große Enttäuschung erweist."
„Klar, das gab es auch bei mir", meinte sie. „Er war zehn oder fünfzehn Jahre älter als ich, genau habe ich es nie erfahren. Er war ein recht prominenter Mann. Dirigent eines bekannten Showorchesters. Zum dritten Male verheiratet und immer noch ein gefährlicher Ladykiller. Er war der Mann, der meine Leidenschaften weckte und der es wagte, mich mit völlig neuen und sehr aufregenden Liebesmethoden vertraut zu machen. Er war der Mann, der mich gründlich in die Liebeskunst einführte. Die anderen waren nur Vorgeplänkel."
„Wie lange warst du mit ihm liiert?“
„Bis ich merkte, dass er außer mir noch zwei andere Mädchen betreute. Damals war ich empört. Zutiefst verletzt. Es kam zum offenen Bruch."
„Aber es störte dich nicht, dass er verheiratet war?", fragte Lukas.
„Nein, das störte mich nicht."
„Weibliche Logik!", sagte er kopfschüttelnd. „Welche Methoden hat er dir denn vermittelt?“
„Das ist ja wie in einem Verhör", meinte sie. „Jetzt bist du dran. Aber du brauchst nicht zu reden. Es genügt, wenn du mir Elvis noch einmal in voller Aktion vorstellst. Er ist inzwischen wieder knallhart geworden."
„Lass uns noch ein wenig reden", bat er. „Es macht mich scharf."
„Das weiß ich inzwischen. Wie wäre es, wenn du mir von deinen Erfahrungen berichtetest?"
„Gern", sagte er. „Was willst du denn hören?"
„Irgendetwas. Etwas Ungewöhnliches. Etwas, dessen du dich vielleicht sogar schämst."
„Ich schäme mich nie einer Sache, die Vergnügen bereitet", sagte er.
„Hattest du als junger Mensch niemals Gewissensskrupel?", fragte sie.
„Doch, aber die bezogen sich eher aufs Erwischt werden, auf die Angst vor der Strafe."
„Zum Beispiel?“
„Mit fünfzehn hatte ich ein Verhältnis mit meiner vollschlanken, wilden Tante."
„War es deine leibliche Tante?“
„Ja, die Schwester meines Vaters", sagte er. „Sie war fünfundzwanzig Jahre älter als ich, aber noch immer recht appetitlich. Ihr Mann zwar zwei Jahre vor unserer Liaison mit dem Wagen verunglückt. Er lebte querschnittgelähmt in einem Heim. Hanna — so hieß die Tante — war so heiß wie ein Backofen. Immer zu einer Nummer bereit. Auch tagsüber. Sie brachte es fertig, mich buchstäblich auszulaugen. Wenn ich nach Hause kam, fragte mich meine Mutter, ob ich krank sei. Aber ich fühlte mich pudelwohl. Ich war versessen auf Hanna, ich konnte nicht genug von ihr bekommen. Sie war für mich das, was dir der Orchesterleiter war. Der große Lehrmeister."
„Wie lange währte das Verhältnis mit ihr?“
„Viel zu lange", meinte er. „Ich brauchte Jahre, um mich davon zu erholen."
„Körperlich?"
„Unsinn", lachte er. „Seelisch, oder wie man das nennen will. Ich hatte plötzlich Schwierigkeiten, Gefallen an jungen Mädchen zu finden. Ich fand sie albern und uninteressant. Meine Tante Hanna hatte eine ständig wechselnde Intimhaarfrisur. Ich fand das so scharf, mal war es ein Dreieck, mal ein Steifen, dann war sie wieder komplett rasiert. Die jungen Mädchen aus meinem Freundeskreis waren meist völlig rasiert, was ja auch schön ist, aber kein Mann mag täglich Schnitzel.“
„Inzwischen scheinst du dich ja wieder gefangen zu haben", spottete das Mädchen.
„Steifen, Dreieck oder völlig blank — es gefällt mir alles. Wichtiger ist jedoch der Geruch, die komplette Figur, die Brüste. Und das gewisse Know-how."
„Lebt die Tante noch?“
„Na, sicher", sagte er. „Auch ihr Mann. Ich wette, sie hat inzwischen einen neuen Liebhaber. Oder ein ganzes Dutzend davon, Sie gehört zu den Frauen, die niemals genug kriegen."
„Weißt du, was ich immer noch am schönsten finde?", fragte sie, den Blick auf sein steifes Glied gerichtet.
„Nein, was denn?“
„Analverkehr!"
„Ich stehe auch darauf", meinte er.
„Warum versuchen wir's dann nicht einmal? Ich habe in meiner Tasche eine Gleitcreme.“
„Ich weiß nicht", sagte er. „Ich muss mich erst noch etwas erholen.“
„Aber du bist doch längst wieder hart.“
„Dreh dich mal auf den Bauch."
Laura wälzte sich gehorsam herum, „Ist es so recht?", fragte sie.
„Schenkel spreizen!", befahl er. „Jetzt wieder zusammennehmen. Mach dich locker, bitte." Er kniete sich neben sie und zog ihre glatten, runden Gesäßbacken auseinander. Dann schob er vorsichtig einen Finger in ihren Anus. Das Mädchen wand sich und schnurrte wie eine Katze.
„Ah, das tut gut", hauchte sie lüstern.
„Dein After ist verdammt eng", meinte er und dachte: vielleicht hätte ich gleich diesen Eingang wählen sollen. Vorn hat sie an Enge nicht viel zu bieten.
„Ist das nicht reizvoll für euch Kerle?", fragte sie.
Er strich mit seinen Blicken über die vollkommene Linie des nackten Rückens, dann schaute er wieder Lauras Gesäß an. Es wirkte in der Tat enorm einladend.
„Wo ist die Gleitcreme?“
„In meiner Tasche", murmelte sie und bettete ihren Kopf auf einen Ellenbogen.
Er stand auf, um die Tube aus Lauras Tasche zu holen. Als nächstes cremte er seinen steifen Pint ein.
„So, hoch mit dem Hintern! Ich nehme an, du weißt, wie du dich dem Partner zu präsentieren hast."
Laura erhob sich kniend und hob ihr Gesäß. Er verteilte einige Zentimeter Gleitcreme auf ihren Anus, schob die Masse durch den Schließmuskel in ihren Darm und strich die Innenwände ein.
Sie blickte über ihre Schulter, als der Mann sich hinter sie kniete. Er stieß sein Glied einmal kurz in ihre ihm entgegen leuchtende Scham, dann zog er es langsam wieder heraus und machte sich daran, die engere Pforte zu berennen.
Pulsuz fraqment bitdi.