Kitabı oxu: «Zielobjekt: Untreue Ehefrauen»
Toby Weston
Zielobjekt: Untreue Ehefrauen
Sammelband, Teile 9 bis 11
Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis
Titel
Sammelband
Vorwort
Prolog
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Impressum neobooks
Sammelband
In diesem Sammelband sind die Teile 9 bis 11 der Romanserie: „Zielobjekt: Untreue Ehefrau“, enthalten.
Band 9, Die abartige Baronesse
Band 10, Die Rache der Frauen
Band 11, Auftrag zum Höhepunkt, Club der Reichen
Vorwort
Ich hatte ursprünglich die Idee, mit dem Titel „Zielobjekt: Untreue Ehefrauen“ einen erotischen Roman zu schreiben. Während der Entstehung von Band 1 kamen mir immer mehr Ideen, unterschiedliche Szenen, Frauen und Handlungen.
Daher habe ich mich entschieden, es als Serie zu schreiben. Ich weiß selbst noch nicht, wann Schluss ist. Es ist im Grunde erst einmal eine Open-End-Story.
Natürlich wird irgendwann auch diese Serie enden. Aber darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Die Inhalte und Handlungen der kommenden Teile sind mir heute noch nicht bekannt, die Ideen werden entstehen und die Gedanken mir zufliegen.
Als Schriftsteller, der das Schreiben als nebenberufliches Hobby betreibt, steht für mich der Spaß im Vordergrund. Natürlich bin ich für Kritik und Anregungen offen, da ich mich auf diesen Weg weiterentwickeln kann.
Ich würde mich auch über Ideen, Handlungen und Charaktere für weitere Teile freuen.
Schreibt mir doch eine E-Mail:
toby.weston@gmx.de
Viel Spaß beim Lesen
Euer Toby
Prolog
Es gibt Tage, an denen scheint die Sonne und kurz darauf regnet es wieder. Das Wetter ist einem ständigen Wechsel unterlegen. Es bleibt nichts, wie es ist, mit einer großen Ausnahme:
Toby Weston ist ein Arschloch!
Woher ich das weiß? Ich kenne ihn sehr gut, fast so gut wie den Geschmack von Schokolade auf der Zunge, oder dem Gefühl, einen Pickel auf der Nase auszudrücken. Ihr könnt es mir getrost glauben, Toby ist ein Arsch.
Die Erziehung durch meine Mutter lehrte mich jedoch, keine Behauptung ohne Beweise aufzustellen. Ein Professor hat im Internet veröffentlicht, das ein Mensch zweihundert Mal am Tag lügen würde. Die Berliner Morgenpost hat die Zahl auf zwei Lügen pro Tag reduziert. Wo die Wahrheit liegt, wird keiner mit Sicherheit sagen können. Es sind alles nur Vermutungen. Aber das Toby ein riesiges Arschloch ist, bleibt eine unverrückbare Tatsache.
Nun möchte ich meine Mutter nicht enttäuschen, und daher die Beweise für meine Aussage liefern. Ich werde euch nachfolgend Toby vorstellen, und aus seinem Leben erzählen. Dann werdet ihr mir glauben.
Wenn man Toby Weston fragen würde, welchen Beruf er ausübt, würde er lächelnd antworten: „Verführer“.
Das findet ihr witzig? Das ist es aber nicht, denn Toby meint das genauso. Er glaubt, die Verführung zur Kunst erhoben zu haben, und keine Frau würde ihm widerstehen können. Ich sagte doch bereits, er ist ein Arsch. Den ganzen Tag beschäftigt er sich nur mit diesem einzigen Thema: Verführung von Frauen. Es ist für ihn Wissenschaft, Herausforderung und Genuss zugleich. Er hat dieses Thema zu seinem Lebensinhalt gemacht.
Die Tatsache, dass er ziemlich reich ist und sich praktisch alles leisten kann, erleichtert ihm sein Hobby. Bis zu seinem zwanzigsten Lebensjahr war es ihm eher schlecht ergangen, denn sein Einkommen als Sachbearbeiter bei einem Münchner Automobilkonzern hatte ihm enge Grenzen gesetzt. Das Leben und Wohnen in der Bayerischen Landeshauptstadt war, ist und wird nie günstig sein. Aber nach der ebenso großen wie unerwarteten Millionenerbschaft, die er dem einzigen Bruder seines Vaters verdankte, hatte er angefangen, sein Leben nach seinen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten.
Toby hält sich für intelligent, aufgeschlossen und anpassungsfähig. Tatsächlich hatte er es nicht schwer gehabt, in die gehobenen Münchner Kreise aufgenommen zu werden. Ein gewisser natürlicher Charme und seine nach der Erbschaft entwickelten Begabungen auf dem Golfplatz verhalfen ihm zu dem Lebensstil, der ihm und seinem Vermögen angemessen erschien.
Er ist jetzt fünfundzwanzig Jahre, besitzt eine Villa am Starnberger See, eine Penthouse-Dachterrassen Wohnung in Schwabing, ein Chalet in St. Moritz und ein Strandhaus auf Mallorca.
Das waren und sind natürlich gewichtige Gründe für die holde Frauenwelt, mit dem attraktiven Toby ins Bett zu springen. Anfangs hat er beinahe wahllos jedes Mädchen gevögelt, das ihm gefiel, aber in den letzten Monaten hatte er begonnen, seine immer gegenwärtige Leidenschaft zu kultivieren und nur noch denjenigen zugänglich zu machen, die er als würdige Jagdopfer betrachtete. Und in den Augen von Toby waren es verheiratete Frauen, die niemals ihrem Ehemann untreu werden würden. Genau hier liegt der Ehrgeiz von Toby: Treue Ehefrauen in fremdgehende Lustobjekte zu verwandeln.
Aber wie sollte er seine „Opfer“ finden?
Hier fand er schnell die notwendige Antwort: Das Internet!
Toby schaltete Inserate in eindeutigen Portalen und bot seine Dienste an. Ursprünglich suchte er nach gelangweilten Hausfrauen, die tagsüber, während der Gatte in der Arbeit war, etwas Abwechslung von Alltag suchten. Er fand eine Vielzahl von Frauen, die sich von ihm flachlegen ließen. Aber das war nicht das, was Toby suchte. Er wollte jagen und die Beute erlegen, und nicht von einem gedeckten Tisch essen.
Also änderte er die Inserate entsprechend ab. Nun suchte er nach Ehemännern, die ihre Frauen für einen Seitensprung anboten. Männer, die wollten, dass ihre Gattinnen fremdgingen und Toby den Auftrag erteilten, die treue Gemahlin zu verführen.
Toby hatte einen neuen Lebensinhalt gefunden! Und bekam von den Ehemännern auch noch Geld oder eine Gegenleistung dafür, dass er deren Frauen vögelte. Was läuft nur in unserer Gesellschaft falsch? Aber Toby war das egal, er hatte ein Hobby gefunden, dass seinen langweiligen Tag ausfüllte.
Sagte ich nicht bereits, er ist ein Arsch?
Aber lest selbst. Ich werde euch von seinen Aufträgen und Abenteuern erzählen, denn fast täglich kamen bei Toby E-Mails an, in denen Ehemänner darum baten:
Wollen Sie meine Ehefrau ficken?
1
Praxis für Psychiatrie und Psychotherapie
Dr. Günther Greulich
Leopoldstraße 52, 80802 München
So eine Scheiße!
Toby war gar nicht begeistert, dass ein weiterer Termin bei diesem blöden Psychiater anstand.
Aber er musste. Leider.
Sein Onkel hatte es in seinem Testament so niedergeschrieben. Als Alleinerbe war Toby verpflichtet worden, einmal im Jahr seinen geistigen Zustand untersuchen zu lassen und einem Rechtsanwalt das ärztliche Gutachten vorzulegen. Der Onkel wollte damit sicherstellen, dass seine Millionen nicht in die Hände eines Irren gefallen waren und damit Schaden in der Welt anrichten würden.
Ja, Onkel Hannes hatte schon zeitlebens einen Sinn für Humor besessen. Ob ich meine komische Seite von meinem Onkel geerbt habe? fragte sich Toby regelmäßig. Onkel Hannes aus Salzburg! Scheiße, warum zu einem Psychiater? Ein regelmäßiger Gang in ein Bordell oder ins Hofbräuhaus hätte vollauf genügt, um das Andenken zu wahren.
Toby hatte den Termin solange herausgeschoben, wie es nur möglich war. Aber dieser bescheuerte Rechtsanwalt drängte auf die jährliche Untersuchung. Scheiße! Also hatte Toby zwangsläufig einen Termin vereinbart. Er beschloss, es über sich ergehen zu lassen und so schnell wie möglich hinter sich zu bringen.
Aber nicht alles!
Nein, da gab es doch noch eine Kleinigkeit, auf die sich Toby in der Psychiatrischen Praxis freute, und es nicht schnell hinter sich bringen wollte. Und diese Kleinigkeit hatte zwei Beine, lange blonde Haare und drei Löcher, die sich bei jedem Besuch dankbar für Toby öffneten.
Die Kleinigkeit hatte sogar einen Namen, da waren die Eltern vor zwanzig Jahren großzügig und kreativ gewesen. Die Hübsche hieß Anna mit Vornamen und Bolika mit Nachnamen. Toby überlegte regelmäßig, warum die Eltern bei diesem Nachnamen die Tochter Anna genannt hatten. Waren damals Drogen oder Alkohol im Spiel gewesen? Die Menschen in den Neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts – Anna war 1996 geboren – hatten sehr häufig auch ein ungelöstes Tablettenproblem mit sich herumgetragen. Und dass die süße Anna auch noch in einer ärztlichen Praxis – besaß ein Psychiater überhaupt eine ärztliche Praxis? – zu arbeiten begann, gab dem Namen noch eine besondere Würze. Anna Bolika! So ein Scheiß.
Aber eines war mit diesem Namen sichergestellt!
Toby konnte sich immer an das Mädchen erinnern. Und das heißt etwas, bei seinem Frauenverschleiß!
Und noch etwas blieb ihm bei der süßen Anna in Erinnerung. Die Zwanzigjährige war ein aktives Mitglied des Vereins Poils Pubiens. Das Mädchen hatte sich sogar genötigt gesehen, den Hintergrund dieses Vereins zu erklären. Nicht, dass es Toby auch nur ansatzweise interessiert hätte; nein, an dem Mädchen waren nur die drei Löcher spannend, aber er hatte instinktiv geahnt, wenn er nicht aufmerksam zuhören würde, oder zumindest so tun würde, dann wären die Löcher für ihn nicht einsatzbereit. Also hatte er zuhört, und sich dabei hübsch den Schwanz wichsen lassen.
Zurück zu diesem Verein Poils Pubiens. Die Mitglieder glaubten, dass der menschliche Körper zwei spirituelle Punkte am Körper besitzt: am unteren Hals, knapp über dem Brustkorb, soll der göttliche Punkt liegen, über den ein Mensch seine göttlichen Energien empfängt. Im Gegenzug gibt es den schwarzmagischen Punkt. Alles hat immer zwei Seiten; Yin und Yang, Tag und Nacht, Ebbe und Flut, Positiv und Negativ beim Magneten und vieles mehr.
Also, dieser zweite Pol, der schwarzmagische Schlawiner, soll sich genau hinter dem Venushügel verbergen. Durch diesen Punkt sollen schwarzmagische Angriffe erfolgen, wie ein Fluch, böse Verwünschungen, Hass, Neid und Eifersucht.
Na ja, und da Gott ein netter Bursche ist, hat er der Natur einen Auftrag erteilt, die Menschen gegen diese Angriffe zu schützen. Und laut dem Verein Poils Pubiens sind das die Schamhaare. Warum nun Geister oder Dämonen eine Angst vor Mösenhaaren haben sollten, konnte Toby niemand erklären. Irgendein Typ war ja auch mal über das Wasser gegangen, oder ein anderer hätte Wein in Blut verwandelt. Also sollte man nicht für alles eine Erklärung suchen. Toby war das sowieso völlig egal, solange das Mädchen ihm ordentlich den Schwanz wichste.
Also, so erklärte Anna weiter, dürfte man sich nicht die Fotzenhaare abrasieren, da sonst irgendein schwarzmagischer Mist in den Körper eindringt. Da in Tobys Augen sowieso neunzig Prozent der Menschen einen an der Waffel hatten, glaubte er, dass ein weiterer Mist auch nichts mehr ausmachen würde.
Anna erzählte von einem Hexenbuch von Salem, dass irgendein verdrehtes Weib vor über dreihundert Jahren geschrieben hatte, und darin war alles genau erklärt worden. Dieses Buch wäre nun das Heiligtum dieses Vereins, und ob Toby es mal lesen wollte. Um sich eine Antwort zu ersparen, hatte er dem Mädchen den Schwanz in den Mund geschoben und sie brav nuckeln lassen. Da Weiber meistens nur ein Hirn in Erbsengröße besaßen, hatte sie die Frage nach wenigen Sekunden des Mund-Ficks wieder vergessen.
In Tobys Augen bewies dieser Verein erneut, dass alle Weiber bescheuert waren. Aber es war ihm egal. Wichtig war nur, dass es immer drei Löcher gab, die er besteigen konnte.
Aber aufgrund dieses Vereins blieb ihm Anna ebenfalls in Erinnerung. Sie hatte einen bescheuerten Namen und eine komplett behaarte Möse. Er wollte sie wegen ihrem Kult nicht verurteilen und beschloss, dieses Heiligtum, dass immerhin Dämonen verscheuchte, angemessen zu würdigen, indem er bei jedem Besuch sein Sperma in den blonden Busch des Mädchens pumpte. Amen.
Anna war auch immer klug genug, für Toby einen Termin zu legen, wenn das Wartezimmer leer, und der Psychiater noch nicht in der Praxis war. Ja, das musste Toby anerkennen, wenn es ums Ficken ging, waren die Weiber nicht ganz so bescheuert, sondern manchmal sogar erstaunlich clever.
Nun hatte er die Blondine halb über den niedrigen Aktenschrank und halb an die Wand gepresst. Ihr Höschen lag zusammengeknüllt in einem kleinen, rosa Häufchen auf dem Boden. Er war sogar ein-oder zweimal absichtlich darauf getreten, aber sie hatte es nicht bemerkt.
Das Mädchen mit dem bescheuerten Namen bemerkte im Moment überhaupt nichts, außer der Tatsache, dass sein steifer Schwanz unter kräftigen Stößen ihre nasse, blondbehaarte Fotze unter Feuer setzte.
Seit etwa zehn Minuten hämmerte er seine Stange in die nasse, rosige Öffnung ihrer Möse, und er hatte gezählt, wie oft es der Blondine dabei gekommen war. Sie verstand sich gut darauf. Wirklich gut. Nicht nur kleine, kurze Zuckungen. Nein, sie benahm sich wie eine echte Nymphomanin. Jedes Mal, wenn sie einen Orgasmus bekam, schien ihr gesamter Schlitz sich um seinen Schwengel zu pressen, wie große, eingeseifte Hände; seinen Pint drückend und quetschend, zwickend und kneifend, um ihr eigenes Lustgefühl zu steigern und länger anhalten zu lassen. Die Weiber sind alle Huren.
Im Moment kam es ihr gerade wieder.
Um zu sehen, wie geil er sie machen konnte, unterbrach er das Pumpen für einen Moment und ließ lediglich die große Röhre seines harten Schaftes im ausgeweiteten Tunnel ihrer Hitze stecken.
Ihre großen Augen öffneten sich flatternd, rollten einige Male hin und her und konzentrierten sich schließlich auf ihn. Er sah sie an, um sich zu überzeugen, dass sie noch von derselben Farbe wie vorhin waren, von diesem warmen Azurblau.
„Warum?“
Keuchend stieß sie dieses eine Wort aus, dann brach sie ab.
Er vermeinte beinahe, ihr schlimmes, kleines Herz wie eine Buschtrommel in ihre Fotze schlagen zu spüren, die so gierig an seinem Schwanz saugte.
„Warum was?“, flüsterte er.
„Warum ... ahh ... hast du aufgehört?“
Er grinste. „Aufgehört? Womit? Sag´s!“
Dunkelrote Flecken der Scham bildeten sich auf ihren hübschen, jungen Wangen.
„Sag´s!“
„Mit ... äh ... ficken!“ Sie schluckte. „Warum hast du aufgehört, mich zu ficken?“
Wenn das schmutzige Wort über ihre Lippen kam, zuckte ihre Pussy jedes Mal. Das machte ihm Spaß. Weiber wollten ständig nur ficken, aber wenn es galt, darüber zu sprechen, bekamen sie Hemmungen. Dabei liebte sie nichts mehr, als ihre hungrige Fotze vom Schwanz eines Fremden füttern zu lassen! Und doch hatte gerade dieses eine Wort im Lexikon ihrer Vergnügungen einen schlechten Geruch.
Sie braucht eine kleine Lektion, dachte er.
„Sag weiter ficken zu mir!“, flüsterte er. „Sag´s wieder und immer wieder, und wenn du nur ein einziges Mal auslässt, ziehe ich meinen Schwanz endgültig aus deiner schäumenden Fotze! Klar?“
„J-jaaa ...!“
„Also ... ich bin bereit, wenn du´s bist! Es kann losgehen!“
„Fick!“, wisperte sie. „Fick ... fick ... fick ...“
Er bewegte langsam wieder seine Hüften und ließ damit die Leidenschaft des Mädchens von neuem aufflammen. Monoton und mit leicht heiserer Stimme wiederholte sie ständig diesen vulgären Ausdruck. Jedes Wort tropfte von ihren Lippen wie ein Dämon aus der Hölle.
Dieses Ritual war für sie erregend. Er spürte, wie sein Schwanz in ihr noch härter, noch länger wurde, bis er so stark angeschwollen war, dass Toby Mühe hatte, ihn überhaupt noch ganz in sie hineinzutreiben. Aber er schaffte es, mit jedem langsamen Stoß die Schwanzspitze bis in den tiefsten Winkel ihrer Vagina zu bohren. Die samtweichen Wände ihrer Pussy waren bereits vom dicken Honig der Wonne durchtränkt.
Das Mädchen brachte keine Worte mehr zustande. Zwar drangen immer noch Laute aus ihrer Kehle, aber es waren tierische Geräusche, ein stoßweises Krächzen der Wollust und Verzückung.
Und dann begann sie wild zu zucken, in einem Orgasmus, der alle Schleusen ihrer Fotze öffnete.
Er ließ ihr drei, vier Sekunden Zeit für den Höhepunkt, dann packte er das Mädchen an den Hüften, drehte es und legte den schlanken Körper rücklings auf die Tischplatte.
„Spreiz deine Beine!“
Und Anna gehorchte, denn sie kannte das Ritual. Sie spreizte die Schenkel, soweit es möglich war und präsentierte die völlige Nacktheit ihrer Fotze.
Toby wichste seinen Riemen noch zweimal, dann schoss ein wahrer Strom heißen Spermas direkt in ihr blondes Schamhaardreieck.
„Los! Du weißt, was du zu tun hast.“
Anna erhob sich leicht und führte ihre Hand nach unten. Während Toby seinen Samen verspritzte, rieb das Mädchen die klebrige Flüssigkeit in den blonden Busch. Für Toby war es die Spende an den Verein Poils Pubiens: Sperma für die Schamhaare, als Schutz vor den Dämonen. Der Gedanke daran ließ ihn schmunzeln, aber solange es das einzige Problem der Weiber war, konnte es ihm gleichgültig sein.
„Danke, Toby. Das hättest du nicht zu tun brauchen“, sagte sie heiser.
Er stopfte sein erschlaffendes Werkzeug bereits in die Hose zurück.
„Doch. Dein Glaube, oder Verein, oder was auch immer, soll nie auf meine Spende verzichten.“
„Danke.“
„Und du wirst mein Sperma entsprechend würdigen und es den ganzen Tag nicht herauswaschen, auch wenn es klebt und ziept. Klar?“
„Ja, Toby. Ich werde erst heute Abend duschen.“
„Jetzt zieh dich wieder an!“, befahl er schroff. „Dein Boss wird jeden Augenblick kommen.“
Sie blieb gegen den Aktenschrank gelehnt, die Beine lüstern gespreizt. Ihre Fotze schimmerte wie der Mund eines Wallross-Babys.
„Ich ... äh, habe es noch niemals so wie eben erlebt“, flüsterte sie.
Er grinste sie unfreundlich an. „Sicher, bis auf die anderen Ficks, die du dir mit den Kunden deines Chefs täglich gönnst!“
Jetzt sah sie ihn leicht verärgert an. „Warum musst du so ... so beleidigend sein?“
„Weil ich dir deine Show nicht abkaufe! Ich soll glauben, dass du mich für was Besonderes hältst. In Wirklichkeit aber meinst du doch weiter nicht damit, als dass ich genau die Sorte von Schwanz habe, die deine Pussy zum Knurren bringen kann. Aber das werden die anderen Patienten auch können. Sogar ein Dildo schafft das.“
„Du Arschloch! Ich sollte ...“
„... es dem Doktor erzählen? Nur zu! Erzähl´s ihm! Sag ihm ruhig, dass du dir fast täglich von seinen Patienten das Höschen hast ausziehen lassen, damit dich die Kerle um deinen Verstand ficken konnten. Für dieses Geständnis wird er dich bestimmt liebend gern selbst auf die Couch legen, vorausgesetzt, dass er Freud lange genug vergessen kann, um einen Steifen zu bekommen!“
Sie starrte ihn aus ihren großen, runden Augen ein paar Sekunden lang hart an, dann seufzte sie und rutschte vom Aktenschrank herunter. Sie langte nach ihrem Höschen und steckte langsam ein Bein nach dem anderen hinein.
Er beobachtete sie nicht dabei. Stattdessen schlenderte er ins Wartezimmer zurück und warf sich in einen der tiefen Sessel. Lässig begann er in einem Magazin zu blättern.
Als Dr. Günther Greulich seine Psychiater-Praxis betrat, fiel ihm nichts Besonderes auf. Er sah den jungen Toby Weston bequem im schweren Ledersessel sitzen und in einer Zeitschrift lesen.
Auf der anderen Seite des Raumes saß seine zwanzigjährige Angestellte pflichtgemäß vor dem Computer sitzend und ließ die Finger über die Tastatur huschen.
„Guten Tag“, sagte Dr. Greulich, dann sah er sich aufmerksam um.
„Tag, Doktor“, antwortete Toby.
„Irgendwelche Anrufe für mich, Anna?“
Das junge Mädchen sah rasch zu ihrem Chef empor. Er glaubte, in ihren großen, blauen Augen fast so etwas wie Schuldbewusstsein zu erkennen.
Und noch etwas Anderes fiel ihm an ihrem Aussehen auf und beunruhigte ihn. Die Wangen der jungen Frau waren viel zu stark gerötet, als wäre sie soeben von einem anstrengenden Dauerlauf zurückgekommen.
„Keine Anrufe, Doktor.“
„Fühlen Sie sich nicht wohl, Anna?“
Das Mädchen wurde sich bewusst, dass Toby sie amüsiert beobachtete. Anna spürte, wie ein kleines Schweißbächlein zwischen ihren Brüsten hinablief, und das von Sperma verklebte Haar zwischen ihren Schenkeln schien plötzlich ein kräftiges Kratzen nötig zu haben.
„Mir geht´s ausgezeichnet, Doktor.“
Der Psychiater musterte sie noch einen Moment besorgt, dann drehte er sich nach Toby um.
„Sie können gleich mitkommen, Herr Weston.“
2
Dr. Greulichs Praxis lag in einem Geschäftshaus mit Blick auf die Leopoldstraße. Es war ein großer Raum mit dickem Teppich. Das Licht war sehr gedämpft. Der Psychiater hielt ein solches Behandlungszimmer für perfekt, weil es den Patienten irgendwie das Gefühl verlieh, sich wieder im Mutterschoß zu befinden, von ihrer Seite aus natürlich nur eine unbewusste Reaktion.
Der Psychiater nahm hinter seinem Schreibtisch Platz. Er war ein drahtiger kleiner Mann mit einem sorgfältig gestutzten Schnäuzer und Gesten, die manchmal eine Spur geziert wirkten. Er machte nie Aufzeichnungen oder Notizen. Für die absurde Fülle von Daten hinsichtlich seiner Patienten konnte er im Computer nachsehen.
Die Hände im Schoß zusammengelegt, saß Toby artig auf einem bequemen weißen Polstermöbel, während Dr. Greulich mit einem schwarzen Kugelschreiber spielte.
„Sie hatten mir zuletzt von einer Stimme erzählt, die durch ihren Kopf spukt“, begann der Psychiater.
„Handelt es sich dabei nicht um ein weit verbreitetes Problem?“
„Wie kommen Sie darauf?“
„Gibt uns nicht laufend unser Unterbewusstsein bestimmte Befehle?“
„Sagen Sie es mir. Was erhalten Sie für Befehle?“
„Egal. Ich möchte, dass Sie mir die befehlende Stimme vom Leib halten! Ich bin ein freier Mensch und akzeptiere keine Befehle. Besonders nicht von irgendeinem Arschloch, das in meinem Kopf sitzt. Also vertreiben Sie die Stimme!“, sagte Toby in einem trotzigen, kindlichen Ton.
„Ich? Wie kann ich das tun?“, fragte der Psychiater. „Schließlich ist es Ihre Stimme, und sie sitzt in Ihrem Kopf.“
„Ich zahle Ihnen neunzig Euro die Stunde! Also verdienen Sie sich das Geld. Ich will diese Stimme nicht mehr hören.“
„Hören Sie sie im Augenblick?“
Ehe er antwortete, wartete Toby, als horche er in weite Fernen.
„Nein.“
„Wie klingt die Stimme?“
„Winselnd, vorwurfsvoll, wie sich ein Arschloch eben anhört.“
„Wann haben Sie diese Stimme zum ersten Mal gehört?“
„Vor Jahren.“
„Was haben Sie getrieben, als Sie sie zum ersten Mal gehört haben?“
„Warum interessiert Sie das?“, hakte Toby nach und zog die rechte Augenbraue empor.
„Ich bin ein Voyeur.“
„Wollen Sie mich verarschen?“
„Ich sage Ihnen die Wahrheit“, antwortete Dr. Greulich. „Auf meine Art bin ich ebenso verrückt wie Sie es sind. Ich bin ein Voyeur. Es macht mir Spaß, in schmutziger Wäsche herumzuwühlen. Was glauben Sie, warum ich Psychiater geworden bin? Nur, um meinen lieben Mitmenschen zu helfen? Niemand tut irgendetwas ausschließlich aus humanitären Gründen. Da ist immer noch etwas Anderes im Spiel, ein zusätzlicher Kitzel.“
Er war mit Toby vollkommen offen. Er belog seine Patienten nie, und schizoide Patienten schon gar nicht, weil er, selbst schizoid veranlagt, allzu gut wusste, wie empfindlich sie auf Lügen reagierten.
„Ein Test für die normale oder psychotische Veranlagung ist das Maß an gegebener oder nicht gegebener Verständigungsmöglichkeit zwischen zwei Personen, von denen die eine das ist, was man gemeinhin als »normal« bezeichnet. Von diesem Test ausgehend, kann ich Sie unmöglich als verrückt und mich selbst als geistig gesund bezeichnen. Ich bin ebenso verrückt wie Sie es sind. Nur dass ich persönlich gelernt habe, normal zu funktionieren. Die Schizophrenie ist ein geistiges Land, und ich bin dort gewesen und zurückgekehrt - ein Reisender, der sich auskennt. Das ist der Grund, warum Sie mir neunzig Euro die Stunde zahlen. Ich bin ein Reiseführer, der große weiße Jäger des Geistes, der alle Fluchtwege kennt.“
Er lachte vergnügt über seine Metapher und ließ den schwarzen Kugelschreiber durch deine Finger rollen.
„Sie reden wie ein unreifes, eitles Kind!“, sagte Toby geradeheraus.
„Und? Ich bin eingebildet und eitel, aber ich kann funktionieren. Ich habe die Splitter meiner Schizophrenie gebündelt. Ich halte sie fest und Sie fallen auseinander. Wenn Sie dieses Auseinanderfallen verhindern wollen, müssen Sie mir sagen, was ich wissen will. Wenn nicht, dann verschwinden Sie. Ich brauche Sie nicht. Für einen Patienten, der geht, finde ich im Handumdrehen ein Dutzend neue!“
„Warum haben Sie mich als Patienten überhaupt angenommen?“ Tobys Stimme war unbewegt, aber in seinen Augen zuckte es.
„Weil Sie ein Verrückter unter Verrückten sind. Ein Mann dessen Hobby es ist, verheiratete Frauen zu verführen. Wie bescheuert ist das denn? Ich könnte Ihren Fall in einem Bericht für eine Fachzeitschrift abhandeln. Sie sind etwas Besonderes. Nicht die Geist-Körper-Trennung. Die ist das Übliche. Das Ungewöhnliche an Ihrem Fall ist der Keil, der die Trennung zwischen Ihrem Geist und Ihrem Körper herbeigeführt hat, der physiologische Faktor, der hier mitspielt. Sie besitzen das, was wir in der Ausbildung feixend einen Expressauslöser genannt haben. Der flüchtigste Reiz, den eine Frau aussendet, führt bei ihnen zu einer Erektion.“
„Und was, sollte dass, mit der Stimme in meinem Kopf zu tun haben?“
„Alles hat mit dieser Stimme zu tun. Sie ist der Anfang und das Ende unserer Existenz.“
„Aber meine Stimme und dieser Drang, ständig Frauen ficken zu müssen, ist ein Problem, oder?“
„Seien Sie kein Narr. Die meisten Männer würden einen Hoden dafür hergeben, wenn sie dadurch die Fähigkeit erwerben könnten, so schnell eine Frau flachzulegen, wie sie es schaffen.“
„Wo liegt dann mein Problem?“
„Geist und Körper sind symbiotisch. Jeder ist für den anderen lebensnotwendig. Das ist der Grund, warum Sie eine Stimme hören. Es ist die Stimme Ihres Körpers, der sich rächt.“
Toby betrachtete seine Fingernägel. Ob er mal wieder einen Termin bei der Maniküre vereinbaren sollte? Er begann sich bei diesem Volltrottel von Therapeuten zu langweilen.
Den Psychiater überraschte es nicht, dass Toby ihm nicht zuhörte. Einem Patienten zu erklären, was nicht in Ordnung war, war als Therapie ungefähr so wirksam wie der Versuch, Warzen mit Zaubersprüchen zu beseitigen. Der Trick – und Dr. Greulich betrachtete es als Trick, eine Fähigkeit, die manche Analytiker besaßen und andere nicht -, war, in den Kopf des Patienten einzusteigen und in den Landschaften seines Geistes spazieren zu gehen. Dann konnte man die Auswege finden, falls es welche gab. Aber um das zu bewerkstelligen, musste man wissen, wie sie die Realität sahen. Und um zu verstehen, wie sie die Realität sahen, musste man wissen, wie ihre Realität aussah.
„Sie müssen mir etwas mehr erzählen, wenn Sie wollen, dass ich Ihnen helfe!“
„Über was?“, fragte Toby im gleichen, ausdruckslosen Ton. Er hatte sich noch nicht entschieden, wann er einen Termin für die Maniküre buchen sollte.
„Über diese Stimme. Ja, über die Stimme möchte ich mehr wissen.“
„Sie können Sie sich ja ansehen. Alle haben sie gesehen. Aber das ist schon lange her.“
„Sie weichen schon wieder aus. Das sind typische paranoide Fluchtversuche. Und obendrein sind sie kindisch. Wenn Sie mich nicht verstehen können oder wollen, dann müssen Sie bitte einen anderen Psychiater aufsuchen.“
Toby blickte genervt von seinen Fingernägeln auf. Scheiße! Er brauchte doch dieses Stück Papier, dass seine geistige Gesundheit diagnostizierte.
„Was wollen Sie wissen?“, fragte er.
„Nun, Toby. Erstens haben Sie gelogen. Sie haben meiner Sekretärin eine falsche Adresse angegeben. Das machen paranoide Patienten häufig. Die Angaben werden von meiner Sekretärin stets überprüft.“
„Das ist nicht wichtig.“
„Es ist sehr wichtig. Wäre es nicht wichtig, dann würden Sie die Wahrheit sagen. Menschen lügen nicht, wenn es um nebensächliche Dinge geht. Lügen sind Ausflüchte. Lügen werden vorgeschoben, um abzulenken und zu blenden.“
„Ich wohne aber in einer Villa am Starnberger See. Außerdem gehören mir eine Dachterrassen Wohnung in Schwabing, ein Chalet in St. Moritz und ein Strandhaus auf Mallorca. Ich habe nicht gelogen!“
„Sicher, sicher.“
„Sie können mich gerne besuchen kommen, wenn Sie es mir nicht glauben. Dabei sollten Sie die hübsche blonde Angestellte aus Ihrem Vorzimmer mitbringen.“
Der Psychiater schüttelte genervt den Kopf.
„Toby, ich möchte mit Ihrer Stimme im Kopf sprechen.“
„Ich werde mich schön hüten, sie miteinander sprechen zu lassen. Da kann nur ein Riesenmist rauskommen.“
„Was haben Sie getrieben, als Sie ihre Stimme zum ersten Mal gehört haben, zum allerersten Mal?“
„Das haben Sie schon einmal gefragt!“
„Ja, aber Sie haben nicht geantwortet.“
„Das werde ich jetzt auch nicht tun.“
„Haben Sie onaniert?“
„Ich kann mich nicht entsinnen.“
„Was war das für ein Gefühl, als Sie damals onanierten?“
„Weiß ich doch jetzt nicht mehr! Ich erinnere mich an keine Gefühle.“
„Kommen Sie. Sie müssen etwas fühlen, sonst könnten Sie keinen heißen Kaffee trinken, ohne sich die Zunge zu verbrennen. Sie könnten nicht laufen, wenn Ihre Füße nicht den Boden spüren würden. Irgendwelche sensorischen Informationen müssen immer aufgenommen und verarbeitet werden.“
„Nein.“
„Schmecken Sie Dinge? Schmecken Sie, ob etwas süß oder sauer oder salzig ist?“
„Klar.“
„Toby, fühlen Sie Liebe zu anderen Menschen?“
Es schoss aus ihm heraus: „Nein!“
Dr. Greulich lachte, um die Sache zu verharmlosen. „Das ist gelogen. Jeder Mensch empfindet Liebe und Schmerz.“
„Schmerz ist gut für die meisten Menschen. Das lehrt sie, sich zu benehmen.“
„Irrtum. Schmerz ist gut und wichtig für einen Menschen, es zeigt, dass man immer noch lebt, in einem Körper existiert.“
„Ich empfinde nichts für andere Menschen. Ich lebe an einem kühlen, trockenen Ort.“
„Wo ist dieser kühle, trockene Ort? Wie sieht er aus?“
Toby schloss die Augen und verstummte. Obwohl er einen mächtigen Drang empfand zu schreien, redete er sich selber gut zu, stumm zu bleiben. Ob der Schrei Angst oder Erlösung zum Ausdruck gebracht hätte, wusste er nicht. Die Augen waren nach wie vor geschlossen, und er fühlte sich plötzlich von einer atemberaubenden Welle emporgehoben, ein himmlisches Gefühl, dem gleich darauf ein übelkeitserregender Absturz folgte. Die Angst packte ihn, da ihm klar wurde, dass das Vokabular, mit dem er seine Gefühle beschrieb, aus körperlichen Empfindungen abgeleitet war: atemraubend und übelkeitserregend. Ein böser Streich, den die Sprache mitspielt, dachte er. Ich lebe an einem kühlen, trockenen Ort. In dem verzweifelten Bedürfnis, diese Aussage, um selbst daran glauben zu können, nochmals bestätigt zu hören, sagte er:
„Ich lebe an einem kühlen, trockenen Ort.“
„Beschreiben Sie diesen kühlen, trockenen Ort. Wie schaut er aus, die Topographie. Sind Sie innerhalb oder außerhalb, ist es Winter oder Sommer?“
„Ich lebe in einer Burg, einer Festung.“
„Ist diese Festung von einem Graben umgeben?“
„Ja! Woher wissen Sie das?“
„Festungen sind meistens von Gräben umgeben. Ein beliebtes Traummotiv. Sagen Sie, hat diese Festung oder Burg ein Fallgatter?“
„Was ist das?“
„Eine Eisentür, die man herunterlassen kann, um Eindringlinge abzuwehren.“
„Ja.“
„Führt eine Zugbrücke über den Graben?“
„Nein.“
„Wie kommt man dann über den Graben? Irgendein Weg muss doch hinüberführen, richtig?“
„Man muss schwimmen!“
Die Stimme, die aus Tobys Kehle drang, klang tiefer, sonorer. Die neue Stimme ließ gut zehn Sekunden lang ein höhnisches Glucksen vernehmen, dann streckte Tobys Körper sich, als hätten unsichtbare Hände ihn in seinem Sessel aufgerichtet.
Als er jetzt fortfuhr, hatte seine Stimme wieder ihr übliches Timbre.
„Das Scheusal lebt dort, in dem Graben, wo es hingehört. Im Morast! Ich lebe drinnen, wo es sauber und trocken ist. Die Mauern sind dick und fest. Da kommt niemand rein.“
„Ja, und raus kommt auch niemand“, sagte Dr. Greulich.
„Na und. Die Burg ist wunderschön.“
„Ich verstehe. Wenn sie in Ihrer steinernen Festung so glücklich sind, warum suchen Sie diese Burg dann nicht?“
Toby sah ihn an.
Der Psychiater sah ihn an.
Beide kannten keine Antwort.
3
Die Gedanken an eine Burg verfolgten Toby den gesamten Tag. Er konnte sich auf keine Arbeit konzentrieren, verspürte nicht einmal den Drang, eine Frau aufzureißen und zu ficken.
Sehr seltsam. Werde ich etwa krank? Scheiß Psychiater. Aber wenigstens hatte er den Wisch für den blöden Anwalt bekommen. Jetzt hatte er einige Monate Ruhe, bis er wieder in die Praxis musste, und die Blondine mit dem bescheuerten Namen ficken würde. Ob sie bis dahin immer noch in diesem seltsamen Verein war? Schamhaare gegen Dämonen. Und er sollte Probleme haben, nur, weil eine innere Stimme in einer Festung lebte. Blöde Welt. Blöde Psychiater. Blöde Weiber. Blöde Festung.
Apropos Festung!
Da war doch letzte Woche eine E-Mail eingetroffen. Von einem Baron Sowieso aus der Nähe von Wien, der angeblich in einer Burg wohnte. Vielleicht sollte ich den Auftrag annehmen. So könnte ich in der Burg dieses Barons Sowieso nach meiner inneren Stimme suchen.
Toby lächelte bei dieser Vorstellung. Eigentlich gefiel ihm der Gedanke an Wien besser. Vor zwei Jahren hatte er dort eine Maria Sowieso gevögelt. Dieser Fick gehörte eindeutig zu den fünf besten in seinem Leben. Ob er diese Maria Sowieso mal wieder besuchen sollte? Das könnte man prima mit der Festung von diesem Baron Sowieso kombinieren.
Der Baron Sowieso hieß eigentlich Baron Karl von Finkenstein und lebte auf Burg Oberranna.
Toby gab den Namen der Burg im Internet ein. Das Anwesen liegt westlich von Wien in Spitz an der Donau, im Herzen der Wachau. Es wurde an steil abfallenden Hängen im 12. Jahrhundert errichtet. Ihre heutige imposante Form mit den vier dreigeschossigen Trakten, der doppelten Ringmauer, den Gräben und zwei Brücken erhielt sie um 1560.
Gräben mit Brücken!
War das nicht dieser Unsinn, von dem der Psychiater gesprochen hatte?
Oder hatte er selbst davon erzählt?
Egal, dieser Doktor hatte doch davon gesprochen, dass er mit jemand hinter den Mauern einer Burg mit Gräben sprechen musste. Vielleicht war Burg Oberranna damit gemeint.
Er beschloss, den Auftrag anzunehmen. Sollte nichts dabei rauskommen, könnte er immer noch nach Wien fahren, und diese Maria Sowieso ficken.
Unverzüglich nahm er per E-Mail mit Baron von Finkenstein Kontakt auf.
Bereits am darauffolgenden Tag war er nach Wien geflogen, hatte sich am Flughafen einen Leihwagen gemietet und zur Burg Oberranna gefahren. Nun stand er vor der imposanten Eingangstür, die mit einem goldenen Klopfer und dem Familienwappen der Familie Finkenstein versehen war. Es war ein weißes Schild mit roten Wellen.
Toby strich seinen Regenmantel glatt, um die Regentropfen abzuschütteln, die Zeugen des Schauers waren, der gerade begonnen hatte. Er wartete darauf, dass jemand die Tür öffnete.
Eine komplett in schwarz gekleidete Gestalt öffnete und stellte sich als Butler Henri vor. Ohne ein weiteres Wort zu sagen, ließ er Toby eintreten und führte ihn nach einer kurzen Wartezeit in das Arbeitszimmer von Baron Finkenstein.
Gleich darauf erschien der Ehrenwerte oder vielmehr kam hereingestürzt. Er begrüßte Toby nicht einmal, würdigte ihn überhaupt keines Blicks. Er trat an seinen Schreibtisch und blätterte so ungestüm in einem Haufen dort liegender Papiere, dass sie im ganzen Zimmer umherflogen.
Schließlich wurde er dessen müde, setzte sich mit schmerzvollem Stöhnen hin, schob die Lippen vor wie ein fetter Frosch und blickte den Gast durchbohrend an.
Toby war mittlerweile durch dieses ungezügelte Benehmen so verblüfft, dass er wie angewurzelt auf der Kante eines Stuhls saß und nervös darauf wartete, dass dieser Bursche ihm den Grund seiner Wut enthüllte.
„Verdammte Hure!“, schrie der Baron plötzlich so laut, dass Toby fast vom Stuhl kippte. Er schlug mit der Faust auf die Schreibtischplatte.
„Dirne, gemeine Nutte — Was starren Sie mich so an, Sie Idiot?“
„Äh? Idiot?“, erwiderte Toby kühl. „Ich habe nicht die geringste Ahnung, was das alles soll. Aber ich lasse mich nicht von Ihnen beleidigen. Ich bin bereits heute Morgen von München nach Wien geflogen, anschließend mit dem Auto hierhergefahren. Ich bin nur auf Ihre Bitte hergekommen. Sie haben mir einen Auftrag erteilt.“
Toby zog die ausgedruckte E-Mail aus seiner Tasche und warf sie auf den Schreibtisch. Der Baron musterte das Papier einen Augenblick verständnislos, als wäre es in einer Geheimschrift geschrieben oder chinesisch, und begann sich dann allmählich wieder zu beruhigen, wieder der alte beherrschte Aristokrat zu werden.
„Ja, ja ...“, murmelte er vor sich hin. „Es stimmt, es stimmt. Hören Sie, Herr … äh, wie heißen Sie nochmals?“
„Weston. Toby Weston.“
„Richtig. Ja. Sie sind dieser Münchner Experte, wenn es um Probleme mit Frauen geht. Verzeihen Sie mir mein Auftreten. Ich bin nicht ganz bei mir, wie Sie sehen. Bin ein bisschen erregt. Aber wollen Sie nicht etwas trinken?“
Und kaum hatte er das gesagt, goss er aus einer Cognacflasche zwei Gläser voll und reichte eines Toby.
„Ich will mir eine lange Vorrede ersparen, Herr Weston. Ich begreife das Verhalten meiner Frau nicht.“
„Da gehören Sie zur Mehrheit der Männerwelt.“
„Wie bitte?“
„Die meisten Männer verstehen nicht, warum eine Frau so handelt, wie sie handelt.“
„War das eine Ihrer Expertenthesen?“
„Nur eine Feststellung. Was verstehen Sie am Verhalten Ihrer Frau nicht?“
„Ich veranstalte nach dem Abendessen regelmäßig kleine Partys.“
„Und wo liegt da das Problem?“
„Na ja … hm, wie soll ich es erklären …“
„Am besten ganz offen, denn nur so kann ich Ihnen helfen.“
„Es hat mit Sex zu tun.“
„Geht es auch etwas genauer?“
„Es sind in Regel eine Vielzahl an Personen anwesend. Die Wahl der Sexualpartner ist frei. Sie verstehen, was ich meine?“
„Das klingt nach einer Gruppensex Orgie mit wechselnden Partnern.“
„Ja. So könnte man das auch beschreiben“, erklärte der Baron, nickte mit dem Kopf wie ein Wackeldackel und trank anschließend das Glas Cognac leer.
„Gruppensex ist derzeit eine sehr beliebte Freizeitgestaltung. Wo liegt da in Bezug auf Ihre Frau das Problem?“
„Sie verweigert sich!“
„Es gibt sehr viele Frauen, die Gruppensex, insbesondere ständig wechselnde Geschlechtspartner, abstoßend finden.“
„Aber meine Frau verweigert jede Art und Weise der Sexualität. Sie will nicht mehr! So, als hätte sie alles Körperliche eingestellt.“
„Auch den völlig normalen ehelichen Beischlaf?“
„Ja! Und das verstehe ich gar nicht. Wir hatten immer ein sehr erfülltes Sexualleben. Und plötzlich … Schwupps … alles vorbei.“
„Darf ich fragen, wie alt ihre Gemahlin ist?“
„Fünfunddreißig.“
„Hat Ihre Frau körperliche Einschränkungen?“
„Nein.“
„Eine Krankheit?“
„Nein.“
„Eine geistige Erkrankung?“
„Nein. Und wenn dem so wäre, hätte ich einen Arzt bestellt und keinen Experten für Frauenprobleme!“
„Das klingt seltsam. Was genau erwarten Sie von mir?“, fragte Toby.
„Sie sollen das aufklären!“, bellte der Baron aufgebracht.
Trotz seines wilden Zorns sah Toby eine Träne im Winkel seines linken Auges. Sie glitt auf den Rand seiner Brille, blieb in dessen Mitte hängen und drohte bei jeder Bewegung seines Kopfes durch den Raum zu fliegen. Anscheinend verdunkelte sie sein Gesichtsfeld, denn Toby sah, wie er die Brille abnahm, diese an seinem Revers rieb und wieder aufsetzte.
„Hm“, erwiderte Toby und überlegte, was er sonst noch sagen könnte.
Die Erzählungen des Barons hatten seltsame Bilder vor seinem geistigen Auge heraufbeschworen. Ein Haufen Spitzenhöschen lagen bunt durcheinander vor dem Kamin einer mittelalterlichen Halle. Etwas bewegte sich inmitten des Haufens, wand sich in einem immer schneller werdenden Rhythmus, bis plötzlich die Höschen wie eine Rakete explodierten und ein riesiger Hintern sichtbar wurde. Aus seinen verborgenen Spalten ergoss sich ein Strom geschmolzener Lava mit der Gewalt des Niagara durch die gesamte Halle. Als der Strom versiegt war, senkte sich der Hintern wieder, und eine Sekunde lang erschienen die angemalten Augen des Barons, zwinkerten lüstern, und das Bild verschwand wieder.
Der Baron war in Schweigen versunken. Es war fast quälend, diesen Mann so dumpf vor sich hinbrüten zu sehen.
„Hören Sie“, sagte Toby und stand auf, „es hat keinen Sinn, dass Sie sich so verzehren. Wir sollten uns Gedanken machen, wie das Problem zu lösen ist.“
„Sie haben recht“, meinte der Baron, steckte sich eine fette Zigarre an und schob Toby die Kiste hin, damit er sich ebenfalls bediene. Nachdem der Baron eine Weile stumm geraucht hatte, fuhr er fort:
„Ich vermute, Sie wollen den Auftrag annehmen, sonst wären Sie wohl kaum aus München angereist.“
„Sie bezahlen in Silber?“
„Ja. Wie vereinbart. Sie dürfen sich aus meiner Schatzkammer einen silbernen Becher aus dem sechszehnten Jahrhundert aussuchen. Es handelt sich dabei um echte Raritäten. Ich hoffe, Sie können das würdigen!“
„Ja, das kann ich. Der Becher wird in meinem Haus einen Ehrenplatz erhalten.“
„Dann sind wir uns einig. Sie werden hier in der Burg wohnen und meine Frau unauffällig beobachten. Wenn Sie herausfinden, woran die völlige Prüderie meiner Gemahlin herrührt, mir diese Gründe belegen und beweisen, gilt Ihr Auftrag als erfüllt.“
„Einverstanden.“
Toby war entzückt über die Aussicht, an allem teilzuhaben, was der Haushalt des Barons an Genüssen bot; insbesondere die körperlichen.
Der Baron läutete. Kurz darauf erschien der Butler und wurde vom Hausherrn entsprechend instruiert.
Henri führte den neuen Gast in ein Zimmer, das für ihn zurechtgemacht worden war. Es war groß und elegant, jedoch in einem etwas bizarren Geschmack eingerichtet.
Durch die Glastür sah man eine Fülle von Bäumen, die überall in dem riesigen, die Burg umgebenden Park einzeln oder in Gruppen standen. Toby trat auf den Balkon hinaus, der sich um das ganze obere Stockwerk der Burg herumzuziehen schien.
Es begann schon dunkel zu werden, und von irgendwoher hörte er Musik. Da es bis zum Abendessen noch Zeit war, beschloss Toby zu duschen und sich in aller Ruhe umzuziehen. Ein Schrank mit der notwendigen Garderobe stand ihm zur Verfügung. Ha, dachte Toby, der alte Fuchs hat dieses Komplott schon seit langem vorbereitet.
Ein Klopfen an die Tür riss ihn aus seinen Gedanken, und ohne sich etwas dabei zu denken, rief er: „Herein“ und vergaß dabei ganz, dass er splitternackt mitten im Zimmer stand.
Ein Zimmermädchen kam mit einem Stapel Bettwäsche in den Armen herein. Um sich zu bedecken, ehe sie ihn im Adamskostüm sah, ergriff Toby das oberste Laken und schlang es um seinen nackten Körper. Das arme Mädchen, das nicht wusste, was geschehen war und warum, ließ die Wäsche fallen und fiel über sie. Sie blickte wie ein verängstigtes Tier zu dem neuen Gast auf.
Toby sah sicher komisch aus in der Toga, in der er an einen römischen Senator erinnerte, und sie hielt ihn wohl für einen Geist. Um sie zu beruhigen, beugte sich Toby über das Mädchen, aber noch ehe er ein Wort sagen konnte, fiel sie in Ohnmacht.
Ein äußerst zartfühlendes Geschöpf, dachte Toby.
Ihr enganliegendes schwarzes Kleid bildete einen beunruhigenden Kontrast zu der leuchtend weißen Bettwäsche. Wenn auch ihr Gesicht fast so bleich war wie die Laken, ihre Arme waren entzückend rosa. Als Toby sich bückte, um sie hochzuheben und aufs Bett zu legen, bemerkte er eine halb herausgerutschte Brust, die in dem Bemühen, die Fesseln zu sprengen, fast barst.
Er konnte nicht widerstehen, und musste dem strammen Hügel einen Kuss geben. Als ob er nur darauf gewartet habe, quoll der herrliche Busen triumphierend aus seiner Falle heraus.
Vor seinen Augen reckte sich eine kleine süße Warze, darum bettelnd, dass man sie liebkose. Seine Zunge sprang zu diesem Zweck wie eine vorschnellende Schlange heraus, um diese zarte Knospe behutsam zu massieren, und webte ein feuchtes Netz um sie herum.
Unmerklich richtete sich die kleine Knospe auf, und beim Anblick ihrer provozierenden Steifheit spürte Toby, wie sein Glied unter der improvisierten Toga anschwoll.
Mit jedem Pulsschlag schwoll es stärker, bis er spürte, dass der Kopf bis zum Bersten voll war. Wie der Stab eines Dirigenten begann es feierlich auf und ab zu schwingen. Es zuckte und kochte vor Ungeduld, konnte kaum noch an sich halten.
Das Kleid des Dienstmädchens war über die Schenkel hochgerutscht, und man sah schwarze Spitze, die den köstlichen Anblick noch köstlicher machte. Seine Finger strichen sanft über ihre anmutigen Glieder, tasteten sich wie Diebe in eine Region vor, die seinen Augen noch verborgen war, deren wundervolle Symmetrie er aber schon ahnte.
Alles an diesem lieblichen Geschöpf war gepflegt, vielversprechend und harmonisch. Nicht ein Pickel oder Fleckchen war zu sehen. Seine schnell arbeitenden Finger fanden ihren Weg im Dunkel, und plötzlich entdeckten sie die ersten krausen Haare an ihrer Möse. Gehörte das österreichische Dienstmädchen auch dem Verein Poils Pubiens an? Gab es so eine Gesinnung überhaupt in Österreich? Schamhaare gegen Dämonenangriffe? Ach scheiße, jetzt verfolgten ihn die Gedanken von Anna mit dem bescheuerten Namen bereits nach Österreich.
Egal. Es gab in diesem Augenblick wichtigeres. Behutsam streichelte er die Lippen ihrer Vagina entlang. Die Vulva rollte zwischen seinen Fingern, wurde feucht und warm. Der harte Matrose zwischen seinen Beinen bettelte, in See stechen zu dürfen.
In wilder Gier riss er ihr das Höschen herunter, und die süße Vagina enthüllte sich seinem zuckenden Pint. Vorsichtig ergriff er ihre Beine, spreizte diese und setzte seine Eichel an ihrer Spalte an.
Das Zimmermädchen war unverändert bewusstlos.
Toby wurde mutiger und schob seinen harten Schwanz langsam in das heiße Loch ihrer Scheide. Als er sich komplett in ihrer Möse versenkt hatte, begann er sie zu ficken. Rein und raus, vorsichtig aber doch befriedigend.
Plötzlich erwachte das Dienstmädchen. Sie stöhnte auf, klemmte in einem plötzlichen Krampf Arme und Beine zusammen und umklammerte seinen Bohrer.
Langsam schlug sie die Augen auf und blickte Toby liebevoll an.
„Oh … so wundervoll … ah, oh … ja, ficken Sie mich …“
Sie küsste ihn leidenschaftlich auf den Mund und presste Toby fest an sich. Die Zungen begegneten sich, und mit der Ruhe war es dahin. Ihre Hüften lebten, und ihr Hintern lebte, und sie sprangen und rangen, stießen und schoben, schaukelten und rollten sich wie zwei ausgelassene Gören. Die Ärsche zitterten beide, als sie gemeinsam den Orgasmus erreichten und Toby sein Sperma in ihre Scheide pumpte. Anschließend trennte er sich von dem Mädchen und zog den schlaffen Schlauch aus ihrer Möse. Sie presste ihn an ihren Bauch und bedeckte ihn mit Küssen.
„Wie heißt du?“, fragte Toby das Mädchen.
„Helene. Und Sie?“
„Toby Weston.“
„Ach, das ist ein schöner Name. Ich freue mich, Ihre Bekanntschaft gemacht zu haben, Herr Weston“, sagte das Mädchen und erhob sich.
Toby fragte sich, was sie plötzlich habe, und packte sie an der Taille, aber sie sagte, sie sei schon zu lange geblieben und habe Angst, entdeckt zu werden.
Mit Bedauern ließ er sie gehen. Sie versprach wiederzukommen, sobald sich eine Gelegenheit böte. Er sah auf seine Uhr. Es war gerade noch ausreichend Zeit, um sich zum Abendessen anzuziehen. Wirklich, dachte er, dieser neue Auftrag ist gar nicht so übel.
Die Burg des Barons, so spürte er, enthielt viel Interessantes, und er sollte schon bald dahinterkommen, dass die Wirklichkeit seine Vorstellungen übertraf.
4
Nach einer guten Nacht und einem herzhaften Frühstück, das Henri der Butler in Tobys Zimmer gebracht hatte, ging er auf den Balkon hinaus, um sich an der herrlichen Aussicht über die Wachau zu ergötzen. Die Regenwolken des gestrigen Tages hatten sich verzogen. Der Himmel war blau, wie die Augen von Anna mit dem bescheuerten Namen. Überall blühte es, und Vögel spielten in den Blüten. Der Park des Barons erstreckte sich, soweit man sehen konnte. In der Ferne erblickte er zwei Reiter. Das alte Ideal eines „beschwingten“ Lebens war hier noch lebendig.
Der Luxus und das Behagen, deren er sich hier erfreute, verbannten die tödliche Monotonie der prosaischen normalen Welt, einer Welt der erdrückenden Langeweile, in der die Menschen in das Internet fliehen, um ihr trübes, idiotisches Leben zu vergessen und eine Weile in einer Traumwelt zu schwelgen.
Wenn man das Anwesen des Barons betrat, löste man sich von den Zuschauern und wurde ein Schauspieler des eigenen wirklichen Lebens. Es spielte keine Rolle, dass es eine Welt ganz für sich war; in ihren Mauern war man wirklich frei. Österreich besaß noch eine Ursprünglichkeit, die den meisten anderen westlichen Staaten abhandengekommen war.
Das Bellen eines Hundes riss Toby aus seiner Träumerei. Er sah am Ende des Balkons eine riesige dänische Dogge an einer der Glastüren hochspringen.
Das reizte seine Neugier, und er beschloss, zu erkunden, was hinter der Tür war. Alle anderen waren geschlossen, auch die Läden davor, und das machte ihn noch neugieriger.
Die letzte Glastür stand offen, und vor ihr hatte er den Hund gesehen. Er spähte hinein und sah ein wahrhaft königliches Schlafzimmer mit einem großen reichverzierten Himmelbett. Der Hund lag auf dem Fußboden daneben und hob den Kopf, als er Toby sah.
An einem Toilettentisch in einer Ecke saß eine Frau und frisierte sich, und bei seinem Erscheinen wandte sie den Kopf.
„Guten Tag“, sagte sie. „Sie sind doch bestimmt Toby Weston.“
„Ja“, antwortete Toby verwundert. „Aber wer sind Sie?“
„Ich bin Sophie“, lächelte sie, und als sie Tobys verständnislosen Blick sah, fügte sie hinzu: „Die Schwester von Celina.“
„Celina?“
„Baronesse Celina von Finkenstein. Die Hausherrin.“
„Ach ja, die Baronesse. Ich wusste gar nicht, dass sie eine Schwester hat.“
„Sie redet nicht darüber, nicht, weil sie sich meiner schämt, sondern weil sie das Leben, das ich führe, missbilligt.“
„Wirklich?“
„Ach, es ist nicht das, was Sie vielleicht denken. Ich bin das erste Mal hier zu Besuch. Jahrelang habe ich in einem Kloster gelebt, und jetzt habe ich beschlossen, den Schleier zu nehmen, und Celina ist wütend auf mich.“
„Ich glaube, ich kann die Wut verstehen“, meinte Toby, während er ein Paar Beine mit perfekt geformten Waden betrachtete.
„Gehört der Hund Ihnen?“
„Oh nein“, lachte sie. „Er heißt Percy und gehört Celina. Ist er nicht süß?“
„Ja“, sagte Toby in einem Ton, der andeutete, dass er kein großer Hundefreund war. Als der Hund sich mit der Hinterpfote kratze, entblößte er einen schlauchförmig aussehenden Penis.
„Und er ist so sanft, so liebevoll.“
„Was Sie nicht sagen!“
„Oh doch, er würde keiner Fliege ein Leid antun. Nachts liebt er es, sich wie ein Baby an mich zu kuscheln. Man muss ihn streicheln und liebkosen, sonst wird er traurig und mürrisch.“
Percy der Hund blickte Toby den Frauenverführer wie ein missvergnügter alter Wüstling an.
„Er scheint nicht genug Schlaf zu haben, oder vielleicht braucht er Vitamine.“
„Das glaube ich auch“, sagte Sophie. „Vielleicht sind aber auch die fremden Leute im Hause daran schuld. Er ist nicht daran gewöhnt.“
„Sind denn so viele Gäste hier?“, fragte Toby überrascht.
„Ja, Dutzende. Sie sind gestern Abend spät gekommen.“
„Lauter Gäste?“
„Sozusagen. Ich glaube, es wird wieder so eine blöde Party veranstaltet. Da Celina seit ein paar Monaten nicht mehr auf eine solche Party geht, habe ich Karl gesagt, ebenfalls nicht zu erscheinen. Da hat er mir eine solche Szene gemacht, dass wir uns schließlich auf einen Kompromiss geeinigt haben. Ich habe mir von meinem Schwanger die Erlaubnis geben lassen, während meines Aufenthalts hier einige der Nonnen einzuladen, sonst könnte ich vielleicht den Schleier nicht nehmen.“
Sie war mit dem Kämmen fertig, stand auf und zeigte eine Figur, die Tobys Blut in Wallung brachte. Die Art, wie ihre Hinterbacken hin und her schwangen, als sie durch das Zimmer ging, hätte viele Heilige zu Sündern werden lassen. Percy der Hund beobachtete Toby den Frauenverführer mit Falkenaugen.
„Meinen Sie nicht, dass der Hund etwas Bewegung braucht? Ein großer Junge wie er muss auf dem Rasen herumtollen, sonst verkümmern seine Muskeln.“
„Da haben Sie wohl recht. Ich werde den Butler rufen.“
Percy der nun trotzige Hund ließ sich von einem noch widerwilligeren Henri nur widerstrebend hinausführen, und als er draußen war, atmete Toby auf.
„Sie haben also eine Heimat im Kloster gefunden?“
„Ich bin dort sehr glücklich“, antwortete Sophie.
„Und denken Sie nie mehr an Männer? Nur ein ganz klein bisschen?“
„Ach“, sie wurde rot, „wissen Sie, das dürfen wir nicht.“
„Aber trotzdem hin und wieder einmal?“
„Manche der Mädchen tun es, aber dann müssen sie es beichten und werden natürlich ausgepeitscht.“
„Wie furchtbar“, rief Toby. „Solche zarten Geschöpfe werden wirklich ausgepeitscht?“
„Ach, das ist nicht so schlimm. Einige der Mädchen behaupten nur, sie hätten unzüchtige Gedanken gehabt, um geschlagen zu werden.“
„Es gibt schon recht merkwürdige Frauen auf dieser Welt“, murmelte Toby.
„Sind Sie noch nie geschlagen worden?“, fragte Sophie erstaunt.
„Nein. Ich bin mehr der Part, der die Peitsche in der Hand hält.“
„Ich fand es recht angenehm.“
Das Weibergeplapper begann Toby zu langweilen. Jeder Kenner hätte einem sofort gesagt, dass es um das Mädchen jammerschade war. Sie lernte, ihre natürlichen Triebe unter der heuchlerischen Laszivität des Klosters zu verbergen. Man musste dieses Mädchen unbedingt retten, und zwar schnell.
Nach einem weiteren sinnlosen Geplauder, verabschiedete sich Toby leicht genervt. Man kann sich sein Missvergnügen vorstellen, als er in die Bibliothek des Barons kam und dort zwei Nonnen fand, die in den Büchern stöberten.
Sie verneigten sich respektvoll und lächelten kühl, und als Toby die Frauen genauer betrachtete, sah er zu seiner Überraschung, dass sie gar keine getrockneten Feigen waren, sondern einen zarten rosa Teint und schön geformte Lippen hatten.
Und so sagte er sich, dieser Tag müsse offenbar religiösen Fragen gewidmet werden, und begann ein Gespräch mit ihnen. Wie sich herausstellte, waren es Schwester Hildegard und Schwester Augusta, zwei von denen, die Sophie überwachen sollten.
Toby unterhielt sich angeregt mit den beiden Nonnen, und dann erbot er sich, sie durch die herrliche Burg zu führen. Das freute die Frauen, denn diese stickige Bibliothek langweilte sie sichtlich.
Toby kannte die Burg ebenso wenig wie die Nonnen, und so führte er sie in sein Zimmer.
„Ich dachte, es wäre nett, wenn wir vor unserem Rundgang eine Tasse Tee trinken“, sagte Toby.
Dann klingelte er nach dem Butler und gab die Bestellung auf.
„Nun, ich muss sagen“, fuhr Toby fort, „ich bewundere das Opfer, das ihr Mädchen gebracht habt. Zumal ich das selber nie fertigbrächte.“
„Ach, da irren Sie sich“, rief Schwester Hildegard. „Das kann jeder.“
„Vielleicht“, antwortete Toby, „aber nicht ich. Ich glaube, ich bin viel zu schwach.“
Er vergrub seinen Kopf in den Händen und wirkte wohl wie das verlorenste aller Geschöpfe, die je vom rechten Weg abgekommen sind. Sie nahmen die Spur auf wie zwei Bluthunde der Inquisition.
„Für die Rettung ist es nie zu spät“, sagte Schwester Augusta.
„Sie haben gut reden“, entgegnete Toby bekümmert, „denn Sie haben der Versuchung erfolgreich standgehalten und sie besiegt, aber ich bin der Sklave meines Fleisches.“
„Haben Sie es wirklich einmal richtig versucht? Haben Sie sich selber einmal eine Chance gegeben?“, beharrte Schwester Hildegard.
„Wie könnte ich es versuchen? Andere waren sogar noch schwächer als ich, noch verderbter. Sie durchschauten mich, wussten, wie sie mich verführen konnten.“
Schwester Hildegard musterte Toby einen Augenblick sehr ernst und flüsterte dann ihrer Nonnen-Freundin etwas ins Ohr. Dann musterte ihn auch Schwester Augusta und flüsterte ebenfalls etwas. Dann wurde es eine richtige Debatte zwischen den beiden, während er dort vor ihnen saß und mit düsterer Miene auf seine Schuhe starrte.
Hin und wieder fing Toby ein Wort auf wie »ignotum per ignotius«, »bona fides« usw. Es dauerte so lange, dass er vermutete, sie hätten sich in eine theologische Frage verrannt.
Schließlich räusperte sich Schwester Augusta und sagte zu Toby:
„Lieber Herr, wenn Sie auch wahrscheinlich der schlimmste Sünder sind, der uns je begegnet ist, wir spüren bei Ihnen ein Gefühl der Zerknirschung. Vielleicht, wenn Sie den richtigen Halt hätten. Bis jetzt sind Sie noch nie jemandem begegnet, der Ihnen diese Hilfe geben konnte oder wollte. Schwester Hildegard meint, es sei unsere Pflicht, es zu versuchen, und dass wir Ihren Glauben dadurch stärken können, dass wir Ihre Willenskraft stärken.“
Toby begann zu protestieren, sagte, es hätte keinen Sinn, es sei sehr nett von ihnen, aber an ihm sei Hopfen und Malz verloren. Er hätte als Kind regelmäßig den Gottesdienst besucht, und sie könnten sich selber davon überzeugen, dass das nichts gefruchtet hatte.
„Mein Guter“, entgegnete Schwester Augusta. „Sie verstehen nicht, wie wir das meinen. Wir haben nicht die Absicht, Ihnen eine Standpauke zu halten. Sie sind offensichtlich ein Mann der Tat, und Sie können nur durch die Tat lernen. Schwester Hildegards Plan ist völlig unkonventionell. Und wenn ich ihrer Tugendhaftigkeit nicht so sicher wäre, hätte ich ihm nie zugestimmt.“
Sie nickte Schwester Hildegard zu, damit diese weitersprach.
„Ich bin sicher“, sagte sie mit kokettem Lächeln. „Sie werden sehen, dass Sie ein williges Subjekt sind. Da Sie bisher nur die Stimme des Teufels gehört haben, werden wir uns ihrer jetzt sozusagen bedienen. Vergessen Sie, dass wir Schwestern in einem heiligen Orden sind, und sehen Sie in uns nur zwei Frauen, zwei Frauen ohne Tugend. Vielleicht können Sie dann doch noch gerettet werden.“
„Wie soll ich Ihnen je für das danken, was Sie für mich zu tun bereit sind?“
„Wir werden Ihnen zu einem solchen Glück verhelfen, wie Sie es noch nie erlebt haben, und das wird für uns Dank genug sein.“
Wieder begannen sie miteinander zu flüstern, wie sie Toby verführen könnten. Die spinnen die Weiber, dachte er und sah seine Einstellung in Bezug auf das schwache Geschlecht mal wieder bestätigt.
„Wenn Sie nichts dagegen haben“, sagte Toby, „werde ich es mir bequem machen.“
Er zog seine Schuhe aus und legte sich aufs Bett, um den Angriff abzuwarten. Was er darin erlebte, war zu komisch, um es in Worte zu fassen.
Sie kamen, die Augen rollend, begierig auf ihn zu, und das war so albern, dass er schallend lachen musste und sich wieder erhob.
„Halt, halt“, bat er. „Ach, mein Bauch ...“
Tränen flossen ihm die Wangen hinunter. Die Nonnen blieben verlegen stehen und starrten ihn an. Schwester Hildegard war die erste, die sich wieder fasste. Sie war vor Wut leichenblass.
„Legen Sie sich sofort wieder aufs Bett“, befahl sie. „Was finden Sie so komisch?“
„Verzeihen Sie“, sagte Toby und wischte sich die Lachtränen aus den Augen. „Aber ich glaube, Sie sind etwas aus der Übung.“
„Nun, so etwas ...“, sagte Schwester Hildegard zornig.
„Vorsicht, Schwester“, fiel Augusta ein und hielt einen Finger an die Lippen. „Man darf nicht ...“
„Hört mal, Mädchen“, unterbrach Toby. „Ich will euch nicht kritisieren oder eure Gefühle verletzen. Ich sage es nur zu eurem eigenen Nutzen. Die Art, wie eine Frau geht, kann vieles über ihr Wesen aussagen. Ihr Gang muss wesentlich geschmeidiger sein.“
Toby erklärte ihnen, wie sie die Hüften bewegen müssten, welche Kopfhaltung die richtige sei, wie man die Augen beim Flirten niederschlägt. Kurz, er gab ihnen einen Schnellkurs in weiblichen Verführungstaktiken. Sie begannen alles, was er ihnen sagte, wie zwei Schulmädchen sofort zu üben. Sie hoben ihre Röcke bis über die Knie und tänzelten durch das Zimmer.
„Nicht schlecht, nicht schlecht“, lobte Toby, und meinte dass ehrlich, wie jeder daran hätte sehen können, dass sein Schwanz in der Hose steif geworden war.
Im Vorbeigehen sah Hildegard das, und sie fuhr erschrocken zusammen. Toby glaubte, sie begann zu merken, dass sie mit dem Feuer spielte. Er tat so, als wäre das alles ganz natürlich, als wären sie Kinder, die sich vergnügten. Außerdem waren sie ja auf den Gedanken gekommen, und er musste gerettet werden.
Nach einer Weile hatte er das unschuldige Spiel leid. Toby sah, sie hatten sehr hübsche Beine, und reizten seine sündige Gier. So sagte er ihnen unumwunden, die Versuchung lasse mehr und mehr nach, und wenn sie sich nicht etwas anderes einfallen ließen, sei das Experiment zum Scheitern verurteilt.
Sie machten beide ein so entsetztes Gesicht, dass man hätte denken können, sie seien gerade von der Mutter Oberin gerüffelt worden.
„Aber was könnten wir denn sonst noch tun?“, fragte Augusta naiv.
„Nun“, sagte Toby, „lasst mich nachdenken.
„Ich habe noch eine weitere Idee“, rief Schwester Hildegard. „Nehmen wir unsere Hauben ab.“
Schwester Augusta stöhnte erschrocken auf.
„Nein!“, erwiderte Toby. „Die Hauben stören mich nicht. Probiert etwas Anderes.“
„Aber Sie können doch nicht von uns erwarten, dass wir uns ausziehen?“
„Nun, warum nicht? Das ist die beste Art, einen Mann zu verführen.“
„Ach du liebe Güte“, rief Schwester Augusta, „sich vorzustellen, dass man das vor einem Mann tut und im hellen Licht des Tages. Wir ziehen uns ja nicht einmal voreinander aus.“
„Wirklich nicht? Aber ihr zeigt doch eure nackten Hintern, wenn ihr eure Tracht Prügel bekommt.“
Dieses Argument stopfte ihnen den Mund, und sie waren schließlich bereit, Toby so viel zu zeigen, wie sie gewöhnt waren. Sie knieten sich halb auf das Bett, halb auf den Fußboden, und mit allem anderen, was unter ihren Gewändern gut versteckt war, boten sie den Blicken ihre Ärsche dar.
Toby sah auf die beiden schwarzen Kleiderbündel hinunter, in die die beiden wollüstigen Hintern wie Juwelen gefasst waren.
„Nun“, sagte er, „ihr habt wohl nichts dagegen, wenn ich euch berühre? Da ich es bei euch beiden zugleich tun werde, habt ihr nichts zu befürchten.“
Toby hörte ihre unter den Kleidern gedämpften Stimmen, und es klang, als ob Augusta kalte Füße zu bekommen schien, aber Hildegard feuerte ihren nachlassenden Eifer an, und sie waren damit einverstanden, dass er sie berührte ... aber nur leicht.
Hinter ihnen kniend, sondierte er das Gelände. Die beiden Beinpaare waren so fest aneinandergepresst, dass er die lebenswichtige Stelle nicht erreichen konnte, ihre Arschlöcher dagegen waren deutlich sichtbar. Auf sie richtete er seinen ersten Angriff.
Er legte den Zeigefinger jeder Hand direkt vor den Anus und schob ihn einen Zentimeter tief hinein. Augusta verkrampfte sich sofort, aber Hildegard gab ein wenig nach. Toby bohrte darum den Finger etwas tiefer in Hildegards Arschloch, strich aber mit dem anderen nur um den Rand herum.
Der Finger war in Hildegards Loch sehr erfolgreich, und darum schob er ihn ganz hinein, während er bei Augusta den Hintern nur streichelte. Er fürchtete, dass, wenn er etwas mehr bei ihr versuchte, das seinen schönen Plan über den Haufen werfen würde.
Jetzt bewegte er den Finger in Hildegards Höhle etwas stärker und hielt dann inne. Keiner sagte ein Wort. Offenbar ging alles gut. Nach mehreren weiteren Stößen zog er den Finger plötzlich ganz heraus. Sie stöhnte, und er hörte Augusta fragen, ob ihr übel sei.
„Oh nein, ganz und gar nicht“, antwortete sie, und so gab er Augusta einen beruhigenden Klaps und steckte den Finger wieder in Hildegards Loch.
An der Art, wie sie reagierte, merkte er, dass sie auch zu einem größeren Spiel bereit war. Es war kein Kunststück, mit dem Zeigefinger in ihr zu bohren und zugleich mit den anderen Fingern seinen Hosenschlitz aufzuknöpfen.
Und schon sprang das Ding heraus, und als er es in seiner ganzen Größe sah und zugleich das so kleine Arschloch, hatte er das Gefühl, das gehe nicht.
Aber es war immerhin einen Versuch wert!
So zog er den Finger wieder heraus, und wieder stöhnte Hildegard. Mit der einen Hand packte er beide Popobacken und bog sie so weit auseinander, wie er konnte. Das ganze Arschloch wurde sichtbar. Es war sehr rot, aber trocken. Als Gleitmittel hatte er nur seine Zunge, und er bestrich die Spalte mit so viel Speichel wie möglich, und dann rieb er seinen Schwengel über dem Loch, damit er etwas von dem Saft aufnahm.
Darauf gab er Augusta wieder einen Klaps hinten drauf und drang mit aller Macht in Hildegard ein. Er kann den Mut dieser Frau nicht genug rühmen. Er war auf den unvermeidlichen Schmerzensschrei gefasst, aber aus Rücksicht auf ihre Nonnen-Freundin knirschte sie nur mit den Zähnen und ertrug es mit spartanischer Tapferkeit.
Tobys einzige Sorge war jetzt, ob Augusta etwas ahnte. Während er Hildegard seelenruhig in den Arsch fickte, konzentrierte er sich darauf, Augusta aufzugeilen. Er entdeckte, dass, wenn man ihre Schenkel rieb, sie geneigt war, ihre Beine auseinanderzunehmen, und so kam es, dass, je länger er Hildegard fickte, Augusta desto mehr die Beine spreizte.
Er merkte dann, dass sie es nicht ungern hatte, wenn man an ihren Schamhaaren zupfte. Diese Frau hatte einen ziemlich dichten Busch um die Fotze. Ob wohl alle Nonnen auch dem Verein Poils Pubiens angehörten, fragte sich Toby. Benutzten die Gläubigen nicht Kreuze, Weihwasser und Knoblauch gegen Dämonen? Aber das war wohl ein altertümliches Ritual. Mittlerweile war die beste Waffe: Fotzenhaar. Toby musste sich ein Lachen unterdrücken. Ach, Anna mit dem bescheuerten Namen, du hast mir einen Mist in den Kopf gesetzt.
Um sich von diesem Gedanken abzulenken, versuchte Toby zur Klitoris der Nonne vorzudringen. Bald spürte er, wie sie erwartungsvoll jedes kleine Vordringen verfolgte, und es war dadurch kinderleicht, die Klitoris zu finden. Er hielt sie zwischen zwei Fingern und ließ es an nichts fehlen. Hin und wieder stöhnte Hildegard, und dann stöhnte Augusta jetzt auch.
Schließlich konnte er sich entspannen und sich seines Werks erfreuen. Sie hoben und senkten sich im gleichen Rhythmus.
Hildegard begann laut zu stöhnen, als sie dicht vor dem Orgasmus war. Augusta winselte wie eine kleine Katze, und Toby grunzte wie ein Stier.
Beide Nonnen reckten jetzt ihren Arsch wie brünstige Säue, und er hoffte, sie würden alle im gleichen Augenblick fertig werden.
Es klappte wunderbar.
Toby ergoss sich in Hildegards Arsch, als Augusta durch seine Finger den Höhepunkt erreichte. Er richtete sich auf, um das Schauspiel zu genießen. Dort lagen sie auf dem Bett, und die rosa Hintern und alles andere waren in der wogenden See schwarzer Gewänder sichtbar.
Toby musste an mittelalterliche Folterszenen denken, wie man sie in manchen Büchern über die Inquisition abgebildet sieht.
War das die Stimme, über die der Psychiater gesprochen hatte? Die hinter hohen Mauern eingesperrt war? Der blanke Arsch einer Nonne, aus dem sein Sperma herausgepresst wurde? Hm. Er beschloss mit dem Psychiater darüber zu sprechen. Sollte dieser ihm erklären, ob der Arschfick mit einer Nonne an der Aufarbeitung seiner inneren Stimme geholfen hat.
In diesem Augenblick trat der Butler ein, ein Tablett mit Tee und Crackern in den Händen.
5
Toby hatte seinen Samen in ein weibliches Loch gepumpt!
Damit war für die nächsten Stunden sein körperliches Wohlbefinden gegeben. Nachdem er abgespritzt hatte, interessierten ihn Frauen nicht mehr. Er wollte jetzt seine Ruhe. Sollte sich doch der Butler um die blöden Nonnen kümmern.
Er brauchte jetzt frische Luft, verließ sein Zimmer und schritt die Treppe nach unten. Der große Salon wurde für eine Party vorbereitet. Ob es sich um eine dieser Gruppensex Orgien handeln würde, von denen der Baron erzählt hatte?
Eine Atmosphäre von Ungezwungenheit und stiller Freude herrschte im ganzen Hause. Überall sah man Menschen, sie lagen auf dem Rasen, ritten, spielten Karten, tranken.
Irgendwie begann Toby dieses Vorspiel zu schätzen, das unvermeidlich zu einem fernen Höhepunkt führen musste. Was dieser Höhepunkt war, konnte er nicht sagen, aber er hatte schon alle in seinen Bann geschlagen. Jeder, dem man begegnete, lächelte einen listig an, was etwas zu verheißen schien und allen das Okay von Verschwörern gab.
Er verließ die Burg und spazierte durch die weitläufige Gartenanlage. Als er einer Gruppe Nonnen begegnete, musste er an Sophie denken. Obwohl die Nonnen in diese weltliche Gesellschaft nicht passten, gehörten sie dazu. Die Begegnung mit Schwester Hildegard und Schwester Augusta hatte seine Ansicht über den Stand der Nonnen geändert. Er hatte gelernt, dass Nonnen dem Verein Poils Pubiens angehörten und gerne in den Arsch gefickt wurden.
Als nächstes sah er Sophie, die süße Schwester der Hausherrin. Sie führte Percy den merkwürdigen Hund an einer Leine, und Toby bemerkte eifersüchtig, dass er unaufhörlich zwischen ihren Beinen schnüffelte. Als der Hund Toby erblickte, schienen ihm die Extrafreiheiten, die er sich herausnehmen durfte, noch mehr Spaß zu machen. Verdammte Protzerei, dachte Toby und beschloss, ihn auszustechen. Blöder Köter!
Aber der Entschluss allein lieferte keinen durchführbaren Aktionsplan, und er sah, wie sie zwischen Bäumen verschwand, wobei sie in den Hüften wiegte. Das war für einen Mann natürlich eine Einladung. Wollte Sophie, dass er ihr folgte? Egal. Er würde es tun müssen.
Leise schlenderte er zu dem kleinen Gehölz. Ein schmaler Fußpfad führte dort hindurch zu einer Wiese mit hohem Gras und wilden Blumen. Eine Biene schwirrte um ihn herum, als er plötzlich ein Bellen hörte.
Percy stand am anderen Ende der Wiese, und wenn Toby auch zu weit weg war, um das mit Sicherheit sagen zu können, er war fest davon überzeugt, dass er ihn anfunkelte.
Als der Hund Toby näherkommen sah, machte er kehrt und verschwand zwischen den Bäumen. Toby verlor ihn aus den Augen, war aber sicher, er würde ihn einholen, als der Pfad sich plötzlich nach rechts und links gabelte, und nicht verriet, in welche Richtung sie gegangen waren.
Toby entschied sich für den Pfad rechts, hatte aber das Gefühl, dass sich seine Chancen durch Pech stark vermindert hatten. Nach kaum hundert Metern hörte er zu seiner Überraschung Stimmen.
Neugierig ging er in die Richtung, aus der sie kamen, sich leise durch das Unterholz schleichend. Ein schmaler, schnell dahinfließender Bach wurde sichtbar.
Die Stimmen wurden lauter und lauter, und zwischendurch hörte man Gelächter, ja sogar das Geräusch laufender Füße. Ein breiter Sonnenstreifen sagte ihm, dass er in eine Lichtung kam. Bestimmt waren die Stimmen von dort zu ihm gedrungen.
Wie ein Tier, das seine Beute verfolgt, kroch er an den Rand der Lichtung. Als erstes sah er zwei Knie. Als er den Kopf ein wenig hob, bemerkte er die Schenkel und den behaarten Venushügel zwischen ihnen. Schon wieder Fotzenhaare. Seit dem letzten Termin beim Psychiater und dem Fick mit Anna, schienen ihn behaarte Mösen zu verfolgen.
Er war dem unerwarteten Bild so nahe, dass er deutlich den Schlitz sehen konnte, der die Haare teilte und zwischen den Popobacken verschwand, während der Popo selbst durch den Boden, auf dem er ruhte, sich den Blicken zum größten Teil verbarg.
Die Sonne tanzte über die matte Haut und fügte dem Ganzen ihren eigenen rosigen Schimmer hinzu. Der Bauch schien ein festes Plateau zu sein, das in zwei von den Rippen gebildeten Erhebungen endete.
Wenn man die Augen weiter über die Landschaft schweifen ließ, entdeckte man zwei Hügel, die beide von einem rosa Gipfel gekrönt waren. Kopf und Gesicht waren durch diese köstlichen Brüste verdunkelt.
Die Stimmen störten Toby in seiner genießerischen Betrachtung, aber es war notwendig, zu wissen, wie viele Frauen dort waren. Eine zweite nahm splitternackt ein Sonnenbad, eine dritte rannte fröhlich lachend vorüber, wobei ihre Brüste schwer gegen ihre Rippen schlugen, denn sie hatte einen sehr starken Busen.
Eine vierte und fünfte folgten ihr auf den Fersen. Die sechste und letzte lag, wie er bald entdeckte, neben der, die er als zweite gesehen hatte.
Was er beim Anblick dieser idyllischen Szene empfand, lässt sich nicht schildern. Diese strahlenden, rotwangigen Mädchen, die hier umhersprangen wie die Nymphen griechischer Sagen, unbefleckte Jungfrauen eines vergessenen heidnischen Kults, wirkten so unwirklich, dass er das Gefühl hatte, er betrachtete ein buntes Bild, dass durch ein Wunder lebendig geworden war.
Aber das göttliche Wesen, das unmittelbar vor seinen Augen lag, war so wirklich wie er selbst, und sein beschleunigter Puls und seine steigende Temperatur waren beredte Zeugen für die Wirkung, die von ihr ausging.
Toby musste seine ganze Willenskraft zusammennehmen, um dort versteckt zu bleiben, wo er war, und nicht aufzustehen und seinen Bolzen in dieses verlockende Geschöpf zu rammen.
Er begnügte sich mit den Vorteilen, die ihm sein Versteck bot, nämlich, dass er ungestört nackte Mädchenkörper bewundern konnte.
Es dauerte nicht lange, und er sah, dass ihre sorglos hingeworfenen Kleider schwarz und die wollüstig im Grase tanzenden Mädchen alles Nonnen waren!
Gewiss, es war ein unschuldiges Spiel, und der zufällige Beobachter hätte nicht mehr gesehen, als ein indiskretes Auge dort sieht, wo man der Nacktkultur frönt.
Aber wenn der Beobachter ausgekochter war, wenn er wusste, wonach er zu blicken hatte, es waren da tausend kaum merkbare Zeichen, die das Feuer der Lust verrieten, das in diesen Jungfrauen brannte.
In so etwas zeigt der Kenner seine Erfahrung und sein Talent. Und Toby Weston war ein Kenner, er gehörte der Elite der Eroberer an, der Champions League der Verführer. Er besaß das richtige Auge. Er kann in der zufälligen Bewegung einer Augenbraue, einem plötzlichen Sich-Heben der Brust das lesen, was der Mund nicht auszusprechen wagt. Er versteht die unartikulierte Sprache der aufgewühlten Jungfrau, deren Nerven, Sinne, Organe buchstäblich nach ihrem Opium schreien. Er ist Toby Weston! Zwar ein Arschloch, aber auch der beste Verführer.
Die gespreizten Beine vor ihm bewegten sich sinnlich schmachtend vor- und rückwärts. Die Sonne brannte auf den Bauch und machte, wie er annahm, das in ihm brennende Feuer noch stärker.
Die zarten Lippen der Vulva begannen feucht zu werden, nur ein bisschen, wie man es bei einer Jungfrau erwarten kann. Sie ertrugen den Druck der sich aneinanderpressenden Schenkel klaglos, aber es war klar, dass sie auf etwas ihrer Form mehr Angepasstes warteten.
Toby fand, es war Zeit, dass er eingriff!
Er rupfte einen Grashalm aus und berührte mit ihm die Schamlippen. Die Beine hörten sofort auf, sich zu bewegen, und er fürchtete schon, man würde ihn entdecken.
Doch nein, sie blieben gespreizt und warteten auf die unvermutete, aber willkommene Berührung. Ein- oder zweimal wiederholte er vorsichtig das Experiment.
Die Wirkung war wunderbar.
Die Schenkel gingen noch weiter auseinander, um das Gefühl erneut zu genießen. Er ließ den Grashalm buchstäblich tanzen, ja, sogar diese glühenden Lippen küssen. Die Erregung nahm zu und die Beine spreizten sich noch mehr. Er spielte beharrlich weiter, und bald begann das verborgene Häutchen sich wie eine Blüte zu entfalten, bot den Blicken seinen süßen Schleim dar, ein rosa durchsichtiges Gewebe.
Als er aufhörte, zu beobachten, was für eine Wirkung er erzielte, wurde er durch das plötzliche Zusammenklappen der Schenkel und ihr Wiederauseinandergehen beruhigt.
Aber es genügte ihm nicht mehr, in dieser Region mit einem Grashalm zu spielen. Nachdem er sich davon überzeugt hatte, dass keine der umher tanzenden Nymphen in der Nähe war und dass sie nur mit sich selbst beschäftigt waren, schlich er sich leise an sie heran, bis er das einladende dichtbehaarte „Kätzchen“ mit seinen Fingern erreichen konnte.
Sanft berührte er die Scham des Mädchens. Mit den Fingerkuppen spielte er auf der sinnlichen Haut. Das Risiko lohnte sich!
Die Unbekannte hob weder den Kopf, noch gab sie ein Geräusch von sich, sondern öffnete sich noch mehr den Gefühlen, die in ihrem Schoß brannten. Das Mädchen glaubte wohl, sie träume nur etwas intensiver als sonst, und in einem Traum ist alles erlaubt. Toby musste darauf bedacht sein, dass ihn keine der anderen Frauen entdeckte.
Das feuchte Gewebe wurde nach und nach nass, die Schenkel gingen immer weiter auseinander, und Toby wusste, seine kleine Nymphe glühte vor Begierde.
Der Augenblick war gekommen, noch kühner vorzugehen. Ohne auch nur eine Sekunde mit dem Liebkosen der Klitoris aufzuhören, schob er seinen freien Arm unter ihren Popo. Die Gesäßbacken waren feucht von dem kühlen Gras, auf dem sie lagen, und so weich und zart wie ein Pfirsich. Aber er verweilte nicht lange in dieser Stellung, sondern hob ihren Hintern ein wenig vom Boden und zog sie vorsichtig in sein Versteck.
Je näher er sie zu sich heranbrachte, desto besser konnte er mit ihrer Fotze spielen, und instinktiv kam sie von sich aus näher an Toby heran.
Unter den Büschen war genug Platz, und außerdem half der Boden, der sich hier leicht neigte. Als Toby sie sicher in das Versteck gebracht hatte, öffnete er schnell seinen Gürtel und ließ seine Hosen herunter.
Dann bereitete er das Mädchen damit auf sein Eindringen vor, dass er ihre Schamlippen auseinanderbog. Darauf führte er seinen Penis vorsichtig an sie heran, wedelte mit ihm, um sie weiter zu öffnen, und im nächsten Augenblick glitt er, vor Ekstase zitternd, tief in sie hinein.
Pulsuz fraqment bitdi.